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	<title>IT &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Recht digital: Maschinenverständlich und automatisiert anwendbar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas Hartmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Oct 2019 12:04:40 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Wie können Gesetze so gestaltet werden, dass sie eine Digitalisierung bzw. Automatisierung der Rechtsanwendung ermöglichen? Und welche Veränderungen braucht es dafür im Rechtssetzungsprozess? Mit diesen Fragen hat sich das Kompetenzzentrum Öffentliche Informationstechnologie (ÖFIT) in ihrer neuesten Publikation auseinandergesetzt.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Zum ersten September hat die <a href="https://www.oeffentliche-it.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">interdisziplinäre Denkfabrik</a> des Fraunhofer Institut für offene Kommunikationssysteme (Fraunhofer FOKUS) ein Impulspapier zur digitalen Vollzugstauglichkeit von Gesetzen veröffentlicht. Das <a href="https://www.oeffentliche-it.de/documents/10181/14412/Recht+Digital+-+Maschinenverst%C3%A4ndlich+und+automatisierbar" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Papier</a> mit dem Titel: „Recht digital: Maschinenverständlich und automatisiert anwendbar“, gibt Handlungsempfehlungen zur Erarbeitung und Gestaltung von Gesetzestexten, um diese für Maschinen und Künstliche Intelligenz auslesbar und anwendbar zu machen.</p>
<p>Die Digitalisierung birgt riesige Potenziale für eine effektivere und effizientere Umsetzung von Verwaltungsprozessen, jedoch ist die nachträgliche Umsetzung eines Gesetzestextes in Softwareprogramme mit einem sehr hohen Aufwand und einer hohen Fehlerquote verbunden. In fünf Handlungsfelder beschreibt das Impulspapier, welche Maßnahmen notwendig sind, um eine Maschinenlesbarkeit von Gesetzen herzustellen. „Es gilt […] die inhaltliche Bedeutung der Regeln, die im Medium der Rechtssprache verfasst sind, im Medium der Programmiersprache abzubilden.“</p>
<h3>Ausarbeitung der Gesetze</h3>
<p>Um Gesetze digital vollzugstauglich zu machen, müssen die Entwicklerinnen und Entwickler bereits im Gesetzgebungsprozess die späteren verwaltungstechnischen Prozessabläufe berücksichtigen. Dazu wird eine grafische Visualisierung empfohlen, die Optimierungspotenziale, aber auch mögliche Fehleranfälligkeiten bereits erkennbar macht. Außerdem ist es notwendig interdisziplinäre Gesetzgebungsteams zu bilden. Durch das Heranziehen von Vollzugsexpertinnen und Vollzugsexperten sowie IT-Spezialistinnen und IT-Spezialisten können bereits vor der Verschriftlichung des Rechts die zukünftigen Verwaltungsabläufe berücksichtigt und visualisiert werden. Somit werden Fehler bei späteren Übersetzungen vermieden und eine Kohärenz des entstehenden Gesetzes sichergestellt.</p>
<h3>Formulierung von Gesetzestexten</h3>
<p>Bei der Verschriftlichung der Gesetze ist es dann wichtig, klare Formulierungen zu wählen. Rechtsbegriffe müssen gesetzübergreifend klar definiert werden, was heute noch nicht der Fall ist. „Im Sinne eines hohen Automationsgrades und der Korrektheit von Software sollten eine hohe Standardisierung und geringe Begriffsvielfalt das rechtspolitische Ziel sein.“ Der Begriff „Wohnsitz“ zum Beispiel könnte vereinheitlicht an die Meldeadresse gebunden sein. Somit ergibt sich mit der Zeit ein Pool an klar definierten Begrifflichkeiten, aus denen sich neue Gesetzestexte einfach und verständlich zusammensetzen und mit denen auch IT-Systeme arbeiten können. Bei der Formulierung sollte man sich an einfachen sogenannten „Wenn-Dann“-Regeln orientieren. Also nach dem Motto: Wenn A auf eine Person zutrifft, hat diese Person Anspruch auf Leistung B. Zur Erschließung einer regelbasierten Logik wird es zudem nützlich sein, die Bedingungen, Ausnahmen und Folgen zu visualisieren und dadurch einfacher verständlich zu machen. Dies dient nicht nur der Auslesbarkeit durch Maschinen, sondern auch den zuständigen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern.</p>
<h3>Die Umsetzung in der Verwaltung</h3>
<p>Zur Umsetzung des Rechts in Vollzugsprozesse, unter Unterstützung von IT-Systemen, muss die verwendete Technik mit den entsprechenden Datenquellen verbunden werden. Somit kann diese einen Großteil des Vollzugsprozesses selbständig vollziehen und das klassische Vollzugspersonal wird nur noch in komplizierten Fällen oder bei uneindeutigen Gesetzen, bei der das Recht ausgelegt werden muss, herangezogen. Auch in diesen Fällen sollte das Potenzial einer Automatisierung jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden, denn auch Teilaspekte und Vorarbeit kann von IT geleistet werden ohne dass die endgültige Entscheidung dann bei der IT selbst liegt.</p>
<p>Anwendung finden die in der Publikation dargestellten Maßnahmen in der frühen Phase der Gesetzgebung. Der zentrale Ansatz ist eine Maschinenverständlichkeit des Rechts, der in der Entwurfsphase Anwendung findet und in der Folge sowohl die verwaltungstechnischen Prozesse als auch die Umsetzung im privaten Sektor erheblich vereinfachen kann.</p>
<p><strong>Titelbild:</strong> by <a href="https://pixabay.com/de/users/geralt-9301/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">geralt</a>, on <a href="https://pixabay.com/de/photos/smartphone-handy-app-icon-paragraf-3317473/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">pixabay</a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-2"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<title>Qualifizierung und Arbeitsmarkt &#8211; Neue Chancen für Geflüchtete in IT-Berufen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Constantin Estorff]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Sep 2019 08:02:28 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-3"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Kann man unter den Geflüchteten neue, begeisterte Fachkräfte für IT-Berufe gewinnen? Diese Hoffnung haben momentan viele. Branchenübergreifend werden neue, gut ausgebildete IT-Fachkräfte benötigt, um die digitale Transformation zu stemmen. Doch wie realistisch ist das?</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Dies beschäftigt gerade viele Unternehmen, unter anderem Microsoft, das zu diesem Anlass zu einer Podiumsdiskussion nach Berlin eingeladen hat.</p>
<p>Doch zuerst ein paar Fakten: Ende 2018 haben knapp <a href="https://www.berlin-institut.org/fileadmin/user_upload/Von_individuellen_u_institutionellen_Huerden/Von_individuellen_u_institutionellen_Huerden_online.pdf">1,7 Millionen Schutzsuchende</a> in Deutschland gelebt. Die Zahlen der neu nach Deutschland gekommenen Geflüchteten hat zwar von <a href="https://mediendienst-integration.de/migration/flucht-asyl/zahl-der-fluechtlinge.html">745.000 Personen im Jahr 2015  auf etwa 185.000 Personen im Jahr 2018 abgenommen</a>, nichtsdestotrotz ist die Integration in den Arbeitsmarkt einer der akutesten, wichtigsten, aber auch schwersten Aufgaben für eine gelungene Integrationspolitik. Häufig sind Ausbildungsmöglichkeiten für Geflüchtete unerreichbar aufgrund fehlender Arbeitserlaubnis, einer zu niedrigeren Bildung oder nicht zuletzt aufgrund der bleibenden körperlichen und seelischen Schäden eines Bürgerkrieges. Trotzdem gab es 2018 allein in Deutschland <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2903/umfrage/jahresdurchschnittswerte-des-bestands-an-offenen-arbeitsstellen/">knapp 800.000 offene Stellen</a>, von denen alleine <a href="https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/82000-freie-Jobs-IT-Fachkraeftemangel-spitzt-sich-zu">82.000</a> auf die IT-Branche fallen. Damit die Geflüchteten dieses Leck im momentan ohnehin schwankenden Wachstumsdampfer Deutschland stopfen können, müssen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenarbeiten.</p>
<p>Zur Podiumsdiskussion im Rahmen der Initiative #digitalfueralle waren die CDU-Bundestagsabgeordnete Antje Lezius, die Geschäftsführerin der <a href="https://www.redi-school.org/?lang=de">ReDI School of Digital Integration</a> Anne Kjær Riechert und Astrid Aupperle von Microsoft Deutschland eingeladen.</p>
<h3>Eine &#8220;klassische&#8221; Ausbildung ist billiger</h3>
