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	<title>Kasachstan &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Kasachstan &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Fragen über Fragen &#8211; Digitale Presseschau KW 20</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ludwig Lagershausen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 May 2013 15:27:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was erwartet uns in der Zukunft? Werden wir völlig digitalisiert und gläsern sein, oder dürfen wir auch noch ein paar [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was erwartet uns in der Zukunft? Werden wir völlig digitalisiert und gläsern sein, oder dürfen wir auch noch ein paar Geheimnisse behalten? Trifft man sich zukünftig auch noch physisch, oder nur noch digital? Gibt es in ferner Zukunft noch Parteien oder wird die Demokratie abgeschafft? Hmm&#8230; gibt’s die Antwort darauf vielleicht bei Facebook? Oder doch eher bei Twitter? Hoffentlich lassen sich die Antworten leichter als manche Parteienseiten im Internet finden.</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=PRxfL03WIH4<br />
Die Realität in Kuba ist leider viel trauriger, als man bei den Gedanken an feine Havanna-Zigarren und edlen Rum denken möchte. Das Castro-Erbe des gelebten Sozialismus formte ein Land, wo Menschen stundenlang für ein paar Scheiben Brot anstehen müssen; auch freier Internetzugang ist ein Privileg, von dem vor allem Regierungskritiker meilenweit entfernt sind. Yoani Sanchez hat es dennoch geschafft. Sie betreibt einen Blog, auf dem sie sich kritisch über die Zustände in ihrem Heimatland Kuba und die Regierung äußert. Welchen Kampf es dafür auszufechten gilt und welche Möglichkeiten ihr das Internet in ihrem Ringen um Freiheit und Gerechtigkeit bietet, erzählt sie in diesem Video von der re:publica.</p>
<h3><a href="http://www.heise.de/security/meldung/Vorsicht-beim-Skypen-Microsoft-liest-mit-1857620.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kein Respekt vor dem Briefgeheimnis?</a></h3>
<p>Skype macht das Leben leichter: egal wo man sich befindet, mit dem Dienst für Chat- und Telefonie im Internet ist weltweite Kommunikation kein Problem. Geschäftspartner und Privatmenschen machen weltweit davon Gebrauch, ohne auch nur einen Cent für Gespräche und Chats zu bezahlen. Was viele nicht wissen: mit der Anmeldung gibt man sein Einverständnis, dass Anbieter Microsoft in den Chats mitlesen darf. So wurden nun Vorfälle aus den USA bekannt, wo Microsoft verschlüsselte https-URLs – die gut und gerne mal vertrauliche Informationen enthalten können – mitlas. Skype rechtfertigt diese Praxis mit einem Verweis auf die Datenschutzbestimmungen; so werde nur mitgelesen, um Spam, Betrug und Phishing aufzuspüren. Bemerkenswert dabei ist nur, dass bisher ausschließlich die mit Eigentümerinformationen gefütterten verschlüsselten https-URLs mitgelesen wurden, nicht jedoch freie http-URLs.</p>
<h3><a href="http://wissen.dradio.de/netzpolitik-politisch-mitbestimmen-im-netz.36.de.html?dram:article_id=246408" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Was wird aus der Online-Partizipation?</a></h3>
<p>Die Piraten erregten großes Aufsehen mit den Entscheidungen auf ihrem Bundesparteitag. Die Vorreiter in Sachen E-Democracy und Online-Partizipation bekamen keine Zweidrittelmehrheit für eine Ständige Online-Mitgliederversammlungen und verbindliche Abstimmungen via Internet zustande, die Projekte sind damit vorerst gescheitert. Constanze Kurz, Sprecherin des Chaos-Computer-Clubs, erklärt im Audio-Interview mit dem DRadio, welche Bedenken derartige Tools zwecks Datenschutz und Anonymität bereiten, und welche Chancen sie den technisierten Verfahren trotz dieser Niederlage bei den Piraten einräumt.</p>
<h3><a href="http://blog.zeit.de/zweitstimme/2013/05/16/die-webseiten-der-parteien-fur-die-bundestagswahl-weiterhin-fast-unsichtbar-in-google-ergebnislisten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hat jemand die Parteien im Wahlkampf gesehen?</a></h3>
