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	<title>Internetkampagne &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Internetkampagne &#8211; politik-digital</title>
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		<title>&#8220;Stop Kony&#8221;: Globale Netzjagd oder geniales Marketing?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralf Pauli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 11:56:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internetkampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Invisible Children]]></category>
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					<description><![CDATA[Gleichgültig, ob man sie für eine weltverbesserische Illusion oder als neues Instrument der Internationalen Strafverfolgung betrachtet &#8211; die Internetkampagne der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/stop-kony-globale-netzjagd-oder-geniales-marketing/kony_630x380/" rel="attachment wp-att-17888"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-17888" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Kony_630x380.jpg" alt="" width="630" height="380" /></a>Gleichgültig, ob man sie für eine weltverbesserische Illusion oder als neues Instrument der Internationalen Strafverfolgung betrachtet &#8211; die Internetkampagne der Organisation <em>Invisible Children</em>, die den Anführer der Lord&#8217;s Resistance Army (LRA), Joseph Kony, noch im Jahr 2012 auf die Anklagebank in Den Haag bringen will, hat eine bis dato unbekannte Dynamik im Netz entfaltet. Dabei geht es längst nicht mehr nur um die kontrovers diskutierte Machart der Kampagne, sondern um deren Folgen für das Verhältnis von Netz und Politik. Wird &#8220;Kony 2012&#8221; zum Muster für Interessen geleitete Netzgemeinden, die Agenda des Politbetriebes zu diktieren?</p>
<p>Die Anleitung zur Verbesserung der Welt klingt nach einer Wenigkeit: Dem Verbrechen &#8211; hier: Zwangsrekrutierung von Kindersoldaten in Uganda &#8211; wird ein Gesicht gegeben, das mittels Hashtags, Likes und Followers über Nacht bekannt, dank zwanzig prominenter Multiplikatoren sogar &#8220;berühmt&#8221; werden soll. Jeder Einzelne kann etwas beitragen, indem er Plakate und Armbändchen ersteht &#8211; das &#8220;Action Kit&#8221; für den Netzaktivisten. Die Überlegung dahinter: Die mediale Aufmerksamkeit schafft eine politisch bewusste Öffentlichkeit. Den nötigen Druck auf die Mächtigen, nach deren Forderungen zu handeln, üben zwölf im Politbetrieb einflussreiche Persönlichkeiten aus &#8211; sie sind die Katalysatoren für die Umsetzung von Verbrechen zu Gerechtigkeit, die am Internationalen Strafgerichtshof (ICC) in Den Haag ablaufen soll.</p>
<p>So weit das Konzept der Kampagne, wie sie in der <a title="&quot;Kony 2012&quot;" href="http://www.youtube.com/watch?v=Y4MnpzG5Sqc" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dokumentation</a> über den vom ICC gesuchten ugandischen War Lord Joseph Kony ausgebreitet wird. Und dieses scheint aufzugehen: Allein auf Youtube wurde der 30-minütige Film bereits über 80 Millionen Mal angeklickt. Prominente Unterstützer wie Angelina Jolie oder George Clooney verschaffen dem Thema mediale Aufmerksamkeit. Auch ICC-Chefankläger Luis Moreno-Ocampo, der ebenfalls in der Dokumentation zu Wort kommt, unterstützt die Internet-Kampagne. Und die ist rasant: Nach der Online-Plattform &#8220;Visible Measures&#8221; ist sie die <a title="&quot;Kony Social Video Campaign Fastest Growing in History&quot;" href="http://corp.visiblemeasures.com/news-and-events/blog/bid/79508/Kony-Social-Video-Campaign-Fastest-Growing-in-History" target="_blank" rel="noopener noreferrer">am schnellsten wachsende</a> überhaupt. In den ersten fünf Tagen generierte sie 70 Millionen Klicks, über 200 &#8220;video responses&#8221; wurden allein vom 05. bis zum 09. März hochgeladen. Nach neun Tagen stand fest: mit über 112 Milionen Klicks ist Kony 2012 das &#8220;viralste&#8221; Video des Jahres. Der Vorjahresgewinner brauchte ein ganzes Jahr lang für eine annähernd hohe Popularität. Zeitweise war der Begriff Kony in drei Prozent aller Tweets enthalten, wie man auf der Seite <a href="http://trendistic.indextank.com/kony/_30-days" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Trendistic</a> nachlesen kann, die Twitter-Trends in Graphen nachzeichnet. Die Action Kits sind längst vergriffen. Eine halbe Million solcher Pakete haben <em>Invisble Children</em> 15 Millionen US-Dollar an Einnahmen &#8211; und reichlich Kritik &#8211; beschert.</p>
