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	<title>IT-Beruf &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Tue, 19 Dec 2000 23:00:00 +0000</lastBuildDate>
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	<title>IT-Beruf &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Frisörin oder IT-Spezialistin?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/frisoerin_oder_it_spezialistin-568/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Dec 2000 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative D21]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Branche]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenpolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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		<category><![CDATA[IT-Beruf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>&#34;Der Einzug in eine
Männerdomäne ist eine Herausforderung! Aber warum sollen Frauen nicht
schaffen, was durchschnittlich begabte junge Männer hinkriegen?&#34; So
Anja Warich, 33 Jahre, Mutter von zwei Kindern - und Forscherin bei
Alcatel.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>&quot;Der Einzug in eine<br />
Männerdomäne ist eine Herausforderung! Aber warum sollen Frauen nicht<br />
schaffen, was durchschnittlich begabte junge Männer hinkriegen?&quot; So<br />
Anja Warich, 33 Jahre, Mutter von zwei Kindern &#8211; und Forscherin bei<br />
Alcatel.</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Im Rahmen der von der deutschen Wirtschaft ins Leben gerufenen <a href="http://www.initiatived21.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Initiative D21</a><br />
setzt sich die Arbeitsgruppe<br />
<http: //www.initiatived21.de/home.php3?nav="arbeitsgruppen/4frauen&amp;teaser=arbeitsgruppen&amp;text=arbeitsgruppen/4frauen/ziele.html">&quot;Frauen<br />
und IT&quot; dafür ein, jungen Frauen dieses Berufsfeld schmackhaft zu machen.<br />
Wie die Einführung der &quot;Greencard&quot; zeigt: Die Branche lechzt nach Fachkräften!<br />
An mangelndem Bedarf kann es also nicht liegen, dass sich nur jede siebte Schul- und Studienabgängerin für einen<br />
IT-Beruf entscheidet &#8211; das mangelnde Interesse der jungen Frauen sorgt für die niedrige Quote.<br />
</http:></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">In Kooperation zwischen dem Bundesfrauenministerium und der Initiative D21 soll das Projekt<br />
<a href="http://www.idee-it.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">IDEE-IT</a> &#8211; das größte im Bereich &quot;Frauen und IT&quot; &#8211; junge Frauen<br />
für die Zukunftsberufe gewinnen, Spaß an den neuen Medien vermitteln und die IT-Ausbildungen interessanter gestalten.<br />
Ein zentrales Ziel ist es, bis 2005 den Frauenanteil in IT-Ausbildungen von 14 auf 40 Prozent zu steigern.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Bemühungen der Arbeitsgruppe zielen auf Schulabsolventinnen, die vor der Berufswahl stehen. Hier dominieren immer noch<br />
Studiengänge und Ausbildungsberufe, die in traditionelle Frauenberufe wie Sozialpädagogin oder Verkäuferin münden.<br />
Jobs mit häufig begrenzten Karrierechancen und schlechten Verdienstmöglichkeiten. Dabei finden sich in der IT-Branche viele<br />
hoch qualifizierte und attraktive Berufsbilder.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Warum werden diese Chancen noch so wenig genutzt? Nach Ergebnissen der Arbeitsgruppe gibt es hier zum einen ein Imageproblem,<br />
zum anderen ein gravierendes Informationsdefizit.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Während die jungen<br />
Frauen sich unter traditionellen Berufen wie Erzieherin oder<br />
Verkäuferin etwas vorstellen können, ist das bei den IT-Berufen<br />
schwieriger. Wie sieht der Alltag in so einem Beruf aus? Was macht ein<br />
Mann oder eine Frau als Fachinformatiker/-in,<br />
