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	<title>Internet Archive &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Bush für die Ewigkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[fkirchner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 12:44:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[George Bush]]></category>
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		<category><![CDATA[Weißes Haus]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Januar 2009 wird nicht nur das Weiße Haus an einen neuen Präsidenten übergeben. Der  Amtsinhaber bekommt auch die Seiten der amerikanischen Bundesregierung zur Verfügung gestellt. Um die alten Daten zu retten, hat ein teilstaatliches Konsortium nun ein Speicherprogramm ins Leben gerufen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Januar 2009 wird nicht nur das Weiße Haus an einen neuen Präsidenten übergeben. Der  Amtsinhaber bekommt auch die Seiten der amerikanischen Bundesregierung zur Verfügung gestellt. Um die alten Daten zu retten, hat ein teilstaatliches Konsortium nun ein Speicherprogramm ins Leben gerufen.<!--break--></p>
<p>
„Change“, Wandel, ist eines der Schlagwörter des Wahlkampfes. Doch mit der Präsidentschaft wechselt auch die Zuständigkeit für den Internetauftritt der Regierung. So bereits geschehen bei der Vereidigung George W. Bushs im Jahr 2001, als die <a href="http://www.whitehouse.gov/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website des Weißen Hauses</a> statt Unmengen von Informationen plötzlich nur noch die Lebensläufe des Präsidenten und seines Vizes anbot. Damit solch ein Datenverlust nicht wieder geschieht, will ein Konsortium aus staatlichen Organisationen wie der Regierungsdruckerei und der Kongressbibliothek sowie einigen nichtstaatlichen Partnern nun ein <a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/08/19/AR2008081902857.html?nav=rss_technology" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Onlinearchiv erstellen</a>.
</p>
<p>
<b>125 Millionen Geschichtsquellen</b>
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<p>
Die Erfassung der Daten des Weißen Hauses übernimmt dabei das <a href="http://www.archive.org/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internet Archive</a>, eine nichtkommerzielle Organisation zur Sammlung von Momentaufnahmen im Web. Mehrere Bibliotheken und Online-Bibliotheken kümmern sich um einen genaueren Blick in angrenzende  Einrichtungen wie das <a href="http://www.dhs.gov/index.shtm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Department of Homeland Security</a>. Immerhin 125 Millionen einzelne Seiten werden insgesamt abgegrast.
</p>
<p>
Ziel des Projekts ist die „Fütterung von Geschichtsbüchern“, wie eine Mitarbeiterin es ausdrückt. Ab Februar soll dann jeder User kostenlos auf die umfassende Dokumentation der Bush-Regierungszeit zugreifen können.</p>
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		<title>Erste Klage gegen Archive.org-Projekt</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/netzrecht-steiner_archiveorg050714-shtml-2636/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[jsteiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2005 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Langzeitarchivierung]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilprozess]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsgeheimnis]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Archive]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Für die einen ist es ein nützliches Recherchewerkzeug bei der Suche nach längst verschwundenen Websites. Für die anderen ist das gemeinnützige Projekt archive.org der Restaurator und Archivar des digitalen Weltkulturerbes. Nun geht es dem Internet-Archiv an den Kragen. Eine dritte Gruppe erhofft sich finanzielle Vorteile in Höhe von 3 Millionen US-Dollar durch eine Klage gegen archive.org.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">Für die einen ist es ein nützliches Recherchewerkzeug bei der Suche nach längst verschwundenen Websites. Für die anderen ist das gemeinnützige Projekt archive.org der Restaurator und Archivar des digitalen Weltkulturerbes. Nun geht es dem Internet-Archiv an den Kragen. Eine dritte Gruppe erhofft sich finanzielle Vorteile in Höhe von 3 Millionen US-Dollar durch eine Klage gegen archive.org.</p>
<p><!--break--></p>
<p>Die Klage stellt den ersten juristischen Akt gegen ein Internet-Archiv dar. Die Firma Healthcare Advocates aus Philadelphia klagt gegen das Projekt. Die Klage stützt sich auf die Behauptung, eine Anwaltskanzlei namens Follmer &amp; Frailey aus Philadelphia habe die Suchmaschine des Archivs (&#8220;Wayback Machine&#8221;) gehackt. Somit hätte sie Zugang Geschäftsgeheimnissen und urheberrechtlich geschützten Daten gehabt. Die Anwälte haben diese Anschuldigung bisher dementiert. Für die von ihnen recherchierten Daten sei kein Hack notwendig gewesen.</p>
<p>Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ein Unternehmen jemals Firmengeheimnisse im World Wide Web veröffentlichen würde. Andere Netze durchsucht die Wayback Maschine von archive.org nicht. Der Urheberrechtsverstoß sei beim Auswerten der Log-Dateien aufgefallen, behaupteten die Healthcare Advocates. Dabei habe man bemerkt, dass verstärkt Daten aus dem Jahr 1999 abgerufen wurden. Diese wurden aber durch einen Routine-Vorgang bei archive.org gesperrt. In solchen Fällen wird dem Spider des Archivs im Ordner Robots.txt der Zugang zu bestimmten Daten verweigert.</p>
<p>Allem Anschein nach hat man es in dem Unternehmen versäumt, die Original-Dateien auf den hauseigenen Computern ebenfalls zu sperren. Eine derartige Gelegenheit könnte sonst verschiedene User verleiten, diese Ordner etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.</p>
<p>Die Kläger beziehen sich auf den &#8220;Computer Fraud and Abuse Act&#8221; und den &#8220;Digital Millennium Copyright Act&#8221;. Für jede der 92 angeführten, angeblichen Rechtsverletzungen rechnet die Firma mit einer Strafe von je 30.000 US-Dollar. Der gesamte Schaden für die Non-Profit Organisation würde sich auf etwa drei Millionen US-Dolar belaufen.</p>
<p>Gegenüber der amerikanischen Zeitung &#8220;The Star Ledger&#8221; sagte Scott Christie von McCarter &amp; English, einer Kanzlei aus Newark, die die Healthcare Advocates rechtlich vertritt: &#8220;Wahrscheinlich wussten sie besser als jeder andere, dass das nicht der richtige Weg ist, Dinge zu tun.&#8221;</p>
<p>John Earley III of Harding von der Kanzlei Follmer &amp; Frailey sagte dem Blatt, die Vorwürfe würden keinerlei rechtliche Grundlage haben. Seine Firma habe ihre Recherchen mit völlig legalen Mitteln erstellt, die allen Nutzern des Internets zur Verfügung ständen.</p>
<p>Nach einem Firmenzusammenschluss sollen die archivierten Postings geholfen haben, Ansprüche eines wirtschaftlichen Konkurrenten abzuwehren. Von archive.org selbst wurde zu diesem Vorfall noch kein offizielles Statement abgegeben.</p></p>
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