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		<title>Fairphone: Mehr als ein gutes Gewissen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nicolas Krotz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Mar 2014 12:18:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum Jahreswechsel 2014 erreichte die erste Generation des Fairphones ihre Kunden. Das &#8220;nachhaltige Smartphone&#8221; ist zwar noch weit davon entfernt, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/waage_groß.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-137959 alignnone" alt="waage_groß" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/waage_groß-630x418.jpg" width="630" height="418" /></a>Zum Jahreswechsel 2014 erreichte die erste Generation des Fairphones ihre Kunden. Das &#8220;nachhaltige Smartphone&#8221; ist zwar noch weit davon entfernt, fair hergestellt zu sein. Doch diese Hoffnung hatten die Gründer auch gar nicht. Es geht ihnen darum, Aufmerksamkeit für die Handels- und Produktionsstrukturen eines immer mächtiger werdenden Wirtschaftssektors zu schaffen – die Informations- und Kommunikationstechnik (IKT). Eine netzpolitische Dimension hat das Projekt auch. Diese sollte in der Debatte nicht verloren gehen.<br />
Jedes zweite Mobiltelefon wird heute in China zusammengebaut. Zum Symbol für unverantwortliches Verhalten gegenüber seinen Mitarbeitern – wie es in der herstellenden IKT-Industrie in China üblich ist – wurde das taiwanesische Unternehmen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Foxconn">Foxconn Electronics/Hon Hai Precision Industry,</a> das schon <a href="http://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/tid-28278/foxconn-aus-china-die-grossmacht-hinter-apple-auch-gou-ist-detailversessen-und-bei-der-qualitaet-rigoros_aid_868040.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">seit 2006 in der Kritik steht.</a> Der &#8220;Gigant hinter Apple&#8221; zählt mit einem Umsatz von jährlich über 130 Milliarden Dollar zu den umsatzstärksten Unternehmen der Welt. Allein in China beschäftigt es mehr als 1,3 Millionen Menschen, die u. a. das iPhone unter schwierigsten Bedingungen zusammenbauen: extrem lange Arbeitszeiten bei schlechter Bezahlung, Beschäftigung Minderjähriger und ein geringer Arbeitsschutz trotz Verwendung <a href="http://www.focus.de/digital/handy/iphone/fest-verbaute-akkus-grotesk-umweltbundesamt-dringt-auf-verbot-von-iphone-und-ipad_aid_860093.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gefährlicher Chemikalien.</a> Immer wieder wird über <a href="http://www.chinalaborwatch.org/news/new-456.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Selbstmorde von Foxconn-Beschäftigten berichtet.</a>  Doch der ehemalige Apple-Chef Steve Jobs zeigte wenig Verständnis und <a href="http://www.telegraph.co.uk/technology/steve-jobs/7796546/Foxconn-suicide-rate-is-lower-than-in-the-US-says-Apples-Steve-Jobs.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">verglich 2010 die Selbstmordrate</a> bei Foxconn ernsthaft mit der Zahl der Suizide in den USA.<br />
Der Bau eines nachhaltigen Hightech-Geräts kann heute nicht unabhängig von der globalen Arbeitsteilung umgesetzt werden. Die Identität und Arbeitsweise der vielen Hersteller kleinster Bauteile sowie von Zwischen- und Rohstoffhändlern in der Versorgungskette sind nur schwer zu rekonstruieren.<br />
<figure id="attachment_138114" aria-describedby="caption-attachment-138114" style="width: 378px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/8454776149_1313917269_b.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-138114" alt="8454776149_1313917269_b" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/8454776149_1313917269_b-630x418.jpg" width="378" height="251" /></a><figcaption id="caption-attachment-138114" class="wp-caption-text">Eine Kleinstbergbaumine im Osten des Kongos</figcaption></figure><br />
Im Mittelpunkt der Debatte über die Rohstoffgewinnung stehen dabei die <a href="http://www.fairphone.com/wp-content/uploads/2013/11/Great-Recovery-Project-Periodic-Table.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">für ein Smartphone notwendigen Metalle.</a> Einige dieser Metalle, z. B. Zinn oder Tantal, werden von Minen in Provinzen des östlichen Kongos geliefert. Die <a href="http://www.zeit.de/2011/02/Kongo-Rohstoffe" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Arbeits-bedingungen der Minenarbeiter</a> sind meistens sehr schlecht: Sie tragen keine Schutzkleidung, haben selten rechtliche und gesundheitliche Absicherung und erhalten nicht mehr als ein paar Euro am Tag.<br />
&nbsp;<br />
Im östlichen Kongo kommt hinzu, dass es u. a. aufgrund eines nicht vorhandenen staatlichen Gewaltmonopols bewaffnete Konflikte um die Kontrolle über die Minen gibt. Die Abnahme der Ressourcen durch externe Akteure wie Unternehmen kann zur Fortdauer der Konflikte beitragen, während ein regionaler Boykott die Lage der Zivilbevölkerung beeinträchtigen kann. Darüber hinaus hat der Bergbau Konsequenzen für die Umwelt. Die giftigen Seen, die durch Zinnminen entstehen, können das ganze Ökosystem beträchtlich schädigen, wie dies auch über <a href="https://www.milieudefensie.nl/publicaties/rapporten/mining-matters/view" target="_blank" rel="noopener noreferrer">indonesischer Regionen berichtet wurde.</a> Sind die Rohstoffe, die über den Weltmarkt bezogen werden, auf sozial und ökologisch nachhaltige Weise gewonnen worden? Schon beim Beantworten dieser Frage scheitert derzeit das Vorhaben, ein nachhaltiges Hightech-Gerät zu bauen.</p>
