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	<title>Internetaktivist &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Internetaktivist &#8211; politik-digital</title>
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		<title>ESC: Bakus Blogger fordern politisches Bekenntnis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralf Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2012 16:57:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Für die aserbaidschanische Opposition ist der Eurovison Song Contest (ESC) in Baku bislang ein Erfolg: Ihre Kritik am Regime findet [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/esc-bakus-blogger-fordern-politisches-bekenntnis/p1010175_slider/" rel="attachment wp-att-116661"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-116661" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/P1010175_slider.jpg" alt="" width="630" height="331" /></a>Für die aserbaidschanische Opposition ist der Eurovison Song Contest (ESC) in Baku bislang ein Erfolg: Ihre Kritik am Regime findet in den westlichen Medien seit Monaten ein breites Echo. Erstmals könnte die Gesellschaft freier werden, hofft Blogger Emin Milli. Ein Portät des Internetdissidenten.</p>
<p>Anfangs mag der Eindruck des Mannes noch nicht recht zu dem zynischen Humor passen, für den er 17 Monate lang eingesperrt war. Emin Milli wirkt aufgeräumt und abgeklärt, als er an diesem heißen Spätvormittag im Mai in einem mit Journalisten voll gepferchten Presseraum von <a href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Reporter ohne Grenzen</a> in Berlin Mitte Platz nimmt. Gut möglich, dass Milli, der mit bürgerlichem Namen Abdullayev heißt, mittlerweile aus Routine so frei über die Umstände seiner Verhaftung redet. Jedenfalls spricht der Blogger über sich selbst wie von einer dritten Person, als wäre ein anderer und nicht er Opfer eines politischen Prozesses, von Einschüchterung und physischer Gewalt. Die Geschichte Millis beginnt mit zwei Eseln, die Aserbaidschan im Jahr 2008 für 42.000 US-Dollar das Stück aus Deutschland einführte. Milli und der befreundete Blogger Adnan Hajizade wunderten sich über den unerklärlich hohen Preis der Tiere und filmten eine inszenierte Pressekonferenz, auf der der deutsche Wunderesel seine Qualitäten anpreist. Den fünfminütigen Spot stellten sie samt englischen Untertiteln online.</p>
<p>Was harmlos gedacht war, kam &#8220;nicht gut bei den Machthabern an&#8221;, wie Milli einräumt, der derzeit in London zum Thema neue Medien und arabischer Frühling promoviert. An sich besitze Aserbaidschan zwar eine &#8220;gute satirische Tradition&#8221;, doch das Video, da ist sich Milli heute sicher, war lediglich der Anlass, die beiden in jener Zeit aktivsten Blogger des Landes in die Schranken zu weisen. Dabei spielte offenbar keine Rolle, dass sich bis zu jenem Zeitpunkt weder er noch Hajizade offen regimekritisch äußerten. Sie organisierten Jugendtreffen und Diskussionsrunden von Aserbaischanern, die im Ausland studiert hatten. In Aserbaidschan wohl ein ausreichender Grund, um das Missfallen des Regimes &#8211; und dessen Härte &#8211; auf sich zu ziehen. Sie wurden in einem Restaurant verprügelt, wegen Rowdytum angeklagt und zu zweieinhalb und zwei Jahren Haftstrafe verurteilt. Rückblickend ist Milli klar: Seine und Hajizades Verhaftung war &#8220;ein Signal&#8221; der autoritären Regierung nicht nur an ihn: &#8220;Die ganze Generation&#8221; sollte in Angst versetzt werden.</p>
<pre>[youtube http://www.youtube.com/watch?v=Aaecvg7xCIk&amp;w=630&amp;h=350]Aufgrund dieses Videos wurde Milli zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt.</pre>
