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	<title>Internet-Steuer &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Internet-Steuer &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>&#034;Weg mit der Surfsteuer!&#034;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[nrieger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrwertsteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Rundfunkgebühr]]></category>
		<category><![CDATA[Steuer]]></category>
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		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Joachim Otto]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Steuer]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Hü oder Hott Herr Eichel? Verwirrung und Unmut herrscht derzeit bei
Internetusern, Wirtschaft und Datenschützern, wenn es um das Thema Internetsteuer geht.
Nachdem die Diskussion seit dem letzten Sommer leiser
wurde, ist sie nun angesichts der Pläne des
Finanzministers Hans Eichel erneut aufgeflammt. Hans-Joachim Otto, Vorsitzender der F.D.P.- Kommissionen
Internet und Medien, will mit einer E-mail-Aktion gegen die Entwürfe zur
Gebührenpflicht im Internet vorgehen.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Hü oder Hott Herr Eichel? Verwirrung und Unmut herrscht derzeit bei<br />
Internetusern, Wirtschaft und Datenschützern, wenn es um das Thema Internetsteuer geht.<br />
Nachdem die Diskussion seit dem letzten Sommer leiser<br />
wurde, ist sie nun angesichts der Pläne des<br />
Finanzministers Hans Eichel erneut aufgeflammt. Hans-Joachim Otto, Vorsitzender der F.D.P.- Kommissionen<br />
Internet und Medien, will mit einer E-mail-Aktion gegen die Entwürfe zur<br />
Gebührenpflicht im Internet vorgehen.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Bereits im vergangenen Jahr gab es eine <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/fdp_aktion.shtml"> Initiative</a> der<br />
FDP gegen die Pläne Eichels. Nun mobilisiert die FDP wieder Stimmen: gegen eine Steuer auf das Internet.<br />
Auf der Homepage der FDP gibt es die Vorlage einer Protest-E-mail, die Herrn Eichel zu einem Stopp seiner<br />
Pläne auffordert. Die <a href="http://www.fdp.de/fraktion/aktionen/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Protestmailaktion</a> richtet<br />
sich gegen zwei zentrale Entwürfe des Finanzministers. Einerseits betrifft dies den Entwurf zur Einführung<br />
von Rundfunkgebühren für PCs mit der Möglichkeit des Hörfunk- und Fernsehempfgangs und andererseits<br />
der Erlass zur sogenannten &quot;Surfsteuer&quot;.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Rundfunkgebühr für PCs wurde bereits im Juni 1999 mit der Änderung des Rundfunkstaatsvertrages<br />
beschlossen, jedoch aufgrund von Bedenken der Länder bis 2003 ausgesetzt. Der<br />
Umkehrschluss impliziert, dass mit dem Aufschub die Einführung eigentlich schon festgelegt ist. Lutz<br />
Reulecke, Referent Neue Medien bei der FDP, erläuterte, dass bezüglich des Rundfunkempfangs eine klare<br />
Diffenenzierung vorgenommen werden müsse. Es sei selbstverständlich, dass auf PCs, die mittels einer<br />
TV-Karte Rundfunk empfangen, Gebühren erhoben würden. In geraumer Zeit jedoch wird es möglich sein, direkt<br />
über das Internet Fernsehen und Radio empfangen zu können. Damit wären die digitalen Angebote für jeden<br />
Internetsurfer zugänglich. Das rechtfertigt jedoch noch keine Gebührenverplichtung, da die Einspeisung ins<br />
Netz freiwillig erfolgt und auch nicht jeder User Rundfunkangebote nutzen wird.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Regelung zur &quot;Surfsteuer&quot;, die immer wieder,<br />
auch von Seiten des Finanzministeriums dementiert wurde, soll sie nun zum 1. Januar 2001 in Kraft treten.<br />
