<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Konstantin von Notz &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/konstantin-von-notz/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Fri, 05 Jun 2020 08:49:44 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>Konstantin von Notz &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Netzpolitischer Einspruch: Vorratsdatenspeicherung auf die Müllhalde der Geschichte</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/netzpolitischer-einspruch-vorratsdatenspeicherung-auf-die-muellhalde-der-geschichte-140294/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/netzpolitischer-einspruch-vorratsdatenspeicherung-auf-die-muellhalde-der-geschichte-140294/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Konstantin von Notz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jun 2014 14:16:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitischer Einspruch]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Konstantin von Notz]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Bürgersprechstunde]]></category>
		<category><![CDATA[Europäischer Gerichtshof]]></category>
		<category><![CDATA[Reinhard Grindel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=140294</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Nachdem der Europäische Gerichtshof (EuGH) Anfang April entschieden hat, dass die Speicherung von Kommunikationsdaten ohne Verdacht auf Straftaten nicht mit europäischem Recht vereinbar ist, sprach sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel am 4. Juni in der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=7kpVTvHgS8o" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitalen Bürgersprechstunde</a> für einen deutschen Alleingang aus. Bundesjustizminister Heiko Maas widersprach dem nun in einem <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nsa-affaere-maas-fordert-snowden-zu-voller-kooperation-in-moskau-auf-a-973873.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview </a>und kündigte an, dass es ohne eine europäische Richtlinie keine Vorratsdatenspeicherung in Deutschland geben werde. In unserer Reihe &#8220;Netzpolitischer Einspruch&#8221; fordert Konstantin von Notz (Grüne) von der Großen Koalition, die Vorratsdatenspeicherung endgültig zu begraben.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<h3>Konstantin von Notz:</h3>
<p>Spätestens seit dem jüngsten Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) ist die Debatte um das weitere Vorgehen in Sachen Vorratsdatenspeicherung erneut voll entbrannt. Als extrem ideologisch erweisen sich die Befürworter der Vorratsdatenspeicherung, die trotz der zweiten herben Niederlage vor dem Europäischen Gerichtshofs weiter an der hoch umstrittenen Datenspeicherung festhalten.<br />
Dabei war das jüngste Urteil des Europäischen Gerichtshofs eine erneute herbe Niederlage für die Befürworter von anlasslosen Massendatenspeicherungen. Das Urteil ist somit auch eine einzige Ohrfeige für die schwarz-rote Bundesregierung, die sich in ihrem Koalitionsvertrag mit Verweis auf die Richtlinie für eine rasche Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung ausgesprochen hatte. Die grüne Bundestagsfraktion hat gleich zu Beginn der Legislaturperiode erneut einen Antrag in den Bundestag eingebracht, in dem wir die Bundesregierung aufgefordert haben, von der höchst umstrittenen Datenspeicherung endlich Abstand zu nehmen und sich in Brüssel dafür einzusetzen, dass die Datenspeicherung dahin kommt, wohin sie gehört: auf die Müllhalde der Geschichte.<br />
Obwohl sich sowohl das höchste deutsche als auch das höchste europäische Gericht klar gegen anlasslose und unverhältnismäßige Massenspeicherungen und einen mit ihr einhergehenden Generalverdacht ausgesprochen haben, obwohl die Europäische Kommission angekündigt hat, endgültig auf Strafzahlungen zu verzichten, obwohl wir durch die Nicht-Umsetzung einer von Anfang an für nichtig erklärten Richtlinie im europäischen Vergleich nun hervorragend dastehen und sich auch andere EU-Mitgliedsstaaten mittlerweile von der Vorratsdatenspeicherung verabschieden, halten einige wenige sicherheitspolitische Hardliner aus den Reihen der Union weiterhin an der hochumstrittenen Vorratsdatenspeicherung fest.<br />
Als hätte es das jüngste Urteil nie gegeben, haben die CDU-Innenminister gerade in ihrer „Erfurter Erklärung“ eine rasche Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung und einen erneuten nationalen Alleingang gefordert. Über diese anhaltende Realitätsverweigerung in Teilen der GroKo kann man nur den Kopf schütteln, genauso über die Versuche der Union, das Urteil nun als Beweis für die Vereinbarkeit der VDS mit geltendem EU-Grundrecht bewusst umzuinterpretieren. Das Klammern an ein Instrument aus der Mottenkiste der Sicherheitspolitik durch einige Law &amp; Order-Dinosaurier aus den Reihen der Union ist mir unverständlich.<br />
Die Angesprochenen sind scheinbar auch durch eine seit mehreren Jahren geführte Diskussion und intensiven Austausch der Argumente für und wider eine Vorratsdatenspeicherung nicht davon abzubringen, auch noch ein drittes Mal gegen die gleiche bürgerrechtliche Wand zu laufen. Den Sicherheitsbehörden, denen wir endlich tatsächliche effektive und mit unserer Verfassung in Einklang zu bringende Instrumente der Strafverfolgung an die Hand reichen müssen, erweisen sie durch ihre ideologisches Klammern an die Vorratsdatenspeicherung einen Bärendienst. Als Grüne behalten wir uns ausdrücklich vor, erneut in Karlsruhe gegen eine großkoalitionäre Neuauflage der Vorratsdatenspeicherung zu klagen.</p>
<div id="stcpDiv">
<p id="stcpDiv">Bilder: oben: <a href="http://www.flickr.com/photos/95284782@N06/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">marsmet548</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(CC BY-NC-SA 2.0)</a></p>
<p><strong><a href="http://politik-digital.de/?s=%22netzpolitischer+einspruch%22" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier gibt es weitere Beiträge der Reihe “Netzpolitischer Einspruch”</a></strong></p>
</div>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/netzpolitischer-einspruch-vorratsdatenspeicherung-auf-die-muellhalde-der-geschichte-140294/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Peter Schaar zum Abschied: &#034;Diese Liebe brauchen wir nicht&#034;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/peter-schaar-zum-abschied-diese-liebe-brauchen-wir-nicht-135690/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/peter-schaar-zum-abschied-diese-liebe-brauchen-wir-nicht-135690/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicolas Morgenroth]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Dec 2013 14:56:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesbeauftragter]]></category>
		<category><![CDATA[Cem Özdemir]]></category>
		<category><![CDATA[Freund hört mit]]></category>
		<category><![CDATA[Renate Künast]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Ströbele]]></category>
		<category><![CDATA[Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Schaar]]></category>
		<category><![CDATA[Konstantin von Notz]]></category>
		<category><![CDATA[Jacob Appelbaum]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis 90]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
		<category><![CDATA[Rena Tangens]]></category>
		<category><![CDATA[Anton Hofreiter]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsfreiheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=135690</guid>

