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	<title>Interaktivität &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Interaktivität &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>&#034;Hillcast&#034;: Ein sehr einseitiges Gespräch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Mar 2007 10:13:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Hillary Clinton]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Interaktivität]]></category>
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					<description><![CDATA[Man sollte Politiker ja auch an ihren Aussagen messen: US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton sendete am 17. Februar ihren ersten &#34;<a href="http://www.hillaryclinton.com/feature/hillcast/?sc=8" target="_blank" title="Hillcast" rel="noopener noreferrer">Hillcast</a>&#34;, ein Webvideo. Schön, dass eine Politikerin die neuen Medien nutzt!
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Man sollte Politiker ja auch an ihren Aussagen messen: US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton sendete am 17. Februar ihren ersten &quot;<a href="http://www.hillaryclinton.com/feature/hillcast/?sc=8" target="_blank" title="Hillcast" rel="noopener noreferrer">Hillcast</a>&quot;, ein Webvideo. Schön, dass eine Politikerin die neuen Medien nutzt!<br />
<!--break--></p>
<p>
Ein oder zwei Hinweise, Frau Clinton (und vielleicht gleichzeitig auch Frau <a href="http://www.bundeskanzlerin.de/Webs/BK/DE/Aktuelles/VideoPodcast/video-podcast.html" target="_blank" title="Merkel Video-Podcast" rel="noopener noreferrer">Merkel</a>&#8230;). Der &quot;Hillcast&quot; startet mit:
</p>
<p>
&quot;Dies ist das erste von vielen Gesprächen, die ich gerne wöchentlich mit Ihnen führen möchte. Wenn wir das Gespräch fortsetzen wollen, sollen Sie wissen, was ich denke und ich sollte wissen was Sie denken.&quot;
</p>
<p>
Ok, das Erste ist ganz einfach. Hillary erzählt, was sie denkt und berichtet von ihrem Plan, den Irak-Krieg zu beenden. Aber, wie Hillary auch schon klar macht, hat ein Gespräch oder gar eine Diskussion meistens ZWEI Seiten.
</p>
<p>
Kann man das Video kommentieren? NEIN.<br />
Kann man das Video auf der eigenen Website oder Blog einbinden und dann kommentieren (lassen)? NEIN.<br />
Kann man auf das &quot;Hillblog&quot; reagieren? Das <a href="http://www.hillaryclinton.com/action/firstpost/" target="_blank" title="Blog Hillary Clinton" rel="noopener noreferrer">Blog</a> ist noch immer nicht online, also: NEIN.<br />
Kann man irgendwo anders auf der Website &quot;das Gespräch fortsetzen&quot;? NEIN (auch nicht wenn man sich registriert).
</p>
<p>
Allein eine vorgelesene Ansprache im Netz ist NICHT INTERAKTIV und ist sicher KEINE GESPRÄCHSFORM. Hier werden nur alte Fernsehstrategien ins Netz gepumpt. Ich hoffe, entweder es verbessert sich oder sie bekommt mehr Kritik auf ihren Webauftritt.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Vorwärts im Netz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2005 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuwahlen zum Bundestag 2005]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
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					<description><![CDATA[spd.de ist voll auf Wahlkampf ausgerichtet]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>spd.de ist voll auf Wahlkampf ausgerichtet<!--break--></p>
<p>
                              <strong>Der Bundespräsident hat entschieden: am 18. September finden Neuwahlen statt. Und mag die SPD in den Umfragen noch so weit hinten liegen – mit ihrem Internet-Wahlkampf ist sie den anderen Parteien einen Schritt voraus.</strong>
                            </p>
<p>Für ein paar Tage war der Mann groß in den Schlagzeilen. Klaus Ness, Landesgeschäftsführer der Brandenburger SPD, habe Oskar Lafontaine als „Hassprediger“ bezeichnet, war zu lesen. Die umstrittene Aussage fand sich in einem Positionspapier mit Argumenten für den Wahlkampf, die Ness an die Brandenburger SPD verteilen ließ. Nach harscher Kritik von allen Seiten zog Ness seine Äußerung zurück. Doch es waren nicht seine Worte, wie sich später herausstellte. Ness hatte bei<br />
                            <a href="http://www.wirkaempfen.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.wirkaempfen.de</a> abgeschrieben, einer Initiative von sozialdemokratischen Bundes- und Landtagsabgeordneten, die als „Nachrichten-, und Motivations- und Informationsbörse“ dienen soll. Ein Beispiel dafür, wie der Internet-Wahlkampf das reale Politik-Geschehen zunehmend mitbestimmt.</p>
<p>
                              <strong>spd.de ist voll auf Wahlkampf ausgerichtet</strong>
                            </p>
<p>Während die anderen Parteien noch an Online-Konzepten feilen, hat der Internet-Wahlkampf für die längst begonnen. Die Seite „<br />
                            <a href="http://www.spd.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">spd.de</a>“, zu Normalzeiten eine eher gewöhnliche Partei-Plattform, wurde bereits Anfang Juli voll auf den Wahltag ausgerichtet. Unter dem Konterfei eines kämpferischen Gerhard Schröder dreht sich alles um die Entscheidung am 18. September. Prominente SPDler von Müntefering bis Stolpe rollen ihre Argumente aus, den Gegner ständig im Blick behaltend: Merkel fehle das „Handwerkszeug“, die CDU habe kein Gesamtkonzept, ihre Politik führe in die „Sackgasse“. Wolfgang Clement darf berichten, dass die Konjunktur anziehe, Heidemarie Wieczorek-Zeul wendet sich sogar per Videobotschaft an die Seiten-Besucher. Für die zur „Richtungsentscheidung“ (Müntefering) deklarierte Wahl findet der Nutzer jede Menge Argumente für die SPD und gegen die CDU.</p>
<p>
                              <strong>Negative Campaigning in Schwarz-Gelb</strong>