<p>Dass Millis Geschichte heute so bekannt ist, liegt auch am Eurovision Song Contest, der am 26. Mai in Baku ausgetragen wird. Als der Regimekritiker 2009 verhaftet wurde, nahmen davon nur wenige internationale Nichtregierungsorganisationen wie Amnesty International Kenntnis, die <a href="http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-308-2009/zwei-blogger-haft?destination=suche%3Fwords-advanced%3Dmilli%26country%3D%26topic%3D%26node_type%3D%26from_month%3D1%26from_year%3D2009%26to_month%3D12%26to_year%3D2009%26page_limit%3D10%26form_id%3Dai_search_form%26search_x%3D21%26search_y%3D12" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Milli und Hajizade als gewaltfreie politische Gefangene</a> einstufte. Drei Jahre später muss Milli reihenweise Interview-Anfragen absagen, weil er der physischen Belastung neben dem Studium nicht gewachsen ist. Der Einladung nach Berlin durch die Bundestagabgeordnete der Grünen Viola von Cramon ist Milli dennoch gefolgt. Vielleicht, weil Milli sich ehrlich &#8220;freut&#8221; über die große Aufmerksamkeit für sein Land &#8211; vielleicht, weil keine anderes Land so gezielt über <a href="http://www.pressefreiheit-fuer-baku.de/index.php?id=603" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Menschenrechtsverletzungen und Pressfreiheit in Aserbaidschan</a> berichtet wie Deutschland. Eine Einschätzung, die auch die Machthaber um Präsident Ilcham Alijew in Baku teilen. Sie sehen in der kritischen Berichterstattung deutscher Medien eine „systematische Kampagne“ gegen ihr Land. Und starteten ihrerseits eine diffamierende Kampagne in ihren Staatsmedien gegen Deutschland.</p>
<p>Für Milli eine &#8220;phänomenale Geschichte&#8221; voller Absurdität &#8211; und einer der Beweggründe für den ehemaligen Büroleiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Baku, im September als Schriftsteller nach Aserbaidschan zurückzukehren. Deutschland als Land der Prostituition und Korruption? Solche &#8220;Sowjetpropaganda im schlechtesten Stil&#8221; habe selbst für Aserbaidschaner Unterhaltungswert. Online würden die originellsten Schmähsendungen geteilt und spöttisch kommentiert, berichtet Milli. Doch kurz vor dem musikalischen Finale in Baku habe die Regierung eine &#8220;rote Linie&#8221; überschritten. Die Zeitung der Regierungspartei &#8220;Yeni Azerbaijan&#8221; hat sich &#8211; von den deutschen Medien weitgehend unbeachtet &#8211; zu einer Foto-Collage hinreißen lassen, die den Menschenrechtsbeauftragten Markus Löning, den deutschen Botschafter in Aserbaidschan Herbert Quelle und aserbaidschanische Oppositionsführer neben Adolf Hitler zeigen. Milli erklärt sich diese Stillosigkeit mit der Machtlosigkeit eines Regimes, das gewohnt ist, <a href="http://bit.ly/MtCCmF" target="_blank" rel="noopener noreferrer">jeden nur erdenklichen Ansatz von Kritik im eigenen Land skrupellos im Keim zu ersticken.</a></p>
<h3>Prominenz kein Schutz vor Gewalt</h3>
<p>So wie im Fall des Journalisten Idrak Abbasov, der brutal zusammengeschlagen wurde, nachdem ihm der diesjährige <a href="http://www.indexoncensorship.org/awards-winners/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Index on Censorship Award</a> für investigativen Journalismus verliehen worden war. &#8220;Was glauben Sie&#8221;, fragt Milli die deutschen Journalisten, &#8220;würde mit Ihnen passieren, wenn Sie Bürger Aserbaidschans wären?&#8221; Auch die versuchte Erpressung der Journalistin Khadija Ismayilova mit heimlich gefilmten und öffentlich gemachten Sexvideos gehöre zur Realität vor Ort lebender Journalisten. Die Entblößung Ismayilovas sollte nach seiner Einschätzung einen Ehrenmord in ihrer Verwandtschaft provozieren.</p>
