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	<title>Kommentar &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Kommentar &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Gastkommentar: Facebook – ein Unternehmen außer Rand und Band?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weck]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2012 12:03:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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					<description><![CDATA[Nicht nur einmal hat das soziale Netzwerk Facebook seine Datenschutz- und Privacy-Bestimmungen über die Köpfe der Nutzer hinweg entschieden. Das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/facebook-ein-unternehmen-ausser-rand-und-band-2/mouting-off/" rel="attachment wp-att-123637"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-123637" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/mouting-off-630x308.png" alt="" width="630" height="308" /></a><br />
Nicht nur einmal hat das soziale Netzwerk Facebook seine Datenschutz- und Privacy-Bestimmungen über die Köpfe der Nutzer hinweg entschieden. Das führte nicht selten zu großem Frust und kleinen Shitstorms. Das Resultat? Die Zuckerberg-Gichtlinge boten ihren Nutzern ein Wahlrecht an, welches schlussendlich auch nicht angenommen wurde. Nun wird dieses Wahlrecht wieder gekippt und gegen eine noch uneffektivere Kommentarfunktion ersetzt. Der Aufschrei ist groß, doch auch zu Recht?</p>
<br/><div class="subcolumns">
             <div class="c75l">
               <div class="subcl">
                 <div class="entry-content-position">
                   </p>
<h2>Kommentar</h2>
<p>Man könnte meinen wir gehen einen gewaltigen Schritt zurück, wenn man diese gestrige Nachricht liest. Ein Wahlrecht für Nutzer, mit dem man über die Verwendung seiner persönlichen Daten bestimmen kann, ist so ziemlich die größte Errungenschaft seit es soziale Netzwerke unter privatwirtschaftlicher Flagge gibt. Die neue Methode, die nun die Nutzer auffordert, aktualisierte Regularien nur noch zu kommentieren und im Rahmen dessen eventuell angehört zu werden, erscheint daneben wie ein gewaltiger Witz.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/notes/facebook-site-governance/vorgeschlagene-%C3%A4nderungen-bez%C3%BCglich-unserer-regelnden-dokumente/10152296517220301" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mit den Worten</a>: „Wir haben festgestellt, dass der Abstimmungsmechanismus, der durch eine bestimmte Anzahl an Kommentaren ausgelöst wird, tatsächlich zu einem System geführt hat, das die Quantität der Kommentare über ihre Qualität stellt“, hat sich Facebook nun zu neuen Ufern aufgemacht: „Deshalb schlagen wir vor, die Abstimmungskomponente des Verfahrens zugunsten eines Systems zu beenden, das zu inhaltlich sinnvolleren Rückmeldungen und Interaktionen führt“.</p>
<p>Wer sich nun fragt, wie es dazu gekommen ist, der muss ein halbes Jahr zurück blicken. Als Facebook im Juni zum ersten Mal über neue Nutzer- und Datenschutzbestimmungen hat abstimmen lassen, haben weltweit – in einem Abstimmungszeitraum von einer Woche &#8211; lediglich 350.000 Profileigner an der Wahl teilgenommen. Zum Vergleich: Im Juni zählte das Netzwerk offiziell 900 Millionen aktive Nutzer. Viele haben sich ihrer Stimme enthalten und sich an der Wahl nicht beteiligt. <span style="text-decoration: underline">Es wird viel geredet auf Nutzerseiten, im Endeffekt aber wenig gemacht.</span> Grund genug für Facebook, nun das Projekt als gescheitert zu betrachten.</p>