Das private Surfen am Arbeitsplatz soll dann ebenso wie das Telefonieren besteuert<br />
werden. Um die private und die dienstliche Nutzung von Internetseiten und -diensten auseinanderzuhalten,<br />
ist eine umfassende Protokollierung aller Online-Zugriffe des Arbeitnehmners nötig. Das wiederum bedeutet:<br />
eine umfassenden Kontrolle der Kommunikationsaktivitäten aller Mitarbeiter, auch wenn der Arbeitgeber das<br />
private Surfen grundsätzlich untersagt. Neben der Wirtschaft kritisieren auch Datenschützer und der Bund für<br />
Steuerzahler die geplante Besteuerung der privaten Internetnutzung am Arbeitsplatz.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Von der Protestaktion der FDP klar ausgenommen seien jedoch die Pläne der EU zu einer Harmonisierung<br />
der <a href="http://europa.eu.int/comm/taxation_customs/proposals/taxation/com349_2000/com2000_349de.pdf" target="_new" rel="noopener noreferrer"><br />
Mehrwertsteuerregeln</a> des Dienstleistungsverkehrs im Internet. Sie klärt die steuerrechtlichen<br />
Verhältnisse für das Online-Geschäft. Diese Regulierungen seien notwendig, um einen fairen Wettbewerb<br />
garantieren zu können.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Auf einer Pressekonferenz betonte die FDP ihren Anspruch als &quot; Partei der Generation @&quot; .<br />
Zusätzlich zur Mail-Aktion wurde eine FDP-Internet-Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die sich für<br />
die privaten, als auch die kommerziellen Internet-Nutzer gleichermaßen einsetzten will.<br />
Der Arbeitsgruppe gehören derzeit an: Hans-Joachim Otto (FDP), Dr. Günther Rexrodt (FDP),<br />
Dr.Jorgo Chatzimarkakis (FDP, Sandra von Münster (FDP), Dr. Stefan Grüll (FDP),<br />
Alexander Graf Lambsdorf (FDP, Dr. Detlef Eckert (EU-GD Informationsgesellschaft),<br />
Uwe Evers (Universum Verlag), Felix Frohn-Bernau (Dooyoo.de), Bernd Harder,<br />
Dr. Detlev Krüger (Pixelpark AG), Marcel Reichart (Venturepark AG), Karsten Schneider (Intershop AG),<br />
Dr. Florian Schultz (Allmaxx AG) und Dr. Loretta Würtenberger (webmiles.de).<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Otto sprach sich dafür aus, die größtmögliche Freiheit des<br />
Internet von staatlichen Eingriffen zu bewahren.<br />
Die bürokratische Distanz zwischen Bürgern und der öffentlichen<br />
Verwaltung müsse verringert werden, indem Bürgerdienstleistungen zunehmend über das<br />
Internet angeboten werden.<br />
Gleichzeitig forderte Otto die Verhinderung des von der<br />
Bundesregierung geplanten Zwangs-Urheberschutzes im Internet. Mit der beabsichtigten<br />
Novellierung des Urheberschutzrechtes würden viele Marketingkonzepte vereitelt, da sie<br />
es unmöglich mache kostenlose Software zum Download über das Netz anzubieten.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">politik-digital sprach mit dem Initiator Hans-Joachim Otto, MdB, Vorsitzender der FDP-Internetkommission.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Herr Otto, warum haben Sie sich zu diesem Zeitpunkt entschlossen,<br />
eine Aktion gegen die Internetsteuer zu starten? Braucht Herr Eichel<br />
angesichts der Versteigerungspreise für die UMTS-Lizenzen nun kein Geld<br />
mehr in seiner Kasse?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Hans-Joachim Otto:</b> Wir haben die Aktion gestartet, weil Bundesfinanzminister Eichel vor zwei Tagen bekannt gegeben hat, dass er<br />
trotz starker Kritik an der Surfsteuer festhalten will.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> In welchen Bereichen soll eine geplante Internet-Steuer greifen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Hans-Joachim Otto:</b> Die Frage bitte ich an Herrn Eichel zu richten, denn er will das Internet mit ständig neuen Steuern belasten. Herr<br />
