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	<title>Internetwahlkampf &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Internetwahlkampf &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Im Schatten des Plakats &#8211; das Internet in Wahlkämpfen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina zur Nedden]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2013 14:36:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Welche Rolle spielt das Internet in Wahlkämpfen? Können Online-Kampagnen wahlentscheidend sein oder sind sie nicht mehr als Stimmungsbarometer? Kann man [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/KAS_Veranstaltung.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-129865" alt="KAS_Veranstaltung" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/KAS_Veranstaltung.jpg" width="640" height="371" /></a>Welche Rolle spielt das Internet in Wahlkämpfen? Können Online-Kampagnen wahlentscheidend sein oder sind sie nicht mehr als Stimmungsbarometer? Kann man überhaupt von einem “Internet-Wahlkampf“ sprechen? In der vergangenen Woche diskutierten Experten aus dem klassischen und Internet-basierten Wahlkampf diese und andere Fragen auf einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer Stiftung.<br />
Auf dem Podium mit dem Thema „Das Internet in Wahlkämpfen“ saßen neben dem Autor des <a href="http://politik-digital.de/buchkritik-das-internet-in-wahlkaempfen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gleichnamigen Buches,</a> dem Politikwissenschaftler <a href="http://andreasjungherr.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Andreas Jungherr,</a> der Geschäftsführer des Bereichs Kreation bei der Berliner Kreativagentur Butter und Autor des Bestsellers „Höllenritt Wahlkampf“, <a href="http://frank-stauss.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Frank Stauss,</a> sowie <a href="http://www.mslgroup.de/agentur/beirat/peter-radunski.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Peter Radunski,</a> der ehemalige Senator des Landes Berlin für Bundes- und Europaangelegenheiten und für Wissenschaft und Kunst und langjähriger Geschäftsführer der CDU. Moderiert wurde die Veranstaltung von dem Journalisten und Google-Community Manager <a href="https://twitter.com/MEtzold" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Marc Etzold.</a></p>
<h3>Das Internet als Wahlentscheider?</h3>
<p>Eine im Mai veröffentlichte <a href="http://politik-digital.de/wie-wahlentscheidend-ist-das-internet-2013/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie der BITKOM</a> stellte fest, dass ein Drittel der Deutschen es als wahlentscheidend empfindet, wie die Parteien das Internet im Wahlkampf nutzen. Die Referenten der Diskussionsrunde maßen diesem Ergebnis jedoch nicht viel Gewicht bei. Frank Stauss etwa widmet dem Internet in seinem Buch kein eigenes Kapitel, da er es als „normalen“ Bestandteil des Wahlkampfs versteht. Nicht das Internet, sondern alles, was zum Wahlkampf dazugehöre, entscheide die Wahl, ist Stauss überzeugt. Auch Andreas Jungherr meint, dass das Internet die Stimmenabgabe nicht beeinflusst und die interessierte Öffentlichkeit sich nicht durch das Internet vermehrt hat. „Viele Facebook-Fans bedeutet nicht zwangsläufig viele Wähler. Internettrends sind nicht wahlentscheidend“, bekräftigte der Bamberger Wissenschaftler. Der Berliner Senator Peter Radunski ergänzte, dass politische Aktivität in sozialen Medien jedoch als eine Art Stimmungsbarometer fungieren könne. So könne man Anhänger auf Facebook oder Twitter durchaus mit den traditionellen Umfragewerten vor einer Wahl vergleichen.<br />
Wenn das Internet nicht wahlentscheidend ist, wie beeinflusst es dann den traditionellen Wahlkampf? Andreas Jungherr stellte <a href="http://andreasjungherr.net/2013/06/18/das-internet-im-wahlkampf-vortrag/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">drei Funktionen des Internets für politische Kampagnen </a>vor: (1) Das Internet schafft eine Präsenz für politische Akteure und ihre Inhalte im Internet; (2) Parteien können sich mithilfe des Internets und digitaler Werkzeuge besser organisieren; und (3) Parteien und Kandidaten können sich im Internet inszenieren und somit das Momentum von Kampagnen unterstützen.<br />
Obwohl sich laut Peter Radunski „der Wahlkampf nicht grundsätzlich durch das Internet ändert“, biete es doch einige neue Möglichkeiten im Wahlkampf. So gebe es insbesondere vermehrte Ansprachemöglichkeiten von Erstwählern, denn „die Jugend ist im Internet“. Mithilfe von YouTube könne ein Mangel an teuren TV-Spots ausgeglichen werden, und man habe die Möglichkeit, im Internet verstärkt den Negativ-Wahlkampf zu führen, eine weit verbreitete Strategie in den USA, die allerdings in Deutschland keine Tradition habe.</p>
<h3>Das Plakat schlägt das Internet</h3>
<p>Trotz des Hypes um das Internet als noch junges Wahlkampfmedium bleibt die effektivste Methode, Wähler anzusprechen, der knappe Slogan auf einem Plakat. „Unsere klassischen Wahlkampfmedien sind das Plakat und das &#8216;direct mailing&#8217;“, erklärte Agenturchef Frank Stauss. Der häufige <a href="http://andreasjungherr.net/2013/06/18/das-internet-im-wahlkampf-vortrag/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vergleich mit dem Wahlkampf in den USA</a> sei, so Andreas Jungherr, demnach schon deshalb unangebracht, weil es dort andere traditionelle Wahlkampfmethoden gebe.<br />
Während man sich in Deutschland einen Wahlkampf ohne Plakat nicht vorstellen kann, werden die Wähler in den USA gezielt mit TV Spots und per Haustürwahlkampf angesprochen, das sogenannte Micro-Targeting. Das Internet kann in den USA effektiver im Wahlkampf genutzt werden, da jenseits des Atlantiks eine Datenspeicherung möglich ist, die &#8216;data-driven campaigning&#8217; (also die Ausrichtung der Kampagne nach generierten Daten) ermöglicht und den Parteien verrät, wer genau hinter der Haustür wohnt, bevor man überhaupt angeklopft hat.<br />
In Deutschland hingegen ist es nicht einmal üblich, zu fragen, wen man wählt. Peter Radunski betonte: „In Deutschland kennen wir unsere Wähler nicht. Zu fragen, welche Partei jemand wählt, ist vergleichbar mit der Frage nach dem Kontostand“. Kaum jemand trage hierzulande einen Anstecker mit dem Slogan „Ich wähle die CDU“ oder „Ich wähle Grün“. In deutschen Internet-Foren wird zudem meist anonym diskutiert. Trotzdem sei es aber wichtig, die Meinung der User ernst zu nehmen und nicht zu erwarten, dass Wähler den Visionen der Politiker einfach blind folgen.<br />
Der traditionelle Wahlkampf verändert sich trotz Internet demnach nicht. „Wenn Sie in Deutschland auf ein Plakat verzichten, haben Sie ein riesiges Problem“, beteuerte Radunski. Das Internet werde jedoch vielfach genutzt, um die Inhalte der traditionellen Medien wiederzugeben. So werde das TV-Duell der Kanzlerkandidaten immer am stärksten online begleitet und kommentiert.</p>
<h3>Botschaft und Politikerpersönlichkeit müssen stimmen</h3>
<p>Ob Plakat, Brief oder Internet, entscheidend sei die Botschaft der Partei. „Die Botschaft ist wichtiger als der Kanal“, betonten sowohl Frank Stauss als auch Peter Radunski immer wieder. Das Internet könne eine unzureichend fokussierte Botschaft nicht aufwerten. Im Gegenteil: Auf die Reizüberflutung im Internet müsse durch eine Verknappung und Simplifizierung der Botschaft reagiert werden. Frank Stauss nannte als Beispiel den SPD-Slogan zur letzten Berliner Abgeordnetenhauswahl „Berlin verstehen“. Statt Taten anzupreisen, konzentrierte sich die Botschaft auf ein extrem simplifiziertes, reines „Verstehen“.<br />
Auch ein Mangel an Charisma einer Politikerpersönlichkeit könne das Internet nicht begleichen. „Das Internet bringt nichts ohne Obama“, versicherte Peter Radunski und ergänzte, es sei „beunruhigend, dass die Parteien drei Monate vor der Wahl ihr Thema noch nicht gefunden haben“. Auch Frank Stauss betonte neben der Bedeutung der politischen Botschaft die Vermarktung von Politikerpersönlichkeiten. So hätte das Internet das Charisma eines Willy Brandt noch hervorgehoben. Doch es bleibe eben reines Medium: „Wenn es nicht fliegt, fliegt es weder online noch offline“.<br />
