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	<title>Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg &#8211; politik-digital</title>
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		<title>GuttenPlag-Wiki – preisverdächtig?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/guttenplag-wiki-preisverdaechtig-5238/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Johann Eggert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 May 2011 16:53:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg]]></category>
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		<category><![CDATA[Grimme-Online-Award]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>
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					<description><![CDATA[Am selben Tag, an dem das Grimme-Institut die  Nominierungen für seine Online-Awards bekannt gibt, veröffentlicht die Untersuchungskommission der Universität Bayreuth ihr Untersuchungsergebnis zu Guttenbergs Doktorarbeit. Diese beiden zeitgleichen Ereignisse rufen einen Prozess in Erinnerung, der auch im Internet für viel Furore gesorgt hatte.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am selben Tag, an dem das Grimme-Institut die Nominierungen für seine Online-Awards bekannt gibt, veröffentlicht die Untersuchungskommission der Universität Bayreuth ihr Untersuchungsergebnis zu Guttenbergs Doktorarbeit. Diese beiden zeitgleichen Ereignisse rufen einen Prozess in Erinnerung, der auch im Internet für viel Furore gesorgt hatte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Bayreuther Untersuchungskommission hat ihren rund 40-seitigen Abschlussbericht, aus dem bereits in den vergangenen Tagen in der Presse zitiert worden war, heute auf der Homepage der oberfränkischen Universität <a href="http://www.uni-bayreuth.de/presse/info/2011/Bericht_der_Kommission_m__Anlagen_10_5_2011_.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">veröffentlicht</a>. Das für den ehemaligen Wirtschafts- und Verteidigungsminister nur wenig schmeichelhafte Ergebnis dieser Prüfung ruft nun abermals einen Prozess in Erinnerung, der im Februar 2011 unter zahlreichen Internet-Nutzern zu einer kollaborativen Aktion geführt hatte. Die <a href="/guttenplag-wiki-karl-theodor-zu-guttenberg-plagiat-anonymitaet" target="_blank" rel="noopener noreferrer">annonymen Rechercheure</a> durchforsteten die zu Guttenbergsche Doktorarbeit, förderten immer umfangreichere und deutlichere Belege für das wissenschaftliche Fehlverhalten des CSU-Politikers zutage und drängten den damaligen Bundesminister der Verteidigung somit schließlich zum Rückzug von seinen politischen Ämtern und Funktionen.</p>
<p>Die in der medialen Öffentlichkeit breit rezipierte Arbeit der am GuttenPlag-Wiki beteiligten Internet-Nutzer habe eine gesellschaftliche Debatte über Verantwortung sowie moralische und ethische Standards ausgelöst, begründete die Nominierungskommission ihre Kandidatenauswahl am heutigen Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf.<br />
Das nominierte Wiki-Projekt, in dem Fundstellen zusammengetragen und verifiziert wurden, ist jedoch kein Solitär geblieben. Zahlreiche weitere Versuche, mithilfe von ähnlichen Wiki-Projekten die Doktorarbeiten von (Politiker-) Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zu überprüfen, wurden in der Folge gestartet und riefen in der Öffentlichkeit neben Zuspruch auch harsche Kritik hervor. So etwa des Berliner Journalisten und Moderators Hajo Schumacher, der die heute für den Grimme-Online-Award nominierte Zunft der Online-Plagiate-Jäger in dem <a href="http://www.visdp.de/magazin/skandal-oder-pillepalle/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Magazin &#8220;V.i.S.d.P.&#8221;</a> wirkmächtig als &#8220;selbstgerechte digitale Blockwarte&#8221; bezeichnete.<br />
Das Projekt &#8220;GuttenPlag-Wiki&#8221;, das in der Kategorie &#8220;Spezial&#8221; vom Grimme-Institut nominiert worden ist, sieht sich vor der Verleihung des renommierten Medienpreises, die am 22. Juni in Köln stattfinden wird, mit teilweise namhaften Mitbewerben konfrontiert.</p>
<p>Für den <a href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=1195" target="_blank" rel="noopener noreferrer">diesjährigen Grimme-Online-Award</a> (auch die Website politik-digital.de gehörte im Jahr 2001 bereits zu den Preisträgern) wurden von der Auswahlkommission neben dem Projekt GuttenPlag-Wiki insgesamt 24 weitere Online-Angebote verschiedenster Provenienz in fünf Kategorien nominiert. Darunter finden sich gleich drei Multimedia-Projekte des deutsch-französischen Kulturkanals ARTE, das verteidigungspolitische Blog &#8220;Augen geradeaus&#8221; oder das Leipziger Internetradio-Projekt &#8220;detektor.fm&#8221;.</p>
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		<title>Links, zwo, drei, vier &#8211; KW 09</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kw-09-0-5160/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Simone Schiedchen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 16:12:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Internetsperre]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[Unbegrenztes Internet? Einmischung der Politik könnte dies bald beenden; Wahl-O-Mat zu den Landtagswahlen in Baden Württemberg und Rheinland-Pfalz; Guttbye! Diese Woche nun wirklich - Dies und mehr in der Linkliste. 