<p>Auch wenn sich die Parteien bisher wenig kämpferisch zeigen: bald ist Bundestagswahl, es ist Wahlkampf! Will man sich im Internet über relevante Suchwörter wie &#8216;Wahlkampf&#8217;, &#8216;Bundestagswahl&#8217; oder auch &#8216;Energiewende&#8217; erkundigen, dann, so sollte man meinen, blinken sofort die Parteienhomepages auf dem Bildschirm und preisen sich und ihre Programme für die Wahl an. Ein Irrglaube! Wikipedia sowie verschiedene Seiten von Medien und Behörden besiedeln hier die vorderen Plätze. Möchte man Parteien in den Suchergebnissen sehen, müssen die Namen der Parteien oder der Spitzenkandidaten schon in die Suche eingefügt werden. Wie ist so etwas möglich? Schließlich sollten gerade die Parteien als Träger der politischen Machtwillens daran interessiert sein, sich im Internet öffentlichkeitswirksam zu platzieren. In Design, Struktur und Programmierung ihrer Webseiten haben die Bundesparteien also noch erheblichen Nachholbedarf, wollen sie nicht weiterhin in den Google-Ergebnislisten unsichtbar bleiben.</p>
<h3><a href="http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/medien/social-media-werden-auch-fuer-die-politik-wichtiger-1.18080721" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wanna follow me, my Friend?</a></h3>
<p>Von den Politikern lange als neumodischer Randnotiz verschrien, sind die Sozialen Netzwerke heute aus der Politik beinahe nicht mehr wegzudenken. Nicht nur Spitzenpolitiker nutzen Facebook und Twitter regelmäßig, um über ihre Ansichten zu informieren. Laut einer Studie der Universität St. Gallen sind gut zwei Drittel aller deutschen Bundestagsabgeordneter online aktiv, obwohl man sich lange nicht in diese &#8216;jugendlichen&#8217; Sphären hineintraute. Obwohl die Studie auch besagt, dass auf den sozialen Netzwerken eher junge Abgeordnete aus urbanen Wahlkreisen aktiv seien als ältere Parlamentarier und jene aus ländlichen Gegenden. Auch die Parteien sind mit Profilen unter anderem auf dem Videoportal Youtube vertreten, um dort junge Wählern zu erreichen; gerade in Wahlkampfzeiten stellen diese Medien ein viel beachtetes Werbemittel dar. Online-Kommunikationsexperte Nico Lumma: „Ohne Social Media werden die die Politiker junge Wähler immer schwerer erreichen können. Für die Politik ist das die Neuauflage von etwas, was früher als Mundfunk bezeichnet wurde.“</p>
<h3><a href="http://www.kircher-burkhardt.com/#!/blog/godfather-gunter-dueck-big-data-kann-die-gesellschaft-verandern" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wie soll das bloß werden?</a></h3>
<p>Wie sieht die Zukunft aus? Wird die Welt bald nur noch von Robotern und Maschinen regiert, wie sieht der volldigitalisierte Alltag aus? Und ist er womöglich näher als gedacht? Gunter Dueck, in vieltätiger Funktion mit Technik, Internet und Zukunft verbandelt, gibt in diesem lesenswerten Interview einen waghalsigen Ausblick auf die zukünftigen Lebens- und Arbeitsbedingungen in einer Big-Data-Welt. Der ehemalige IBM-Manager, dessen Vorträge bei der re:publica regelmäßig große Begeisterung auslösen, prognostiziert darin eine surreal anmutende Welt mit computergesteuertem Straßenverkehr und telefonierenden Waschmaschinen. Für das noch aktuelle Hier und Jetzt rät er der Netzgemeinde, das ethnozentristische Geweih abzuwerfen, um ihrer kulturell verengten Sicht endlich einen größeren Horizont zu geben. Im Klartext: Augen auf, sonst verschlaft ihr die Zukunft!</p>
<h3><a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/datenverkehr-die-telekom-benachteiligt-andere-anbieter-im-internet-12182561.html?utm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Amigo-Affäre?</a></h3>
<p>Mit ihren Plänen zur Geschwindigkeitsdrosselung hat die Telekom in den letzten Wochen viel Unmut auf sich gezogen. Und obwohl sie von fehlenden Gesetzen und Regelungen zur Netzneutralität profitiert, könnte es nun kartellrechtliche Probleme geben. Die Telekom plant, eigene Angebote sowie Formate von Partnerunternehmen von der Datendrosselung auszunehmen. Trotz aller rechtfertigenden Argumente (Kapazitätsmangel, Kosten des Netzausbaus, etc.) muss sich die Telekom in ihrer marktbeherrschenden Position so den Vorwurf gefallen lassen, Online-Dienste mit datenlastigem Service zu Kooperationsverträgen mit ihr drängen zu wollen. Denn Google, YouTube und viele weitere Plattformen werden auch in Zukunft als freundlicher Gratis-Anbieter wahrgenommen werden; eine Kooperation mit der Telekom scheint da eine naheliegende Lösung für sie zu sein. Christoph Wagner in der FAZ: „Sachliche Gründe für die unterschiedliche Behandlung von Anbieterdaten lassen sich […] schwerlich finden.“</p>
<h3><a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/das-internet-ist-ein-tsunami/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Freies Internet? Viel zu gefährlich!</a></h3>