IT-Systemelektroniker/-in, Informatikkauffrau/-mann oder<br />
IT-System-Kauffrau/-mann? Das sind die vier Berufe, für die man sich<br />
seit 1997 nach der Schule ausbilden lassen kann. Selbstverständlich<br />
gibt es auch andere Wege in dieses Berufsfeld, wie z. B. das Studium an<br />
einer <a href="http://www.urbanizer.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Berufsakademie</a> oder ein Studium an<br />
einer Universität oder Fachhochschule in den Bereichen Mathematik, Physik oder Informatik.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Um auf die enormen<br />
Möglichkeiten in der Informations- und Telekommunikationsindustrie<br />
hinzuweisen und die Schulabsolventinnen dafür zu begeistern, müssen<br />
nach Auffassung der Arbeitsgruppe die Bemühungen in die Schulen<br />
getragen werden. So können sich Schülerinnen zu IT-Mentorinnen<br />
ausbilden lassen, um dann direkt an ihren Schulen aktiv zu werden. In<br />
dieser Ausbildung erhalten sie Einblick in alle Tätigkeitsbereiche der<br />
IT-Experten von der Softwareentwicklung bis zum Projektmanagement und<br />
Kundenkontakt. So können sie frühzeitig an Technik und<br />
Zukunftsperspektiven herangeführt werden.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Schwerpunkt der<br />
Arbeit im nächsten Jahr ist eine Image- und Aufklärungskampagne. Denn<br />
trotz der Vorstellung von einer schönen neuen Medienwelt leiden<br />
IT-Berufe unter einem schlechten Image. &quot;In vielen Köpfen herrscht noch<br />
immer das Bild vom Informatiker als weltfremden Hacker vor, der die<br />
Nächte allein vorm Rechner verbringt,&quot; so Dr. Gottfried Dutiné,<br />
Vorsitzender der Geschäftsführung der Alcatel Deutschland GmbH und<br />
Leiter der D21-Arbeitsgruppe.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Trockene<br />
Mathematik, endloses Programmieren, lange Nächte vor dem Computer.<br />
Diese Aussichten wirken natürlich nicht gerade ermutigend. Aber sind<br />
sie wahr? &quot;Nein!&quot;, ist die deutliche Antwort der Arbeitsgruppe. Eine<br />
gewisse Aufgeschlossenheit der Technik gegenüber, ein Interesse an<br />
Mathematik, Sprachen und Medien ist sicher erforderlich, ansonsten<br />
jedoch sind die Fähigkeit zu logischem und analytischem Denken die<br />
wichtigsten Voraussetzungen. Und dies wird den Frauen im 21.<br />
Jahrhundert ja wohl niemand mehr absprechen wollen! Neben technischem<br />
Wissen und Spaß an den neuen Medien sind insbesondere soziale<br />
Schlüsselkompetenzen wie die Fähigkeit zur Teamarbeit, Kommunikation,<br />
Einfühlungsvermögen, Dienstleistungsorientierung unerlässlich. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Um diese<br />
Botschaft zu verbreiten und kräftig die Werbetrommel für IT-Berufe zu<br />
rühren, sollen so genannte Ambassadors, IT-Botschafter, in die Schulen<br />
gehen. Bei den Botschaftern handelt es sich um junge Menschen aus der<br />
Berufspraxis, die aus ihrem eigenen Erfahrungsschatz berichten und mit<br />
einigen Vorurteilen aufräumen können. Ein wichtiger Baustein in dem<br />
Versuch, das Image der Branche bei den Schulabgängerinnen zu<br />
korrigieren und Begeisterung zu wecken.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ein weiteres Schlüsselthema, das bei der stärkeren Integration von Frauen in Vollzeitberufe thematisiert werden muss: die<br />
Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wie Anja Warich aus eigener Erfahrung berichtet, durchaus ein Problem, dass schon<br />
Schulabgängerinnen beschäftigt. Gerade auch Frauen mit Kindern bieten Jobs in der IT-Branche ein zusätzliches Maß<br />
an Flexibilität &#8211; zeitlich, räumlich und finanziell. So kann es gelingen, beide Elternteile in die Kindeserziehung<br />