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unbegrenztes Internet? Einmischung der Politik könnte dies bald beenden; Wahl-O-Mat zu den Landtagswahlen in Baden Württemberg und Rheinland-Pfalz; Guttbye! Diese Woche nun wirklich &#8211; Dies und mehr in der Linkliste.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/152280/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Neue Grenzen für das Internet?<br />
</a></strong>Bedarf es nun auch einer Internetverfassung in Deutschland? Dieser Frage geht Jutta Heeß in ihrem Artikel für die Kulturzeit auf 3sat.de nach. Grenzen und Internet passen eigentlich nicht zusammen. Vor diesem Hintergrund werden zwei Aspekte genauer beleuchtet: der Umgang mit dem Urheberrecht und die Transparenz politischer Prozesse.<br />
<strong><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/computer/1398315/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Kontrolle des Netzes<br />
</a></strong>Pia Grund-Ludwig meint auf dradio.de, dass Regierungen sich zunehmend in die Gestaltung des weltweiten Datennetzes einmischen. Diese Problematik wurde in Frankfurt auf einer INET-Konferenz diskutiert. Grund-Ludwig spricht dazu mit Kennern der Thematik. So sehe z. B. Andy Müller-Maguhn vom Chaos Comupter Club Nachholbedarf in Sachen Demokratie durch Vernetzung nicht nur in autoritären Staaten, sondern auch in Deutschland.<br />
<strong><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,748290,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Gesetze für das Internet</a></strong><br />
Ex-Bundesinnenminister Thomas de Maizière sprach zum Start der CeBIT mit Spiegel Online. Darin äußert er sich zu den weiteren Maßnahmen der Koalition gegen Gefahren aus dem Netz und zu möglichen Gesetzen. Inwiefern sein Nachfolger Friedrich dieses Vorgehen weiter verfolgt, wird sich erst zeigen.<br />
<strong><a href="http://www.taz.de/1/netz/netzkultur/artikel/1/es-fehlt-eine-sicherheitskultur" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
</a></strong><strong><a href="http://www.taz.de/1/netz/netzkultur/artikel/1/es-fehlt-eine-sicherheitskultur" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Socialnetworksecurity.org deckt auf</a></strong><strong><a href="http://www.taz.de/1/netz/netzkultur/artikel/1/es-fehlt-eine-sicherheitskultur" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
</a></strong>Die Betreiber der Plattform socialnetworksecurity.org wurden im TAZ-Interview von Ben Schwan zu ihrer Arbeit befragt. Ziel ist es, Lücken in sozialen Netzwerken aufzudecken und diese den Anbietern mitzuteilen, die unterschiedlich auf die gegebenen Hinweise reagieren. Allgemein könne in Deutschland aber von einer relativ sicheren Struktur gesprochen werden.</p>
<p><strong><a href="http://economist.com/debate/days/view/663">Internet-Demokratie</a></strong><strong><a href="http://www.bpb.de/methodik/REATW6,0,Wer_steht_zur_Wahl.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
</a></strong>Online-Debatte auf economist.com: Evgeny Morozov und John Palfrey diskutieren das Thema &#8220;Internet Democracy&#8221; vor dem Hintergrund der Ereignisse im Nahen Osten. Das Ergebnis des Online-Votings: Das Internet ist keine demokratische Macht per se.</p>
<p><strong><a href="http://www.bpb.de/methodik/REATW6,0,Wer_steht_zur_Wahl.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wählen! Aber wen?</a></strong><br />
Die Bundeszentrale für politische Bildung hat eine Übersicht der zur Wahl stehenden Parteien in Baden-Württemberg am 27. März 2011 zusammengestellt. Auf dieser Seite wird ein Überblick gegeben. Gleichzeitig können allgemeine Informationen und das Profil der Parteien abgerufen werden.<br />
Zusätzlich dazu bietet die BpB zur Landtagswahl den <a href="http://www.bpb.de/methodik/XQJYR3,0,0,WOM_Mutter_Startseite.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahl-O-Mat</a> an.<br />
<strong><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/guttenberg-sturz-und-das-internet-das-netz-sagt-guttbye-1.1066424" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
&#8220;Guttbye&#8221;</a></strong><br />
Für Johannes Kuhn von sueddeutsche.de ist die Causa Guttenberg ein Beispiel für den unaufhaltsamen Aufstieg der Prosumenten-Kultur. Das Netz habe den Einfluss der Mainstream-Medien längst relativiert. Kuhn spricht von einer Demokratisierung der Meinungsmache. Die dezentrale, viral genannte Verbreitung eines Themas mache das Web für Politiker gefährlich.</p>
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		<item>
		<title>Anonyme Rechercheure</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/anonyme-rechercheure-5149/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 15:25:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[GuttenPlag-Wiki]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
		<category><![CDATA[Plagiat]]></category>
		<category><![CDATA[Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Internet-Wiki sorgt derzeit für Aufregung in Deutschland. Auf der Website <a href="http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/GuttenPlag_Wiki" target="_blank" rel="noopener noreferrer">GuttenPlag</a> veröffentlichten Netzaktivisten in einer kollaborativen Aktion vermeintliche Plagiate aus Guttenbergs Dissertation. Doch wer steht hinter der Plattform? Und ist das überhaupt wichtig? 
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Internet-Wiki sorgt derzeit für Aufregung in Deutschland. Auf der Website <a href="http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/GuttenPlag_Wiki" target="_blank" rel="noopener noreferrer">GuttenPlag</a> veröffentlichten Netzaktivisten in einer kollaborativen Aktion vermeintliche Plagiate aus Guttenbergs Dissertation. Doch wer steht hinter der Plattform? Und ist das überhaupt wichtig? </p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Vor ca. einem Monat kämpfte Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg noch für volle Aufklärung im Fall der auf der Gorch Fock zu Tode gekommenen Kadettin. Doch weder der Skandal auf der Gorch Fock, noch die vorher stattgefundene Kundus-Affäre brachten den derzeit beliebtesten Politiker Deutschlands so nahe an einen Rücktritt wie das GuttenPlag-Wiki. Mit dem Tool wurde der Verdacht erhärtet, dass Guttenberg große Teile seiner Dissertation aus anderen Quellen kopierte, ohne diese wissenschaftlich korrekt anzuzeigen. Das GuttenPlag-Wiki ist seitdem in aller Munde und die Affäre für den Verteidigungsminister noch lange nicht ausgestanden. Obwohl er mittlerweile seinen Doktortitel freiwillig zurückgab und öffentlich Reue zeigte.
