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	<title>Internetnutzung &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Internetnutzung &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Mein Internet mein Fenster zur Welt</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2016 09:41:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wer auf die Welt kommt baut ein neues Haus, sagte einst Goethe. Häuser haben Fenster, mit denen wir die Welt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/WP_20160422_12_24_11_Pro_v1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-149162 size-full" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/WP_20160422_12_24_11_Pro_v1.jpg" alt="" width="640" height="280" /></a>Wer auf die Welt kommt baut ein neues Haus, sagte einst Goethe. Häuser haben Fenster, mit denen wir die Welt da draußen wahrnehmen und auf sie blicken. Das Internet ist eines davon, doch jeder hat sein eigenes Fenster in diese virtuelle Welt. Alter, Bildung und soziale Herkunft bestimmen den Blick hinaus. Johann (97), Anni (91) und Rosa (15) erklären uns ihre Perspektive.</p>
<h3>Internet ist…</h3>
<p>„Internet ist schnelle Kommunikation.“ „Internet, es ist überall frei zugänglich, man kann alles Mögliche damit machen.“ Zwischen diesen beiden Aussagen liegen über 80 Jahre Lebenserfahrung. In den 1930er Jahren, als Johann (97) und Anni (91) im Alter von Rosa (15) waren, chattete man noch durch Briefe. Wer „skypen“ wollte, der musste sich auf der Post zum Telefongespräch verabreden. Snapchat waren Postkarten aus aller Welt, die häufig gesammelt wurden.</p>
<p>Zeitsprung ins Jahr 2016. Wie selbstverständlich kommuniziert Rosa mit vielen Freunden gleichzeitig in der ganzen Welt. Innerhalb von Sekunden werden Bilder und persönliche Mitteilungen um den Globus geschickt. Das ganz nebenbei, während die neusten Nachrichten, Trends und Ereignisse im Freundeskreis verfolgt werden. Rosa organisiert ihr ganzes Leben über das Netz.</p>
<h3>Deutschland und sein Internet</h3>
<p>Heute nutzen fast 80 Prozent der Deutschen das Internet. Im Schnitt verbringen sie täglich 108 Minuten im Netz. Das Internet ist zum treuen Alltagsbegleiter geworden. „Zum Internet bin ich durch Verwandte und Freunde gekommen, die mir Emails schicken wollten. Da bin ich selber neugierig geworden“, erinnert sich Johann. Auch Rosa ist durch die Familie mit dem Internet Berührung gekommen: „Als vor sieben Jahren meine älteren Schwestern auszogen, wollten wir Kontakt halten. Dafür haben wir einen Familienchat eingerichtet. So habe ich das Internet und seine Möglichkeiten zum ersten Mal wirklich kennengelernt.“</p>
<p>Bereits Zweijährige sind heute in der Lage, intuitiv mit dem Smartphone ihrer Eltern umzugehen, füttern virtuelle Hunde, lernen lesen und schreiben, entdecken die Welt. Bereits 20 Prozent aller 6-7 Jährigen haben ein eigenes Smartphone. Sie gehören zur Generation der „Digital Natives“, all denjenigen, die nach 1980 geboren sind und das Internet von klein auf kennen.</p>
<p>Aber auch die Generation der „Silver Surfer“ entdeckt das Netz immer mehr für sich. Bereits etwa 11 Millionen User in Deutschland sind über 60 Jahre, das ist mehr als die Hälfte. „Ich nutze mein Tablet um regelmäßig Angebote der Discounter zu vergleichen“, erzählt Johann. Rentner sind eine neue Zielgruppe. Doch nicht nur das Alter unterscheidet die Nutzer, viele verschiedene Faktoren spielen eine Rolle.</p>
<h3>Verschiedene Welten zwischen Bits und Bytes</h3>
<p>Eine Studie der DIVSI teilt die digitale Gesellschaft in „Digital Outsiders“ (37 Prozent) „Digital Immigrants“ (19 Prozent) und „Digital Natives“ (44 Prozent) ein. Dabei zeigt sich: Mit sinkendem Alter und steigender Bildung, nimmt die digitale Kompetenz zu, weshalb sich die Spannbreite von „Internetfernen Verunsicherten“ bis zu „Digital Souveränen“ erstreckt. Dieses Muster findet sich bei den jeweiligen Nutzertypen innerhalb der verschiedenen Altersklassen wieder.</p>
<p>„Ich nutze das Internet nicht, da ich es nicht brauche“, meint Anni, die zur Gruppe der Internetfernen zählt. Unter den Silver Surfern ist sie damit der „Häusliche“ Typ. Häusliche sind meist um die 62 Jahre, heimatverbunden und haben einen kleineren Freundeskreis. Traditionelle Medien wie Radio und Fernsehen stellen für sie immer noch die wichtigste Informationsquelle dar.</p>
<p>„Digitale Kommunikation spielt für Menschen meines Alters keine so große Rolle mehr. Persönlicher Kontakt und persönliche Gespräche sind mir wichtiger“, findet Johann. „Ich brauche nicht immer die schnelle Lösung, sondern bin froh, wenn ich Zeit habe, mich mit etwas zu beschäftigen. Trotzdem finde ich das Internet eine interessante Errungenschaft, die ich gerne für meine Hobbys wie Ahnenforschung und Kunst nutze.“ „Digital Immigrants“ wie er sind vielseitig interessiert an neuen Technologien und den Möglichkeiten, die sie bieten. „Mein Tablet ist sehr selbsterklärend. Wenn ich nicht weiter weiß, hole ich mir einfach Hilfe“, beschreibt er sein Surfverhalten.</p>
<p>„Man ist halt viel im Internet“, meint Rosa. Bis zu vier Stunden täglich verbringt sie nach eigenen Einschätzungen online mit Chat, Recherche, Hausaufgaben und sozialen Aktivitäten. Mit ihren 15 Jahren gehört zu den „Digital Natives“. Auf dem Weg zur Schule, beim Lernen, in der Freizeit: das Internet gehört zum Alltag dazu. Unzählige Chatgruppen informieren über Schule, Freizeit, Freunde. Wer nicht über Smartphone und Co. verfügt, hat Schwierigkeiten, diesem Informationsfluss zu folgen. Als „Verantwortungsbedachte Etablierte“ sieht Rosa die technischen Möglichkeiten als hilfreiches Mittel für Schule, Hausaufgaben und schnelle Kommunikation. Trotzdem sieht sie Gefahren und möchte sich von neuen Technologien nicht dominieren lassen. „Es ist jetzt nicht so, dass ich mein ganzes Leben im Internet teilen würde. Ich möchte eigentlich schon noch Privatsphäre haben, abgesehen vom Internet.“</p>
<h3>Internet 2030 – Das Netz zieht sich zu</h3>
<p>„Wir haben viele Entwicklungen mitgemacht aber heute geht es immer schneller. Man kann die Dinge kaum mehr begreifen“, blickt Anni nach vorne. „Was da online passiert ist unheimlich“, findet Rosa. Alles was man schreibt und ins Internet stellt, bleibt schließlich für immer da. Was mit diesen Daten passiert ist ungewiss. Diese Sorge teilt auch Johann: „Jede Kommunikation kann mitgelesen werden, die neuen Techniken eröffnen neue Wege für Kriminelle“, befürchtet er.</p>