Die Kehrseite des Arguments sollte nicht unbeachtet bleiben: Das Internet bietet nicht nur Chancen der Unterstützung, sondern kann der Politikerpersönlichkeit und der Botschaft auch schaden. Alles, was nicht funktioniert, multipliziert sich im Internet.</p>
<h3>Es gibt keinen “Online-Wahlkampf“</h3>
<p>Aber was ist eigentlich gemeint, wenn wir von „dem Internet“ sprechen? Spiegel Online? Twitter? Facebook? E-Mail? Genauso sei der Begriff “Internet- oder Onlinewahlkampf“ ein missverständlicher, so Andreas Jungherr. „Man sagt ja auch nicht TV-Wahlkampf“. Das Internet sei eines von vielen Medien und sollte seiner Ansicht nach keine Sonderstellung haben. „Wir haben in Deutschland einen extrem provinziellen Diskurs über das Internet. Das Internet ist normal geworden und ein Wahlkampfmedium wie jedes andere auch“.<br />
&nbsp;<br />
Bild: Christina zur Nedden (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-3.0</a>)</p>
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		<title>Saarland: Online-Wahlkampf in der Warteschleife</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 09:02:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am Monatsende steht die erste Landtagswahl des Jahres im Saarland an, nachdem Deutschlands bislang einziges „Jamaika“-Bündnis auf Landesebene dort im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/saarland-wahlkampf/saarschleife630_310/" rel="attachment wp-att-12892"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-12892 alignleft" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Saarschleife630_310-305x150.png" alt="Saarland" width="305" height="150" /></a>Am Monatsende steht die erste Landtagswahl des Jahres im Saarland an, nachdem Deutschlands bislang einziges „Jamaika“-Bündnis auf Landesebene dort im Januar zerbrochen war. politik-digital.de hat nachgefragt, was die Parteien an der Saar online auf die Beine gestellt haben.</p>
<p>Wozu braucht es, so könnte man fragen, überhaupt Online-Netzwerke in einem Bundesland, von dem kürzlich <a title="die tageszeitung" href="http://www.taz.de/!85957/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zu lesen</a> war, „dass hier jeder jeden kennt. Oder zumindest jeder jemanden kennt, über den man jeden kennt.&#8221; Lohnend ist ein Blick auf den Online-Wahlkampf im kleinsten Flächenland der Republik aber vielleicht nicht trotz, sondern gerade wegen der Tatsache, dass sich die Politiker und Wähler hier &#8211; zumindest räumlich &#8211; so nah wie nirgendwo sonst sind. Im Saarland, so scheint es, liegt die besondere politische Brisanz nämlich weniger im Gewicht der von dort ausgehenden politischen Initiativen, sondern vielmehr im vielfach <a title="Süddeutsche Zeitung" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/vor-den-landtagswahlen-im-saarland-wenn-man-sich-oft-und-schmerzhaft-trifft-1.1283408" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„schmerzhaften“</a> Verhältnis der Protagonisten zueinander. Wer sind diese Parteien und wie präsentieren sie und ihre Spitzenleute sich in einem denkbar kurzen Wahlkampf im Netz?</p>
<h3> Kopf an Kopf-Rennen auch im Netz?</h3>
<p>Die Sozialdemokraten, die nach über zwölf Jahren in der Opposition zukünftig mit ihrem Landes- und Fraktionschef Heiko Maas den neuen Ministerpräsidenten stellen möchten, haben schnell reagiert und stellen ihren Spitzenkandidaten auch online in den Mittelpunkt der Kampagne. Neben dem <a title="Facebook" href="https://www.facebook.com/spdsaar" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook-Auftritt</a> der Partei mit tagesaktuellen Berichten überzeugt vor allem die Homepage des auch persönlich <a title="Twitter" href="https://twitter.com/heikomaas" target="_blank" rel="noopener noreferrer">twitternden</a> Heiko Maas. Ein moderner purpurfarbener Auftritt für den <a title="Heiko Maas" href="http://www.heiko-maas.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spitzenkandidaten</a> wurde hier kreiert. Im gleichen Design werden in den Wochen vor der Wahl zudem tägliche <a title="YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=PBot6i0oa-k&amp;feature=related" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Video-Botschaften</a> von Generalsekretär Rainhold Jost unter dem Motto „Guten Morgen, Saarland!“ auf dem eigenen YouTube-Kanal verbreitet. Bei ihren gesamten Web 2.0-Aktivitäten im laufenden Wahlkampf wollen die Sozialdemokraten an der Saar „Web 2.0 nicht simulieren, sondern praktizieren.“. „Offene Kommunikation, auch kritische Kommentare“ seien willkommen und „auch Beiträge des politischen Gegners werden nicht gelöscht, sondern inhaltlich gekontert“, wie SPD-Sprecher Thorsten Bischoff gegenüber politik-digital.de erklärt.</p>
<p>Auf YouTube ist auch die <a title="CDU Saar" href="http://www.cdu-saar.de/content/pages/home.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">saarländische CDU</a> seit Anfang des Jahres mit einem eigenen Kanal vertreten. „Mit Bordmitteln“ würden dort eigene Video-Statements und Wahlkampfberichte produziert. Seinen <a title="Facebook" href="https://www.facebook.com/cdusaar" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook-Auftritt</a> benennt der Landesverband  gegenüber politik-digital.de als „Schwerpunkt hinsichtlich Aktualität, aber auch Intensität der Kommunikation“. Über ihren <a title="Twitter" href="http://twitter.com/_A_K_K_" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter-Account</a> informiert Saar-Ministerpräsidentin und CDU-Spitzenkandidatin <a title="Annegret Kramp-Karrenbauer" href="http://www.kramp-karrenbauer.de/content/pages/akk.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Annegret Kramp-Karrenbauer</a> zusätzlich über Eindrücke aus dem Wahlkampf. Mit all diesen Angeboten verfolgen die Christdemokraten im Netz vor allem eine „sehr kurzfristige Kommunikation der aktuellen Geschehnisse“, so Pressesprecher Timo Flätgen gegenüber politik-digital.de.</p>
<p>Beide Spitzenkandidaten berichten mit Statements von Betriebsbesuchen und dem obligatorischen Wahlkampf in der Fußgängerzone. Besonders der SPD ist es wichtig, dass Landeschef Maas seine Profile in den sozialen Netzwerken eigenhändig betreut und man, wie es bei der Partei heißt, „den Menschen hinter dem Politiker&#8221; wahrnimmt. Zumindest bei Maas’ Hauptkonkurrentin Kramp-Karrenbauer kann man sich den Menschen hinter dem Twitter-Account lebhaft vorstellen, beispielsweise dann, wenn sie twittert, aufgrund des Fluglotsentreiks in Berlin festzustecken.</p>
<p class="smarterwiki-linkify">Welche Auswirkungen aber wird der Kampf um die Sitze im Landtag von Saarbrücken auf den Berliner Politikbetrieb haben? Für den Parteienforscher Carsten Koschmieder vom <a title="Otto-Suhr-Institut" href="http://www.polsoz.fu-berlin.de/polwiss/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Otto-Suhr-Institut</a> der Freien Universität Berlin ist ein eindeutiges bundespolitisches Signal nicht auszumachen. Sollte es die FDP entgegen der <a title="Umfrage" href="http://www.infratest-dimap.de/umfragen-analysen/bundeslaender/saarland/laendertrend/2012/februar/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aktuellen demoskopischen Werte</a> aber in den Landtag schaffen, so würde dies von der Parteiführung in Berlin laut Koschmieder „als Wende im Abwärtstrend“ gedeutet werden. Schlimmstenfalls, so der Politikwissenschaftler weiter, würde aber auch von Saarbrücken das Signal ausgehen: „Rösler liefert als Parteivorsitzender nicht“.</p>
<p>Und was bleibt als Folge des 2009 beschlossenen Jamaika-Bündnisses? „Die Grünen scheinen abgestürzt zu sein“, so die nüchterne Beobachtung des Parteienforschers Koschmieder. Ihnen habe man die damalige Entscheidung gegen ein Zusammengehen mit SPD und Linkspartei nicht abgenommen.</p>
<h3>Lafontaine und die anderen</h3>
