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	<title>Initiative Digitale Region &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Initiative Digitale Region &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Land, Leute, Digitalisierung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2017 11:50:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative Digitale Region]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsgruppe Politik & Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Florian Apel-Soetebeer]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Fokus der Digitalisierungsdebatte steht zunehmend die Überwindung von Ängsten. Gerade in den ländlichen Räumen Deutschlands wird das Thema Digitalisierung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/AG-Pol-VEr.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-150906 size-large" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/AG-Pol-VEr-630x366.png" alt="Arbeitsgruppe Politik und Verwaltung" width="630" height="366" /></a>Im Fokus der Digitalisierungsdebatte steht zunehmend die Überwindung von Ängsten. Gerade in den ländlichen Räumen Deutschlands wird das Thema Digitalisierung oftmals noch mit großer Vorsicht betrachtet.  Wir haben den Experten Florian Apel-Soetebeer gefragt, wie dies geändert werden kann.</p>
<p>Dass die Digitalisierung gerade für die ländlichen Räume große Vorteile bringen kann, hat auch die 11. Initiative Digitale Region herausgefunden. Hierzu haben wir bereits vor ein paar Wochen <a title="Chatbots und autonome Shuttles auf dem Land – Der Abschlussbericht der 11. Initiative Digitale Region" href="http://politik-digital.de/news/chatbots-und-autonome-shuttles-auf-dem-land-der-abschlussbericht-der-11-initiative-digitale-region-150679/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet</a>, und mit Anja C. Wagner, Leiterin der Arbeitsgruppe Bildung, <a title="“Wir müssen aufhören zu überlegen, wie wir ganze Institutionen transformieren können” – Anja C. Wagner im Gespräch" href="http://politik-digital.de/news/wir-muessen-aufhoeren-die-institutionen-transformieren-zu-wollen-interview-anja-wagner-150766/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gesprochen</a>. Florian Apel-Soetebeer leitete in der Initiative die Arbeitsgruppe &#8220;Politik und Verwaltung&#8221; und schildert uns seine Erfahrungen.</p>
<p><strong>Sie beraten Landkreise und Kommunen dabei, digitaler zu werden und Technologien umzusetzen. Wie kann man sich das vorstellen? </strong></p>
<p>Wir beraten auf allen Ebenen der Digitalisierung und übersetzen technische Innovationen in kommunales Handeln. Wir helfen einer Kommune herauszufinden, welches Maß an Technologie für sie sinnvoll ist. Es geht also nicht darum, jeden Trend mitzumachen und dann festzustellen, dass man damit noch ein bisschen hätte warten können. Im Moment ist bei uns beispielsweise das Thema Wissensmanagement sehr wichtig, und zwar innerhalb einer Kommunalverwaltung, aber auch im Austausch zwischen den Kommunen über solche Themen. Und da versuchen wir, die richtigen Ansatzpunkte für eine sinnvolle technische Unterstützung zu finden.</p>
<p><strong>Austausch zwischen den Kommunen bedeutet also, dass eine Kommune, die von Ihnen beraten wird, ihr Wissen an eine andere weitergibt? </strong></p>
<p>Wir organisieren auch selbst Erfahrungsaustausche zwischen Kommunen. Mit unseren Erfahrungen können wir aber auch viel erreichen, indem wir zwischen der Politik, der Verwaltung und weiteren Akteuren in der Stadt oder Region moderieren. Wir sind aber auch dazu da, die Kommunalverwaltung bei der Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie zur Seite zu stehen. Denn da die kommunale Personaldecke oft sehr dünn ist, fehlen dann die Mitarbeiter, um hier alles im Blick zu behalten und zu strukturieren.</p>