einzubeziehen, zum Beispiel indem beide nacheinander Erziehungsurlaub nehmen oder Teilzeitarbeit gewählt wird.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Nichtsdestotrotz ist Deutschland in Hinsicht auf neue Arbeitsmodelle, die die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf<br />
ermöglichen, ein Entwicklungsland. Firmeneigene Kindergärten z.B. oder die ganztätige Betreuung von Kindern seien<br />
nicht bzw. nicht in dem Maße und immer zum richtigen Zeitpunkt verfügbar. Firmen würden jedoch zunehmend auf diese<br />
Problematik aufmerksam und würden an entsprechenden Angeboten arbeiten, so Dr. Dutiné. Hier gibt es noch einiges zu tun.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Frauen müssen ohne<br />
Frage auch in anderen Arbeitsfeldern und sozialen Bereichen gestärkt<br />
werden, aber Dr. Dutiné erhofft sich von der IT-Branche mit ihren<br />
enormen Potentialen Synergieeffekte und eine Motorfunktion, die auf<br />
andere Bereiche übergeht. Um noch einmal Anja Warich zu Wort kommen zu<br />
lassen: &quot;Die IT-Branche ist weder gefährlich noch schmutzig. Geht ran<br />
an den Speck, Mädchen. Holt Euch Euren Teil.&quot;<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>It&#039;s a woman&#039;s world wide web</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/its_a_womans_world_wide_web-586/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/its_a_womans_world_wide_web-586/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[jmeyerspasche]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Dec 1999 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gender Mainstreaming]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Branche]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>
Frauen auf der Überholspur des Information Superhighway: zumindest in den USA, wo sich einer neuen
<a href="http://www.mediametrix.com/home.jsp?language=ger" target="_new" rel="noopener noreferrer">Studie</a> zufolge mittlerweile
mehr Frauen als Männer im Netz tummeln. Davon sind wir noch ein Stück entfernt, denn hierzulande
liegt der Anteil der weiblichen User erst bei etwa
<a href="http://194.175.173.244/gfk/gfk_studien/eigen/OMO_W6.pdf" target="_new" rel="noopener noreferrer">40%</a>. In der Arbeitswelt
ist die Diskrepanz um einiges größer: Frauen in IT-Jobs, besonders in den technischen, sind die
Ausnahme. Kein Wunder, bei derzeit nur 7% Frauen im Studiengang Informatik.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><br />
Frauen auf der Überholspur des Information Superhighway: zumindest in den USA, wo sich einer neuen<br />
<a href="http://www.mediametrix.com/home.jsp?language=ger" target="_new" rel="noopener noreferrer">Studie</a> zufolge mittlerweile<br />
mehr Frauen als Männer im Netz tummeln. Davon sind wir noch ein Stück entfernt, denn hierzulande<br />
liegt der Anteil der weiblichen User erst bei etwa<br />
<a href="http://194.175.173.244/gfk/gfk_studien/eigen/OMO_W6.pdf" target="_new" rel="noopener noreferrer">40%</a>. In der Arbeitswelt<br />
ist die Diskrepanz um einiges größer: Frauen in IT-Jobs, besonders in den technischen, sind die<br />
Ausnahme. Kein Wunder, bei derzeit nur 7% Frauen im Studiengang Informatik.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Diese Zahl möchte die Bundesregierung mit dem Aktionsprogramm<br />
<a href="http://www.iid.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">&quot;Innovation und Arbeitsplätze in der Informationsgesellschaft<br />
des 21. Jahrhunderts&quot;</a> bis 2005 auf 40% anheben. Ein ehrgeiziges Ziel, das sich nicht von selbst erfüllt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Fachgruppe &quot;Frauenarbeit und Informatik&quot; der Gesellschaft für Informatik<br />
<a href="http://www.forum-informationsgesellschaft.de/extern/ag3/fr_set/fr_set_news_011.htm" target="_new" rel="noopener noreferrer"><br />
schlägt darum vor</a>, ein Bundesprogramm zu starten, mit dem dann Reformstudiengänge für Frauen<br />