<p>Anne Kjær Riechert hat sich mit der gemeinnützigen ReDi School of Digital Integration viel vorgenommen: IT-affine Geflüchtete den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern und damit Perspektiven abseits von Niedriglohn-Jobs schaffen. Nach eigenen Angaben nehmen bereits 550 Teilnehmer aus 51 verschiedenen Ländern teil, die von 350 Freiwilligen aus der IT-Branche in unterschiedlich anspruchsvollen Kursen unterrichtet werden. Das Problem: Zu viele Interessenten und zu hohe Hürden seitens der Behörden. Daran, dass man unter den Geflüchteten viele begeisterte IT-Fachkräfte gewinnen kann, scheint also was dran zu sein. Es sei Riechert zufolge trotzdem nicht einfach, selbst ein gemeinnütziges Projekt wie dieses umzusetzen. Eine Zertifizierung koste nicht nur viel Zeit und Geld, es werden auch seitens der Jobcenter Interessierte von einer Ausbildung in der ReDi-School mit dem Argument abgehalten, eine „klassische“ Ausbildung sei billiger. Deswegen und aufgrund einer geringen Flexibilität der Behörden in Bezug auf junge, agile Projekte, bei denen sich die Planung auch schnell ändern kann, richtet Riechert klare Verbesserungswünsche an die Politik. Wenig überraschend werden hier als Vorbild für die Berliner Behörden jene aus München genannt.</p>
<h3>Den Weg in die moderne Arbeitswelt unterstützen</h3>
<p>Die Digitalunternehmen haben am Fachkräftemangel natürlich am meisten zu leiden, weswegen sie zunehmend die <a href="https://www.zeit.de/2019/33/digitalisierung-schule-it-konzerne-kooperation">Digitalisierung der deutschen Bildungsinstitutionen selbst in die Hand nehmen</a>. Dabei sind sie entweder unterstützend im Zeichen des gesellschaftlichen Engagements tätig, wie Microsoft im Falle der ReDI-School oder statten auch ganze Schulen mit Smartboards und Tablets aus, wie beispielsweise Google, Samsung oder auch wieder Microsoft. Diese schnelle und effiziente Digitalisierung abseits des Digitalpakts muss selbstverständlich mit einer Markenbindung, die jetzt bereits in der Lehre beginnt, teuer gekauft werden.  Astrid Aupperle, Leiterin Gesellschaftliches Engagement bei Microsoft, weist jedoch im Laufe der Diskussion auf den geringen Veränderungswille in Schulen und Ausbildungsstätten hin; Angebote für Bildungsförderungen würden häufig nicht angenommen. Dabei wolle Microsoft die Teilhabe am Berufsleben in einer wandelnden Berufswelt sicherstellen und Betroffene auf dem Weg in die digitale Arbeitswelt unterstützen. In diesem Fall in Form des Engagements für die ReDI-School.</p>
<p>Dass Digitalkonzerne wie Microsoft ins Thema Bildung eingreifen ist dann wiederum mit Hinblick auf den eher größer werdenden Fachkräftemangel in der IT-Branche, den vielen nach Deutschland kommenden potentiellen Fachkräften und einer lahmenden staatlich organisierten Digitalisierung wieder nachvollziehbar.</p>
<h3>Anreize sollen über ein Belohnungssystem geschaffen werden</h3>
<p>Doch ist die Politik tatsächlich so taten- und vielleicht auch hilflos? Die CDU-Bundestagsabgeordnete Anne Lezius, Mitglied der Enquete-Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt“, widerspricht. Auch die Politik habe die Relevanz der Digitalisierung der Bildungsinstitutionen für die Wirtschaft verstanden und die Rolle der Freiwilligen für die Umsetzung erkannt. Die Verwaltungsprobleme seien ebenso bekannt wie die wenig auf digitale Anforderungen ausgelegten Ausbildungen in den Berufsschulen und die <a href="https://www.tagesspiegel.de/berlin/digitalpakt-fuer-berlins-schule-257-millionen-euro-auf-der-hohen-kante/25001556.html">Probleme bei der Umsetzung des Digitalpaktes</a>. Aber man sei dran. Lezius verweist an dieser Stelle beispielhaft auf <a href="https://hochschulforumdigitalisierung.de/de/news/cdu-schlaegt-weiterbildungs-plattform-milla-vor">MILLA</a>. Bei diesem Projekt geht es darum, alle Benachteiligten bei der Berufs(weiter)bildung zu unterstützen. Umgesetzt wird dies mit einer Datenbank, die für jede individuelle Situation alle möglichen Weiterbildungsmöglichkeiten eingespeichert hat und es zudem ermöglicht, sich von überall aus bequem und digital weiterzubilden. Anreize sollen über ein Belohnungssystem geschaffen werden.</p>
<p>Aber was ist speziell mit den Geflüchteten? Selbstverständlich kann das Problem der großen Anzahl offener Stellen in der IT-Branche nicht allein durch Geflüchtete behoben werden. Nichtsdestotrotz gibt es auch von der Bundesregierung unterstützte Projekte, die bei der Diskussion unerwähnt blieben. Besonders interessant für den IT-Bereich wäre zum Beispiel die Initiative <a href="http://www.wir-gruenden-in-deutschland.de/">„Wir Gründen in Deutschland“</a>. Junge, geflüchtete Gründerinnen und Gründern werden hier bei der Gründung unterstützt.</p>
<p>Dass eine Weiterbildung wie die auf der ReDi School auch realistisch ist, konnte man im Anschluss der Diskussion sehen: Der Absolvent Zaid Zaim aus Syrien hat dank seiner Ausbildung vom IS zerstörte Ausgrabungsstätten  mit dem Mixed-Reality-System <em>HoloLens </em>digital nachgebaut.</p>
<p><strong>Photo by:</strong> <a href="https://unsplash.com/@herlifeinpixels?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Hannah Wei</a> on <a href="https://unsplash.com/@herlifeinpixels?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-3" data-row="script-row-unique-3" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-3"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-5"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<title>Internet der Dinge – Teil 2: Intelligentes Shopping</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas Böhm]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2014 14:33:13 +0000</pubDate>
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</div><div class="uncode_text_column" ><p>Die Entwicklung technischer Geräte hat seit jeher  vor allem immer auf eines abgezielt: das tägliche Leben bequemer, effizienter und schneller zu machen. Konsequent zu beobachten ist das am Smartphone, das inzwischen zum täglichen Begleiter der Mehrheit aller Deutschen geworden ist: Es ersetzt nicht nur Karte, Kompass, Computer und Kontoauszug, sondern längst auch Fotoapparat und MP3-Player.<br />
Immer weniger Alltagsgegenstände scheinen eine eigene Daseinsberechtigung zu haben, wenn das, was früher einmal nicht mehr als ein Handy war, doch letztlich alles in einem ist. Viel scheint es nicht mehr zu integrieren zu geben, und spätestens mit Apples iBeacon-Technologie verschafft sich ein neuer Trend Raum: die Effizienzsteigerung des eigenen Verhaltens.<br />
Man könnte auch sagen: Wenn keine Mühen mehr übrig bleiben, die uns durch unsere vernetzten Begleiter abgenommen werden können, dann müssen eben neue Erleichterungen erfunden werden:  Mein Handy hilft mir einkaufen. Aber was kommt da noch, mit einer Technik, die in der Lage ist, mich bis auf Zentimeter genau zu orten?<br />
Die Firma Apple genießt einen geteilten Ruf: innovativ, schick, teuer und sehr verschlossen in puncto Interna und neue Produkte. Doch obwohl Apple-Nutzer schon seit drei Jahren mit kompatiblen Geräten ausgestattet werden, hat der Konzern die iBeacons-Technologie besonders erfolgreich aus dem öffentlichen Fokus rausgehalten – aus gutem Grund.</p>
<h3>Zur Sache: Was passiert da eigentlich genau?<b>    </b></h3>
<p>Weder die Idee noch die Technik ist grundlegend neu, es wird nur feiner: Es geht darum, Menschen auch in geschlossenen Räumen exakt zu orten – und zu steuern.<br />
In der Apple-Version ist die Technik als „iBeacon“ registriert, zu Deutsch „Leuchtfeuer“. Sie basiert auf der <a href="http://www.heise.de/mac-and-i/artikel/iBeacons-statt-NFC-2140159.html?artikelseite=1">Bluetooth Low Energy (BLE) Technologie</a>, die das Problem der „indoor navigation“ löst: GPS verliert in geschlossenen Räumen schnell die Verbindung und kann den Nutzer schon mal zwei Meter weiter links positionieren als geplant. Die Alternative über W-LAN belastet die Smartphone-Batterie. Und die konkurrierenden Hersteller von Android-Geräten haben mit ihrem <a href="http://t3n.de/news/apple-ibeacon-nfc-499992/">Versuch</a> auf dem Gebiet mittels NFC nicht unbedingt glanzvoll vorgelegt.<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Jonathan-Nalder-4.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-140964 alignleft" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Jonathan-Nalder-4-630x421.jpg" alt="Jonathan Nalder 4" width="315" height="210" /></a>In diese Lücke stößt nun Apple und verspricht Abhilfe: Festinstallierte Sender (Beacons), klein, günstig, schlichtes Design, funken ein monotones Bluetooth-Signal, das von kompatiblen Apple-Geräten empfangen werden kann, vorausgesetzt die entsprechende App ist installiert und aktiv. Das Smartphone kombiniert die Signalstärke aller Beacons, in deren Reichweite es sich befindet, und ist so in der Lage, die Position des Nutzers zu bestimmen. Beacons dienen also als Navigationsanker, die die Position eines Endgeräts bestimmen helfen – oder genauer: die seines Benutzers. Auf Zentimeter genau.<br />