<p>Früher traf man sich in Vereinen, heute kommt man in sozialen Netzwerken von überall auf der Welt zusammen. Schon heute „gehen“ wir nicht mehr in das Internet, wir leben bereits mit und in ihm. Die allumfassende Vernetzung schreitet kontinuierlich fort. „Immer früher verfangen wir uns im Netz des Internet“, findet Rosa.</p>
<p>Das Netz fängt nahezu alles ein, doch vieles geht auch verloren. Die Menschen kommen zwar einander näher, aber entfernen sich persönlich auch voneinander. „Es scheint, als habe niemand mehr Zeit für den anderen“, bemängelt Anni. „Ich glaube, dass die Menschen dadurch einsamer werden“, pflichtet ihr Johann bei.</p>
<p>Die Technologie breitet sich immer weiter aus und lässt die Grenzen zwischen Realität und Virtualität verschwinden. So erfasst das „Internet der Dinge“ alle Bereiche unseres Lebens, vernetzt sie und speichert sie ab. Darum erscheint das Internet 2030 kaum vorstellbar.</p>
<p>„Früher eigneten wir uns ein solides Grundwissen an. Heute findet sich auf jede Frage eine schnelle Antwort im Netz. Die Leute wissen nicht mehr wer sie sind, sie brauchen darüber auch nicht mehr nachzudenken“, bedauert Johann.</p>
<p>Das Internet hat jetzt schon eine wahnsinnige Entwicklung hinter sich und eine solche steht ihr noch bevor. Als Johann 1938 Abitur machte, lernte er erstmals Sender und Empfänger für Radios kennen. Heute bereitet sich jeder Abiturient selbstverständlich im Internet auf die Prüfungen vor. Das Internet erleichtert viele Aufgaben, macht vieles einfacher. Kommunikation und Wissensaustauch über die ganze Welt wird befördert. Das bietet viele Chancen.</p>
<p>Das Netz zieht sich immer weiter zu, alle Aspekte des Lebens finden online statt. Digitale Geräte übernehmen immer mehr Aufgaben für uns. Doch wir müssen digital souverän werden, über unsere Daten selbst bestimmen, damit uns das Internet nicht selbst bestimmt. Dazu brauchen wir einen gesunden, kritischen Umgang mit dieser Technologie. Denn sobald der Mensch sich nicht mehr als Mensch begreift, alles den Algorithmen überlässt, macht er sich letztlich selber überflüssig.</p>
<p>Dieser Artikel ist eine Gemeinschaftsarbeit von <a href="http://politik-digital.de/user/sraab/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stephan Raab</a> und <a href="http://politik-digital.de/user/owolff/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Oliver Wolff</a>.</p>
<p><span class="licensetpl_attr">Titelbild: <a href="http://politik-digital.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital.de</a> licenced under <a class="external" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY SA 3.0</a></span></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Neue Studie zur Internetnutzung von Kommunalpolitikern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Stieler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Aug 2013 16:15:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie nutzen Regionalpolitiker das Internet? In seiner Studie hat der Medienwissenschaftler Sebastian Stieler die Internetnutzung von Kommunalpolitikern untersucht. Ein Forschungsprojekt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie nutzen Regionalpolitiker das Internet? In seiner Studie hat der Medienwissenschaftler Sebastian Stieler die Internetnutzung von Kommunalpolitikern untersucht.<br />
Ein Forschungsprojekt an der <a href="http://www.zv.uni-leipzig.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Universität Leipzig</a> im Frühjahr 2011 befasste sich mit der Internetnutzung von Kommunalpolitikern für den Dialog mit den Bürgern. Dazu wurde zum einen eine Befragung von Stadt- und Kreisräten sowie Bürgermeistern im Raum Leipzig (<a href="http://www.landkreisleipzig.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Landkreise Leipzig</a> und <a href="http://www.landkreis-nordsachsen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nordsachsen</a> und <a href="http://www.leipzig.de/de/buerger/politik/stadtrat/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stadt Leipzig</a>) durchgeführt und zum anderen wurden alle Internetseiten dieser Kommunalpolitiker inhaltsanalytisch erfasst.<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Kommunalpolitiker-aus-Bayern.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-131163 alignleft" alt="Kommunalpolitiker aus Bayern" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Kommunalpolitiker-aus-Bayern-305x199.jpg" width="305" height="199" /></a><br />
Von den etwa 700 Kommunalpolitikern in diesem Gebiet (ohne Gemeinde- und Ortschaftsräte) betrieben im März 2011 nur 16 Kommunalpolitiker eine eigene Internetseite mit kommunalpolitischen Themen.<br />
In der Regel wurden den Befragten Aussagen vorgelegt, zu denen sie auf einer Skala von 1 bis 5 ihre Zustimmung angeben sollten. 1 bedeutet gar keine Zustimmung, 5 volle Zustimmung. Nachfolgend sind für alle Befragten die Mittelwerte (M) und die Standardabweichung (SD) zu den einzelnen Aussagen angegeben.</p>
<h3>Gründe für eine Internetseite</h3>
<p>Die Kommunalpolitiker richten Internetseiten ein, weil sie glauben, dass diese von ihnen erwartet wird (M = 4,08, SD = 1,24). Sie sehen sich damit unabhängig von den klassischen Massenmedien (M = 4,42, SD = 0,67) und erreichen viele Bürger (M = 3,82, SD = 1,17). Ein weiterer wesentlicher Grund für das Betreiben einer eigenen Internetseite ist die Kontrolle über die Inhalte (M = 4,50, SD = 1,0). Inhaltlich möchten die Kommunalpolitiker vor allem über ihre eigene politische Arbeit informieren (M = 4,50, SD = 1,30) und ihre eigenen politischen Standpunkte darstellen (M = 4,25, SD =0,97). Die Intention, über die eigene Person zu informieren, ist etwas schwächer ausgeprägt (M = 3,67, SD = 1,17). Diese Befragungsergebnisse decken sich mit denen der Inhaltsanalyse.<br />
Weiterhin wurde untersucht, inwieweit die Kommunalpolitiker mit den Bürgern in Kontakt treten wollen, die Bürger und deren Meinung also in die kommunalpolitische Arbeit einbeziehen. Dieses Anliegen ist bei den Kommunalpolitikern sehr stark ausgeprägt (M = 4,67, SD = 0,49). Die Umsetzung zeigt aber etwas ganz anderes: Lediglich eine einzige Seite enthielt die Aufforderung zum Meinungsaustausch.</p>
<h3>Kontaktmöglichkeiten</h3>