<p><strong>Vermitteln Sie den Verwaltungsmitarbeitern in den Kommunen auch digitale Kompetenzen? </strong></p>
<p>Wir versuchen lieber ein Stück davor anzusetzen. Also nicht bei der konkreten Technik, sondern bei einem generellen Verständnis von Digitalisierung und der Frage der Vernetzung. Wenn zum Beispiel in der Zukunft mehr Leute im Home-Office oder in Co-Working Spaces arbeiten, entsteht ein Bedarf an einer ganz anderen Infrastruktur. Das Verständnis dieser Wirkzusammenhänge ist der zentrale Ansatz.</p>
<p>Und wir versuchen deutlich zu machen, dass die Digitalisierung genauso wichtig ist wie der Schul- oder Straßenbau. Bislang galt, die Digitalisierung entscheidet keine Wahlen, aber sie wird das tun. Es wird passieren, dass Menschen ganz konkret sagen, hier können sie nicht wohnen, weil es keine Breitbandverfügbarkeit gibt. Und das sind dann reale Probleme, die sich vor Ort auswirken.</p>
<p><strong>Gerade das Thema Breitband liegt aber doch eher auf Bundesebene, oder ist das auch eine Entscheidung der Kommunen? </strong></p>
<p>Es ist wichtig, dass Breitbandinfrastruktur als Daseinsvorsorge anerkannt wird. Und das muss dann auch entsprechend irgendwo gesetzlich diskutiert werden. Konkrete Ansatzpunkte aber können Kommunen direkt angehen, wenn sie sich selbst engagieren und nicht auf die Unterstützung warten. Hier gibt es gute Beispiele u.a. von Landkreisen in Niedersachsen, die das selbst in die Hand nehmen und nicht auf die Telekom oder den Gesetzgeber warten&#8230;</p>
<p><strong>Wichtig ist also, dass die Kommunen Eigeninitiative zeigen und nicht auf Anweisungen von oben warten?</strong></p>
<p>Es gibt viele Handlungsspielräume, wo man konkret ansetzen kann. Es gibt Bereiche, in denen die Bundesregierung feststellt, dass die Kommunen nicht schnell genug sind. Und sich dann die Frage stellt, inwieweit IT-Themen zentralisiert werden sollten. Wir müssen daher genau beobachten, wohin der Gesetzgebungsprozess aktuell geht und sollten diese Diskussionen konstruktiv verfolgen anstatt zu blockieren. In Deutschland könnte schon viel mehr getan werden, wenn wir unser Denken ein bisschen anpassen würden und uns nicht von der Angst treiben ließen, sondern die Chancen darin sehen.</p>
<p><strong>Ist Deutschland bei der Digitalisierung zu vorsichtig?  </strong></p>
<p>Das Thema ist vielschichtig. Ich finde es ein bisschen platt, immer nur von der “German Angst” zu reden. Aber: Ja, gerade auf der persönlichen Ebene ist beim Einzelnen noch viel Sorge da. Das muss man ernst nehmen, denn es ist sinnlos, etwas technisch zu ermöglichen, wenn die Menschen dann nicht mitmachen. Diese Angst abzubauen und gleichzeitig ein Grundverständnis zu entwickeln, ist ein sehr dickes Brett, aber es funktioniert nur im konkreten Diskurs. Ich glaube, wir haben viele junge und kreative Politiker, die teils auch in der <a href="http://blog.collaboratory.de/auf-dem-steinigen-weg-zur-digitalen-region/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Initiative Digitale Region</a> dabei waren und sich ganz konkret überlegen, wie sie in ihrem kleinen Gestaltungsraum vorangehen können. Solche Leute können die Menschen direkt erreichen, besser als bspw. ein Bundesministerium das kann.</p>
<h3 style="text-align: right;"><div class="c33l info-box"><div class="subc"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/2010-Profil-Foto_Apel-Soetebeer-sw-2-e1483615714384.jpg"><img decoding="async" class="    wp-image-150907  aligncenter" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/2010-Profil-Foto_Apel-Soetebeer-sw-2-e1483615714384-305x382.jpg" alt="" width="169" height="212" /></a><strong><br />