</p>
<p align="center">
<img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/110218_guttenplag-wiki.png" alt="GuttenPlag-Wiki" title="GuttenPlag-Wiki" height="245" width="480" />
</p>
<p align="center">
<b>Screenshot vom GuttenPlag-Wiki</b>
</p>
<p>
Der Blogger Robin Meyer-Lucht <a href="http://carta.info/38395/guttenplag-cognitive-surplus-bei-der-arbeit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ist überzeugt</a>: Ein vergleichbares redaktionelles Projekt in den Print-Medien hätte in entsprechend kurzer Zeit niemals zu solch umfangreichen und schnellen Ergebnissen führen können. Die seit vergangener Woche diskutierte Dissertation &quot;Verfassung und Verfassungsvertrag&quot;  hat neben Pressevertretern und Oppositionspolitikern auch eine Schar engagierter Internet-Nutzer auf den Plan gerufen. Die große Zahl derjenigen, die sich durch ihre Forumsbeiträge und durch Recherche in digitalen Bibliotheken an der Verifizierung der kritischen Textpassagen beteiligten, hatte innerhalb von nur einer Woche zu einem vorläufigen Abschlussbericht geführt.
</p>
<p>
Interessant erscheint aber auch die Frage, wer sich genau hinter GuttenPlag versteckt, denn über die  Identität der Urheber ist in den Medien bislang nur spekuliert worden. Dabei wirft die Tatsache, dass die Betreiber anonym bleiben wollen, auch einige Fragen auf.<br />
Es bleibt unklar, wer letztendlich für diesen offensichtlichen Erfolg der Netzcommunity verantwortlich zeichnet. Rund um das &quot;crowd-sourcing&quot;-Projekt GuttenPlag-Wiki herrscht bis heute Anonymität seitens der Plattformgründer und ihrer Zuträger. Dies scheint nachvollziehbar, blickt man auf mögliche persönliche oder  berufliche  Konsequenzen für die Mitarbeiter der Plattform. Der Kopf der Enthüllungswebsite WikiLeaks, Julian Assange, hatte sich hingegen offensiv in der Öffentlichkeit positioniert und muss sich seitdem mit diversen Vorwürfen, Anschuldigungen und  Klagen auseinandersetzen.  
</p>
<p>
Nun ist es denkbar, dass die Betreiber von GuttenPlag genau dies vor Augen hatten, als sie mit diversen Interviewanfragen konfrontiert wurden und auf Anonymität bestanden. Die Frage ist aber auch: Wäre die Arbeit des Wiki eine schlechtere, wenn z. B. herauskommen würde, dass die Betreiber oder Mitarbeiter einer gegnerischen Partei von zu Guttenberg angehörten? Wie würde dann die Öffentlichkeit mit den Informationen umgehen?   
</p>
<p>
Der Hinweis der Initiatoren, mit ihrem spontanen Wiki-Projekt keine parteipolitischen oder persönlichen Ziele verfolgen zu wollen, wird deswegen auch auf der Titelseite hervorgehoben. Die mediale Berichterstattung über Karl-Theodor zu Guttenbergs akademische Fehlleistungen und deren mögliche Auswirkungen auf seine zukünftige politische Karriere lassen sich andererseits nur schwer voneinander trennen. Damit werden anonyme &quot;Schwarm-Intelligenz&quot;-Projekte wie das GuttenPlag-Wiki auch zukünftig vor einer Herausforderung stehen: Durch die Wahrung von Anonymität ermöglichen sie einerseits einem breiten Unterstützerkreis die Möglichkeit der Partizipation. Andererseits werden sie durch die gewählte Anonymität bei ähnlich prominenten Fällen mit der Unterstellung zu kämpfen haben, politische oder persönliche Absichten zu verfolgen. Unabhängig von der Richtigkeit und Evidenz der jeweiligen kritischen Aufarbeitung.  