<p>Doch hat der Nutzer hier geschlafen und seine Chance auf Selbstbestimmung verschenkt?  Auch, wenn so manch ein Beobachter dies behaupten mag, ganz so einfach ist es nicht.  Das Problem liegt eher an den Wahlhelfern, die es verstanden haben, die Abstimmung so geheim wie möglich zu veranstalten. Oder besser: Wie soll man wählen, wenn einem der Wahlzettel nicht ausgehändigt wird? So hatte u.a. Richard Gutjahr – Journalist und Blogger – damals auf seinem „<a href="http://gutjahr.biz/2012/06/facebook-pest-oder-kollera/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gutjahrs blog</a>“ festgestellt: „Kaum einer weiß etwas über diese Abstimmung. Weder bei der Anmeldung erfährt der Nutzer von dieser Aktion, noch als Abonnent der sog. “Site Governance Page” wurde man in seiner persönlichen Timeline über den Beginn einer Abstimmung informiert“.</p>
<p>Der Wahlzettel lag tief verschüttet in den verzwickten AGBs. Facebook spielt mit gezinkten Karten und wälzt eigene Verfehlungen auf den Nutzer ab, möchte man meinen. Gibt es Konsequenzen? Wenn überhaupt, nur schlechte Presse. Interventionen? Fehlanzeige!</p>
<p>Eine Frage, die mir in dem Zusammenhang immer wieder in den Sinn kommt, ist die fehlende Bereitschaft der Politik, Facebook hier einmal einen Riegel vorzuschieben. Warum, wieso, weshalb erlässt man nicht einen Paragrafen im Europäischen Datenschutzrecht, welcher Fälle wie diesen reguliert? Auch zur Beantwortung dieser Frage, muss man nicht weit in die Vergangenheit blicken. Genau genommen nur ein paar Tage zurück, als ein <a href="http://www.europe-v-facebook.org/DE/de.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">geleaktes Lobbying Papier</a> im medialen Zirkus meine Aufmerksamkeit erregte.</p>
<p>Facebook stellt darin fundamentale Elemente der geplanten EU-Datenschutzverordnung infrage und versucht, die Politik weitestgehend zu erpressen. Der Global Player droht darin mehr oder weniger offen, im Falle eines Falles die Zusammenarbeit mit den europäischen Datenschutzbehörden einzuschränken und weniger in Europa zu investieren, sollten die Verordnung umgesetzt werden. Im Detail fordert Facebook darin Dinge wie: keine Zusammenarbeit von EU-Datenschutzbehörden, keine hohe Strafen gegen Verstöße (kontraproduktiv) und kein Datenschutz per Grundeinstellung (Opt In).</p>
<p>Das geht runter wie gesplittertes Glas. Facebook nutzt seine Markmacht aus und torpediert gesellschaftliche Normen mit großer Bravur. Lassen wir uns das gefallen? Ich befürchte, wieder einmal ja.</p>
<p><em>Dieser Artikel erschien zuerst auf <a href="http://www.netzpiloten.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzpiloten</a> und steht unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz. <span style="text-decoration: underline">Der unterstrichene Satz</span> im dritten Absatz war zunächst von der Redaktion vergessen und ist nun nachträglich hinzugefügt worden.</em></p>
<p>
                 </div>
               </div>
             </div>
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		<title>Der bezahlbare Ruf</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/der-bezahlbare-ruf-3888/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2008 09:59:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Ruf]]></category>
		<category><![CDATA[Reputation Defender]]></category>
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					<description><![CDATA[Viel zu viel landet im Netz: die falschen Bilder, die falschen Kommentare, peinliche Videos. Wer bislang den eigenen Ruf-Müll wieder loswerden wollte, musste hartnäckig sein und viele E-Mails an Provider und Netzseiten-Betreiber schreiben. Schneller geht es da mit Agenturen wie <a href="http://www.reputationdefender.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ReputationDefender</a>. Sie werden bezahlt, um aufzuräumen.