Alle Apple-Produkte seit 2011 sind mit Bluetooth 4.0 ausgestattet und somit prinzipiell in der Lage, diese Technik zu nutzen. Mit seinem aktuellen Betriebssystem (iOS 7) hat Apple zwar eine ganze Palette kompatibler Geräte. Die Sender allerdings werden aktuell noch von Drittherstellern bezogen, erst in den letzten Wochen wurden <a href="http://www.techradar.com/news/computing/apple/apple-is-working-on-its-first-ibeacon-hardware-but-what-could-it-be--1257095">Gerüchte</a> laut, Apple steige selber in die Hardware-Produktion ein.</p>
<h3>Wozu das Ganze?</h3>
<p>Für bestimmte Personengruppen kann die Technik natürlich sehr sinnvoll sein: Wenn der Aufenthaltsort von Menschen exakt bestimmt werden kann, sind Navigationssysteme für blinde oder sehbehinderte Menschen denkbar, der Blindenhund würde überflüssig.<br />
Die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten, die aktuell diskutiert werden, ist jedoch ungleich größer: im Museum zielgenau zum Bild des Lieblingsmalers navigiert werden, dazugehörige Informationen können mit dem Smartphone gleich mit abgerufen werden. Auf der Business-Messe ohne Umwege die Gesprächspartnerin finden. Im Flughafen vom eigenen Handy zum Gate gebracht werden, mitsamt dem Hinweis: „Jetzt Bordkarte und Reisepass bereit halten!“.<br />
Während viele dieser Einsatzmöglichkeiten das Leben tatsächlich im oben genannten Sinne erleichtern könnten, hat Apple als großen Abnehmer aber ganz andere Branchen ausgemacht: den <a href="http://www.ibeaconsblog.com/">Einzelhandel und die Werbeindustrie</a>. In einer unselig scheinenden Verbindung.<br />
In den USA lassen sich hierfür schon Beispiele finden. Das Edelkaufhaus Macy’s in New York hat die Einsatzgebiete bereits getestet: Beim Betreten des Ladens wird der potentielle Kunde auf das Sonderangebot hinten links aufmerksam gemacht. Und darauf, dass zu diesen Schuhen der Schal aus dem Erdgeschoss besonders gut passt. Die Anprobe wird überflüssig: Mein Handy hat schon mal für mich ausgerechnet, wie ich in diesem Hemd aussehe. Und bezahlen? Das wird im Vorbeigehen erledigt, weil mein Smartphone registriert, dass ich in mich in der „Sale Zone“ befinde, die mit der profan analogen Kreditkarte verbunden ist. So werden auch gleich heiß begehrte Bonuspunkte addiert. Vielen Dank für ihren Einkauf, bis zum nächsten Mal.<br />
Apple probiert diese Version der  Kundenbindung seit einiger Zeit auch in den eigenen Verkaufsstellen: „<a href="http://www.idownloadblog.com/2013/12/06/a-mixed-experience-with-ibeacon-at-the-apple-store/">Welcome to the Apple Store. Find out how to make the most of your visit today.</a>” erscheint auf dem Display des gewillten Kunden.<br />
Es zeigt sich, dass die Frage nach der Zukunft dieser Technik zwischen den Polen „Blindennavigation“ und „Push-Werbung“ wohl eher damit zu beantworten sein wird, wer am meisten Geld in ihre Weiterentwicklung investiert. Das US-amerikanische Marktforschungsinstitut <a href="https://www.abiresearch.com/press/ibeaconble-beacon-shipments-to-break-60-million-by">ABI Research</a> wagt hier einen Ausblick, der skeptisch stimmt: Als größter Markt werden die Werbung, das vernetzte Haus und „asset tracking“ genannt. Was bitte? Was mit der umschreibenden englischen Phrase (übersetzt etwa: Güternachverfolgung) gemeint ist, erschließt sich erst auf den zweiten Blick. Denn wer könnte sich dafür interessieren, von wo nach wo ich mich bewege, in welchem Laden ich einkaufe, vor welchen Produkten ich am längsten stehen bleibe, wie schnell ich mich bewege? Selbst für alle, bei denen die NSA-Affäre keine nachhaltige Überwachungsparanoia hinterlassen hat, ist die Antwort so einleuchtend wie besorgniserregend: Es interessiert genau dieselben Produzenten, die die Technik momentan anwendbar machen – alle, die etwas zu verkaufen haben.</p>
<h3>Risiken und Nebenwirkungen</h3>
<p>Wenn das Reizwort „NSA“ schon gefallen ist, lautet der erste Einwand natürlich: Datenschutz. Produzenten und Anwender (Apple fällt wie erwähnt gleich in beide Kategorien) werden nicht müde zu <a href="http://radar.oreilly.com/2014/04/ibeacons-privacy-and-security.html?cmp=tw-na-confreg-home-sld14_solid_twitter_posts">betonen</a>, dass iBeacons und vergleichbare Geräte nur in der Lage seien zu senden, nicht aber zu empfangen. Dieser Einwand kann allerdings kaum überzeugen: Denn wenn der Sender meine Position nicht kennt, so errechnet mein Smartphone sie einfach anhand der empfangenen Signale. Und den Standort muss das Smartphone natürlich mit einem App-Händler in Echtzeit abgleichen – sonst erhalte ich die Benachrichtigung über das heutige Sonderangebot zu spät.<br />
Die Nutzung der so generierten Daten ist wie so oft ungewiss und von vielen Interessen geleitet. Für Optimisten hat der gläserne Kunde allerdings auch einen Vorteil: Wenn Bedürfnisse und Konsumgewohnheiten exakt vermessen werden können, so lautet das Argument, dann wird auch nur produziert, was gebraucht wird. Das klingt besonders gut mit dem Hinweis auf die Tonnen von Backwaren, die täglich weggeworfen werden, weil sie nicht gekauft werden. Ein wenig Nachdenken hilft aber auch hier: In den hochtechnisierten und -entwickelten Gesellschaften des Westens zielt Volkswirtschaft schon lange nicht mehr darauf ab, Bedürfnisse zu befriedigen, sondern diese in einer übersättigten Masse <i>überhaupt erst zu erzeugen</i>. Auch deswegen werden Werbeindustrie und Marktforschung Hauptinteressenten dieser Innovation sein.<br />
Und als Einschub muss hier erwähnt werden, dass die weggeworfenen Backwaren auch nicht  die Folge davon sind, dass Bäckereien nicht wüssten, dass das gesamte Sortiment nach 17 Uhr nicht mehr weggeht. Sondern davon, dass eben jene Werbeindustrie errechnet hat, dass Kunden keine halb leeren Regale mögen. Und kein Brot vom Vortag.</p>
<h3>Wohin geht der Trend?</h3>
<p>Der psychologisch vermessene Kunde wird also punktgenau mit Werbung versorgt, um ihn zu Käufen zu bewegen, die er andernfalls vielleicht nicht tätigen würde. Doch auch an anderer Stelle ist Freiwilligkeit ein heikles Thema: Kunden des Herstellers Apple wissen schon seit einiger Zeit, dass sich bestimmte Anwendungen auf ihren Geräten nicht löschen lassen. Umwerfende Technologie hat ihren Preis und zu dem gehört der App-Store eben dazu. Aber wohin geht hier der Trend? Wie viele Kunden könnte Apple wiederum verlieren, wenn die Nutzung von punktgenauen Ortungsdiensten nicht mehr Option, sondern Zubehör ist? Oder wenn Geräte überhaupt nicht mehr dazu gedacht sind, sie auch einmal auszuschalten?</p>
<h3>Je vernetzter das Leben, desto angreifbarer</h3>
<p>Hinzu kommt die Frage nach der Fälschungs- und Manipulationssicherheit. Der Charme von iBeacons liegt in Preis und Einfachheit: Das Einstiegsangebot „<a href="http://estimote.com/?gclid=CLrqtuTnxL8CFQ2WtAod_CUAiw">Developer Preview Kit</a>“ des Herstellers estimote verspricht drei Sender zum Preis von 99 Dollar. Die Batterien halten lange, es wird lediglich ein einziges Signal gesendet. Dieses wäre theoretisch aber auch per Hackerangriff einfach zu kopieren – und der Nutzer somit in die Irre zu leiten. Das wird besonders heikel, wenn mittels indoor navigation auch bargeldlose Bezahlvorgänge abgewickelt werden.<br />
Der Trend zum bargeldlosen Bezahlen, den Apple mit dieser Innovation ebenso vorantreibt, wird vielfach unter dem Aspekt diskutiert, dass er Sicherheit und Diebstahlschutz verspricht – Stichwort: bezahlen mit dem <a href="http://techcrunch.com/2014/07/12/money-at-our-fingertips/">Fingerabdruck</a>. Hier jedoch schließt sich der Kreis wieder zum Datenschutz: Denn wenn es für jeden Einkauf eine eindeutige persönliche Identifizierung braucht, dann „weiß“ jede Kasse am Ende des Tages nicht nur, wann etwas eingekauft worden ist, sondern auch von wem.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Das Fazit zur indoor navigation im Allgemeinen und der iBeacons-Technologie im Speziellen ist also ein geteiltes: Auch wenn jede Technik neue, faszinierende Möglichkeiten mit sich bringt und potentiell in der Lage ist, das Leben vieler Menschen positiv zu verändern, muss der Einsatz auch für den Hersteller immer rentabel sein: Hier können wir uns darauf einstellen, auf die bekannten Gesichter der Global Player zu treffen. Und dann muss immer die größte Sorge sein, was die Bloggerin Sarah Perez auf <a href="http://techcrunch.com/2014/07/08/in-five-years-ibeaconbluetooth-low-energy-device-market-to-reach-60-million-devices/">techcrunch</a> anspricht: Kann schwerfällige, analoge und vor allem nationale Gesetzgebung in der Lage sein, mit der Hochgeschwindigkeit von technischer Entwicklung mitzuhalten?</p>