<h3><b>&#8220;Fair&#8221; – ein vielschichtiger Begriff</b></h3>
<p>Was also macht das durch Crowdfunding gegründete Fairphone-Unternehmen Fairphone B.V., das sich selbst als &#8220;social enterprise&#8221; bezeichnet, besser? Bisher fällt <a href="http://blog.faire-computer.de/fairphone-an-unfulfilled-promise/#more-586" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die Bilanz nüchtern aus.</a> Um sich über die Bedingungen bei der Rohstoffgewinnung und bei der Fertigung ein direktes Bild zu verschaffen, hat das Fairphone-Team Reisen in den Kongo und nach China unternommen und diese <a href="http://www.flickr.com/photos/fairphone/">dokumentiert.</a> Das Team stellte fest, dass es bereits Initiativen gibt, die für bessere Verhältnisse und mehr Transparenz sorgen wollen – u. a. gefördert von Unternehmen wie <a href="http://responsibility.motorola.com/index.php/suppliers" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Motorola,</a> <a href="http://www8.hp.com/us/en/hp-information/global-citizenship/society/supplychain.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HP</a> und <a href="http://www.intel.com/content/www/us/en/corporate-responsibility/conflict-free-minerals.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Intel.</a><br />
Auf diesen Zug ist Fairphone B.V. aufgesprungen und verwendet z. B. für seine Elektrolytkondensatoren Tantal aus konfliktfreien Minen im Kongo. Laut der Fairphone-Website hat sich die Situation der Minenarbeiter dort in den letzten Jahren verbessert. Doch die Herkunft der 28 verbauten Metalle neben Tantal und Zinn ist noch unbekannt. Fairphone B.V. kündigte an, die Versorgungskette Schritt für Schritt <a href="https://fairphone.zendesk.com/hc/communities/public/questions/200761987-Conflict-free-fair-materials" target="_blank" rel="noopener noreferrer">transparent machen zu wollen.</a> Selbst bei ähnlichen Unternehmen, die bemüht sind, weniger komplexe Geräte nachhaltig herzustellen, wird dies noch Jahre dauern (z. B. im Fall der <a href="https://www.nager-it.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">fairen Maus von Nager IT).</a> Das Ganze muss also als eine Art &#8220;Forschungsprojekt&#8221; betrachtet werden. Für den Zusammenbau der ersten 25.000 Geräte beauftrage Fairphone B.V. den chinesischen Auftragsfertiger <a href="http://www.ahong.com.cn/en/about.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">A’Hong.</a><br />
<figure id="attachment_138117" aria-describedby="caption-attachment-138117" style="width: 378px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/8744602234_1eb3286824_b.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-138117" alt="8744602234_1eb3286824_b" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/8744602234_1eb3286824_b-630x420.jpg" width="378" height="252" /></a><figcaption id="caption-attachment-138117" class="wp-caption-text">Das Fairphone-Team sieht sich Arbeitsbedingungen in einer chinesischen Fabrik an</figcaption></figure><br />
Über die Arbeitsprozesse in der Fabrik in Chongqing wurde ein <a href="http://vimeo.com/87670743" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Video</a> gedreht – was bei Foxconn undenkbar wäre. Die Beschäftigten von A´Hong <a href="http://www.zeit.de/digital/mobil/2014-02/fairphone-bas-van-abel/seite-2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">arbeiteten ungefähr 60 Stunden die Woche</a> für ca. 210-300 Euro im Monat. Für die meisten anderen Auftraggeber gelten bei A’Hong längere Arbeitszeiten. Das Gehalt entspricht dem freiwilligen Mindestlohn in der Region. In den kommenden Monaten soll ein von Fairphone B.V. eingerichteter Sozialfonds von über 90.000 Euro an die Arbeiter der Fabrik ausgeschüttet werden.<br />
&nbsp;<br />
Das Endprodukt Fairphone beruht also auf vielen Arbeitsprozessen, die nicht vereinbar sind mit Konventionen der <a href="http://www.ilo.org/global/standards/introduction-to-international-labour-standards/conventions-and-recommendations/lang--en/index.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internationalen Arbeitsorganisation.</a> Mit A’Hong hat Fairphone B.V. einen Hersteller gewählt, der von sich behauptet, die Situation der Beschäftigen verbessern zu wollen – und überhaupt bereit war, diese geringe Menge an Geräten herzustellen. Es werden keine Leiharbeiter oder Kinder in den Fabriken beschäftigt. Das sonst geringe Mitspracherecht der Arbeiter wurde für den Fairphone-Produktionszeitraum verbessert. Überraschen sollte es daher nicht, dass es viel <a href="http://www.taz.de/%21132260/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lob für das Fairphone-Projekt gibt.</a> Es zeige erstmals, was machbar ist, und übe Druck auf die großen Hersteller der Branche aus, heißt es wohlwollend von Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen.<br />
<figure id="attachment_137890" aria-describedby="caption-attachment-137890" style="width: 305px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/9800393576_fb1a93cc93_b.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-137890 " alt="9800393576_fb1a93cc93_b" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/9800393576_fb1a93cc93_b-305x174.jpg" width="305" height="174" /></a><figcaption id="caption-attachment-137890" class="wp-caption-text">Das Fairphone der ersten Generation: Nachhaltig gebaut sind der herausnehmbare Akku und die zwei Simkarten-Slots</figcaption></figure><br />