Florian Apel-Soetebeer</strong> ist Geschäftsführer der <a href="www.cityandbits.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">City &amp; Bits GmbH</a>. Er berät Kreise, Städte und Gemeinden bei der Digitalisierung ihrer Verwaltung. In der Colab-Initiative „Digitale Region“ hat er die <a href="http://www.collaboratory.de/w/AGs_der_Initiative_Digitale_Region" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Arbeitsgruppe Politik &amp; Verwaltung</a> geleitet.</div></div></h3>
<p><strong>In der Initiative Digitale Region waren sie verantwortlich für die Arbeitsgruppe Politik &amp; Verwaltung. Was sind Ihre Ergebnisse?</strong></p>
<p>Die Digitale Region ist die Folge-Initiative zu dem Smart Country Projekt, an dem ich auch schon mitgearbeitet habe. Das Format gefällt mir, weil es unabhängig von wirtschaftlichen Interessen ist. In unserer Arbeitsgruppe haben wir in kurzer Zeit sehr viel gearbeitet, Leute motiviert, und sind zu spannenden Ergebnissen gekommen. Vor allem war uns wichtig, dass wir nicht einfach noch ein Papier produzieren wollten, das dann irgendwo rumliegt, sondern einen Diskurs anregen. In allen Bereichen der Initiative war die Handlungsebene vor Ort das Wichtige. Daraus kann die Politik ihre Schlüsse für ihre gesetzgeberischen Tätigkeiten ziehen, vor allem aber sollen die Praktiker vor Ort motiviert werden, einfach anzufangen. Dazu haben wir konkrete Fragen und Ansatzpunkte erarbeitet.</p>
<p><strong>Vor Ort nach Lösungen zu suchen war ja gerade bei den drei Workshops ein Thema, die von der Initiative begleitet wurden. </strong><strong>Welche konkreten Maßnahmen setzen die Regionen jetzt um? </strong></p>
<p>In Wennigsen weiß ich es genauer als in den anderen Regionen. Dort prüfen sie, ob das Gemeinschaftshaus auch als Coworking Space genutzt werden kann. Gerade bei solchen Projekten merkt man, dass es eigentlich wirklich nicht viel dazu braucht: WLAN, bestenfalls Breitband Internet und vielleicht irgendetwas zum Mittagessen in der Nähe. Und man muss eine Nutzungsregelung schaffen, um auch irgendwie die Unkosten reinzubekommen. Aber der Raum ist da, er muss nur neu definiert werden. Und das ist mit vielen Sachen so &#8211; letztendlich hängt auch viel an der Kreativität der Politik und Akteuren vor Ort.</p>
<p><strong>Sie haben viel mit den Bürgern vor Ort geredet. Gab es da Momente, in denen Sie bei den Leuten auf Unverständnis gestoßen sind?</strong></p>
<p>Ja, das war manchmal der Fall. Wir waren zum Beispiel in einer Tierhandlung, wo die Leute draußen saßen und rauchten, als wir uns vorgestellten. Und da war zuerst ein wahnsinnig großes Misstrauen. Die haben uns angeschaut als wären wir die Zeugen Jehovas und gefragt, wieso wir denn nicht normal arbeiten und was wir verkaufen wollen. Und dann musste ich erst mal erklären, dass ich Berater bin und damit auch mein Geld verdiene, aber dass ich diese Initiative ehrenamtlich mache.</p>
<p>Und beim Thema Digitalisierung war oft schon eine gewisse Sorge da, dass der Einzelhandel durch Internetbestellungen kaputt geht. Das ist sicher ein Problem, aber gleichzeitig auch die einzige Chance &#8211; und hier kann auch eine Kommune sehr gut handeln. Mit einer digitalen Plattform könnte ein lokaler Einzelhandel im Grunde das gleiche Sortiment anbieten wie Amazon, indem nicht im Lager vorhandene Produkte innerhalb von 24 Stunden geliefert werden. Denn gerade solche Geschäfte sind für eine Region überlebenswichtig. Ohne Begegnungszonen ist eine Innenstadt tot und verliert eigentlich jegliche Attraktivität. Und dann ziehen die Leute in die Städte, da muss ich als Kommune einfach handeln.</p>
<p><strong>Also ist das Elementare, diesen Denkanstoß zu geben, damit die Leute das Dorf am Leben erhalten?</strong></p>