<p>Bei den Kontaktmöglichkeiten setzt sich dies fort. Sie beschränken sich hauptsächlich auf Postadresse sowie E-Mail-Adresse. Die Möglichkeiten des Internets in der Kommunikation mit den Bürgern wird kaum genutzt. So findet sich beispielsweise auf nur zwei Internetseiten eine Kommentarfunktion. Facebook- oder Twitterprofile finden sich jeweils auf etwa einem Drittel den Internetseiten. In über der Hälfte der untersuchten Internetseiten ist allerdings kein Profil eingebunden.<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Diagramm-Aktualisierungsintervalle_Stieler.png"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-131166 alignleft" alt="Diagramm Aktualisierungsintervalle_Stieler" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Diagramm-Aktualisierungsintervalle_Stieler-305x206.png" width="305" height="206" /></a>Ein überraschendes Ergebnis besteht in der Aktualität der Internetseiten. Über 60 Prozent sind aktuell oder sehr aktuell. Dabei wurde Bezug zur letzten stattgefundenen Ratsversammlung genommen. Wenn über die letzte Ratsversammlung berichtet wurde und keine veralteten Termine auf der Seite zu finden waren, wurde sie als sehr aktuell eingestuft. Dies entspricht in der Regel einem Zeitraum von vier Wochen. Als aktuell zählte eine Internetseite, deren jüngsten Eintragung sich auf die dritte Ratssitzung in der Vergangenheit bezieht. Alle Seiten mit älteren Informationen wurden als nicht aktuell erfasst, was 12,5 Prozent der Seiten betraf. Jede vierte Seite nimmt allerdings gar keinen Bezug zu aktuellem Geschehen, ist aber auch nicht veraltet und wurde als zeitlos erfasst. Etwa die Hälfte der Seiten wird monatlich aktualisiert.</p>
<h3>Kommunalpolitiker ohne Internetseite</h3>
<p>Diejenigen, die keine Internetseite betreiben, gehen davon aus, dass dies für ihre Wähler von geringer Bedeutung ist (M = 3,36, SD = 0,98). Fehlende Zeit ist ebenfalls ein Argument gegen eine Internetseite (M = 3,54, SD = 1,34). Fehlende Kenntnisse (M = 2,73, SD = 1,36) oder die Einschätzung, dass eine Internetseite zu teuer sei (M = 2,03, SD = 1,36) sind keine Gründe, die gegen eine Internetseite sprechen.<br />
Danksagung: <a href="http://www.sebastianstieler.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sebastian Stieler</a> dankt Frau <a href="http://www.kommunikative-figurationen.de/de/mitglieder/wissenschaftliche-mitarbeiter-innen/rebecca-venema.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rebecca Venema</a> für die Mitarbeit.<br />
Dies ist ein Crosspost von Martin Fuchs’ Blog “<a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/2013/08/internetnutzung-von-kommunalpolitikern.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hamburger Wahlbeobachter</a>”. Der Artikel ist zuerst dort erschienen.<br />
&nbsp;<br />
Bild: Kommunalpolitiker:Bundesarchiv, B 145 Bild-F024214-0004 / Gathmann, Jens / CC-BY-SA<br />
<a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-130752" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a></p>
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		<title>Braunes Netz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Vaccaro]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 18:45:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internetnutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Rechtsextreme]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit dem Aufdecken der rechtsextremen Terrorzelle ist die deutsche Politik in Aufruhr. Das Thema Rechtsextremismus ist plötzlich wieder in aller Munde. Experten sind sich einig: Insbesondere im Internet sind Rechte schon seit längerem auf dem Vormarsch.
<p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem Aufdecken der rechtsextremen Terrorzelle ist die deutsche Politik in Aufruhr. Das Thema Rechtsextremismus ist plötzlich wieder in aller Munde. Experten sind sich einig: Insbesondere im Internet sind Rechte schon seit längerem auf dem Vormarsch.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Um im Kampf gegen den Rechtsextremismus besser gerüstet zu sein, schlägt Innenminister Friedrich neben einem Abwehrzentrum gegen Rechtsextremismus auch die verstärkte Überwachung des Internet vor. Diese Forderung stellen Beobachter der rechten Szene bereits seit längerem.
</p>
<p>
Ein erst im Juli dieses Jahres veröffentlichter <a href="http://hass-im-netz.info/fileadmin/dateien/dokumente/PDFs/Jahresberichte/bericht2010v2.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bericht</a> der Initiative <a href="http://www.jugendschutz.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">jugendschutz.net</a> zeigt sehr deutlich, dass Rechtsextreme ihre Präsenz im Internet verstärkt haben und Hassinhalte ein immer größeres Publikum erreichen. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 2010 drei Mal so viele rechtsextreme Beiträge im Web 2.0 dokumentiert. Speziell soziale Netzwerke, Videoplattformen und Blogs haben demnach die rechtsextreme Angebotsstruktur im Internet verändert und werden immer häufiger genutzt. „Neben eigenen Websites, die Rechtsextreme in vielen Fällen sehr jugendgemäß und multimedial gestalten, gehören Profile bei Facebook, Videos bei YouTube oder eigene Twitter-Accounts mittlerweile zum festen Bestandteil der Propaganda im Internet“, so Christiane Schneider von jugendschutz.net. Johannes Radke ist freier Journalist und Rechtsextremismus-Experte, er betreut u.a. das Rechtsextremismus-Blog <a href="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Störungsmelder</a> für Zeit Online und erklärt: „Man darf nicht glauben, dass die rückwärtsgewandte Ideologie und die Ablehnung der Moderne sich auch im Mediennutzungsverhalten der Szene widerspiegeln. Ganz im Gegenteil: Die NPD und die militante Naziszene waren immer ganz vorne dabei, wenn es um die Nutzung neuer Medien ging.“
</p>
<p>
<b>Platte Propaganda und emotionale Themen</b>
</p>
<p>
Radke beschreibt zwei Strategien, mit denen Rechte im Netz auf sich aufmerksam machen: einerseits durch „ganz platte Propaganda in Form von Bildern und Videos aus der NS-Diktatur oder von aktuellen Naziaufmärschen, meist hinterlegt mit Rechtsrockmusik.“ Daneben gebe es „eine sehr aktive Gruppe von Rechtsextremisten, die versuchen, über auf den ersten Blick nicht-rechte Themen mit Usern ins Gespräch zu kommen.“ Die Finanzkrise oder auch das Thema sexueller Missbrauch von Kindern seien da gute Beispiele. In einigen Naziforen werde schon länger darüber diskutiert, wie man sich online gut als „empörter Demokrat“ ausgeben kann, um dann beispielsweise die rechtsextreme Forderung nach der Todesstrafe für Sexualstraftäter zu lancieren. Die Tendenz Rechtsradikaler, im Internet emotionale Themen zu besetzen, sieht auch Christiane Schneider. So werde auch in den Kommentarspalten vieler Online-Medien eine Diskussion im Sinne der rechten Ideologie umgedreht. „Geht es zum Beispiel um eine brutale Gewalttat von Neonazis, dauert es oft nicht lange, bis ein User plötzlich das Thema auf angeblich steigende Zahlen von „Ausländergewalt“ oder „Linksterrorismus“ lenkt“, bestätigt auch Johannes Radke.
