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	<title>Kopenhagen &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Kopenhagen &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Klimakonferenz: &#8220;Ein großes taktisches Spiel&#8221;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias Kemmerich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 14:17:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimagipfel]]></category>
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		<category><![CDATA[Claudia Buckenmaier]]></category>
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					<description><![CDATA[Live von der Klimakonferenz in Kopenhagen beantwortete Claudia Buckenmaier, Leiterin des ARD-Studios in Stockholm, im tagesschau-Chat am 16.12. 2009 die Fragen der User von tagesschau.de und politik-digital.de. Sie berichtete von ihren Eindrücken und Erlebnissen rund um den Klimagipfel in der dänischen Hauptstadt.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Live von der Klimakonferenz in Kopenhagen beantwortete Claudia Buckenmaier, Leiterin des ARD-Studios in Stockholm, im tagesschau-Chat am 16.12. 2009 die Fragen der User von tagesschau.de und politik-digital.de. Sie berichtete von ihren Eindrücken und Erlebnissen rund um den Klimagipfel in der dänischen Hauptstadt.</p>
<p>
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<p>
<b>Moderator:</b> Herzlich Willkommen zu zum Chat live aus Kopenhagen von der UN-Klimakonferenz. Als Gast begrüßen wir unsere ARD-Korrespondentin Claudia Buckenmaier. Sie leitet nicht nur das Fernsehstudio Stockholm &#8211; sie koordiniert hier in<br />
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/cbuckenmaier250x300.jpg" alt="Foto: NDR/Marcus Krüger" title="Foto: NDR/Marcus Krüger" width="160" align="left" height="189" /><br />
Kopenhagen auch die aktuelle Fernsehberichterstattung für die ARD. Durch ihre Arbeit im Studio Stockholm hatte sie in der Vergangenheit auch vielfach Gelegenheit, die Auswirkungen des Klimawandels in Nordeuropa mit eigenen Augen zu sehen. Claudia Buckenmaier wird nun 30 Minuten lang Fragen rund um ihre Arbeit und die UN-Klimakonferenz beantworten. Nun die erste Frage: <b>HarHotsvim</b> möchte wissen, wie sich die Journalisten vor Ort über Hintergründe und Auswirkungen des Klimawandels informieren? 
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Wir informieren uns vor allem, indem wir möglichst viel mit allen möglichen Teilnehmern reden: Delegierten, Politikern, Vertretern von Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Außerdem gibt es jeden Tag unzählige Pressekonferenzen. Seit dieser Woche, der so genannten heißen Phase, bieten Minister auch Informationsgespräche an, so dass wir auch einen etwas besseren Einblick in die geschlossenen Runden bekommen.
</p>
<p>
<b>Sebastian:</b> Welche Lobbygruppen sind besonders stark vertreten und welchen Einfluss haben sie auf die Delegierten bzw. auf die Ergebnisse?
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Die Gruppen, die seit Beginn der Konferenz am deutlichsten in Erscheinung treten, sind natürlich alle Umweltorganisationen, allen voran die bekanntesten wie Greenpeace, WWF etc. Ich will keine ausschließen, da sie alle wichtig sind. Sie machen Aktionen, machen auf sich aufmerksam: bunt, schrill, lebendig &#8211; es kann sie niemand übersehen, auch nicht die Politiker.
</p>
<p>
<b>DonPedro:</b> Wer ist Ihnen auf der Klimakonferenz eigentlich am negativsten in Sachen Lobbyismus aufgefallen?
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Wenn ich ehrlich bin, eigentlich niemand. Die Gespräche waren immer interessant. Man hatte nie das Gefühl, dass sich etwas zu sehr aufdrängt. Trotzdem kann das an Punkten passiert sein, die sich meiner Kenntnis einfach entziehen. Diese Konferenz ist unglaublich weitläufig, man kann nicht überall gleichzeitig sein.
</p>
<p>
<b>volkmey:</b> Sitzen auf diesen Pressekonferenzen auch wirklich Verhandlungsführer oder werden Sie mit &quot;billigen&quot; wohlformulierten Sätzen durch Dritte hingehalten?
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Nein, es sitzen wirklich Verhandlungsführer in den Pressekonferenzen. Sehr ergiebig ist in der Regel die Pressekonferenz von Ivo de Boer, der wirklich versucht, alle Fragen sehr differenziert und &#8211; man hat den Eindruck &#8211; auch ehrlich zu beantworten. Da diese Pressekonferenz immer recht früh am Tag ist &#8211; also gegen Mittag &#8211; gibt es einem immer eine gute Grundlage für die Konferenzen oder Auftritte der anderen Verhandlungsführer. Auch die USA und die EU, meist auch die G77, stellen sich regelmäßig den Fragen.
</p>
<p>
<b>bureaustud:</b> Frau Buckenmaier, haben Sie das Gefühl, die beteiligten Nationen sind wirklich ernsthaft zu Bekenntnissen in puncto Klimaschutz bereit?
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Eine große Glaubensfrage. Doch, ich denke schon. Die Europäer auf jeden Fall. Gerade der schwedische Umweltminister, der zur Zeit die EU vertritt, kommt da sehr glaubwürdig rüber. Und dann natürlich vor allem all die kleinen Länder, die sonst so selten gehört werden. Die kleinen Inselstaaten, die wirklich physisch bedroht sind durch den Klimawandel, und die Entwicklungsländer generell. Unsicherer bin ich mir da bei China. Die Auftritte waren bisher immer etwas seltsam. Sie haben sich als Fürsprecher der Entwicklungsländer präsentiert, aber wenn es um ihre eigenen Verpflichtungen ging, wurden sie sehr wortkarg. Und mit den Amerikanern ist das ähnlich.
</p>
<p>
<b>volkmey:</b> Eine Frage zum Inhalt der Gespräche: Gibt es bereits einen ersten Katalog an konkreten Maßnahmen, über den nun verhandelt werden kann?
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Das irgendwo Traurige ist, dass es die beiden Themenblöcke sind, die seit Beginn der Konferenz wichtig sind: zu wieviel CO2-Emissionsreduzierungen verpflichten sich die einzelnen Länder und wieviel Geld können die Entwicklungsländer als Unterstützung für den Klimaschutz erwarten.