<p>Auch wenn der Wahlkampf bislang von dem Duell zwischen Annegret Kramp-Karrenbauer und ihrem Herausforderer beherrscht wird, mühen sich auch weitere der insgesamt elf zur Wahl zugelassenen Parteien um eine sichtbare Online-Präsenz. Doch was ist mit dem, von dem im Saarland so vieles abhängt, und mit dessen Partei trotzdem (noch) niemand regieren will? Die in den Umfragen starke Linkspartei schickt mit ihrem Fraktionsvorsitzenden ihr auch bundesweit bekanntestes Gesicht ins Rennen. <a title="Lafontaine" href="http://www.oskar-lafontaine.de/">Oskar Lafontaine</a> wird also auch auf allen Online-Kanälen am meisten Platz eingeräumt. Der saarländischen Linkspartei liegt ein ambitionierter Online-Auftritt als ein &#8220;Baustein&#8221; des Wahlkampfs am Herzen. Allerdings könne dieser &#8220;den persönlichen Kontakt mit den Wählern, etwa über unsere vielen Wahlkampfstände in den Dörfern und Innenstädten nicht ersetzen.&#8221;, so die Auskunft der Linkspartei, die Wert darauf legt, dass das persönliche Gespräch &#8220;in ganz anderer Form Probleme aufgreifen und Vertrauen schaffen&#8221; kann. Bei der <a title="FDP" href="http://www.fdp-saar.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FDP</a>, offizielle Verursacherin des „Jamaika“-Endes, sind „die Kandidaten der Landesliste sowie die Wahlkreisvertreter „weitestgehend alle bei <a title="Facebook" href="https://www.facebook.com/fdpsaar" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a> angemeldet“, wie es seitens der Partei heißt.  Auf der übersichtlichen Homepage findet sich zwar das Wahlprogramm, über dessen Entwurf jedoch, anders als bei der SPD, nicht online mitdiskutiert werden kann.</p>
<p>Und auch die <a title="Grüne" href="http://www.gruene-saar.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">saarländischen Grünen</a> kämpfen beispielsweise mit einem <a title="Facebook" href="https://www.facebook.com/GrueneSaar" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook-Profil </a>um Stimmen, nicht ohne die Probleme bei der digitalen Wähleransprache zu verschweigen. „Nach wie vor ist es aber so, dass wir einen großen Teil unserer Zielgruppe nicht über Online-Netzwerke erreichen können.“, so die Feststellung des Grünen-Landesgeschäftsführers Thomas Tressel.</p>
<p>„Profitieren die Piraten von dem medialen Hype rund um die Berliner Abgeordnetenhauswahl  oder ist dieser Hype vorbei?“, dies sei, so Parteienforscher Koschmieder, die entscheidende Frage mit Blick auf die saarländischen Piraten. Denn natürlich sei es gerade in Flächenländern für kleine Parteien schwieriger als in Stadtstaaten.</p>
<p>Praktische Probleme kommen für die Saar-Piraten hinzu: „Die Netz-Infrastruktur ist im Saarland noch deutlich verbesserungsbedürftig“, so Thomas Brück, Pressesprecher der saarländischen Piraten. Im Hinblick auf eine mangelnde Online-Affinität der Wählerschaft wurde jedoch vorgesorgt, und so zieht man sicherheitshalber mit der Aktion „Piraten on Tour“ durchs Land: „Mit einer Powerpoint-Präsentation samt integrierten YouTube-Videos stellen wir die Piratenpartei per Leinwand und Beamer in Regionen dar, wo das Internet eine eher untergeordnete Rolle spielt“, so Brück weiter. Eine enorme Herausforderung für die junge Partei, deren Abschneiden im Saarland von bundesweitem Interesse sein wird.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Der Kampf der Parteien untereinander mag verbissen sein, online jedoch ist an der Saar wenig Neues zu beobachten, auch wenn es von der SPD heißt, dass im Vergleich zum letzten Wahlkampf 2009 „nicht nur mehr, sondern auch breitere Gesellschaftsgruppen die Kommunikation über das Netz suchen.“. Zugutegehalten muss man den Parteien im Südwesten immerhin, dass ob der kurzen Vorbereitungsphase auch kaum Zeit zur Entwicklung innovativer eCampaigning-Formate war.</p>
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		<title>Bremen vor der Wahl</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/ecampaigning-wasserstandsmeldung-von-der-weser-5201/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Johann Eggert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 09:39:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[eCampaigning im Superwahljahr]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[Jens Böhrnsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/bremen-wappen.jpg" align="left" height="74" width="64" />Nach &#34;grünen Landtagswahlen&#34; in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg diskutieren Beobachter zukünftige Verhältnisse im Bundesrat. Schon kündigen sich die nächsten Urnengänge auf Landesebene an. In Bremen wird am 22. Mai gewählt. politik-digital.de befragte einen Experten zu den Voraussetzungen und die Bremer Parteien nach ihrer Strategie im Online-Wahlkampf.
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/bremen-wappen.jpg" align="left" height="74" width="64" />Nach &quot;grünen Landtagswahlen&quot; in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg diskutieren Beobachter zukünftige Verhältnisse im Bundesrat. Schon kündigen sich die nächsten Urnengänge auf Landesebene an. In Bremen wird am 22. Mai gewählt. politik-digital.de befragte einen Experten zu den Voraussetzungen und die Bremer Parteien nach ihrer Strategie im Online-Wahlkampf.</p>
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</p>
<p>
Bei den Wahlen im März war vor dem Hintergrund der japanischen Katastrophe die Atompolitik noch in aller Munde und schadete, so die Wahlforscher, vor allem der baden-württembergischen CDU massiv. Auch die  Bremer Parteistrategen sind mit den Auswirkungen konfrontiert, die das derzeit innenpolitisch brisanteste Thema für den Wahlkampf im Nordwesten haben wird. Mit dem Atomkraftwerk &quot;Unterweser&quot; im niedersächsischen Esenshamm steht einer der umstrittenen Reaktoren nur unweit der Landesgrenzen.
</p>
<p>
&quot;Auch wenn die Atomkatastrophe in Japan langsam aus den Schlagzeilen verschwindet, &#8216;strahlen&#8217; die Ereignisse in Fukushima im buchstäblichen Sinne noch auf den Wahlkampf in Bremen aus, und es scheint sicher zu sein, dass vor allem die Grünen erneut davon profitieren werden&quot;, so die Einschätzung von <a href="http://www.lotharprobst.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Prof. Dr. Lothar Probst</a>, Politikwissenschaftler am Arbeitsbereich &quot;Wahl-, Parteien- und Partizipationsforschung&quot; der Universität Bremen, gegenüber politik-digital.de.<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/lotharprobst-finale.jpg" title="Prof. Dr. Probst" alt="Prof. Dr. Probst" align="left" height="174" width="200" /> Die Tatsache, dass die Energiepolitik erneut im Fokus stehen könnte, hängt nach der Meinung des Bremer Wahl-Experten aber auch eng mit der derzeitigen landespolitischen Situation zusammen.&quot;Insgesamt ist der Wahlkampf bisher sehr themenarm. Landespolitische Themen wie Bremens düstere Finanzlage spielen nur am Rande eine Rolle. Auch deshalb wird die Frage nach der Zukunft der Energiepolitik und danach, welche Rolle Bremen als ein Vorreiter im Bereich der Windenergie spielen könnte, den Wahlkampf mit prägen&quot;. Und auch die einzelnen Parteien wissen um diesen thematischen Schwerpunkt, wie Nachfragen unserer Redaktion verdeutlichen: &quot;Die SPD sieht diese Stimmung als eine generelle, von der Bremer Landespolitik unabhängige Erscheinung: Überall ist mit der besonderen Stimmung &#8216;pro Grüne&#8217; nach der Katastrophe in Japan umzugehen&quot;, so der SPD-Landesgeschäftsführer Roland Pahl. Die Auswirkungen der  Atomdebatte gelten in Bremen aber noch nicht bei allen Parteien als ausgemachte Sache. &quot;Selbstverständlich hat die Diskussion über die Atompolitik die Ergebnisse in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gravierend beeinflusst. Derzeit ist schwer einzuschätzen, ob dies am 22. Mai auch für Bremen gilt&quot;, so die Ansicht von Gunnar Meister, Pressesprecher der Bremer CDU, gegenüber politik-digital.de.
</p>
<p>
<b>Der Wahlkampf im Netz</b><br />
Über die Chancen des eCampaigning bei Wahlkämpfen in Stadtstaaten wurde bereits aus Anlass der Hamburger Bürgerschaftswahl im Februar <a href="http://www.wahl.de/blog/101215/online-wahlkampf-auf-hanseatisch-hamburg-social-media" target="_blank" rel="noopener noreferrer">geschrieben</a>. Auch in Bremen, der kleineren der beiden Hansestädte mit einer im Vergleich zu Hamburg fundamental unterschiedlichen Wirtschafts- und Bevölkerungsstruktur, haben sich die verschiedenen Parteien und Wählervereinigungen die Möglichkeiten des Online-Wahlkampfs angeeignet. Wie sehen die Internetauftritte der einzelnen Parteien aus und in welchem Maße findet ein über bloße Information hinausgehender Dialog mit dem Wähler statt?