</p>
<p>
<b>Radikalisierungstendenzen</b>
</p>
<p>
Simone Rafael von der Initiative <a href="http://www.netz-gegen-nazis.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">netz-gegen-nazis.de</a> bekräftigt, dass die Nutzung sozialer Netzwerke durch Rechtsextremisten eindeutig zur Radikalisierung und Mobilisierung der Szene beitrage. Rechtsextreme Ideologie sei heute so leicht zugänglich wie nie zuvor. „Über Videos, Audiofiles und Blogs wird nicht nur zu Veranstaltungen eingeladen und aufgerufen – dort überbieten sich die Rechtsextremen auch gegenseitig darin, wer die krassesten Inhalte einstellt“. Flashmobs würden durch moderne Medien überhaupt erst ermöglicht. Wie erfolgreich die Rekrutierung neuer Anhänger über das Internet ist, könne er nicht genau sagen, erklärt Journalist Radke. Aber es sei offensichtlich, „dass es viel einfacher ist, mit zwei Klicks in einer Nazigruppe zu chatten, als sich zu trauen, persönlich den lokalen Nazitreffpunkt aufzusuchen.“
</p>
<p>
<b>Völlige Abschottung oder völlige Offenheit</b>
</p>
<p>
Um sich vor der Öffentlichkeit zu schützen und nicht ausgespäht zu werden, nutzen Rechtsextreme interne Foren, die passwortgeschützt sind und zu denen nur Zugang erhält, wer persönliche Kontakte hat und als vertrauenswürdig gilt. Mehrfach wurden in den letzten Jahren solche Foren von Hackern geknackt und die Inhalte veröffentlicht. Dabei zeigte sich, dass hier ganz offen über Straftaten und die Organisation von unangemeldeten Aufmärschen und Aktionen gesprochen werde, so Radke weiter. Im krassen Gegensatz zu diesem Abschottungsbedürfnis steht das Verhalten vieler Rechtsextremer in den offenen sozialen Netzwerken. Simone Rafael ist immer wieder verblüfft, wie „komplett kritikfrei viele Rechtsextreme sind, was Daten- oder Persönlichkeitsschutz angeht.“ So werden rechtsextreme Inhalte völlig offen ins Netz gestellt, man benennt sich ohne Zögern nach NS-Größen oder propagiert Rassismus und Antisemitismus in den eigenen Profilbildern. 
</p>
<p>
<b>Im Kampf gegen Nazi-Inhalte</b>
</p>
<p>
Um erfolgreicher gegen Inhalte aus dem rechtsextremen Lager vorgehen zu können, sind Provider und Behörden aufgefordert, konsequenter einzugreifen. „Tendenziell ist die Bereitschaft bei den Betreibern da, Inhalte auf ihren Plattformen schnell zu entfernen, wenn sie gegen geltende rechtliche Bestimmungen verstoßen. Auch ausländische Plattformen wie Facebook oder YouTube löschen in der Regel strafbare oder jugendgefährdende Inhalte“, wenn man sie darauf aufmerksam macht, so Schneider. Generell gebe es aber noch Handlungsbedarf. So müsse beispielsweise sichergestellt werden, dass Inhalte, die bereits wegen Verstößen gemeldet wurden, nicht noch einmal auf einer Plattform auftauchen. Als Problem benennt Simone Rafael die großen Datenmengen, die tagtäglich hochgeladen werden und die Möglichkeit speziell eingerichtete Filter zu umgehen. Johannes Radke sieht viel Hilflosigkeit und Desinteresse im Kampf gegen rechtsextreme Inhalte. Facebook habe sich jahrelang überhaupt nicht für dieses Thema interessiert und fängt erst langsam an, Naziseiten zu löschen, erklärt er. Besonders nachlässig sei das Online-Radio LastFM. „Dort können Jugendliche hunderte verbotene Nazisongs hören oder virtuelles Mitglied bei der 2001 verbotenen Nazigruppe Blood &amp; Honour werden. Weder die Betreiber, noch die Justiz interessiert das bislang“.
</p>
<p>
<b>Rechtsextreme Beiträge nicht ignorieren</b>
</p>
<p>
Um dem rechten Treiben im Internet Einhalt zu gebieten, kooperiert die Initiative jugendschutz.net mit Behörden und Providern. Basis seien hier verbesserte gesetzliche Regelungen sowie Nutzungsbedingungen von Dienste-Anbietern. Vordringlich sei, so Schneider, aber ganz allgemein, rechtsextreme Beiträge nicht zu ignorieren. Jede und jeder, die im Netz darauf stoße, könne <a href="http://www.jugendschutz.net/hotline" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die gefundenen Inhalte  melden</a>.  Da es nicht möglich sei, rechte Propaganda vollständig aus dem Netz zu löschen, spricht sich Johannes Radke allgemein für mehr Aufklärung und die Stärkung der „nicht-rechten Jugendkultur“ aus, verweist aber auch darauf, dass bei strafrechtlich relevanten Inhalten konsequent durchgegriffen werden müsse. So sei fast immer bekannt, wer hinter den rechtsradikalen Inhalten stecke. Manchmal habe man aber  leider den Eindruck, dass der Ermittlungseifer der Behörden begrenzt ist“. Das müsse sich ändern. Und Simone Rafael ergänzt: „Ich bin bestürzt, wie wenig offenbar staatliche Stellen bisher davon Gebrauch gemacht haben, sich einfach mal anzusehen, was Nazis so alles ins Internet schreiben“.</p>
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		<title>Das Internet als Demokratieverstärker</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Vaccaro]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 17:37:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Internet wird von einer Mehrheit der Nutzer als ein Instrument zur Förderung der Demokratie wahrgenommen, so eine Studie im Auftrag des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM), die heute veröffentlicht wurde. 