</p>
<p>
<b>Alex:</b> Welche Vorhaben werden konkret von den Schwellenländern in Sachen Klimaschutz geplant? Diese sollen ja von den &quot;reichen&quot; Ländern gefördert werden. Worin wird nun genau das Geld investiert?
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Es soll zum Beispiel in die Nutzung erneuerbarer Energien investiert werden. Oder zum Schutz des Regenwaldes, zur Wiederaufforstung. Der Knackpunkt bei den erneuerbaren Energien kann sein, dass alle wissen, dass die Unternehmen der Industrieländer dabei natürlich kräftig profitieren können, weil sie neue Absatzmärkte finden. Das stimmt manche skeptisch, dass die Hilfsangebote wirklich so ernsthaft gemeint sind. Bedenken, die man aus dem Kreis der Entwicklungsländer immer mal wieder hört.
</p>
<p>
<b>Meno:</b> Wenn es denn zu einer Regelung bezüglich der CO2-Emissionsverminderung kommt, wie wird diese Emissionsverminderung in jedem Land objektiv überprüft?
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Das steht jetzt auch zur Verhandlung. Die Teilnehmer der Konferenz wollen fast alle klare, eindeutige Überprüfungsmechanismen, auf die sich alle einigen, denen sich alle unterwerfen. Wie sie genau aussehen sollen: auch das soll hier verabredet werden. Aber genau da haben wiederum die USA und China große Probleme. Sie wollen einen von ihnen selbst nicht mehr kontrollierbaren Überprüfungsmechanismus nicht zulassen.
</p>
<p>
<b>Anja:</b> Wie erklären Sie sich die geringen sachlichen Fortschritte auf der Klimakonferenz: Liegt es an den Interessengegensätzen oder sind sie dem Warten auf die Staats- und Regierungschefs geschuldet?
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Ein bisschen schon. Alle starren wie das Kaninchen auf die Schlange auf die Ankunft der Regierungschefs. Das war das eine Hindernis. Das nächste ist aber tatsächlich, das bisher keinerlei Zugeständnis von den zwei wichtigen Akteuren gemacht wurde, von den jetzt schon so oft erwähnten USA und China. Das hat viele dazu gebracht, abzuwarten: Kommt nun was oder nicht, wer bewegt sich zuerst, wer verliert zuerst? Ein großes taktisches Spiel. Das hat gestern der UN-Generalsekretär dann ganz klar kritisiert und gefordert, damit müsse jetzt Schluss sein.
</p>
<p>
<b>Gilo:</b> Was wird von Barack Obama erwartet? Sind die Hoffnungen in ihn durch die Realitäten der letzten Monate verflogen oder ist er noch der &quot;Klimamessias&quot;?
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Ich glaube, es gibt schon etliche Kratzer an diesem Image. Trotzdem ruhen auf seinem Erscheinen hier große Hoffnungen. Der mächtigste Staatschef der Welt muss doch was bewegen können, so bekommt man immer wieder den Eindruck. Allerdings wissen auch alle hier, unter welchen enormen innenpolitischen Zwängen er steht. Die Hoffnung ist trotzdem da, dass er mit einer Überraschung aufwartet und dadurch neue Bewegung in ein momentan etwas verhärtetes Verhandlungsspiel bringt.
</p>
<p>
<b>Alise:</b> Welche Folgen hätte ein angesichts der bestehenden Differenzen mögliches Scheitern des Klimagipfels und wie kann dies abgewendet werden?
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Da will ich jetzt gerne unseren deutschen Umweltminister zitieren, der heute morgen wieder betont hat: Ein Scheitern können wir uns nicht leisten. Wir müssen hier zu einem Ergebnis kommen, die Zeit läuft uns davon. Damit ist er nicht alleine. Das sagen hier alle, egal wie unterschiedlich ihre Positionen sind. Und ob sie selbst wirklich etwas tun, um Bewegung in die Verhandlungen zu bringen? Das ist ja das manchmal doch Verrückte hier: Viele Lippenbekenntnisse und nicht immer können wir definitiv sagen, sind sie wirklich aufrichtig ernst gemeint.
</p>
<p>
<b>Amplifyer:</b> Für wie wahrscheinlich halten Sie es, dass am Ende der Klimakonferenz ein gemeinsamer Text steht, der das Klima effektiv schützt, von allen unterzeichnet wird und somit das Kyoto-Protokoll ablöst?
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Ich glaube nicht daran, dass das Kyoto-Protokoll schon hier abgelöst wird. Viele Entwicklungsländer beharren darauf, dass sie das Kyoto-Protokoll mit all seinen Schwächen aber auch Stärken behalten wollen. Solange es keinen anderen rechtlich verbindlichen Vertrag gibt. Deshalb wird momentan auf zwei Ebenen verhandelt. Es könnte gar sein, dass am Ende zwei Texte stehen. Aber uns wird immer wieder von den unterschiedlichsten Seiten versichert, dass das alleine kein Scheitern bedeuten müsse, solange der Text am Ende so verbindlich sei, dass man ihn nur noch in die entsprechende Rechtsform gießen müsse. Ich selbst bin noch etwas skeptisch, ob das praktikabel ist.
</p>
<p>
<b>Philipp:</b> In welchem Zeitraum nach der Konferenz wird Ihrer Meinung nach ein rechtlich verbindlicher Vertrag entwickelt werden?
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Die Verhandler wollen das hier verbindlich beschließen. Häufig genannt wird die Spanne von maximal sechs Monaten. Man will nicht, dass es außer Kontrolle geht, aber ob sich die 130 Regierungschefs darauf einlassen werden?
</p>
<p>
<b>Romema:</b> Wie werden die großen Demonstrationen und die gelegentlichen Gewaltausbrüche von den Delegierten und den Bürgern wahrgenommen?