<p>Das Internet als Kommunikationsmittel bietet bekanntlich viele Möglichkeiten der Freiheit. Für so manches autoritäre Regime viel zu viel Freiheit; so gibt es reichlich Beispiele autokratisch regierter Staaten, wo man bestrebt ist, seine Bürger per Zensur vor allzu demokratielastigen Inhalten zu schützen. Kasachstan ist so ein Land, das mit dem seit 1991 an der Macht klebenden Autokraten Nursultan Nasarbajew in der Rangliste der Pressefreiheit der Reporter ohne Grenzen Jahr um Jahr auf den hintersten Plätzen zu finden ist. Seine Tochter nutzte indes das von ihr ins Leben gerufene Eurasische Medienforum, um politische Meinungsführer aus aller Welt ausgiebig vor den Gefahren des Internets als „Katalysator von Unwahrheiten“ und „Tsunami, den es zu managen gilt“ zu warnen. Welchen Zweck ein Medienforum dann erfüllt ist zumindest unklar.</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-04/harper-reed-datenschutz" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> </a></h3>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
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		<title>Kasachstan: Erst bloggen, dann zensieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tknobloch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 14:59:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internetfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Karim Masimov]]></category>
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					<description><![CDATA[Internetfreiheit als Regierungsprivileg: Der kasachische Staat darf seit neuestem Beiträge in Blogs und Chats zensieren. Erst am 30. November 2008 startete der Premierminister Karim Masimov <a href="/bloggen-auf-befehl-von-oben" target="_blank" title="politik-digital.de: Bloggen auf Befehl von oben" rel="noopener noreferrer">sein eigenes Blog</a> mit Kommentarfunktion.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Internetfreiheit als Regierungsprivileg: Der kasachische Staat darf seit neuestem Beiträge in Blogs und Chats zensieren. Erst am 30. November 2008 startete der Premierminister Karim Masimov <a href="/bloggen-auf-befehl-von-oben" target="_blank" title="politik-digital.de: Bloggen auf Befehl von oben" rel="noopener noreferrer">sein eigenes Blog</a> mit Kommentarfunktion.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<a href="http://blogs.e.gov.kz/blogs/masimov_k/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/g_Platform__-_blogs_e_gov_kz_blogs_masimov_k.jpg" alt="Blog des kasachischen Premiers Masimov" title="Zum Blog des kasachischen Premiers Masimov..." width="300" align="left" height="180" /></a>Kasachstans Präsident Nursultan Nasarbajew unterzeichnete jetzt ein Gesetz, welches eine umfangreiche staatliche Kontrolle im Netz legalisiert. Zeitungsberichten zufolge befürchtet die Regierung, dass sich Protestaktionen über das Internet organisieren und massiv Zulauf erhalten. </p>
<p>2010 soll das öl- und gasexportierende Land den Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), der auch Deutschland angehört, übernehmen.</p>
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		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 30)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 14:58:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Europaparlament zu internetfaul, hunderte vertrauliche Twitter-Daten gestohlen, &#34;Internet-Pionier&#34; Howard Rheingold im Interview: Dies und mehr in der aktuellen Linkliste.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Europaparlament zu internetfaul, hunderte vertrauliche Twitter-Daten gestohlen, &quot;Internet-Pionier&quot; Howard Rheingold im Interview: Dies und mehr in der aktuellen Linkliste.<!--break--></p>
<p>
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</p>
<p>
<a href="http://www.bundestag.de/aktuell/archiv/2009/25158719_kw29_otto/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">MdB Hans-Joachim Otto zur Kultur- und Medienpolitik</a>
</p>
<p>
Der Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien Hans-Joachim Otto (FDP) stellte sich den Fragen der Bundestags-Wochenzeitung <a href="http://www.das-parlament.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Das Parlament&quot;</a>. Dort spricht er sich gegen die von den Grünen geforderte Kulturflatrate aus und bestärkt Bemühungen um den Schutz der Urheberrechte. Größter Reformbedarf bestehe künftig vor allem in der Medien- und Kommunalpolitik. </p>