<p>Angst habe er dennoch nicht davor, unter diesen Voraussetzungen nach Aserbaidschan zurückzukehren. Denn Milli erkennt heute die Chance, in Aserbaidschan auf eine kritische Öffentlichkeit zu stoßen, die sich für Themen wie Korruption interessiert. Die Legitimation der Regierung schwinde. So könnten der ewig vorgeschobene Grenzkonflikt mit Armenien oder die erfolgreiche Mitgliedschaft im Europarat seit 2001 nicht länger über die mangelnde Rechtstaatlichkeit hinwegtäuschen. Vor allem, da der Öl- und Gasreichtum das Land nicht nur reicher gemacht, sondern ihm auch zu globaler medialer Aufmerksamkeit verholfen habe. Diese wiederum ermutige Journalisten, sich nicht einschüchtern zu lassen im Bestreben, die landesweit grassierende Korruption anzuprangern: Aserbaidschan zählt laut Transparency International <a href="http://www.transparency.org/news/feature/azerbaijan_out_of_tune" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zu den vierzig korruptesten Ländern der Welt</a> &#8211; &#8220;Wo sonst in Europa&#8221;, fragt die derzeit prominenteste Journalistin Khadija Ismayilova in einem Beitrag des ARD-Weltspiegels vom Sonntag, könnte die Gattin des Präsidenten die Komitee-Vorsitzende des ESC sein, der Schwiegersohn als offizieller Teilnehmer das Land im Wettbewerb vertreten und die Baufirma der Präsidentenfamilie am Bau des millionenschweren &#8220;Crystal Palace&#8221; beteiligt werden, in dem der Wettbewerb ausgetragen wird?</p>
<h3>Bakus Blogger fordern von Musikern politisches Bekenntnis</h3>
<p>Dort wird sich am Samstag entscheiden, welches Land im kommenden Jahr den Eurovision Song Contest ausrichten &#8211; und dadurch große mediale Aufmerksamkeit erhalten wird. <a href="http://www.pressefreiheit-fuer-baku.de/index.php?id=573" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aserbaidschanische Blogger, Journalisten und Medienmacher</a> appellieren geschlossen an die Musiker, den Contest für ein politisches Bekenntnis zu nutzen. In einem früheren Interview mit Reporter ohne Grenzen forderte Milli dies ebenso. Heute gibt er sich zurückhaltender. Er wolle zwar den Kampf, den er früher mit zehn Studenten geführt habe, heute mit Hilfe der internationalen Medien weiterführen. Trotzdem wolle er, räumt Milli ein, &#8220;kein Held&#8221; sein. Letztlich sei seine Haftzeit nicht &#8220;die schlimmste Geschichte&#8221; in Aserbaidschan. Er sei im Gefängnis sogar anständig behandelt worden. Ihm geht es schlicht um die menschliche Würde &#8211; dort, wo er geboren wurde. Das fordern auch seine Landsleute: In den letzten Wochen kamen dort immer wieder einige Hundert Protestierende zusammen und skandierten &#8220;Azadlıq!&#8221; &#8211; Freiheit. Und natürlich würde Milli immer noch brennend interessieren, was es mit so teuren deutschen Eseln auf sich hat &#8211; aber das wäre wohl eher ein Thema für deutsche Journalisten.</p>
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		<title>Auf den Spuren einer kritischen Netzkultur</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/buecherreport/auf_den_spuren_einer_kritischen_netzkultur-44/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion politik-digital.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2007 07:42:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücherreport]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Gegenöffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Geert Lovink]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Internetaktivist]]></category>
		<category><![CDATA[Medientheorie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="fett"><font size="2">Die Aufsatzsammlung <em>Dark Fiber        - Auf den Spuren einer kritischen Internetkultur</em> bringt die        Arbeiten von Geert Lovink aus 15 Jahren Medientheorie und Internet-Aktivismus        in einer bunt schillernden magical-mystery-tour zu Papier. Albert        Meirer hat diesen Klassiker der Netzkritik gelesen und für        politik-digital.de rezensiert.</font>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett"><span style="font-size: x-small;">Die Aufsatzsammlung <em>Dark Fiber &#8211; Auf den Spuren einer kritischen Internetkultur</em> bringt die Arbeiten von Geert Lovink aus 15 Jahren Medientheorie und Internet-Aktivismus in einer bunt schillernden magical-mystery-tour zu Papier. Albert Meirer hat diesen Klassiker der Netzkritik gelesen und für politik-digital.de rezensiert.</span><!--break--></p>
