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	<title>Landflucht &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Landflucht &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Das vergessene Land: Wie Telemedizin Ärzten und Patienten neue Möglichkeiten eröffnet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie Adolph]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Apr 2018 12:10:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Health]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[Vielerorts sind ländliche Arztpraxen überlaufen und können ihre dringend benötigten Kapazitäten wegen akutem Ärztemangel nicht weiter ausbauen. Auf dem Land [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/telemedizin.cut_.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-155510" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/telemedizin.cut_.jpg" alt="telemedizin.cut" width="681" height="386" /></a><br />
Vielerorts sind ländliche Arztpraxen überlaufen und können ihre dringend benötigten Kapazitäten wegen akutem Ärztemangel nicht weiter ausbauen. Auf dem Land gibt es zu wenige Allgemeinärzte, ganz zu schweigen von Fachärzten. Besonders ältere Landbewohner mit eingeschränkter Mobilität sind auf eine ausreichende medizinische Versorgung angewiesen. Digitale Lösungen können hier Abhilfe schaffen.</p>
<p>Der demografische Wandel spiegelt sich nicht nur im Durchschnittsalter der Landbewohner wider, sondern auch in der Zahl der Landärzte, die sich ihrem Ruhestand annähern. „Bis zum Jahr 2020 gehen rund 50.000 niedergelassene Ärzte in den Ruhestand“, so die <a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/article156800436/Land-sucht-Arzt-dramatische-Unterversorgung-droht.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Welt</a>. Für Landbewohner ist diese Entwicklung dramatisch. Die selektive Abwanderung hat zur Folge, dass immer mehr junge, gut ausgebildete Menschen in die Städte ziehen. So auch die Mediziner. Der Ärztemangel auf dem Land trägt neben dem breiteren Angebot an Arbeitsplätzen und Bildungschancen in Städten zur Landflucht bei.</p>
<h3>Telemedizin als Ausweg?</h3>
<p>Telemedizin ist der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechniken, mit deren Hilfe Ärzte ihre Patienten unter räumlicher und zeitlicher Distanz behandeln können. Es soll das medizinische Fachpersonal bei ihrer Arbeit unterstützen, nicht ersetzen. Durch den Einsatz neuer Medien wie Videochats beschränkt sich der Direktkontakt zwischen Arzt und Patient auf die Fälle, in denen er wirklich erforderlich ist. Auch Rezepte kann der Arzt per Telemedizin einfach an die nächste Apotheke senden, sodass der Patient den weiten Weg zur Praxis vermeiden kann. Telemedizin ersetzt keine Behandlung, sie unterstützt lediglich die Beratung und Versorgung der Patienten.</p>
<p>Parallel vereinfacht Telemedizin die Vernetzung zwischen den Ärzten. Medizinische Befunde werden unter dem Fachpersonal ausgetauscht und Ärzte sowie Patienten können sich durch einen weiteren Spezialisten eine zweite Meinung einholen. Durch „Telemonitoring“, also Fernuntersuchung,-diagnose und –überwachung reduziert sich der Aufwand in Krankenhäusern, da die Fernüberwachung der Patienten durch digitale Dienste erfolgen kann.</p>
<h3>Entwicklung in Deutschland: E-Health Gesetz und Gesundheits-Apps</h3>
<p>In Deutschland steht die Telemedizin noch am Anfang. Neben der technischen Ausstattung müssen auch die gesellschaftlichen Gegebenheiten berücksichtigt werden.<br />
Viele ältere Patienten sind noch nicht digital angebunden. Um telemedizinische Behandlungsformen zu nutzen, muss ihnen der Umgang mit neuen Medien vermittelt werden. Schulungen sind erforderlich, um Ärzten als auch Patienten einen einfachen Einstieg in die Telemedizin zu ermöglichen. Darüber hinaus ist die Haftbarkeit bei einer Fehldiagnose und die Vergütung der Behandlung noch unzureichend geregelt.</p>