Auf den großen Absatzmärkten (USA und EU) werden Smartphones gewöhnlich für ein Vielfaches der Produktionskosten verkauft. Der Börsenkonzern Apple macht enorme Gewinne mit seinen teuren Geräten. Fairphone B.V. legt daher besonderen Wert auf die Transparenz bei der Preiszusammenstellung. Auf der <a href="http://www.fairphone.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fairphone-Website</a> kann man sich die <a href="http://www.fairphone.com/2013/09/12/costbreakdown/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kostenaufstellung des Geräts herunterladen.</a> Fairphone B.V. geht also noch einen Schritt weiter und hebt sich dadurch positiv von Herstellern wie Motorola, HP und Intel ab.<br />
&nbsp;</p>
<h3><b>Moderne Demokratie oder antike Dekadenz? </b></h3>
<p>Es wird schnell deutlich: Ein nachhaltiges Smartphone zu bauen, muss ein langfristiges Projekt sein. Der Einfluss, den z. B. <a href="https://germanwatch.org/de/4956" target="_blank" rel="noopener noreferrer">europäische Firmen</a> und Politiker auf diesen Prozess haben, bleibt in bestimmten Punkten begrenzt. Demokratische Subsidiarität verlangt von den Bürgern, dass sie sich organisieren und lokale Institutionen selbst regulieren. Es liegt zwar auch an den Chinesen, Indonesiern und Kongolesen, sich bessere Arbeitsbedingungen zu erkämpfen und für eine gemäßigte Belastung der Natur zu sorgen. Doch das entbindet ausländische Abnehmer und Politik nicht davon, Transparenz zu schaffen und bessere Arbeitsbedingungen einzufordern. Die <a href="http://www.theguardian.com/sustainable-business/eu-reform-listed-companies-report-environmental-social-impact" target="_blank" rel="noopener noreferrer">deutsche Bundesregierung</a> lehnt hingegen den aktuellen <a href="http://europa.eu/rapid/press-release_STATEMENT-14-29_en.htm?locale=en" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vorschlag der EU-Kommission</a> für mehr Transparenz ab. Dieser sieht vor, große Unternehmen zu Berichten über ihre ökologische und soziale Auswirkung zu verpflichten, was bisher nur freiwillig geschieht.<br />
Sollen unsere &#8220;herrschaftsfreien Diskurse&#8221; mittels Geräten geführt werden, die auf Ausbeutung von Mensch und Natur beruhen? Demokratie ist historisch ein exklusives Phänomen und demokratische Teilhabe heute stark geografisch bedingt. Die digitale Vernetzung schließt nicht alle Menschen mit ein. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Kluft" target="_blank" rel="noopener noreferrer">digitale Kluft</a> ist vor allem ein globales Problem. Mit einem aufgeklärten Eigeninteresse &#8211; also dem Wissen, dass die Entwicklung des  Gemeinwohls im Interesse jedes einzelnen liegt &#8211; fordert die globaler werdende Zivilgesellschaft eine demokratische Globalisierung. Dabei sollte sie sich nicht auf den Wirtschaftsstrukturen in der IKT-Branche ausruhen. Gerade weil die derzeitigen Produktionsstrukturen sich nicht über Nacht umwälzen lassen, fällt ihr die Aufgabe zu, die entscheidenden Akteure unter Druck zu setzen.<br />
Im antiken Griechenland wurde die Demokratie  durch die Unfreiheit vieler Sklaven ermöglicht. Schon heute zeigt sich, dass <a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/2014/03/social-media-verzerrt-den-politischen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">digitale Medien zu mehr politischer Partizipation führen,</a> und der Einfluss des Internets auf unsere politische Kultur wird weiter zunehmen. Ein Vergleich zu den antiken gesellschaftlichen Verhältnissen drängt sich umso mehr auf, wenn wir künftig unsere Wahlen elektronisch abhalten. Stattdessen sollte sichergestellt werden, dass die für eine Cyberdemokratie notwendige Technik der Idee der Demokratie nicht zuwider läuft. Auch für eine reflexive Netzpolitik gilt es daher, sich des Widerspruchs zwischen demokratischer Verantwortung und nationalen Grenzen bewusst zu werden. Würde diese Reflexivität auf &#8220;Privacy&#8221; und andere negative Freiheiten beschränkt bleiben, läuft auch der Kulturwandel durch das Internet Gefahr, kein wirklich demokratischer zu werden.<br />
Bilder: <a href="http://www.flickr.com/photos/fairphone/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fairphone</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(CC BY-NC-SA 2.0)</a><br />
<img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="Buch-Cover von Marina Weisband " src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></p>
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		<title>Das Gedächtnis in der Hosentasche</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/das-gedaechtnis-in-der-hosentasche-5217/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Johann Eggert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 19:44:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Lasse Becker]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit wenigen Tagen sind Datenschützer und Politiker in heller Aufregung. Auf einem Vortrag in Washington wurde von zwei Informatikern eine Funktion des aktuellen iPhone-Betriebssystems offengelegt, welche die nachträgliche Lokalisierung erlaubt. Auch Google-Handys sind offenbar betroffen. Über die Datensammlung der IT-Unternehmen und die Rolle der Politik sprach politik-digital.de mit Lasse Becker, dem Bundesvorsitzenden der &#34;JuLis&#34;.