                            </p>
<p>Bei einem anderen SPD-Angebot geht es eine Spur schärfer zur Sache. Die komplett in schwarz-gelb gehalten Seite<br />
                            <a href="http://www.die-falsche-wahl.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.die-falsche-wahl.de</a> ist ein eindeutiger Fall von „negative campaigning“. Unter dem Stichwort „Vorfahrt für Wahrheit“ wird das CDU-Programm boulevardtauglich auseinander genommen. So erfährt der Besucher, dass ein Bier in der Kneipe nach der Mehrwertsteuer-Erhöhung 1,53€ kostet (heute 1,50€) oder dass für den „neuen Fernseher zur Fußball-WM“ 16 Euro mehr zu kalkulieren sind. Unter dem Punkt „das schwarze Glossar“ werden „wolkige Formulierungen“ des CDU-Programms in „Klartext“ übersetzt – für Differenzierungen bleibt da naturgemäß wenig Raum. Klare Sprache gibt es auch unter den Punkten „Die Kandidatin“ und „Der Kandidat“. Neben dem Foto einer übel gelaunt dreinblickenden Merkel heißt es: „Gesellschaft begreift sie als Versuchsanordnung“. Guido Westerwelle wird als „größtes Problem seiner Partei“ beschrieben. Einen Verweis auf seinen Besuch im „Big-Brother“-Container konnten sich die Seitengestalter auch nicht verkneifen.</p>
<p>
                              <strong>Interaktivität als Ziel</strong>
                            </p>
<p>Doch das sind bekannte Wahlkampf-Mittel. Schmähungen des Gegners und Loblieder auf die eigene Partei lassen sich auch auf Broschüren drucken, dafür braucht es kein Internet. Der spezifische Reiz liegt im direkten Austausch mit den Nutzern, vor allem den Nicht-Parteimitgliedern, die ansonsten schwer in den Wahlkampf eingebunden werden können. Auch dazu hat die SPD eine spezielle Seite ins Netz gestellt: unter<br />
                            <a href="http://www.rote-wahlmannschaft.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.rote-wahlmannschaft.de</a> kann sich jeder registrieren lassen, der im SPD-Wahlkampf mitmischen will. Auf<br />
                            <a href="http://www.wirkaempfen.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.wirkaempfen.de</a> werden die Besucher aufgefordert, sich mit eigenen Argumenten zu beteiligen. Die Argumente werden gesammelt und schließlich in mehreren „Staffeln“ zusammengefasst – so wie jener zum Duo Lafontaine/Gysi, in dem das –mittlerweile gelöschte- Wort „Hassprediger“ fiel. Auf der Hauptseite der SPD halten sich die interaktiven Möglichkeiten dagegen in Grenzen: Online-Spenden sind willkommen und auch der Download von Materialien wird angeboten. Eine inhaltliche Diskussion findet aber nicht statt. Im Vergleich zu den sehr gut frequentierten Angeboten während des US-Wahlkampfs 2004 –vor allem den Blogs- sieht der deutsche Online-Wahlkampf noch reichlich bescheiden aus.</p>
<p>
                              <strong>Der Kanzler hat zwei Seiten</strong>
                            </p>
<p>Auf der persönlichen<br />
                            <a href="http://www.gerhard-schroeder.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Seite</a> von Gerhard Schröder ist vom Wahltag bisher noch gar nichts zu spüren – was sich aber bald ändern soll. Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit wurde dagegen die Seite<br />
                            <a href="http://www.bundeskanzler.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.bundeskanzler.de</a> neu gestaltet. Dort schrödert es gewaltig: sechs Fotos haben die Macher vom Bundespresseamt gleich auf der ersten Seite untergebracht: Schröder mit Frau, Schröder mit Kindern, Schröder als Staatsmann. Ebenfalls auf Seite eins: ein Link zum Bericht „Lob für Deutschland“, der Adaption eines Capital-Artikels. Für Kinder gibt es eine eigene Sektion mit einer lustigen Animation über die Arbeit des Bundeskanzlers. Ob sich dieses Angebot lange auf der Seite befinden wird, ist allerdings fraglich. Bei dem gezeichneten Kanzler handelt es sich eindeutig um Gerhard Schröder.</p></p>
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		<item>
		<title>Das Internet im US-Wahlkampf &#8211; Teil VI World Wide Wahlkampf- American Style &#8217;04</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wahlkampf-internetuwahlkampfus046-shtml-2470/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[mvoigt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Oct 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Interaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Howard Dean]]></category>
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		<category><![CDATA[Präsidentschaftswahl]]></category>
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					<description><![CDATA[Der webbasierte World Wide Wahlkampf geht 2004 in eine neue Runde. Seit Anfang der 90er Jahre wird das Internet im US-Wahlkampf eingesetzt, aber erst im 1998er Gouverneurswahlkampf von Jesse Ventura und in den 2000er Vorwahlkampagnen von John McCain und Bill Bradley nutzte man das gesamte strategische Anwendungspotential.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">Der webbasierte World Wide Wahlkampf geht 2004 in eine neue Runde. Seit Anfang der 90er Jahre wird das Internet im US-Wahlkampf eingesetzt, aber erst im 1998er Gouverneurswahlkampf von Jesse Ventura und in den 2000er Vorwahlkampagnen von John McCain und Bill Bradley nutzte man das gesamte strategische Anwendungspotential.</p>
<p><!--break--></p>