<p>
<img src="/sites/politik-digital.de/files/080519_repdefender.jpg" alt="Screenshot Reputation Defender" title="Screenshot Reputation Defender" height="245" width="330" />
</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Viel zu viel landet im Netz: die falschen Bilder, die falschen Kommentare, peinliche Videos. Wer bislang den eigenen Ruf-Müll wieder loswerden wollte, musste hartnäckig sein und viele E-Mails an Provider und Netzseiten-Betreiber schreiben. Schneller geht es da mit Agenturen wie <a href="http://www.reputationdefender.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ReputationDefender</a>. Sie werden bezahlt, um aufzuräumen.</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/080519_repdefender.jpg" alt="Screenshot Reputation Defender" title="Screenshot Reputation Defender" height="245" width="330" />
</p>
<p><!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Hannes Eggel sonnt sich gern im Glanz von ReputationDefender. Der Chef einer Stuttgarter Werbeagentur hat die Dienste der selbst ernannten „Müllmänner des Internets&quot; in Anspruch genommen und erzählt deshalb bereitwillig von seinen „guten Erfahrungen&quot;. Sein Thema: „Ich habe mir von ReputationDefender meinen Ruf im Netz retten lassen&quot;.</p>
<p><b>Mit Saddam Hussein zum Rufmord?</b></p>
<p>Zu einem im Rückblick „dümmlichen Kommentar&quot; habe er sich hinreißen lassen. Er bezog in einem Internet-Forum Stellung zur Hinrichtung Saddam Husseins, und dass auch noch unter seinem eigenen Namen. „Diese Aussage würde ich heute nicht mehr unterschreiben&quot;, sagt der 57-Jährige. Allerdings: Jeder, der sich im Netz nach dem Geschäftsmann umschaute, konnte auf den mittlerweile ungeliebten Kommentar stoßen. Kunden seiner Werbeagentur hätten ihn daraufhin auf die problematischen Äußerungen angesprochen. Ein deutlicher Ansehensverlust sei das gewesen, so der Süddeutsche mit einem Einschlag Lokalkolorit. Weil die eigenen E-Mails an den Forums-Verwalter nutzlos waren, schaltete Eggel ReputationDefender ein. <br />
<b><br />
Monatliches Update über den digitalen Ruf</b></p>
<p>„Unser Einsatz dient Ihrem Seelenfrieden. Unser Ziel ist es, Ihnen den Rücken freizuhalten&quot;, so das vollmundige Werbeversprechen. Übersetzt in IT-Sprache hieß das: Die Macher von ReputationDefender bezahlten IT-Spezialisten, um Blogs, soziale Netzwerke und Content-Seiten auf persönliche Einträge von Hannes Eggel zu überprüfen. Seither bekommt der Geschäftsmann einen mehrseitigen Monatsbericht über seinen „digitalen Ruf&quot;, von dem er „hellauf begeistert&quot; ist. „Das ist deutlich besser als googlen&quot;, sagt er. Der Kunde kann darin Informationen auswählen, die er „ungenau, unpassend, verletzend oder ehrenrührig&quot; findet, so ReputationDefender auf seinen Webseiten. Wie die Daten dann gelöscht werden, sei Betriebsgeheimnis, berichtet Hannes Eggel. </p>
<p>Direkte Nachfragen bei ReputationDefender sind schwierig: Eine Werbeagentur kontrolliert für das in den USA gegründete Unternehmen Presseanfragen. Im Gegensatz zu seinen Kunden scheint es ReputationDefender ernst mit der Verschwiegenheit im Netz zu meinen. Auch eine direkte Telefonnummer gibt es nicht, aus Kostengründen, wie es heißt.<br />
<b><br />
Der Vorzeigekunde</b>
</p>
<p>
Hannes Eggels Blog-Eintrag konnte gelöscht werden, in seinem Fall nicht durch gezieltes Zerstören der Web-Informationen, sondern durch Anwaltsbriefe an die Forumsbetreiber. Eggel ist damit einer von rund 600 zahlenden Kunden in Deutschland. 6.000 Kunden nutzten den Dienst weltweit, so das Unternehmen auf E-Mail-Nachfrage. </p>
