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	<title>iPad &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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		<title>Silver Surfer: Brücken über den digitalen Graben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pia Thiele]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2014 11:17:02 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Mit der Digitalisierung ist das so eine Sache: Da hat man 50, 60 oder 70 Jahre lang gut gelebt und muss plötzlich etwas lernen, wovon man keinen blassen Schimmer hat. Trotzdem steigt die Internetnutzung in der Altersgruppe über 50 Jahren am stärksten an. Wie nutzen die sogenannten Silver Surfer das Internet, welche Bedenken gibt es und wo liegt das größte Potenzial für sie?</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Der soeben erschienene <a href="http://www.initiatived21.de/wp-content/uploads/2014/11/141103_digitalindex_web.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digital Index 2014</a> der Initiative D21 beziffert den Anteil der 60- bis 69-jährigen „Onliner“ mit 64,5 Prozent (2013: 63,7 Prozent) und bestätigt damit den Trend des überproportionalen Wachstums in der Altersgruppe (im Vergleich: In der Gesamtbevölkerung stieg die Zahl der Onliner seit 2013 nur um 0,3 Prozent an). Von den über 70-Jährigen hingegen sind nach wie vor lediglich 29,4 Prozent online, Tendenz sogar leicht abnehmend. Trotz des relativen Anstiegs in der Generation 60+ liegen die Zahlen nach wie vor unter dem Durchschnitt der deutschen Internetnutzer über 14 Jahren (76,8 Prozent). Woran liegt das?<br />
Menschen, die bewusst offline sind oder planen, sich künftig einen Internetzugang zuzulegen, nennen am häufigsten Datenschutzbedenken als Grund für ihre Internet-Abstinenz, wie der <a href="http://www.initiatived21.de/wp-content/uploads/2013/05/digialindex_03.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(N)ONLINER-Atlas 2013</a> belegt. An zweiter Stelle geben sie an, dass sie Kinder, Enkel, Freunde oder Bekannte haben, die Dinge für sie im Internet erledigen. Als weitere Gründe führen die Befragten an, das Internet aus Altersgründen oder Mangel an Erfahrung nicht zu nutzen, weil sie es zu kompliziert finden, keinen Mehrwert darin sehen oder niemanden kennen, der ihnen den Weg ins Netz erklären könne. Diese Daten wurden für alle Offliner erhoben; gesonderte Daten nach Altersklassen liegen nicht vor. Da sich jedoch der größte Teil der Offliner in der Altersgruppe der 60- bis über 70-Jährigen finden lässt, treffen die Gründe offenkundig vor allem auf SeniorInnen zu.<br />
<b>Ältere Onliner surfen anders</b><br />
Auffällig ist auch, dass es für SeniorInnen nur schwarz oder weiß zu geben scheint: Entweder sind sie vollständig offline oder mit Begeisterung online. Trotzdem unterscheidet sich ihr Nutzungsverhalten merklich von anderen Altersgruppen. SeniorInnen greifen eher auf die altbewährten Instrumente des Internets zurück. So erfreut sich beispielsweise die E-Mail großer Beliebtheit. Auch Nachrichtenseiten, der Wetterbericht und Enzyklopädien werden <a href="http://www.spiegel.de/fotostrecke/surfende-senioren-wenn-schon-denn-schon-fotostrecke-60562-3.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">von Älteren geschätzt</a>. Kenntnisse in Bildbearbeitung oder Reiseplanung sind ebenfalls Bereiche, die SeniorInnen als hilfreich für ihr Leben erachten, wie die Kursprogramme verschiedener <a href="http://politik-digital.de/13-berliner-hinterhofgespraech-nonliner-und-silver-surfer-die-generation-60-in-der-digitalen-welt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Senioren-Computerclubs</a>, die sich in der ganzen Republik gegründet haben, zeigen. Gegenüber Online-Banking bestehen häufig Vorbehalte, dennoch wagen sich einige auch an dieses Thema heran. In den vergangenen Jahren haben viele SeniorInnen Videotelefonie-Programme wie Skype für sich entdeckt. Deren Vorteile schätzen sie insbesondere deshalb, weil sie so mit der jungen Generation leichter und über große Distanzen hinweg in Kontakt bleiben können. Für interaktive Dienste wie Social Media oder Videoplattformen sind SeniorInnen hingegen bisher keine relevante Zielgruppe. Möglicherweise sind sie von der Vielfalt der Angebote und Formate schlicht überfordert. Dabei verfügen auch diese Dienste über großes Potential für Ältere.<br />
<b>Internetnutzung: Luft nach oben</b><br />