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Die große Demonstration vom Samstag hat hier bei den Delegierten und den Politikern großen Eindruck hinterlassen. Das haben sie uns mehrfach erzählt. Sie wollen sich aber nicht festlegen, ob sie das in ihrem Handeln beeinflusst. Zu den Gewaltausbrüchen muss man sagen, dass die Bevölkerung doch sehr irritiert auch ist über die dänische Polizei. Die meisten haben den Eindruck, dass sie zu hart durchgreift. Heute morgen erzählte ein Kollege, dass die Polizei in Busse ging, um die dort Mitreisenden zu fragen, wo sie eigentlich hinfahren wollen, um eventuell frühzeitig Störer herausziehen zu können. Das wird von vielen als Übergriff empfunden und heftig kritisiert, übrigens auch hier auf der Konferenz.
</p>
<p>
<b>Fandango:</b> Ich habe den Eindruck, dass die gewaltsamen Proteste in den Medien (auch in der ARD) mehr Raum bekommen, als die friedlichen Mahnwachen etc. Wie kommt man aus diesem Aufmerksamkeitsdilemma raus, dass wenige Randalierer mehr kontroverse Schlagzeilen produzieren als Hunderttausende, die friedlich agieren (mit einer Kerze im Fenster o.ä.)?
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Ich kann da jetzt nur über meine Arbeit reden. Ich hab nicht den Eindruck, dass wir seit Beginn der Klimakonferenz den gewaltsamen Protesten einen größeren Raum geben als den friedlichen. Gestern zum Beispiel hatten wir Bilder aus der Nacht davor nur in einer frühen Ausgabe der Tagesschau mit verarbeitet. Wir haben die ganze Zeit über die verschiedenen Aktivisten, die hier auf der Konferenz friedlich demonstrieren, mit integriert und sie dem Verhandlungsprozess gegenüber gestellt. Am vergangenen Samstag haben wir zum Beispiel eine Kieler Demonstrantin für die Tagesthemen begleitet. In dem Stück tauchte die Randale nur am Rand auf, denn sie war an dem Tag eine klare Randerscheinung. Aber generell haben sie natürlich recht: Man muss sich das immer wieder in der journalistischen Arbeit vergegenwärtigen, dass man sich nicht von ein paar Bildern zu sehr in eine Richtung drängen lässt.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Liebe Chat-Teilnehmer leider ist unsere Zeit schon fast um. Wir kommen nun zur letzten User-Frage:
</p>
<p>
<b>volkmey:</b> Gibt es eigentlich eine Sondersendungen der ARD zu diesem Gipfel, auf dem die Bevölkerung aktuell informiert wird?
</p>
<p>
<b>Claudia Buckenmaier:</b> Seit Beginn der Konferenz gibt es auf EinsExtra und auf tagesschau.de die Klimaschau, 15 Minuten jeden Tag frisch zum aktuellen Stand auf der Klimakonferenz. Außerdem plant die ARD am Freitagabend um 23.45 Uhr (das ist zumindest mein letzter Stand, bitte überprüfen in den Tageszeitungen) ein Spezial zum Abschluss der Konferenz. Eine Art Bilanz, Rückblick, Ausblick.
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Liebe Claudia Buckenmaier, Sie müssen nun wieder los, um die Fernsehzuschauer der ARD weiter über den Stand der Verhandlungen hier in Kopenhagen zu unterrichten. Wir danken Ihnen ganz herzlich, dass Sie sich Zeit genommen haben, die Fragen unserer User zu beantworten und wünschen Ihnen für den weiteren Verlauf der UN-Klimakonferenz alles Gute. Ein herzliches Dankeschön auch allen Chat-Teilnehmern und Fragern für das Interesse. Viele Grüße aus Kopenhagen.</p>
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			</item>
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		<title>Klimakonferenz: &#8220;Unter historischem Erfolgsdruck&#8221;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jknocha]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 16:07:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Live von der Klimakonferenz aus Kopenhagen stand Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender der Nichtregierungsorganisation Germanwatch, im tagesschau-Chat am 15.12.2009 Rede und Antwort. Die User von tagesschau.de und politik-digital.de interessierten sich dabei besonders für den Stand der Verhandlungen und die Rolle der Entwicklungsländer.<b></b>
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Live von der Klimakonferenz aus Kopenhagen stand Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender der Nichtregierungsorganisation Germanwatch, im tagesschau-Chat am 15.12.2009 Rede und Antwort. Die User von tagesschau.de und politik-digital.de interessierten sich dabei besonders für den Stand der Verhandlungen und die Rolle der Entwicklungsländer.<b></b></p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<b>Moderator:</b> Willkommen zum Chat mit dem Germanwatch-Chef Klaus Milke live von der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen. Klaus Milke beobachtet hier in der dänischen Hauptstadt kritisch die politischen Verhandlungen für ein neues Klimaabkommen. Germanwat<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/kmilke250x300_1.jpg" alt="Foto: Germanwatch" title="Foto: Germanwatch" width="160" align="left" height="189" />ch setzt sich für ein Abkommen ein, das einen nachhaltigen Ausgleich für die Folgen des Klimawandels zwischen reichen und armen Ländern beinhaltet. Dafür hält Milke mit seinen Mitarbeitern engen Kontakt zu den Regierungsdelegationen &#8211; vor allem zu der deutschen &#8211; um über aktuelle Entwicklungen bei den komplexen Verhandlungen der Klimakonferenz informiert zu sein und bei Bedarf beratend zur Seite zu stehen. Er ist in Kopenhagen als Umwelt- und Entwicklungsaktivist und nicht als Klimawissenschaftler. Wir bitten also um Verständnis, dass dieser Chat sich um die Gespräche in Kopenhagen und die Folgen des Klimawandels dreht und nicht um die Frage &quot;ist der Klimawandel von Menschen verursacht&quot;. Und nun begrüßen wir Klaus Milke und gehen zur ersten Frage:
</p>
<p>
<b>Alternativo:</b> Sie sind ja hautnah am Gipfelgeschehen. Was ist Ihr Eindruck: haben die Teilnehmer den Ernst der Lage erkannt? Oder wird seitens der Regierungen nur taktiert?<b></b>
</p>
<p>
<b>Klaus Milke</b>: Alle Teilnehmer, die hier in Kopenhagen sind, sind sich des Ernstes der Lage bewusst. Allerdings haben auch viele erkannt, dass sie von einem ambitioniertem Abkommen in Dänemarks Hauptstadt auch in ihren Interessen eingegrenzt werden. Das sind z.B. die OPEC-Staaten. Die Gegner eines Abkommens sind mehr und mehr in die Defensive geraten und versuchen trotzdem, Nebelkerzen zu werfen und den Prozess zu verlangsamen oder sogar gänzlich zu stoppen.