eingerichtet werden. Damit sind Voll- und Teilzeitstudiengänge im Fach Informatik an Universitäten und<br />
Fachhochschulen gemeint, die speziell auf Frauen ausgerichtet sind. Zur fachbegleitenden Weiterbildung soll das<br />
Sommerstudium der<br />
<a href="http://www.informatik.uni-bremen.de/grp/informatica_feminale/" target="_new" rel="noopener noreferrer">&quot;Informatica<br />
Feminale&quot;</a> dienen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Auch das <a href="http://www.frauen-technik-impulse.de/seiten/kompetenz.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Kompetenzzentrum</a><br />
des Vereins &quot;Frauen geben Technik neue Impulse e.V.&quot; will die Chancengleichheit der Geschlechter im<br />
IT-Bereich fördern. Mit nationalen und internationalen Projekten strebt das Kompetenzzentrum mit Sitz an der<br />
Fachhochschule Bielefeld einen Bewusstseinswandel in Ausbildung, Beruf und Forschung an. <br />
Die Förderung von Frauen in der IT-Branche sei jedoch laut der Vereins-Geschäftsführerin Barbara<br />
Schwarze keineswegs eine wohltätige Aufgabe, sondern schlicht &quot;ein knallharter Wettbewerbsfaktor&quot;,<br />
gerade angesichts des Mangels an IT-Fachkräften. Das Potential an gut ausgebildeten Frauen dürfe da nicht<br />
vernachlässigt werden.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Bisher wird es jedoch nicht genutzt. Einen großen Anteil an der geringen Frauenpräsenz in<br />
Multimedia-Berufen haben wohl die vorherrschenden Geschlechterstereotype. Es fehlen weibliche Vorbilder in der<br />
Informatik, und auch das technische Image der New Media Jobs<br />
<a href="http://www.niedersachsen.de/MS_gfmk_bericht4.htm" target="_new" rel="noopener noreferrer">schreckt</a> viele Frauen eher ab.<br />
Diese Beobachtung veranlasste die Konferenz der FrauenministerInnen der Länder (GFMK) dazu, Reformen im<br />
Bildungsbereich zu fordern. Neue Zugangsweisen im naturwissenschaftlichen Unterricht sollen Mädchen<br />
stärker ermutigen, einen informationstechnischen Beruf zu ergreifen. Da das &quot;nerdige&quot;, technische<br />
Image der Informatik sie bisher wohl von den diesen Berufen abhält, sollen in Zukunft mehr die menschlichen<br />
und kommunikativen Aspekte der IT-Berufe betont werden, da diese vielen Mädchen bei der Berufswahl wichtig sind.<br />
Informationstage und Projekte in Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Hochschulen können dann zusätzlich das<br />
Interesse an diesen Bereichen wecken. Eine besondere Bedeutung kommt hierbei<br />
<a href="http://www.niedersachsen.de/MS_gfmk_bericht4.htm" target="_new" rel="noopener noreferrer">weiblichen Vorbildern</a> zu, also<br />
Lehrerinnen, Studentinnen und Professorinnen der Naturwissenschaften.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Doch nicht nur in der Bildung muss sich etwas ändern. Der im August veröffentlichte<br />
<a href="http://www.niedersachsen.de/MS_gfmk_bericht4.htm" target="_new" rel="noopener noreferrer">Bericht</a> der GFMK über<br />
&quot;Frauen in der Informationsgesellschaft&quot; nennt eine Reihe von weiteren Eckpunkten, auf deren Grundlage<br />
dann konkrete Maßnahmen erarbeitet werden sollen. Neben der Forderung nach Bildungsreformen für mehr<br />
Chancengleichheit sollen auch die Medienkompetenz gestärkt, die berufliche Weiterbildung umstrukturiert und<br />
die Erwerbschancen von Frauen im IT-Bereich gesteigert werden.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">So müssen sich zunächst die Inhalte der Internet-Angebote mehr an der Realität der Frauenalltage<br />
orientieren, denn bisher gibt es noch eher wenige deutsche frauenspezifische Seiten. In den USA ist der<br />
Frauenanteil bei den Usern unter anderem auch deshalb so hoch, weil es hier eine Vielzahl an Sites gibt, die sich<br />