Eichel hat sich dafür ausgesprochen, die Privatnutzung des Internet am Arbeitsplatz als sogenannten<br />
&quot;geldwerten Vorteil&quot; der Lohnsteuer zu unterwerfen. Zum anderen befürwortet Herr Eichel, die internetfähigen<br />
PC ab 2004 mit Rundfunkgebühren zu belegen. Und schließlich will er digitale Dienstleistungen europaweit mit<br />
Mehrwertsteuer belasten.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Welche Punkte sprechen Ihrer Auffassung nach gegen eine solche<br />
Steuer?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Hans-Joachim Otto:</b> Alle neuen Steuern und Gebühren sind kontraproduktiv für die rasche Verbreitung des Internet in Deutschland.<br />
Die Politik muss Anreize für eine stärkere Nutzung des Internet setzen statt die User abzuzocken. Die geplante<br />
Surfsteuer würde zudem eine gigantische Bürokratie heraufbeschwören, weil jedes Unternehmen ein<br />
&quot;Surfbuch&quot; führen müsste, um sämtliche privaten Ausflüge seiner Mitarbeiter ins Internet aufzuzeichnen und zu<br />
dokumentieren.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Könnte eine Internetsteuer sinnvoll werden, wenn das Netz stärker an<br />
die Stelle der herkömmlichen Medien Fernsehen und Radio tritt?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Hans-Joachim Otto:</b> Niemand zwingt ARD und ZDF, ihre Programme ins Netz zu stellen. Ich halte es für inakzeptabel, jeden<br />
internetfähigen Arbeitsplatz der Rundfunkgebührenpflicht in Höhe von künftig über DM 400,00 pro Jahr zu<br />
unterwerfen, nur weil dort neben Millionen anderer Netzangebote auch ARD und ZDF ihre öffentlich-rechtlichen<br />
Programme ins Netz gestellt haben. Die PC werden auf absehbare Zeit nicht primär als<br />
Rundfunkempfangsgeräte genutzt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Tatsache ist ja, dass manches e-commerce Unternehmen die<br />
Mehrwertsteuer umgeht, indem im Ausland abgerechnet wird. Sollten da<br />
nicht ein Riegel vorgeschoben werden?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Hans-Joachim Otto:</b> Im Bereich e-commerce gibt es einen scharfen weltweiten Wettbewerb. In diesem globalen Wettbewerb dürfen<br />
die europäischen Unternehmen nicht gegenüber US-amerikanischen benachteiligt werden. Dies gilt auch<br />
hinsichtlich der Mehrwertsteuer. Ich plädiere daher für eine pragmatische Lösung.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Welchen Erfolg versprechen Sie sich von Ihrer Internetaktion? Gehen<br />
Sie auch auf analogem Wege gegen die Steuerpläne vor?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Hans-Joachim Otto:</b> Der Widerstand gegen Eichels Steuerpläne schwillt an. Wir sehen deshalb wachsende Chancen für unsere<br />
Initiative und werden mit Nachdruck gegen seine weltfremden Pläne auch auf analogem Wege und<br />
selbstverständlich auch im Deutschen Bundestag vorgehen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Sie haben vor einer Weile schon einmal eine ähnliche Aktion zum Thema<br />
&quot;Flatrates&quot; gestartet. War diese Aktion so erfolgreich, dass Sie die Vorgehensweise überzeugt hat?<br />
Die Flatrate hat sich schliesslich noch nicht durchstetzen könnnen.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Hans-Joachim Otto:</b>Unsere bisherige Netzkampagnien waren alle sehr erfolgreich und haben unbestreitbar Wirkung erzielt. Wir<br />
sind davon überzeugt, mit dazu beigetragen zu haben, dass immer mehr Provider Flatrates anbieten. Für<br />
Reformen braucht man einen langen Atem. Wir bleiben deshalb am Ball (und im Netz), um die<br />