Seit September 2012 ist „<a href="http://www.seniorbook.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Seniorbook</a>“ Teil der Social Network-Landschaft in Deutschland. Die Gründer haben den <a href="https://www.seniorbook.de/inhalt/b2b" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anspruch</a>, ein <i>„zeitgemäßes, zukunftsweisendes Bild vom Älterwerden [zu] fördern“</i>. Zunächst können Netzwerke dieser Art einfach Mittel sein, um SeniorInnen zu mehr Selbstbestimmung zu verhelfen. Dass  Ältere sich nicht schon früher über derartige Dienste vernetzt haben, ist genau genommen verwunderlich, bedenkt man, dass viele von ihnen bereits Partner oder Freunde verloren haben und häufig einsam sind. Soziale Netzwerke können insbesondere ältere Menschen, die weniger mobil sind, wieder verbinden und ihnen zur aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben verhelfen. Ob ältere Menschen sich durch spezielle Netzwerke für ihre Altersgruppe überhaupt angesprochen fühlen, sei jedoch dahingestellt. Ebenso fraglich ist es, ob ein exklusives Netzwerk für Ältere die generationsübergreifende Kommunikation, die für eine Gesellschaft von großer Bedeutung ist, zu fördern vermag.<br />
Nicht nur soziale Netzwerke können SeniorInnen zu mehr Selbstbestimmung verhelfen – der verstärkte Einsatz digitaler Technologie in der <a href="http://www.collaboratory.de/index.php?action=ajax&amp;title=-&amp;rs=SecureFileStore::getFile&amp;f=/f/f4/SmartCountry_ExecutiveSummary.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pflege</a> würde es ihnen ermöglichen, länger in ihren eigenen vier Wänden zu leben. Denn: Gerade in höherem Alter spielen die regionale Verbundenheit und die Integration in die vertraute Umgebung eine entscheidende Rolle für das Wohlbefinden. Angebote wie das medizinische Portal  <a href="https://washabich.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Was hab‘ ich“</a> können den erneuten Gang zum Arzt ersparen. Mit dem Projekt <a href="http://portal.sehr-mobil.de/sehrmobil/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Sehr Mobil“</a> wurde eine Mobilitätsplattform speziell für die Bedürfnisse älterer Menschen geschaffen. Das Portal zeigt private wie öffentliche Transportwege an und hat eine besonders intuitiv zu handhabende Oberfläche.<br />
Damit SeniorInnen sich an die Technologie herantrauen, ist die Bedienungsfreundlichkeit ausschlaggebend. Während Kinder und Jugendliche auch komplexe Technik annehmen und sie einfach ausprobieren, ist eine nutzerfreundliche Oberfläche eine wichtige Voraussetzung dafür, dass SeniorInnen sich damit beschäftigen. Diese scheint Apple mit seinem iPad zu <a href="http://www.morgenpost.de/wirtschaft/article1437452/Mit-dem-iPad-gewinnt-Apple-Senioren-als-Zielgruppe.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erfüllen</a>: Obwohl der Konzern das Tablet nicht speziell für die ältere Zielgruppe designt hatte, fand das Tablet  im Gegensatz zu anderen Geräten großen Anklang bei ihnen.<br />
<b>Lernen: Langsamer, aber nicht schlechter</b><br />
In der aktuellen Hirnforschung ist schon seit Langem die landläufige Meinung entkräftet, dass Menschen mit zunehmendem Alter schlechter lernen: Das Vorurteil „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“, ist <a href="http://www.zeit.de/2013/49/interview-lernforscher-aeltere-neues-lernen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wissenschaftlich</a> widerlegt. Lediglich die Annahme, dass ältere Menschen langsamer lernen, diskutieren einige Forscher kontrovers. Denn langsam ist keinesfalls mit schlecht gleichzusetzen. Im Gegenteil – dank ihres großen Erfahrungs- und Wissensreichtums behandeln ältere Menschen neue Informationen <a href="http://www.vdk.de/deutschland/pages/presse/vdk-zeitung/26027/interview_warum_aeltere_anders_lernen_als_junge" target="_blank" rel="noopener noreferrer">selektiver</a> und können sie so leichter einordnen und abspeichern. Diese Komponente der Intelligenz beschrieb der Psychologe Raymond Bernard Cattell als „kristalline Intelligenz“. Was hingegen die „fluide Intelligenz“, also die Kompetenz, Probleme zu lösen, neue Dinge zu lernen und Muster zu erkennen, anbelangt, mögen SeniorInnen derzeit einen Nachteil haben: Tätigkeiten, die ausschließlich mit Computern und Internet zu tun haben, müssen <a href="http://www.zeit.de/2002/48/Lernen-Alter" target="_blank" rel="noopener noreferrer">komplett neu gelernt werden</a>, denn hier kann nicht aus Erfahrungen geschöpft werden. Kinder und Jugendliche hingegen erwerben diese Kompetenzen von Anfang an und können sie als Wissen in Form von Erfahrung abspeichern. Dass der Erwerb digitaler Kompetenzen für SeniorInnen mehr Zeit in Anspruch nimmt, ist also nachvollziehbar – bedeutet aber nicht, dass er unmöglich ist.<br />