<h3>Kony 2012 überholt und undifferenziert</h3>
<p>Alles nur eine riesige Marketing-Kampagne für T-Shirts, Armbänder und CDs &#8220;Made in Afrika&#8221;? Verdient da eine NGO an der &#8220;Banalität des Sentimentalen&#8221;, wie etwa Teju Cole, amerikanischer Schriftsteller mit nigerianischen Wurzeln, als <a href="http://twitter.com/#!/tejucole" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Antwort auf Kony</a> am 08. März twittert? Der Vorwurf, es gehe hier um eine emotionale Bedürfnisbefriedigung &#8211; einen &#8220;industriellen weißen Erlöserkomplex&#8221; &#8211; wird vor allem in Uganda selbst geteilt. Das Klischee des hilflosen schwarzen Mannes, der seiner Probleme nicht Herr wird, sei in Kony 2012 allgegenwärtig. Der ugandische Journalist Angelo Izama bezeichnet die Kampagne auf seinem <a href="http://thisisafrica.wordpress.com/2012/03/07/acholi-street-stop-kony2012-invisible-childrens-campaign-of-infamy/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blog</a> als irreführende Darstellung einer längst vergangenen Ära. Kony befinde sich schließlich seit 2006 nicht mehr im Lande &#8211; die heutigen Probleme reichten von Korruption über soziale Konflikte bis hin zur unheilbaren &#8220;Nodding Desease&#8221;, von der rund 4000 Kinder betroffen sind. Kony ist schlicht ein Problem, dass heute von der ugandischen Bevölkerung nicht mehr wahrgenommen werde, fasst Leo Stollwitzer, der in Kampala das Straßenprojekt HOPE-F-U-L leitet, in einem <a title="&quot;Der Hype hilft den Falschen&quot;" href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-03/leserartikel-uganda-kony" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ZEIT-Leserartikel</a> die weit verbreitete Meinung über die Kampagne zusammen.</p>
<p>Dass die einseitige Darstellung des ugandischen Bürgerkrieges, die dramatischen Erlebnisberichte ugandischer Kinder und die Gleichsetzung Konys mit Hitler und Gadhafi der Inszenierungs-Strategie des Regisseurs und <em>Invisble Children</em>-Mitbegründers Jason Russell geschuldet ist, mag einleuchten. Der Erfolg gibt ihr Recht &#8211; am 24. Mai 2010 unterzeichnete Barack Obama im Beisein von Russell den<em> <a title="Pressemitteilung des Weißen Hauses" href="http://www.whitehouse.gov/the-press-office/statement-president-signing-lords-resistance-army-disarmament-and-northern-uganda-r" target="_blank" rel="noopener noreferrer">LRA Disarmament and Northern Uganda Recovery Act</a></em>, in dem sich die USA zur Ergreifung von Kony verpflichtet. Im Oktober 2011 wurden 100 neue US-Militärberater in die Region entsandt. Zwar waren schon unter George Bush US-Streitkräfte in Uganda erfolglos hinter Kony her, aber die Adelung der Lobbykampagne durch den US-Präsidenten suggeriert werbewirksam, erst dank <em>#stopkony</em> seien US-Politiker auf die LRA und ihre Gräueltaten aufmerksam geworden. Man muss mit der entsachlichten Machart des Videos nicht einverstanden sein &#8211; Tatsache ist, dass sie unzählige junge Leute dazu gebracht hat, die Email-Accounts von Kongressabgeordneten und Senatoren mit der Forderung, Kony zu stoppen, zu überschwemmen. In den USA ist dieser &#8220;bottom-up&#8221;-Ansatz stark an die Idee der <em>Accountability</em>, der Rechenschaftspflicht der Politiker vor dem Wahlvolk, geknüpft. Wer nicht spurt, wird nicht wieder gewählt.</p>
<h3>Illusion des Klick-Aktivismus?</h3>