<h3>Alle Teile der Sommerreihe Internet der Dinge:</h3>
<p><strong><em>Einführung:</em> <a title="Internet der Dinge – Leben in der smarten Welt" href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-leben-in-der-smarten-welt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Leben in der smarten Welt<br />
</a><em>Teil 1</em></strong>: <strong><a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-1-smart-wearables/">Smart Wearables</a></strong><a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-2-intelligentes-shopping/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong><br />
</strong></a><em><strong>Teil 3: </strong></em><strong><a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-3-smart-home-2/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Smart Home<br />
</a><em>Teil 4:</em><a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-4-smart-cars/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Smart Cars</a></strong><br />
<em><strong>Teil 5: </strong></em><a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-5-smart-country/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Smart Country</strong></a><br />
<strong><em>Teil 6:</em> <a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-6-smart-city/">Smart City</a></strong><br />
<em><strong>Teil 7: <a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-7-industrie-4-0/">Industrie 4.0 </a></strong></em></p>
<p>Titelbild: <a href="http://pixabay.com/en/black-icon-food-outline-symbol-29647/">Nemo</a><br />
Bild iBeacon Baum: <a href="https://www.flickr.com/photos/jnxyz/13570805343/in/photolist-i8sNUr-kZBpkM-mFdfkZ-mFdgDa-mFepFS-mFcVCt-mFdbBr-mFeuAG-o9xzAK-mFf7vN-nvbSKG-nfKb2c-nwYSE9-mFeQRS-mFcWH6-mFdd6R-mFdjxB-mFeVab-mFeS65-mFerd9">Jonathan Nalder </a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="378" height="66" /></a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-6" data-row="script-row-unique-6" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-6"));</script></div></div></div>
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		<title>Internet der Dinge – Teil 1: Smart Wearables</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob Werlitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2014 10:38:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Das Internet der Dinge]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-7"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Die Hardware, mit der wir ins Netz gehen und unser digitales Leben navigieren, wird immer kleiner. Doch das ist erst der Anfang. Die Technik ist auf dem Weg in jeden erdenklichen Gegenstand, den wir mit uns tragen. „Wearables“ sind der nächste konsequente Schritt und die Einstiegsdroge ins Internet der Dinge. Grund genug, unsere Sommerreihe damit zu beginnen, ein Produkt vorzustellen, das vielleicht schon in naher Zukunft nicht mehr aus unserem Kleiderschrank wegzudenken ist: das Smart Shirt. Was kann es, was will es und wo soll das noch alles hinführen?</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Beginnen wir also unsere Reise durchs Internet der Dinge bei uns selbst, unserem Körper. Er ist eine bedeutende Datenquelle, an deren Erschließung bereits tüchtig gebastelt wird. Hinter dem Schlagwort „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Quantified_Self" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Quantified Self</a>“ verbergen sich zahlreiche Konzepte, Anwendungen und Technologien, die die Generierung personenbezogener Daten be- und vorantreiben. Der Bereich der so genannten „Wearables“ (dt. Tragbares) ist dabei nicht nur ein sehr greifbares Beispiel, entsprechende Produkte sind auch bereits weit fortentwickelt. Für das kommende Jahr <a href="http://www.wsj.de/article/SB10001424052702303491404579389270527635840.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">prognostizieren</a> Studien und Experten den kommerziellen Durchbruch der smarten Begleiter. Die meisten davon zielen darauf ab, in unsere ohnehin schon bestehende Gegenstandswelt integriert zu werden. Ob Armband  oder T-Shirt, alles kann mit der entsprechenden Technologie smart gemacht werden.<br />
Shooting Star unter den „Smart Wearables“ ist mit Sicherheit die digitale Brille „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Google_Glass" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google Glas</a>“, mit der der Suchmaschinenanbieter in den vergangenen Jahren viel Aufsehen erregte. Doch auch Fitness-Armbänder und Smart-Watches haben in letzter Zeit die Produktangebote erobert und können durchaus als Vorreiter der Entwicklung betrachtet werden. Größen wie <a href="https://www.apple.com/ios/ios8/health/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Apple</a> oder <a href="http://www.nike.com/us/en_us/c/nikeplus-fuelband#1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nike</a>, aber auch Startups wie <a href="https://jawbone.com/up" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jawbone</a> oder <a href="http://www.golem.de/news/smartwatch-pebble-jetzt-auch-offiziell-in-deutschland-bestellbar-1407-107660.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pebble</a> bieten entsprechende Produkte an, die uns zunehmend und oft unbemerkt im Alltag begleiten. Doch auch diese Innovationen werden letztlich nur einen Übergangsschritt darstellen. Mit so genannten E-Textiles oder Smart Fabrics hat die Industrie bereits den nächsten Schritt vorweggenommen. Die Verarbeitung von Sensorik in Kleidungsstücken eröffnet ganz neue Möglichkeiten der automatisierten Datenerfassung, und das ohne dass der Konsument ein eigenes Gerät dazu bräuchte.<br />
<b>Zur Sache: Was passiert da eigentlich genau?</b><br />
Führende IT-Unternehmen wie der Chip-Hersteller <a href="http://recode.net/2014/05/28/intel-bets-its-smart-shirt-on-the-future-of-wearables-video/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Intel</a> arbeiten bereits seit Jahren an entsprechenden Lösungen, und die ersten Produkte können schon im Vorverkauf erworben werden. So zum Beispiel das „<a href="http://www.omsignal.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Biometric Sweatwear</a>“ von OMSignal. Das Shirt ist noch kein Massenprodukt, kostet stolze 200 Dollar und ist bis dato vor allem als Sportbekleidung konzipiert. In einem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hMiOmJHXyC4" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Werbevideo</a> zeigen die Macher allerdings auch Menschen, die das Shirt wie selbstverständlich unter ihrer  Alltagsgarderobe tragen. Aber was kann es denn nun? Es misst biometrische Daten wie die Herz- und Atemfrequenz, weiß, wie weit ich gelaufen bin und wie viel Stress mir das bereitet hat. Auch der Kalorienverbrauch pro Bewegungs-Session kann dem figurbewussten Nutzer angezeigt werden.<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/cityzen-smart-shirt-sensing-fabric-health-monitoring.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-140890 alignnone" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/cityzen-smart-shirt-sensing-fabric-health-monitoring.jpg" alt="cityzen-smart-shirt-sensing-fabric-health-monitoring" width="476" height="268" /></a><br />
Um dies zu ermöglichen, ist das Hightech-Shirt aus leitfähigen Textilien hergestellt, die die Signale der  zahlreichen Mikrosensoren aufnehmen können. Eine kleine schwarze Box von der Größe einer Streichholzschachtel, das Datenmodul, sammelt und sendet kontinuierlich die so gemessenen Daten. Wifi und Bluetooth sei Dank, ist das Shirt auch schnell mit Smartphone und Laptop verbunden oder speichert die Körperdaten einfach direkt in der Cloud. Die Informationen werden von entsprechenden Apps dann nutzerfreundlich aufbereitet und miteinander verglichen, um Erfolgserlebnisse oder Trainingsrückschritte sichtbar zu machen. So entsteht ein kleines Universum aus Hard- und Software, das die eigenen Daten automatisch aktualisiert, auswertet und Hilfestellungen generiert.<br />
<b>Wozu das Ganze?</b><br />