<p>„Ich glaube, in Deutschland funktioniert das Konzept sogar noch besser als anderswo, denn hier sind die Leute sehr auf ihren Ruf bedacht&quot;, ist Eggel überzeugt. Und diese Botschaft trägt der 57-Jährige durch die Medienlandschaft: Die Magazine <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,539890,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Der Spiegel&quot;</a>, der <a href="http://www.focus.de/digital/internet/tid-9735/internet-mehr-als-peinliche-partybilder_aid_297379.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Focus&quot;</a> und zahllose Lokalzeitungen hörten dem Vorzeigekunden bereits zu. Ob es für die Karriere von Hannes Eggel allerdings hilfreich sein wird, wenn im Netz sein Name nur noch im Zusammenhang mit ReputationDefender auftaucht, das muss sich erst zeigen. </p>
<p>Noch liebt die internationale Presse die „Ritter des guten Rufs&quot; im Netz. Doch ein neues Internet-Tool der Firma wirft Fragen auf: <a href="http://www.reputationdefender.com/myedge">MyEdge.beta</a> ist eine Plattform zum gezielten Management des eigenen Rufs im Netz. Kritiker sehen darin die Gefahr, dass in Zukunft Informationen im Netz einfacher unterschlagen werden können, zum Nutzen des Kunden, jedoch zum Schaden der Allgemeinheit. Eine Presseanfrage an Hannes Eggel zu diesem Thema steht noch aus. </p>
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		<item>
		<title>McCain steckt Kommentar-Kritik weg</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/mccain-steckt-kommentar-kritik-weg-3789/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 16:58:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein <a href="http://www.thenation.com/blogs/campaignmatters?bid=45&#38;pid=293787" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Experiment</a> des US-Wahlkampf-Blogs von &#34;The Nation&#34; widerspricht so ziemlich allen Klischees über konservative Kandidaten: Die Blogger hinterließen 50 Kommentare auf den Websites von John McCain, Hillary Clinton und Barack Obama - von plattem Lob bis zu blanker Ablehnung. Nur McCain veröffentlichte alles, bei Clinton verschwanden sogar positive Rückmeldungen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein <a href="http://www.thenation.com/blogs/campaignmatters?bid=45&amp;pid=293787" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Experiment</a> des US-Wahlkampf-Blogs von &quot;The Nation&quot; widerspricht so ziemlich allen Klischees über konservative Kandidaten: Die Blogger hinterließen 50 Kommentare auf den Websites von John McCain, Hillary Clinton und Barack Obama &#8211; von plattem Lob bis zu blanker Ablehnung. Nur McCain veröffentlichte alles, bei Clinton verschwanden sogar positive Rückmeldungen.<!--break--></p>
<p>
Die gleichen Erfahrungen machten die Blogger auch bei den jeweiligen Auftritten der Präsidentschaftskandidaten auf der Videoplattform Youtube.  Obamas Team wies bei Löschungen darauf hin, dass ein Kommentar entfernt wurde. Bei Clinton vermuten die Nation-Blogger weit reichende Löschaktionen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wählerfischen im Internet</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/waehlerfischen-im-internet-3309/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[astahmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 May 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen zur Bremischen Bürgerschaft 2007]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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					<description><![CDATA[Bremer Parteien präsentieren sich interaktiver als gewöhnlich. Welche Bedeutung das Internet
als Mitmachmedium im Wahlkampf haben kann, haben die Parteien aber noch nicht begriffen, meint Anja Stahmann, Abgeordnete der Grünen in der Bremischen Bürgerschaft. Ein Gastkommentar.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bremer Parteien präsentieren sich interaktiver als gewöhnlich. Welche Bedeutung das Internet<br />
als Mitmachmedium im Wahlkampf haben kann, haben die Parteien aber noch nicht begriffen, meint Anja Stahmann, Abgeordnete der Grünen in der Bremischen Bürgerschaft. Ein Gastkommentar.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p class="normal">
Am 13. Mai ist in Bremen Landtagswahl. Die heiße<br />