<p>Wie ernst mittlerweile auch in der alten Welt Politiker die Forderungen von Internetkampagnen nehmen, zeigt die aufgeschobene ACTA-Ratifizierung in den europäischen Parlamenten. Kampagnen-Webseiten wie <a href="http://www.avaaz.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.avaz.org</a> mobilisieren den Netzwiderstand &#8211; über 100.000 Aktivisten unterschrieben beispielsweise die Petition gegen Waffendeals mit Saudi-Arabien, 37.000 Bürger spendeten für medizinische Unterstützung für Syrien und dafür, dass auch künftig Informationen für Journalisten aus dem Land geschmuggelt werden. Die Bürger nehmen die Politik selbst in die Hand, wo die Politiker versagen. Davon sind sie zumindest überzeugt. Die Politiker wiederum nehmen Online-Kampagnen als &#8220;Indikator für die öffentliche Meinung&#8221;, wie Johannes Hillje in einer <a title="&quot;Klick-Aktivismus? Online-Kampagnen in der Politik&quot;" href="http://politik-digital.de/klick-aktivismus-online-kampagnen-in-der-politik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie</a> im Rahmen seiner Magisterarbeit herausfand. Demnach nehme der &#8220;Klick-Aktivismus&#8221; durchaus Einfluss auf die Agenda der Politik. Abgeordnete könnten es sich in zunehmendem Maße nicht mehr erlauben, breite gesellschaftliche Forderungen zu übergehen.</p>
<p>Und dennoch: Zumindest in Deutschland ist eine Verwobenheit zwischen Netz und Politik noch weit vom amerikanischen Kony-Muster entfernt. Die deutsche Regierung unterhält anders als in den USA etwa keinen Stab für Social-Media-Kampagnen. Dementsprechend wäre einer ähnlichen Lobbykampagne hierzulande vermutlich der Einlass ins Kanzleramt verwehrt geblieben. Dennoch dürfte man auch dort die Wirkung des Kony-Films genau mitverfolgt haben. Immerhin hat die Kampagne eindrucksvoll gezeigt, wie schnell sich eine (Welt-)Öffentlichkeit gegen ein bis dato weithin unbekanntes Menschenrechtsverbrechen einsetzt. Doch genau darin liegt auch die große Gefahr, die von Internetkampagnen ausgeht: Kony 2012 soll nach Angaben ihrer Macher als &#8220;erster Einstiegspunkt&#8221; in die Problematik dienen. Auf der Homepage von Invisible Children wird eingeräumt, dass &#8220;viele Nuancen&#8221; des 26 Jahre währenden Konflikts in 30 Minuten nicht berücksichtigt werden konnten. Problematisch, wenn die vereinfachte Botschaft &#8211; Uganda muss vom Joch Konys befreit werden &#8211; ein Weltpublikum erreicht.</p>
<h3>ICC hat nach zehn Jahren erstes Urteil gesprochen</h3>
<p>Das Hauptproblem bei Kony 2012 für das Verhältnis von Netzaktivisten und Politik ist aber nicht die Simplifizierung der Thematik, sondern ihre Beliebigkeit. Deren Forderungen obliegen rein subjektiven Interessen. Auf Grundlage der persönlichen Begegnung weniger US-Bürger mit traumatisierten ugandischen Kindern können keine stringenten außenpolitischen Maximen für das ganze Land abgeleitet werden. Und wie kann man die Ergreifung eines längst geschlagenen afrikanischen War Lords zu einem Zeitpunkt fordern, an dem Despoten wie Assad ungestraft tausendfach das eigene Volk morden? Vielen kam der Wirbel um Kony deshalb unverhältnismäßig vor. Gerade dieser Willkür in der Beobachtung und Ahndung von Menschenrechtsverbrechen sollen Institutionen entgegenwirken. Denn wer kennt schon die Strafregister von Bahr Idriss Abu Garda (Darfur, Sudan), Jean-Pierre Bemba Gombo (Zentralafrikanische Republik) oder Germain Katanga und Mathieu Ngudjolo Chui (Demokratische Republik Kongo)? Um nur drei von den derzeit 15 Fällen aufzuzählen, in denen der ICC wegen Verbrechen an der Menschlichkeit ermittelt.</p>
<p>In Anbetracht des geringen Interesses für die Arbeit des ICC leuchtet die Unterstützung des Chefanklägers Ocampo für Invisible Children ein. Denn sie schafften &#8220;Aufmerksamkeit für ein Thema, für das sich vorher niemand interessiert hat&#8221;. Und die benötigt der Internationale Strafgerichthof, der durch das Rom-Statut vor zehn Jahren ins Leben gerufen wurde. Der Gerichtshof erregte gerade mit der Verkündung seines ersten Urteils am 14. März 2012 weltweite Aufmerksamkeit. Thomas Lubanga Dyilo wurde für schuldig befunden, Kinder als Soldaten für die kongolesische Armee rekrutiert zu haben. Bislang haben erst 120 Länder das Rom-Statut ratifiziert. Nur in diesen Ländern ist der ICC befugt, Völkerrechtsverbrechen erst überhaupt anzuklagen. Vielleicht kann die Netzjagd auf Kony helfen, sich der Straflosigkeit vieler Despoten und Rebellenführer in weiten Teilen der Welt bewusst zu werden. Dennoch: Es bedarf der Arbeit der mutigen Menschenrechtsaktivisten und -Beobachter vor Ort, zu dokumentieren und belastendes Material an die UN oder den ICC weiterzuleiten. Dank deren Einsatzes wurde im Fall Kony bereits 2005 Haftbefehl erlassen. Im selben Jahr übrigens, in dem Youtube gegründet wurde.</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