</p>
<p>
Die Sozialdemokraten, die in den vergangenen vier Jahren gemeinsam mit den Bündnisgünen regiert haben, setzen im Internet bis zum Wahltag auf verschiedene Live-Chats mit ihren Spitzenpolitikern. Bremens SPD-Landesvorsitzender Andreas Bovenschulte hat diese Chat-Serie am 12. April 2011 begonnen, verschiedene Spitzengenossen von der Weser werden folgen, bis am 20. Mai der Spitzenkadidat und Senatschef Jens Böhrnsen den <a href="http://bremenmitzukunft.de/Page1050.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Dialog</a> beendet. SPD-Landesgeschäftsführer Roland Pahl betont im Gespräch mit politik-digital.de: &quot;Dem Internet wird gegenüber früheren Wahlkämpfen eine deutlich stärke Rolle zugemessen. Bereits im Herbst 2010 haben wir unseren online-Programmdialog gestartet. Dieser fand mit der Verabschiedung des Regierungsprogramms 2011-2015 auf dem Landesparteitag am 26. Februar 2011 zunächst einen Abschluss. Mit unseren Homepages „bremenmiteinander.de“ und „bremenmitzukunft.de“ (&#8230;) werden wir das Diskussions- und Kommunikationsangebot in den Wahlkampf verlängern und wiederaufnehmen&quot;.
</p>
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<tr>
<td align="center"><a href="/wp-content/uploads/fdp-bremen.png" class="colorbox"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/fdp-bremen.png" alt="FDP-Bremen" title="FDP-Bremen" height="138" width="220" /></a></td>
<td align="center"> <a href="/wp-content/uploads/spd-bremen.png" class="colorbox"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/spd-bremen.png" alt="SPD-Dialogwebsite &quot;bremenmitzukunft.de&quot;" title="SPD-Dialogwebsite &quot;bremenmitzukunft.de&quot;" height="138" width="220" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Die <a href="http://www.cdu-bremen.de/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDU</a> setzt online neben einem professionellem Youtube-Kanal und den Informationen über ihre Spitzenkandidatin Dr. Rita Mohr-Lüllmann auf eine &quot;negative-campaigning&quot;-Strategie gegen SPD, Grüne und die Tagespolitik des amtierenden Senats. Unter Partizipationsgesichtspunkten sticht im aktuellen christdemokratischen Internetangebot vor allem die Mitmach-Rubrik &quot;Langsam reicht&#8217;s&quot; ins Auge. Ein Google-Maps-basierter Bremen-Stadtplan (&quot;Von unseren Website-Besuchern gemeldete Probleme im Straßenverkehr zum Thema Stau, Schlaglöcher, Baustellen usw.&quot;) informiert über tatsächliche oder vermeintliche Verkehrsprobleme der Hansestadt. Eine Kampagne, die dem Website-Besucher zwar Partizipation erlaubt, nach Ansicht von Professor Lothar Probst aber zugleich inhaltliche Schwächen der christdemokratischen Strategie verdeutlicht: &quot;Die CDU hat bisher überhaupt keinen Ansatzpunkt gefunden, um die rot-grüne Regierung unter Druck zu setzen.&quot;  
</p>
<p align="center">
<a href="http://www.cdu-bremen.de/verkehrsprobleme.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/cdubremen-screenshot.jpg" title="Verkehrsprobleme in Bremen" alt="Verkehrsprobleme in Bremen" height="307" width="491" /></a>
</p>
<p>
&quot;Wir konkurrieren mit der CDU um Platz 2, so beschreibt Landeschefin Susan Mittrenga das selbstbewusste Wahlkampfziel von Bündnis90/Die Grünen. Um dieses Ziel zu erreichen, warten die Grünen im <a href="http://www.gruene-bremen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internet</a> mit ihrer aus den bisherigen Landtagswahlen des Jahres 2011 bereits bekannten &quot;3 Tage- Wach-Aktion&quot; auf. Die <a href="http://bremen.piratenpartei.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Piratenpartei</a> hatte es bereits in den beiden vergangenen Landtagswahlen dieses Jahres schwer und setzt in Bremen und Bremerhaven auch  &#8211; aber nicht nur &#8211; auf das Internet als Wahlkampfinstrument, wie Erich Sturm vom Bremer &quot;Piraten&quot;-Vorstand gegenüber politik-digital.de ausführt: &quot;Das Internet als Dialogmedium hat einen hohen Stellenwert, kann aber den direkten Kontakt mit den Bürgern im Wahlkampf (noch) nicht ersetzen. Wir nutzen natürlich alle Möglichkeiten der modernen Medien, um zu informieren und um zu mobilisieren. Beide Wahlkampfformen haben bei uns denselben Stellenwert&quot;.
</p>
<p>
<b>Die Auseinandersetzung um das Bürgermeisteramt</b><br />
Welchen Einfluss haben die einzelnen Spitzenkandidaten im aktuellen Wahlkampf und wie präsentieren sie sich im Internet? Aufgrund der überschaubaren Einwohnerzahl Bremens und der vergleichsweise niedrigen bundespolitischen Relevanz der Stadt an der Weser wird ihnen – zumindest im überregionalen Kontext &#8211; ein geringeres mediales Interesse entgegengebracht als den Spitzenkandidaten in großen Flächenländern. Spitzenpolitiker aus Bremen erlebten zuletzt im Juni vergangen Jahres bundesweite Aufmerksamkeit. Damals stand Bremens Senatschef <a href="http://www.jens-boehrnsen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jens Böhrnsen</a> in seiner Funktion als amtierender Bundesratspräsident nach dem überraschenden Rücktritt Horst Köhlers für einige Wochen an der Spitze der Bundesrepublik. Eine Aufgabe, die Böhrnsen genützt hat, wie der Parteienforscher Probst meint: &quot;Jens Böhrnsen ist durch die Wochen, in denen er als Bundesratspräsident nach dem Rücktritt von Bundespräsident Köhler dessen Aufgaben übernommen hat, ins öffentliche Rampenlicht gerückt und hat dadurch bundes- und landespolitisch an Statur gewonnen.&quot;
</p>
<p>
Die CDU in Bremen wartet seit nunmehr sechs Jahrzehnten darauf, in das historische Rathaus am Bremer Roland einzuziehen. Eine Aufgabe, die im Frühjahr 2011 die Bürgerschaftsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende <a href="http://mohr-luellmann.cdu-bremen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dr. Rita Mohr-Lüllmann</a> für die hanseatischen Christdemokraten stemmen soll und dementsprechend auch online &quot;im Mittelpunkt&quot; der Kampagne steht wie es bei der Partei heißt. Die amtierende Finanzsenatorin und stellvertretende Bremer Bürgermeisterin <a href="http://www.finanzen.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen53.c.4273.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Karoline Linnert</a> geht erneut auf Listenplatz 1 für Bündnis90/Die Grünen in den Bürgerschaftswahlkampf. Die Bremer FDP setzt beim Kampf um einen Wiedereinzug in die Bürgerschaft weniger auf Personalsisierung als auf ein Mannschaftsspiel, wie Pressesprecher Nicolas Scheidtweiler hervorhebt: &quot;Wir wollen die Kompetenzen all unserer Kandidaten nutzen und tun dies im Bereich der Podiumsdiskussion vor Ort, aber auch im Online-Wahlkampf. Jedoch ist auch klar, dass <a href="http://www.oliver-moellenstaedt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Oliver Möllenstädt</a> durch seine Funktion als Sprecher der FDP in der Bremischen Bürgerschaft öfter in die Öffentlichkeit tritt und damit auch bei uns in den Online-Medien präsentiert wird&quot;, so Scheidtweiler gegenüber politik-digital.de. Bei der Bremer Piratenpartei steht selbstverständlich nicht der Kampf um den Chefsessel im Rathaus, sondern die eigenen Programminhalte im Mittelpunkt der Kampagne, wie Erich Sturm betont: &quot;Wir setzen auf Inhalte und nicht auf Personen. Allein schon deshalb, weil wir außerhalb des Netzes mit der minimalen Berichterstattung zu kämpfen haben.&quot;
</p>
<p>
<b>Fazit</b>
</p>
<p>
Sieht man einmal von organisatorischen Veränderungen &#8211; hier ist vor allem das <a href="http://www.5stimmen.de/index.php?article_id=5" target="_blank" rel="noopener noreferrer">reformierte Wahlrecht</a> (das neue Wahlrecht kann auf der Homepage der Bremer Bürgerschaft anhand<br />
eines interaktiven Probestimmzettels online geübt werden)<br />
mit der Möglichkeit des Kumulierens und Panaschierens zu erwähnen &#8211; ab, so kann der eigentliche Wahlkampf zur Bremer Bürgerschaft im Frühjahr 2011 im Internet mit nur wenigen Innovationen aufwarten.