					<description><![CDATA[Zehn Jahre war Peter Schaar Deutschlands oberster Datenschützer. In seiner Zeit ist das Amt vom verwaltenden Beamtenposten zum Politikum geworden. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Freund-hört-mit_hise42_cc-by-nc-sa_bearb.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-135692" alt="Freund hört mit_hise42_cc-by-nc-sa_bearb" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Freund-hört-mit_hise42_cc-by-nc-sa_bearb-630x420.jpg" width="630" height="420" /></a>Zehn Jahre war Peter Schaar Deutschlands oberster Datenschützer. In seiner Zeit ist das Amt vom verwaltenden Beamtenposten zum Politikum geworden. Inmitten der Offenlegung des umfassendsten Überwachungsskandals in der Geschichte endet heute seine Amtszeit. Die Grünen haben ihn in der vergangenen Woche mit einer Mischung aus Diskussionsveranstaltung und Empfang verabschiedet.<br />
Nahezu die gesamte Prominenz der Partei war vergangenen Mittwoch angetreten, um mit dem Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit einen Rückblick auf dessen Amtszeit zu wagen und über die Zukunft von Datenschutz und Demokratie zu diskutieren. Katrin Göring-Eckardt, Vorsitzende der Bundestagsfraktion, leitete den Abend mit dem Titel <a href="http://www.gruene-bundestag.de/themen/datenschutz/freund-hoert-mit_ID_4390337.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Freund hört mit!?“</a> im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus ein. Ihr Ko-Vorsitzender Anton Hofreiter hielt die Laudatio und der Netzpolitiker Konstantin von Notz kümmerte sich um die Moderation. Auch Renate Künast, Cem Özdemir und Christian Ströbele waren zum Abschied von Schaar gekommen.</p>
<h3>Teilerfolge trotz Abhängigkeit</h3>
<p>Peter Schaar ist studierter Volkswirt und hatte bereits Ämter als Vorstandssprecher der Grünen Hamburg und stellvertretender Datenschutzbeaufragter der Hansestadt inne, bevor er 2003 auf Vorschlag der Partei unter der rot-grünen Koalition zum Bundesbeauftragten für Datenschutz gewählt wurde. 2008 wurde er dann mit einer großen Mehrheit wiedergewählt. Diese breite Unterstützung bröckelte zuletzt, da Schaar sich gerade im Laufe des von Edward Snwoden offen gelegten Überwachungsskandals in starker Opposition zu der Regierung und vor allem zum Innenministerium positionierte. Dabei ist sein Amt personell wie finanziell von diesem abhängig. Rückblickend meinte Schaar an dem Abend, dass er zwar viele Entwicklungen habe beeinflussen können, allerdings nicht genügend Ressourcen und die nötige Unabhängigkeit zur Verfügung gehabt habe, um wirklich effektiv arbeiten zu können. Dennoch, der elektronische Personalausweis musste wegen Schaar ohne Fingerabdruck auskommen, und auch bei der neuen Gesundheitskarte konnte er Teilerfolge erringen, wie er in einem ausführlichen <a href="http://www.deutschlandfunk.de/interview-der-woche-schaar-snowden-sollte-aufenthaltsrecht.868.de.html?dram:article_id=272080" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview mit dem Deutschlandfunk</a> betonte.<br />
Sowohl in diesen beiden Fällen, als auch beim ersten Beschluss einer Vorratsdatenspeicherung 2007 stellte Schaar sich nicht grundsätzlich dagegen, sondern bemühte sich um Kompromisse, was ihm auch viel Unmut einbrachte. „Ich habe mir da viel Kritik anhören müssen“, erinnert sich der scheidende Bundesbeauftragte in seiner Abschiedsrede.</p>
<h3>Es geht um Grundrechte und Selbstbestimmung</h3>
<p>Dass Schaar dennoch insgesamt parteiübergreifend viel Respekt entgegengebracht wurde, beweist auch die Auszeichnung seines Buches <a href="http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Das-Ende-der-Privatsphaere-Der-Weg-in-die-UEberwachungsgesellschaft/Peter-Schaar/e274320.rhd" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Das Ende der Privatsphäre“</a> zum <a href="http://www.fes.de/daspolitischebuch/preistraeger.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politischen Buch</a> des Jahres 2008 durch die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung. In diesem warnt er vor der Bedrohung der Privatsphäre durch staatliche Überwachung. Auch bei seinem Abschied ist es ihm wichtig zu betonen, dass Privatsphäre nicht mit „allein gelassen werden“ gleichgesetzt werden dürfe, sondern eine wichtige Voraussetzung für Selbstbestimmung sei. Für Schaar verdecken die Begriffe Datenschutz und Privatsphäre mit ihrer trockenen Sperrigkeit die Themen, um die es geht: Grundrechte und Selbstbestimmung.<br />
Allerdings wirkt auch der Verwaltungsmensch Schaar selbst im Vergleich zu seinen Ko-Diskutanten, Rena Tangens vom <a href="https://digitalcourage.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitalcourage e.V.</a> und Netzaktivist Jacob Appelbaum, recht bürokratisch-sachlich. Nichtdestotrotz ist es wohl auch zu einem gutem Teil dem Bundesbeaufragten zuzuschreiben, dass der US-Aktivist Appelbaum erstaunt konstatieren kann, „wie informiert die Bevölkerung, und wie uninformiert die Bundesregierung ist“.</p>
<h3>Blick in die Zukunft</h3>
<p>Mit Blick auf die Zukunft sieht der Gewürdigte an diesem Abend vor allem drei Baustellen für den oder die Nachfolger/in: Es müsse mehr Verschlüsselung gefördert und eingesetzt und in diesem Zusammenhang auch über die Pflichten von Anbietern von Telekommunikationsleistungen neu diskutiert werden. Zudem sei die Arbeit am bestehenden Recht wichtig, doch müsse diese notwendigerweise inter- oder supranational geschehen. Schaar betont dabei vor allem die EU-Datenschutzverordnung und die UN-Resolution zum Schutz der Privatsphäre, die er als „erste Schritte in die richtige Richtung“ bezeichnet.<br />
Die Beweispflicht müsse dabei stets bei denjenigen liegen, die Grundrechte einschränken wollten, und nicht andersherum. Gerade das „Anlasslose“ bereite ihm Sorgen, meint Schaar in Richtung der Sicherheitspolitiker und Geheimdienste und moniert eine schlicht nicht funktionierende Kontrolle der Geheimdienste: „Niemand hat ein vollständiges Bild“. Eine öffentliche Kontrolle der Geheimdienste sei unabdingbar, denn „deren Liebe brauchen wir nicht“, wie Schaar mit Verweis auf den Ausspruch des früheren Stasi-Chefs Erich Mielke ruft.<br />
Besonders bemerkenswert ist Schaars Forderung nach dem Schutz aller Menschen vor der „Liebe“ der Geheimdienste unabhängig von ihrer Herkunft und Staatsangehörigkeit. Da Geheimdienste nach aktuellem Recht sowohl Nicht-Bürger ohne Einschränkung überwachen, als auch Daten miteinander austauschten dürften, sei ein effektiver Schutz notwendigerweise universell und nicht auf die eigenen Bürger beschränkt.<br />
Die Anforderungen an den oder die Nachfolger/in sind also sehr hoch: internationale Datenschutzabkommen, öffentliche Kontrolle der Geheimdienste, universeller Schutz vor Überwachung. Und dann ist da ja noch der andere Teil des Amtes, die Informationsfreiheit. Peter Schaar macht an dem Abend deutlich, dass diesen Anforderungen seiner Erfahrung nach nur ein/e Bundesbeauftragte/r entsprechen könne, der oder die nicht mehr abhängig vom Bundesinnenministerium und den dortigen Sicherheitspolitikern sei.<br />
Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/64016652@N02/11309680903/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hise42</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(CC BY-NC-SA 2.0)</a><br />
<img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="Buch-Cover von Marina Weisband " src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /><br />
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/peter-schaar-zum-abschied-diese-liebe-brauchen-wir-nicht-135690/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Digitale Bürgersprechstunde mit Halina Wawzyniak (Die Linke)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/digitale-buergersprechstunde-mit-halina-wawzyniak-die-linke-135324/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/digitale-buergersprechstunde-mit-halina-wawzyniak-die-linke-135324/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexa Schaegner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Dec 2013 16:35:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Bürgersprechstunde]]></category>
		<category><![CDATA[Abgeordnete]]></category>