gezielt an Frauen richten. Dazu gehören vor allem Inhalte, die den Alltag erleichtern, also Job-, Service-<br />
oder Schnäppchen-Sites. Anders als viele Männer, die oft einfach um des Surfens willen im Internet<br />
unterwegs sind, seien einer<br />
<a href="http://www.mediametrix.com/home.jsp?language=ger" target="_new" rel="noopener noreferrer">Studie</a> zufolge Frauen eher<br />
praktisch orientiert und nutzten das Netz, um Zeit oder Geld zu sparen. Dies gelte sowohl in den USA als auch in Europa.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Anpassung an Frauen darf jedoch nicht bei den Inhalten des WWW aufhören. Auch die Arbeitswelt<br />
muss nach Vorstellung der GFMK auf die Frauen zugehen. So sollen flexible, individuelle Arbeitsformen und<br />
Unterstützung bei der Existenzgründung die Multimedia-Arbeitsplätze für Frauen attraktiver<br />
machen.<br />
Auch im Fortbildungsbereich ist eine Umorientierung nötig. Weiterbildungsangebote müssen sich vermehrt<br />
auf den IT-Sektor ausrichten und sollen sich besonders an gering qualifizierte Frauen wenden, da sie am<br />
stärksten vom Arbeitsplatzverlust bedroht sind, wenn in einer Firma rationalisiert wird, so<br />
<a href="http://lovelace.fh-bielefeld.de/download/FrauInfo.pdf" target="_new" rel="noopener noreferrer">Martina Klein</a>. IT-Kenntnisse<br />
würden sie für vielfältigere Aufgaben qualifizieren und so ihren Wert für die Firma erhöhen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Damit die guten Ideen auch in die Praxis umgesetzt werden, wartet der Bund nicht auf die schleppende Prozedur,<br />
bis endlich ein Maßnahmenkatalog verabschiedet ist, sondern unterstützt private Initiativen. So wird<br />
beispielsweise der Verein<br />
<a href="http://www.frauen-technik-impulse.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">&quot;Frauen geben Technik<br />
neue Impulse&quot;</a> durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und durch das Ministerium<br />
für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Eine Zusammenarbeit, die sich etwa in gemeinsamen<br />
Projekten niederschlägt. So war der Verein auch an der Vorbereitung des GFMK-Berichts über Frauen in<br />
der Informationsgesellschaft beteiligt. Die vernetzende Funktion des Vereins zeigt sich auch in der Zusammenarbeit<br />
mit der Informatica Feminale und der Gruppe &quot;Frauenarbeit und Informatik&quot; der Gesellschaft für<br />
Informatik.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Um die bundesweiten Projektkooperationen zu optimieren, baut das Kompetenzzentrum des Vereins gerade<br />
ExpertInnengruppen zu einigen thematischen Schwerpunkten auf, etwa in den Bereichen Zugang, Bildung und Beruf.<br />
<a href="http://www.frauen-ans-netz.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">&quot;Frauen ans Netz&quot;</a>, eine Gemeinschaftsaktion<br />
des Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Bundesanstalt für Arbeit, der Deutschen Telekom und<br />
der Zeitschrift Brigitte, wird bereits erfolgreich vom Kompetenzzentrum koordiniert. Die Initiative bietet allen<br />
interessierten Frauen einführende Internetkurse an. Ziel der Aktion ist es, dass Frauen Internet und Computer<br />
überhaupt erst einmal kennen lernen, um dann selbst entscheiden zu können, wie sie die Medien beruflich<br />
oder privat weiter nutzen wollen. Rund 33.000 Teilnehmerinnen nutzten das Angebot im Jahr 1999, in diesem Jahr soll<br />
es weiter ausgebaut werden.</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Neue Impulse für Wissenschaft und Bildung</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/neue_impulse_fuer_wissenschaft_und_bildung-707/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/neue_impulse_fuer_wissenschaft_und_bildung-707/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[mschielke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildungsberuf]]></category>