<p class="normal">Der virtuelle Veteran Geert Lovink hat schon manches erlebt. Zumindest im Vergleich zu unser einem, der ein Leben führt, voller &#8220;beklemmender Kleinlichkeit (&#8230;), Beinahe-Engagement, fortgeschrittenem Desinteresse, (&#8230;) elektronischer Einsamkeit, IKEA als kulturellem Ideal und Formen kollektiver Enttäuschung (&#8230;) in einer Gesellschaft ohne Ideen mit einem Netz ohne Eigenschaften&#8221;. So beschrieben von Lovink und Kollektiv in den frühen 80ern im losen Verbund der agentur bilwet. Nachzulesen in der Aufsatzsammlung Dark Fiber, die Lovinks Arbeiten aus 15 Jahren Medientheorie und Internet-Aktivismus in einer bunt schillernden magical-mystery-tour auf Papier gebracht hat. Intellektuelle und Aktivisten der Piratenradio und Hausbesetzer-Szene in Amsterdam fanden sich einst zu bilwet (Agentur zur Förderung der illegalen Wissenschaft) zusammen. Später war Lovink unter anderem Herausgeber der Medienkunst-Zeitschrift &#8220;Mediamatic&#8221;, eine treibende Kraft hinter dem utopisch anmutenden Projekt der offenen Stadt Amsterdam, de digitale Stad. Des Weiteren war er einer der maßgeblichen Initiatoren der Mailinglist nettime, die 1995 ans Netz ging; auch als Gegen-Öffentlichkeit zur neoliberalen &#8220;kalifornischen Ideologie&#8221; des Magazins &#8220;wired&#8221;.</p>
<p class="normal"><strong>Get informed or die trying</strong></p>
<p class="normal">Lovink ist darüber hinaus auch ein Weltreisender in Sachen Konferenzen und Vorträge, sowie kompetentem Eintreten für freie und sinnvolle Kommunikation jenseits von kommerzieller Verflachung oder staatlicher Zensur. Der Stil seiner Artikel ist stets offen, dialogisch, von Mailing-Listen inspiriert und praxisnah. Sein Engagement und seine Leidenschaft wirken ansteckend und verführen zum Widerspruch, zum Nachlesen, zur Reflexion. Manchmal geraten die vielgestaltigen Texte zu wahrhaft hybriden Gewittern an Metaphern und Theoremen. &#8220;Hybrid zu werden ist nicht die Wahl einer Generation, es ist eine technokulturelle Bedingung. Hybridität ist weder eine Ideologie noch ein Ziel. Sie ist schmutzige digitale Wirklichkeit. (&#8230;) Doch an einem bestimmten Punkt hören Taktik und Hybridität und andere Serenaden auf die Welt und ihre Komplexität, und es müssen Entscheidungen getroffen werden. Hier endet die Geschichte der transitorischen taktischen Medien nach 1989, und andere Dimensionen öffnen sich.&#8221; Auch in dieser Hinsicht darf man auf DARK FIBER III gespannt sein, das Lovink derzeit in Berlin verfasst.</p>
<p class="normal"><strong>Offene Stadt oder Hochsicherheits-Kaufhaus</strong></p>
<p class="normal">Vielstimmig und lesenswert sind all die Fallstudien von alternativen, selbst-organisierten Medienprojekten jenseits der Marktlogik. Hier berichtet der Autor lebensnah und analytisch von all den subversiven Strategien und soften Micro-Kämpfen. Auch von Niederlagen, Ausverkauf und Marginalisierung, jedoch ohne in einen Kult des Scheiterns zu verfallen. So bekommt man einige scharf gezeichnete close-ups einer Zeit zwischen cyber-utopia, dot.com-mania, new-economy-crash und business-as-usuall. &#8220;Die Kritik an der neo-liberalen Agenda wurde auf die emotionale Intelligenz-Ebene von Gruppen, die sich vom freien Handel bedroht fühlen reduziert. Hier wurde kein Wort über die Vernachlässigung sozialer Probleme, (&#8230;) Probleme von Bildung und Erziehung und dem Niedergang der Öffentlichkeit verloren, ein zentraler Begriff wenn wir den Ursprung und die Essenz des Internets verstehen wollen.&#8221;</p>