<p class="normal">2004 positioniert die Präsidentschaftskampagne um Howard Dean unter dem Motto „The revolution will not be televised“- das Internet endgültig unter den Standardelementen einer modernen Kampagne. Ob „Post-Broadcast Era“, „Guerilla- Wahlkampf“ oder einfach nur „Revolution“, an Begriffen über die Internettrends im amerikanischen Wahlkampf 2004 mangelt es nicht. Die Vorteile von Online-Kommunikation sind offensichtlich: Sie ist preiswert, schnell, ungefiltert. Durch eine Verknüpfung von Text, Audio und Video sowie der mögliche interaktive Ansatz machen es zu einem attraktiven und wirkungsvollem Instrument. In einem Medium, dass auf dem Konzept des „infinite channel surfing“ fußt, besteht die Herausforderung für politische Wahlkämpfer in der Gestaltung eines Angebotes mit hoher Praktikabilität und Anziehungskraft. Die Web Sites der Präsidentschaftskandidaten haben sich zu Politportalen entwickelt und sind voll in die Medienstrategie der Wahlkämpfe integriert. Innerhalb der amerikanischen Kampagnen herrscht ein eindeutiges Bekenntnis zum Internet als Forum für Information, Mobilisierung und Koordination von Sympathisanten, direktem politischen Dialog und erfolgreicher Spendengewinnung. Es findet eine enge Vernetzung von Online- und Offline-Angeboten statt, bei der es zu einer Fusion von „high-tech“ (Internet) und „high-touch“ (persönlicher Kontakt) kommt. Die Online- Kampagnen erreichen hohe Interaktivität und Beteiligung und lösen starre Informationsplattformen ab. Die Durchdringung des Wahlkampfes mit Online-Campaigning-Elementen führt zu einer extremen Beschleunigung der politischen Kommunikation und des Wahlkampfprozesses. Während im Fernsehzeitalter für jeden Tag möglichst eine Botschaft in den Medien versucht wurde zu platzieren, werden durch das Online-Campaigning fast stündlich Themen vorgegeben und beworben. Zugleich erweist es sich als Herausforderung, in einer auf zentrale Kommunikation angelegten Wahlkampfkampagne, dass dezentrale Medium Internet weiter nutzbar zu machen. Während das Fernsehen die Kommunikation zentralisiert habe, schaffe das Internet die Voraussetzung für Einflussnahme von unten, so der Wahlkampfmanager von Howard Dean, Joe Trippi. In den Worten des früheren Clinton- Wahlkämpfers Dick Morris: „[…] era of TV-dominated politics is coming to a close after 30 years. […], the 30-second ad and the seven-second soundbite are losing their power to control the political dialogue. Taking their place is grassroots organizing, made possible by the Internet […]”. Es bleibt fraglich, ob das „Einweg Push- Medium“ Fernsehen durch das „Pull-Medium“ Internet jemals vollständig ersetzt werden kann. Weiterhin müssen Online-Kampagnen massiv offline beworben werden. Dafür sind nach wie vor die traditionellen Werbemittel und Medien entscheidend. Dennoch setzt das Internet im Wahljahr 2004 seinen Siegeszug als Medium für direkte politische Kommunikation weiter fort.</p>
<p>Das Internet entwickelt sich immer stärker zu einem universalen Wahlkampftool. Es vereint Wahlkampfkommunikation und -organisation. Weiterhin gilt jedoch, dass traditionelle Massen-Werbemittel kann es noch längst nicht ersetzen. Dennoch eignet es sich hervorragend für die Zielgruppenansprache und für spezifische Aufgaben.</p>
<p>Im Bemühen das Internet für eine 24- Stunden-Berichterstattung über den Kandidaten und seine Kampagne zu nutzen, der Zwang, die Homepage täglich zu aktualisieren, Online-Anfragen binnen 24 Stunden zu beantworten und Sympathisanten-, Freiwilligen- oder fundraising- Datenbanken permanent zu pflegen, kommt es auch auf einen großen Personal- und Ressourcenaufwand. Vorbei sind die Zeiten, wo ein Informatikstudent eine bilderreiche Homepage programmierte. Heute sind 5-15 Vollzeitkräfte und ebenso viele Freiwillige damit beschäftigt, Online und Offline sinnvoll miteinander zu vernetzen. Zu einer erfolgreichen Online-Strategie zählen amerikanische Online-Consultants unterschiedliche Komponenten. E-Mail, Homepage, Blog und (in)offizielle Nebenseiten ergeben ein gemeinsames kommunikatives Bild. Ihr Erfolg basiert auf schneller Kommunikation, d.h. eine Internetseite muss sich sehr schnell aufbauen, der Inhalt sollte sich mehrfach täglich erneuern, oder eine E-Mailanfrage muss umgehend beantwortet werden. Die Online-Nutzer sollten nicht das Gefühl bekommen, die Informationen entstammten der letzten Besprechung der „Spin Doctors“. Vielmehr gilt es in der Ansprache, personalisiert, dialogisch und interaktiv zu bleiben.</p>
<p>Wer im weltweiten Netz der Information bei dem Kampf um Stimmen, Stimmungen und Unterstützer die Nase vorn haben will, der sollte drei übergeordnete strategische Ziele verfolgen.</p>
<ul>
<li>Sign-Up! – Erfasse die Daten Deiner Nutzer genau und bediene Dich der Informationen.</li>
<li>Give money! – Versuche durch Deine Nutzer zum Geldgeben zu animieren und probiere es immer wieder.</li>
<li>Take action! – Rege Deine Nutzer immer wieder zu konkreten Aktionen an und gib Ihnen spezifische Handlungsanweisung, was sie on- und offline für die Kampagne tun können.</li>
</ul>
<p>Das Internet revolutioniert nicht den Wahlkampf, aber es revolutioniert die Möglichkeiten Wahlkampf effektiver und zielgruppenspezifischer zu organisieren und zu kommunizieren.</p>
<p>
                            <br />Mario Voigt war Wahlkampfbeobachter der Konrad-Adenauer-Stiftung. Er arbeitet am Zentrum für Politische Kommunikation Jena und schreibt seine Doktorarbeit ueber den Präsidentschaftswahlkampf in den USA. Voigt ist Mitbegründer von www.poli-c.de .</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Was ist Interaktivität?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/netzkulturinteraktiv-shtml-3092/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Marx]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2003 21:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Interaktivität]]></category>