<p>Genau! Aber andererseits eben auch die Vernetzung in der Regionen: beim Carsharing hat ein Dorf vielleicht nicht genug Menschen, dass sich das lohnt, aber mit zehn Dörfern schon.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Titelbild: Arbeitsgruppe Politik &amp; Verwaltung by Martha Friedrich, Erklärfilmstudio, licenced <a class="external" href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY 4.0</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>“Wir müssen aufhören zu überlegen, wie wir ganze Institutionen transformieren können” &#8211; Anja C. Wagner im Gespräch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elena Klaas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2016 14:27:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsgruppe Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative Digitale Region]]></category>
		<category><![CDATA[Anja C. Wagner]]></category>
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					<description><![CDATA[Zahlreiche Initiativen haben im Jahr 2016 die Chancen und Hindernisse der Digitalisierung in verschiedenen Kontexten diskutiert. Wir haben mit der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="document-page">
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<p class="text-wrapper user-select-text"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Unbenannt.png"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-150767" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Unbenannt-630x330.png" alt="Arbeitsgruppe Bildung und Lernen" width="630" height="330" /></a>Zahlreiche Initiativen haben im Jahr 2016 die Chancen und Hindernisse der Digitalisierung in verschiedenen Kontexten diskutiert. Wir haben mit der Bildungsberaterin Anja C. Wagner über ihre Beteiligung in der Initiative Digitale Region und die Zukunft der Bildung gesprochen.</p>
<p class="text-wrapper user-select-text">Die 11. Initiative Digitale Region hat sich auch in diesem Jahr intensiv mit den Herausforderungen der Digitalisierung für die ländlichen Räume beschäftigt (Den Bericht über die Abschlussveranstaltung der Initiative finden Sie <a title="Chatbots und autonome Shuttles auf dem Land – Der Abschlussbericht der 11. Initiative Digitale Region" href="http://politik-digital.de/news/chatbots-und-autonome-shuttles-auf-dem-land-der-abschlussbericht-der-11-initiative-digitale-region-150679/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>). Neben Politik, Wirtschaft und Logistik war auch das Thema Bildung ein wichtiger Bestandteil. Wieso es für die Zukunft elementar sein wird, die Bildung in Deutschland grundlegend zu verändern, und wie dies mit Initiativen wie der Digitalen Region gefördert werden kann, erläutert die Leiterin der Bildungsgruppe im Interview.</p>
<p><strong>Frau Wagner, viele digitale Transformationsprozesse werden mittlerweile mit der Endung 4.0 versehen. Was verstehen Sie unter Arbeit und Bildung 4.0?</strong></p>
<p>Der Begriff “Arbeit 4.0” wurde vom Arbeitsministerium benannt, um im Gegensatz zur Industrie 4.0 die Arbeitnehmersicht mit einzubeziehen. Aber da der Begriff anfangs sehr stark von Großkonzernen geprägt wurde, rückte damit der Blick auf die klein- und mittelständigen Unternehmen, sowie auf die Freiberufler und Selbständigen in den Hintergrund. Das wollen wir ändern. Die Sichtweise, die wir auf die klassische Arbeit haben, und woraus wir unsere ganze Gesellschaft ableiten, funktioniert meines Erachtens nicht mehr. Das ist der Grund, warum wir über Transformation nachdenken müssen.</p>
<p><strong>Spezifisch im Kontext der Bildung; wo fängt dort die Transformation an – in der Schule?</strong></p>