		<category><![CDATA[Konstantin von Notz]]></category>
		<category><![CDATA[Halina Wawzyniak]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Jarzombek]]></category>
		<category><![CDATA[18. Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[große Koalition]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=135324</guid>

					<description><![CDATA[Nach einem gelungenen Start der Digitalen Bürgersprechstunde und den ersten beiden Folgen mit der SPD-Politikerin Dr. Eva Högl, MdB und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/HalinaWawzyniakdbsneu.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-136881" alt="Halina Wawzyniak ND Foto Burkhard Lange, 25.5.08" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/HalinaWawzyniakdbsneu-630x410.jpg" width="630" height="410" /></a> Nach einem gelungenen Start der Digitalen Bürgersprechstunde und den ersten beiden Folgen mit der SPD-Politikerin <a href="http://politik-digital.de/abgeordnete-on-air-politik-digital-de-startet-digitale-buergersprechstunde/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dr. Eva Högl, MdB </a>und <a href="http://politik-digital.de/digitale-buergersprechstunde-mit-dr-konstantin-von-notz-gruene/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dr. Konstantin von Notz, MdB </a>(Die Grünen), stand nun Halina Wawzyniak (DIE LINKE)  am 18. Dezember für Bürgerfragen über Google Hangout zur Verfügung.<br />
<iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=tZymP7eOeeM" title="Digitale Bürgersprechstunde mit Halina Wawzyniak (Die Linke)" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/tZymP7eOeeM?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
<strong>Am Mittwoch, den 18. Dezember,</strong> war die Bundestagsabgeordnete <strong><a href="http://www.neues-deutschland.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Halina Wawzyniak</a>, MdB (DIE LINKE)</strong>, zwischen <strong>17.00 und 18.00 Uhr</strong> zu Gast in der <strong>Digitalen Bürgersprechstunde</strong>. In Kooperation mit der Zeitung <a href="http://www.neues-deutschland.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>neues deutschland</strong></a><strong>, </strong>beantwortete die Abgeordnete Fragen zum NSA- Skandal, dem geplanten Internetausschuss und zu<strong></strong> ihrem Wahlkreis <strong>Friedrichshain-Kreuzberg . </strong>Christian Marx von politik-digital.de moderiert das Gespräch gemeinsam mit der Christin Odoj, Redakteurin bei neues deutschland.<br />
<span style="text-decoration: underline"><strong>Weitere Termine für die Digitale Bürgersprechstunde:</strong></span><br />
<strong>Donnerstag, 16. Januar,</strong> 17-18 Uhr: <strong><a href="http://www.soenke-rix.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sönke Rix</a> (SPD), </strong>Rendsburg-Eckernförde<br />
<strong>Montag, 27. Januar</strong>, 18-19 Uhr:<strong> <a href="https://www.ruedigerkruse.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rüdiger Kruse</a> (CDU)</strong>, Hamburg Eimsbüttel<br />
[contact-form to=&#8217;buergersprechstunde@politik-digital.de&#8217; subject=&#8217;Digitale Bürgersprechstunde Frage&#8217;][contact-field label=&#8217;Name&#8217; type=&#8217;name&#8217; required=&#8217;1&#8217;/][contact-field label=&#8217;E-Mail&#8217; type=&#8217;email&#8217; required=&#8217;1&#8217;/][contact-field label=&#8217;Thema&#8217; type=&#8217;text&#8217;/][contact-field label=&#8217;Ihre Frage&#8217; type=&#8217;textarea&#8217; required=&#8217;1&#8217;/][/contact-form] Bild: politik-digital.de <a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-130752" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/digitale-buergersprechstunde-mit-halina-wawzyniak-die-linke-135324/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Digitale Bürgersprechstunde mit Dr. Konstantin von Notz (Grüne)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/digitale-buergersprechstunde-mit-dr-konstantin-von-notz-gruene-135186/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/digitale-buergersprechstunde-mit-dr-konstantin-von-notz-gruene-135186/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexa Schaegner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Dec 2013 16:38:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Bürgersprechstunde]]></category>
		<category><![CDATA[große Koalition]]></category>
		<category><![CDATA[Abgeordnete]]></category>
		<category><![CDATA[Konstantin von Notz]]></category>
		<category><![CDATA[Halina Wawzyniak]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Jarzombek]]></category>
		<category><![CDATA[18. Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=135186</guid>

					<description><![CDATA[Mit der Konstituierung des 18. Deutschen Bundestages haben alte wie neue Abgeordnete nun wieder vier Jahre Zeit für die Mitgestaltung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Notz_Konstantin-vondbsn.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-136883" alt="Notz_Konstantin-vondbsn" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Notz_Konstantin-vondbsn-630x421.jpg" width="630" height="421" /></a>Mit der Konstituierung des 18. Deutschen Bundestages haben alte wie neue Abgeordnete nun wieder vier Jahre Zeit für die Mitgestaltung der deutschen Politiklandschaft. Mit unserem neuen Format, der &#8220;Digitalen Bürgersprechstunde&#8221; via Google Hangouts, wollen wir dazu beitragen, dass die politische Arbeit der Abgeordneten transparent und nachvollziehbar wird. Ab sofort haben BürgerInnen die Gelegenheit, den Abgeordneten ihres Wahlkreises Fragen zu stellen, die sie bewegen.<br />
<iframe hcb-fetch-image-from="http://youtu.be/dTKzemwjJJA" title="Digitale Bürgersprechstunde mit Dr. Konstantin von Notz (B&#039;90/Die Grünen)" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/dTKzemwjJJA?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
<a href="http://politik-digital.de/digitale-buergersprechstunde-mit-dr-konstantin-von-notz-gruene/notz_konstantin-von_klein/" rel="attachment wp-att-135191"><img decoding="async" class="size-full wp-image-135191 alignleft" alt="notz_konstantin-von_klein" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/notz_konstantin-von_klein.jpg" width="137" height="206" /></a>                                                                                                                     In der zweiten<strong> Bürgersprechstunde am 9. Dezember,</strong> die in Kooperation mit de<em></em>r <em>Bergedorfer Zeitung/ Lauenburgische Landeszeitung</em> stattfand, beantwortete der Bundestagsabgeordnete  <strong>Dr. Konstantin von Notz (B&#8217;90/ Die Grünen)</strong>, sowohl Fragen zu Bundesthemen wie dem NSA-Skandal und Datenschutz, als auch zu Schleswig Holstein uns seinem <strong>Wahlkreis Herzogtum Lauenburg-Storman Süd</strong>. Gemeinsam mit Kai Gerullis, dem Leiter der Redaktion Geesthacht der Bergedorfer Zeitung, moderierte Steffen Wenzel, Geschäftsführer von politik-digital.de das Gespräch.<span style="font-size: 11.0pt;line-height: 115%;font-family: 'Calibri','sans-serif'"><a href="mailto:buergersprechstunde@politik-digital.de"><br />
</a></span><br />
<strong>                                                                                                                                                       Erste Digitale Bürgersprechstunde mit Dr. Eva Högl</strong><br />
Am 2. Dezember 2013 fand die erste Digitale Bürgersprechstunde mit der SPD-Politikerin Dr. Eva Högl, MdB (Berlin-Mitte) statt. Neben Fragen zu bundespolitischen Themen wie NSA, dem Mitgliederentscheid der SPD oder den Ergebnissen des NSU-Untersuchungsausschusses, sprach Frau Högl vor allem über Angelegenheiten ihres Wahlkreises. Fragen zum Prostitutionsgesetz, der Flüchtlingspolitik und der Mietpreisbremse beantwortete die Abgeordnete und erläuterte die Auswirkungen für Berlin. Schauen Sie sich das Video dazu an:<br />
