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	<title>Jens Oenicke &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Jens Oenicke &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>&#034;Wir sind überzeugt, amerikanische Verhältnisse erreichen zu können&#034;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[afischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Abgeordnetenhauswahl]]></category>
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					<description><![CDATA[<b><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Am 10. Oktober sind
Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus. Erstmals werden &#34;Die Digitalen&#34;,
eine erst kürzlich gegründetete Partei, daran teilnehmen. &#34;Die Digitalen&#34;
wollen sich in ihrer Politik hauptsächlich der neuen Medien bedienen,
um ein höchstes Maß an Transparenz zu erreichen. &#34;Chats statt stundenlanger
Laberdebatten&#34;</span></b>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Am 10. Oktober sind<br />
Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus. Erstmals werden &quot;Die Digitalen&quot;,<br />
eine erst kürzlich gegründetete Partei, daran teilnehmen. &quot;Die Digitalen&quot;<br />
wollen sich in ihrer Politik hauptsächlich der neuen Medien bedienen,<br />
um ein höchstes Maß an Transparenz zu erreichen. &quot;Chats statt stundenlanger<br />
Laberdebatten&quot;</span></b><!--break--></p>
<p>
<span style="color: #ff6600"><b><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">politik-digital</span></b></span><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">:<br />
Wieviele Unterschriften haben Sie schon, und wieviele benötigen Sie noch,<br />
um an der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus teilzunehmen? </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Oenicke</b>: Wir<br />
haben bisher Formulare von ca. 500 Berlinerinnen und Berlinern erhalten<br />
die uns mit ihrer Unterschrift unterstützen wollen. Um für die BerlinWahl99<br />
zugelassen zu werden, fehlen uns also noch ungefähr 1700 Stimmen.<br />
So eine Unterschrift verpflichtet zu nichts und man muß auch nicht Mitglied<br />
der Digitalen werden, um uns mit einer Stimme zu unterstützen, aber neue<br />
Mitglieder sind bei uns natürlich jederzeit herzlich willkommen. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Warum sagen Sie von sich selbst, daß Sie keine<br />
Ideologie verfolgen, sondern pragmatische Politik, wenn man gleichzeitig<br />
in Ihrem Programm lesen kann &quot;es soll wieder Spaß machen zu leben, es<br />
soll sich lohnen, den eigenen und den gemeinschaftlichen Idealen nachzugehen.<br />
es soll wieder Visionen geben&#8230; Klingt alles doch sehr idealistisch?!<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Oenicke</b>: Wir<br />
wollen, von den verschieden Ideologien abgekoppelt, eine lösungsorientierte<br />
Politik etablieren. Es darf keine grauen Männer oder Frauen in Elfenbeintürmen<br />
geben, die über Probleme diskutieren, die sie nicht mehr betreffen oder<br />
nie betroffen haben. Ich verstehe unter Politik nicht, sich mitunter stundenlang<br />
während einer Debatte mit ausgesuchten Leuten im Kreis zu drehen, sondern<br />
eine klare Frage bzw. eine klare Problembeschreibung zu stellen und dann<br />
gemeinsam die geeignete Lösung dafür zu finden. Ob die Problemlösung,<br />
oder ein Ansatz dazu von Mann, Frau, rot, grün, Rentner oder Berufspolitiker<br />
kommt, ist völlig unwichtig, es zählt das bessere Argument und damit die<br />
bessere Lösung. Das ist die Voraussetzung um interessierte Menschen wieder<br />
an die Politik heranzuführen. Es macht niemandem Spaß, eine Idee zu entwickeln<br />
und entmutigt durch die bisherige politische Landschaft, sich mit einem:<br />
&quot;Mir hört ja eh keiner zu&quot; in sein Schneckenhaus zurückzuziehen. Mit dem<br />
Bewußtsein im Hinterkopf, daß einem nicht nur jemand zuhört, sondern daß<br />
man überhaupt die aktive Möglichkeit hat, etwas zu bewegen, macht es auch<br />
wieder Spaß, Ideen und Visionen zu entwickeln. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Welche sind die erstarrten Strukturen, die<br />
sie oft in Ihrem Programm erwähnen? Mit ihren websites haben doch schon<br />
viele Politiker die Zeichen der Zeit erkannt. Oder reicht Ihnen diese<br />
Transparenz nicht? </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Die Digitalen</b>:<br />
Die aktuellen Webseiten der etablierten Parteien oder einzelner Politiker<br />
sind zum großen Teil solide erstellt und bieten einen guten aber statischen<br />
Inhalt an Informationen. Eine e-Mail an einen Politiker zu schreiben und<br />
im Ungewissen darüber sein, ob nicht seine Sekretärin oder extra dafür<br />
eingestellte Studenten die Post beantworten, reicht mir aber einfach nicht<br />
aus. Ich stelle mir Politik als ein lebendes, atmendes Gebilde vor. Wir<br />