Womit wir beim Nutzen angekommen wären. „Know yourself. Live better“, mit diesem Spruch bewirbt das Startup Jawbone sein Armband „<a href="https://jawbone.com/up" target="_blank" rel="noopener noreferrer">UP</a>“, das es bereits für 150 Dollar zu erwerben gibt. Das Unternehmen zeigt damit auf, welche Vision hinter den Tech-Klamotten steckt: Mehr Wissen, mehr Lebensqualität? In diesem Sinne ist die Innovation zunächst für Sportler interessant. Dank der fortlaufenden Vermessung der Vitalfunktionen können Trainingseinheiten optimiert werden. Selbstverständlich würden außerdem Informationen über Fortschritte und Trainingserfolge den gewünschten Effekt nicht verfehlen, wirbt der Hersteller, und auch in den sozialen Medien könne man nach Belieben mit den Ergebnissen prahlen. Ein solches Belohnungssystem würde Anreize schaffen, weiter und härter zu trainieren.</p>
<figure id="attachment_140870" aria-describedby="caption-attachment-140870" style="width: 244px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Smartshirt1.png"><img decoding="async" class="size-full wp-image-140870 " src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Smartshirt1.png" alt="Smartshirt1" width="244" height="250" /></a><figcaption id="caption-attachment-140870" class="wp-caption-text">Bald auch auf Ihrem Smartphone: Herzfrequenzmessung über das T-Shirt.</figcaption></figure>
<p>Doch Nutzungsmöglichkeiten lassen sich auch im Alltag erschließen. Ist mit meinem Herz alles in Ordnung? Welche Situationen setzen mich besonders unter Druck und welche Maßnahmen helfen mir zur Entspannung? Wie lang und wann sind meine Tiefschlafphasen? Auf diese und ähnliche Fragen versprechen die Anbieter der Wearables eindeutige Antworten.<br />
Spezielles Augenmerk liegt außerdem auf Menschen, die besonderer Fürsorge und Aufsicht bedürfen, wie Kinder und Menschen hohen Alters oder mit Gesundheitsproblemen. Hier kann vor allem im Hinblick auf die Früherkennung von Gesundheitsrisiken ein großes Potenzial der Technologien erschlossen werden. Allerdings sind auch praktische Anwendungen wie der <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Eltern-sollen-ihre-Kinder-mit-Wearable-LG-KizON-ueberwachen-2252571.html?wt_mc=sm.feed.tw.ho" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kindertracker von LG</a> denkbar, mit dem Eltern ihre Zöglinge nicht mehr aus den Augen oder besser dem Radar verlieren können.<br />
Langfristig ist auch hier Vernetzung der Schlüssel zu einer intensiveren Nutzung der Dienste. Ein Musikplayer, der die Songauswahl meinem Puls anpasst; Rezeptempfehlungen, die auf meinen Energieverbrauch und mein Training abgestimmt sind; oder eben ein intelligentes System, das beim Arzt Alarm schlägt, wenn mit meinen Vitalwerten etwas nicht in Ordnung ist. Komfort und Sicherheit, Belohnungsanreize und medizinische Früherkennung, das sind die offenkundigen Vorteile. Im öffentlichen Bereich ist darüber hinaus denkbar, dass Berufsgruppen im Nah- und Fernverkehr oder im Rettungswesen mit entsprechender Funktionskleidung ausgestattet sind, um neue Sicherheitsmechanismen zu implementieren. Der unternehmerische Erfindungsgeist kennt kaum Grenzen: <a href="http://www.blacksocks.com/de-de/smartersocks.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Socken</a>, die sich selbst sortieren? Oder besser <a href="http://www.fitbark.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">das Wearable</a> für den Begleiter auf vier Beinen?<br />
<b>Risiken und Nebenwirkungen</b><br />
Doch Spaß beiseite! Mal ganz abgesehen davon, dass unser Körper durchaus über ein eigenes Alarmsystem verfügt, um Verbrauch von Sauerstoff, Wasser und Nahrung zu kontrollieren, und der Fitnesswahn auch seine fragwürdigen Aspekte mit sich bringt: Wohin wird der Trend zur Selbstvermessung noch führen?<br />
Zunächst mal klingen Wörter wie Herzfrequenz, Puls, Sauerstoffsättigung, Blutwerte und Lungenfunktion nicht nur verdächtig nach Hausarztpraxis, sondern sie gehören letztlich auch genau dorthin. Biometrische Daten sind sehr intim und gleichzeitig erfordern ihre Einordnung und Interpretation mehr als eine App auf dem Smartphone. Darüber hinaus lässt sich bezweifeln, wie entsprechenden Messungen ohne Hinterfragen zu vertrauen ist. Spätestens das Versprechen des Armbandes <a href="https://jawbone.com/up" target="_blank" rel="noopener noreferrer">UP</a>, die Stimmung des Trägers erkennen zu können, sollte Zweifel hervorrufen.<br />
Hinterfragen sollten wir außerdem den gesellschaftlichen Umgang mit dieser neuen Quantität und Qualität an personenbezogenen Daten. Aus dem individuellen Drang zur Selbstoptimierung kann schnell ein sozialer Zwang zur rationalen Lebensführung erwachsen, der bestimmte Verhaltensmuster in Konsum, Gesundheitsvorsorge, Arbeitsalltag oder Freizeitgestaltung stigmatisiert. Gesunde oder ökologische Lebensweisen werden hingegen zur gesellschaftlichen Norm erhoben. Selbstverständlich wissen wir bereits jetzt schon, dass zu viel Kaffee ungesund ist und die meisten von uns mehr Sport treiben sollten. Doch nun sehen wir es schwarz auf weiß: Die Verfehlung wird konkret und ebenso ihre Häufigkeit. Verdrängung unmöglich, Konsequenz unausweichlich. Die Freiheit, sich dem zu entziehen, schwindet mit den Möglichkeiten der Aufzeichnung, und deren Verbreitung könnte schneller vonstatten gehen als erwartet.<br />
Zugegeben, die Shirts, die von den Herstellern bislang vorgestellt wurden, muten noch ein wenig futuristisch an und lassen nicht erwarten, dass bald jeder Mensch in entsprechender Mode herumlaufen wird. Früher oder später könnte die Technologie jedoch den Sprung in unsere Alltagsgarderobe schaffen. Auch OMSignal-Mitgründer Stéphane Marceau <a href="http://bits.blogs.nytimes.com/2014/05/25/my-t-shirt-told-me-to-take-a-chill-pill/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">prognostiziert</a>: „In a decade, every piece of apparel you buy will have some sort of biofeedback sensors built in it.” Welche Produkte und Technologien dabei am Ende die Nase vorn haben und ob tatsächlich unsere gesamte Umwelt „versmartet“ werden wird, sollte hinterfragt werden. Klar ist: Die Wege, auf denen unsere Körperdaten in die Geräte und von dort ins Netz gelangen, sind vorgezeichnet, und wir werden einen immensen Anstieg entsprechender, sehr intimer Datenschätze erleben. Eine Debatte darüber, wie es an dieser Stelle damit weiter geht und wie viele und welche Daten es letztlich sein sollen, ist nicht zu vermeiden.</p>
<h3>Alle Teile der Sommerreihe Internet der Dinge:</h3>
<p><strong><em>Einführung:</em> <a title="Internet der Dinge – Leben in der smarten Welt" href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-leben-in-der-smarten-welt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Leben in der smarten Welt</a></strong><br />
<strong><em>Teil 2:</em></strong> <a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-2-intelligentes-shopping/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Intelligentes Shopping<br />
</strong></a><em><strong>Teil 3: </strong></em><strong><a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-3-smart-home-2/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Smart Home<br />
</a><em>Teil 4:</em><a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-4-smart-cars/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Smart Cars</a></strong><br />
<em><strong>Teil 5: </strong></em><a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-5-smart-country/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Smart Country</strong></a><br />
<strong><em>Teil 6:</em> <a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-6-smart-city/">Smart City</a></strong><br />
<em><strong>Teil 7: <a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-7-industrie-4-0/">Industrie 4.0 </a></strong></em></p>
<p>Titelbild: <a href="http://openclipart.org/detail/1693/various-clothing-by-jicjac" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Open Clipart/Jic Jac</a> (Public Domain)<br />
Bild &#8211; Display: Screenshot aus <a href="https://www.youtube.com/watch?v=MDa_af2pAdo" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Video</a><br />
Bild &#8211; T-Shirt:  <a href="http://www.cityzensciences.fr/en#" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Cityzen Sciences</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="378" height="66" /></a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-7" data-row="script-row-unique-7" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-7"));</script></div></div></div>
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			</item>