<p class="normal"><strong>&#8220;www.j´accuse.com&#8221;, die gesunde Wut der &#8220;virtuellen Intellektuellen&#8221;</strong></p>
<p class="normal">&#8220;Schnelle Expansion des Medienuniversums geht einher mit einer Implosion der Imagination. Während Horden junger Geschäftsleute die &#8220;digitale Revolution&#8221; in sich hineinlöffeln (&#8230;) sieht die kulturelle Situation in Wirklichkeit recht anders aus. Abgesehen von den aggressiven Informations-Eliten nahm das intellektuelle Klima einen defensiven Charakter an.&#8221; Die post-euphorische Phase der Netzkultur ermöglichte Lovink eine &#8220;schöpferische Zerstörung der Postmoderne&#8221;, im Sinne einer Abkehr sowohl von infantilem Technik-Fetischismus als auch von zwanghaften New-Age-Ökonomismus. Aber auch eine Überwindung melancholischer Ästhetizismen und düsterer Visionen geschlossener Bestimmtheit. &#8220;Das interaktive Design scheint den Kampf gegen die Schnittstellendumpfheit verloren zu haben. Es ist Lichtjahre entfernt von Bauhaus-Imperativen (&#8230;) ästhetischer Qualität, eingebettet in ein breites Spektrum sozialer, kultureller und politischer Voraussetzungen.&#8221; Den Kampf gegen die Dumpfheit gibt der Autor aber keineswegs verloren, denn er beharrt auf der Kraft des Negativismus, des kritischen Humanismus und der skeptischen Reorganisation sozialer Netzwerke und Bewegungen. Er entwickelte mit anderen aus der Praxis heraus einen komplexen begrifflichen Werkzeugkasten der sogenannten &#8220;taktischen Medien&#8221;, einer sich stets neu reorganisierenden Arbeitsweise kritischer Kulturpraxis an der Schnittfläche von Wissenschaft, Kunst und Politik.</p>
<p class="normal"><strong>Globaler Dorftrottel oder kollektive Intelligenz</strong></p>
<p class="normal">Tatsächlich war zur Zeit der Jahrtausendwende, als Dark Fiber zuerst in englischer Sprache erschien, der Höhepunkt neo-liberaler Hegemonie bereits überschritten, erste Risse deuteten sich an. Der Hyperinvestition folgte der Crash, der manchem ganz die Lust am Internet verdarb. Niemals, niemals, betont Lovink, hätten die Konzerne das Internet erfunden; es sei eine kulturelle Errungenschaft. Dennoch, die transnationalen Konzerne haben es durchdrungen und reorganisiert. Es wurde zur informellen Infrastruktur des beschleunigten globalen High-Tech-Kapiltalismus ausgebaut. &#8220;Ihr mögt nicht an der Ökonomie interessiert sein, doch die Ökonomie ist an Euch interessiert.&#8221; Diese Umwälzung der raum-zeitlichen Dispositive behandelt Lovink in zwei Kapiteln zu den &#8220;Zeitkriegen des 21. Jahrhunderts&#8221; sowie zu den verschiedenen neuen Formen der englischen Sprache auf unserem Planeten, den so genannten „englishes“. Sicherlich weist diese globale Vernetzung menschlicher Praxis über alle bestehen Formen der Unterdrückung, Armut, Unwissenheit und Ausbeutung hinaus. Digitale Güter, digitales Wissen strebt seinem Wesen nach auf das Teilen, auf grenzenlose Verteilung, auf kostenlose Vervielfältigung hin. Lovink plädiert daher für den Kampf gegen alle Formen &#8220;künstlicher Knappheit&#8221;, die nur durch staatliche Kontrolle oder fieberhaft koordinierte Strategien der Konzerne aufrechterhalten werden können. Er erarbeitet in diesem Kontext eine Fülle möglicher Tätigkeitsfelder für Netzaktivistinnen.</p>
<p class="normal"><strong>Illusionen oder Utopien</strong></p>
<p class="normal">Post-modernes rhetorisches Irrlichtern über „Simulacren“ oder digitaler Entkörperlichung sind Lovinks Sache nicht. Er reist lieber engagiert und analog über Grenzen und an Ränder und berichtet in mehreren spannenden Artikeln von seinen Erfahrungen in Albanien, Taiwan und Dehli. &#8220;Es entsteht eine digitale proletarische Klasse&#8221;, erzählt ihm die indische Medien-Aktivistin Shuddha Sengupta.<br />