<p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit wenigen Tagen sind Datenschützer und Politiker in heller Aufregung. Auf einem Vortrag in Washington wurde von zwei Informatikern eine Funktion des aktuellen iPhone-Betriebssystems offengelegt, welche die nachträgliche Lokalisierung erlaubt. Auch Google-Handys sind offenbar betroffen. Über die Datensammlung der IT-Unternehmen und die Rolle der Politik sprach politik-digital.de mit Lasse Becker, dem Bundesvorsitzenden der &#8220;JuLis&#8221;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein visualisierter <a href="http://blog.zeit.de/open-data/2011/02/24/vorratsdaten-unter-der-lupe/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beitrag</a> des Grünen-Politikers Malte Spitz führte vor etwas mehr als einem Monat zu breiter Resonanz unter Datenschützern und Politikern verschiedener Parteien in Deutschland. Spitz hatte bei seinem Mobilfunkanbieter die Herausgabe von Verbindungsdaten und eines darauf aufbauenden Bewegungsprofils erwirkt. Besitzer von aktuellen iPhone- und iPad-Modellen sowie verschiedener Android-basierter mobiler Endgeräte müssen sich diese Mühe überhaupt nicht mehr machen. Grund ist eine verborgene Datei in Apples aktuellstem, seit März verfügbarem mobilen Betriebssystem iOS 4. Das Betriebssystem funktioniert auf allen aktuelleren iPhone-Modellen sowie auf den iPad-Geräten. Die gespeicherten Positionsdaten werden beim Verbinden des iPhones (ab Version 3G) oder iPads vermittels der Software iTunes automatisch auf den heimischen PC übertragen.</p>
<p>Mithilfe eines inzwischen im Internet frei verfügbaren <a href="http://thema.chip.de/iphone-tracker-download-mac.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Programms</a> (Download für Windows und Mac OS) ist es möglich, diese Datei auszulesen und auf Grundlage der Daten der Mobilfunkbetreiber ein Bewegungsprofil des jeweiligen Smartphone-Nutzers zu erstellen. Nachdem diese verborgene Funktion zuerst bei den Apple-Handys und -Tablet-Computern durch die beiden US-amerikanischen IT-Experten Alasdair Allan und Pete Warden aufgedeckt worden ist, scheint inzwischen festzustehen, dass ebenfalls Smartphones, die auf Googles Android-Betriebssystem basieren, von dieser Datenschutzlücke betroffen sind. Kritik an der langfristigen Speicherung kommt jedoch nicht nur von Datenschützern und aus der IT-Wirtschaft, auch Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) äußerte bereits ihren Unmut.</p>
<p align="center"><img decoding="async" title="iPhone-Tracker" src="/wp-content/uploads/berlin-aufenthalte.jpg" alt="iPhone-Tracker" width="426" height="307" /></p>
<p align="center"><em>Quelle: iPhone Tracker<br />
</em></p>
<p>Der Diplom-Volkswirt Lasse Becker, seit vergangenem Jahr Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen, sieht die jüngst bekannt gewordene Datensammelung der Handy-Hersteller kritisch, wie er im Gespräch mit politik-digital.de deutlich macht: &#8220;Auch wenn noch nicht endgültig klar ist, ob die Bewegungshistorie des Nutzers an die Hersteller übertragen wurde, stellt eine solche Datenbank ein prinzipielles Risiko dar – auch wenn sie lediglich auf dem Mobiltelefon liegen sollte. Die Hersteller müssen eine umfassende Aufklärungs- und Sorgfaltspflicht haben.<img decoding="async" title="Lasse Becker (Foto: Philipp Wehrend)" src="/wp-content/uploads/becker-final.jpg" alt="Lasse Becker (Foto: Philipp Wehrend)" width="199" height="169" align="left" /> Letztere hat zumindest Apple klar vernachlässigt.&#8221;</p>
<p>Das Unternehmen Apple war bereits in der Vergangenheit immer wieder durch das umfangreiche Archivieren von Nutzerdaten und Kundenprofilen in den Fokus von Datenschützern und Politikern geraten. Auch der Suchmaschinenbetreiber Google, der mit dem System Android ebenfalls ein verbreitetes Betriebsystem für internetfähige Mobiltelefone bereithält, lässt mittels dieses Systems die Aufenthaltsorte von Android-Nutzern speichern. Google-Pressesprecher Kay Oberbeck bestätigte inzwischen entsprechende Pressemeldungen.</p>
<p>Auch wenn sich die Kritik aktuell hauptsächlich auf die genannten Unternehmen der Computer- und Telekommunikationsindustrie bezieht, sieht der JuLi-Vorsitzende Lasse Becker zusätzlich die Politik und vor allem die Nutzerinnen und Nutzer internetfähiger Handys in der Verantwortung: &#8220;Die ungewollte und dauerhafte Speicherung von Ortsdaten zeigt, dass wir dringend mehr für den Verbraucherschutz und den kommerziellen Datenschutz tun müssen. Eine &#8216;Stiftung Datenschutz&#8217; – wie sie übrigens schon im Koalitionsvertrag steht – muss endlich kommen, damit weder Apple noch Google die Bürgerrechte und den Datenschutz der Bevölkerung so eklatant missachten können und Transparenz beim Daten- und Verbraucherschutz herrscht. Es geht aber eben auch um ein Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger im Umgang mit Neuen Medien. Man kann nicht alle Verantwortung auf den Hersteller abwälzen. Auch die User müssen begreifen, dass sie mit modernen Smartphones und dauerhafter Internetverbindung einen signifikanten Umschlagspunkt privater Daten in der Hosentasche haben.&#8221;</p>
<p>Mit Blick auf die zwischen den Koalitionsparteien auf Bundesebene aktuell geführte Debatte über die Notwendigkeit einer Vorratsdatenspeicherung stellt Becker aus Sicht des FDP-Nachwuchses des weiteren klar: &#8220;Das ist ein akutes Problem, das unabhängig von aktuellen Speicherpraktiken der Industrie zu diskutieren ist. Trotzdem dürfen wir diese nicht außer Acht lassen. Die Bundesregierung muss hier mit gutem Beispiel voran gehen und darf nicht den Anschein erwecken, jeden Big-Brother Award-Gewinner noch rechts überholen zu wollen. Es macht aber einen Unterschied, ob der Nutzer selbst für sich entscheidet, manche eigene Daten im Zuge der Nutzung mancher Dienste preiszugeben, wenn er das eben vorher klar weiß, oder ob der Staat pauschal 82 Millionen Bundesbürger komplett unter Generalverdacht stellt und überwachen lässt.&#8221;</p>