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		<title>Internet der Dinge – Leben in der smarten Welt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob Werlitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2014 09:40:28 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-8"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Das Internet der Dinge ist keine Zukunftsmusik, es ist real. Wir nutzen es bereits tagein, tagaus und es ist absehbar, was uns in naher Zukunft noch bevorsteht. Während die Wirtschaft jubelt, warnen Datenschützer vor den Risiken, die diese Entwicklung mit sich bringt. Doch worum geht es dabei eigentlich genau und was ist so revolutionär daran? Mit unserer diesjährigen Sommerreihe wollen wir den „Dingen“ auf den Grund gehen und das Phänomen aus seiner Dunstwolke ziehen. In mehreren Beiträgen sollen Instrumente, Technologien und Dienste vorgestellt werden, in denen sich die Idee bereits manifestiert.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Buzzwords sind so eine Sache: In den immer unübersichtlicheren und vielstimmigeren Netzöffentlichkeiten sind sie notwendig und verwirrend zugleich. Sie organisieren und ermöglichen einen gemeinsamen Diskurs und verwässern gleichzeitig den Gegenstand, weil sie zu viele Einzelaspekte unter sich vereinigen. Das <b>Internet der Dinge </b>ist ein solches Buzzword. Es schwirrt seit einer gefühlten Ewigkeit durch Kongresse, Artikel und Diskussionsrunden. 1999 von Technik-Pionier Kevin Ashton eingeführt, avancierte der Begriff „Internet of Things“ (IoT) in den letzten Jahren zum „Next Big Thing“ der IT-Branche. Mehr noch, es gilt als Triebfeder einer „<a href="http://www.bmbf.de/de/9072.php">vierten industriellen Revolution</a>“, in deren Folge sich unsere Gegenwartskultur grundlegend umkrempeln wird.<br />
Nicht verwunderlich also, dass sich über das weite Feld technischer Neuerungen, die unter dem Sammelbegriff zusammengefasst werden können, bereits ein Meer an <a href="http://www.itespresso.de/2013/06/25/studie-bis-2020-generiert-das-internet-of-everything-144-billionen-us-dollar/">Verheißungen</a> und Verwünschungen gelegt hat. Es wird munter gewarnt und entwarnt, gefachsimpelt und philosophiert. Doch bei all den Ausblicken und Prognosen kann schnell übersehen werden, dass das Internet der Dinge längst seinen Weg in unseren Alltag, unsere Geräte und Wohnungen gefunden. Die großen IT-Konzerne der Gegenwart haben in entsprechende Technologien <a href="http://www.boersennews.de/nachrichten/videos/siemens-investiert-in-internet-der-dinge/759995">investiert</a>, forschen <a href="http://www.silicon-saxony.de/news/news-detail/archive/2014/january/article/bosch-forscht-fuer-internet-der-dinge-und-dienste.html?tx_ttnews%5bday%5d=07&amp;cHash=ae2962a6a9c50068371760ce0947b82d">selbstständig</a> an entsprechenden Geräten oder <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/google-kauft-nest-labs-fuer-3-2-milliarden-dollar-a-943362.html">kaufen Startups</a> auf. Die technologische Revolution ist in vollem Gange.</p>
<h3>Zur Sache: Was passiert da eigentlich genau?<b> </b></h3>
<p>Bereits Anfang der 1990er Jahre hatte der Informatiker Mark Weiser von „Ubiquitous Computing“ gesprochen. Die Bezeichnung, die sich in der US-Debatte bis heute durchgesetzt hat, bringt das Phänomen auf den Punkt: Rechner, wohin das Auge blickt. Die Idee ist zunächst so einfach wie einleuchtend: Nachdem wir im Web 2.0 unser Leben ins Internet gestellt haben, verlängern wir nun das Internet in die reale Welt. Intelligente Sensoren und eine Netzverbindung machen aus jedem Ding eine potenzielle Datenquelle.<br />
Wo früher Computer und in jüngerer Zeit Mobilfunkgeräte und Tablets die Schnittstellen im globalen Netz darstellten, sind nun Gegenstände die Pfeiler einer umfassenden Struktur. Nahezu jeder Gegenstand kann von nun an senden und empfangen. Cloud-Computing, Apps und Big Data helfen im Weiteren, die generierten Daten zu organisieren, zu verbinden und zu nutzen. Schon heute verwenden wir viele dieser Dienste und profitieren davon, teils ohne es wahrzunehmen. Das Smartphone speichert fortlaufend unseren Aufenthaltsort, das Auto misst die Temperatur, unser iPhone weiß, wie weit wir gelaufen sind, und schließt die Jalousien, wenn es zu hell ist. Während in der öffentlichen Wahrnehmung häufig technische Geräte wie das Smartphone im Vordergrund stehen, reicht das Spektrum an Anwendungsfeldern weit darüber hinaus. Ob in Wirtschaft, Wissenschaft oder öffentlicher Infrastruktur, <a href="http://postscapes.com/what-exactly-is-the-internet-of-things-infographic" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die Nutzungsmöglichkeiten</a> scheinen nahezu unbegrenzt.</p>
<h3>Wozu das Ganze?</h3>
<p>Durch das umfassende Zählen und Aufzeichnen erweitert sich unser Wissen immens. Unser Körper, unser Verhalten, unsere Geräte und unsere Umwelt: Das Internet der Dinge weiß Bescheid. Wir erlangen Statistiken zu beinahe jedem Aspekt unseres Lebens und können immens davon profitieren. Von der Verkehrsführung über die Logistik bis hin zum Stromverbrauch werden viele Bereiche der Wirtschaft und des Alltags transparenter und folglich optimierbar. So können Konsumenten nicht nur Zeit und Geld sparen, sondern auch Ressourcen effizienter genutzt und die Umwelt geschont werden. Durch den Abgleich von Bedarf und Angebot bieten sich auch Möglichkeiten der gemeinsamen Nutzung und optimalen Auslastung von Gebrauchsgütern – <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/trend-sharing-economy-teilst-du-schon-1.1989642">Sharing-Economy</a>. Kundendaten erlauben außerdem angepasste Produkte je nach Geschmack, Physiognomie oder Wohnort.<br />
Mehr als das, birgt die umfassende Vernetzung unserer Gegenstandswelt auch die Möglichkeit, von überall und jederzeit auf diese zuzugreifen. Das Smartphone wird so zur Schaltzentrale über Haus, Auto und Arbeitsplatz. Noch besser wird das Ganze allerdings, wenn sich die Fenster in meinem Haus von alleine schließen, sobald sie Regen registrieren, oder mein Kühlschrank im Alleingang Milch bestellt, sobald sie aus ist. Letztlich geht die Entwicklung genau in diese Richtung: Maschinen kommunizieren untereinander, voll automatisch, und der Mensch muss nicht einmal mehr eingreifen. Interoperabilität ist das Zauberwort und maximaler Komfort die Versprechung.</p>
<h3>Risiken und Nebenwirkungen</h3>
<p>Die Entwicklung steht zunächst in unserem Dienst. Sie macht uns sicherer, schneller, organisierter. Letztlich entsteht auf diese Weise eine virtuelle Struktur, die unbemerkt neben uns existiert, arbeitet und neue Realitäten schafft. Doch wie so oft, gilt auch hier: Nicht alles, was technisch umsetzbar ist, ist auch ethisch vertretbar, und auch darüber hinaus gibt es zahlreiche Einwände.<br />
<i>Privatsphäre:</i> Wenn jedwedes Datum unseres Lebens abrufbar ist, vernetzt und schließlich zu umfassenden Nutzerprofilen zusammengefasst wird, dann werden auch Konzepte wie Anonymität und Privatsphäre grundlegend in Frage gestellt. Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung erhalten vor diesem Hintergrund einen völlig neuen Stellenwert und werden gleichzeitig durch die Technologie herausgefordert wie nie.<br />
<i>Diskriminierung:</i> Versicherungen interessieren sich naturgemäß  immens dafür, wie und wie viel wir essen und uns ernähren, ob wir uns die Zähne putzen oder rauchen, wie wir Auto fahren und ob wir Haus, Auto und Fahrrad angemessen gegen Einbruch und Diebstahl sichern. „<a href="http://www.br.de/themen/ratgeber/inhalt/computer/telefonica-auto-versicherung-100.html">Pay as you Drive</a>“ – Verfahren machen jetzt schon deutlich, wohin die Reise in dieser Hinsicht gehen könnte: Versicherungsprämien orientieren sich an messbaren Datenströmen. Im Rahmen der <a href="http://politik-digital.de/im-netz-der-daten/">Debatte über Big Data-Verfahren</a> wird bereits ausgiebig darüber diskutiert, wo die ethischen Grenzen einer solchen datenbasierten Einordnung liegen.<br />
<i>Entscheidungsfreiheit: </i> Die letzten Bereiche, in denen noch von einer Trennung zwischen materieller Welt und virtueller Sphäre gesprochen werden konnte, werden nun auch von der Digitalisierung ergriffen. Der Bereich dessen, was wir noch verstehen, nachvollziehen und kontrollieren können, ist und wird in diesem Geflecht immer stärker eingeschränkt. Mit der Automation geben wir immer größere und weitreichendere Entscheidungen an Maschinen und Algorithmen ab. Fragen der Verantwortung und Haftung sind hier ebenso zu stellen wie <a href="http://politik-digital.de/big-data-into-the-control/">die Frage nach Handlungsautonomie</a>.<br />