<p><a href="http://murdeltas.wordpress.com/2009/07/16/minister-hahn-im-videointerview-zu-e-voting/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ÖH-Wahl: Minister Hahn im Videointerview</a>
</p>
<p>
Nach der umstrittenen E-Voting-Wahl der Österreichischen Hochschülerschaft, die bereits vom 18. bis 22. Mai 2009 stattfand, äußert sich Wissenschaftsminister Gio Hahn nun im Videointerview (kommentiert) mit <a href="http://o94.at/programs/netwatcher/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Radio Netwatcher</a> zu den Vorwürfen und Nachwirkungen der Wahl.</p>
<p><a href="http://www.netzwelt.de/news/80278-twitter-hunderte-vertrauliche-dokumente-gestohlen-update.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hunderte vertrauliche Twitter-Daten gestohlen</a>
</p>
<p>
Wie netzwelt.de berichtet, ist es einem Hacker gelungen, Zugang zu rund 300 Twitter-Dokumenten zu erlangen. Das Datenpaket, darunter Konferenzprotokolle, Partnerverträge und Bewerbungen auf Führungspositionen des Microblogging-Dienstes, seien daraufhin dem <a href="http://www.techcrunch.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Onlinedienst TechCrunch</a> zugespielt worden. Dieser gedenkt seine „Pflicht zur Berichterstattung&quot; sehr ernst zu nehmen und hat bereits erste „Strategiepapiere&quot; veröffentlicht.</p>
<p><a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1246883643385.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview zu soziologischen Auswirkungen der Technik</a>
</p>
<p>
Der Psychologe Howard „Internet-Popstar&quot; Rheingold äußerte sich im Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger zu den technikbedingten Veränderungen der Gesellschaft, die er beim „Herumsitzen und die Welt beobachten&quot; festgestellt hat. Seit Jahren gilt er als „versierter Kenner&quot; und „Internet-Pionier&quot;. </p>
<p><a href="http://www.welt.de/politik/wahlkampf-virtuell/article4123899/Deutsche-EU-Politiker-haben-Nachholbedarf-im-Netz.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Abgeordnete noch immer zu internetfaul</a>
</p>
<p>
Trotz steigender Tendenz zu mehr Onlineaktivität, besteht auch im Europaparlament Nachholbedarf. Erst jeder Dritte präsentiert sich mit einem Online-Profil in einem der Sozialen Netzwerke. Ein Negativ-Beispiel sei Silvana Koch-Mehrin, so Welt-Autor Klas Roggenkamp: Deren Netzaktivitäten stagnierten gänzlich nach der Europawahl.</p>
<p><a href="http://www.ludwigsburger-kreiszeitung.de/index/LKZPortal/Startseite.html?arid=21812" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gute Kommunalpolitik im Internet- Ditzingen macht es vor</a>
</p>
<p>
Ditzingen (Kreis Ludwigsburg) wurde von den Studenten der Ludwigsburger Universität zur Stadt mit der besten politischen Online-Plattform der Region gewählt. Besonders hebe sie sich durch ihren hohen Informationsgehalt hervor, der maßgeblichen Einfluss auf politische Meinungsbildung der Nutzer habe und zudem mehr Transparenz ermöglicht.</p>
<p><a href="http://www.heise.de/newsticker/Studie-zum-Datenschutz-Empfinden-in-sozialen-Netzwerken--/meldung/141940" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie: Datenschutzwahrnehmung in Sozialen Netzwerken</a>
</p>
<p>
Das Institut für Wirtschaftsinformatik der Berliner Humboldt-Universität hat in einer Studie rund 250 Nutzer von Netzwerken wie Facebook oder StudiVz zu ihrem Datenschutz-Empfinden befragt. Die Angst vor Datenmissbrauch sei dabei genauso groß wie der Drang zur „aufpolierten Selbstdarstellung&quot;, so heise.de. </p>
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		<title>Bloggen auf Befehl von oben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 17:16:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
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					<description><![CDATA[Nicht nur die deutschen Politiker nutzen im gerade begonnen Superwahljahr mehr und mehr Blogs, um mit ihren Wählern in Kontakt zu treten. Auch der Premierminister von Kasachstan, Karim Masimov, ist seit kurzem online. Unter <a href="http://primeminister.government.kz" target="_blank" title="Blog des kasachischen Regierungschefs" rel="noopener noreferrer">primeminister.government.kz</a> haben die rund 15 Millionen Bewohner des zentralasiatischen Landes die Möglichkeit, dem Regierungschef Fragen zu stellen.