wollen im interaktiven Dialog, ob persönlich oder digital, mit Mitgliedern,<br />
Nichtmitgliedern und allen politisch Interessierten, die richtigen Fragen<br />
stellen und gemeinsam die richtigen Antworten finden. Wir möchten mit<br />
Hilfe der heutigen Technik wie z.B. Internet-Chat, Diskussionforen, Video-<br />
und Telefonkonferenzen oder auch der einfachen e-Mail einer breiten Masse<br />
die Möglichkeit geben, Politik aktiv mitzugestalten.<br />
Tranparenz ist darüber hinaus ein gutes Stichwort, darunter verstehe ich<br />
zum Beispiel komplette Offenheit nach außen, das fängt bei unseren Ideen<br />
und Zielen an und setzt sich bis zu eventuellen Parteispenden fort. Bei<br />
uns wird z.B. jeder, der eine Spende an &quot;Die Digitalen&quot; leistet, mit Name<br />
und Summe, bzw. Sachwert, seiner Spende auf der Webseite veröffentlicht.<br />
Und selbstverständlich beantworten wir unsere e-Mails wirklich selbst.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Glauben Sie es genügt, wenn Sie Ihren Wahlkampf<br />
ausschließlich übers Internet führen, das schließlich noch kein Massenmedium<br />
in Deutschland ist? Vermuten Sie ausreichend Wähler vor den Rechnern?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Oenicke</b>: Wir<br />
werden zwar große Schwerpunkte des Wahlkampfes wie Livechats mit den Kandidaten,<br />
Wahlforum und ähnliche interaktive Events im Internet veranstalten, es<br />
werden aber auch einige kleine, nicht virtuelle Veranstaltungen der &quot;Digitalen&quot;<br />
in Berlin stattfinden. Die Anzahl der Internetanschlüsse in Deutschland<br />
steigt zwar ständig an, trotzdem ist es noch viel zu wenig verbreitet<br />
und auch nur einem bestimmten Personenkreis zugängig. Es gibt zwar gute<br />
und wichtige Aktionen, wie z.B. &quot;Schulen ans Netz&quot; aber Gruppen wie Hausfrauen<br />
und Hausmänner oder vor allem Senioren haben oft noch große Berührungsängste<br />
mit dem neuen Medium. Diese Gruppen wollen wir nicht einfach ausgrenzen.<br />
Wir wollen uns verstärkt dafür einsetzen, daß zusammen mit Wirtschaft<br />
und Politik Programme erarbeitet werden, die einer breiteren Masse kostengünstige<br />
Internetanschlüsse zur Verfügung stellt. Ein Ansatz hierzu wären z.B.<br />
mehr Internetterminals in öffentlichen Büchereien. Aber das braucht eben<br />
seine Zeit. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b>Wenn Sie bei der Berlin-Wahl nicht erfolgreich<br />
sind, bleiben Sie trotzdem politisch aktiv? Vielleicht sogar auf Bundesebene?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Oenicke</b>: Das<br />
Internet ist ein globales Medium, und die Digitalen sind eine globale<br />
Partei. Sollten wir bei der BerlinWahl99 nicht die notwendigen 2200 Unterschriften<br />
bekommen, oder auf Grund der kurzen Zeit des Wahlkampfes zu wenig Leuten<br />
unsere Ideen vermitteln können, werden wir uns davon natürlich nicht entmutigen<br />
lassen und auf jeden Fall bei anderen Landtagswahlen und auch auf Bundesebene<br />
aktiv werden. Die Entscheidung in Berlin zu kandidieren ist uns sehr leicht<br />
gefallen, Berlin ist Hauptstadt und hat ein kulturell und wirschaftlich<br />
stark wachsendes Umfeld &#8211; ideal für eine junge Partei mit guten, neuen<br />
Ideen. Zudem bin ich ein Berliner von Geburt an und das mit Leib und Seele.<br />
ich kenne somit meine Stadt und ihre Probleme nicht nur aus der Sicht<br />
eines externen Beobachters, sondern habe eine besondere Motivation, positive<br />
Veränderungen voranzutreiben. Ich bin eben ein Berliner, und das bleibt<br />
man für sein Leben. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Nehmen wir an, Sie ziehen ins Berliner Abgeordnetenhaus<br />
ein. Welche Koalitionen würden Sie eingehen? </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Oenicke</b>:&quot;Die<br />
Digitalen&quot; wollen die richtigen Fragen stellen und lösungsorientierte<br />
Politik betreiben. Im Augenblick sehen wir keine unter den etablierten<br />
Parteien, die das Niveau erreicht hat, Politik mit uns zu machen die unseren<br />
Ansprüchen genügt. Deshalb haben wir &quot;Die Digitalen&quot; ja gegründet. Wenn<br />
wir unser Ziel, bei der Wahl als einzelne Partei auf der Hochrechnungsliste<br />
zu erscheinen, übertreffen und ins Abgeordnetenhaus einziehen, dann stehen<br />
wir nur für eine Partei als Koalitionspartner zur Verfügung, die sich<br />
an unser Verständniss von Politik annähert. Wenn Sie mich fragen, welchen<br />
Politiker etablierter Parteien wir gerne in unseren Reihen sehen würden,<br />
für Außenminister Fischer hätten wir immer einen Platz frei. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital: </span></b>Vielen Dank für das Gespräch. <br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> Das Interview mit<br />
Jens Oenicke führte Anne-Katrin Fischer </span></p>
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