</p>
<p align="center">
<a href="http://www.5stimmen.de/index.php?article_id=2" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/gibmirfuenf-screenshot.jpg" alt="Die Informationsseite der Bürgerschaft zum neuen Wahlrecht" title="Die Informationsseite der Bremer Bürgerschaft zum neuen Wahlrecht" height="307" width="491" /></a>
</p>
<p>
Möglicherweise wird die Berichterstattung aber sowieso durch ein Ereignis von parteiübergreifender lokaler Bedeutung überstrahlt. In der Woche rund um den Wahltermin am 22. Mai hat die Deutsche Fußballliga (DFL) die Relegationsspiele für den Verbleib in der höchsten deutschen Profi-Spielklasse angesetzt. Sollte der in der laufenden Bundesligasaison äußerst mittelmäßig aufspielende SV Werder Bremen in diese Relegation involviert sein, könnte für das Elektorat im Zwei-Städte-Staat jedes Wahlergebnis zur Nebensache werden.
</p>
<p>
<br />
<i></i></p>
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		<title>Finale, ohoo&#8230;!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[sruff]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 16:17:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/webwahlwoche_kl_0.jpg" alt="WebWahlWoche" title="WebWahlWoche" width="150" align="left" height="115" />Angela Merkel als einsame Sturmspitze, der TV-Zweikampf als Web-Duell und prominente Unterstützer als zwölfter Mann: Wir blicken im Schnelldurchlauf zurück auf die letzten sieben Tage Webwahlkampf.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/webwahlwoche_kl_0.jpg" alt="WebWahlWoche" title="WebWahlWoche" width="150" align="left" height="115" />Angela Merkel als einsame Sturmspitze, der TV-Zweikampf als Web-Duell und prominente Unterstützer als zwölfter Mann: Wir blicken im Schnelldurchlauf zurück auf die letzten sieben Tage Webwahlkampf.<!--break--></p>
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Der Christiano Ronaldo der Union heißt Angela Merkel. Mit einem <a href="http://www.dailynet.de/TvMedien/51625.php" target="_blank" title="Zustimmungswert von 61 Prozent" rel="noopener noreferrer">Zustimmungswert von 61 Prozent</a> ist sie die wertvollste Spielerin im Unionskader. Für die heiße Phase des Wahlkampfs zieht CDU-teAM-Manager Ronald Pofalla daher den Personalisierungs-Joker. Der Slogan der zweiten Plakatwelle: „Wir wählen die Kanzlerin“. Und der CDU-General fügt sicherheitshalber hinzu: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=TrMNrqoDWJ4&amp;feature=player_embedded" target="_blank" title="Pofalla stellt aktuelle Plakate vor" rel="noopener noreferrer">„Wer Angela Merkel will, muss Union wählen.“ </a>
</p>
<p>
Auf einen politischen Konter in letzter Minute hofft der SPD-Spielmacher Frank-Walter Steinmeier beim <a href="http://meedia.de/fernsehen/detail/article/was-sie-ber-das-tv-duell-wissen-sollten_100023177.html?tx_ttnews[backPid]=77&amp;cHash=b5e1184dc4" target="_blank" title="TV-Duell" rel="noopener noreferrer">TV-Duell</a>. Die Sozialdemokraten organisieren die Debatte wie ein <a href="http://www.spd.de/de/politik/Bundestagswahl/tv_duell/index.html" target="_blank" title="SPD: TV-Duell" rel="noopener noreferrer">Meisterschaftsfinale als „Public Viewing“</a>. Die CDU hält mit <a href="http://www.team2009.de/tv-duell-parties.html" target="_blank" title="CDU: Duell-Parties" rel="noopener noreferrer">Duell-Parties</a> dagegen: Interaktive Karten zeigen hartgesottenen Fans, wo es zur nächsten Übertragung geht. Auch im Internet (<a href="http://www.zattoo.de" target="_blank" title="www.zattoo.de" rel="noopener noreferrer">www.zattoo.de</a>) lässt sich der Zweikampf Merkel-Steinmeier über öffentlich-rechtliche Streams verfolgen – trotz des Protests der Privatsender, die um ihre Einschaltquoten bangen.</p>
<p>Wie penibel die Spielregeln des medialen Wahlkampffinales sind, <a href="http://www.sprengsatz.de/?p=1976" target="_blank" title="www.sprengsatz.de" rel="noopener noreferrer">schildert der ehemalige Wahlkampfberater und Journalist Michael Spreng</a>, der zur Wahl 2002 Edmund Stoiber coachte. Heute ist Spreng froh, das politische Spielfeld verlassen zu haben und <a href="/zwischen-tuer-und-angel-michael-spreng" target="_blank" title="Zwischen Tür und Angel: Michael Spreng" rel="noopener noreferrer">sein eigener Chefredakteur</a> zu sein.</p>
<p>Zu politischen Traditionsvereinen gehören Fanclubs. Wie in vorigen Wahlkämpfen wird die treue Unterstützerschar im Netz präsentiert:<br />
<a href="http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/wir-waehlen-gruen.html" target="_blank" title="Grüne Unterstützer" rel="noopener noreferrer">Nina Hagen und Dirk Bach sagen</a>, dass sie grün sind. Bei der CDU lässt Charles M. Huber <a href="http://www.youtube.com/watch?v=5NkKMb2HFa4&amp;eurl=http%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fuser%2Fcdutv&amp;feature=player_profilepage" target="_blank" title="CDUtv: Charles M. Huber" rel="noopener noreferrer">in einem zweiten Videoclip</a> keinen Zweifel an seiner Parteipräferenz. Von der <a href="http://www.fdp-bundespartei.de/fdp/" target="_blank" title="www.fdp-bundespartei.de/fdp" rel="noopener noreferrer">Startseite der Liberalen</a> grüßen Sky du Mont und Ralf Möller. Und eine Initiative für mehr Kinderrechte mit Peter Maffay an der Spitze <a href="http://www.spd.de/de/aktuell/nachrichten/2009/09/Neue-Unterstuetzerinitiativen-gestartet.html?pg=1&amp;y=2009&amp;m=0" target="_blank" title="SPD: Neue Unterstützergruppen" rel="noopener noreferrer">trommelt für die Sozialdemokraten.</a></p>
<p>Die rote Karte für einfallslosen Onlinewahlkampf und Rudelbildung gibt es für alle Parteien vom <a href="http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1171855/Die-Parteien-verstehen-die-Internetgemeinde-nicht.html" target="_blank" title="Chaos Computer Club: Parteien verstehen Internetgemeinde nicht" rel="noopener noreferrer">Chaos Computer Club</a>. An Einstellung und Spielwitz muss also noch gearbeitet werden…</p>
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		<title>Hippe Clips mit VIPs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[sruff]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 15:27:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/webwahlwoche_kl_0.jpg" alt="WebWahlWoche" title="WebWahlWoche" align="left" height="129" width="168" />Wahlinitiativen gegen das Sommerloch, Familienministerin  abgefilmt und Weggeh-Tipps für (nicht) politikinteressierte Hauptstadtbesucher. Wir blicken jedes Wochenende im Schnelldurchlauf zurück auf die letzten sieben Tage Webwahlkampf.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/webwahlwoche_kl_0.jpg" alt="WebWahlWoche" title="WebWahlWoche" align="left" height="129" width="168" />Wahlinitiativen gegen das Sommerloch, Familienministerin  abgefilmt und Weggeh-Tipps für (nicht) politikinteressierte Hauptstadtbesucher. Wir blicken jedes Wochenende im Schnelldurchlauf zurück auf die letzten sieben Tage Webwahlkampf.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Suche nach der verlorenen Zielgruppe</b>
</p>
<p>
Dutzende Wahlplattformen im sozialen Web, Fernsehaufrufe und prominente Radiospots: Medien und Stars versuchen mehr oder weniger verbissen, die sommerliche Wahlkampf-Lethargie auf der politischen Bühne zu kompensieren. An diesem Samstag (22.8.) steigt der Medienriese ProSiebenSat1 <a href="http://www.ichgehe2009.de/gw.html" target="_blank" title="Ich gehe 2009" rel="noopener noreferrer">mit eigenen Promiclips</a> in den laufenden Wettbewerb um den besten Wahlaufruf ein, Entertainer <a href="http://tvtotal.prosieben.de/tvtotal/infos/news/05321.html" target="_blank" title="TV Total" rel="noopener noreferrer">Stefan Raab</a> lädt am Vorabend der Wahl zum Politikplausch. Auf Seiten der Öffentlich-Rechtlichen rüstet die ARD mit <a href="http://www.tagesschau.de/wahl/" target="_blank" title="wahl.tagesschau.de " rel="noopener noreferrer">neuem Wahlportal</a> online auf. Ja, und auch politik-digital.de hat <a href="http://www.gehnichthin.de" target="_blank" title="www.gehnichthin.de" rel="noopener noreferrer">da doch was gemacht.</a>
</p>
<p>
Trotz zahlreicher Netzplattformen und kreativer Mobilisierungsideen: Laut einer <a href="http://www.presseportal.de/pm/6329/1459730/gruner_jahr_stern" target="_blank" title="Stern-Umfrage" rel="noopener noreferrer">aktuellen Stern-Umfrage </a>herrscht vor allem in der telemedialen Kernzielgruppe der 19 &#8211; 29jährigen Ahnungsglosigkeit – 72 Prozent der Schüler und Studenten wissen nicht, wann Wahl ist. Und das, obwohl das Internet inzwischen <a href="http://www.bitkom.org/60756_60749.aspx" target="_blank" title="Zur Bitkom-Umfrage" rel="noopener noreferrer">Informationsquelle Nummer eins</a> für junge Menschen ist.