In Kürze werden auf besonderen Wunsch des Premiers auch seine Minister ein Blog starten (müssen).<br />
<br />
<img src="/sites/politik-digital.de/files/kasachstan_blog.jpg" alt="Blogging in Kasachstan" title="Blogging in Kasachstan" width="300" height="219" />
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur die deutschen Politiker nutzen im gerade begonnen Superwahljahr mehr und mehr Blogs, um mit ihren Wählern in Kontakt zu treten. Auch der Premierminister von Kasachstan, Karim Masimov, ist seit kurzem online. Unter <a href="http://primeminister.government.kz" target="_blank" title="Blog des kasachischen Regierungschefs" rel="noopener noreferrer">primeminister.government.kz</a> haben die rund 15 Millionen Bewohner des zentralasiatischen Landes die Möglichkeit, dem Regierungschef Fragen zu stellen.<br />
In Kürze werden auf besonderen Wunsch des Premiers auch seine Minister ein Blog starten (müssen).</p>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/kasachstan_blog.jpg" alt="Blogging in Kasachstan" title="Blogging in Kasachstan" width="300" height="219" /><br />
<!--break--></p>
<p>
In seinem Begrüßungstext, den immerhin schon 270 Leser kommentiert haben (Stand: 13.1.2009), betont Masimov, dass es sich um ein privates Blog handelt, mit dem er die Qualität der Berichterstattung über sein Land verbessern möchte. So sollen die Arbeit der Regierung und die wirtschaftliche Situation des Landes zwischen Russland und China erklärt werden. Die Postings des Regierungschefs sind in Kasachisch und Russisch verfasst.
</p>
<p>
Das Blog weist neben der Kommentarfunktion durchaus weitere Elemente des Web 2.0 aus. So können Artikel bewertet werden, eine Tagcloud zeigt die beliebtesten Begriffe an (Kasachstan/Weltbank/Präsident Nasarbajew), es gibt einen RSS-Feed und auch Videos werden verwendet. In einem Kontaktfeld können die Bürger ihre Anliegen an den 43 Jahre alten Premier schicken und dabei auch Dateien hochladen. Damit ist der kasachische Regierungsblog dem der deutschen Kanzlerin Angela Merkel um einiges voraus. Denn auf <a href="http://www.bundeskanzlerin.de" target="_blank" title="Webseite der Bundeskanzlerin" rel="noopener noreferrer">www.bundeskanzlerin.de</a> kann der interessierte Bürger bis heute nicht kommentieren, sondern lediglich konsumieren. Masimov, dessen Partei Nur Otan bei den von der OSZE als unfair bezeichneten Wahlen im Jahr 2007 alle Sitze im Parlament errang, verspricht zudem, dass sich Mitarbeiter seines Büros um jede Anfrage kümmern werden.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/videoblog.jpg" alt="Videoblogging" title="Videoblogging" width="300" height="190" />
</p>
<p>
Wie ernst dieser Versuch ist, einen Dialog mit den Bürgern zu beginnen, ist allerdings zweifelhaft. Zwar lässt die Bewertung des Begrüßungsartikels mit durchschnittlich 2.7 von maximal fünf Punkten darauf schließen, dass es nicht in jedem Fall auf 99,9 Prozent Zustimmung ankommt. Ein schneller Überblick über die Kommentare lässt jedoch den Verdacht aufkommen, dass die Mitarbeiter des Premierministers ganze Arbeit leisten. So sind die überwiegend sehr positiven Reaktionen der kasachischen User (&quot;tolle Seite&quot;, &quot;ich möchte auch so etwas haben&quot;) unüblich für die in Deutschland zumeist eher kritischen Webuser.
</p>
<p>
Zumindest Masimov selbst glaubt aber den Erfolg des offiziellen Regierungsblogs. So hat er nun sämtliche Minister seiner Regierung aufgefordert, auch ihre Arbeit in Blogs zu erläutern. Bis Ende Januar haben sie Zeit, der Anordnung ihres Regierungschefs Folge zu leisten. Masimov kündigte bereits an, höchstpersönlich ein Auge auf die Bloggingversuche seiner Minister zu werfen.</p>
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