		<category><![CDATA[Gender Mainstreaming]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Beruf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/neue_impulse_fuer_wissenschaft_und_bildung-707/</guid>

					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">
<b>Die breite Etablierung von Informationstechnologien formulierte die Bundesregierung bei Regierungsantritt als
zentrales Anliegen. Im Rahmen der zweitägigen Tagung an der Technischen Universität Berlin
sollten die bisher geleisteten Anstrengungen der rot-grünen Regierungskoalition bilanziert werden.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Die breite Etablierung von Informationstechnologien formulierte die Bundesregierung bei Regierungsantritt als<br />
zentrales Anliegen. Im Rahmen der zweitägigen Tagung an der Technischen Universität Berlin<br />
sollten die bisher geleisteten Anstrengungen der rot-grünen Regierungskoalition bilanziert werden.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Dabei ging es nicht zuletzt um den Bereich der Wissenschaft und Forschung. Ein im Herbst vergangen Jahres verabschiedetes<br />
<a href="http://www.iid.de/aktionen/aktionsprogramm/deckblatt.html">Aktionsprogramm der Bundesregierung</a><br />
zur Steigerung der Nutzungsbreite von Informationstechnologien wurde<br />
von Michael Catenhusen, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung<br />
und Forschung vorgestellt.<br />
Dabei soll die Qualifizierung der Bürger in allen<br />
Gesellschaftsbereichen vorangetrieben werden, das Recht auf<br />
informationelle Selbstbestimmung ausgeweitet und die Durchsetzung von<br />
neuen Ausbildungsberufen im IT-Bereich verwirklicht werden.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Bereits im Jahr der Regierungsübernahme seien fünf Lehrberufe im Bereich Mutimedia geschaffen worden, die bei der<br />
jugendlichen Bevölkerung auch gut angenommen worden seien, so der Regierungsbeamte zufrieden. Ziel sei es, die<br />
Ausbildungsberufe im IT-Bereich um 40 000 Stellen zu steigern, so Catenhusen weiter. Dabei werde gezielt an der<br />
Gleichberechtigung von Mann und Frau gearbeitet, betonte Catenhusen: &quot;Das Ministerium<br />
für Bildung und Forschung fördert im Technologiebereich Unternehmensgründungen des weiblichen Geschlechts, um so<br />
den Frauenanteil in der zukunftsträchtigen Branche auf mindestens 40 Prozent steigern zu können.&quot;</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Des weiteren solle die Initiative &quot;Frauen ans Netz&quot; Frauen zur Nutzung des Internets ermutigen und die Schaffung von<br />
Informatikstudiengängen für Frauen die Chancengleichheit in dem von Männern dominierten Studiengang vorantreiben.<br />
&quot;Gerade im Bildungsbereich ist die Durchsetzung moderner Technologien das ‚A und O&#8217;, um im europäischen und<br />
internationalen Wettbewerb nicht zurückzustehen&quot;, bekräftigte der Staatssekretär. Projekte, wie <a href="http://www.san-ev.de/">&quot;Schulen<br />
ans Netz&quot;</a> halte der Bund als Hauptaktionär der Telekom für durchsetzbar. Und doch sei<br />
die Modernisierung des Bildungssystem nicht ausschließlich durch die öffentlichen Kassen finanzierbar,<br />
mahnte Catenhusen.</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Bliebe also nur noch die Zusammenarbeit mit privaten Unternehmen übrig, die in Zukunft für zeitgemäße Computer und<br />
die Bereitstellung moderner Software gerade im Bereich des virtuellen Lernens sorgen könnten. Ein Schritt in die<br />
richtige Richtung oder technisches &#8216;Know How&#8217; auf Kosten der Lehr- und Forschungsfreiheit? Daran werden sich die Geister<br />
wohl noch scheiden.</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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