</p>
<p>
<b>Mitgeschnitten</b>
</p>
<p>
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=PCt1DI5dBTI" target="_blank" title="Youtube: Wahlkampfrede Ursula von der Leyen" rel="noopener noreferrer">Das Video einer Wahlkampfrede</a> Ursula von der Leyens im saarländischen Sulzbach ruft in der Netzcommunity scharfe Kritik an der Familienministerin hervor. Der Fall veranschaulicht vor allem die unterschiedliche Wahrnehmung von Blogosphäre und traditionellen Medien. Während insbesondere Duktus und Wortwahl der Ministerin im Internet heftig kritisiert werden, rühmt die <a href="http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/sulzbachtal/aktuell/Sulzbach-Aula-Ursula-von-der-Leyen;art26718,3002111" target="_blank" title="Saarbrücker Zeitung" rel="noopener noreferrer">Onlineausgabe der „Saarbrücker Zeitung“</a> in verblüffender Einseitigkeit den Wahlkampfauftritt einer „sympathischen Revolutionärin“. Und der Mitschnitt zeigt auch, dass man selbst im tiefsten Westen nicht unbeobachtet wahlkämpft.
</p>
<p>
<b>Shoot-Out in Berlin</b>
</p>
<p>
Einmal mit der Kanzlerin vor der Kamera stehen &#8211; diesen langersehnten Wunsch vieler Unterstützer erfüllt das <a href="http://www.team2009.de/" target="_blank" title="teAM 2009" rel="noopener noreferrer">teAM 2009</a> der Christdemokraten an diesem Sonntag (23.8.). Eine Wählermobilisierungsaktion der besonderen Art findet am kommenden Dienstag (25.8.) im Herzen Berlins statt. Die Macher der SPD-finanzierten <a href="http://waehlengehen.wordpress.com/" target="_blank" title="waehlengehen.wordpress.com" rel="noopener noreferrer">„größten Wahlkampagne der Welt“</a> rufen jeden Interessierten auf, mit leeren weißen Plakaten und Transparenten bei der inszenierten Demo mitzumachen. Das Video könne dann nachträglich personalisiert werden und seinen viralen Weg durchs Netz finden – und dabei hoffentlich ganz viele Schüler und Studenten erreichen. Wahlwerbung für die SPD solle dabei aber nicht gemacht werden, betonen die Initiatoren von der SPD.
</p>
<p>
Wer in einem Video dabeisein möchte, aber wie so viele keine Lust auf Politik hat, dem hilft die das Berliner Pop-Duo 2raumwohnung: Inga Humpe und Tommi Eckart suchen keine Wahlkampfjunkies, sondern Tanzbegeisterte <a href="http://www.heimatmedien.de/2raumwohnung/" target="_blank" title="2raumwohnung" rel="noopener noreferrer">für den öffentlichen Dreh</a> ihrer neuen Single.</p>
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		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 35)</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 15:58:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[TV-Formate zur Bundestagswahl im Duell, de Mazières Internetreglement unter &#34;Spott-Beschuss&#34; und eine Woche ohne Google als Experiment: Die Linkliste weiß mehr.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>TV-Formate zur Bundestagswahl im Duell, de Mazières Internetreglement unter &quot;Spott-Beschuss&quot; und eine Woche ohne Google als Experiment: Die Linkliste weiß mehr.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<a href="http://www.egovernment-computing.de/projekte/articles/224997/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ohne Netz geht nichts</a>
</p>
<p>
Mittlerweile sind rund 70 Prozent der Deutschen mit dem Internet vertraut und tragen so zu einer Vielfalt an neuen Interaktionsmöglichkeiten bei. Mehr „partizipative Angebote&quot; auch auf Bürger-Staat-Ebene müssten her, fordert Dr. Hans Bernhard Beus, seines Zeichens Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik, und setzt auf eine neue eGovernment-Strategie.</p>
<p><a href="http://www.sendung-mit-dem-internet.de/2009/08/16/die-parteien-und-das-internet-spd/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Sendung mit dem Internet&quot; beleuchtet Wahlprogramme</a>
</p>
<p>
Das Projekt von RP online und Antenne Düsseldorf nahm in einer vierteiligen Serie die Wahlversprechen der einzelnen Parteien unter die Lupe und untersuchte sie im Hinblick auf die Generation Internet. Schwerpunkte waren unter anderem Medienkompetenz, Datenschutz, Urheberrecht und Medienpolitik.