</p>
<p>
<b>Mareike:</b> Wie viel Einfluss haben Ihrer Meinung nach hartnäckige Gegner von Klimaverträgen, wie z.B. einige mächtige Herren aus den Emiraten oder Russland, die ökonomisches Wachstum ohne Rücksicht auf die Umwelt verteidigen<b>.</b>
</p>
<p>
<b>Klaus Milke</b>: Es geht hier nicht um einen reinen Umweltgipfel, sondern im Grunde um einen Weltwirtschafts- und Weltentwicklungsgipfel. Einige haben sich schon sehr viel Wohlstand durch das fossile Industriemodell geschaffen &#8211; andere wollen ähnlichen Wohlstand für die bisher arme Bevölkerung erreichen.<b></b>
</p>
<p>
<b>suomi:</b> Ich vermisse Staatenlenker, die über das Ende ihrer Amtszeit hinaus denken. Wie kann man erreichen, dass diese Haltung sich ändert?<b></b>
</p>
<p>
<b>Klaus Milke</b>: Wir müssen zu unserem Schrecken feststellen, dass viele Politiker nur sehr kurzfristig denken. Nämlich an die Zeit ihrer Legislaturperiode und nicht an die Lebensnotwendigkeiten für zukünftige Generationen.<b></b>
</p>
<p>
<b>Gast:</b> Welche Nation/Staatengemeinschaft steht Ihrer Meinung an erster Stelle, die Gespräche in Kopenhagen zum Erfolg zu führen?<b></b>
</p>
<p>
<b>Klaus Milke</b>: Wir sind fest davon überzeugt, dass auf der einen Seite die Europäer eine Vorreiterrolle spielen können und müssen. Dass aber auf der anderen Seite die ärmsten Entwicklungsländer und die kleinen Inselstaaten den notwendigen Druck erzeugen, damit die Mächtigen dieser Welt sich bewegen.<b></b>
</p>
<p>
<b>Hansi:</b> Welches Druckmittel haben die Entwicklungsländer in den Verhandlungen?<b></b>
</p>
<p>
<b>Klaus Milke</b>: Die Entwicklungsländer haben zwei Hebelmöglichkeiten hier, Einfluss zu üben. Zum einen stellen sie zahlenmäßig im UN-Prozess die Mehrzahl aller Länder, zum anderen können sie für sich den moralischen Druck in Anspruch nehmen, dass den Opfern des von den reichen Ländern verursachten Klimawandels unverzüglich geholfen wird.<b></b>
</p>
<p>
<b>Tamino:</b> Wie agieren die Vertreter von Ländern wie Tuvalu oder den Atollen auf der Konferenz in Kopenhagen? Die sind klein, aber das Wasser steht ihnen buchstäblich bis zum Hals. Wie schaffen die es, von den Großen wie USA oder China gehört zu werden?<b></b>
</p>
<p>
<b>Klaus Milke</b>: Die kleinen Inselstaaten spielen hier eine sehr konstruktive Rolle, auch durch symbolhafte Aktionen schon im Vorfeld von Kopenhagen. Und sie können am Allerdeutlichsten vermitteln, dass um ihre Existenz verhandelt werden muss.<b></b>
</p>
<p>
<b>Moderator</b>: Können die kleinen Länder &#8211; wie etwa Tuvalu &#8211; die Verhandlungen ernsthaft blockieren oder gar zum Scheitern bringen?<b></b>
</p>
<p>
<b>Klaus Milke</b>: Da es in Kopenhagen ein Ergebnis nur im Konsens geben kann, also alle Staaten  zustimmen müssen, können auch die kleinen und die ärmsten Länder ein schlechtes Ergebnis oder eine reine Showveranstaltung am Schluss verhindern oder dies als Scheitern brandmarken.<b></b>
</p>
<p>
<b>Klimaschützer:</b> Frau Merkel lehnt derzeit weitere Zugeständnisse Deutschlands und Europas ab: Andere Staaten sollen erstmal nachziehen. Die von Wissenschaftlern als notwendig angesehenen finanziellen Zusagen an die Entwicklungsländer gibt Merkel nicht. Wie schätzen Sie die Macht von Entwicklungsländern und Umweltschützern ein, die Bundeskanzlerin noch zum Umdenken bewegen zu können?<b></b>
</p>
<p>
<b>Klaus Milke</b>: Deutschland hat in den Jahren der Klimaverhandlungen immer eine sehr konstruktive Rolle gespielt und wir erwarten, dass dies auch am Schluss dieser Woche so sein wird, aber auch andere im gleichen Zug anzuspornen, ebensolches zu tun.<b></b>
</p>
<p>
<b>Redondo:</b> Hier in Deutschland wird ja gerade angesichts der Wirtschaftskrise über die Höhe der Zahlungen an Entwicklungsländer diskutiert &#8211; welche Rolle spielt Norbert Röttgen auf dem Gipfel?<b></b>
</p>
<p>
<b>Klaus Milke:</b> Es hat sich inzwischen in Deutschland herumgesprochen, dass ein ambitioniertes Klimaabkommen in Kopenhagen für die deutsche Wirtschaft und für deutsche grüne Jobs von unmittelbarem Vorteil sein kann. Also sind auch Zahlungen seitens Deutschland für Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel letztlich positiv, weil daraus wieder Aufträge für Deutschland erwachsen. Wir gehen davon aus dass Herr Röttgen diese Position teilt.<b></b>
</p>
<p>
<b>MbM:</b> 2,4 Milliarden pro Jahr Transferzahlungen von der EU an Entwicklungsländer. Die G77 fordern dagegen 200 Milliarden. Ich gehe davon aus, dass Sie zustimmen, dass mehr getan werden müsste. Fraglich ist nur, woher das Geld stammen soll. In einem Nullsummenhaushalt bedeuten Mehrausgaben Kürzungen anderswo. Streicht man beim Arbeitslosengeld, gibt es Montagsdemos, bei der Bildung Studentendemos. Die Deutschen sind nicht bereit, mehr zu opfern. Sind also nicht wir, die verantwortlich sind für das &quot;Nein&quot;, zu mehr verpflichtet?<b></b>
</p>
<p>
<b>Klaus Milke</b>: Die Mittelaufbringung für das notwendige Geld an die Entwicklungsländer &#8211; vor allem die Ärmsten &#8211; ist eine der zentralen Fragestellungen hier in Kopenhagen. Insofern kann man nur mit innovativen Instrumenten, die unabhängig von den vorgegebenen Haushalten der Industrieländer erwirtschaftet werden, erfolgreich sein. Zwei Stichworte: Der globale Emissionshandel und Abgaben auf die Emissionen im Flugverkehr und im internationalen Schiffsverkehr können hier weiterhelfen.<b></b>
</p>
<p>
<b>Kurt:</b> Wissen Sie etwas zum derzeitigen Stand der Dinge? <b></b>
</p>
<p>