Phase hat längst begonnen. Plakate pflastern die Straßen<br />
und Plätze an der Weser. Eine Veranstaltung jagt die nächste.<br />
Die Parteien bauen ihre Stände auf und informieren die Wähler<br />
mit gedruckten Programmen und Faltblättern. </p>
<p>Auch das gezielte Wählerfischen im Internet nimmt an Fahrt<br />
auf. Im Web tummeln sich die SpitzenkandidatInnen der Parteien mit<br />
ihren Homepages. Interaktiver als sonst präsentieren sich die<br />
Bremer Parteien. Auf Kampagnenseiten können Plakate beguckt,<br />
eCards verschickt und Videos angeschaut und versendet werden. </p>
<p>Man gibt sich deutlich mehr Mühe, das Angebot bleibt aber ausbaufähig.<br />
Der virtuelle Wahlkampf steckt immer noch in den Kinderschuhen.<br />
Es gibt kaum Chats, nicht einmal Spiele oder andere Extras. Dafür<br />
sind Internettagebücher, die Weblogs, langsam aber sicher im<br />
Kommen. Die meisten Parteien nutzen das Internet nur halbherzig.<br />
Ein Grund: in knappen Wahlkampfbudgets ist meist wenig Luft für<br />
aufwändige Netzseiten und deren Pflege, denn gestellte Fragen<br />
müssen beantwortet und gewünschte Informationen auch zügig<br />
zur Verfügung gestellt werden. Gerne greift man daher auf das<br />
Bewährte und Bekannte in Papierform zurück. </p>
<p>Wer nicht weiß, welcher Partei er bei der Bürgerschaftswahl<br />
in Bremen am 13. Mai seine Stimme geben soll, findet auf <a href="http://www.kandidatenwatch.de/bremen-435-0.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.kandidatenwatch.de</a><br />
eine Orientierungshilfe. Die etwa 291 Bewerberinnen und Bewerber<br />
um insgesamt 83 Mandate (68 in Bremen und 15 in Bremerhaven) werden<br />
auf der Internetseite mit einem Kurzportrait vorgestellt und können<br />
online befragt werden. Das Besondere: Alle Fragen und Antworten<br />
sind öffentlich einsehbar. Das Wahl-Portal ist ein Projekt<br />
von abgeordnetenwatch.de in Kooperation mit der Heinrich-Böll<br />
Stiftung Bremen. Das Portal stößt nicht überall<br />
auf Gegenliebe. SPD und Linke beteiligen sich nicht, da sie die<br />
Teilnahme von den rechtsextremen Parteien wie DVU ablehnen. Das<br />
schmälert unter anderem auch den Erfolg des bisher in Hamburg<br />
und im Bund so erfolgreichen Portals. Beiträge, die Beleidigungen,<br />
Beschimpfungen und menschenverachtende Formulierungen enthalten,<br />
werden laut Betreibern nicht freigeschaltet.
</p>
<p>
Unterschiedlichste Fragen an die Kandidaten sind im Portal eingegangen<br />
und zum Teil beantwortet. Die Resonanz beim Wähler und den<br />
Kandidaten ist aus meiner Sicht schleppend und kann mehr Schwung<br />
gebrauchen.
</p>
<p>
Längst geht die Mehrheit der Deutschen regelmäßig<br />
online. Für Jugendliche ist das Internet das wichtigste Informationsmedium.<br />
Parteien scheinen noch nicht wirklich zu verstehen, welche Bedeutung<br />
das Internet tatsächlich hat oder haben kann &#8211; und dass das<br />
Netz ein Mitmachmedium sein kann und keine Einbahnstraße sein<br />
muss.
</p>
<p>
Die Möglichkeiten des Internets sind beim Wählerfischen<br />
längst nicht ausgeschöpft. Aber auch dem realen Wahlkampf<br />
in Bremen fehlt derzeit der Pfiff, da die seit 12 Jahren regierende<br />
große Koalition wenig bis gar nicht die Auseinandersetzung<br />
miteinander sucht &#8211; noch nicht einmal im Netz.
</p>
<p>
<b><span class="fett">Anja Stahmann ist Stellvertretende Fraktionsvorsitzende<br />
der Grünen in der Bremischen Bürgerschaft und bildungspolitische<br />
Sprecherin der Grünen. Neben der Bildungspolitik gehört<br />
auch Medienpolitik zu ihren Schwerpunkten. Im Internet ist sie mit<br />
einem eigenen Weblog vertreten: <a href="http://www.anja.stahmann.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.anja.stahmann.de</a>.</span><br />
</b>
</p>
<p>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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