<p>Da vor allem die Firma Apple sich mit offiziellen Erklärungen seit dem Bekanntwerden des Datenlecks noch zurückhält, kann über die Ziele, die mit den gewonnen Daten erreicht werden sollen, nur spekuliert werden. Denkbar ist &#8211; folgt man enschlägigen Technik-Blogs -, dass diese Daten für die Produktentwicklung oder die bereits verfügbare App zum Wiederfinden verlorengegangener iPhones verwendet werden. Denkbar ist aber ebenso eine gezielte Datensammlung, mit deren Hilfe das kalifornische Unternehmen seinen Kunden zielgruppenspezifische Werbeanzeigen zukommen lassen will.</p>
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		<title>Links, zwo, drei, vier – KW 50</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kw-50-2-5097/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Charlie Rutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 14:36:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerinitiative]]></category>
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					<description><![CDATA[Europa probt die direkte Demokratie, Kuba klont Wikipedia, erster Bundestagsabgeordneter mit eigener iPhone-App und der Cyberwar im World Wide Web - diese und mehr Themen der Woche in der Linkliste.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Europa probt die direkte Demokratie, Kuba klont Wikipedia, erster Bundestagsabgeordneter mit eigener iPhone-App und der Cyberwar im World Wide Web &#8211; diese und mehr Themen der Woche in der Linkliste.<br />
<strong><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Parlament-macht-Weg-frei-fuer-Europaeische-Buergerinitiative-1154344.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EU I: Mehr direkte Demokratie<br />
</a></strong><br />
Ab 2012 ist es EU-Bürgern möglich, auf EU-Ebene eigene Gesetzesinitiativen anzustoßen. Am 15. Dezember 2010 stimmte das EU-Parlament mehrheitlich für eine stärkere Bürgerbeteiligung am Gesetzgebungsprozess und machte damit den Weg frei für Europäische Bürgerinitiativen. Demnach müssen mindestens eine Million EU-Bürger aus einem Viertel der EU-Staaten ihre Unterschriften leisten, die sowohl Online als auch Offline gesammelt werden können.<br />
<strong><a href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=SPEECH/10/752&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=EN&amp;guiLanguage=en" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EU II: Neuer E-Government-Aktionsplan<br />
</a></strong><br />
Als Teil der &#8220;<a href="http://ec.europa.eu/information_society/digital-agenda/index_en.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitalen Agenda für Europa</a>&#8221; präsentierte die EU-Kommissarin Neelie Kroes am 15. Dezember 2010 einen Maßnahmenkatalog zur Einführung von elektronischen Behörden-Diensten. Diese sollen u.a. zur Steigerung der Effizienz und Effektivität öffentlicher Verwaltungen beitragen. Auch sollen Bürger und Unternehmen stärker in politische Entscheidungsprozesse eingebunden werden.<br />
<strong><a href="http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:out-of-office-kuba-kann-auch-wikipedia/50205545.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Eigenbau I: Kuba klont Wikipedia<br />
</a></strong><br />
&#8220;Die DDR wurde 1989 von der BRD annektiert!&#8221; Diese und mehr Informationen findet man ab sofort auf der <a href="http://www.ecured.cu/index.php/EcuRed:Enciclopedia_cubana" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kubanischen Variante</a> der Wikipedia. Die historische Rolle von &#8220;El Presidente&#8221; Fidel Castro nimmt dabei den meisten Raum ein. Aber auch mit Kritik an den imperialistischen USA in persona des ehemaligen Präsidenten George W. Bushs wird nicht gespart. US-Präsidenten wie Barack Obama oder Bill Clinton bleiben dagegen derzeit völlig unerwähnt.<br />
<strong><a href="http://public-correlations.de/2010/12/14/der-erste-politiker-mit-eigener-iphone-app" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Eigenbau II: Erster Politiker mit eigener iPhone-App<br />
</a></strong><br />
Der FDP-Abgeordnete und Bewerber für den FDP-Parteivorsitz Oliver Luksic ist der erste deutsche Bundestagsabgeordnete, der über eine eigene iPhone-App verfügt, um per Social Media-Diensten wie Twitter oder Facebook in Kontakt mit seinen Wählern zu stehen. Der Nutzer soll damit an seinem politischen Alltagsleben teilhaben, so Luksic. Geboten werden Texte, Bilder und Videos. Außen vor bleiben jedoch die Wähler, deren Smartphones auf Android oder anderen Betriebssystemen laufen.<br />
<strong><a href="http://mashable.com/2010/12/13/internet-tv-forrester" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie I: Internet gleichauf mit Offline-TV<br />
</a></strong><br />
Mittlerweile verbringen US-Amerikaner genauso viel Zeit im Internet wie vor dem heimischen TV. Das ergab eine <a href="http://www.forrester.com/rb/Research/understanding_changing_needs_of_us_online_consumer,/q/id/57861/t/2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie</a> der Beratungsfirma Forrester Research. Demnach stiegen die Online-Aktivitäten der US-Bürger zwischen 2005-2010 um 121 Prozent. Zu den großen Verlierern gehören herkömmliche Medien wie Radio (-15 Prozent), Zeitungen (-26 Prozent) und Magazine (-18 Prozent).<br />
<a href="http://www.rjionline.org/digital-publishing/dpa/stories/research-projects/ipad-news-survey" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Studie II: iPad lässt Zeitungs-Abos drastisch sinken</strong><br />
</a><br />
Insgesamt 58 Prozent der iPad-Nutzer in den USA wollen in den kommenden sechs Monaten ihr Zeitungs-Abonnement kündigen, 11 Prozent haben es bereits beendet. Das ergab eine Studie der an der Missouri School of Journalism beheimateten Forschungsinitiative Digital Publishing Alliance (DPA). Was die Studie sonst noch verrät: Die typischen iPad-Nutzer sind vornehmlich männlich (80,2 Prozent), im Alter zwischen 35 und 64 Jahren (69,5 Prozent) sowie überdurchschnittlich gut gebildet (76,3 Prozent). Zudem lehnen sie nicht nur Papier-Zeitungen ab, sie bevorzugen auch Zeitungs-Apps vor den entsprechenden Webseiten (92 Prozent).<br />
<strong><a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/libertycentral/2010/dec/13/astroturf-libertarians-internet-democracy" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der Cyberwar ist in vollem Gange<br />