<iframe hcb-fetch-image-from="http://youtu.be/y_seGE5PcHY" title="Digitale Bürgersprechstunde mit Dr. Eva Högl (SPD)" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/y_seGE5PcHY?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
&nbsp;<br />
<span style="text-decoration: underline"><strong>Weitere Termine für die Digitale Bürgersprechstunde 2013:</strong></span><br />
<strong></strong><strong>Mittwoch, 18. Dezember</strong>, 17-18 Uhr: <strong><a href="http://www.wawzyniak.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Halina Wawzyniak</a> (Die Linke)</strong>,<br />
Berlin Friedrichshain-Kreuzberg<br />
<strong>Donnerstag, 19. Dezember</strong>, 17.30 -18.30 Uhr: <strong><a href="http://jarzombek.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Thomas Jarzombek</a> (CDU)</strong>,<br />
Düsseldorf I<br />
<strong>Donnerstag, 16. Januar,</strong> 17-18 Uhr: <strong><a href="http://www.soenke-rix.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sönke Rix</a> (SPD), </strong>Rendsburg-Eckernförde<br />
<strong>Montag, 27. Januar</strong>, 18-19 Uhr:<strong> <a href="https://www.ruedigerkruse.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rüdiger Kruse</a> (CDU)</strong>, Hamburg Eimsbüttel<br />
<i> </i><br />
[contact-form to=&#8217;buergersprechstunde@politik-digital.de&#8217; subject=&#8217;Digitale Bürgersprechstunde Frage&#8217;][contact-field label=&#8217;Name&#8217; type=&#8217;name&#8217; required=&#8217;1&#8217;/][contact-field label=&#8217;E-Mail&#8217; type=&#8217;email&#8217; required=&#8217;1&#8217;/][contact-field label=&#8217;Thema&#8217; type=&#8217;text&#8217;/][contact-field label=&#8217;Ihre Frage&#8217; type=&#8217;textarea&#8217; required=&#8217;1&#8217;/][/contact-form]<br />
Bild: politik-digital.de<br />
<a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-130752" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/digitale-buergersprechstunde-mit-dr-konstantin-von-notz-gruene-135186/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Abgeordnete on Air: politik-digital.de startet &#034;Digitale Bürgersprechstunde&#034;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/abgeordnete-on-air-politik-digital-de-startet-digitale-buergersprechstunde-134802/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/abgeordnete-on-air-politik-digital-de-startet-digitale-buergersprechstunde-134802/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexa Schaegner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Nov 2013 10:22:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Bürgersprechstunde]]></category>
		<category><![CDATA[Abgeordnete]]></category>
		<category><![CDATA[Konstantin von Notz]]></category>
		<category><![CDATA[Halina Wawzyniak]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Jarzombek]]></category>
		<category><![CDATA[18. Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Eva Högl]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[große Koalition]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=134802</guid>

					<description><![CDATA[Mit der Konstituierung des 18. Deutschen Bundestages haben alte wie neue Abgeordnete nun wieder vier Jahre Zeit für die Mitgestaltung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/högldbs.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-136885" alt="högldbs" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/högldbs-630x696.jpg" width="630" height="696" /></a>Mit der Konstituierung des 18. Deutschen Bundestages haben alte wie neue Abgeordnete nun wieder vier Jahre Zeit für die Mitgestaltung der deutschen Politiklandschaft. Mit unserem neuen Format, der &#8220;Digitalen Bürgersprechstunde&#8221; via Google Hangouts, wollen wir dazu beitragen, dass die politische Arbeit der Abgeordneten transparent und nachvollziehbar wird. Ab sofort haben BürgerInnen die Gelegenheit, den Abgeordneten ihres Wahlkreises Fragen zu stellen, die sie bewegen.<br />
<iframe hcb-fetch-image-from="http://youtu.be/y_seGE5PcHY" title="Digitale Bürgersprechstunde mit Dr. Eva Högl (SPD)" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/y_seGE5PcHY?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Vor und während der Bürgersprechstunde bekommen interessierte User die Möglichkeit, ihre Fragen über Hashtag oder per E-Mail an unsere Redaktion zu richten. Bürger, die ihre Frage live stellen wollen, können das Fragetool des begleitenden Hangout-Chats nutzen oder sich als Hangout-Teilnehmer bei uns anmelden und so live in das Gespräch zugeschaltet werden.<br />
<a href="http://politik-digital.de/abgeordnete-on-air-politik-digital-de-startet-digitale-buergersprechstunde/pressefoto_eva_hoegl/" rel="attachment wp-att-134818"><img decoding="async" class="wp-image-134818 alignleft" alt="pressefoto_eva_hoegl" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/pressefoto_eva_hoegl.jpg" width="151" height="165" /></a><br />
In der <strong>ersten Bürgersprechstunde am Montag, den 2. Dezember,</strong> die in Kooperation mit dem <em>Tagesspiegel</em> stattfindet, steht die SPD-Bundestagsabgeordnete für Berlin-Mitte, <strong>Dr. Eva Högl</strong>, zwischen <strong>16.30 und 17.30 Uhr</strong> für Ihre Fragen zur Verfügung. Gemeinsam mit Christian Tretbar, dem stellvertretenden Leiter von Tagesspiegel.de,  moderiert Christian Marx von politik-digital.de das Gespräch.<br />
Fragen und Anmeldungen zur Teilnahme an der Digitalen Bürgersprechstunde sammeln wir ab sofort über: <strong>#Bürgersprechstunde, </strong>E-Mail: <strong>buergersprechstunde@politik-digital.de </strong>sowie das unten stehende Kontaktformular.<span style="font-size: 11.0pt;line-height: 115%;font-family: 'Calibri','sans-serif'"><a href="mailto:buergersprechstunde@politik-digital.de"><br />
</a></span><br />
&nbsp;<br />
<span style="text-decoration: underline"><strong>Weitere Termine für die Digitale Bürgersprechstunde 2013:</strong></span><br />
<strong>Montag, 9. Dezember</strong>, 19-20 Uhr: <strong><a href="http://von-notz.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Konstantin von Notz</a> (Bündnis 90/Die Grünen)</strong>,<br />
Herzogtum Lauenburg- Storman Süd<br />
<strong>Mittwoch, 18. Dezember</strong>, 17-18 Uhr: <strong><a href="http://www.wawzyniak.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Halina Wawzyniak</a> (Die Linke)</strong>,<br />
Berlin Friedrichshain-Kreuzberg<br />
<strong>Donnerstag, 19. Dezember</strong>, 17.30 -18.30 Uhr: <strong><a href="http://jarzombek.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Thomas Jarzombek</a> (CDU)</strong>,<br />
Düsseldorf I<br />
<em><br />
Weitere Termine für die Digitale Bürgersprechstunde im Januar werden demnächst bekannt gegeben.</em><br />
[contact-form to=&#8217;buergersprechstunde@politik-digital.de&#8217; subject=&#8217;Digitale Bürgersprechstunde Frage&#8217;][contact-field label=&#8217;Name&#8217; type=&#8217;name&#8217; required=&#8217;1&#8217;/][contact-field label=&#8217;E-Mail&#8217; type=&#8217;email&#8217; required=&#8217;1&#8217;/][contact-field label=&#8217;Thema&#8217; type=&#8217;text&#8217;/][contact-field label=&#8217;Ihre Frage&#8217; type=&#8217;textarea&#8217; required=&#8217;1&#8217;/][/contact-form]<br />
Bild: politik-digital.de<br />
<a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-130752" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/abgeordnete-on-air-politik-digital-de-startet-digitale-buergersprechstunde-134802/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Anfang oder Ende der Netzpolitik? &#8211; Interview mit Jan Mönikes</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/anfang-oder-ende-der-netzpolitik-interview-mit-jan-moenikes-133792/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/anfang-oder-ende-der-netzpolitik-interview-mit-jan-moenikes-133792/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicolas Morgenroth]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Oct 2013 08:20:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Koalitionsverhandlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Konstantin von Notz]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Mönikes]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Jarzombek]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[telegrafen_lunch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=133792</guid>