<p>Ich würde mich dem Thema anders nähern. Nämlich mit der Frage, wo wir eigentlich hin wollen. Was ist denn das Ziel? Wie soll unsere Gesellschaft aussehen? Es häufen sich ja die Anzeichen, dass wir weg müssen von der Wachstumsgesellschaft und hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft. Von dem Ziel ausgehend muss das Bildungssystem verändert werden. Und da kommen wir zu dem Schluss, und das verstärkt sich immer mehr, dass das bestehende Bildungssystem den Anschluss total verloren hat. Auch in der Digitalisierungsdebatte.</p>
<p>Wenn durch die Digitalisierung die Arbeit vieler Erwachsener bald wegfällt, dann müssen wir heute handeln.  Wir müssen ihnen zeigen, wie sie ihre Intelligenz und ihr Wissen trotzdem noch konstruktiv einbringen können, und dazu brauchen wir neue Räume. Wir brauchen Infrastrukturen, um den Menschen einen Rahmen zu bieten, wo sie sich entfalten können, wo sie weiterlernen können und neue Ideen bekommen. Das könnten z.B. Co-Working- oder Makerspaces sein, auf jeden Fall aber eine Art sozialer Treffpunkt, der nicht mit alten Strukturen besetzt ist. Wir brauchen neutrale Orte, wo Menschen verschiedener Herkunft zusammenkommen. Und wenn wir diese Räume erst einmal haben, dann können wir überlegen, wie die traditionellen Bildungsinstitutionen dazu einen Beitrag leisten können.</p>
<h3 style="text-align: right"><div class="c33l info-box"><div class="subc"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Anja-C.-Wagner.jpg"><img decoding="async" class="  aligncenter wp-image-150768 " src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Anja-C.-Wagner-305x341.jpg" alt="" width="181" height="202" /></a><strong>Dr. Anja C Wagner</strong> beschäftigt sich mit globaler Transformation im digitalen Wandel. Mit dem Unternehmen FrolleinFlow GbR bietet sie heute Studien, Vorträge, Consulting und verschiedenene Online-Projekte an. Weitere Infos: <a href="http://acwagner.info" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://acwagner.info</a></div></div></h3>
<p><strong>Ihnen geht es also weniger darum, digitale Kompetenzen in Deutschland auszubauen, sondern mehr darum, dass man diese Räume schafft, um Leute zum Nachdenken anzuregen und ihre Überlegungen dann mit anderen zu teilen?</strong></p>
<p>Genau. Diese Diskussion über digitale Kompetenzen ist nicht sinnvoll, weil sie von den Institutionen aus gesteuert wird. Ich denke, wir brauchen generell eine digital offenere Kultur; der Diskurs momentan handelt ja mehr von den Problemen als den Chancen. Und wenn diese Offenheit gelingt und dann z. B. die Verwaltung mehr digitalisiert wird, und sogar die gesamte Sozio-Ökonomie, dann ist man als Bürger ja fast gezwungen, sich damit auseinanderzusetzen und kann so digitale Kompetenz erlangen. .</p>
<p><strong>Konkrete, schnell umgesetzte Maßnahmen helfen also nicht, langfristige Lösungen zu finden?</strong></p>
<p>Das kommt darauf an. Ich habe z.B. mit Margret Rasfeld von der evangelischen Schule in Berlin Mitte gesprochen. Es ist bemerkenswert, was auch innerhalb des bestehenden Systems schon möglich ist. Die haben dort keine gute Internetverbindung und setzen wenig Digitales ein. Stattdessen werden die Kinder zu mehr Offenheit und mehr Verantwortung “erzogen”. Das heißt, ihnen werden Räume angeboten, wo sie dies entwickeln können. Und das ist viel wichtiger als das da irgendwie ein Computer eingesetzt wird. Das sind die Schulen, an denen man sich orientieren sollte.</p>
<p><strong>Auf der Online Educa Berlin hat der PISA-Koordinator Andreas Schleicher davon gesprochen, dass Kompetenzen wie kritisches Denken und Hinterfragen relevanter sind als bloßes Wissen. Sehen Sie das genauso?</strong></p>