<b>Klaus Milke</b>: Heute am Dienstag der Schlusswoche werden die Fachberatungen zu einem vorläufigen Ende geführt, die in vielen Untergruppen verhandelt wurden und nun in zwei Protokollentwürfen zusammengeführt werden müssen. Die Fachminister werden in den zwei folgenden Tagen die offenen Fragen, die sie klären können, im Konsens beraten, um dann sehr einfache Entscheidungspakete zu schnüren, die von den Staatsoberhäuptern am Freitag entschieden werden können.<b></b>
</p>
<p>
<b>Merds:</b> Sehr geehrter Herr Milke, glauben Sie, dass auf dem Klimagipfel in Kopenhagen konstruktive Ergebnisse herauskommen werden?<b></b>
</p>
<p>
<b>Klaus Milke</b>: Wir versuchen seitens der internationalen Gemeinschaft der Umwelt- und Entwicklungsorganisationen den Druck aufzubauen und den Sachverstand hier einzubringen, damit wir noch in diesem Jahr zu einem globalen Rahmen kommen für ein völkerrechtliches Abkommen. Wobei die Staatschefs hier verpflichtend die Eckpunkte festlegen müssen. Der Vertragstext im Detail muss innerhalb von sechs Monaten nach Kopenhagen schlussverhandelt werden.<b></b>
</p>
<p>
<b>bella i:</b> Was passiert, wenn es nicht zu einem Konsensus kommt?<b></b>
</p>
<p>
<b>Klaus Milke</b>: Ein Konsens muss gefunden werden. Die Staatschefs haben sich selber unter historischen Erfolgsdruck gesetzt und werden nicht ohne ein Erfolgsergebnis nach Hause fahren wollen. Es besteht die Gefahr, dass der Weltöffentlichkeit reine Sonntagsreden als Ergebnis verkauft werden und die faire völkerrechtliche Verbindlichkeit hier nicht verabredet wird. Dies werden wir als Nichtregierungsorganisationen sofort als Skandal öffentlich machen.<b></b>
</p>
<p>
<b>SP71:</b> Viele Ökonomen sehen in einem globalen Emissionshandelssystem den wirksamsten Weg zum effektiven Erreichen definierter Klimaziele und kritisieren unter anderem das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) als nutzlos für den Klimaschutz. Halten Sie einen globalen Emissionshandel denn für eine politisch erreichbare Option?<b></b>
</p>
<p>
<b>Klaus Milke</b>: Ein zentrales Element eines fürwahr sehr komplexen Vertragswerkes von  Kopenhagen muss ein globales Emissionshandelssystem sein. CO2, das sonst einfach ohne Kosten in der Atmosphäre gelagert wird, muss einen hohen Preis bekommen. Dies können wir aber nur schaffen, wenn möglichst alle emittierenden Länder sich an so einem System beteiligen.<b></b>
</p>
<p>
<b>Weiterdenker:</b> Ist Klimaschutz nicht mehr als die bloße Reduzierung des CO-2-Ausstoßes? Wie steht es um den Schutz (!) von Wäldern, um eine klimaverträgliche Nahrungsmittelproduktion angesichts der dramatischen Entwicklung der Weltbevölkerung? Wie lange hält uns unser Planet noch aus (Stichwort Tragfähigkeit der Erde)<b>.</b>
</p>
<p>
<b>Klaus Milke</b>: Die Wissenschaftler sagen uns in aller Deutlichkeit, dass wir den Waldschutz, die Speicherungsmöglichkeit der Böden, aber auch den Bereich der Ernährung, der Nahrungsmittelproduktion mit in die Betrachtung und Verhandlungen einbeziehen müssen. Wir hoffen alle, dass in Kopenhagen gerade für den Waldschutz etwas Nachhaltbares herauskommt. Die Besorgnis ist, dass der Waldschutz auch als großes Schlupfloch genutzt wird, weil die Staaten jeweils selbstbestimmen wollen, mit welchen Reduktionsprozenten ihr individueller Waldschutz in die Zielediskussion miteinbezogen wird.<b></b>
</p>
<p>
<b>pearson:</b> Wie stehen Sie dazu, dass Kritiker nicht zu Wort kommen oder abgewürgt werden. Ich habe das schon oft gesehen auch bei Veranstaltungen, bei denen ich war. Was halten Sie von den E-Mails, vom Einfluss der Sonne (Klimawandel auf anderen Planeten). Warum glauben Sie, erkennt man, wenn man sich die Klimagrafiken anguckt, dann doch ein Absenken der Wärmephasen? Man kann ne Menge Beispiele nennen, aber die werden im Mainstream nicht zugelassen. Wenn man was weiß, dann, dass man nichts weiß.<b></b>
</p>
<p>
<b>Klaus Milke</b>: Der sogenannte Treibhauseffekt &#8211; der dazu führt, dass wir moderate Verhältnisse auf diesem Planeten haben und Leben und menschliche Tätigkeiten sich entwickeln konnten &#8211; hat sehr viel mit der Sonne zu tun und unterschiedliche Sonnenintensität hat immer zu Warm- und Kaltzeiten geführt. Der Mensch hat jedoch in 150 Jahren Industrialisierung dieses Treibhaus durch insbesondere CO2-Konzentration immer dichter gemacht und damit den menschverursachten Klimawandel vorangetrieben.<b></b>
</p>
<p>
<b>vektor:</b> Mich würde interessieren, wie weit die Klimaskeptiker die Klimakonferenz beeinflussen oder beeinflusst haben und ob eine wirklich sachliche und gewinnbringende Diskussion überhaupt noch möglich ist?<b></b>
</p>
<p>
<b>Klaus Milke</b>: Die Klimaskeptiker spielen in den dramatischen Verhandlungen hier in Kopenhagen nur noch eine sehr untergeordnete Rolle. Lediglich Saudi-Arabien hat zu Beginn versucht, das Thema aufzumachen. Doch kein anderes Land hat sich darauf bezogen.<b></b>
</p>
<p>
<b>feliz:</b> Ein Klimagipfel kann ja politisch richtungsweisend wirken. Welche Chancen aber sehen Sie, das Verhalten der Menschen dauerhaft zu ändern? Hinkt die Wahrnehmung der Problematik in der Bevölkerung nicht deutlich hinter den wissenschaftlichen Erkenntnissen her?<b></b>
</p>
<p>
<b>Klaus Milke</b>: Es ist ohne Frage &#8211; insbesondere wenn wir uns für demokratische Verhältnisse einsetzen &#8211; erforderlich, alle Menschen in einem Land mitzunehmen und zu überzeugen, dass Klimaschutz und Waldschutz und Schutz der Ressourcen dringend erforderlich ist. Und jeder einzelne und jede einzelne kann auch etwas dazu beitragen. Allerdings gibt es eine schiefe Ebene, gegen die Mann und Frau anlaufen muss. Diese schiefe Ebene muss von der Politik zu einer flachen Ebene umgestaltet werden.<b></b>