</p>
<p>
<i>Unter Mitarbeit von </i><i><a href="/user/jeggert" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Johann Eggert</a></i></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>InfoMonitor Juni 2009: Iran im Fokus der Fernsehnachrichten</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/infomonitor-juni-2009-iran-im-fokus-der-fernsehnachrichten-4441/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 09:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Frank-Walter Steinmeier]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Air France]]></category>
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					<description><![CDATA[Die deutschen Fernsehnachrichten befassten sich im Monat Juni besonders intensiv mit der politischen Krise im Iran. Wie der „InfoMonitor“ des Instituts IFEM, Köln, ermittelt hat, berichteten die vier Hauptnachrichtensendungen „Tagesschau“, „heute“, „RTL aktuell“ und „Sat.1 Nachrichten“ zusammen über zweieinhalb Stunden (156 Minuten) über dieses Thema. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutschen Fernsehnachrichten befassten sich im Monat Juni besonders intensiv mit der politischen Krise im Iran. Wie der „InfoMonitor“ des Instituts IFEM, Köln, ermittelt hat, berichteten die vier Hauptnachrichtensendungen „Tagesschau“, „heute“, „RTL aktuell“ und „Sat.1 Nachrichten“ zusammen über zweieinhalb Stunden (156 Minuten) über dieses Thema. <!--break--></p>
<p>
Auf dem zweiten Platz der Topthemen-Liste folgt der Absturz der Air-France-Linienmaschine im Atlantik mit 101 Minuten. Fast gleichauf auf den Plätzen 3 und 4 liegen die Insolvenz des Arcandor-Konzerns (73 Minuten) und die Wahlen zum Europäischen Parlament (72 Minuten). Weitere Themen der Top-10 waren der Tod von Popstar Michael Jackson, eine Geiselnahme im Jemen, der Tod deutscher Soldaten in Afghanistan, die aktuelle Steuerdiskussion in der Koalition und in der CDU, der Besuch von US-Präsident Barack Obama in Deutschland sowie die Schweinegrippe.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/top10-themen_in-tv.jpg" height="333" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.6.-30.6.2009<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i></p>
<p>Unterschiede in der Themenauswahl zeigten sich im Juni u.a. darin, dass bei der „Tagesschau“ der Tod von Michael Jackson kein Top-10-Thema war, während er bei „heute“ Rang 7 und bei „RTL aktuell“ und „Sat.1 Nachrichten“ (bei einem Mehrfachen der für das Thema aufgewendeten Sendeminuten) sogar Rang 3 erreichte. Die „Tagesschau“ machte als einzige Hauptnachrichtensendung die Rede von US-Präsident Obama in Kairo zu einem Top-10-Thema. „heute“ berichtete umfassender als alle anderen Nachrichtensendungen über die Streiks in Kindertagesstätten.</p>
<p>Die beiden Nachrichtenmagazine „Tagesthemen“ und „heute-journal“ berichteten deutlich intensiver als die Hauptnachrichten über den Iran sowie über die Insolvenz des Arcandor-Konzerns. Das „heute-journal&quot; befasste sich darüber hinaus besonders intensiv mit der Obama-Rede in Kairo. Bei den „Tagesthemen“ waren die Staatskredite für das Versandhaus Quelle sowie der Bildungsstreik von Schülern und Studenten Top-10-Themen.<br />
<b><br />
Geringe Veränderungen bei Zahl der Politikerauftritte</b></p>
<p>Die beiden großen Parteien CDU und SPD waren im Juni in etwa so präsent in den Fernsehnachrichten wie im Vormonat (CDU mit insgesamt 347 Auftritten knapp vor der SPD mit 317). CSU, FDP und B90/Grüne verzeichneten teilweise erheblich weniger Auftritte ihrer Politiker als im Monat davor. Deutlich stärker präsent als im Mai war allein Die Linke mit 58 Auftritten. 
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/parteienpraesenz-in-tv.jpg" height="414" width="468" /> <br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.6.-30.6.2009<br />
Insgesamt 930 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
Bundeskanzlerin Angela Merkel führt unangefochten und mit weitem Abstand die Liste der am häufigsten in den Fernsehnachrichten präsenten deutschen Politiker an. Für sie wurden im Juni 166 Auftritte gezählt, auf Platz 2 folgt Frank-Walter Steinmeier mit 97 Auftritten vor Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg mit 59 Auftritten auf dem dritten Rang. Mit Gregor Gysi und Oskar Lafontaine erreichten zwei Politiker der Linken die Top-20, während dieses Mal die Grünen nicht vertreten sind.<br />
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/top20-politikerpraesenz.jpg" height="533" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.6.-30.6.2009<br />
Insgesamt 930 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
<b>Gestiegener Politikanteil bei ARD und ZDF</b></p>
<p>Im Vergleich zum Vormonat zeigt sich im Juni – u.a. wegen der Iran-Krise &#8211; ein erhöhter Politikanteil bei allen vier Nachrichtensendungen von ARD und ZDF. Die „Tagesschau“ kam auf 53 Prozent (entspricht 8 Minuten pro Ausgabe), „heute“ auf 39 Prozent (8 Minuten), „Tagesthemen“ auf 46 Prozent (12 Minuten) und „heute-journal“ auf 56 Prozent (13 Minuten). Auch bei „RTL aktuell“ stieg der Anteil politischer Themen wieder einmal leicht über die 20-Prozent-Marke (22 Prozent, 5 Minuten), während er bei den „Sat.1 Nachrichten“ mit 23 Prozent (3 Minuten) konstant blieb. Auffällig ist bei RTL und Sat.1 im Juni der hohe Anteil an Berichten der Kategorie Unfall/Katastrophe (11 bzw. 14 Prozent), der vor allem auch auf den Absturz einer Maschine der Air France zurückzuführen sein dürfte.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/themenstruktur-in-prozent.jpg" height="462" width="468" /> <br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.6.-30.6.2009<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/themenstruktur-in-min.jpg" height="477" width="468" /> <br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.6.-30.6.2009<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>InfoMonitor Mai 2009: Opel-Krise war Topthema</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/infomonitor-mai-2009-opel-krise-war-topthema-4394/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 10:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsidentenwahl]]></category>