<i>Fremdzugriff</i><i>:</i> Garagentür auf, Alarm aus – Einbrechen leicht gemacht? <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/kuehlschrank-verschickt-spam-botnet-angriff-aus-dem-internet-der-dinge-a-944030.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fälle</a>, in denen die technische Infrastruktur gehackt wurde, haben in der Vergangenheit bereits für Aufsehen gesorgt. Auch in Wirtschaft und Politik wird die Frage nach der Sicherheit und Manipulierbarkeit entsprechender Geräte und Technologien diskutiert. Denn eines ist klar: Mit der Digitalisierung all unserer Alltagsgegenstände erweitern sich die Angriffsfläche für Cyberkriminalität sowie dadurch entstehende Schäden immens.</p>
<h3>Die Sommerreihe „Internet der Dinge“</h3>
<p>Trotz allem: Wirtschaft und Politik können und wollen den Zug nicht verpassen, sondern vielmehr  in voller Fahrt aufspringen. Es geht um Geld, neue Industriezweige, Innovationspotenziale und eine Wachstumsbranche. Die Probleme müssen weiter diskutiert werden, doch sich dem Wandel zu verschließen, ist schier unmöglich. Wir wollen das Internet der Dinge greifbar machen. Mit unserer Sommerreihe werfen wir einen Blick auf Anwendungsfelder und ganz konkrete Produkte. Wir wollen wissen, wie diese technologische Revolution im Kleinen aussieht und funktioniert, was sich verändert und mit welchen Folgen. Was bedeutet es, wenn nahezu mein gesamtes Haus mit Sensoren ausgestattet ist, und was habe ich davon? Was verbirgt sich hinter der „Smart City“ und warum sollte ich intelligente Unterwäsche tragen? Die nächsten Wochen werden es zeigen.</p>
<h3>Alle Teile der Sommerreihe Internet der Dinge:</h3>
<p><strong><em>Teil 1</em></strong>: <strong><a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-1-smart-wearables/">Smart Wearables</a></strong><br />
<strong><em>Teil 2:</em></strong> <a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-2-intelligentes-shopping/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Intelligentes Shopping<br />
</strong></a><em><strong>Teil 3: </strong></em><strong><a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-3-smart-home-2/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Smart Home<br />
</a><em>Teil 4:</em><a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-4-smart-cars/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Smart Cars</a></strong><br />
<em><strong>Teil 5: </strong></em><a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-5-smart-country/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Smart Country</strong></a><em><strong>Teil 6: </strong></em><a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-6-smart-city/"><em><strong>Smart City</strong></em></a><br />
<em><strong>Teil 7: <a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-7-industrie-4-0/">Industrie 4.0 </a></strong></em><br />
Bild: <a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png">deviantart/dadallone</a>  (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-SA 3.0</a>)<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="378" height="66" /></a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-8" data-row="script-row-unique-8" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-8"));</script></div></div></div>
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			</item>
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		<title>Deutschland sucht den Super-CIO</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/deutschland-sucht-den-super-cio-3648/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Georg Babing]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Dec 2007 14:38:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative D21]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Gipfel]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Bundes-CIO]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Bernhard Beus]]></category>
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					<description><![CDATA[Die gute Nachricht des IT-Gipfels: Seit dem 10. Dezember 2007 gibt es den Bundes-CIO, den obersten Verantwortlichen für Informationstechnik. Die schlechte Nachricht: Hans-Bernhard Beus hat eine klassische Beamtenkarriere hinter sich und noch nie in der IT-Wirtschaft gearbeitet.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die gute Nachricht des IT-Gipfels: Seit dem 10. Dezember 2007 gibt es den Bundes-CIO, den obersten Verantwortlichen für Informationstechnik. Die schlechte Nachricht: Hans-Bernhard Beus hat eine klassische Beamtenkarriere hinter sich und noch nie in der IT-Wirtschaft gearbeitet.<br />
<!--break--></p>
<p>
Chief Information Officer (CIO), das klingt ausgesprochen wichtig. Noch besser klingt  Bundes-CIO –  ein oberster Verantwortlicher für Informationstechnik in Deutschland. Was hätte so ein Bundes-CIO für Möglichkeiten! Endlich einer, der seine ganze Kompetenz dafür einsetzt, der deutschen IT  auf die Sprünge zu helfen. Einer, der sich mit seinen Entscheidungen auch politisch durchsetzt und der die IT-Modernisierung von Bund und Ländern voran treibt. Die Einführung einer solchen Position wird schon seit langer Zeit u.a. vom Branchenverband Bitkom gefordert.
</p>
<p>
Die gute Nachricht: Seit dem 10.12.2007 gibt es so einen Bundes-CIO. Bundeskanzlerin Angela Merkel stellte auf dem zweiten nationalen IT-Gipfel in Hannover <a href="http://www.bmi.bund.de/Internet/Content/Ministerium/Organigramm__Neu/Lebenslaeufe/ll__beus.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hans-Bernhard Beus</a>, Staatssekretär im Bundesinnenministerium, als obersten Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik vor.
</p>
<p>
Die schlechte Nachricht: Wirklich wichtig scheint seine Position nicht zu sein. Beus wird seine neue Stelle nicht Vollzeit, sondern  neben seinen Tätigkeiten als Staatssekretär betreuen. Wie viel Zeit und Energie er also tatsächlich in die neu geschaffene Position investieren kann, ist fraglich. Der promovierte Jurist Beus beschäftigt sich als Staatssekretär mit dem Thema Bürokratieabbau, im IT-Bereich hat er bisher noch nie gearbeitet. Entscheidungsbefugnisse hat er nicht, sondern der „Rat der IT-Beauftragten“, in dem alle Bundesministerien vertreten sind. Der Bundes-CIO kann lediglich Empfehlungen geben.
</p>
<p>
<b>„Lutschpastille und Placebo“</b>
</p>
<p>
„Das ursprüngliche Konzept wurde bis zur Unkenntlichkeit entstellt“, urteilte Thomas Langkabel vom IT-Dienstleister CSC im Namen der Initiative D21. Polemischer formuliert es Michael Müller, Wirtschaftssenator des Bundesverbands mittelständischer Wirtschaft (BVMW): „Der Bundes-CIO ist eine Lutschpastille“, der verabschiedete Kompromiss sei „reine Placebo-Politik“.
</p>
<p>
<b>Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel</b>
</p>
<p>
Der zweite nationale IT-Gipfel sei „ein voller Erfolg“ gewesen, verkündete der Branchendienst Bitkom. Es sei „nicht nur geredet“ worden, sondern man habe „konkrete Hightech-Projekte“ angepackt. Zu diesen Projekten gehört allerdings eben auch die Einführung des Bundes-CIO.
</p>
<p>
Ansonsten bot der Gipfel wenig Neues. Bundeskanzlerin Angela Merkel bekräftigte in ihrem <a href="http://it-gipfelblog.hpi-web.de/index.php/2007/12/06/grusswort-der-bundeskanzlerin-dr-angela-merkel-zum-it-gipfelblog/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grußwort zum Gipfel</a>,<br />
dass der eingeschlagene Kurs im IT-Bereich fortgesetzt werden solle. Projekte wie die Einrichtung einer einheitlichen Behördenrufnummer 115 und das Forschungsprogramm Theseus standen bereits letztes Jahr auf der Agenda.
</p>
<p>
Die Bürgernähe der Veranstaltung war kritikwürdig: Gesprächsrunden gab es ausschließlich zwischen den geladenen Politikern und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, einen Dialog bspw. mit interessierten Abiturienten und Studenten gab es nicht. Schon vor dem ersten IT-Gipfel, der im Dezember 2006 in Potsdam stattfand, hatten Vertreter der deutschen Zivilgesellschaft (u.a. Christoph Dowe von politik-digital.de) in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel diesen Ausschluss der Zivilgesellschaft beklagt.
</p>
<p>
<b>Nett gebloggt</b>
</p>
<p>
Immerhin auf Web 2.0-Ebene konnte der zweite IT-Gipfel punkten: Das <a href="http://it-gipfelblog.hpi-web.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">IT-Gipfelblog</a> dokumentiert vorbildlich in Video-Podcasts und Text-Beiträgen das gesamte Event, Beiträge können kommentiert und bewertet werden – allerdings nur von angemeldeten Nutzern.