Zum einen eine proletarisierte globale Call-Center-, Paket-Zusteller- und Reinigungs-Armee, die zu Hungerlöhnen vergleichsweise banalem Schaffen im Umfeld der digitalen Globalisierung ausgeliefert ist. Zum anderen eine durch die Monopol-Bildungen in der New-World-Order-Economy zunehmend proletarisierte Mind-Workers-Class. Ein zunehmend vernetztes und bewußtes &#8220;Cognitariat&#8221;. Und siehe da, darüber hinaus machen nicht mehr nur „Daten-Dandys“ online Zoff. Nein, auch normale Supermarkt-Angestellte bilden Kommunikations-Guerillas. Analoge Proletarier aller Couleurs machen digitalen Stunk jenseits langweiliger Gewerkschafts-Seminare. Sogar Arme, Unterdrückte, Ungehörte in aller Welt entdecken das Netz als Potential wahrhaftiger Kommunikation. Tja, all diese werden es sein, die das Netz wieder politischer und spannender machen, wetten?</p>
<p class="normal"><strong>&#8220;Angst und Verlangen des Netzwerks&#8221;</strong></p>
<p class="normal">Viele der aktuellen Debatten um das Netz lassen sich mit Hilfe der praxeologischen Werkzeuge Lovinks entmystifizieren und besser begreifen. Seien es die Kritik an Google, Phantasmen einer digitalen europäischen Renaissance oder der Wunsch nach einer &#8220;Kultur-Flatrate&#8221;. Sei es die Fassungslosigkeit angesichts gröberer &#8220;Infrastrukturprobleme&#8221; in Bangalore oder die Visionen eines virtuellen &#8220;creative archive&#8221;. Technik-pessimistische und technik-euphorische Erzählungen unserer Tage müssen so nicht mit dem Verweis auf vergangene Erfahrungen als belanglose mediale Kasperliaden abgetan werden. Durch Lovinks kritische Theorie &#8220;in Richtung einer politischen Ökonomie der Netzwerke&#8221; können sie als Modus und Ausdruck gesellschaftlicher Wandlungsprozesse wahrgenommen und gehandhabt werden.</p>
<p class="normal">
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			</item>
		<item>
		<title>Digitaler Sportsgeist: Netzvereine bei der Arbeit</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/ehrenamt-2-0/digitaler_sportsgeist_netzvereine_bei_der_arbeit-676/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[mhartmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 1969 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ehrenamt 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[Internetaktivist]]></category>
		<category><![CDATA[Verein]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> E.D.V. - das
altehrwürdige Kürzel interpretieren eine Reihe
von Netzaktivisten längst als &#34;Eingetragene Digitale
Vereine&#34;. Sie zeigen damit, dass sich Bürgerengagement
schon lange nicht mehr auf die klassischen Vereinsarbeiten
beschränken muss. politik-digital stellt ausgewählte
&#34;Digitalvereine&#34; vor.</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> E.D.V. &#8211; das<br />
altehrwürdige Kürzel interpretieren eine Reihe<br />
von Netzaktivisten längst als &quot;Eingetragene Digitale<br />
Vereine&quot;. Sie zeigen damit, dass sich Bürgerengagement<br />
schon lange nicht mehr auf die klassischen Vereinsarbeiten<br />
beschränken muss. politik-digital stellt ausgewählte<br />
&quot;Digitalvereine&quot; vor.</span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>E.D.V. &#8211; dieses altehrwürdige Kürzel interpretieren eine Reihe von<br />
Netzaktivisten längst als &quot;Eingetragene Digitale Vereine&quot;. Sie zeigen damit,<br />
dass sich Bürgerengagement schon lange nicht mehr auf die klassischen Vereinsarbeiten<br />
beschränken muss und liefern so einen ganz eigenen Beitrag zum <a href="http://www.iyv2001.org/" _base_target="_blank">Internationalen Jahr der Freiwilligen</a>.</b></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Doch nicht nur im Rahmen traditioneller Vereinsarbeit gibt es auf dem ganzen Globus<br />