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					<description><![CDATA[Über den Schlüsselbegriff der ehemaligen New Economy streiten sich noch heute die Gelehrten. Eine Tagung des Zentrums für Medien und Interaktivität in Gießen fragt nach den Grenzen der Interaktivität.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Über den Schlüsselbegriff der ehemaligen New Economy streiten sich noch heute die Gelehrten. Eine Tagung des Zentrums für Medien und Interaktivität in Gießen fragt nach den Grenzen der Interaktivität.<!--break--></p>
<p>Interaktivität war über Jahre hinweg ein Zauberwort der New Economy, und mit dem allmählichen Verschwinden der boomenden Branche verblasste auch die Sogkraft des Begriffs. Und doch findet Interaktivität immer wieder Eingang in den populären Diskurs über neuere und neueste Medien: kürzlich nahm sogar Günter Jauch des „I-Wort“ in den Mund: Seinen Quotenrenner „Wer wird Millionär?“ bezeichnete der Showmaster als „eine wirklich interaktive Fernsehsendung“. Doch was hat er damit gemeint? Die Rücksprache der Probanden mit ihren telefonischen Helfern? Den Dialog mit dem Publikum? Oder vielleicht doch die gebührenpflichtige RTL-Hotline zur Kandidatenauswahl? Nicht allein der Quizmaster der Nation tappt im Dunkeln, wenn es um die Hintergründe, Bedeutungen und Reichweiten des Begriffs der Interaktivität geht – auch die Forschung ist sich darüber noch nicht so recht im klaren.</p>
<p><strong>Wo liegen die Grenzen?</strong></p>
<p>Etwas Licht ins interdisziplinäre Dunkel bringen will das Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) an der Justus-Liebig-Universität Gießen – dort findet vom 13. bis 15. November eine internationale Konferenz unter dem Titel<br />
<a href="http://www.interaktiva.info" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Grenzen der Interaktivität“</a> statt. In mehreren Foren wird dann der Begriff „Interaktivität“ kontrovers und unter Einbeziehung unterschiedlicher Wissenschaftsdisziplinen aus verschiedenen Blickwinkeln diskutiert. Das Schlagwort „Interaktivität“ ist letztlich nicht nur wegen der rasanten Entwicklung des Internet mittlerweile ein häufig und von vielen Seiten diskutierter Begriff – und dennoch stellt Prof. Dr. Claus Leggewie, Direktor des ZMI, nüchtern fest: „Eine umfassende Antwort auf die scheinbar simple Frage, was Interaktivität nun genau sei, gibt es bisher nicht. Jede beteiligte Wissenschaftsdisziplin versucht eigene Antworten zu finden.“ So oszillieren Beispiele und Antwortversuche in einem unübersichtlichen Feld, das abgesteckt wird von scheinbar antiquierten Medienumgebungen wie Buch, Kino und Fernsehen einerseits und hochtechnisierten Kommunikations-Arrangements wie künstliche Intelligenz, Virtual Reality und Smart Messaging andererseits.</p>
<p>In aktuellen wissenschaftlichen Diskussionen bilden die Felder Technikentwicklung, Inhaltsgestaltung, Kommunikationsverläufe und schließlich das Nutzerverhalten die Eckpfeiler eines vielschichtigen Begriffs von Interaktivität, resümieren die Gießener Forscher ihre bisherigen Vorbereitungsarbeiten zur Konferenz.</p>
<p>Mit dem Konferenztitel „Grenzen der Interaktivität“ haben die Veranstalter bewusst einen Ansatz gewählt, der sich auf die Suche nach der Interaktivitäts-Schwelle begibt, die Kernanforderungen für tatsächlich interaktive Kommunikationsvorgänge formuliert und diese gegenüber Pseudo-Interaktionen ohne echte Auswahl- und Gestaltungsmöglichkeiten abgrenzt.</p>
<p><strong>Themen der Tagung</strong></p>
<p>Die Veranstaltung, die unter anderem von der Hans-Böckler-Stiftung und der Fritz-Thyssen-Stiftung unterstützt wird, fasst bisherige Entwicklungen und Resultate der internationalen wissenschaftlichen Auseinandersetzung zusammen und adressiert zentrale Fragen rund um die Thematik „Interaktivität“.</p>
<p>Die Präsenzveranstaltung beginnt am 13. November mit einer Begrüßung im Gießener „mathematikum“, dort stellt Albrecht Beutelspacher einige „interaktive Exponate“ des einzigen Mathematik-Museums in Europa vor. Die eigentliche Konferenz-Eröffnung stellt die Abendveranstaltung mit zwei Einleitungsvorträgen dar. Während sich der Pop-Theoretiker Diedrich Diederichsen mit der „Kulturellen Dynamik des Internet und seiner Vorläufer“ befasst, skizziert der in London lebende Autor Armin Medosch die Zukunftschancen freier, drahtloser Bürgerkommunikation. Am Folgetag bilden vier Schwerpunktforen das Programm, zu hören sind dann Vorträge, Diskussionen und Projektvorstellungen zu den Themen: „Interaktive Bildungsräume“, „Sicherheit oder Freiheit?“, „Der Autor ist tot – es lebe der Autor!“ und „Bürger – oder Kundschaft? Nutzerrollen im Netz“. Am dritten Konferenztag beraten zwei Panel-Diskussionen über die Zukunft Elektronischen Publizierens, zunächst in einer journalistischen, dann in einer wissenschaftlichen Perspektive. Mit dabei sind u.a. Vertreter von perlentaucher.de, netzeitung.de, Telepolis Online, onlinejournalismus.de, wissenschaft-online und dem Campus Verlag. Den Abschluss der Konferenz bildet eine „Ph.-D.-Session“, bei der ausgewählte Nachwuchswissenschaftler aktuelle Forschungsergebnisse vorstellen. Abgerundet wird das dreitägige Veranstaltungsprogramm mit der Ausstellung „Press Pixel to Play“ von „Mr. Ministeck“ Norbert Bayer und einer Theaterperformance der Gießener Gruppe „redirected“.</p>
<p>Dass mit dem komplexen Tagungsprogramm die Herausforderung gemeistert wurde, auch die interdisziplinäre Forschungstätigkeit des Giessener Zentrum für Medien und Interaktivität abzubilden, ist sich ZMI-Geschäftsführerin Sabine Heymann sicher: „Wir erwarten eine wirklich vielseitige Konferenz – neben den Vorträgen und Diskussionsrunden stimmt auch das kulturelle Rahmenprogramm. Außerdem hält die Website bis zur Konferenz täglich aktuelle Informationen rund um das Thema Interaktivität bereit und mit dem Tagungsband werden die Resultate der Konferenz im nächsten Frühjahr dokumentiert.“</p>
