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	<title>Kino International &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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		<title>International, im Schick der 60er</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mschielke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Dec 1999 23:00:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Berlin:
Der Unterschied zwischen der Stadt der Vergangenheit und der Stadt der Gegenwart ist das Fehlen
physischer Grenzen.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Berlin:<br />
Der Unterschied zwischen der Stadt der Vergangenheit und der Stadt der Gegenwart ist das Fehlen<br />
physischer Grenzen.</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Bewegt man sich vom Alexanderplatz in südlicher Richtung ist es nur eine Frage der Zeit bis man auf ein großes,<br />
freistehendes Gebäude stößt, dessen zweite Etage, ein stattliches Foyer fast 15 Meter über das Erdgeschoss<br />
ragt. Das Kino International, zwischen 1961 und 1964 erbaut, schmückt die ehemalige Prachtstrasse des Arbeiter<br />
und Bauernstaates- die Karl-Marx-Allee, vormals Stalin-Allee. Die verwaschenen Bildnisse an den Seitenwänden<br />
des würfelartigen Gebäudes zeigen Handwerker und Bauern bei  der täglichen Arbeit und dokumentieren die<br />
Vision vom  real exsistierenden Kommunismus.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Das Kino International, an dem alljährlich am 7. Oktober pünktlich zum ‚Tag der Republik&#8217; die sowjetischen Panzer<br />
zur Militärparade vorbeirollten war auch der Ort an dem  regimekritische Streifen über die Leinwand flimmerten.<br />
&quot;Spur der Steine&quot; feierte im ‚International&#8217; seine Prämiere. Die Herren des Politbüros nahmen in der achten Reihe<br />
platz, in der extra bequeme Sessel aufgestellt wurden. Der Film, in dem ein Zimmermann, gespielt von Manfred<br />
Krug,  seinen Unmut kundtut, lief nach der Erstauführung noch drei Tage, bevor er verboten wurde.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Wende hat das Relikt aus der DDR fast schadlos überstanden. Früher Austragungsort für das &quot;Fest des<br />
sowjetischen Film&quot;, dient das äußerst repräsentative Filmtheater heute als Ort zahlreicher Premieren, nicht<br />
zuletzt im Rahmen der Berlinale. Die komplette Innenausstattung ist erhalten worden und genau das macht den<br />
Reiz des Kinos aus. Mit seiner gepflegten Orginaleinrichtung aus den 60er Jahren, den feinen Holztäfelungen,<br />
funkelnden, walzenförmigen Deckenleuchten und dem silbernen Glitzervorhang, der sich bei Filmbeginn träge zur<br />
Seite bewegt, trifft das International direkt den Geschmack der Zeit.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">In dem einzigen Saal des Theaters finden 550 Besucher Platz. Die großräumigen, eleganten Foyers im<br />
Erdgeschoss  als auch in der ersten Etage verführen zum Verweilen und verleihen dem Kinobesuch eine gewisse<br />
Gediegenheit. Die Anpassung an das, was im westlichen Sinne als schön galt, hätten die Angestellten des<br />
Hauses bewusst ignoriert, bekundet der Leiter des Hauses Herr Görlitz.<br />
</span></p>
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