					<description><![CDATA[Die Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD haben begonnen. Doch welche Rolle nehmen netzpolitische Themen ein? Während des Wahlkampfs schienen sie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/dt.-Bundestag.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-133797" alt="(C) Deutscher Bundestag / Lichtblick/Achim Melde" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/dt.-Bundestag-630x477.jpg" width="630" height="477" /></a> Die Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD haben begonnen. Doch welche Rolle nehmen netzpolitische Themen ein? Während des Wahlkampfs schienen sie trotz Überwachungsaffären in der Versenkung verschwunden zu sein. Im Interview wagt Netzpolitik-Experte Jan Mönikes (SPD) eine Einschätzung der Rolle von Netzpolitik(ern) in den laufenden Koalitionsverhandlungen.<br />
Ein halbes Jahr ist es her, dass die <a href="http://politik-digital.de/abschluss-der-internet-enquete-digitale-presseschau/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Enquete-Kommission Internet und Gesellschaft</a> ihre Ergebnisse dem Bundestag vorgestellt hat. Ihre Arbeit fiel in eine Zeit, die <a href="http://von-notz.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Konstantin von Notz</a> (Bündnis 90/Die Grünen) gestern beim <a href="http://blog.telekom.com/live/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">telegrafen_lunch der Telekom</a> als „Phase der Erkenntnis“ bezeichnete. Parteiübergreifend setzte sich die Überzeugung durch, dass die digitale Gesellschaft politischer Handlung bedarf und Netzpolitik einen höheren Rang in den politischen Institutionen einnehmen soll. Nun konstitutiert sich der Bundestag nach den Wahlen neu und die Unionsparteien verhandeln mit der SPD um eine große Koalition. Welche Rolle nimmt Netzpolitik in diesen Verhandlungen ein, was wird aus den Beschlüssen der Enquete-Kommission?<br />
Schon während des Wahlkampfs schien die „Phase der Erkenntnis“ zu Ende gegangen zu sein. Ein <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/CDU-Arbeitsgruppe-probt-Ausstieg-aus-der-Netzpolitik-1981266.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Positionspapier einer CDU-internen Arbeitsgruppe</a> zu „Digitalisierungspolitik“ scheint nun eine Schwächung der Position von Netzpolitik in den Koalitionsverhandlungen zu bestätigen: Der Begriff „Netzpolitik“ wird gar nicht verwendet, stattdessen sollen ein Staatssekretär und ein Unterausschuss im Bundestag sich mit „Digitalisierungspolitik“ beschäftigen. Dies würde eindeutig hinter die Forderungen nach einem Staatsminister und einem eigenen Hauptausschuss zurückfallen. In den Koalitionsverhandlungen wird Netzpolitik in der Unterarbeitsgruppe Digitale Agenda behandelt, die dem Bereich Kultur untergeordnet ist. Der CDU-Netzpolitiker Thomas Jarzombek sieht zwar in dem Begriffswechsel von Netzpolitik zu Digitalisierungspolitik keine inhaltliche Verschiebung, spricht jedoch beim telegrafen_lunch von der „großen Herausforderung, diesen Hype der letzten Jahre in die Zukunft zu bringen.“<br />
Im Interview bewertet Jan Mönikes für politik-digital.de die Meldungen und den Stand der Netzpolitik(er) in den Koalitionsverhandlungen. Er bloggt selber auf <a href="http://www.moenikes.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">moenikes.de</a>.<br />
&nbsp;<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Für die Koalitionsverhandlungen haben sich Union und SPD auf eine Unterarbeitsgruppe „Digitale Agenda“ in der Arbeitsgruppe „Kultur“ geeinigt. Wird dort über netzpolitische Themen verhandelt werden? Was sagt das über die Stellung von Netzpolitik in den Koalitionsverhandlungen aus?<br />
<figure id="attachment_133799" aria-describedby="caption-attachment-133799" style="width: 195px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/jan_moenikes.jpg"><img decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-133799  " alt="jan_moenikes" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/jan_moenikes-195x119.jpg" width="195" height="119" /></a><figcaption id="caption-attachment-133799" class="wp-caption-text">Jan Mönikes ist Jurist für Wirtschafts- und Telekommunikationsrecht und Mitglied bei der SPD, wo er mit den „Netzpolitikern der ersten Stunde“ groß geworden und bis heute aktiv ist. Er betreibt eine <a href="http://www.schalast.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kanzlei in Berlin</a>, hat für große IT-Unternehmen gearbeitet und ist beratend tätig für <a href="http://www.moenikes.de/ITC/personliches/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">verschiedene Verbände.</a></figcaption></figure><br />
<strong>Jan Mönikes:</strong> Die Struktur der Verhandlungsgruppen orientiert sich an der bisherigen Struktur des Parlaments und seiner Ausschüsse. Der für netzpolitische Themen zuständige Querschnittsausschuss „Kultur und Medien“ war in der Vergangenheit auch „nur“ ein Unterausschuss – das ist insofern also noch kein Präjudiz für das Ergebnis der Verhandlungen. Wichtiger sind Personen und Positionen in den jeweiligen Verhandlungsgruppen.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Die CDU/CSU-Fraktion hat ein <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/CDU-Arbeitsgruppe-probt-Ausstieg-aus-der-Netzpolitik-1981266.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Arbeitspapier zu Netzpolitik</a> erstellt, welches Ihnen offenbar vorliegt. Auf Ihrem <a href="http://www.moenikes.de/ITC/2013/10/21/freunde-wir-waren-doch-schon-mal-weiter/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blog</a> befürchten Sie, dass es mit den Koalitionsverhandlungen „schwierig“ werden könnte, sollte dieses Papier zur Grundlage genommen werden. Um welche Punkte geht es Ihnen dabei? Welche sehen Sie besonders kritisch?<br />
<strong>Jan Mönikes:</strong> Wichtige Vorzeichen für die Verhandlungen sind die jeweiligen Positionen, mit denen die Verhandlungsführer ab heute in diese Arbeits- und Unterarbeitsgruppen gehen. Die SPD hat sich bislang eng an das gehalten, was sie auch vor der Wahl gesagt hat und geht in einigen Punkten auch darüber hinaus, beispielweise bei der Frage der Bündelung der Kompetenz in einem eigenen Ressort der Bundesregierung und einem spiegelbildlichen Hauptausschuss im Parlament. Bei dem Papier der Koalitionsabgeordneten ist das genau anders herum. Da liegen wesentliche Punkte, gerade diese beiden, die in der politischen Praxis sehr wichtig werden dürften, schon zu Beginn der Verhandlungen unter dem, was die Netzpolitiker der Union eigentlich früher öffentlich bekundet hatten. Ich will hier nicht von „Wählertäuschung“ sprechen, aber enttäuschend ist das schon. Und die Erklärungen zum Beispiel von Thomas Jarzombek, er wäre nicht dabei gewesen und es hätten sich andere Kräfte in der Fraktion durchgesetzt, ist nicht gerade ein Dementi und vermag mich auch nicht positiv für das Ergebnis der Verhandlungen zu stimmen.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Zumindest in der Unions-Fraktion scheinen Netzpolitiker wie Thomas Jarzombek <a href="http://www.golem.de/news/grosse-koalition-cdu-sieht-schwierige-aufgabe-fuer-netzpolitik-1310-102320.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eine schwierige Stellung</a> zu haben. Wie schätzen Sie diese ein?<br />