		<category><![CDATA[Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Opel-Krise]]></category>
		<category><![CDATA[60 Jahre Grundgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Grünen-Parteitag]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Horst Köhler]]></category>
		<category><![CDATA[Peer Steinbrück]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
Die Krise beim Autokonzern Opel war im Mai das absolute Topthema der Fernsehnachrichten, wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, berichtet. Fast zweieinhalb Stunden (144 Minuten) berichteten allein die vier Hauptnachrichtensendungen „Tagesschau“, „heute“, „RTL aktuell“ und „Sat.1 Nachrichten“ über dieses Thema. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
Die Krise beim Autokonzern Opel war im Mai das absolute Topthema der Fernsehnachrichten, wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, berichtet. Fast zweieinhalb Stunden (144 Minuten) berichteten allein die vier Hauptnachrichtensendungen „Tagesschau“, „heute“, „RTL aktuell“ und „Sat.1 Nachrichten“ über dieses Thema. <!--break-->
</p>
<p>
Mit weitem Abstand folgte auf Platz 2 der Top-10-Themen die Nahostreise des Papstes (45 Minuten) vor der Wahl des Bundespräsidenten (34 Minuten) und der so genannten Schweinegrippe (30 Minuten). Weitere Topthemen waren: Streiks in den Kindertagesstätten, Atom- und Raketentests in Korea, Lage in Afghanistan, 60 Jahre Grundgesetz, Staatshilfen für Arcandor sowie der Bürgerkrieg in Sri Lanka.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/top-10_themen_tv_nachrichten_in_min_5.jpg" height="270" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.5.-31.5.2009<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i></p>
<p>Die Opel-Krise platzierte sich bei allen untersuchten Nachrichtensendungen auf Rang 1, auf den weiteren Plätzen gab es jedoch zum Teil deutliche Unterschiede zwischen den Sendungen. So war der Parteitag der Grünen ein Top-10-Thema bei „Tagesschau“ und „heute“, nicht jedoch bei „RTL aktuell“ und „Sat.1 Nachrichten“. Bei RTL war dagegen der Schwerverbrecher Thomas Wolf auf der Flucht eines der Topthemen, auf Sat.1 erreichte der Eurovision Song Contest Rang 4 unter den Top-10.</p>
<p>Die Nachrichtenmagazine „Tagesthemen“ und „heute-journal“ berichteten dank ihrer längeren Sendedauer nicht nur intensiver als die Hauptnachrichtensendungen über viele der Topthemen, sie setzten auch eigene Schwerpunkte. So erreichte bei den „Tagesthemen“ die Vorberichterstattung zur Europawahl im Monat Mai Rang 2 mit 53 Minuten Umfang. Keine andere Nachrichtensendung beschäftigte sich auch nur annähernd so intensiv mit diesem Thema. Das „heute-journal“ berichtete dagegen umfangreicher als die anderen Nachrichtensendungen über die Stasi-Vergangenheit des Berliner Ex-Polizisten Karl-Heinz Kurras. </p>
<p><b>Deutlich mehr Auftritte der Parteien – CDU vorn</b></p>
<p>Nachdem im April die Parteienpräsenz in den Nachrichten etwas geringer war, konnten die Parteien im Mai wieder deutlich zulegen. Dabei setzte sich die CDU mit 367 Auftritten an die Spitze, gefolgt von der SPD mit 320 Auftritten. Auch die kleineren Parteien waren vergleichsweise stark präsent. Die CSU erreichte 152 Auftritte, die FDP 67, B90/Die Grünen 59 und Die Linke 23.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/parteienpr_tv_nachrichten_1.jpg" height="308" width="468" /><br />
<i><br />
Untersuchungszeitraum: 1.5.-31.5.2009<br />
Insgesamt 991 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
<br />
Die Opel-Krise war unter anderem dafür verantwortlich, dass Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg und Bundesfinanzminister Peer Steinbrück die Ränge 2 und 3 der am häufigsten in den Fernsehnachrichten präsenten deutschen Politiker einnehmen. Die Top-20-Liste wird aber weiter unangefochten angeführt von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Unter den ersten Zehn dieser Liste finden sich im Mai auch der wiedergewählte Bundespräsident Horst Köhler und seine Gegenkandidatin Gesine Schwan.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/top-20_politiker_nachrichten_1.jpg" height="500" width="468" /> <br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.5.-31.5.2009<br />
Insgesamt 991 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i></p>
<p><b><br />
Konstant hoher Anteil an Wirtschaftsthemen</b> </p>
<p>Die Themenstruktur der Fernsehnachrichten weist im Mai nur relativ geringe Veränderungen gegenüber dem April auf. Der Anteil der Wirtschaftsberichterstattung ist nach wie vor hoch. Deutlich höher als in den Vormonaten war außerdem der Anteil der Berichte aus der Kategorie Gesellschaft/Justiz, wozu auch Topthemen wie Papst-Besuch in Nahost und 60 Jahre Grundgesetz beigetragen haben dürften. </p>
<p>Auffällig ist der weiterhin hohe Anteil an Themen aus dem Bereich Human Interest/Alltag/Buntes bei RTL (19 Prozent) und vor allem bei Sat.1 (25 Prozent). Bei ARD und ZDF nehmen dagegen politische Themen mit Abstand den ersten Rang ein.<br />