Je stärker der demographische Wandel voranschreitet, desto wichtiger wird lebenslanges Lernen. Laut des <a href="http://www.bmbf.de/de/lebenslangeslernen.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesministeriums für Bildung und Forschung</a> (BMBF) sollte lebenslanges Lernen als <i>„lebensbegleitendes Lernen“ </i>verstanden werden.<i>  </i>Bildung im Sinne lebensbegleitenden Lernens ist demnach<i> „kein Prozess, der in einer bestimmten Lebensphase begonnen und abgeschlossen wird“. </i>Ein Leben lang zu lernen, um eine attraktive Arbeitskraft für den Arbeitsmarkt zu bleiben, ist dabei nur ein Aspekt. Darüber hinaus geht es vielmehr um die Fähigkeit zur politischen und gesellschaftlichen Teilhabe. Genau hier stellt die Digitalisierung eine wichtige Chance für die Einbeziehung auch älterer Menschen dar.<br />
SeniorInnen bewegen sich im Internet wie „<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/senioren-testen-tablets-a-851638.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kinder, die im Meer planschen und endlich schwimmen lernen wollen</a>“, so beschrieb die damals 85-jährige Silver Surferin Ilse Sturk es in einem Spiegel-Artikel. Mithilfe <a href="http://www.50plus-ans-netz.de/Digitale-Integration/Aeltere-Erwachsene" target="_blank" rel="noopener noreferrer">generationsübergreifender Patenschaften</a> und dank Projekten wie dem <a href="http://lernkanal.bsnf.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lernkanal</a> könnten die Integration älterer Menschen gelingen und die digitale Spaltung der Gesellschaft langfristig überwunden werden.<br />
Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/garryknight/6197662378/in/photolist-8XEPpP-arED6U+" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Garry Knight</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div>
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		<title>Links, zwo, drei, vier – KW 50</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Charlie Rutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 14:36:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Europa probt die direkte Demokratie, Kuba klont Wikipedia, erster Bundestagsabgeordneter mit eigener iPhone-App und der Cyberwar im World Wide Web - diese und mehr Themen der Woche in der Linkliste.
<p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Europa probt die direkte Demokratie, Kuba klont Wikipedia, erster Bundestagsabgeordneter mit eigener iPhone-App und der Cyberwar im World Wide Web &#8211; diese und mehr Themen der Woche in der Linkliste.<br />
<strong><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Parlament-macht-Weg-frei-fuer-Europaeische-Buergerinitiative-1154344.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EU I: Mehr direkte Demokratie<br />
</a></strong><br />
Ab 2012 ist es EU-Bürgern möglich, auf EU-Ebene eigene Gesetzesinitiativen anzustoßen. Am 15. Dezember 2010 stimmte das EU-Parlament mehrheitlich für eine stärkere Bürgerbeteiligung am Gesetzgebungsprozess und machte damit den Weg frei für Europäische Bürgerinitiativen. Demnach müssen mindestens eine Million EU-Bürger aus einem Viertel der EU-Staaten ihre Unterschriften leisten, die sowohl Online als auch Offline gesammelt werden können.<br />
<strong><a href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=SPEECH/10/752&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=EN&amp;guiLanguage=en" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EU II: Neuer E-Government-Aktionsplan<br />
</a></strong><br />
Als Teil der &#8220;<a href="http://ec.europa.eu/information_society/digital-agenda/index_en.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitalen Agenda für Europa</a>&#8221; präsentierte die EU-Kommissarin Neelie Kroes am 15. Dezember 2010 einen Maßnahmenkatalog zur Einführung von elektronischen Behörden-Diensten. Diese sollen u.a. zur Steigerung der Effizienz und Effektivität öffentlicher Verwaltungen beitragen. Auch sollen Bürger und Unternehmen stärker in politische Entscheidungsprozesse eingebunden werden.<br />
<strong><a href="http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:out-of-office-kuba-kann-auch-wikipedia/50205545.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Eigenbau I: Kuba klont Wikipedia<br />
</a></strong><br />