<strong>Jan Mönikes:</strong> Dazu kann ich nur sagen: Jeder muss zunächst in seinen eigenen Reihen um Einfluss und seine Positionen kämpfen. Dass er an stärkeren Widerständen scheitern kann, sollte man in einer Demokratie keinem Politiker vorwerfen. Wenn man aber den Eindruck bekommt, dass eine Seite noch nicht einmal versucht, für Inhalte engagiert zu streiten, dann muss man sich natürlich fragen, was die dann in Regierungsfunktion mit einem Posten in zweiter Reihe anfangen würden: wahrscheinlich wenig bis nichts. Sich hinter dem Minister oder der Kanzlerin verstecken, für ein schönes Büro, Dienstwagen und Zulagen, ohne den Zwang liefern zu müssen, das sind für mich keine zulässigen Kategorien von Politik. Da müssen die digitalen Unionisten noch inhaltlich nachlegen, wenn sie sich ein Amt verdienen wollen.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> In dem CDU/CSU-Arbeitspapier ist nicht von Netz-, sondern von „Digitalisierungspolitik“ die Rede. Wie verstehen Sie den Begriff „Digitalisierungspolitik“? Wo ist für Sie der Unterschied zwischen Netzpolitik und Digitalisierungspolitik?<br />
<strong>Jan Mönikes:</strong> Das ist meines Erachtens mehr ein Kampf um die Deutungshoheit von Begriffen, als dass es um andere Inhalte ginge. Denn „digital“ im Wortsinne, also 0 und 1, kann auch Politik für und mit dem Internet nie sein. Ich halte den Begriff „Digital“ daher im Kontext von Politik für die Informationsgesellschaft für unglücklich, aber unschädlich. Es geht der Union hier meiner Meinung nach darum, von dem „links“ aufgeladenen Etikett der „Netzpolitik“ wegzukommen, da die „Netzaktivisten“ in den letzten Jahren ja immer gegen sie mobil gemacht haben. Wenn es hilft, zu vernünftigen Ergebnissen zu kommen, die das Thema in Deutschland politisch voranbringen, ist mir der Begriff dafür persönlich aber völlig egal.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Stehen die Beschlüsse der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft in den Koalitionsverhandlungen nun erneut zur Disposition?<br />
<strong>Jan Mönikes:</strong> In Deutschland gilt das Diskontinuitätsprinzip. Solange etwas kein Gesetz geworden ist, ist jeder neu gewählte Bundestag frei darin, ob und wie er die Beschlüsse des vorherigen Parlaments für sich gelten lassen will. Wenn sich die Netzpolitiker der Union an die eigenen Beschlüsse und Bekundungen in den Verhandlungen nicht mehr erinnern wollen, dann wird es für den kleineren Koalitionspartner schwer werden, sie auf den früheren Konsens zu verpflichten. Denn auf höherer Ebene, aber auch in der Öffentlichkeit, wird Netzpolitik – anders als Steuern und Mindestlohn – eben nicht als existenzielles Thema angesehen. Sprich: Wenn man sich hier nicht durchsetzen kann, scheitert keine Koalition und damit hat die SPD auch kein Druckmittel. Sie kann nur versuchen, zu überzeugen. Wenn die Union aber schon festgelegt ist, dann wird das schwierig, vielleicht sogar unmöglich sein.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> Welche netzpolitischen Forderungen sind für Sie zentral?<br />
<strong>Jan Mönikes:</strong> Wir müssen auf europäischer Ebene und international bei Fragen wie Datenschutz, Vorratsdatenspeicherung, Telekommunikationsregulierung und Netzneutralität politisch und sachlich nachbessern, in Deutschland den Infrastrukturausbau und den Schutz der Kommunikation vorantreiben und unser Land und die Regierung endlich insgesamt besser auf das Internetzeitalter einstellen. Es ist ein ganzes Bündel von Aufgaben, die man zusammendenken muss. Es gibt nicht die eine „zentrale“ Forderung, die man mit einem Bundesgesetz lösen könnte – das macht das Thema ja so komplex und deshalb gibt es so viel „Netzpopulismus“ und symbolische Forderungen, die ich für problematisch halte.<br />
<strong>politik-digital.de:</strong> In einem Positionspapier fordert das Forum Netzpolitik der Berliner SPD einen Staatssekretär für Netzpolitik. Wo sollte dieser angesiedelt werden?<br />
<strong>Jan Mönikes:</strong> Egal in welchem Ressort: <a href="http://www.moenikes.de/ITC/2013/08/05/warum-deutschland-ein-internet-ministerium-braucht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ich halte das nicht für hinreichend.</a> Ein solcher Staatsminister oder Staatssekretär müsste schon ein außergewöhnlich charismatischer, kompetenter und anerkannter Netzpolitiker sein, wenn er ohne entsprechende Ressortzuständigkeit und Unterbau, als weisungsgebundener „Helfer“ der Kanzlerin oder eines Ministers, hier etwas notfalls auch gegen seine Leitungsspitze bewegen will. Den oder die Kollegin habe ich bislang aber nicht getroffen.<br />
Ich fürchte, dass bei diesem unterambitionierten Ansatz, den auch die Union vertritt, vom Ergebnis her bereits an einzelne Personen gedacht wird, die sich selbst oder denen Andere &#8211; und das wahrscheinlich auch zu Recht &#8211; nicht mehr als einen Staatssekretärsposten zutrauen. Natürlich könnte das schon mal ein Anfang sein – aber vielleicht eben auch das Ende. Ob sich nämlich daraus für die nächsten Wahlen die Notwendigkeit eines Ministeriums ableiten wird, was ich im Moment für dringend nötig halte, wage ich zu bezweifeln. Gelingt es dem Staatsminister oder der Staatssekretärin nämlich nicht, entgegen der Widrigkeiten, die sich aus der Weisungsgebundenheit und der begrenzten Kompetenzen eines Staatssekretärs zwangsläufig ergeben, dennoch Überdurchschnittliches zu leisten, könnte sich das Thema „Netzpolitik“ als eigenständiges Themenfeld dann nämlich im bundespolitischen Raum auch erst mal ganz erledigt haben. Frei nach dem Motto: „Siehste, hat das irgendwas gebracht? Nee, also machen wir das wie vorher“. Die Gefahr gibt es in einem eigenen, neuen Ressort nicht. Denn hier wird der Ministeriumsapparat in jedem Fall mehr leisten als jede normale Person, als Staatssekretär in einem der bestehenden Ressorts eingegliedert, wird leisten können. Und auch ein „Staatsminister“ wäre, abgesehen vom Titel, nichts anderes als ein solcher Staatssekretär, nur eben im Kanzleramt.<br />
&nbsp;<br />
Bild (Banner): (C) Deutscher Bundestag / Lichtblick/Achim Melde<br />
Bild (Porträt): Jan Mönikes<br />
Text:</p>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="Buch-Cover von Marina Weisband " src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/anfang-oder-ende-der-netzpolitik-interview-mit-jan-moenikes-133792/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Chancen und Risiken von Social Media &#8211; Digitale Presseschau KW 15</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/chancen-und-risiken-von-social-media-digitale-presseschau-kw-15-128196/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/chancen-und-risiken-von-social-media-digitale-presseschau-kw-15-128196/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 14:56:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Lobbyismus]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Konstantin von Notz]]></category>
		<category><![CDATA[Dorothee Bär]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Tauber]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Diplomatie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=128196</guid>

					<description><![CDATA[Sind Social Medial-Kanäle nun Segen oder Fluch? Peter Tauber meint: ein Segen. Nicht so die US-Botschaft in Kairo, die sie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sind Social Medial-Kanäle nun Segen oder Fluch? Peter Tauber meint: ein Segen. Nicht so die US-Botschaft in Kairo, die sie für einen Fluch hält. Währenddessen versuchen das isralische Außenministerium und deutsche Parlamentarier die sozialen Netzwerke für sich zu nutzen. Wie und warum, lesen Sie in der Digitalen Presseschau.</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=IkuH5ZjEdBw" title="Alexis Ohanian calls Google to talk CISPA" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/IkuH5ZjEdBw?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