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/themenstruktur_tv_nachrichten_prozent_4.jpg" height="402" width="467" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.5.-31.5.2009<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/themenstruktur_tv_nachrichten_minuten_3.jpg" height="421" width="468" /> <br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.5.-31.5.2009<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i>und Min)</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>InfoMonitor März 2009: Amoklauf von Winnenden war Topthema</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 13:31:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Abwrackprämie]]></category>
		<category><![CDATA[Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Amoklauf]]></category>
		<category><![CDATA[Datenaffäre]]></category>
		<category><![CDATA[InfoMonitor]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Amoklauf eines 17-Jährigen im baden-württembergischen Winnenden war das Topthema der Fernsehnachrichten im März, wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, ermittelt hat. Die vier Hauptnachrichten von ARD, ZDF, RTL und Sat.1 berichteten zusammen 159 Minuten über dieses Thema. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Amoklauf eines 17-Jährigen im baden-württembergischen Winnenden war das Topthema der Fernsehnachrichten im März, wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, ermittelt hat. Die vier Hauptnachrichten von ARD, ZDF, RTL und Sat.1 berichteten zusammen 159 Minuten über dieses Thema. <!--break--> </p>
<p>
Breiten Raum nahmen im März neben dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs (94 Minuten) erneut Finanz- und Wirtschaftsthemen ein: das Themenfeld Finanzkrise/Banken mit 95 Minuten, die Opelkrise mit 76 Minuten, die Wirtschaftskrise mit 72 Minuten und die Abwrackprämie mit 20 Minuten. Insgesamt betrug der Umfang der mit der Wirtschaftskrise zusammenhängenden Themen unter den Top-10 damit fast 4,5 Stunden (263 Minuten). Unter die Top-10 fielen außerdem folgende Themen: die Datenaffäre bei der Deutschen Bahn, die Verurteilung des thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus wegen seines Skiunfalls und seine Rückkehr in die Politik, der Inzestprozess gegen Josef Fritzl in Österreich sowie die Polizeipanne bei der DNA-Spur eines vermeintlichen „Phantommörders“.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/top-10_themen_tv_nachrichten_in_min_3.jpg" alt="Top-10 Themen in TV-Hauptnachrichten" height="270" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.3.-31.3.2009 <br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de </i>
</p>
<p>
Typische Unterschiede in der Gewichtung einzelner Themen durch die Nachrichtensendungen zeigen sich unter anderem beim Thema Finanzkrise/Banken, das in der „Tagesschau“ und in „heute“ Platz 1 bzw. 2 einnahm, bei RTL und Sat.1 hingegen auf Platz 5 rangierte. Der Fritzl-Prozess erreichte bei „RTL aktuell“ und bei den „Sat.1 Nachrichten“ Rang 6, bei ARD und ZDF keine Platzierung unter den ersten Zehn. Umgekehrt tauchten die Afrika-Reise des Papstes und seine umstrittenen Äußerungen zu Kondomen in der Aidsprophylaxe bei RTL und Sat.1 anders als bei „Tagesschau“ und „heute“ nicht unter den Top-10 auf.
</p>
<p>
Die Nachrichtenmagazine „Tagesthemen“ und „heute-journal“ berichteten über alle Topthemen aus dem Wirtschaftsbereich umfangreicher als die Hauptnachrichtensendungen. Schwerpunkte gab es außerdem u.a. bei den Themen Althaus-Verurteilung/Rückkehr in die Politik, Koalitionsstreitigkeiten sowie Daten-Affäre bei der Deutschen Bahn. Die „Tagesthemen“ berichteten intensiver als die anderen Sendungen über die Wirtschaftskrise; das „heute-journal“ intensiver u.a. über die Lage in Afghanistan und den Ärzteprotest gegen die Honorarreform.
</p>
<p>
<b>CDU mit stärkster Nachrichtenpräsenz</b>
</p>
<p>
Im März wurden mit 1053 Politikerauftritten in den Fernsehnachrichten deutlich mehr Auftritte registriert als im Vormonat. Davon profitierte in erster Linie die CDU (504 gegenüber 348), weniger stark die SPD (310 gegenüber 245). Die Linke erreichte mit 33 Auftritten eine etwa doppelt so hohe Präsenz wie im Februar. Fast alle anderen Parteien mussten Rückgänge hinnehmen, am stärksten die CSU (124 gegenüber 179). Die FDP hatte 47 Auftritte, B90/Grüne 23 und die NPD elf.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/parteienpr_tv_nachrichten.jpg" alt="Parteienpräsenz in TV-Nachrichten" height="325" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.3.-31.3.2009 <br />
Insgesamt 1053 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
Die Top-20-Liste der am häufigsten in den Nachrichten präsenten Politiker wird wie in den Vormonaten angeführt von Bundeskanzlerin Angela Merkel (169 Auftritte). Vom dritten auf den zweiten Rang schob sich Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg (62 Auftritte). Unter den Top-20 findet sich vor allem im Zusammenhang mit seiner Berliner Rede auch Bundespräsident Horst Köhler (37 Auftritte).
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/10_top-20_politiker_nachrichten_0.jpg" alt="Top-20 Politikerpräsenz in TV-Nachrichten" height="439" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.3.-31.3.2009 <br />
Insgesamt 1053 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
<br />
<b>Weiterhin hoher Anteil an Wirtschaftsthemen</b>
</p>
<p>
Auffallend ist im Monat März der in allen Nachrichtensendungen deutlich höhere Anteil des Themas Kriminalität, der vor allem aus der umfangreichen Berichterstattung über den Amoklauf von Winnenden resultiert. Dadurch gab es Verschiebungen bei den anderen Themenfeldern. Insgesamt spiegelt sich jedoch auch im März der große Stellenwert von Themen, die mit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise zusammenhängen, in einem hohen Wirtschaftsanteil am gesamten Nachrichtenangebot aller untersuchten Sendungen.