<p>Grundsätzlich ja. Vor ein paar Jahren hat er mal über die “4 Ks” gesprochen, die zentrale Kompetenzen sein sollen: Kommunikation, Kollaboration, kreatives Denken und kritisches Denken. Ich bin aber kein Fan von dem Plural in “Kompetenzen”. Ich finde, es gibt nur eine Kompetenz: in dem Moment, wo man auf ein Problem stößt, muss man die Kompetenz haben, das lösen zu können. Um die Kompetenz zu haben, braucht man einerseits ein paar Fähigkeiten, die man irgendwo erworben hat. Zweitens braucht es das notwendige Wissen, das man entweder selbst hat oder auf das man zugreifen kann. Außerdem braucht es eine offene Kultur die erlaubt, dass man dieses Problem überhaupt lösen darf. Und schließlich braucht man Rahmenbedingungen, also Technologien, mit Hilfe dessen man das Problem dann angehen kann. Und diese 4 Kategorien, das zusammen ist erst Kompetenz. Denn wenn wir diesen Kompetenzbegriff immer nur an die Person binden, dann ist dies eine Individualisierung, die den Blick auf das eigentliche Problem verstellen kann. Dann heißt es oft: “Sie haben nicht genug gelernt, sonst hätten Sie ja die Kompetenz” Das stimmt aber oftmals nicht, denn es sind häufig die Rahmenbedingungen, die nicht stimmen. Eben dass kompetente Menschen nicht kompetent handeln können. Aber ich finde schon auch, dass wir auf die 4Ks Wert legen müssen. Zudem braucht es meiner Meinung nach eine Person darüber hinaus Empathiefähigkeit, Resilienz und Netzkompetenz.</p>
<p><strong>Ähnlich äußert sich Herr Schleicher, gerade was die Empathie angeht. Aber das sind ja im Grunde Charaktereigenschaften. Die können einem bestimmt bis zu einem bestimmten Grad auch beigebracht werden, aber nicht immer. Wie kann man das unterstützen?</strong></p>
<p>Wenn man diese Fähigkeiten fördern will, dann müssen wir eben überlegen wie das Bildungssystem aussehen müsste, damit Menschen, junge Menschen, die zuhause nicht das ideale Umfeld haben, genau das vorfinden. Ob das jetzt Schulklassen der heutigen Art sind, das würde ich hinterfragen. Man muss Kindern eine Anlaufstelle bieten, die ganz anders aussehen könnte als die heutigen. Da gibt es ja zB die Sudbury School, die Kindern einen Rahmen bietet, wo sie hingehen können. Das ist aber eben nicht so durchdekliniert mit Frontalunterricht und einem Lehrer vorne, der alles besser weiß. Dort  ziehen sich die Kinder im Grunde selbst die Sachen raus, die sie interessant finden.</p>
<p><strong>Also geht es dann da wie in den USA auch viel mehr um das individuelle Lernen, das von der Digitalisierung gestützt wird und darauf abzielt, dass jeder Schüler seinen persönlichen Fortschritt macht?</strong></p>
<p>Also das “adaptive learning” kann durchaus sinnvoll sein. Das ist super, gerade wenn man etwas umlernen will und einem durch Algorithmen individuell geholfen wird. Aber das reicht nicht, um solch eine Charaktereigenschaft aufzubauen. Da braucht es noch viel komplexere soziale wie kulturelle Rahmenbedingungen als nur die Kinder oder auch die Erwachsenen mit der Technologie alleine zu lassen. Die haben dies ja nie gelernt, adäquat damit umzugehen und sich die eigene Kompetenz zu formen.</p>
<p><strong>Im Projekt Digitale Region haben Sie Ihre Erfahrungen bei der Leitung der Arbeitsgruppe Bildung eingebracht. Wie waren Ihre Erfahrungen damit?</strong></p>
<p>In diesen freiwilligen Initiativen melden sich natürlich auch einige Leute, um in die Netzwerke reinzukommen und um etwas von ihrem eigenen Unternehmen zu platzieren. Aber mit ein paar Leuten in der AG haben wir auch viel diskutiert und eine Umfrage vorbereitet. Obwohl der Rücklauf nicht superhoch war, gab es doch ein interessantes Ergebnis: Es wurde nämlich einheitlich gesagt, dass viele Akteure gar nicht mehr auf eine Entscheidung von oben warten, um etwas zu verändern, sondern dass die Kommunen auf individuelle Köpfe setzen, die etwas verändern wollen. Wir müssen aufhören zu überlegen, wie wir ganze Institutionen transformieren können. In allen Vereinen, Verwaltungen und Firmen gibt es diese 10-15% der Menschen, die nur darauf warten, dass sich endlich was verändert. Und für mich geht es nur noch darum, diese Menschen zu finden und miteinander zu vernetzen. Ich denke, dass wir nur so vorankommen.</p>