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://it-gipfelblog.hpi-web.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/itgipfelblog07.jpg" alt="IT-Gipfelblog 07" title="IT-Gipfelblog 07" height="252" width="350" /></a>
</div>
<div style="text-align: center">
Das Blog zum nationalen IT-Gipfel 07
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>&#034;Das Bewusstsein für saubere IT wächst&#034;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/uncategorized/das-bewusstsein-fuer-saubere-it-waechst-3353/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Gievert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Oct 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Gebhard]]></category>
		<category><![CDATA[Energieverbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Sustainable-IT]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="teaser">
Nachhaltige Informationstechnologie - damit beschäftigt sich die Fachkonferenz Sustainable-IT
am 17. und 18. Oktober in der Berliner Kalkscheune. politik-digital.de sprach mit Organisator Andreas Gebhard von der newthinking store GmbH über stromfressende Computer und die Energiebilanz von Google.
</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="teaser">
Nachhaltige Informationstechnologie &#8211; damit beschäftigt sich die Fachkonferenz Sustainable-IT<br />
am 17. und 18. Oktober in der Berliner Kalkscheune. politik-digital.de sprach mit Organisator Andreas Gebhard von der newthinking store GmbH über stromfressende Computer und die Energiebilanz von Google.
</p>
<p><!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>politik-digital.de:</b> <b>Im Vergleich zur<br />
Stahlindustrie oder zum Flugverkehr gilt Informationstechnologie<br />
(IT) als sauber. Wir dreckig und ressourcenfressend ist die Branche<br />
denn?</b>
</p>
<p>
<b>Andreas Gebhard:</b> Jeder, der schon einmal ein kaputtes<br />
Notebook oder ein kaputtes Handy gehabt hat – und ich denke,<br />
das ist jeder – sieht, dass hunderte von Komponenten in so<br />
einem Gerät sind. Das kommt natürlich irgendwoher, das<br />
muss irgendwo hin, das muss betrieben werden. Und dem möchten<br />
wir nachspüren: Wie schmutzig diese Industrie eigentlich ist.<br />
Da geht es auch um Arbeitsbedingungen – also wie die Komponenten<br />
hergestellt werden – die Stoffströme, um Energieverbrauch,<br />
um soziale Aspekte und Gerechtigkeit. Das Ziel des Kongresses <a href="http://www.sustainable-it.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sustainable-IT</a><br />
ist eine Bestandsaufnahme. Ein Beispiel: Eine Google-Anfrage entspricht<br />
einer Stunde Energiesparbirnen-Leuchten. Oder: Wenn man 365 Tage<br />
im Jahr seinen Second-Life-Avatar nutzen würde, dann verbraucht<br />
der genauso viel Energie wie man selber – mit allen Reisen.<br />
Das würde bedeuten, wenn jeder einen Second-Life-Avatar hätte,<br />
würde man den Energieverbrauch weltweit verdoppelt. Was natürlich<br />
in Anbetracht verschiedenster Klima und Umwelteinflüsse eine<br />
dramatische Katastrophe wäre. Das sind praktische Beispiele,<br />
über die sich die Leute, die sich im Internet bewegen, noch<br />
keine Gedanken gemacht haben.<br />
Man steht da relativ am Anfang. Es ist immer noch eine sehr junge<br />
Industrie, auch wenn es die digitale Revolution schon einige Jahre<br />
gibt. Von daher hat sie ein weißes Image. Das wollen wir nicht<br />
beflecken, aber wir wollen röntgen und schauen: Was ist da<br />
eigentlich Thema?
</p>
<p>
<b>Neue Anwendungen brauchen mehr Rechenleistung, mehr Kapazität<br />
und erfordern neue Geräte, die wiederum neue Ressourcen verbrauchen<br />
und mehr Elektroschrott produzieren. Wie kommt man aus dieser Falle<br />
wieder raus?</b>
</p>
<p>
Das ist eine gute Frage. Erstmals braucht man natürlich aufgeklärte<br />
Ingenieure, die sich diesem Thema von Anfang an widmen. Und natürlich<br />
Unternehmer und Unternehmen, die das Thema auch für wichtig<br />
halten. Aber ich wäre stinkreich, wenn ich diese Antwort jetzt<br />
schon geben könnte.
</p>
<p>
<b>Kann der einzelne Anwender etwas tun?</b>
</p>
<p>
Definitiv. Allein schon in der Wahl der IT-Komponenten hat man<br />
sehr viele Möglichkeiten, die sich auch im Geldbeutel bemerkbar<br />
machen. Es gibt mittlerweile Computer, die für den Hausgebrauch<br />
nutzbar sind, und die dramatisch weniger Strom verbrauchen. Es gibt<br />
einige Geräte, die auch auf ökologische Herstellung achten,<br />
es gibt Zertifizierungen. Das Bewusstsein wird immer größer.<br />
Wir haben ja mit Verwunderung gesehen, wie schnell die Automobilindustrie<br />
innerhalb von einem Sommer zur grünsten Industrie der Welt<br />
werden wollte. So weit ist man in der IT-Branche noch nicht, dass<br />
man wirklich genau sehen kann, dieser Rechner verbraucht soundsoviel<br />
Energie und dann abwägen, ob man ihn kauft oder nicht. Aber<br />
da wollen wir natürlich hin, dass man den Verbraucher enabled.
</p>
<p>
<b>Diese Buzzworte IT und Nachhaltigkeit – Ihr schreibt<br />
auf eurer Internetseite zum Kongress „Megatrends“ –<br />
werden seit Jahren diskutiert. Wir wollt Ihr es schaffen, dass der<br />
Kongress mehr bringt, als Diskussionen zu führen?</b>
</p>
<p>
Es ist in dieser provokanten Formulierung ja schon enthalten: Wenn<br />
man Megatrends hat, ist es nicht zwingend, dass diese auch verzahnt<br />
sind und dass sie etwas miteinander zu tun haben. Ich kann mich<br />
noch sehr gut daran erinnern, dass die Fragen des Klimaschutzes<br />
in deutschen Volksparteien auch eher noch im Munde geführt<br />
wurden, als dass wirklich gehandelt wurde. Da ist auch erst in den<br />
letzten Jahren etwas passiert. Ich glaube, wen man openminded ist<br />
und sich umschaut, was alles unter dieses Thema fällt, dann<br />
remixen wir diese Themenfelder mit einem ganz neuen Blickwinkel.<br />
Ich glaube, dass das eine bisher noch nicht dagewesene Art von Konferenz<br />
ist, weil wir so viele Facetten abdecken. Es kann nur in Dialogform<br />
laufen. Die Teilnehmer und die Referenten haben sich etwas zu erzählen.<br />
Ich glaube, da kommen Leute zusammen, die auf ihren Feldern Kapazitäten<br />
sind, aber bisher noch nicht miteinander zu tun hatten. Und das<br />
ist eine enormer Mehrwert, wenn es gelingen könnte, einen längerfristigen<br />
Diskurs und eine Behandlung des Themas zu machen.
</p>
<p>
<b>Auf der Konferenz sollen ja auch Praxisbeispiele vorgestellt<br />
werden. Welches findest Du besonders spannend?</b>
</p>
<p>
Das spannendeste, was es im Moment gibt, sind die Computer, die<br />
mit so massiv wenig Energie auskommen. Wie zum Beispiel beim <a href="http://laptop.org/index.de.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">One-Laptop-per-Child-Gerät</a><br />
. Da geht es darum, Computerinfrastruktur aufzubauen, wenn<br />
keine flächendeckende Energieversorgung vorhanden ist. Das<br />
ist natürlich super. Das hat so viele soziale, energiepolitische,<br />
wirtschaftliche Implikationen, das finde ich extrem spannend.
</p>
<p>
<b>Ihr zielt mit der Konferenz ja auch auf die Punkte Demokratie<br />
und Governance ab. Was hat das mit Nachhaltigkeit in der IT-Branche<br />
zu tun?</b>
</p>
<p>
Nehmen wir einmal den Fall an, dass eine Bundesregierung beschließt<br />
ab dem Jahr 2010 Grenzwerte für den Energieverbrauch von IT-Produkten<br />
in der öffentlichen Verwaltung einzuführen. Dann sieht<br />
man es sofort: Es hat Auswirkungen auf die Hardware und die Stoffe,<br />
die in diesen Geräten verbaut werden und auf die Energiebilanz.
</p>
<p><b>Vielen Dank für das Gespräch.</b></p>
<p>
Die interdisziplinäre Fachkonferenz Sustainable-IT will „über<br />
die Auswirkungen von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien<br />
auf die natürlichen Ressourcen“ diskutieren. Sie findet<br />
am 17. und 18. Oktober in der Kalkscheune in Berlin-Mitte statt.<br />
Das aktuelle <a href="http://www.sustainable-it.org/?page_id=5" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Programm<br />
kann man hier nachlesen.</a></p>
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