<p>Christian Marx studiert Politikwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen und begleitet die Konferenz als Tagungsassistent.</p>
<p>Anmeldungen zur Konferenz sind noch bis zum 10.11.2003 per Email an<br />
<a href="mailto:konferenz@zmi.uni-giessen.de">konferenz@zmi.uni-giessen.de</a> möglich.</p>
<table width="146" border="0" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 29.10.2003</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<table width="390" border="0" cellspacing="0" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="center"><em><br />
<a href="mailto:redaktion@politik-digital.de?subject=Artikel:">Kommentieren Sie diesen Artikel!</a><br />
</em><em><br />
<a href="/salon/diskussion/">Diskutieren Sie mit anderen in unserem Forum!</a><br />
</em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr class="tidy-3" noshade="noshade" size="1" width="390" />
<p><strong>Weiterführende Artikel:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.politik-digital.de/archiv/forschung/datenautobahn.shtml">Demokratie auf der Datenautobahn</a> (von Prof. Claus Leggewie)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Das Guidomobil auch online unterwegs</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/bundestagswahl-2002-fdp/das-guidomobil-auch-online-unterwegs-2462/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[awegscheider]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jul 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundestagswahl 2002 - FDP]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampfseite]]></category>
		<category><![CDATA[Interaktivität]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
Auffällig ist es mit Sicherheit, das gelb-blaue Guidomobil, das nun seit dem 20.Juli 2002 unterwegs ist. Alle, die es dennoch nicht sehen oder übersehen, können die Tour unter 
<a href="http://www.guidomobil.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.guidomobil.de</a> virtuell verfolgen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
Auffällig ist es mit Sicherheit, das gelb-blaue Guidomobil, das nun seit dem 20.Juli 2002 unterwegs ist. Alle, die es dennoch nicht sehen oder übersehen, können die Tour unter<br />
<a href="http://www.guidomobil.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.guidomobil.de</a> virtuell verfolgen.<!--break-->
</p>
<p>
Während das Guidomobil durch die Republik kreuzt, surften wir durch den zugehörigen Internetauftritt. Die Seite bringt den User erstmals auf den aktuellen Stand der Dinge: das Tourtagebuch berichtet über das Geschehen der letzten Tage, einen Klick weiter stößt man auf Informationen über die kommenden Stationen. Auch wenn sich das Tourtagebuch kurz wie folgt zusammenfassen lässt: Fotos mit viel Volk und die Speisekarte des jeweiligen Tages, so findet man auf der Seite dennoch einiges an Informationen. Beispielsweise zum Hintergrund des 9-köpfigen Team des Wahlkampfmobils oder zu Details des 12 Meter langen Wagens.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Service<br />
<br />
</b>Als Service für die Presse und für Interessierte werden Pressemeldungen und Pressestimmen online gestellt. Die Wahlkämpfer nutzen die Plattform denn auch, um auf aktuelle Debatten und Kritik am Guidomobil reagieren zu können. So stellt hier der FDP-Pressesprecher richtig, dass besagtes Gefährt nicht wie von &quot;max&quot; behauptet 30 Liter, sondern lediglich 23 Liter Benzin verbrauchen würde.<br />
<br />
Insgesamt ist die Guidomobil-Seite ähnlich interaktiv, wie die gesamte Tour. Bis zum 24. August ist das Guidomobil noch unterwegs, und während sich der Kanzlerkandidat beim Beachvolleyball oder beim Fischerfest unters Volk mischt, diskutieren Fans und Kritiker im Forum, ob es angemessen ist, Wahlkampf T-Shirts zu verkaufen. Ein Bildschirmschoner mit den Tourdaten dient Vergesslichen zur Unterstützung, mit einer E-Card kann man seine Freunde an die jeweiligen Events erinnern.
</p>
<p>
<b>Wettbewerb</b><br />
<img decoding="async" src="/images/tisch.jpg" align="right" height="129" width="179" /><br />
<br />
Neben eifrigen Surfer sind aber auch handwerklich Begabte zur Mitarbeit angehalten: &quot;Unser Guidomobil soll schöner werden&quot;. Ein Design-Wettbewerb ruft zur Mitgestaltung am Interieur des Guidomobils auf. Ob Häkeldeckchen oder Lampenschirm, alles was gelb-blau ist und eine bestimmte Größe nicht überschreitet, ist willkommen. Unter den Schöpfern der Design-Wagnisse werden zum Dank 18 Tourpakete verlost. Immer noch nicht genug Interaktivität?<br />
<br />
Für verspielte Computer-Traditionalisten gibt es auf der Seite zudem eine aktualisierte Version von<br />
<a href="http://www.guidomobil.de/spiel.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pacman</a>. Der Spieler muss das Guidomobil sicher durchs Labyrinth manövrieren, dabei verfolgen ihn die Köpfe der Wahlkampgegner.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Schwerpunkt Interaktivität</b><br />
<br />
Neben all den interaktiven Onlinemehrwerten, bietet die Seite noch einen weiteren Link zu Inhalten, Grundsätzen und Informationen zur Wahl, die den Surfer direkt auf die Wahlkampfseite der FDP bringt. Insgesamt ist www.guidomobil.de eine sehr internetgerechte Aufbereitung der traditionellen Wahlkampftour durch die Republik. Spricht die Tour selbst die eher traditionellen Wählerschichten der FDP an, so schlägt der dazugehörige Internetauftritt die Brücke zu einer weiteren Zielgruppe. Die Seite selbst liegt mit ihrem Schwerpunkt auf Interaktivität ganz auf Linie mit den anderen FDP Online-Angeboten, die, wie unser<br />
<a href="/edemocracy/test/parteientest2002/fdp.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Parteientest</a> im März 2002 zeigte, in punkto Interaktivität weit vorne lagen.