</a></strong><br />
George Monbiot setzt sich im Hintergrund des aktuellen Geschehens rund um WikiLeaks und den damit einhergehenden Cyberattacken kritisch mit dem &#8220;<a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/libertycentral/2010/dec/13/astroturf-libertarians-internet-democracy" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Astroturfing</a>&#8221; im Netz auseinander. Als prominentes Beispiel nennt er den Saatgutkonzern Monsanto. Dieser wird verdächtigt, eine Kampagne in Auftrag gegeben zu haben, Wissenschaftler (z. B. in Netz-Foren) zu attackieren, die feststellten, dass mexikanisches Korn weitgehend durch genmanipulierte Pollen kontaminiert wäre. Im Guardian kritisiert Monbiot solch eine Nutzung des Internet und spricht sich dafür aus, das Netz vornehmlich zur Themensuche, zum Testen von Ideen und für offene Diskussionen zu nutzen.<a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/libertycentral/2010/dec/13/astroturf-libertarians-internet-democracy" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
</a><br />
<a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/libertycentral/2010/dec/13/astroturf-libertarians-internet-democracy" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Unter Mitarbeit von </em></a><em><a href="/user/palbrecht">Philipp Albrecht</a>.</em></p>
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		<item>
		<title>Polit-APParatschiks</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rita Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 09:20:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>
		<category><![CDATA[Handy-Apps]]></category>
		<category><![CDATA[mobiles Internet]]></category>
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					<description><![CDATA[Ob Umfrageergebnisse, Wahlprogramme oder Kontaktdaten von Abgeordneten – mit den sogenannten Apps lassen sich per Smartphone schnell und mobil Daten aus der Politikwelt abrufen. politik-digital.de hat die interessantesten Polit-Apps zusammengestellt.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ob Umfrageergebnisse, Wahlprogramme oder Kontaktdaten von Abgeordneten – mit den sogenannten Apps lassen sich per Smartphone schnell und mobil Daten aus der Politikwelt abrufen. politik-digital.de hat die interessantesten Polit-Apps zusammengestellt.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Über 250.000 Apps im <a href="http://www.app-store.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">App-Store von Apple</a>, über 50.000 bei <a href="http://www.android.com/market/#app=net.jimblackler.newswidget" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Android</a> – und dennoch wenig Politik in Sicht. politik-digital.de hat sich im schnell wachsenden Markt der Anwendungen für Mobiltelefone umgesehen.
</p>
<p>
<b>Partei-APParate</b>
</p>
<p>
Die erste Bundespartei mit einer App war die SPD. <a href="http://itunes.apple.com/de/app/ispd/id319797562?mt=8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„iSPD“</a> wurde für den Wahlkampf 2009 entwickelt und Ende April 2010 überarbeitet. Im Sommer 2010 folgten zwar BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN (<a href="http://itunes.apple.com/de/app/grune-nrw/id368197384?mt=8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">iPhone</a>, <a href="http://www.androidzoom.com/android_applications/social/grne-nrw-beta_gfsu.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Android</a>) und die FDP (<a href="http://itunes.apple.com/de/app/fdp-nrw/id369146477?mt=8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">iPhone</a>, <a href="http://www.androidpit.de/de/android/market/apps/app/com.fourdprojects.fdpnrw/FDP-NRW" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Android</a>) in Nordrhein-Westfalen und die CDU in <a href="http://itunes.apple.com/at/app/cdu-fraktion-im-landtag-thuringen/id382872408?mt=8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Thüringen</a>, doch nur mit jeweils regionalen Apps. Diese Anwendungen präsentieren Landtagskandidaten, Wahlprogramme, News-Updates oder Twitter-Meldungen. Ende 2010 wollen auch FDP und Linkspartei eine App veröffentlichen, so die jeweiligen Pressestellen gegenüber politik-digital.de.
</p>
<p>
<b>APPgeordnete sehr erfolgreich<br />
</b>
</p>
<p>
Mit der kostenlosen <a href="http://itunes.apple.com/de/app/deutscher-bundestag/id387688942?mt=8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundestags-App</a> für iPhone und Co. stieg im September 2010 das Parlament in das App-Geschäft ein, wie <a href="/bundestag-app" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital.de berichtete</a>. Mit dem Programm kann man sich unter anderen detaillierte Infos zu Abgeordneten oder Debatten aus dem Bundestag auf das Mobiltelefon holen. In den ersten zwei Wochen wurde die Applikation nach Angaben des Bundestages rund 130.000 heruntergeladen. In den App-Charts liegt sie damit in der Kategorie &quot;Nachrichten&quot; auf Platz 1 vor n-tv, Stern, Zeit, Focus  und Spiegel. Unter den Top 25 &quot;Meistgeladenen&quot; allgemein belegt sie aktuell den 4. Platz.
</p>
<p>
Neben der Bundestags-App gibt es auch das traditionelle Parlaments-Nachschlagewerk. <a href="http://itunes.apple.com/de/app/id370139579?mt=8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„iKürschner“</a> heißt das 7,99 Euro teure Exemplar, das unter anderen Daten zu Lebensläufen und Abgeordneten-Profilen in sozialen Netzwerken bietet oder eine regionale Suche nach Abgeordneten ermöglicht.
</p>
<p>
<b>Fakten, Fakten, Fakten</b>
</p>
<p>
Weitere Apps listen entweder die <a href="http://itunes.apple.com/app/wahl-de-kandidatensuche/id327441021?mt=8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">täglichen Internetaktivitäten der Abgeordneten</a> auf, geben Einblicke in die <a href="http://itunes.apple.com/de/app/gesetze-im-internet/id351653840?mt=8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">deutschen Gesetzestexte</a> oder trainieren für einen Obolus von 0,99 Dollar per Quiz die <a href="http://itunes.apple.com/us/app/pocket-quiz-politik-geschichte/id352555300?mt=8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politischen Gehirnzellen</a>.