ACTA und PIPA kennt man noch, aber was ist CISPA? CISPA steht für Cyber Intelligence Sharing &amp; Protection Act und bedroht laut Social Media Watchblog das freie Internet und die Privatsphäre im Internet. Das Video zeigt, wie der Mitgründer von reddit Alexis Ohanian bei Google anruft, um den Konzern davon zu überzeugen, sich vehement gegen CISPA zu stellen. Aber warum kennt bei Google niemand den eigenen Chef Larry Page?</p>
<h3><a href="http://www.udldigital.de/kostenloser-download-peter-tauber-veroffentlicht-social-media-leitfaden/">Peter Taubers Social Media-Leitfaden</a></h3>
<p>Peter Tauber ist seit 2009 Mitglied des Bundestages und netzpolitischer Experte der CDU. Diese Woche hat Tauber einen kostenlosen Social Media-Leitfaden veröffentlicht, in dem er Erfahrungswerte und Anleitungen für andere politische Akteure liefert. Im Interview mit UdL Digital spricht Tauber über seine Anfangsjahre in sozialen Netzwerken sowie die Chancen für die politische Kommunikation.</p>
<h3><a href="http://www.theeuropean.de/gunnar-sohn/6737-einfluss-von-lobbygruppen-auf-die-netzpolitik?utm_source=owly&amp;utm_campaign=TE-Postings">Netzpolitik mit Geschmäckle</a></h3>
<p>Gunnar Sohn schreibt im Debatten-Magazin „The European“ über den Lobbyismus in der Netzpolitik. Vom Leistungsschutzrecht und Urheberrecht über den Rundfunkstaatsvertrag bis hin zum Listenprivileg der Verlage – Sohn rechnet mit scheinheiligen Lobbyisten und Politikern ab. Sein Fazit: „(&#8230;) ein Internet-Menü mit Bits in der Farbe Magenta. Gute Nacht, Du liebes Internet.“</p>
<h3><a href="http://berlinergazette.de/zeit-kapitalismus-digitalisierung/">Was wir in der digitalen Epoche von Schildkröten lernen können</a></h3>
<p>Die Menschheit soll etwas von Schildkröten lernen können? Nein, damit ist nicht gemeint, dass wir uns alle in unser Haus zurückziehen sollen. Es geht vielmehr um den Instinkt von Babyschildkröten, die bereits kurz nach dem Schlüpfen ihr Ziel kennen und dorthin eilen. Diesen Instinkt habe die Menschheit verloren, schreibt Internet-Pionier Douglas Rushkoff und unternimmt mit dem Leser eine Reise durch die Geschichte der Menschheit.</p>
<h3><a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/569406">Das Risiko der 140 Zeichen</a></h3>
<p><a href="http://politik-digital.de/cory-booker-leitlinien-fuer-die-erfolgreiche-twitternutzung-in-der-politik/">In unserem Artikel über Cory Booker</a> gibt der Social Media-Politiker fünf Tipps für eine erfolgreiche Twitternutzung. Mit Sicherheit haben die Mitarbeiter der US-Botschaft in Kairo diese oder auch andere Leitlinien nie zu Gesicht bekommen. Nicht genug, dass sie einen Clip der satirischen &#8216;Daily Show&#8217; über Ägypten twitterten, nein, nachdem sich die Regierung über den Tweet beschwerte, löschte die Botschaft nicht nur den Tweet, sondern kurzfristig auch den Twitter-Account der Botschaft. Routinevorgehen im Social-Media-Handbuch des amerikanischen Außenministeriums?</p>
<h3><a href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/15594">Digitale Diplomatie</a></h3>
<p>Israel hat es momentan nicht leicht: Kritische Stimmen werden immer lauter und vor wenigen Tagen hat das Hackerkollektiv Anonymous zahlreiche Websites der israelischen Regierung angegriffen. Um so erfreulicher ist es, dass Israel abseits von schlechter Publicity neue diplomatische Wege sucht. Um den direkten Draht zur arabischen Bevölkerung herzustellen, betreibt das israelische Außenministerium seit 2010 eine Facebook-Seite auf Arabisch. Eine virtuelle Botschaft – auch für Länder, zu denen keine Beziehungen bestehen.</p>
<h3><a href="http://bundestagsradar.net/?p=1767">#tatort auf Twitter – Leise Töne vom Second Screen</a></h3>
<p>Sonntag ist Tatort-Tag – das wissen auch die Bundestagsabgeordneten, die ihre Chance auf Bürgernähe wittern und unter dem Hashtag #tatort die Hände wund twittern. Julian Jostmeier vom Bundestagsradar hat sich die Hashtag-Nutzung der MdBs angeschaut. Der Gewinner: Konstantin von Notz (Grüne) mit 81 Tweets, gefolgt von Dorothee Bär (CSU) mit 61 Tweets zu einer Sendung. Wenn der Fernseher nicht mehr reicht und durch den „Second Screen“ erweitert wird&#8230;<br />
</p>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/chancen-und-risiken-von-social-media-digitale-presseschau-kw-15-128196/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dr. Konstantin von Notz, Bündnis 90 / Die Grünen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/netzpolitischer-rueckblick-2012/dr-konstantin-von-notz-buendnis-90-die-gruenen-125463/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/netzpolitischer-rueckblick-2012/dr-konstantin-von-notz-buendnis-90-die-gruenen-125463/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Germar Molter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Dec 2012 13:07:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzpolitischer Rückblick 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Konstantin von Notz]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitischer Rckblick]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=125463</guid>

					<description><![CDATA[2012 war ein gutes/schlechtes netzpolitisches Jahr, weil sich der Deutsche Bundestag auch in diesem Jahr so intensiv mit netzpolitischen Themen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/dr-konstantin-von-notz-buendnis-90-die-gruenen/notz_konstantin-von_klein_460/" rel="attachment wp-att-125547"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-125547" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/notz_konstantin-von_klein_460.jpg" alt="Foto: von-notz.de" width="177" height="265" /></a>2012 war ein gutes/schlechtes netzpolitisches Jahr, weil sich der Deutsche Bundestag auch in diesem Jahr so intensiv mit netzpolitischen Themen auseinandergesetzt hat wie kein anderes Parlament dieser Welt. In der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ wurden wichtige Handlungsempfehlungen für die nächste Legislatur entwickelt.</p>
<p>Die Erkenntnis, dass Netzpolitik heute längst Gesellschaftspolitik ist und es einer aktiven Gestaltung dieses für unsere moderne Wissens- und Informationsgesellschaft so wichtigen Themenbereichs bedarf, ist im Bundestag angekommen. Spätestens seit Herbst dieses Jahres wissen wir jedoch, dass die schwarz-gelbe Bundesregierung jeden Anspruch aufgegeben hat, den digitalen Wandel im Sinne der Bürgerinnen und Bürger proaktiv zu gestalten. Während die Union an ihrer Law &amp; Order Politik inklusive Online-Durchsuchung, Vorratsdatenspeicherung und Quellen- Telekommunikationsüberwachung festhält, stellen die Liberalen in falsch verstandenen Wirtschaftsfreundlichkeit immer wieder den effektiven Schutz der Bürgerrechte hinten an. Betätigungsfelder gäbe es genug, aber CDU/CSU und die einstige Bürgerrechtspartei FDP haben den Kopf vor den vor uns liegenden Herausforderungen der digitalen Gesellschaft längst in den Sand gesteckt. Das ist sehr bedauerlich.</p>
<p><em><a href="https://twitter.com/konstantinnotz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dr. Konstantin von Notz</a> ist innen- und netzpolitischer Sprecher der <a href="http://www.gruene-bundestag.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">grünen Bundestagsfraktion</a>. Er ist Mitglied des <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a04/index.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Innenausschuss</a>, des Unterausschusses Neue Medien und Obmann der Grünen in der <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“</a> sowie der <a href="http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2009/27410253_kw40_iuk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">IuK-Kommission des Deutschen Bundestages</a>.</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/netzpolitischer-rueckblick-2012/dr-konstantin-von-notz-buendnis-90-die-gruenen-125463/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Grünen-Abgeordneter Dr. Konstantin von Notz:</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/sommerreihe-immer-online/gruenen-abgeordneter-dr-konstantin-von-notz-119717/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/sommerreihe-immer-online/gruenen-abgeordneter-dr-konstantin-von-notz-119717/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schumacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jul 2012 11:26:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sommerreihe "Immer online?"]]></category>