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internet wird von einer Mehrheit der Nutzer als ein Instrument zur Förderung der Demokratie wahrgenommen, so eine Studie im Auftrag des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM), die heute veröffentlicht wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Laut der Studie sehen zwei Drittel der Befragten einen positiven Effekt für „mehr Demokratie“ durch das Internet. Fast jeder zweite erkenne im Web Chancen zur Mitgestaltung von Politik.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unabhängig von Alter, Geschlecht oder Bildungsstatus halten insgesamt 64 Prozent der Internetnutzer das Internet für ein wertvolles Instrument zur Bereicherung der Politik. Möglichkeiten zur politischen Mitgestaltung werden vor allem von der jungen Generation zwischen 14 und 29 Jahren gesehen. Die geringsten Chancen zur politischen Mitgestaltung über das Web sehen laut Studie die 50- bis 64-jährigen Nutzer.</p>
<p>Die Basis der Studie ist eine repräsentative Erhebung des Insituts Aris, bei der mehr als 1.000 Internetnutzer ab 14 Jahren in Deutschland befragt wurden.</p>
<p>BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf kommentiert die Ergebnisse der Befragung mit einem Verweis auf die Informations- und Kommunikationspotenziale des Internet. „Politiker können das Internet einsetzen, um die Menschen zum Mitmachen bei politischen Aktionen zu bewegen und die zunehmende Distanz zwischen Staat und Gesellschaft zu verringern“, so Kempf. Zudem biete es auch der Kommunalpolitik zahlreiche Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung. So sei das Internet nicht nur auf Bundesebene, sondern auch in den Gemeinden ein ausgezeichnetes Mittel gegen Politikverdrossenheit.</p>
<p>Warum die Einschätzung der eigenen politischen Mitgestaltungsmöglichkeiten in der Gruppe der 50- bis 64-Jährigen eher gering ausfällt, lässt sich aus den veröffentlichten Daten nicht erkennen. Zu vermuten ist, dass die grundsätzlich niedrigere Internetpräsenz in dieser Altersgruppe eine entscheidende Rolle spielt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>&#8220;Ein Meilenstein in der politischen Kommunikationsforschung&#8221;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Würdinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 18:20:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kluft]]></category>
		<category><![CDATA[politische Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Internetnutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Gerhard Vowe]]></category>
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					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/B__rger_Online.jpg" alt="Buerger_online" align="left" title="Buerger_online" height="125" width="125" />Es ist ein international wohl einmaliges Projekt: Fast ein Jahrzehnt lang haben Wissenschaftler die Entwicklung der politischen Online-Kommunikation deutscher Bürger untersucht. Jetzt ziehen die Forscher Bilanz - und enttäuschen manch hoffnungsfrohe Vision einer politischen Internetrevolution.
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" title="Buerger_online" src="/wp-content/uploads/B__rger_Online.jpg" alt="Buerger_online" width="125" height="125" align="left" />Es ist ein international wohl einmaliges Projekt: Fast ein Jahrzehnt lang haben Wissenschaftler die Entwicklung der politischen Online-Kommunikation deutscher Bürger untersucht. Jetzt ziehen die Forscher Bilanz &#8211; und enttäuschen manch hoffnungsfrohe Vision einer politischen Internetrevolution.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Von den Anfängen der massenhaften Verbreitung des Netzes am Beginn des neues Jahrtausends bis zum Siegeszug der sozialen Netzwerke: Die Autoren des im September erschienenen <a href="http://www.politische-online-kommunikation.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Abschlusswerkes</a> &#8220;Bürger Online – Die Entwicklung der politischen Online-Kommunikation in Deutschland&#8221; Martin Emmer, Gerhard Vowe und Jens Wolling konstatieren einen relativ geringen Effekt des Netzes auf die politische Kommunikation der Bürger. Aus der Fülle an Daten leiten die Forscher vier zentrale Befunde ab:</p>
<p>1. Eine generelle Abkehr von politischer Kommunikation und politischen Inhalten lässt sich NICHT feststellen. Was oftmals als Abkehr der Jugend von politischen Themen interpretiert wird, erklären die Autoren mit dem Verweis auf die verschobene Gewichtung in der Mediennutzung. Die von Anfang an online sozialisierte und direkt in die &#8220;vom Internet geprägte persönliche Medienwelt&#8221; hineingeborene Generation bilde neue Kommunikationsmuster aus, die langfristig auch die politische Kommunikation gesamtgesellschaftlich verändern könnten. Für den Großteil der Bürger jedoch gilt: &#8220;Sie bleiben bei ihren Gewohnheiten, auch in ihrer politischen Kommunikation&#8221;, berichtet Gerhard Vowe im Interview mit Zeit Online.</p>
<p>2. In Sachen Partizipation bleiben mobilisierende Effekte durch das Netz weitgehend aus. Online-Partizipationsmöglichkeiten werden von weniger als fünf Prozent der Bürger genutzt. Das Internet müsse daher eher als Erweiterung der Bandbreite des Zugangs zu Politik begriffen werden. Politisch interessierte Gruppen nutzen die Möglichkeiten des Netzes, während politikferne Schichten durch das Internet nicht zu verstärkter Beteiligung animiert werden können.</p>
<p>3. Die Ergebnisse deuten auf eine Fortsetzung der digitalen Spaltung hin. Dabei offenbart sich eine zunehmende Kluft zwischen Jung und Alt und eine Fortführung der Unterschiede zwischen &#8220;Offline-&#8221; und &#8220;Online-Welt&#8221;. Zudem stellen die Forscher fest, dass die Bürger innherhalb einer Altersgruppe in ihrem Kommunikationsverhalten über die Jahre hinweg relativ stabil bleiben.</p>
<p>4. &#8220;Die anhaltend rasche Veränderung der Online-Welt hat nicht zu entsprechenden dramatischen Veränderungen der politischen Kommunikation der einzelnen Bürger geführt, wie es spekulative Annahmen über die Wirkungsmächtigkeit des Internet vor allem zu Beginn der Internetdiffusion nahegelegt hatten.&#8221; Häufig hätten vielmehr situative Ereignisse wie der 11. September 2001 oder die Hartz IV-Reformen als Katalysatoren für eine vorübergehende Mobilisierung der Bürger gedient.</p>
<p>Ihren Ausgang hatte die Langzeitstudie mit einer Skizze auf einer Serviette in einem Erfurter Café genommen. Martin Emmer von der TU Ilmenau konnte den Düsseldorfer Medienwissenschaftler Gerhard Vowe von der einmaligen Chance einer Langzeitstudie zur Nutzung des Internet überzeugen. &#8220;Ab der Jahrtausendwende [&#8230;] bot sich die Gelegenheit, Wirkungsvermutungen in einem quasi-experimentellen Design durch Feldforschung zu prüfen,&#8221; erläutern die Autoren ihre Beweggründe. 2002 lag der Anteil der Internetnutzer in Deutschland bei rund einem Drittel der Gesamtbevölkerung, zum Ende des Untersuchungszeitraumes im Jahr 2009 hingegen bei zwei Dritteln aller Bürger. Durch die Langzeitbeobachtung konnten Onliner und Offliner in ihrem politischen Kommunikationsverhalten verglichen und der Einfluss des Internet auf einen möglichen Wandel der politischen Kommunikation analysiert werden.</p>
<p>Herzstück der Untersuchung war ein repräsentatives Panel von Untersuchungsteilnehmern, die jährlich telefonisch zu ihrer Internetnutzung befragt wurden. Dabei wurde ein breites Spektrum vom Lesen des Politikteils der Tageszeitung bis zur Teilnahme an Demonstrationen und dem Schreiben von Leserbriefen erhoben. Diese in ihrer zeitlichen Länge einmalige Längsschnittanalyse hebt sich damit von den bisher veröffentlichten punktuell erhobenen Datensätzen und Einzelfallstudien ab.</p>