gute Gründe, auf die geleistete Arbeit stolz zu sein. Gelegenheit, sich selbst ein wenig<br />
zu zelebrieren haben auch jene Bürgerinnen und Bürger, die sich in virtuellen Räumen um<br />
eine kritische Auseinandersetzung mit den kulturellen, sozialen und politischen Folgen des<br />
Einsatzes neuer Medientechnologien bemühen und dabei den Umgang mit den digitalen<br />
Kulturtechniken forcieren.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Tradition der &quot;Digital-e.V.´s&quot; reicht bereits bis ins Jahr 1987 zurück<br />
&#8211; damals gründete sich in Bielefeld der &quot;<a href="http://www.foebud.org/" _base_target="_blank">Verein zur<br />
Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs</a>&quot; (FoeBuD), der<br />
als Pionier des kritischen Umgangs mit der heranwachsenden Informationsgesellschaft gelten<br />
kann. Als eine Gemeinschaft von Technikern, Wissenschaftlern, Politikern, Umweltschützern<br />
und Künstlern halten die FoeBuDianer in der Präambel fest, &quot;sich<br />
grenzüberschreitend für Informationsfreiheit und ein neues Menschenrecht auf weltweite<br />
ungehinderte Kommunikation einzusetzen und mit den Auswirkungen von Technologien auf die<br />
Gesellschaft sowie das einzelne Lebewesen zu beschäftigen und das Wissen um diese<br />
Entwicklung zu fördern.&quot; </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Neben ihrem wenig spektakulären, dafür aber umso gehaltvolleren Auftritt im Netz hat<br />
der gemeinwohlorientierte Verein seine inhaltliche Basis in der monatlich in Bielefeld<br />
real stattfindenden Veranstaltungsreihe <a href="http://www.foebud.de/pd/pd109/index.html" _base_target="_blank">PUBLIC<br />
DOMAIN</a>, die sich mittlerweile zu einem <a style="text-decoration: none" href="http://nflpicks2014.com"><font color="black">nfl picks</font></a> bundesweiten Treffpunkt für alle Menschen<br />
entwickelt hat, die sich für das Spannungsfeld zwischen Zukunft und Gesellschaft, Technik<br />
und Umwelt, Wissenschaft und Allgemeinwissen, Kunst und Kultur interessieren. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Medienwirksame Auftritte verzeichnet foebud alljährlich bei der Verleihung des<a href="http://www.bigbrotheraward.de/" _base_target="_blank"> Big Brother Award</a>, der mit dem gleichnamigen<br />
Real-Life-Format jedoch außer dem Namen und der Diskussion um die Auflösung der<br />
Privatsphäre nichts gemein hat. Der Preis wird seit 1998 jedes Jahr an Personen,<br />
Organisationen oder Konzerne vergeben, &quot;die in besonderer Weise und nachhaltig die<br />
Privatsphäre von Menschen beeinträchtigen oder (persönliche) Daten Dritten zugänglich<br />
machen&quot;. Resultierend aus der Verleihung des Preises wird eine öffentliche<br />
Diskussion zum Thema Datenschutz und Privatsphäre angestrebt. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Zum foebud-Spektrum gehört außerdem die <a href="http://www.foebud.de/bionic/bionic.html" _base_target="_blank">//BIONIC Mailbox</a>, die neben<br />
konventionellen Postfächern mitsamt ihren E-Mail- und Faxfunktionen auch sogenannte<br />
&quot;Bretter&quot; offeriert. Hier werden öffentliche Nachrichten im Stile einer<br />
überregionalen Tageszeitung mit vielen verschiedenen Rubriken wie Politik, Kultur,<br />
Wissenschaft, Regional- und Kleinanzeigenteil angeboten. Weltweit haben sich viele<br />
ähnliche Mailboxen zu Netzwerken zusammengeschlossen, in denen überregional und<br />
international Daten ausgetauscht werden. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ein weiterer ebenso digitaler wie eingetragener Verein ist der 1996 infolge einer<br />
Diskussion um die Kryptographie entstandene &quot;<a href="http://www.fitug.de/" _base_target="_blank">Förderverein<br />
