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	<title>Internetprovider &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Internetprovider &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Telekom-Drosselung: Petition will Netzneutralität zum Gesetz machen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/telekom-drosselung-petition-will-netzneutralitaet-zum-gesetz-machen-128986/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ludwig Lagershausen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 May 2013 15:40:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Telekom]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Angst um das freie Internet geht um: Die Telekom stellt Neukunden nur noch 75 GB an Datenverkehr ohne Mehrkosten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Petition_Bild.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-128988" alt="Thomas Hawk: Data Transfer" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Petition_Bild.jpg" width="640" height="423" /></a>Die Angst um das freie Internet geht um: Die Telekom stellt Neukunden nur noch 75 GB an Datenverkehr ohne Mehrkosten zur Verfügung, darüber hinaus soll die Datendrosselung greifen. Davon ausgenommen: Telekom- und Partner-Dienste. Ein Tübinger Student will die Internetanbieter nur per Petition zur Netzneutralität verpflichten.<br />
Die Entscheidung der Telekom, <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/datenverkehr-die-telekom-benachteiligt-andere-anbieter-im-internet-12182561.html?utm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eigene Inhalte und Dienste bevorzugt anzubieten und fremde Inhalte nach einem Datenvolumen von gerade mal 75 GB zu beschränken</a>, versetzen die sogenannte <a href="http://www.jenapolis.de/2013/05/verbraucher-tragen-protest-gegen-telekom-drossel-auf-die-strasse/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzgemeinde seit einigen Wochen in Aufruhr</a>. <a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=bNw_2SSiVtE" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Horrorszenarien</a> von einem Zwei-Klassen-Internet, langsamen Verbindungen und teureren Anschlüssen machen seither die Runde. Befürchtungen, dass Dienste, die nicht über die Telekom abgewickelt werden, damit nur noch eingeschränkt abrufbar sind und das Internet somit nicht mehr so ist, wie wir es heute kennen, scheinen unter diesen Bedingungen äußerst real. Tatsächlich ist das freie Internet durch die Vorhaben des Bonner Internet-Marktführers akut bedroht, der Ungleichbehandlung durch den Provider scheinen Tür und Tor geöffnet.<br />
Helfen könnte hier die Politik: Mit einer gesetzlichen Verankerung der Netzneutralität könnte sichergestellt werden, dass alle Inhalte, gleich welcher Art und Herkunft, von jedem Provider gleich behandelt werden; Datendrosselungen würde man damit einen Riegel vorschieben. In vielen Online-Communities ist diese Forderung nun so präsent wie nie, doch weder der Deutsche Bundestag noch die von ihm eingesetzte Enquete-Kommission <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/dokumentation/Netzneutralitaet/index.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Internet und digitale Gesellschaft“</a> konnten in der Vergangenheit Gesetzesinitiativen zur Gewährleistung der Netzneutralität auf den Weg bringen.<br />
Darauf reagierte nun der Tübinger Physikstudent Johannes Scheller. Aus netzpolitischem Interesse und der Sorge um ein Zwei-Klassen-Netz hat der 19-Jährige nun eine <a href="https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2013/_04/_23/Petition_41906.