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		<title>change.gov: Erster Blick auf Internetpräsident Obama</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 11:18:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Internetkampagne]]></category>
		<category><![CDATA[US-Präsident]]></category>
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					<description><![CDATA[Vom Slogan zur Website: <a href="http://www.change.gov" target="_blank" rel="noopener noreferrer">change.gov</a> - das frisch eröffnete Internetbüro des &#34;gewählten Präsidenten&#34; - zeigt, wie Barack Obama online und offline in seiner Präsidentschaft vernetzen will. Im Vergleich zu seinem Vorgänger George W. Bush macht Obama mit Feedback-Formularen und einem Blog auf der Regierungswebsite einen Schritt nach vorne. Im Vergleich zu seinem Wahlkampf drosselt er jedoch das Mitmach-Tempo.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vom Slogan zur Website: <a href="http://www.change.gov" target="_blank" rel="noopener noreferrer">change.gov</a> &#8211; das frisch eröffnete Internetbüro des &quot;gewählten Präsidenten&quot; &#8211; zeigt, wie Barack Obama online und offline in seiner Präsidentschaft vernetzen will. Im Vergleich zu seinem Vorgänger George W. Bush macht Obama mit Feedback-Formularen und einem Blog auf der Regierungswebsite einen Schritt nach vorne. Im Vergleich zu seinem Wahlkampf drosselt er jedoch das Mitmach-Tempo.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Mitmachen, den Wandel unterstützen und per Internet organisieren war die Prämisse des Wahlkämpfers Barack Obama. Dies ist auch das Motto der Übergangsphase von Präsident Bush zu Präsident Obama &#8211; bereits die URL change.gov macht dies deutlich.
</p>
<p>
Einige Punkte an change.gov sind noch &quot;work in progress&quot; (manche Links führen beispielsweise noch ins Leere). Dass die Seite jedoch nur einen Tag nach der Wahl und nicht hundertprozentig perfekt online ist, könnte ein Anzeichen sein, dass Obama das Momentum und Engagement seiner Unterstützer weiter nutzen will. So kündigt Obama unter dem Menüpunkt &quot;<a href="http://www.change.gov/americaserves/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">America Serves</a>&quot; nach dem Vorbild der Peace Corps die Gründung von Freiwilligen-Corps für Bildung oder saubere Energie an. Außerdem kann man sich online für die etwa 60.000 Jobs in der kommenden Obama-Administration bewerben.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/change_gov300.jpg" alt="change.gov" align="absmiddle" width="300" height="189" />
</p>
<p>
<b>Hoffnungen und Wünsche per Kontaktformular<br />
</b>
</p>
<p>
Wer will, kann seine Hoffnungen und Wünsche an die Obama-Administration mit einem einfachen Feedbackformular abschicken. Und man kann seine Geschichte erzählen, was die Wahl und die Kampagne persönlich bedeuten. &quot;Share your story&quot; und &quot;Share your Vision&quot; heißen die <a href="http://www.change.gov/page/content/americanmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Menüpunkte</a> auf change.gov dazu. Das ist &#8211; soweit man das auf der Website sehen kann &#8211; der Schritt nach vorne.
</p>
<p>
Was jedoch mit den Anregungen passiert, ist (noch?) nicht zu sehen. Im Wahlkampf hatte Obama hier noch auf direkte, öffentliche und transparente Kommunikation gesetzt. Auf change.gov bleibt das Feedback erstmal unveröffentlicht, was einen Rückschritt gegenüber Obamas Wahlkampf ist.