</p>
<p>
„Tagesthemen“ und „heute-journal“ wiesen mit jeweils 15 Prozent (entspricht jeweils 4 Minuten pro Ausgabe) die höchsten Wirtschaftsanteile auf; bei „Tagesschau“ und „heute“ entfielen auf Wirtschaft jeweils 12 Prozent. Die „Sat.1 Nachrichten“ berichteten mit einem Anteil von 10 Prozent deutlich weniger als im Februar über wirtschaftliche Belange, hatten jedoch erneut einen höheren Anteil als  „RTL aktuell“ (9 Prozent).
</p>
<p>
Obwohl Kriminalität in allen Nachrichtensendungen höhere Anteile aufwies, zeigen sich an diesem Thema typische Unterschiede zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Angeboten: Bei  „RTL aktuell“ und „Sat.1 Nachrichten“ stieg der Kriminalitätsanteil im März auf jeweils 15 Prozent, während er in den Angeboten von ARD und ZDF bei 9 bzw. 10 Prozent lag.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/themenstruktur_tv_nachrichten_prozent_2.jpg" alt="Themenstruktur in TV-Nachrichten (Sendezeitanteile in Prozent)" height="403" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.3.-31.3.2009 <br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/themenstruktur_tv_nachrichten_minuten_1.jpg" alt="Themenstruktur in TV-Nachrichten (Sendeminuten pro Ausgabe)" height="420" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.3.-31.3.2009 <br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>InfoMonitor Februar 2009: Opel-Krise war Topthema</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/infomonitor-februar-2009-opel-krise-war-topthema-4284/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 13:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Frank-Walter Steinmeier]]></category>
		<category><![CDATA[Konjunkturpaket II]]></category>
		<category><![CDATA[Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Opel-Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsminister]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Krise bei der Adam Opel GmbH und ihrer Muttergesellschaft General Motors (GM) war das Topthema der Fernsehnachrichten im Februar, wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, ermittelt hat. Die vier Hauptnachrichten von ARD, ZDF, RTL und Sat.1 berichteten zusammen 84 Minuten über dieses Thema. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Krise bei der Adam Opel GmbH und ihrer Muttergesellschaft General Motors (GM) war das Topthema der Fernsehnachrichten im Februar, wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, ermittelt hat. Die vier Hauptnachrichten von ARD, ZDF, RTL und Sat.1 berichteten zusammen 84 Minuten über dieses Thema. <!--break--> </p>
<p>
Unter den Top-10-Themen platzierten sich noch vier weitere, die mit Aspekten der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise zusammenhängen: die Bankenkrise in Deutschland (u.a. mit der Diskussion über eine Verstaatlichung der Hypo Real Estate) mit 64 Minuten, das Konjunkturpaket II der Bundesregierung mit 63 Minuten, die Folgen der Wirtschaftskrise (u.a. Insolvenzen) mit 32 Minuten sowie das Konjunkturpaket in den USA mit 31 Minuten. Insgesamt betrug der Umfang der mit der Wirtschaftskrise zusammenhängenden Themen unter den Top-10 damit über 4,5 Stunden (274 Minuten).
</p>
<p>
Außerdem in den Topthemen vertreten waren: die Affäre um den Holocaust-Leugner Williamson, der Wechsel in der Leitung des Bundeswirtschaftsministeriums, Buschbrände in Australien, die Lage in Afghanistan und die Daten-Affäre bei der Deutschen Bahn.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/top-10_themen_tv_nachrichten_in_min_1.jpg" height="270" width="468" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.2.-28.2.2009 <br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de </i>
</p>
<p>
Typische Unterschiede in der Gewichtung einzelner Themen durch die Nachrichtensendungen zeigen sich unter anderem beim Thema Afghanistan, das in der „Tagesschau“ und in „heute“ Platz 5 bzw. 7 einnahm, bei RTL und Sat.1 jedoch kein Top-10-Thema war. Umgekehrt erreichten die Buschbrände in Australien bei „RTL aktuell“ Rang 3 und bei den „Sat.1 Nachrichten“ sogar Rang 2, bei ARD und ZDF dagegen keine Platzierung unter den ersten Zehn.
</p>
<p>
Die Nachrichtenmagazine „Tagesthemen“ und „heute-journal“ berichteten über alle Topthemen aus dem Wirtschaftsbereich umfangreicher als die Hauptnachrichtensendungen. Schwerpunkte gab es außerdem u.a. bei den Themen Parlamentswahl in Israel sowie Daten-Affäre bei der Deutschen Bahn. Die „Tagesthemen“ berichteten intensiver als die anderen Sendungen über den Streit um die Nominierung von Erika Steinbach für den Stiftungsbeirat „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“; das „heute-journal“ u.a. über das Konjunkturpaket in den USA
</p>
<p>
<b>CSU mit starker Nachrichtenpräsenz &#8211; Wirtschaftsminister Guttenberg auf Platz 3 </b>
</p>
<p>
Während die CDU im Februar in etwa die gleiche Anzahl an Auftritten ihrer Politiker in den Fernsehnachrichten erzielte wie im Vormonat (348 gegenüber 356), musste sich die SPD dieses Mal mit deutlich weniger Präsenz begnügen (245 gegenüber 303). Stark vertreten war in diesem Monat die CSU (179 Auftritte), u.a. wegen des Wechsels an der Spitze des Bundeswirtschaftsministeriums. Die anderen Parteien erreichten im Februar eine geringere Präsenz als im Monat zuvor: FDP 52 Auftritte B90/Grüne 36 Auftrittte, Die Linke 17 Auftritte.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/01_parteienpr_tv_nachrichten_1.jpg" height="305" width="468" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.2.-28.2.2009 <br />
Insgesamt 882 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
Unter den Top-20 der am häufigsten in den Nachrichten präsenten Politiker findet sich auf Rang 3 erstmals der neue Bundeswirtschaftsminister Karl Theodor Freiherr zu Guttenberg (63 Auftritte). Angeführt wird die Liste wie in den Vormonaten von Bundeskanzlerin Angela Merkel (133 Auftritte) vor Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (65 Auftritte).