<p>Das nun beim UVK-Verlag erschienene Buch bilanziert in 14 Kapiteln das 2010 abgeschlossene Forschungsprogramm. Dabei bildet die deskriptive Darstellung der Ergebnisse den zentralen Teil. Vorangestellt wurden folgende Fragestellungen: Wie wird das Internet für die politische Kommunikation genutzt? Verändert es die politische Kommunikation und wie sind potenzielle Veränderungen zu erklären? Ändert sich die generelle Einstellung zur Politik? Welche Personengruppen können die Veränderungen am ehesten für sich nutzen? Die Untersuchung bewegt sich dabei stets auf der Mikroebene der einzelnen Bürger und blendet die Wirkung des Internet auf Parteien, Verbände oder die gesellschaftlichen Strukturen aus. Die Informationskommunikation umfasst rezeptive Aktivitäten wie das Sehen von Nachrichtensendungen oder die Suche nach politischen Informationen im Netz. Daneben werden interpersonale Kommunikationsmuster wie die Teilnahme an politischen Chats oder &#8220;herkömmlichen&#8221; Gesprächen mit Freunden und Bekannten über Politik erfasst. Die Partizipationskommunikation wird schließlich durch die Teilnahme an Demonstrationen und öffentlichen Veranstaltungen oder das Schreiben von Online-Leserbriefen definiert.</p>
<p>Die Auswertung der Daten offenbart die über den Zeitverlauf erhalten gebliebene soziale Spaltung in der Nutzung des Netzes. Nach wie vor gelten junge, männliche Nutzer mit hohem Bildungsgrad und überdurchschnittlichem Einkommen als digitale Avantgarde. Kaum mehr als fünf Prozent nutzen das Internet regelmäßig als Diskussionsplattform, und der Anteil derjenigen, die ausschließlich online diskutieren, liegt bei unter einem Prozent aller Befragten – das Internet wird hier demnach mehr als zusätzliche Möglichkeit und weniger als Alternative betrachtet. Auch das partizipative Potenzial des Netzes bleibt demnach nach wie vor weitestgehend ungenutzt. Die zentrale Frage, ob es eine direkte Kausalbeziehung zwischen der Internutzung und einer sich ändernden politischen Kommunikation der Bürger gibt, beantworten die Forscher mit einem unentschiedenen  &#8220;jein&#8221;. In der jüngsten Gruppe der unter 35-Jährigen zeigte sich insbesondere im Bereich der Informationskommunikation der stärkste Einfluss des Internet. Bei allen anderen Altersgruppen konnte kein signifikanter Zusammenhang zwischen Onlinezugang, politischer Kommunikation und politischen Einstellungen festgestellt werden. Auf Basis der gesamten statistischen Befunde prognostizieren die Autoren deshalb lediglich für die jungen Altersgruppen einen Wandel in den politischen Kommunikationsmustern.</p>
<p>Angelika Füting nutzte die Daten der Langzeitstudie, um einen Wandel der Nutzertypologien im Zeitverlauf zu überprüfen. Ihr Fazit: Trotz der massenhaften Verbreitung des Internet bleiben die Typologien und die Anteile der Bürger, die diesen zuzuordnen sind, sehr stabil. Insbesondere die Gegenüberstellung des stabil bleibenden Anteils an internetaffinen &#8220;bequemen Modernen&#8221; mit der sinkenden Zahl an kommunikationsfreudigen, aber eher in &#8220;Offline-Kanälen&#8221; kommunizierenden &#8220;organisierten Extrovertierten&#8221; symbolisiere jedoch den partiellen Wandel politischer Kommunikationsmuster: Klassische Partizipationsformen wie Wahlen, Mitgliedschaften in Organisationen oder Teilnahme an Versammlungen verlören zunehmend an Bedeutung und würden teilweise duch individuellere und häufig auch internetbasierte Beteiligungsformen abgelöst.&#8221; Auf der Basis der Typen individueller politischer Kommunikation lässt sich prognostizieren, dass es keine neue Form der elektronischen Demokratie mit Einbeziehung aller in die politische Willensbildung geben wird, sondern einen Wandel in der Kommunikation von – auch neu entstehenden &#8211; politischen Kommunikationseliten&#8221;, resümiert Füting abschließend. Die Gesellschaft werde zwar internetaffiner, aber auch in Zukunft werde es Unterschiede in der Intensität und Vielfalt der politischen Kommunikation geben. Zumal der Anteil der &#8220;passiven Mainstreamer&#8221;, die von generellem Desinteresse an politischen Inhalten geprägt sind und sich kaum engagieren, mit den Jahren auf 53 Prozent gestiegen ist.</p>
<p>Getestet haben die Autoren auch akteurszentrierte Theorien zur Erklärung des Kommunikationsverhaltens der Bürger. Dabei wird die &#8220;persönliche Wichtigkeit einzelner politikbezogener Motive&#8221; erfragt, die für die Nutzung von Online-Angeboten relevant sein könnten. Dieser Ansatz würde sich aufgund des &#8220;pull-Medium&#8221;-Charakters des Internet, das zielgerichtet genutzt würde, besonders für die Erklärung der individuellen Nutzung der Bürger eignen. Die Forscher entwickelten ein statistisches Messverfahren zur Überprüfung von Kosten-Nutzen-Theorien. Nach Auswertung der Daten konnte jedoch keine klare Aussage über die Erklärungskraft der Theorien getroffen werden. Es sei festzuhalten, dass auch andere Faktoren eine Rolle spielten. &#8220;So bleiben etwa das politische Interesse oder der Bildungsstand nach wie vor dominante Erklärungsfaktoren für individuelles politisches Handeln,&#8221; erklären die Autoren.</p>
<p>Mit der Theorie der subjektiven Qualitätsauswahl soll zudem ein Erklärungsansatz für die Auswahl politischer Informationsangebote gefunden werden. Damit beschränken die Autoren sich jedoch auf der rezeptiven Kommunikationsebene, womit die Erkenntnisse aus demokratietheoretischer Perspektive weitestgehend irrelevant bleiben. Ferner scheint der Kosten-Nutzen- Ansatz der Forscher überholt. Auch wenn in ihrem erweiterten Modell altruistische Motive berücksichtigt werden, bleibt der Ansatz auf die Akteursperspektive verengt. Neuere Mediennutzungs- und Medienwirkungsansätze berücksichtigen hingegen akteurszentrierte und medienzentrierte Ansätze in einen zusammenhängenden Kommunikationskreislauf. Medienzentrierte Ansätze fragen nach dem Einfluss des Mediums auf den Nutzer. Denn der Nutzer wird auch im Internet durch das vorhandene Medienangebot in seinem Nutzungsverhalten beeinflusst. Allerdings betonen die Autoren auch mehrfach, dass sie sich in ihrer Untersuchung auf die Mikroebene der Individuen beschränken, weshalb die Auswahl der theoretischen Ansätze legitim ist. Zudem wollen sie mit diesen Ansätzen lediglich erste Anregungen für die weitere theoretische Auseinandersetzung mit dem politischen Kommunikationsverhalten der Bürger liefern. Die Stärke des Buches liegt demnach weniger im theoretischen Teil, als in der ausführlichen analytischen Aufbereitung der erhobenen Daten. Winfried Schulz von der Universität Erlangen-Nürnberg prognostiziert daher zu Recht, dass die Langzeitstudie &#8220;als Meilenstein in die Geschichte der politischen Kommunikationsforschung eingehen wird&#8221;. Das Buch selbst leistet hingegen einen weitaus geringeren Beitrag zur politischen Kommunikationsforschung. Allerdings ist es aufgrund seiner guten Lesbarkeit auch für ein breiteres Publikum geeignet und Vertretern aus Politik und Medien zu empfehlen.</p>
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		<title>Österreich: Offliner wollen draußen bleiben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Drescher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 16:02:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internetnutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Offline]]></category>
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					<description><![CDATA[1,4 Millionen Österreicher leben noch immer ohne Internet. Und viele haben sich bewusst dazu entschieden. Das behauptet eine Studie des österreichischen Instituts für Strategieanalysen (ISA). Fehlendes Interesse und zu hoher Zeitaufwand gehören demnach zu den wichtigsten Gründen für die Internet-Abstinenz.