<p><strong>Das passt zu dem, was Sie eingangs gesagt haben. Man braucht Querdenkender, man hat sie auch, und die sind es, die das Ganze anfangen müssen, damit sich dann nachhaltig was verändern kann.</strong></p>
<p>Richtig. Aber die werden eben auch meistens blockiert, weil sie in der zweiten Reihe sitzen und nicht befördert werden, weil sie zu anstrengend sind. Und deswegen muss man Strukturen schaffen, in denen diese Leute eine Stimme bekommen. Wir brauchen Strukturen gegen die Blockierer. Und das ist nicht nur im Bildungssystem so, sondern auch in der Wirtschaftsentwicklung und in den Verwaltungsstuben. Wir brauchen also Anlaufstellen für die, die was machen wollen. Das passiert nicht in den alten Strukturen. Es muss eben der Software-Entwickler mit dem Handwerksbetrieb zusammendenken, und dann kann was ganz Neues entstehen. Und das ist dann Innovation.</p>
<p><strong>Also ist das Ihr Appell an den Bürger: Trauen Sie sich, finden Sie andere Menschen, mit denen sie sich verbinden können, seien Sie zusammen kreativ?</strong></p>
<p>Ja, ganz genau!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Titelbild: Arbeitsgruppe Bildung by Martha Friedrich, Erklärfilmstudio, licenced <a class="external" href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY 4.0</a></p>
</div>
</div>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Chatbots und autonome Shuttles auf dem Land &#8211; Der Abschlussbericht der 11. Initiative Digitale Region</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elena Klaas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Dec 2016 09:15:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Digitalisierung macht vor nichts halt &#8211; das hört man in letzter Zeit immer öfter. Doch stimmt das tatsächlich? Die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Digitale-Region.png"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-150680 size-large" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Digitale-Region-630x346.png" alt="digitale-region by Martha Friedrich, Erklärfilmstudio" width="630" height="346" /></a></p>
<p>Die Digitalisierung macht vor nichts halt &#8211; das hört man in letzter Zeit immer öfter. Doch stimmt das tatsächlich? Die Beteiligten der 11. Initiative Digitale Region sehen das differenzierter. Denn obwohl die Digitalisierung der Start kontinuierlich fortschreitet und Projekte wie die Smart City von Wirtschaft und Politik gefördert werden, rücken die ländlichen Räume Deutschlands zunehmend in  den Hintergrund. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, haben das Internet &amp; Gesellschaft Collaboratory e.V. und Unternehmen für die Region e.V. einen Think Tank entwickelt, um ländliche Regionen für die digitale Zukunft vorzubereiten. Am Donnerstag, den 1. Dezember 2016 hat die Initiative ihren Abschlussbericht in Berlin vorgestellt.<b> </b></p>