		<category><![CDATA[Konstantin von Notz]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Erreichbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=119717</guid>

					<description><![CDATA[In der Sommerpause gibt es eine Zeit von zehn bis vierzehn Tagen, in denen ich richtig im Urlaub bin und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/gruenen-abgeordneter-dr-konstantin-von-notz/foto-von_notz/" rel="attachment wp-att-119718"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-119718" title="Foto: Konstantin von Notz" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Foto-von_Notz.jpg" alt="Foto: Konstantin von Notz" width="250" height="250" /></a>In der Sommerpause gibt es eine Zeit von zehn bis vierzehn Tagen, in denen ich richtig im Urlaub bin und das Handy tatsächlich komplett ausschalte. Diese Zeit der Erholung ohne Medien- und Kommunikation-Hamsterrad braucht man einfach einmal im Jahr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dr. Konstantin von Notz ist seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages. Seine politischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen der Innen- und Rechtspolitik. Er ist Mitglied des Innenausschusses und stellvertretendes Mitglied des Rechtsausschusses und des Unterausschusses Neue Medien. Für seine Fraktion ist er Mitglied der Enquete-Kommission &#8220;Internet und digitale Gesellschaft&#8221;. Unter <a title="Twitteraccount Konstantin von Notz" href="https://twitter.com/KonstantinNotz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@KonstantinNotz</a> findet man ihn auf Twitter.</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/sommerreihe-immer-online/gruenen-abgeordneter-dr-konstantin-von-notz-119717/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Internet-Enquete: friedliche Töne vor der Sommerpause</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/internet-enquete-friedliche-toene-vor-der-sommerpause-118250/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/internet-enquete-friedliche-toene-vor-der-sommerpause-118250/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schumacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jun 2012 15:15:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik im Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Internetenquete]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Konstantin von Notz]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Tauber]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=118250</guid>

					<description><![CDATA[Sei es die anstehende Sommerpause oder ein tatsächlicher überparteilicher Konsens: Bei der gestrigen 17. Sitzung der Enquete Kommission &#8220;Internet und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/internetenquete-geht-in-die-verlaengerung/bundestag-3/" rel="attachment wp-att-117706"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-117706" alt="Blick ins Plenum des Deutschen Bundestages" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Bundestag1.jpg" width="600" height="455" /><br />
</a>Sei es die anstehende Sommerpause oder ein tatsächlicher überparteilicher Konsens: Bei der gestrigen 17. Sitzung der Enquete Kommission &#8220;Internet und digitale Gesellschaft&#8221; wurde ohne Meinungsverschiedenheiten über die Handlungsempfehlung zum Thema Bildung und Forschung abgestimmt. Selbst beim Zwischenbericht der Projektgruppe &#8220;Demokratie und Staat&#8221; schien den Abgeordneten die Lust an der Diskussion zu fehlen.</p>
<p><strong>Konsens bei Bildung und Forschung</strong></p>
<p>Kurz vor der Sommerpause verabschiedete die Enquete Kommission &#8220;Internet und digitale Gesellschaft&#8221; am gestrigen Montag bei ihrer 17. Sitzung die Handlungsempfehlung zum Thema Bildung und Forschung. Nicht nur die Themen E-Learning und Open Access im Forschungs- und Wissenschaftsbereich fanden dabei ihren Platz, sondern auch die Einbeziehung von Social Media in schulische Lernkonzepte sowie die Forderung nach einer allgemeine Bildungs- und Wissenschaftsschranke im Urheberrecht.</p>
<p>Der Entwurf für die Handlungsempfehlungen der Projektgruppe Bildung und Forschung fand große interfraktionelle Zustimmung und wurde bis auf kleine Ausnahmen einstimmig von der Enquete angenommen. Besonders beim Thema Open Access und Open Data im Wissenschaftsbereich waren die Parteien auf einer Wellenlinie. Die Internet-Enquete empfiehlt unter anderem, E-Learning-Zentren an Hochschulen als Ergänzung zu den übrigen Lernmethoden auch für Externe einzurichten. Außerdem müsse eine allgemeine Bildungs- und Wissenschaftsschranke im Urheberrecht eingeführt werden, um die Nutzung und Verbreitung von wissenschaftlichen Forschungsergebnissen zu ermöglichen. Für Schulen empfiehlt die Enquete den Ausbau der digitalen Medienkompetenz von Lehrern sowie die Prüfung der Möglichkeit des Lernens mit sozialen Medien. Bei der Aus- und Weiterbildung spricht sich die Enquete für die Förderung digitaler Lehr- und Lernumgebungen aus, insbesondere in kleinen und mittleren Betrieben.</p>
<p>Die vollständige Handlungsempfehlung findet sich <a title="Handlungsempfehlung der Projektgruppe Bildung und Forschung" href="http://www.bundestag.de/internetenquete/dokumentation/Sitzungen/20120625/A-Drs_17_24_052_-_PG_Bildung_und_Forschung_Handlungsempfehlungen.pdf">hier.</a></p>
<p align="LEFT"><strong>Zwischenbericht Demokratie und Staat</strong></p>
<p align="LEFT">Des weiteren befasste sich die Internet-Enquete mit dem Entwurf des Zwischenberichts der Projektgruppe Demokratie und Staat. Bereits während der Arbeitsphase in der Projektgruppe hatte sich Uneinigkeit beim Thema E-Government abgezeichnet, bei dem in Zukunft die Idee des Hamburger Transparenzgesetzes mit einfließen soll. Aber auch in punkto Informationsfreiheit und Open Data hat die Suche nach einem Konsens offenbar erst begonnen.</p>
<p align="LEFT">Unterhaltsames Highlight der gestrigen Sitzung war ein kurzes Wortgefecht zwischen den Abgeordneten Konstantin von Notz (Bündnis 90/Die Grünen) und Peter Tauber (CDU/CSU). Dabei ging es um das Thema Anonymität beziehungsweise „Zwang zur Identifizierung“, das anhand eines Stammtisch-Vergleichs nicht ganz ernsthaft ausgetragen wurde.</p>
<p><strong>Internet-Enquete vor und nach der Sommerpause</strong></p>
<p align="LEFT">Von allen Parteien positiv hervorgehoben wurde die Software Adhocracy, die nach dem Willen der Abgeordneten auch zukünftig verstärkt in die Arbeit der Projektgruppen integriert werden soll. An dieser Stelle wurde auch der Wunsch nach einem Adhocracy-Bericht laut, der vom Sekretariat der Enquete verfasst werden soll.</p>
<p align="LEFT">Bevor die Sommerpause anbricht, finden noch einige Projektgruppensitzungen statt, darunter die Projektgruppen &#8220;Verbraucherschutz&#8221;, &#8220;Wirtschaft, Arbeit, Green IT&#8221; und die mit neuem Namen versehene Projektgruppe &#8220;Interoperabilität, Standards, freie Software&#8221;. Erste ordentliche Projektgruppensitzung nach der Sommerpause ist der 10. September. Wann die 18. Sitzung der Internet-Enquete tagen wird, steht noch nicht fest.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/internet-enquete-friedliche-toene-vor-der-sommerpause-118250/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