</p>
<p>
<b>Mattes:</b> Die Menschen auf der Straße haben die Brisanz der Klimaveränderung erkannt und sind bereit, ihr Konsumverhalten zu ändern. Welche Möglichkeiten haben sie als Verbraucher hier möglichst effektiv zu handeln?<b></b>
</p>
<p>
<b>Klaus Milke</b>: Die Verbraucherverbände und Verbraucherzentralen in Deutschland haben eine große Kampagne gestartet, um viele Möglichkeiten aufzuzeigen, wo mit dem Portemonnaie Klimaschutz betrieben werden kann, also durch tägliche Entscheidungen im Bereich Verkehr, Haushaltsgeräte und Wohnen.<b></b>
</p>
<p>
<b>Moderator</b>: Sollten die Bundesregierung und die Länderregierungen umweltfreundliche Technologien noch stärker fördern bzw. belohnen?<b></b>
</p>
<p>
<b>Klaus Milke</b>: Wir brauchen auf der einen Seite klare Begrenzungen, gegebenenfalls auch Verbote (in Deutschland steht ein Tempo-Limit immer noch aus). Zum anderen sollten aber weiterhin und noch stärker finanzielle Anreize für das Umsteuern in ein solares Zeitalter gegeben werden.<b></b>
</p>
<p>
<b>Merds:</b> Sind auch diverse Großkonzerne auf der Versammlung vertreten, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind?<b></b>
</p>
<p>
<b>Klaus Milke</b>: Die Wirtschaft und auch die ganz großen weltweit operierenden Unternehmen haben die Herausforderung des globalen Klimawandels inzwischen verstanden und entwickeln neue Geschäftsmodelle, die darauf ausgerichtet sind, dass wir im Jahre 2050 ein neues Wohlstands- und Wirtschaftsmodell auf der Basis vom 100-Prozent-erneuerbaren-Energien haben.<b></b>
</p>
<p>
<b>Moderator</b>: Liebe Teilnehmer, der Terminplan von unserem Gast Klaus Milke ist sehr eng gestrickt. Deshalb sind wir leider schon fast am Ende und müssen nunmehr zum Ende kommen.<b></b>
</p>
<p>
<b>Romema:</b> Wie kann sichergestellt werden, dass die in Kopenhagen gemachten Versprechen auch tatsächlich in den jeweiligen Ländern umgesetzt werden?<b></b>
</p>
<p>
<b>Klaus Milke</b>: Genau das ist das, was auf dem Spiel steht. Wir brauchen ein völkerrechtlich verbindliches globales Abkommen, das fair ist und alle Teilnehmer miteinbezieht. Und damit brauchen wir auch Sanktionsmöglichkeiten gegenüber denen, die hier Versprechungen abgeben und die sie nachher nicht halten. Das hat uns Kyoto schon gelehrt.<b></b>
</p>
<p>
<b>Moderator</b>: Nun zu unserer letzten Frage &#8211; unserer Abstimmung. 65 Prozent der Nutzer sind der Überzeugung, dass ein Klimaschutzabkommen Deutschland nützt. Was sagen Sie dazu?<b></b>
</p>
<p>
<b>Klaus Milke</b>: Das Ergebnis der Umfrage macht deutlich, dass auch in Deutschland immer noch sehr viel Informations- und Bewusstseinsarbeit betrieben werden muss. Das aber im Vergleich zu vielen anderen Ländern in der Welt das Verständnis in der deutschen Bevölkerung schon sehr viel größer ist als dort. Dies ist wichtig, weil erst durch die Wahrnehmung der Chancen, die in einer Transformation aus dem fossilen Zeitalter in ein solares Zeitalter resultieren, wir die weltumspannende Dynamik gewinnen können, um auch wirklich bis zum Ende dieses Jahrhunderts nicht über zwei Grad Celsius Erderwärmung im globalen Durchschnitt gegenüber der vorindustriellen Zeit zu kommen.<b></b>
</p>
<p>
<b>Moderator</b>: Sehr geehrter Herr Milke, wir danken Ihnen sehr, dass Sie einen Teil ihrer kostbaren Zeit aufwendeten, um diesen Chat zu machen. Wir sind leider am Ende unserer Zeit. Und wünschen Ihnen noch viel Erfolg bei den Verhandlungen hier in Kopenhagen. Einen herzlichen Dank hier aus Kopenhagen auch den Teilnehmern.</p>
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		<title>Linkliste Hopenhagen / Kopenhagen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jasmin Reitzig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 18:11:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Linkliste]]></category>
		<category><![CDATA[Kopenhagen]]></category>
		<category><![CDATA[hopenhagen.org]]></category>
		<category><![CDATA[Klimagipfel]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf der Klimakonferenz wird es jetzt ernst: Die Staats- und Regierungschefs reisen nach Kopenhagen, um im Streit um Emissionen, CO2-Reduktion und Erderwärmung zu entscheiden. Im Internet laufen auch die Online-Aktionen für Klimaschutz auf den Höhepunkt zu. Die interessantesten und beliebtesten Seiten hat Jasmin Reitzig in einer Linkliste zusammengestellt. <center>
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	<param value="http://www.youtube.com/v/aBTZOg6l6cA&#38;hl=de_DE&#38;fs=1&#38;" name="movie">
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</center>
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Klimakonferenz wird es jetzt ernst: Die Staats- und Regierungschefs reisen nach Kopenhagen, um im Streit um Emissionen, CO2-Reduktion und Erderwärmung zu entscheiden. Im Internet laufen auch die Online-Aktionen für Klimaschutz auf den Höhepunkt zu. Die interessantesten und beliebtesten Seiten hat Jasmin Reitzig in einer Linkliste zusammengestellt. <center><br />
<object height="250" width="300"><param value="http://www.youtube.com/v/aBTZOg6l6cA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" name="movie"></param><param value="true" name="allowFullScreen"></param><param value="always" name="allowscriptaccess"></param></object><br />
</center></p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<a href="http://hopenhagen.org/home/map" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hopenhagen</a></p>