</p>
<p>
<a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Politik/Artikel,-politik-wahlkampf-internet-150809-_arid,1805838_regid,2_puid,2_pageid,4290.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internetwahlkampf auf Erfolgskurs?</a>
</p>
<p>
Bloggen mit Walter, Chatten mit Angie, Gruscheln mit Guido: „Mauern zwischen Politik und Wähler fallen lassen&quot;- dies wollen die Internetauftritte der Parteien. Inwiefern ihnen das gelingt, hat sich die Augsburger Allgemeine angeschaut.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,642417,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Von „Hyper-Talk&quot; und „Hardcore-Fun&quot;</a>
</p>
<p>
Die deutschen Fernsehsender überschlagen sich derzeit mit Programmkonzepten zur Bundestagswahl. Ein Vorhaben, das über die Grenzen bloßer Berichterstattung hinausgeht und vor allem auf Interaktivität ausgerichtet ist. TV-Formate wie die „Sat.1-Arena&quot;, „Jetzt reden wir&quot; im Ersten oder die „Hardcore-Fun&quot;-Version mit Stefan Raabs langer &quot;TV total&quot;-Nacht buhlen um die besten Quoten.</p>
<p><a href="http://www.golem.de/0908/69066.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Eine Woche ohne Google</a>
</p>
<p>
Zu diesem Experiment ruft der Journalist und Webentwickler Albrecht Ude auf. Ein Projekt, das „die Vielfalt der Suchmöglichkeiten&quot; fördern soll. Unter <a href="http://www.eine-woche-ohne.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eine-woche-ohne.de</a> erfährt man mehr zur Motivation des Initiators.</p>
<p><a href="http://www.welt.de/webwelt/article4294998/Sperrfeuer-gegen-de-Maizieres-Internet-Regeln.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
De Maizières Internet-Regeln ernten Spott</a>
</p>
<p>
Die von Kanzleramts-Chef Thomas de Mazière (CDU) geforderten Verhaltensregeln im Internet stoßen bei den anderen Parteien auf wenig Begeisterung. Die Grünen finden sie „überflüssig&quot; und sehen sich bereits mit „Schäuble II&quot; konfrontiert, berichtet welt.de.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 31)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kw-31-4473/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 15:01:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Linkliste]]></category>
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		<category><![CDATA[Internetwahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Ursula von der Leyen]]></category>
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					<description><![CDATA[Kritik an Online-Wahlkampf durch Netzaktivisten, Analyse zu politischen Internetdiskussionen und die Netzpolitik im Design-Dialog-Konflikt: Mehr Infos und aktuelle Themen in der Linkliste.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kritik an Online-Wahlkampf durch Netzaktivisten, Analyse zu politischen Internetdiskussionen und die Netzpolitik im Design-Dialog-Konflikt: Mehr Infos und aktuelle Themen in der Linkliste.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<a href="http://science.orf.at/science/news/156337" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Bürger und Staat auf Augenhöhe&quot;</a>
</p>
<p>
Der E-Governance-Experte Peter Parycek äußert sich im Interview mit dem ORF zu den aktuellen Entwicklungen im E-Governance-Bereich und deren Nutzen für ein transparenteres Verhältnis zwischen Bürger und Staat. Demnächst stehe die Herausforderung an, die Bürger auch mehr in Entscheidungsprozesse von Politik und Verwaltung zu integrieren.</p>
<p><a href="http://www.goethe.de/ges/pok/thm/pan/de4848323.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Web-Aktivisten kritisieren Online-Wahlkampf</a>
</p>
<p>
„Langweilig&quot; und „ineffizient&quot; finden die Kritiker den aktuellen digitalen Wahlkampf. Markus Beckedahl, Betreiber des netzpolitik.org-Blogs, beurteilt die Strategien sogar als „beliebig und austauschbar&quot;. Auch Patrick Brauckmann, politik-digital-Autor und Blogbetreiber von kampagnen-fabrik.de, betont die Dringlichkeit effizienter Kommunikationsstrategien und die Partizipation der Internetnutzer an politischen Entscheidungsprozessen.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/online/2009/30/vanish-datenschutz-verschluesselung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Vanish&quot; ermöglicht Verfallsdatum für Daten</a>
</p>
<p>
Ein neues Verschlüsselungssystem könnte Datenschützer künftig besser schlafen lassen: „Vanish&quot; soll es möglich machen. Mittels eines Systems, das Informationen, Daten und Nachrichten nach einer bestimmten Zeit für immer unlesbar mache, wollen Wissenschaftler der Universität zu Seattle für mehr Kontrolle über im Internet versendete Daten sorgen.</p>
<p><a href="http://www.marketing-boerse.de/News/details/Nielsen-Online-Wahltrend-2009-1/17343" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Untersuchung zu Wahlkampf-Diskussionen in Blogs</a>
</p>
<p>
Die Nielsen Media Research GmbH hat in einer aktuellen Analyse herausgefiltert, welche Themen in den letzten Monaten für besonderen Diskussionsbedarf sorgen. Für das größte Interesse in Blogs und Foren sorgte vor allem die Steuerpolitik. Die SPD findet die häufigste Erwähnung in den untersuchten Beiträgen, dicht gefolgt von der CDU. <a href="http://www.marketing-boerse.de/News/details/Nielsen-Online-Wahltrend-2009-1/17343" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
</a>
</p>
<p>
<a href="http://www.ngz-online.de/public/article/politik/bundestagswahl/735314/Viele-haben-vom-Internet-wenig-Ahnung.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Philipp Mißfelder über Internetmuffel</a>
</p>
<p>
CDU-Bundesvorstand Philipp Mißfelder nutzt das Internet als Hauptinformationsquelle und sieht hier viel Potenzial zur Massenmobilisierung und eine wichtige Plattform für die Bundestagswahl. Den Mangel an einem internetorientierten Schwerpunkt beim Wahlprogramm der CDU sieht er vor allem im innerparteilichen Generationenkonflikt begründet, berichtet er der NGZ-Online.  </p>
<p><a href="http://www.cio.de/news/wirtschaftsnachrichten/892353/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Politik im Internet- zwischen Design und Dialog</a>
</p>
<p>
„Das klassische Parteiensystem wird im Internet gerade abgewählt&quot;, meint der „Carta&quot;-Blogbetreiber und Medienwissenschaftler Robin Meyer-Lucht. Eine Erkenntnis, die bei eben diesen Parteien jedoch noch nicht angekommen zu sein scheint. Eine Ausnahme für politische Onlineaktivität sei Julia Seeger (Die Grünen): Sie gehe mit gutem Beispiel für die junge Generation voran und widme Twitter und Co. mindestens drei Stunden am Tag.</p>
<p><a href="http://www.welt.de/die-welt/article4152036/Der-Dreck-muss-aus-dem-Netz.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zypries will den „Dreck aus dem Netz&quot; haben</a>
</p>
<p>
Die Welt führte ein Interview mit der Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD). Hier unterstrich sie noch einmal ihren Einsatz für die staatlichen Internetkontrollen und äußerte sich zur Problematik der Raubkopien sowie zum Digitalisierungsprojekt Google books. Vor allem die deutsche Industrie müsse hier aber kreativer werden und Eigeninitiative zeigen.</p>
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		<title>Web-Wahlkampf backstage</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 10:38:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie sehen Politiker, Blogger und Kampagnenmacher den aktuellen Internet-Wahlkampf? tagesschau.de und ARDaktuell wollen mit der <a href="http://www.tagesschau.de/inland/ardwahlsendungen100.html" target="_blank" title="tagesschau.de" rel="noopener noreferrer">Interviewserie „Netzrauschen“</a> Politikvermittlung online präsentieren - hinter den Kulissen der Politbühne.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sehen Politiker, Blogger und Kampagnenmacher den aktuellen Internet-Wahlkampf? tagesschau.de und ARDaktuell wollen mit der <a href="http://www.tagesschau.de/inland/ardwahlsendungen100.html" target="_blank" title="tagesschau.de" rel="noopener noreferrer">Interviewserie „Netzrauschen“</a> Politikvermittlung online präsentieren &#8211; hinter den Kulissen der Politbühne.<!--break--></p>
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Im Pilotfilm der ab August startenden Reihe muss sich Kajo Wasserhövel, Wahlkampfmanager der SPD, auch kritischen Fragen zu den Themen Internetsperren und Piratenpartei stellen.
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<p>
Im tagesschau-Blog können die User ihre Meinung zum ersten Video äußern und Verbesserungsvorschläge einbringen. Flankiert wird &quot;Netzrauschen&quot; ab September durch die Serie <a href="http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video524848.html" target="_blank" title="bab@internet" rel="noopener noreferrer">bab@internet</a>, die einen direkten Einblick in die redaktionelle Arbeit des ARD-Magazins „Bericht aus Berlin“ mit Ulrich Deppendorf geben will.