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Petition an den Deutschen Bundestag zur gesetzlichen Verpflichtung der Internetanbieter zur Netzneutralität</a> eingereicht. Darin fordert er, „alle Datenpakete […] gleich zu behandeln“, ferner sollen Dienste oder Dienstanbieter nicht benachteiligt, künstlich verlangsamt oder gar blockiert werden. Scheller hält das Thema Netzneutralität für den wichtigsten netzpolitischen Bereich: &#8220;Bisher konnte die Bundesregierung ja immer auf die Selbstregulierung des Marktes verweisen und sich so um die gesetzliche Festschreibung der Netzneutralität drücken. Seit die Telekom aber klar gemacht hat, im Zuge der Drosselungen auch einzelne Dienste zu priorisieren und damit ganz deutlich als der marktbeherrschende Provider gegen dieses elementare Prinzip des Internets zu verstoßen, ist mir klar geworden, dass sich da etwas ändern muss&#8221;, erklärt Scheller, der sich laut eigener Aussage seit 2009 für Netzpolitik interessiert, gegenüber politik-digital.de. Gleichzeitig biete die &#8220;Drosselkom-Geschichte&#8221; einen &#8220;guten Anlass zu so einer Petition, da sich jetzt deutlich mehr Menschen für dieses Thema interessieren und seine Wichtigkeit erkannt haben&#8221;.<br />
Seit gestern ist die Petition online, sie kann <a href="https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2013/_04/_23/Petition_41906.mitzeichnen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bis zum 18. Juni 2013 mitgezeichnet</a> werden. Erreicht sie ein Quorum von 50.000 Unterstützern, muss der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages über das Thema entscheiden.<br />
&nbsp;<br />
Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/thomashawk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Thomas Hawk</a> (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY NC 2.0</a>)</p>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
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		<title>Präventive Spurensuche nicht hinnehmbar</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/praeventive-spurensuche-nicht-hinnehmbar-5494/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Vaccaro]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 15:26:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Urteil]]></category>
		<category><![CDATA[Copyright]]></category>
		<category><![CDATA[Netzneutralität]]></category>
		<category><![CDATA[Internetprovider]]></category>
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					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/Justitia-auf-Karte_Magnus-Masnke_wikimedia.gif" alt="jusitizia_magnus-manske_cc_commons" align="left" width="140" height="116" />Internetprovider sind nicht gezwungen, ihren vollständigen Datenverkehr auf Urheberrechtsverletzungen zu überprüfen. Der Europäische Gerichtshof erklärte ein belgisches Gerichtsurteil für unwirksam, das einen Provider dazu verpflichtete, präventiv gegen Urheberrechtsverstöße vorzugehen.
<p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Justitia-auf-Karte_Magnus-Masnke_wikimedia.gif" alt="jusitizia_magnus-manske_cc_commons" align="left" width="140" height="116" />Internetprovider sind nicht gezwungen, ihren vollständigen Datenverkehr auf Urheberrechtsverletzungen zu überprüfen. Der Europäische Gerichtshof erklärte ein belgisches Gerichtsurteil für unwirksam, das einen Provider dazu verpflichtete, präventiv gegen Urheberrechtsverstöße vorzugehen.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Der Europäische Gerichtshof reagiert in seinem <a href="http://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2011-11/cp110126en.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Urteil</a> auf die Klage eines Providers, der von einem belgischen Gericht dazu verpflichtet wurde, technische Vorkehrungen zu treffen, um Urheberrechtsverstöße insbesondere in Tauschbörsen zu verhindern. Die europäischen Richter erkennen das Urheberrecht zwar an, begründen ihre Entscheidung aber mit der Gefahr einer Totalüberwachung, die durch solche Maßnahmen geschaffen werde und die weder mit dem EU-Recht noch mit den Grundrechten vereinbar sei. Die Interessen der Rechteinhaber müssen mit den wirtschaftlichen Interessen der Internetanbieter und vor allem den Freiheitsrechten der Internetnutzer abgewogen werden, so die Richter in ihrem Urteil. Die präventive Spurensuche in den Daten ihrer Kunden halten die europäischen Richter für nicht hinnehmbar, nur um Urheberrechtsverletzungen zu verhindern. Auch sehen sie die Gefahr von Fehlbewertungen, durch die rechtmäßige Kommunikation unterbunden werden könne. Damit sei die Freiheit des Informationsaustausches insgesamt bedroht.<br />
Einschränkend betonten die Richter, dass dieses Urteil dezidiert für vorbeugende Maßnahmen gelte.