<p>Ein Dreh- und Angelpunkt ist die Seite <a href="http://hopenhagen.org/home/map" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hopenhagen.org</a>. Dort wird jede Stimme zu einer Sprechblase auf einer großen interaktiven Weltkarte. Möchte man genauer wissen, was die Menschen in Südafrika oder Dubai denken, kann man deren Slogans lesen. Jeder, der die Online-Petition „unterschreibt“, darf nämlich einen eigenen schlauen Spruch zum Thema auf der Seite verewigen. Durch eine <a href="http://apps.facebook.com/hopenhagen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook App kann sich jeder Bürger Hopenhagens einen eigenen Pass ausstellen lassen</a>. Indem die &quot;Hopenhagener&quot; sich aktiv für „ein faires<br />
Klima-Abkommen“ einsetzen, sammeln sie Stempel. Die bekommt man z.B.<br />
wenn man seinem Abgeordneten eine E-Mail schreibt oder die<br />
Klima-Petition unterzeichnet.<br />
<a href="http://en.cop15.dk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Ganz offiziell &#8211; Blogs, Fakten und Nachrichten</a></p>
<p>Unter <a href="http://en.cop15.dk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.cop15.dk</a> ist die offizielle Webseite des Klimagipfels zu finden. Dort kann man sich über die aktuellen Neuigkeiten der Konferenz informieren sowie Fakten und Zahlen zum Thema nachlesen. In Blogs schreiben Experten, Wissenschaftler, Politiker oder Wirtschaftsvertreter über den Klimawandel von Russland über Vietnam bis in die Sahelzone.
</p>
<p>
Einen direkten Einblick in die Verhandlungen gewährt <a href="http://webcast.cop15.dk" target="_blank" rel="noopener noreferrer">der offizielle Webcast</a>. Auf sieben Live-Channels werden alle Plenar-Sitzungen, Pressekonferenzen sowie Präsentationen von NGOs und politischen Akteuren wie Al Gore live übertragen und binnen weniger Minuten zum On-Demand-Abruf bereitgestellt.
</p>
<p>
<a href="http://en.cop15.dk/climate+greetings" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Eine Greeting Card für die Delegierten</a></p>
<p>Die eigene Meinung, in 150 Wörter komprimiert, kann man den Staats- und Regierungschefs unter <a href="http://en.cop15.dk/climate+greetings" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.greetings.cop15.dk</a> zu kommen lassen. Auf die &quot;Climate Greetings&quot; können die Delegierten während der Konferenz per Videobotschaft antworten.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/cop15" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Eine Live-Debatte für das Klima</a></p>
<p>CNN und Youtube haben sich zusammengeschlossen und veranstalten am 15. Dezember eine Live-Debatte, die auf beiden Plattformen ausgestrahlt wird. Schon jetzt kann man Fragen auf <a href="http://www.youtube.com/cop15" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.youtube.com/cop15</a> stellen, die dann von Staatsmännern und Aktivisten beantwortet werden.</p>
<p><a href="http://www.google.com/landing/cop15/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Eine Weltreise für das Klima</a></p>
<p>Wer gerne hören möchte, wie Arnold Schwarzenegger oder Al Gore über den Klimawandel denken, sollte zu <a href="http://www.google.com/landing/cop15/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.google.com/landing/cop15/</a> gehen. Interessanter wird die Webseite für diejenigen, die Google Earth installiert haben. Mit dem Programm kann man sich die globalen Folgen des Klimawandels ansehen, virtuell in den Ozeanen tauchen oder gerodete Waldflächen erkunden. In geführten Touren lernt man etwas über die möglichen Auswirkungen des Klimawandels sowie über Lösungsansätze und Klimaschutz.</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/TheClimatePool?v=wall" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ein Themenvorschlag für das Klima</a></p>
<p>Associated Press und zehn weitere internationale Nachrichtenagenturen haben den Climate Pool gegründet. Auf der Facebook-Seite können sich die User mit Journalisten, die über die Konferenz in Kopenhagen berichten, austauschen, diskutieren und ihnen Themen vorschlagen.<br />
<a href="http://www.wwf.de/themen/klima-energie/politik/weltklimarechner/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Ein Szenario für das Klima</a></p>
<p>Dass der Klimawandel nicht durch einzelne Staaten allein bekämpft werden kann, zeigt der Weltklimarechner des WWF. In drei Szenarien kann man auf einer interaktiven Karte sehen, was mit der Erde geschieht, wenn gehandelt oder nicht gehandelt wird. Im dritten Szenario kann der User selbst entscheiden, welches Land seine Emissionen senkt und welches so weitermacht wie bisher. Durch wenige Mausklicks erfährt man, welche CO2-Reduktionen nötig sind, damit sich die globale Durchschnittstemperatur bis 2100 nicht um mehr als zwei Grad Celsius erhöht. </p>
<p><a href="http://www.action-pact.org/en/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ein Päckchen für das Klima</a></p>
<p>Ein Action-Paket nach Kopenhagen schicken, dabei hilft Greenpeace mit ihrer Aktion auf <br />
<a href="http://www.action-pact.org/en/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.action-pact.org/</a>. Mit Foto und Slogan lässt sich ein Pappkarton-Selbst individuell gestalten. Die User wählen die besten Pakete, die Greenpeace dann nach Kopenhagen schickt. </p>
<p><a href="http://www.timeforclimatejustice.org/downloads/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ein Musikdownload für das Klima</a></p>
<p>Die Organisation „Time for Climate Justice“ fordert die Staats- und Regierungschefs der Welt in ihrer Online-Petition auf, ein starkes und verbindliches Abkommen beim UN-Klimagipfel in Kopenhagen zu verabschieden. Durch das Downloaden des Songs „Beds are burning“, gesungen von Stars wie Lily Allen oder Fergie, kann jeder Einzelne seine Stimme für die Petition abgeben.<br />