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/top-20_politiker_nachrichten_0.jpg" height="474" width="468" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.2.-28.2.2009 <br />
Insgesamt 882 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
<b>Hoher Anteil an Wirtschaftsthemen im Februar</b>
</p>
<p>
Durch die verschiedenen Aspekte der Wirtschaftskrise, die als Topthemen den Nachrichtenmonat Februar prägten, war auch der Wirtschaftsanteil am gesamten Nachrichtenangebot bei allen untersuchten Sendungen höher als im Vormonat. Dies ging in der Regel zu Lasten des Politikanteils, zumal auch die Themen aus Wissenschaft/Kultur und Gesellschaft/Justiz dieses Mal stärker vertreten waren.
</p>
<p>
Besonders ausgeprägt waren die Wirtschaftsanteile beim „heute-journal“ mit 19 Prozent (entspricht 5 Minuten pro Ausgabe) und bei den „Tagesthemen“ mit 17 Prozent (4 Minuten). „Tagesschau“, „heute“ und „Sat.1 Nachrichten“ erreichten jeweils 13 Prozent Anteil wirtschaftlicher Themen, „RTL aktuell“ 10 Prozent.
</p>
<p>
Die privaten Nachrichtensendungen „RTL aktuell“ und „Sat.1 Nachrichten“ hatten im Februar darüber hinaus höhere Anteile im Bereich Unfall/Katastrophe, die vor allem auf die Berichterstattung über die Buschbrände in Australien zurückgeführt werden können.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/themenstruktur_tv_nachrichten_prozent_0.jpg" height="403" width="468" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.2.-28.2.2009 <br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de </i>
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/themenstruktur_tv_nachrichten_minuten_0.jpg" height="419" width="468" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.2.-28.2.2009 <br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de </i></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Zu Guttenberg will CSU demokratisieren</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/zu-guttenberg-will-csu-demokratisieren-4248/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Roleff]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 13:25:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Berufung von CSU-Generalsekretär Karl-Theodor zu Guttenberg als Nachfolger von Wirtschaftsminister Michael Glos dominiert aktuell die Schlagzeilen. Dabei geht ein anderes wichtiges Thema, das die Person zu Guttenberg betrifft, fast unter: Der Noch-Generalsekretär will nämlich die CSU demokratisieren - auch per Internet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Berufung von CSU-Generalsekretär Karl-Theodor zu Guttenberg als Nachfolger von Wirtschaftsminister Michael Glos dominiert aktuell die Schlagzeilen. Dabei geht ein anderes wichtiges Thema, das die Person zu Guttenberg betrifft, fast unter: Der Noch-Generalsekretär will nämlich die CSU demokratisieren &#8211; auch per Internet.<!--break--></p>
<p>
Die Mitglieder der bayrischen Traditionspartei  sollen demnächst sowohl bei personellen wie auch inhaltlichen Fragen mitreden und – eventuell – auch mit entscheiden dürfen. In einem Interview mit dem <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/bayern/csu-mitglieder-sollen-mehr-mitbestimmen_aid_369088.html" target="_blank" title="Focus Interview mit zu Guttenberg" rel="noopener noreferrer">Focus</a> begründet zu Guttenberg die Neuausrichtung seiner Partei so: „Es gibt ein berechtigtes Bedürfnis nach mehr Partizipation – und das muss dringend befriedigt werden“.
</p>
<p>
<b>&quot;Berufspolitiker nicht zwingend klüger&quot;</b>
</p>
<p>
Wie diese Partizipation konkret aussehen soll, darüber gibt es noch keine genauen Vorstellungen. Abstimmungen via Internet könnten ein Instrument dabei sein. Fest steht aber, dass die Einbindung  der Mitglieder auch vor komplizierteren Themenbereichen &#8211; wie z.B. die Haltung der CSU zu EU-Verträgen &#8211; nicht Halt machen soll. „In komplexen europäischen Fragen ist der Berufspolitiker nicht zwingend klüger als unsere Parteimitglieder oder die Bevölkerung“, gibt sich der CSU-Generalsekretär überzeugt.
</p>
<p>
<b>Politikstil grundlegend ändern</b>
</p>
<p>
Ob der Kurswechsel mit den  Ergebnisse der Landtagswahl 2008 zu erklären ist, bleibt Spekulationssache. Die CSU kam damals nur auf 43,4 Prozent und verlor zum ersten Mal seit 46 Jahren die Alleinherrschaft im bayrischen Landtag Zu Guttenberg gesteht seiner Partei aber ein, in Fragen der demokratischen Einbindung seiner 165.000 Mitglieder bisher ein mangelhaftes Bild abgegeben zu haben. „Gegen den Eindruck des Abgehobenseins haben wir zu wenig getan, deswegen ändern wir unseren Politikstil grundlegend“, zitiert ihn der Focus.
</p>
<p>
Natürlich soll die letztendliche Entscheidungshoheit bei der politischen Führung verbleiben. Aber zu Guttenberg ist es wichtig, dass „wir nicht mehr nur im eigenen Saft schmoren“.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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