<p>Als Nachfolger des Smart Country Projektes sieht auch die 11. Initiative Digitale Region ein großes Potenzial in der digitalen Entwicklung des ländlichen Raumes. 70 ehrenamtliche ExpertInnen haben sich seit April 2016 engagiert, um Lösungsvorschläge zur Digitalisierung auf dem Land zu formulieren. Ihr Konzept setzt auf ein intensives Zusammenspiel von ExpertInnen und lokalen BewohnerInnen.  Zunächst entwickelten ExpertInnengruppen theoretische Ansätze mit fünf unterschiedlichen Themenbereichen: Arbeit &amp; Wirtschaft, Politik &amp; Verwaltung, Bildung &amp; Lernen, Mobilität &amp; Logistik sowie das Thema Facing Fears, wo es um die  Sorgen der BügerInnen angesichts der Digitalisierung geht. Nach einer Testphase entwickelten die Teams Parameter, die in einer digitalen Region vorhanden sein sollten. Hierzu gehören eine intelligente Infrastruktur von Breitband über ein intelligentes Straßennetz sowie die aktive Nutzung der Digitalisierung in der Bildung, Verwaltung und der Arbeitswelt. Außerdem setzt eine digitale Region auf Transparenz im Digitalisierungsprozess sowie bei der Partizipation ihrer BürgerInnen.</p>
<h3>Workshops in Wennigsen, Augsburg und Südniedersachsen</h3>
<p>In drei Modellregionen erarbeiteten BürgerInnen und ExpertInnen in Workshops Ideen für die praktische Umsetzung der Konzepte. So bemängelten die Beteiligten in der Gemeinde Wennigsen bei Hannover das Fehlen einer intelligenten Verwaltung. Als konkrete Lösung haben sich die 30 TeilnehmerInnen für einen Chatbot auf der Verwaltungswebsite ausgesprochen. Mit Hilfe des Chats können BürgerInnen etwa den Bot nach Öffnungszeiten erfragen, was die Verwaltungsmitarbeiter entlastet. Außerdem diskutierten sie das Einrichten eines Co-Working-Spaces, um Berufstätigen der Gemeinde das Pendeln nach Hannover zumindest teilweise zu ersparen. Der Workshop der zweiten Modellkommune in der Region Augsburg in Bayern hat sich vor allem auf das Thema digitale Kompetenzen spezialisiert. Die BürgerInnen hatten bemängelt, dass es in der Region keine Vorreiter der Digitalisierung gebe und somit wenig Fortschritt entstünde. Ein erster Schritt könnte das Einsetzen eines Digital-Dolmetschers sein, der in der Region als Ansprechpartner für digitale Orientierung sorgt. Außerdem sollen Fortbildungen und Workshops für einen digitalen Wissenstransfer angeboten werden. In Südniedersachsen war das vorherrschende Thema Mobilität. Der Workshop beschäftigte sich mit dem lückenhaften Öffentlichen Persönlichen Nahverkehr und wie dieser durch die Digitalisierung ausgebaut werden könnte. Konkrete Lösungen der TeilnehmerInnen waren zum Beispiel das Anbieten günstiger E-Bikes für SeniorInnen, die Entwicklung eines autonom fahrenden Shuttles mit flexiblem Kurs, sowie Güterversorgung durch Drohnen.</p>
<h3>Handeln und nicht nur Reden<b> </b></h3>
<p>Das letzte Kapitel des Abschlussberichts (<a href="http://blog.collaboratory.de/web/wp-content/uploads/2016/12/Digitale-Region_Hintergrundbericht_0112.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PDF)</a> beinhaltet Handlungsvorschläge für andere Regionen, weist aber auch darauf hin, dass es mehr Orte zum Testen digitaler Strategien geben müsse. Außerdem stellt die Initiative Empfehlungen auf, die sich aus den bisherigen Erkenntnisse ergeben: So müsse ein Perspektivwechsel auf den Menschen und seine alltäglichen Probleme als Ausgangspunkt vollzogen und die Bevölkerung konkret mit eingebunden werden. Ein zentraler Bestandteil sei außerdem der Wissenstransfer: Nur wenn Probleme und Errungenschaften zwischen den Regionen weitergegeben werden, können sich die ländlichen Räume zusammen entwickeln. Schlussendlich wird an die Politik von Bund und Ländern appelliert, die durch eine konkrete Förderung der Kommunen dafür sorgen soll, dass die Digitalisierung tatsächlich auch vor dem ländlichen Raum nicht Halt macht.</p>
<p>Titelbild: digitale-region by Martha Friedrich, Erklärfilmstudio, licenced <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY 4.0</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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