Informationstechnik und Gesellschaft</a>&quot; (FITUG), der es sich nach seiner Satzung<br />
zur Aufgabe gemacht hat, die &quot;Integration der neuen Medien in die Gesellschaft, die<br />
Aufklärung über Techniken, Risiken und Gefahren dieser Medien, sowie die Wahrung der<br />
Menschenrechte und der Verbraucherschutz in Computernetzen&quot; zu initiieren und zu<br />
realisieren. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Vereinsarbeit soll die Förderung von Kultur, Bildung und Wissenschaft zum Ziel<br />
haben. Auf den Web-Seiten des FITUG gibt es neben inhaltlichen Aktualitäten zu<br />
Netzspezifischem und Diskussionsforen auch unterschiedliche <a href="http://www.fitug.de/netpol/index.html" _base_target="_blank">&quot;Netz und Politik&quot;</a>-Dossiers mit<br />
Nachrichten, Analysen und Überblicken zu Themen wie ICANN, Datenschutz, Meinungsfreiheit,<br />
Zensur und Kryptographie. Auch der Bildung in und mit dem Netz widmet sich der Verein mit<br />
einer Sammlung von Dokumentationen, die sich bemühen, Aufklärung zu leisten für den<br />
Umgang mit dem Internet, Zielgruppe sind dabei insbesondere unerfahrene Netzbürger. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Als ein weiterer prominenter Digitalverein ist <a href="http://www.mikro.org/" _base_target="_blank">mikro</a><br />
zu nennen, eine Berliner Initiative zur Förderung von Medienkulturen. Der Verein<br />
unterhält eine offene, deutschsprachige Mailingliste namens rohrpost, die im Kontext der<br />
Integration und kritischen Auseinandersetzung mit Netzkulturen in existierenden<br />
Informationsgesellschaften nicht unerwähnt bleiben darf. Auf der Basis eines<br />
E-Mail-Forums schafft mikro mithilfe seiner Mailingliste eine Öffentlichkeit, in dem<br />
interessierte Bürger an den globalen Diskursen zur Medien- und Netzkultur partizipieren<br />
sollen. In die reale Öffentlichkeit der Berliner Republik tritt die Initiative seit<br />
Anfang 1998 jeden Monat mit ihren mikro.lounges im WMF Club in Berlin-Mitte. Gegenstand<br />
der Veranstaltungsreihe ist jeweils eine Kombination von Videopräsentationen, Vorträgen,<br />
Podiumsdiskussionen und DJ-Sets. Darüber hinaus zeichnete Mikro verantwortlich für die<br />
Organisation der vielbeachteten Konferenz <a href="http://www.mikro.org/Events/OS" _base_target="_blank">&quot;Wizards<br />
of OS &#8211; Offene Quellen und Freie Software&quot;</a> im Sommer 1999. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">mikro versteht sich als eine offene, unabhängige Plattform, die neben ihren<br />
realisierten Projekten vornehmlich als Initiator von kritischen inhaltlichen Diskursen um<br />
die kulturellen, sozialen und politischen Konsequenzen des Einsatzes neuer Medien und<br />
Technologien fungieren möchte. In ihren Netzwelten präsentiert sich die Berliner<br />
Initiative mit einem breiten Spektrum von Informationsofferten zu Themen der<br />
Medienkulturen. Mitsamt einem ausführlichen Pressearchiv und einer breiten Linkliste<br />
werden den Nutzern vorausblickend bis Dezember 2001eine Reihe von inhaltlich<br />
entsprechenden Veranstaltungen auf internationaler Ebene dargeboten. </span>
</p>
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<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Nach einem Blick auf eine kleine Auswahl digitaler Gemeinnützigkeiten lässt sich<br />
sagen, dass sowohl die inhaltliche, kritische wie auch technische Auseinandersetzung mit<br />
dem Netz der Netze ein gewichtiger Bestandteil der ehrenamtlichen Arbeitseinsätze im<br />
Datenraum geworden ist &#8211; ohne die freiwillige Vertiefung in die virtuellen Welten wäre<br />
das Internet heute um zahlreiche Angebote, Attraktionen und Anregungen ärmer.</span></p>
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