</p>
<p>
Wer sich auf europäischer Ebene schlau machen will, kann sich die kostenlose <a href="http://itunes.apple.com/de/app/european-union-factbook-quiz/id300833106?mt=8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„European Union Factbook“-App</a> herunterladen. Neben Wissenswertem zu einzelnen Mitgliedstaaten kann man beispielsweise Daten über die EU-Geschichte oder deren Institutionen abrufen.
</p>
<p>
<b>APPsolut komplex</b>
</p>
<p>
Bereits seit 2008 hat der US-Congress eine App. <a href="http://itunes.apple.com/app/congress/id291143468?mt=8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Congress“</a> für 0,99 Dollar  und <a href="http://itunes.apple.com/app/congress/id291329881?mt=8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Congress+“</a> für 4,99 Dollar liefern ausführliche Berichte über die Parlamentarier aus Washington.
</p>
<p>
Ein komplexes Informationsangebot bietet die kostenlose App <a href="http://www.androidpit.de/de/android/market/apps/app/com.handmark.mpp.electioncaster/ElectionCaster-Politics" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Election Caster“</a> (Android) aus den USA. Die Anwendung bündelt ein Sammelsurium an nationalen und lokalen Informationen, Umfrageergebnissen, politischen Blogs, Twitter-Meldungen, Wahl-Kandidaten und vielem mehr. Vergleichbar damit ist die 2.99 Dollar teure britische App <a href="http://itunes.apple.com/app/ukpolitics/id300739496?mt=8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„ukPolitics“</a>, die zusätzlich politische Youtube-Videos abspielt.
</p>
<p>
Eine umfangreiche Zusammenfassung aus englischen und deutschen Politik-Nachrichtenquellen liefert die <a href="http://itunes.apple.com/app/asap-politics/id309305723?mt=8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„asap &#8211; Politics“-App</a> für 1,99 Dollar. Ob FAZ, Spiegel, New York Times oder BBC, mit einem Klick werden alle relevanten Nachrichten angezeigt.
</p>
<p>
<b>Sie kennen eine informative, praktische oder bemerkenswerte Polit-App? Hinweise gerne in den Kommentaren!</b></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Der Bundestag geht App</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/der-bundestag-geht-app-5005/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 11:22:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[App]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Deutsche Bundestag erweitert sein Online-Angebot. Für mobile Nutzer gibt es seit dem 9. September 2010  eine optimierte Seite für internetfähige Handys. iPhone-Besitzer können sich eine <a href="http://itunes.apple.com/de/app/deutscher-bundestag/id387688942?mt=8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kostenlose Anwendungssoftware</a>, eine sogenannte „App“ herunterladen. Android-Nutzer gehen dagegen noch leer aus. Was die Bundes-App kann und was nicht, hat sich politik-digital.de angeschaut.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Deutsche Bundestag erweitert sein Online-Angebot. Für mobile Nutzer gibt es seit dem 9. September 2010  eine optimierte Seite für internetfähige Handys. iPhone-Besitzer können sich eine <a href="http://itunes.apple.com/de/app/deutscher-bundestag/id387688942?mt=8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kostenlose Anwendungssoftware</a>, eine sogenannte „App“ herunterladen. Android-Nutzer gehen dagegen noch leer aus. Was die Bundes-App kann und was nicht, hat sich politik-digital.de angeschaut.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Zum Leistungsumfang der Bundestags-App gehören aktuelle Infos von <a href="http://www.bundestag.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bundestag.de</a>, eine Übersicht der Debatten im Plenum sowie Informationen zu Abgeordneten mit Kurzprofilen und deren Ausschussmitgliedschaften. Im Prinzip <a href="http://itunes.apple.com/de/app/deutscher-bundestag/id387688942?mt=8" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Bildschirmfoto_2010-09-09_um_12_36_51_0.jpg" alt="Bundestags-App" title="Bundestags-App" align="left" height="298" width="200" /></a>spiegelt die App also das Angebot von <a href="http://www.bundestag.de/mobil/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">m.bundestag.de</a>, dem neuen für Smartphones optimierten Internetauftritt des Deutschen Bundestages. Darüber hinaus gibt es keine zusätzliche Funktionalität. Im Gegenteil: Weil das iPhone keine Flash-Inhalte darstellt, können die <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/parlamentsfernsehen/index.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Debatten aus dem Plenarsaal</a> auf dem Apple-Handy nicht verfolgt werden.
</p>
<p>
„In der Konzeptionsphase der App haben wir geschaut, welche Smartphones am weitesten verbreitet sind“, begründet Maika Jachmann, Leiterin der Online-Dienste des Bundestages, die Entscheidung für eine reine iPhone-App. Generell sei die Anwendung plattformübergreifend konzipiert. Ein konkretes Angebot zum Beispiel für Android-Plattformen ist aber bisher nicht geplant. Man müsse erst einmal die Marktentwicklung beobachten, schließlich sei die Programmierung von Apps auch mit Kosten verbunden, so Jachmann.
</p>
<p>
Dafür werde es aber schon in Kürze das erste Update für die Bundestags-App geben. „Demnächst können die Anwender mit einem Audiostream die Debatten aus dem Plenarsaal verfolgen“, kündigt die Online-Chefin des Bundestages an.