&#8220;Die DDR wurde 1989 von der BRD annektiert!&#8221; Diese und mehr Informationen findet man ab sofort auf der <a href="http://www.ecured.cu/index.php/EcuRed:Enciclopedia_cubana" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kubanischen Variante</a> der Wikipedia. Die historische Rolle von &#8220;El Presidente&#8221; Fidel Castro nimmt dabei den meisten Raum ein. Aber auch mit Kritik an den imperialistischen USA in persona des ehemaligen Präsidenten George W. Bushs wird nicht gespart. US-Präsidenten wie Barack Obama oder Bill Clinton bleiben dagegen derzeit völlig unerwähnt.<br />
<strong><a href="http://public-correlations.de/2010/12/14/der-erste-politiker-mit-eigener-iphone-app" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Eigenbau II: Erster Politiker mit eigener iPhone-App<br />
</a></strong><br />
Der FDP-Abgeordnete und Bewerber für den FDP-Parteivorsitz Oliver Luksic ist der erste deutsche Bundestagsabgeordnete, der über eine eigene iPhone-App verfügt, um per Social Media-Diensten wie Twitter oder Facebook in Kontakt mit seinen Wählern zu stehen. Der Nutzer soll damit an seinem politischen Alltagsleben teilhaben, so Luksic. Geboten werden Texte, Bilder und Videos. Außen vor bleiben jedoch die Wähler, deren Smartphones auf Android oder anderen Betriebssystemen laufen.<br />
<strong><a href="http://mashable.com/2010/12/13/internet-tv-forrester" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie I: Internet gleichauf mit Offline-TV<br />
</a></strong><br />
Mittlerweile verbringen US-Amerikaner genauso viel Zeit im Internet wie vor dem heimischen TV. Das ergab eine <a href="http://www.forrester.com/rb/Research/understanding_changing_needs_of_us_online_consumer,/q/id/57861/t/2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie</a> der Beratungsfirma Forrester Research. Demnach stiegen die Online-Aktivitäten der US-Bürger zwischen 2005-2010 um 121 Prozent. Zu den großen Verlierern gehören herkömmliche Medien wie Radio (-15 Prozent), Zeitungen (-26 Prozent) und Magazine (-18 Prozent).<br />
<a href="http://www.rjionline.org/digital-publishing/dpa/stories/research-projects/ipad-news-survey" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Studie II: iPad lässt Zeitungs-Abos drastisch sinken</strong><br />
</a><br />
Insgesamt 58 Prozent der iPad-Nutzer in den USA wollen in den kommenden sechs Monaten ihr Zeitungs-Abonnement kündigen, 11 Prozent haben es bereits beendet. Das ergab eine Studie der an der Missouri School of Journalism beheimateten Forschungsinitiative Digital Publishing Alliance (DPA). Was die Studie sonst noch verrät: Die typischen iPad-Nutzer sind vornehmlich männlich (80,2 Prozent), im Alter zwischen 35 und 64 Jahren (69,5 Prozent) sowie überdurchschnittlich gut gebildet (76,3 Prozent). Zudem lehnen sie nicht nur Papier-Zeitungen ab, sie bevorzugen auch Zeitungs-Apps vor den entsprechenden Webseiten (92 Prozent).<br />
<strong><a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/libertycentral/2010/dec/13/astroturf-libertarians-internet-democracy" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der Cyberwar ist in vollem Gange<br />
</a></strong><br />
George Monbiot setzt sich im Hintergrund des aktuellen Geschehens rund um WikiLeaks und den damit einhergehenden Cyberattacken kritisch mit dem &#8220;<a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/libertycentral/2010/dec/13/astroturf-libertarians-internet-democracy" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Astroturfing</a>&#8221; im Netz auseinander. Als prominentes Beispiel nennt er den Saatgutkonzern Monsanto. Dieser wird verdächtigt, eine Kampagne in Auftrag gegeben zu haben, Wissenschaftler (z. B. in Netz-Foren) zu attackieren, die feststellten, dass mexikanisches Korn weitgehend durch genmanipulierte Pollen kontaminiert wäre. Im Guardian kritisiert Monbiot solch eine Nutzung des Internet und spricht sich dafür aus, das Netz vornehmlich zur Themensuche, zum Testen von Ideen und für offene Diskussionen zu nutzen.<a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/libertycentral/2010/dec/13/astroturf-libertarians-internet-democracy" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
</a><br />
<a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/libertycentral/2010/dec/13/astroturf-libertarians-internet-democracy" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Unter Mitarbeit von </em></a><em><a href="/user/palbrecht">Philipp Albrecht</a>.</em></p>
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