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										<content:encoded><![CDATA[<p>1,4 Millionen Österreicher leben noch immer ohne Internet. Und viele haben sich bewusst dazu entschieden. Das behauptet eine Studie des österreichischen Instituts für Strategieanalysen (ISA). Fehlendes Interesse und zu hoher Zeitaufwand gehören demnach zu den wichtigsten Gründen für die Internet-Abstinenz.</p>
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</p>
<p>
In Österreich sind laut der <a href="http://www.strategieanalysen.at/offliner/index.php?inc=4" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie des ISA</a> rund 20 Prozent der über 14-Jährigen offline, das heißt ohne privaten Internetanschluss. Ähnlich wie <a href="/deutschland-digitale-gesellschaft">in Deutschland</a> ist der durchschnittliche Offliner dabei tendenziell eher weiblich (knapp zwei Drittel) und über 50 Jahre alt (84 Prozent). Die qualitative Studie des österreichischen Instituts hat sich nun erstmals spezifisch mit dieser Bevölkerungsgruppe befasst und nach den Motiven der Internet-Verweigerer geforscht. </p>
<p>Technische Hürden, fehlende Kompetenzen oder hohe Investitionskosten spielen demnach zwar eine Rolle, stellen aber eher sekundäre Hinderungsgründe dar. Zentraler ist das geringe Interesse: So geben 36 Prozent aller Befragten an, generell keinen Bedarf am Internet zu haben. Insgesamt attestiert die Studie vielen Offlinern eine große persönliche Distanz zum Internet. Es fehle vor allem älteren Menschen an Erfahrung und der Vorstellung, welche Möglichkeiten und Vorteile das Medium bieten könne. Vor allem unter jüngeren Offlinern scheint der Zeitfaktor eine wichtige Rolle zu spielen. Mehr als die Hälfte aller Befragten, die das Internet schon genutzt haben oder es beruflich nutzen, nennen den damit verbundenen Zeitaufwand als Hinderungsgrund. Dahinter stehe laut der Studie vor allem die Befürchtung, die eigene Freizeit werde durch Online-Aktivitäten zu sehr beschnitten. </p>
<p>Zwar hat das Internet kein überwiegend negatives Image untern den Befragten, wird jedoch von über 50 Prozent als unsicher und gefährlich empfunden. Eine Wahrnehmung, die sich bei der Frage nach möglichen Anreizen zur Nutzung widerspiegelt: Mehr Sicherheit im Internet und eine bessere gesetzliche Kontrolle von Inhalten könnte jeweils für rund 30 Prozent der Befragten ein Grund sein, online zu gehen.
</p>
<p>
Die qualitative Studie wurde vom <a href="http://www.strategieanalysen.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ISA</a> zwischen Januar und August 2011 durchgeführt. Es wurden 1000 Personen telefonisch und in Tiefeninterviews befragt.</p>
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		<item>
		<title>Deutschland bei Internet-Nutzung europaweit Spitze</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/uncategorized/deutschland-bei-internet-nutzung-europaweit-spitze-5229/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Johann Eggert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 May 2011 11:52:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Internetnutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Nutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrepublik]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei der Zahl der Internet-Nutzer liegt Deutschland im europäischen Vergleich vorn. Die Länge der Zeit, die deutsche Internet-Nutzer online sind, ist im europäischen Vergleich jedoch nur Mittelmaß. Eine US-Studie hat dies jetzt ergeben. politik-digital.de stellt die Zahlen vor.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Zahl der Internet-Nutzer liegt Deutschland im europäischen Vergleich vorn. Die Länge der Zeit, die deutsche Internet-Nutzer online sind, ist im europäischen Vergleich jedoch nur Mittelmaß. Eine US-Studie hat dies jetzt ergeben. politik-digital.de stellt die Zahlen vor.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am gestrigen Mittwoch hat das US-amerikanische Markt- und Meinungsforschungsinstitut &#8220;comscore&#8221; auf seiner Homepage aktuelle quantitative Ergebnisse zur Online-Nutzung in Europa <a href="http://www.comscore.com/Press_Events/Press_Releases/2011/5/comScore_Releases_European_Engagement_and_Top_Web_Properties_Rankings_for_March_2011" target="_blank" rel="noopener noreferrer">veröffentlicht</a>. Folgt man den (absoluten) Zahlen für den Monat März 2011, die in regelmäßigen Abständen erhoben werden, so sind die Deutschen bezüglich der Zahl der Internet-Nutzer im europäischen Vergleich Spitzenreiter. Mit 49,7 Millionen Internet-Nutzern (untersucht wurde die Bevölkerungsgruppe der über 15-Jährigen) liegt Deutschland knapp vor den Internetnutzern aus der russischen Föderation (47,4 Millionen). Schlusslicht ist in Europa Irland mit gut 2 Millionen Internet-Nutzern. Hinsichtlich der Zeit, die die Deutschen monatlich im Internet verbringen, reichen 23,4 Stunden laut der am gestrigen Mittwoch in London vorgestellten Studie aber nur für das Mittelfeld. In dieser Wertung liegen die Online-Nutzer aus den Niederlanden mit 34,4 Stunden vor den britischen Nutzern mit 33 Stunden monatlicher Online-Verweildauer.</p>
<p>Zu der inhaltlichen Aussagekraft der vorgestellten Ergebnisse ist anzumerken, dass gemäß den Zahlen des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahr 2009 rund 70,8 Millionen Einwohner in Deutschland 15 Jahre und älter waren. Für die gestern veröffentlichte Erhebung wurden von &#8220;comscore&#8221; sowohl Daten aus der beruflichen als auch aus der privaten Internet-Nutzung herangezogen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Jeder Fünfte informiert sich online</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/jeder-fuenfte-informiert-sich-online-2318/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Seifert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jul 2007 10:19:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internetnutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Nachrichten]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Deutschen informieren sich über tagesaktuelle Geschehnisse zunehmend im Internet. Das geht aus einer am 17. Juli 2007 vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (<a href="http://www.bitkom.org/Default.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BITKOM</a>) in Berlin vorgestellten <a href="http://www.bitkom.org/47227_47223.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Langzeitstudie</a>