Rahmenbedingungen für das Internet in Deutschland nachhaltig zu verbessern.</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>FDP gegen Internet-Steuer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[afischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Rundfunkgebühr]]></category>
		<category><![CDATA[Steuer]]></category>
		<category><![CDATA[Rundfunk-Staatsvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[Protest]]></category>
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		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Steuer]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Hans Joachim Otto,
Bundestagsabgeordneter und rundfunkpolitischer Sprecher der
FDP-Fraktion, verurteilt den Beschluß der neuen Regelungen im Rundfunk-
Staatsvertrag. Während der Ministerpräsidentenkonferenz übergab der
Abgeordnete knapp 1000 Protest-e-mails, in denen sich Internet-User
gegen eine grundsätzliche Gebührenpflicht aussprechen.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Hans Joachim Otto,<br />
Bundestagsabgeordneter und rundfunkpolitischer Sprecher der<br />
FDP-Fraktion, verurteilt den Beschluß der neuen Regelungen im Rundfunk-<br />
Staatsvertrag. Während der Ministerpräsidentenkonferenz übergab der<br />
Abgeordnete knapp 1000 Protest-e-mails, in denen sich Internet-User<br />
gegen eine grundsätzliche Gebührenpflicht aussprechen.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Liste, mit den Protest e-mails hat die FDP im Vorfeld auf ihrer Homepage gesammelt und bei Konferenzbeginn<br />
an den Vorsitzenden der Ministerpräsidentenkonferenz Kurt Beck übergeben (siehe Foto).<br />
</span>
</p>
<table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="120">
<tbody>
<tr>
<td width="120"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/edemocracy/netzkampagnen/images/otto.jpg" alt="Beck und Otto" border="1" height="143" hspace="0" vspace="0" width="120" /></td>
<td rowspan="2"><spacer type="block" height="1" width="10"></spacer></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#e0e0e0"><span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,Helvetica; color: #333333"><br />
			Beck &amp; Otto</span></td>
</tr>
<tr>
		</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Der neue Rundfunkstaats-Vertrag, den die Ministerpräsidenten am 24.Juni 99 beschlossen haben,<br />
sieht eine Gebührenpflicht für PC&#8217;s mit Rundfunk-Empfangsmöglichkeiten vor.<br />
Einige Bundesländer haben ihre Bedenken geltend gemacht, so daß bis 2003 die Gebührenpflicht<br />
vorläufig ausgesetzt ist. Doch mit dieser Regelung ist Otto nicht einverstanden. Sein Argument:<br />
Mit dem Aufschub bis 2003 ist die Gebührenpflicht de facto bereits heute beschlossene Sache.<br />
Weiterhin verurteilt der FDP-Politiker diese international einmalige Gebühr als eine<br />
Strafsteuer für Modernität, denn sie erschwere die Einstiegschancen für innovative Unternehmer<br />
und junge Kreative.<br />
Gerade der Bereich der neuen Medien sei ein Feld, in dem nicht zuletzt neue Arbeitsplätze<br />
geschafft würden, so Otto.</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Nicht sinnvoll ist in den Augen des FDP-Politikers auch die Regelung, daß sich Privathaushalte<br />
von der Gebühr auf Zweitgeräte befreien lassen können, die Unternehmen aber für jeden Computer<br />
mit Internetanschluß eine Steuer entrichten müßten. So würden ab 2004 Handwerker und Unternehmen<br />
jährlich mit Hundert Millionen DM zusätzlich belastet.<br />
Daher hatte die FDP schon bei Vorlage des Entwurfs zum neuen Rundfunk-Staatsvertrag zu einer<br />
<a href="http://www.fdp.de/fraktion/aktionen/">Protest-Aktion </a>im Internet aufgerufen. Protest-E-mails, die nach der Ministerpräsidentenkonferenz<br />
eingehen, werden direkt an Kurt Beck weitergeleitet.</span></p>
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