</p>
<p>
Bestehe ein begründeter Verdacht, dürften die Mitgliedsländer auch die Provider in die Pflicht nehmen. Olvier Süme, Vorstand der deutschen Internetwirtschaft eco, begrüßte die Entscheidung. Das Urteil sei richtungsweisend, da es Europas Bürger und Unternehmen vor Willkürentscheidungen ohne gesetzliche Grundlage schütze, so <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/urteil-zu-internet-providern-eu-gericht-verbietet-filesharing-filter-1.1217710" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Süme auf sueddeutsche.de</a>. Zudem seien Internetsperren wirkungslos und in wenigen Minuten zu umgehen. Dass es mit diesem Urteil auch in Deutschland immer schwieriger werde, repressive Regelungen durchzusetzen, da zunächst immer die Grundrechtskonformität nachgewiesen werden müsse, wird in einem Beitrag <a href="http://gruen-digital.de/2011/11/eugh-urteil-filter-und-sperrsysteme-mit-eu-recht-nicht-vereinbar/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">auf gruen-digital.de</a> zum EuGH-Urteil erläutert. </p>
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		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (Kalenderwoche 15)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kalenderwoche-15-3841/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Torge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 18:13:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Internetprovider]]></category>
		<category><![CDATA[E-Voting]]></category>
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					<description><![CDATA[Angriff der web-Cops, spionierende Internetprovider, neue EU-Auflagen für Suchmaschinen und das Daimler-Blog: Die interessantesten Links in Sachen Internet und Politk aus dieser Woche.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Angriff der web-Cops, spionierende Internetprovider, neue EU-Auflagen für Suchmaschinen und das Daimler-Blog: Die interessantesten Links in Sachen Internet und Politk aus dieser Woche.</p>
<p>
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</p>
<p>
<a href="http://www.ftd.de/meinung/leitartikel/:Kolumne%20Thomas%20Klau%20Die%20Klick%20Klick%20Politik/337588.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Financial Times Deutschland zur Politik im youtube-Zeitalter<br />
</a><br />
Online-Auftritte von Politikern im internationalen Vergleich.<a href="/http:%20target="><br />
</a>
</p>
<p>
<a href="http://www.merkur.de/2008_14_Angriff_der_Web-C.27380.0.html?&amp;no_cache=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Angriff der web-Cops</a><br />
Ein Bericht über aktuelle Internetfallen &#8211; und ihre Chancen.
</p>
<p>
<a href="http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3930&amp;cob=337984" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Virtuelle österreichische Amtshilfe wird jugendfreundlicher</a><br />
help.gv.at richtet den neuen Bereich &quot;HELP für Jugendliche&quot; ein.
</p>
<p>
<a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/04/03/AR2008040304052.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Überwachungsskandal in den USA</a><br />
&quot;Ca. 100 000 Internetnutzer von ihren Providern zu Werbezwecken ausspioniert.&quot;
</p>
<p>
<a href="http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/964337.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Laut netzeitung.de bleibt NPD-Material vorerst in den Händen Sachsen-Anhalts</a><br />
Um ein eventuelles NPD-Verbotsverfahren nicht zu gefährden, bleiben neue Erkenntnisse unveröffentlicht.
</p>
<p>
<a href="http://futurezone.orf.at/it/stories/269132/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EU-Auflagen für Suchmaschinen</a><br />
Die EU fordert &quot;kürzere Speicherfristen und die Löschung personenbezogener Daten&quot;.
</p>
<p>
<a href="http://www.golem.de/0804/58843.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;Online-Videos auf youtube &amp; Co. noch zu sehr kontrolliert&quot;</a><br />
Jesse Patel von der Participatory Culture Foundation<br />
für &quot;unabhängigeres und demokratischeres Medienangebot&quot;.
</p>
<p>
<a href="http://www.interview-blog.de/blogger/mit-dem-daimler-blog-wollen-wir-die-attraktivitat-und-die-reputation-unseres-unternehmens-verbessern-im-gesprach-mit-uwe-knaus-daimler-ag/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Daimler wird Teil der Blogwelt</a><br />
Mit einem Blog soll das Unternehmen attraktiver werden und Gesicht(er) zeigen.
</p>
<p>
<a href="http://futurezone.orf.at/it/stories/269272/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">E-Voting für Tschechien</a><br />
Die Verträge sind bereits unterschrieben, Online-Voting soll ab 2014 möglich sein.</p>
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