<p>
 hervor. Demnach wurden die 20 wichtigsten Nachrichten-Webseiten im ersten Halbjahr 2007 bereits 1,8 Milliarden mal angeklickt – ein Anstieg von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutschen informieren sich über tagesaktuelle Geschehnisse zunehmend im Internet. Das geht aus einer am 17. Juli 2007 vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (<a href="http://www.bitkom.org/Default.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BITKOM</a>) in Berlin vorgestellten <a href="http://www.bitkom.org/47227_47223.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Langzeitstudie</a></p>
<p>
 hervor. Demnach wurden die 20 wichtigsten Nachrichten-Webseiten im ersten Halbjahr 2007 bereits 1,8 Milliarden mal angeklickt – ein Anstieg von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
</p>
<p><!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Das liegt in erster Linie daran, dass die wichtigsten deutschen Zeitungen und Magazine ihr Nachrichtenangebot kontinuierlich erweitert haben, so
</p>
<p><a href="http://bitkom.org/de/presse/24622_27964.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Prof. August-Wilhelm Scheer</a>, Präsident des BITKOM. Abweichend von anderen europäischen Ländern finanzieren sich die deutschen Internet-Nachrichtenportale jedoch in der Regel nicht über gebührenpflichtige Nutzer-Zugänge, sondern über breit angelegte Online-Werbung von Wirtschaftsunternehmen. So tauchen neben den klassischen Nachrichten zusätzlich Werbe-Anzeigen oder Reklame-Videos auf.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gesetzesentwurf zur Vorratsdatenspeicherung im Kabinett</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/gesetzesentwurf-zur-vorratsdatenspeicherung-im-kabinett-2160/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alina Barenz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2007 13:05:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Internetnutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Bundesregierung berät am 18. April über die Sicherung von persönlichen Daten zur Telefon- und Internetnutzung.
<p style="margin-bottom: 0cm">
Der Entwurf sieht vor, dass Internet-Anbieter bis zu zwei Jahren die Nutzungsdaten ihrer Kunden speichern: Wer wann wie lange im Internet gesurft hat, könnte so nachverfolgt werden.
</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesregierung berät am 18. April über die Sicherung von persönlichen Daten zur Telefon- und Internetnutzung.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
Der Entwurf sieht vor, dass Internet-Anbieter bis zu zwei Jahren die Nutzungsdaten ihrer Kunden speichern: Wer wann wie lange im Internet gesurft hat, könnte so nachverfolgt werden.
</p>
<p><!--break--></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
Auch Telefongesellschaften sollen nach der Gesetzesvorlage speichern, welche Teilnehmer zu welchem Zeitpunkt telefoniert haben. Bei einem begründeten Verdacht auf ein Verbrechen könnte der Richter der Staatswanwaltschaft den Zugriff auf diese Daten erlauben.
</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
Der Entwurf basiert auf der <a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do;jsessionid=4A8B6FC3DDBE1A994C75663477E63137.node1?language=DE&amp;pubRef=-//EP//TEXT+TA+P6-TA-2005-0512+0+DOC+XML+V0//DE#BKMD-1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EU-Richtlinie</a> zur Vorratsspeicherung von Telekommunikationsdaten, die seit dem 14. Dezember 2005 in Kraft ist.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Ein stilles Örtchen im Internet</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/ein-stilles-oertchen-im-internet-2130/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[jdillmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2007 14:33:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Social Software]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[alleinr.de]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Internetnutzung]]></category>
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					<description><![CDATA[Das neue Web 2.0 kann ganz schön anstrengend sein. Früher reichte es noch einmal am Tag seine Emails zu prüfen und alle paar Wochen die Webseite zu aktualisieren.
Lange währte diese Ruhe allerdings nicht. Mit der großen Verbreitung von Foren wollten jeden Tag tausende neuer Beiträge gelesen werden. Und Instant-Messenger, wie ICQ mit dem nervtötenden „Oh-Oh“, standen selten still.
Mit dem Web 2.0 ist es noch schlimmer geworden. Andauernd müssen neue Blogeinträge und Kommentare geschrieben, Videos für YouTube und Bilder bei Flickr hochgeladen werden.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Web 2.0 kann ganz schön anstrengend sein. Früher reichte es noch einmal am Tag seine Emails zu prüfen und alle paar Wochen die Webseite zu aktualisieren.<br />
Lange währte diese Ruhe allerdings nicht. Mit der großen Verbreitung von Foren wollten jeden Tag tausende neuer Beiträge gelesen werden. Und Instant-Messenger, wie ICQ mit dem nervtötenden „Oh-Oh“, standen selten still.<br />
Mit dem Web 2.0 ist es noch schlimmer geworden. Andauernd müssen neue Blogeinträge und Kommentare geschrieben, Videos für YouTube und Bilder bei Flickr hochgeladen werden.<br />
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Dabei darf man natürlich auch seine unzähligen Freunde bei Myspace, Xing und Co nicht vernachlässigen. Und falls dann doch noch ein bisschen Zeit bleibt, berichtet man bei <a href="http://www.twitter.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter</a>, dass man momentan nichts zu tun hat.<br />
All jenen, die sich nach Einsamkeit und Ruhe sehnen, aber vergessen haben, wo sich der Ausknopf des Computers befindet, kann nun endlich auch online geholfen werden: Auf <a href="http://www.alleinr.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">alleinr.de</a>. Denn dort gibt es nichts zu tun. Man kann sich einfach zurücklehnen, beim Scrollen der leeren Seite entspannen und einen kurzen Moment der Einsamkeit genießen.</p>
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