</p>
<p>
Ein Blog auf change.gov informiert über den Verlauf der Transition. Bislang ist auch ein Video von Obamas Siegesrede vom 4. November zu sehen, das auf der Plattform Youtube gehostet ist. Dort könnte man das Video kommentieren &#8211; beim Schreiben dieses Artikel lagen alle Kommentare noch in einer Moderationsschleife, obwohl schon über 25.000 Menschen das Video angeklickt hatten.
</p>
<p>
<object width="360" height="300"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/q5Xx9Q0JtQQ&amp;hl=de&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/q5Xx9Q0JtQQ&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="360" height="300"></embed></object></p>
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			</item>
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		<title>US-Politiker fürchten Blogs und Webvideos</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/us-politiker-furchten-blogs-und-webvideos-3210/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[mhenschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Aug 2007 07:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Hillary Clinton]]></category>
		<category><![CDATA[Internetkampagne]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
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					<description><![CDATA[Vergangenes Wochenende fand ein Blogger-Gipfel statt, der für Aufsehen
sorgte. In Chicago trafen sich die Vertreter der liberalen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vergangenes Wochenende fand ein Blogger-Gipfel statt, der für Aufsehen<br />
sorgte. In Chicago trafen sich die Vertreter der liberalen<br />
US-amerikanischen Politik-Blogs <a href="http://www.dailykos.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DailyKos</a> und <a href="http://www.bloggerpower.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bloggerpower.com</a> zum zweiten Mal auf ihrem jährlichen Kongress <a href="http://www.yearlykosconvention.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Yearlykos</a>.<br />
Bemerkenswert war: Der Einladung folgten sieben der acht<br />
Präsidentschaftsbewerber aus dem demokratischen Lager, darunter die<br />
drei Spitzenreiter Hillary Clinton, Barack Obama und John Edwards. Die<br />
bloggende Gemeinde, am Wochenende mit 1500 Besuchern vor Ort, wird<br />
ernst genommen.</p>
<p> &quot;Auch wenn wir immer noch das meiste Geld für Werbung im Fernsehen<br />
und Radio investieren, so wird das Internet immer wichtiger.&quot; Die Worte<br />
stammen aus dem Mund von Alex Burgos, einer der Pressesprecher von Mitt<br />
Romney, dem Gouverneur von Massachussetts. Die Worte klingen noch<br />
zurückhaltend, drücken aber den steigenden Respekt der<br />
US-Polit-Prominenz vor den neuen Medien aus. Längst vorbei ist die<br />
Zeit, in der US-Parteien und Kandidaten nur in den herkömmlichen<br />
Massenmedien auf Wählerfang gehen. Der konservative<br />
Präsidentschaftskandidat Romney verfügt nicht nur, wie viele Politiker,<br />
über ein eigenes <a href="http://www.myspace.com/mittromney" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Profil</a><br />
beim Onlineforum MySpace, sondern hat sich außerdem eigens bei einem<br />
der bestvernetzten Blogger der konservativen Seite in den USA<br />
eingekauft, um neue Wähler zu gewinnen. Zudem richtete jeder seiner<br />
fünf Söhne einen <a href="http://fivebrothers.mittromney.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blog</a> ein, um der Internet-Gemeinde digital beizubringen, warum Papa Präsident werden soll.</p>
<p>Barack Obama veröffentlicht auf seiner <a href="http://www.barackobama.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website</a><br />
nicht nur sein Programm. Er sammelt online fleißig Wahlkampfspenden und<br />
verlinkt die Blogs seiner Fans, die sich austauschen, Freunde finden<br />
oder Videos verschicken können.</p>
<p>Bloß nicht bei den einflussreichen Bloggern des Landes in Ungnade<br />
fallen! So lautet die Devise der Kandidaten für das Weiße Haus.</p>
<p>Ein trauriges Lied davon singen können einige: Hillary Clinton sogar<br />
wortwörtlich. Die Präsidentschaftsanwärterin wurde beim unvorteilhaften<br />
Schmettern der Nationalhymne gefilmt. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=bfZ_gXCHaMw" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Video</a> machte anschließend auf der Videoplattform YouTube ebenso die Runde wie ein von Bloggern geschnittenes <a href="http://www.youtube.com/watch?v=cWvHbOoG3tI" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Filmchen</a>, in dem die Demokratin als alles überwachender Big Brother in Szene gesetzt wurde.</p>
<p>Zweifelhafte Web-Berühmtheit erlangte auch Virginias Senator George<br />
Allen. Auf einer Wahlkampfveranstaltung beleidigte Allen einen Mann<br />