</p>
<table border="0" cellpadding="2" width="146">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#ffcc33">
<div class="tidy-2">
			Erschienen am 25.07.2002
			</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
<b>Weiterführende Links:</b><br />
</p>
<ul class="noindent">
<li>
	<a href="/guidomobil.shtml">Das Guidomobil auch online unterwegs</a>
	</li>
<li>
	<a href="/evers.shtml">18 Gründe für einen Klick</a> &#8211; Interview mit Uwe Evers, Leiter der für die FDP-Seite verantwortlichen Online-Redaktion</li>
<li>
	<a href="/archiv/edemocracy/nrw/goergen.shtml">Interview mit Dr. Fritz Görgen</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/test/parteientest2002/fdp.shtml">FDP im Parteientest 2002</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#cdu2002">Bundestagswahl 2002 &#8211; CDU</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#spd2002">Bundestagswahl 2002 &#8211; SPD</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#fdp2002">Bundestagswahl 2002 &#8211; FDP</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#pds2002">Bundestagswahl 2002 &#8211; PDS</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#gruene2002">Bundestagswahl 2002 &#8211; B&#8217;90/Grüne</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml">Bundestagswahl 2002 &#8211; die kleinen Parteien</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#sk">Die Seiten der Spitzenkandidaten</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#idemo">Internet in der Mediendemokratie</a>
	</li>
</ul>
<p><b>Links im Internet</b></p>
<ul class="noindent">
<li>
	<a href="http://www.guidomobil.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.guidomobil.de</a>
	</li>
<li>
	<a href="http://www.fdp.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.fdp.de</a>
	</li>
<li>
	<a href="http://www.guido-westerwelle.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.guido-westerwelle.de</a>
	</li>
<li>
	<a href="http://www.guido-fuer-bonn.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.guido-fuer-bonn.de</a>
	</li>
<li>
	<a href="http://www.18fdp.de/radio_westerwelle.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Radio Westerwelle</a>
	</li>
<li>
	<a href="http://www.fdp.de/Das-Spiel-18" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Spiel 18</a><br />
	<br />
	<!-- Content Ende --></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Sparen oder Bilden mit e-Learning?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/hats-geklickt/elearningsparen-shtml-2972/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Nov 2001 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hat's geklickt?]]></category>
		<category><![CDATA[Interaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Seminar]]></category>
		<category><![CDATA[Virtuelle Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Evaluation]]></category>
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					<description><![CDATA[Gabi Reinmann-Rothmeier ist Professorin für Medienpädagogik an der Universität Augsburg. Ihre Foschungstätigkeit umschließt die Bereiche Wissensmanagement, Gestaltung problemorientierter Lernumgebungen, Lernen mit neuen Medien und Evaluation multimedialer Lernumgebungen. Aus eigener Erfahrung bei der Durchführung 
                      virtueller Seminare weiß sie um die Vor- und Nachteile von e-Learning.
                      ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gabi Reinmann-Rothmeier ist Professorin für Medienpädagogik an der Universität Augsburg. Ihre Foschungstätigkeit umschließt die Bereiche Wissensmanagement, Gestaltung problemorientierter Lernumgebungen, Lernen mit neuen Medien und Evaluation multimedialer Lernumgebungen. Aus eigener Erfahrung bei der Durchführung<br />
                      <a href="http://wissman.emp.paed.uni-muenchen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">virtueller Seminare</a> weiß sie um die Vor- und Nachteile von e-Learning.<br />
                      <br /><!--break-->
                    </p>
<p>
                    <strong>Die Angst vor dem e-Learning.</strong><br />
                    <br />Als ich im Oktober diesen Jahres in Augsburg die Professur für Medienpädagogik übernommen habe, war da eine diffuse Angst unter den Studierenden, denn meine Herkunft ist eine lehr-lerntheoretische und mediendidaktische, und meine Aktivitäten im Bereich des e-Learning waren und sind in Augsburg offenbar bekannt: &#8220;Werden wir bald in virtuelle Räume abgeschoben?&#8221;, &#8220;Machen wir noch Präsenzseminare?&#8221;, &#8220;Sind Sie denn auch da &#8211; hier in Augsburg?&#8221;. &#8220;Da sein&#8221;, ansprechbar sein, sich kümmern, Interesse an dem haben, was gelernt wird &#8211; das sind berechtigte Anliegen eines jeden Studierenden, und wenn sich gerade in Massenfächern oder in schlecht ausgestatteten oder ineffizient organisierten Fächern Ängste vor der Anonymität und Einsamkeit im Netz breit machen, dann ist das verständlich. Potenziert werden diese Sorgen durch immer wieder medienwirksame Aussagen selbst ernannter Experten, die auf dem wirtschaftlichen und politischen Sektor von Kostensenkung und optimaler Ressourcennutzung (mit Ressourcen sind dann vor allem wir Hochschullehrer/innen gemeint) sprechen, ohne auch nur die geringste Ahnung davon zu haben, was es bedeutet, eine virtuelle Vorlesung zu konzipieren, eine virtuelle Lernumgebung zu gestalten oder ein virtuelles Seminar durchzuführen.</p>