<a href="http://www.avaaz.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Eine Kerze für das Klima</a></p>
<p>Andere Organisationen setzen auf das Internet, um weltweite Aktionen durchzuführen und ein größtmögliches Publikum anzusprechen. <a href="http://www.avaaz.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.avaaz.org</a> organisierte online zusammen mit <a href="http://www.350.org/de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.350.org/de</a> und <a href="http://tcktcktck.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.tcktcktck.org</a> über 3.000 Klima-Mahnwachen, die am 12. und 13. Dezember in über 130 Ländern abgehalten wurden. So trafen sich etwa hundert Menschen in Berlin und bildeten eine Lichterkette vor dem Brandenburger Tor.<br />
<b><br />
Was bringt das? </b>
</p>
<p>
Doch sind diese Mitmach-Methoden so wirksam wie erhofft? Der Hamburger Meteorologe und Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften an der Uni Kiel kommentiert die neuen Wege zweifelnd: &quot;Die neuen Kommunikationsmöglichkeiten haben zu einer enormen Aufmerksamkeit für das Thema Klimawandel geführt. Passiert ist allerdings, global betrachtet, das Gegenteil von dem, was hätte passieren müssen. Man fühlt sich vielleicht besser, weil man etwas getan hat, egal, ob das der Sache tatsächlich dient.&quot;</p>
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		<title>European E-City-Award</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/egovernment-international-ecityaward-shtml-2641/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[awegscheider]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Sep 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kopenhagen]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[European E-City Award]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 5. September wurden in Wien die Sieger des European E-City Awards bekannt gegeben. Gesamtsieger ist Kopenhagen. Berlin ging als Sieger in der Kategorie "Unternehmen" hervor.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 5. September wurden in Wien die Sieger des European E-City Awards bekannt gegeben. Gesamtsieger ist Kopenhagen. Berlin ging als Sieger in der Kategorie &#8220;Unternehmen&#8221; hervor.<!--break-->
                    </p>
<p>Die Europäische Benchmark-Studie untersuchte die Portale europäischer Großstädte hinsichtlich ihres Informationswertes für die Kernzielgruppen Bürger, Unternehmen und Touristen. In den drei Einzelkategorien wurden am 5. September jeweils drei Sieger bekannt gegeben. Als Gesamtsieger über alle Kategorien wurde Kopenhagen ermittelt. Insgesamt zeigt sich, dass die dänischen Städte besonders erfolgreich im Internet vertreten sind. Alle drei in der Studie untersuchten dänischen Städte sind in einer oder in mehreren Kategorien in den Top 10 Listen vertreten. Auch Schweden und Finnland schnitten in der Vorbewertung gut ab. „Das gute Abschneiden der skandinavischen Städte spiegelt den hohen Internet-Durchdringungsgrad in diesen Ländern wieder“, so Stefan Eckart von der Initiative European E-City Award. In der Studie seien überraschend deutliche Qualitätsunterschiede unter den Haupt- und Großstädten Europas festgestellt worden, meint Eckart.</p>
<p>
                      <strong>Mit 7 Top-10 rankings ist Deutschland gut vertreten</strong>
                    </p>
<p>Auch die deutschen Städte schnitten gut ab. Deutschland ist insgesamt mit 7 von 20 untersuchten Städten in den Top 10-Listen der einzelnen Kategorien vertreten. Mit<br />
                    <a href="http://www.berlin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.berlin.de</a> konnte die Hauptstadt den Wettbewerb in der Kernzielgruppe „Unternehmen“ für sich entscheiden. www.berlin.de setzte sich mit einem klar strukturierten und ausführlichen Informationsangebot für ansiedelungswillige Firmen und Investoren durch“, heißt es seitens der Initiative European eCity-award.</p>
<p>Berlin.de wird verantwortet von der Berlin.de new media GmbH &amp; Co. KG, einer hundertprozentigen Tochter der BerlinOnline Stadtportal GmbH &amp; Co. KG, einem Gemeinschaftsunternehmen von<br />
                    <a href="http://www.guj.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gruner + Jahr</a> , der<br />
                    <a href="http://www.bankgesellschaft.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bankgesellschaft Berlin</a> und der<br />
                    <a href="http://www.berliner-volksbank.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berliner Volksbank</a>. Besonderes Lob fanden das zentrale Firmenverzeichnis, die städtischen Wirtschaftsnachrichten und die Existenzgründungsberatung. Auch andere deutsche Städte wurde ausgezeichnet. Hamburg erreichte Platz 2 in der Kategorie „Touristen“, in der auf Platz 3 Berlin ein weiteres mal punkten konnte. Stuttgart war schon in der<br />
                    <a href="/egovernment/studien/etown1.shtml">e-Town Studie von politik-digital</a> und der Initiative D1 zur besten Stadt im Bereich eDemocracy gekürt worden. Nun konnte die Stadt auch im europäischen Vergleich mit Bürgerfreundlichkeit punkten und erreichte Platz 3 in der Kategorie „Bürger.“<br />
                    </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 11.09.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                      <!-- Content Ende --></p>
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