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<div style="text-align: center">
<a href="http://www.tagesschau.de/inland/ardwahlsendungen100.html" target="_blank" title="tagesschau.de: &quot;Netzrauschen&quot;" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/agesschau_de_inland_ardwahlsendungen100_html_1.jpg" alt="tagesschau.de: &quot;Netzrauschen&quot;" title="tagesschau.de: &quot;Netzrauschen&quot;" width="300" height="184" /></a>
</div>
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		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 24)</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 13:29:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Österreich gründet Internetrat für Ethik, Deutschland startet neue Datenschutzkampagne für Jugendliche und China fordert Filter-Software für Computer: Dies und andere Themen in unserer Linkliste.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Österreich gründet Internetrat für Ethik, Deutschland startet neue Datenschutzkampagne für Jugendliche und China fordert Filter-Software für Computer: Dies und andere Themen in unserer Linkliste.<!--break--></p>
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<a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/654697" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Erklärung  zum Schutz geistigen Eigentums im Internet</a>
</p>
<p>
Führende Verlage sprachen sich beim Internationalen Mediendialog in Hamburg gegen den Diebstahl von Netzinhalten und für den Schutz geistigen Eigentums aus. So solle die „wirtschaftliche Basis in den digitalen Vertriebskanälen&quot; gesichert werden und digitaler Journalismus vor „Datenklau&quot; geschützt werden. </p>
<p><a href="http://futurezone.orf.at/stories/1604048/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Österreich gründet Internetrat für Online-Ethik</a>
</p>
<p>
Ein Team von fünf Medienexperten und Bloggern hat sich nun selbständig in einem Internetrat (ÖIR) zusammengefunden, um das ethische Bewusstsein im Netz zu stärken. Die aktiven Internetnutzer wollen ab sofort zur „freiwilligen Selbstkontrolle aufrufen und Online-Ethikempfehlungen aussprechen&quot;, so futurezone. Über weitere Pläne sprechen die Gründer im Interview.</p>
<p><a href="http://www.welt.de/wams_print/article3876521/Warum-so-viele-Politiker-im-Netz-erbaermlich-scheitern.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Politiker scheitern online</a>
</p>
<p>
WELT-Autor Thomas Vitzthum sieht statt Fortschritt des digitalen Wahlkampfes die Politiker „erbärmlich scheitern&quot;. „Gediegene Langeweile&quot; bei Martin Schulz (SPD), „trockene Aufzählungen&quot; bei Silvana Koch-Mehrin (FDP) und fehlende Blogs bei Spitzenkandidaten für die vergangene Europawahl. Kommunikationswissenschaftler Frank Brettschneider begründet die Zurückhaltung vor allem mit der Angst vor Kontrollverlust.</p>
<p><a href="http://www.netzwelt.de/news/80049-watch-your-web-kampagne-animiert-jugend-datenschutz.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Watch your web&quot;: Neue Datenschutzkampagne für Jugendliche</a>
</p>
<p>
Der Superheld „Webman&quot; und sein Gegner „Data Devil&quot; sollen künftig die Gefahren beim Datenumgang im Netz aufzeigen. Die <a href="http://www.watchyourweb.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Initiative</a> von Jugendschützern, der Bundesregierung, Musiksendern und sozialen Netzwerken soll in Bezug auf persönliche Daten im Netz Auflärung leisten. Vier Kernbotschaften, darunter „Das Internet vergisst nichts!&quot;, sollen zur Vorsicht animieren. </p>
<p><a href="http://www.netzeitung.de/internet/internet/1376391.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webseite überwacht AGB-Updates</a>
</p>
<p>
Eine neue nützliche Webseite präsentiert die amerikanische Electronic Frontier Foundation. Diese überwacht Änderungen in den Allgemeinen Geschäftsbestimmungen (AGB´s) von Internet-Angeboten wie Twitter, Google und Facebook und macht so beispielsweise veränderte Richtlinien zum Datenschutz schneller einsehbar. </p>
<p><a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4313823,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Chinesische Regierung fordert vorinstallierte Filter-Software</a>
</p>
<p>
China will Computerhersteller künftig zu einer „Zensur-Software&quot; auf jedem im Land verkauften PC verpflichten, berichtet dw-world. Bisher wurden kritische Inhalte über Zugangsknoten zum Internet mittels einer Firewall blockiert. Die umstrittene Software „Green Dam&quot; soll nun für ein „grünes, gesundes und harmonisches&quot; Internet sorgen.
</p>
<p><a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/654697" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a></p>
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		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 18)</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 15:32:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Irland kehrt E-Voting den Rücken, Bayern eröffnet Online-Jugendportal, ZDF holt &#34;Ich kann Kanzler&#34;-Format auch ins Internet: Mehr politische Neuigkeiten aus der Netzwelt in der Linkliste.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Irland kehrt E-Voting den Rücken, Bayern eröffnet Online-Jugendportal, ZDF holt &quot;Ich kann Kanzler&quot;-Format auch ins Internet: Mehr politische Neuigkeiten aus der Netzwelt in der Linkliste.<!--break--> </p>
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</p>
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<a href="http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2009-04/13768619-first-flickr-das-weisse-haus-entscheidet-sich-fuer-yahoos-foto-community-flickr-als-offizielle-foto-sharing-webseite-007.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Weiße Haus kooperiert mit Flickr</a>
</p>
<p>
Der US-Präsident Barack Obama setzt seinen politischen Partizipationskurs fort und will künftig über die Foto-sharing-Webseite Flickr Einblicke hinter die Fassade des Weißen Hauses ermöglichen. Somit ist die Regierung unter Obama die erste, die mit einem <a href="http://www.flickr.com/photos/whitehouse/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Foto-Stream</a> von amerikanischen Bundesstellen für mehr Transparenz bei politischen Vorgängen sorgt. Bereits im Wahlkampf habe das umfangreiche Bildmaterial für „beispiellos großes Interesse&quot; gesorgt.</p>
<p><a href="http://www.haufe.de/SID106.LwhoqEIJViA/newsDetails?newsID=1240989931.83&amp;d_start:int=0&amp;topic=Computer_Web&amp;topicView=Computer%20und%20Web&amp;topic=Computer_Web&amp;topicView=Computer%20und%20Web" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Irland kehrt offiziell zur Papierwahl zurück</a>
</p>
<p>
Nachdem man in Irland bereits seit 2004 mit der Umstellung auf elektronische Wahlmaschinen begonnen hatte, wendet man sich nun wieder dem Papierwahlsystem zu. Bürgerrechtler der Organisation <a href="http://evoting.cs.may.ie/" target="_blank" title="Irish Citizens for Trustworthy E-Voting" rel="noopener noreferrer">„Irish Citizens for Trustworthy E-Voting&quot;</a> hatten zuvor die fehlenden Überprüfungsmöglichkeiten der Stimmabgabe kritisiert. Zudem waren finanzielle Aspekte bei der Entscheidung ausschlaggebend.</p>
<p><a href="http://futurezone.orf.at/stories/1602854/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook klagt gegen StudiVZ</a>
</p>
<p>
Wegen angeblicher Plagiate hat das Soziale Netzwerk Facebook nun am Landgericht Köln eine Unterlassungsklage gegen das Netzwerk StudiVZ eingereicht. Angeblich habe das Holtzbrinck-Unternehmen geistiges Eigentum kopiert, indem Logo, Service und Features nachgeahmt worden seien, berichtet futurezone. Der Vorsitzende Richter der Kölner Wettbewerbskammer, Heinz Georg Schwitanski, schlägt nun einen Vergleich des Quellcodes vor. </p>
<p><a href="http://meedia.de/nc/details/article/ich-kann-kanzler--zdf-punktet-im-web_100019826.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ZDF holt „Ich kann Kanzler&quot; auch ins Web</a>
</p>
<p>
Begleitend zum Fernsehformat „Ich kann Kanzler&quot;, eine Art Casting um das imaginäre Amt des „Kanzlers für einen Abend&quot;, gibt es nun auch eine Webseite. Hier werden die Internetnutzer mit interaktiven Tools sowie umfangreichem Videomaterial versorgt und können über das Weiterkommen der 40 Kandidaten abstimmen. Diese sind neben eigenen Profilen auch mit individuellen Wahlkampfideen online vertreten.</p>
<p><a href="https://www.taz.de/1/leben/internet/artikel/1/gutes-image-fuer-lau/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blogbetreiber in der Podiumsdiskussion zum Internetwahlkampf</a>
</p>
<p>
Die Tageszeitung taz ließ auf ihrem Kongress am 19. April 2009 „Pioniere der politischen Onlinewelt&quot; zur digitalen Mobiliserung der Parteien zu Wort kommen. Die Betreiber von Blogs wie <a href="http://julia-seeliger.de/" target="_blank" title="Zeitrafferin" rel="noopener noreferrer">„Zeitrafferin&quot;</a>, <a href="http://campact.de/campact/home" target="_blank" title="campact.de" rel="noopener noreferrer">„Campact.de&quot;</a> oder <a href="http://www.apparentpolitics.com/" target="_blank" title="www.apparentpolitics.com" rel="noopener noreferrer">„apparentpolitics.com&quot;</a> sind sich über die bedeutende Rolle des Internets im modernen Wahlkampf einig, einen ersten wirklich deutschen Internetwahlkampf sehen sie jedoch erst im Jahre 2013.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/553383/803/2865814/Staatsregierung-oeffnet-Internet-Jugendportal.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bayern eröffnet Jugendpolitikportal</a>
</p>
<p>
Die bayerische Staatsregierung will der Jugend nun mit dem innovativen Onlineportal <a href="http://www.jupo.bayern.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">jupo.bayern.de</a> näher kommen. Hier können diese erfahren „wie der Staat tickt&quot; und umfangreiche Informationen zu Themen wie Geschichte, Politik, Bewerbungen, aber auch zu bayerischem Brauchtum beziehen. Zudem soll das Portal als Rechercheplattform für Referate und als Ratgeber fungieren, so Staatskanzleichef und Medienminister Siegfried Schneider (CSU).
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://www.jupo-bayern.de/" target="_blank" title="www.jupo-bayern.de" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/screenshot_jupobayern.jpg" height="181" width="272" /></a>
</div>
<p>
&nbsp;
</p>
<div align="center">
<i>Screenshot der Webseite jupo.bayern.de</i>
</div>
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