<table width="550" border="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="319">
<p>
                            <strong>Was Lehrende beim e-Learning lernen.</strong><br />
                            <br />Um es vorweg zu nehmen: Ich konnte die Augsburger beruhigen. Ich bin da, ich bin ansprechbar, ich mache Präsenzseminare und habe Interesse daran, dass die Studierenden etwas lernen &#8211; und wie ich Letzteres möglichst gut umsetzen kann, das habe ich vor allem bei der Konzeption und Durchführung meiner virtuellen Seminare (zum Wissensmanagement) gelernt. Sie merken schon: Ich drehe an dieser Stelle einmal den Spieß um und frage: Was lernen die Lehrenden beim e-Learning? Sie lernen vor allem ein Höchstmaß an Transparenz und eine konsequente Planung und Gestaltung der Lehre. Denn eine virtuelle Veranstaltung zwingt Sie dazu, ein vollständiges didaktisches Gesamtkonzept zu entwerfen, jede Instruktion, jede inhaltliche Sequenzierung und jede Unterstützung selbstgesteuerter oder kooperativer Wissensaneignung zu Ende zu denken und die Anforderungen an die Studierenden explizit zu machen &#8211; und zwar prägnant und verständlich. Natürlich muss man hier zwischen verschiedenen Formen von e-Learning unterscheiden. Ein ganz wesentliches Unterscheidungskriterium ist die Interaktivität: Je interaktiver Sie den Lehr-Lernprozess zwischen Lernenden und Lehrenden einerseits sowie zwischen den Lernenden andererseits gestalten, umso mehr Zeit und Kreativität ist für das didaktische Design wie auch für die Durchführung zu veranschlagen. Und siehe da: Viele originelle Ideen, die man anlässlich des e-Learning im Idealfall produziert, lassen sich sehr wohl auch in der Präsenzlehre nutzen: e-Learning kann so auch die Vermittlungs- und Medienkompetenz des Lehrenden und damit die Qualität der Präsenzlehre erhöhen.</p>
<p>
                            <strong>Qualitätssteigerung am Beispiel Interaktivität.</strong><br />
                            <br />Lassen Sie mich das an einem Beispiel erläutern: Gruppenarbeit in der traditionellen Hochschullehre ist in manchen Fächern eine lang bewährte Methode, in anderen Fächern avanciert sie erst allmählich zu einer wichtigen methodischen Variante. Allerdings sind Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung von Gruppenarbeitsphasen nur in seltenen Fällen professionell gestaltet; wichtige Detailaspekte der kooperativen Aufgabenbearbeitung überlässt man schon mal dem Zufall oder dem Improvisationstalent der Studierenden.In der Face-to-Face-Lehre lassen sich solche Mängel weitgehend kompensieren &#8211; nachlässige Konzeptionen fallen in der Regel nicht weiter auf. Im virtuellen Raum aber ist das anders: Unklare Instruktionen haben eine Flut empörter e-Mails zur Folge; defizitäre Anleitung zur Zusammenarbeit verführt die einen zum Trittbrettfahren und resultiert bei anderen in Frustration durch Überlastung; unüberlegte Kombinationen von Aufgaben und Inhalten werden nicht nur bemerkt, sondern auch moniert &#8211; zu Recht.<br />
                            <br />Fazit: Virtuelle Seminare mit Gruppenarbeit und entsprechend hoher Interaktivität zwingen zur Disziplin auf der Lehrerseite &#8211; und gleichzeitig auch auf der Lernerseite: Online-Foren für kooperative Aufgabenbearbeitungen machen Aktivitäten der Studierenden transparent, Faulenzer können sich nicht verstecken, gute Leistungen sind für alle sichtbar, kooperatives Verhalten und Teamgeist werden beobachtbar und kommentierbar. Lernerfolge (oder deren Ausbleiben) kann der Lehrende kontinuierlich und nicht erst in der Abschlussklausur oder Hausarbeit erkennen.</p>
<p>
                            <strong>Der gläserne Student?</strong><br />
                            <br />Nun kann es sein, dass Sie die letzten Aussagen eher negativ bewerten und sich besorgt fragen: Gipfelt das e-Learning im gläsernen Studenten &#8211; allseits überwach- und kritisierbar? Man sollte meinen, dass diese Angst auch unter Studierenden grassiert &#8211; aber dem ist offenbar nicht so, jedenfalls nicht bei denjenigen, die virtuelle Seminare besuchen. Meiner Erfahrung nach schätzen es die Seminarteilnehmer/innen, wenn der Lehrende ihren Lernprozess in dieser Form begleitet: In Evaluationsstudien sprechen Studierende nach dem Seminar von &#8220;sanfter Kontrolle&#8221; und &#8220;heilsamem Druck zur Kontinuität beim Lernen&#8221;, sie loben die Notwendigkeit der kooperativen Zusammenarbeit und die aktive Erarbeitung neuer Inhalte; und sie äußern sich vor allem über eines positiv: Über das Gefühl, dass jemand &#8220;da&#8221; ist, dass sich jemand für Ihre Antworten interessiert und diese sogar regelmäßig in ausführlichen Feedbacks kommentiert. Womit wir den Kreis geschlossen haben: Es ist die personale Betreuung, das Interesse an ihrer Person und ihren Lernprozessen, die Hilfe beim Selbst- und Weltverstehen, was Studierende brauchen und wollen &#8211; ein zutiefst menschliches Bedürfnis nach Bildung, das man auch in virtuellen Seminaren erfüllen kann, vorausgesetzt man nimmt sich die Zeit und Ressourcen dazu. Womit wir auch hier wieder beim Anfang und der weit verbreiteten frohen, aber falschen Botschaft wären, e-Learning mache die Lehre generell billiger und effizienter im Sinne eines besseren Kosten-Nutzen-Verhältnisses.</p>