indischer Abstammung mehrfach als „Macaca“, ein­ rassistischer Ausdruck<br />
für Menschen mit dunkler Hautfarbe. Pech für den Senator: Der Mann<br />
arbeitete für Gegenkandidat Jim Webb und hielt mit der Kamera drauf. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=r90z0PMnKwI" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Beweisvideo</a><br />
mit den Beschimpfungen Allens landete auf You Tube und hielt sich<br />
innerhalb der Blogger-Gemeinde so lange, dass es George Allen die<br />
sicher geglaubte Wiederwahl kostete. </p>
<p>Der linken Blogger-Community, die sich unter dem Begriff „Netroots“<br />
organisiert, gelang es, eine geplante Debatte der demokratischen<br />
Präsidentschaftskandidaten mit dem konservativen Fernsehsender Fox-News<br />
zu stoppen, indem sie den demokratischen Parteichef in Nevada mit<br />
E-Mails bombardierten.</p>
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		<title>Weißrussland: Blogger kaufen politischen Gefangenen frei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alina Barenz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Apr 2007 08:10:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[Internetkampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerrechte]]></category>
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					<description><![CDATA[Blog-User ermöglichten am 11. April die vorläufige Haftentlassung eines politischen Gefangenen in Weißrussland. Dzianis Dzianisau saß seit mehreren Wochen im Gefängnis, nachdem er mit anderen Demonstranten in Vitebsk die weiß-rot-weiße Flagge gehisst und damit für politische Reformen und Demokratie eingetreten war.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Blog-User ermöglichten am 11. April die vorläufige Haftentlassung eines politischen Gefangenen in Weißrussland. Dzianis Dzianisau saß seit mehreren Wochen im Gefängnis, nachdem er mit anderen Demonstranten in Vitebsk die weiß-rot-weiße Flagge gehisst und damit für politische Reformen und Demokratie eingetreten war.<br />
<!--break--><br />
Dank des Engagements zahlreicher Blogger kam die Kaution von umgerechnet 7 300 US-Dollar zusammen. Die Familien und Freunde der inhaftierten Oppositionellen können diesen Betrag, der etwa dem Jahreseinkommen eines Weißrussen entspricht, allein nicht aufbringen. Deshalb hat sich das Internet für viele Weißrussen zu einem wichtigen Hilfsmittel entwickelt, um sich gegen die diktatorische Führung von Alexander Lukaschenka zur Wehr zu setzen.<br />
Dzianisaus Freunde hatten auf verschiedenen weißrussischen Online-Gemeinschaften seinen Fall veröffentlicht. Bis zu seinem Prozess ist er nun auf freiem Fuß. Ihm drohen im Fall einer Verurteilung drei Jahre Gefängnishaft.<br />
Infos via: <a href="http://blogs.tol.org/belarus/2007/04/11/online-activists-help-to-free-political-prisoner-in-belarus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Belarus</a></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Lebensgroßer Blauwal online</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/metablockerarchives1187-lebensgrosser-blauwal-online-html-2113/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Gievert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2007 07:44:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[eCampaigning]]></category>
		<category><![CDATA[Internetkampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Walfang]]></category>
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					<description><![CDATA[Auge in Auge mit dem größten Säugetier der Erde: Einen Blauwal in Lebensgröße kann man jetzt auf <a href="http://www.walfang.org" >www.walfang.org </a>bestaunen. Clickt man auf die Seite, zieht eine nach Angaben der Macher <a href="http://www.wdcs-sa.org/flash/content_de.html " >lebensgroße Animation</a> des Riesentieres an einem vorbei. Mit dem Banner, das man auch auf der eigenen Webseite einbinden kann, will die Whale and Dolphin Conservation Society auf den kommerziellen Walfang aufmerksam machen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auge in Auge mit dem größten Säugetier der Erde: Einen Blauwal in Lebensgröße kann man jetzt auf <a href="http://www.walfang.org" >www.walfang.org </a>bestaunen. Clickt man auf die Seite, zieht eine nach Angaben der Macher <a href="http://www.wdcs-sa.org/flash/content_de.html " >lebensgroße Animation</a> des Riesentieres an einem vorbei. Mit dem Banner, das man auch auf der eigenen Webseite einbinden kann, will die Whale and Dolphin Conservation Society auf den kommerziellen Walfang aufmerksam machen.<!--break--> Clickt man auf &#8220;Fenster schließen&#8221; wird man gewarnt: &#8220;Dies könnte der letzte lebensgroße Wal sein, den Sie jemals sehen werden. &#8221; </p>
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