</p>
<p>
In den USA gibt es bereits seit November 2009 eine Parlaments-Anwendung, sowohl für das <a href="http://realtimecongress.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">iPhone</a> wie auch <a href="http://sunlightfoundation.com/android/congress/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Android-Handys</a>. Die Congress-App wurde allerdings nicht von einer öffentlichen Stelle sondern von der Nichtregierungsorganisation <a href="http://sunlightfoundation.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sunlight Foundation</a> entwickelt. Der Leistungsumfang des amerikanischen Anwendungsprogramms ist im Vergleich zur Bundestags-App um einiges größer: Aus dem Profil der Kongressabgeordnete heraus kann der Nutzer direkt die Auftritte der Politiker in den sozialen Netzwerken durchstöbern, die aktuellsten Pressemeldungen lesen oder mit nur einem Klick in den Büros der Abgeordneten anrufen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Stadtverbesserer-App</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/die-stadtverbesserer-app-4974/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Bergemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 11:31:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[eParticipation]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[fixmystreet.com]]></category>
		<category><![CDATA[App]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>
		<category><![CDATA[maerker.brandenburg]]></category>
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					<description><![CDATA[Schlaglöcher, Graffiti, überquellende Mülleimer – im Netz gibt es immer mehr Angebote für Bürger, die täglichen Ärgernisse in der Nachbarschaft publik zu machen. Mit „<a href="http://www.werdenktwas.de/kommunen/wdw-anliegen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">WDW&#124;Anliegen</a>“ ist das – für iPhone-Besitzer – nun auch unterwegs möglich. Der Hersteller „werdenktwas“ folgt damit dem englischen Bürgerbeteiligungs-Angebot „<a href="http://www.fixmystreet.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">fixmystreet.com</a>“, für das es schon länger Mobil-Applikationen gibt.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schlaglöcher, Graffiti, überquellende Mülleimer – im Netz gibt es immer mehr Angebote für Bürger, die täglichen Ärgernisse in der Nachbarschaft publik zu machen. Mit „<a href="http://www.werdenktwas.de/kommunen/wdw-anliegen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">WDW|Anliegen</a>“ ist das – für iPhone-Besitzer – nun auch unterwegs möglich. Der Hersteller „werdenktwas“ folgt damit dem englischen Bürgerbeteiligungs-Angebot „<a href="http://www.fixmystreet.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">fixmystreet.com</a>“, für das es schon länger Mobil-Applikationen gibt.<br />
<!--break--></p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100806_iphone183x320.jpg" alt="Bild iPhone: 3Gstore.de CC-BY Lizenz; Bild Musterstadt: mit Genehmigung von werdenktwas; Montage von politik-digital.de" title="Bild iPhone: 3Gstore.de CC-BY Lizenz; Bild Musterstadt: mit Genehmigung von werdenktwas; Montage von politik-digital.de" align="left" height="320" width="183" />
</p>
<p>
„WDW|Anliegen“ besitzt eine zentrale Datenbank, die eingeschickte Meldungen über Vandalismus, Müll oder beschädigte Infrastruktur speichert und auf einer Landkarte abbildet. Allerdings werden die Anliegen in der Gratis-Version lediglich erfasst – eine Weiterleitung an die zuständigen Stellen erfolgt nicht. Es gibt auch keine Kontrolle darüber, ob die zuständige Behörde das Anliegen bemerkt oder eventuell schon bearbeitet hat.
</p>
<p>
Kommunen können aber von „WDW|Anliegen“ auch eine Premium-Version kaufen. Die funktioniert wie das bereits bekannte „<a href="http://www.markaspot.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mark-a-Spot</a>“ oder „<a href="http://maerker.brandenburg.de/lis/list.php?page=maerker" target="_blank" rel="noopener noreferrer">maerker.brandenburg</a>“ – ergänzt um <a href="http://itunes.apple.com/de/app/wer-denkt-was/id381986360?mt=8&amp;ign-mpt=uo%3D4" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die </a><a href="http://itunes.apple.com/de/app/wer-denkt-was/id381986360?mt=8&amp;ign-mpt=uo%3D4" target="_blank" rel="noopener noreferrer">iPhone-Applikation</a>. Alle Beiträge werden dann direkt an die Verwaltung geleitet und der Bearbeitungsstand wird für alle Bürger offen gelegt.
</p>
<p>
Eine Android-Variante sowie eine Mobil-Webseite für Geräte aller Hersteller sei in Vorbereitung, sagte Tobias Klug von „werdenktwas“ zu politik-digital.de.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Das iPhone als Wahlkampfzentrale</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/das-iphone-als-wahlkampfzentrale-ispd-4421/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tknobloch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 15:54:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
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					<description><![CDATA[In ihrem Wahlkampf wendet sich die SPD nun auch speziell an die iPhone-Besitzer. Mit ihrem Dienst iSPD bietet sie eine Wahlzentrale als Applikation für das Apple-Handy an. &#34;Mobile Campaigning&#34; nennt sie das und will den Wahlkampf damit weiter personalisieren.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In ihrem Wahlkampf wendet sich die SPD nun auch speziell an die iPhone-Besitzer. Mit ihrem Dienst iSPD bietet sie eine Wahlzentrale als Applikation für das Apple-Handy an. &quot;Mobile Campaigning&quot; nennt sie das und will den Wahlkampf damit weiter personalisieren.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Seit dem 24. Juni ist das neue Feature des SPD-Wahlkampfes online &#8211; <a href="http://www.wahlkampf09.de/ispd/info" target="_blank" rel="noopener noreferrer">iSPD</a>. Wie der Name sofort erkennen lässt, versucht die Partei nun die Nutzer von iPhones aktiv in den Wahlkampf einzubinden.
</p>
<p>
Die iPhone-App stellt dem Handybesitzer verschiedene netzbasierte Funktionen zur Verfügung. Der User kann durch sie regelmäßig Wahlkampf-Nachrichten empfangen und sich direkt mit den Webseiten der Partei in sozialen Netzwerken verbinden.
</p>
<p>
Der personalisierte Teil besteht aus zwei interaktiven Funktionen: Mithilfe des Handymikros kann man eigene Statements rund um den Wahlkampf aufnehmen und online publizieren. Zudem wird der Unterstützer zum &quot;Wahlkampfreporter&quot; befördert, indem er Bilder von Wahlkampfveranstaltungen aufnimmt, kommentiert und ebenfalls online stellt.
</p>
<p>
Bisher stehen diese Funktionen nur für das iPhone bereit. Die restlichen Nutzer von sogenannten Smartphones werden auf diese Form des Wahlkampfes noch etwas warten müssen. Portierungen auf diese Geräte sind noch nicht abgeschlossen.</p>
]]></content:encoded>
					
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