</td>
<td valign="center" width="221">
<table cellspacing="0" cellpadding="10" width="200" align="right" border="1">
<tbody>
<tr>
<td>
<p>
                                    <br />
                                    <strong>Beispiel Virtuelles Seminar:</strong><br />
                                    <br />
                                    <a href="http://wissman.emp.paed.uni-muenchen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://wissman.emp.paed.uni-muenchen.de/</a></p>
<p>Nachdem sich die vier-köpfige Gruppe auf einen Gruppennamen geeinigt hat, geht es an die erste Aufgabe: Es gilt einen Fall zu bearbeiten &#8211; eine kurze Geschichte, die die Bedeutung der Wissenstransparenz im Unternehmen veranschaulicht.</p>
<p>Erste Unruhe in der Gruppe macht sich bemerkbar: Was genau ist eigentlich verlangt? Jeder sieht in der Aufgabeninstruktion andere Nuancen! Wer macht was bis wann? Jeder hat andere Ausreden, warum er nicht sofort etwas ausarbeiten kann!</p>
<p>Nur gut, dass es in der Lernumgebung Tipps zur Aufgabenbearbeitung gibt. In der Instruktion erfährt man, dass die Gruppe bei jedem Fall einen Moderator bestimmen soll, der für die Koordination zuständig ist.</p>
<p>Lessons learned für die Gruppe nach den ersten zwei Wochen: Vieles ist viel umständlicher in einem virtuellen Forum als im realen Seminarraum &#8211; vor allem, wenn die Gruppe heterogen ist und Studierende unterschiedlicher Fächer umfasst: Da treffen mitunter Welten aufeinander, stellen die Teilnehmer fest.</p>
<p>Die Zeit naht für die Abgabe der ersten Fall- und Aufgabenbearbeitung. Die Seminarleiterin macht bereits dezente Andeutungen in Richtung ineffiziente Zusammenarbeit. Einige Teilnehmer bekommen schon ein komisches Gefühl, weil ihnen da jemand ständig auf die Finger schaut; andererseits: Es kümmert sich wenigstens jemand darum, dass es voran geht!</p>
<p>Das Feedback, das die Gruppe dann auf ihre Falllösung bekommt, ist informativ und kritisch, und insgesamt positiv formuliert. Jeder kann auch die Rückmeldungen an die anderen Gruppen lesen &#8211; Verstecken gibt es nicht. Auch Zeit zum Ausruhen gibt es kaum; schon naht die nächste Herausforderung: Die virtuelle Lernumgebung ist für die zweite Aufgabe gut bestückt mit kommentierter Literatur und zahlreichen Links&#8230; eine Fülle von Information und das auch noch bei eher offenen Aufgaben und im virtuellen Austausch&#8230; Manche Gruppenmitglieder beginnen zu stöhnen, fast alle aber halten durch. Allmählich dämmert es den Teilnehmern, dass sie hier ein Übungsfeld für das haben, was sie auch lernen wollen: Nämlich wie man eigenes Wissen, das Wissen anderer und verfügbare Informationen auswählen und darstellen kann, wie man Wissen an andere weitergeben und teilen kann, wie man daraus neues Wissen generieren und für realitätsnahe Aufgaben anwenden kann.</p>
<p>
                                      <strong>Das Seminar macht mit Hilfe seiner Virtualität den Inhalt zur Methode und umgekehrt.</strong>
                                    </p>
<p>Fragen, das merken die Teilnehmer schon bald, sind im virtuellen Seminar erwünscht und werden auch beantwortet &#8211; nämlich in der Fragenbörse. Am Ende des Seminars ist fast jeder zufrieden: Der Aufwand war groß und verglichen mit manchem &#8220;Paukseminar&#8221; ist der erworbene Inhalt nicht gigantisch &#8211; aber man hat das Seminarthema verstanden, man hat mit dem Thema gearbeitet, die eigene Gruppe wurde kontinuierlich bewertet und: Man fühlt sich gerüstet für die erste virtuelle Teamarbeit an seinem künftigen Arbeitsplatz &#8211; und die kommt ganz gewiss.</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                    <strong>Nachhaltigkeit versus kurzfristige Einsparung.</strong><br />
                    <br />Aber sind nicht auch eine größere Nachhaltigkeit des Lernens, mehr Zufriedenheit und Motivation bei den Studierenden sowie positive Effekte auf die Qualität der Präsenzlehre Gründe genug, die für das e-Learning und reale (nicht nur beschworene) Investitionen in dessen Förderung sprechen? Können und dürfen kurzfristige Einsparungen in einer Zeit als alleiniges Argument gelten, in der angesichts demografischer und technologischer Entwicklungen eine neue Form der &#8220;Bildungskatastrophe&#8221; absehbar ist? Eine intelligente Kombination von virtuellen Lehr-Lerneinheiten mit Präsenzveranstaltungen lassen aus meiner Sicht Synergiepotentiale erwarten, die neue Erkenntnisse aus der Lehr-Lernforschung umsetzbar machen: Nachhaltiges Lernen durch Problem- und Fallorientierung, durch Eigenverantwortung und Kooperation verknüpft mit adaptiver Anleitung und intensiver Betreuung und echtem Interesse am Lernenden und seinen Erfolgen. Vor allem Letzteres dürfte das Zünglein an der Waage sein, wenn es darum geht, neben notwendigem Fachwissen auch fachübergreifende Kompetenzen im Umgang mit Wissen, Medien und anderen Menschen zu entwickeln &#8211; also genau das, was Politiker und Wirtschaftsvertreter aller Orten fordern.<br />
                    </p>
]]></content:encoded>
					
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