<p>„Es werden zum Teil hohe Maßstäbe angelegt, die auch einfache telemedizinische Verfahren in den Rang innovativer Medikamente rücken. Das heißt, die für die Gesundheitsleistungen zuständigen Organisationen verlangen für auch noch so einfache Anwendungen einen extrem anspruchsvollen wissenschaftlichen Nachweis für den Nutzen“, so Prof. Dr. med Gernot Marx, Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care an der Uniklinik RWTH Aachen und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin. Die <a href="http://www.dgtelemed.de/index.php?lang=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DGTelemed </a>ist ein Netzwerk und Lobbyverband der Telemedizin in Deutschland und Europa. Zu seinen Mitgliedern zählen Krankenhäuser, Hochschulen, Krankenkassen, ärztliche Körperschaften und andere Akteure mit dem Ziel, telemedizinisches Potential nutzbar zu machen.</p>
<p>Dass sich die Umsetzung in Deutschland als schwierig erweist, zeigt sich auch in der Berufsordnung der Landesärztekammern. Diese untersagt Ferndiagnosen zwischen Arzt und Patienten. Eine Ausnahme ist Baden-Württemberg. Dort wurde diese Regelung für erste Pilotprojekte <a href="https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73817/Modellprojekte-zur-Fernbehandlung-Landesaerztekammer-Baden-Wuerttemberg-gibt-Startschuss" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gelockert</a>. „Erstmals in Deutschland gestatten wir, dass ärztliche Behandlungen ausschließlich über Kommunikationsnetze durchgeführt werden“, berichtet Ulrich Clever, Präsident der Landesärztekammer in Baden-Württemberg. Die Forderung vieler Mediziner auf dem kommenden deutschen Ärztetag in Erfurt lautet: Eine Neuformulierung und Anpassung der Berufsordnung, sowie die Modernisierung des Fernbehandlungsverbotes.</p>
<p>Ein Anbieter solcher Dienste ist <a href="https://www.teleclinic.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Teleclinic</a>. Durch Telefonate und Chats stehen Patienten rund um die Uhr in Kontakt mit medizinischem Fachpersonal. Teleclinic darf an privat-versicherte Patienten aus Baden-Württemberg Rezepte ausstellen.</p>
<p>„Hallo Sarah, ich bin hier um zu helfen. Starte einfach einen neuen Fall“. Das Berliner Startup <a href="https://ada.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Ada Health“</a> entwickelte ein App, um Menschen bei ihren Symptomen zu beraten und gegebenenfalls herauszufinden, ob es notwendig ist, einen Arzt aufzusuchen. Der Assistent analysiert und vergleicht die vom User eingegebenen Daten und bietet dabei eine Entscheidungshilfe für die Patienten an. Aber auch Ärzte können die neue App nutzen. Ada ist nach Angaben der Anbieter in der Lage, 1.500 Krankheitsbilder und 200 seltene Krankheiten zu erkennen, mehr Diagnosen als ein einzelner Arzt stellen kann.</p>
<p>In Deutschland verläuft die Etablierung von Gesundheits-Apps langsamer als in anderen Ländern, auch aufgrund des Datenschutzes. Die derzeit geltenden Regulierungen zum Thema E-Health und Telemedizin sind sehr streng, sodass das Berliner Startup in anderen Ländern erfolgreicher als in Deutschland ist.</p>
<p>Das von der Bundesregierung im Jahr 2015 erlassene E-Health Gesetz deutet einen Wandel an. „Das Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen (E-Health-Gesetz) enthält einen konkreten Fahrplan für die Einführung der digitalen Infrastruktur mit höchsten Sicherheitsstandards im Gesundheitswesen und nutzbringender Anwendungen auf der elektronischen Gesundheitskarte“, so das <a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/e/e-health-gesetz/?L=0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gesundheitsministerium</a>. Ziel ist, bis zum Ende 2018 alle Arztpraxen, Krankenhäuser und Apotheken an das digitale Infrastrukturnetz anzuschließen. Neben einem elektronischen Patientenfach, auf das jeder Patient Zugriff hat, einer elektronischen Patientenakte, in die verschiedene Ärzte Einsicht haben, soll die elektronische Gesundheitskarte mit wichtigen Notfalldaten des Patienten flächendeckend eingeführt werden. In Ländern wie Schweden oder der Schweiz ist der Einsatz von Telemedizin schon heute Teil der erfolgreichen gesundheitlichen Grundversorgung.</p>
<h3>Herausforderungen</h3>
<p>Durch Telemedizin oder Gesundheits-Apps geben Patienten private Informationen über sich preis, die sie bisher nur ihrem Arzt persönlich anvertraut haben. Daher muss sichergestellt werden, wer die Daten organisieren und einsehen darf. Arztpraxen und Krankenhäuser müssen sich vor Hackerangriffen schützen. Deshalb muss eine umfangreiche Aufklärungsarbeit in diesem Bereich erfolgen. Zugleich birgt der Einsatz neuer Techniken Gefahr, das Arzt-Patienten-Verhältnis zu verschieben. Durch den nicht-persönlichen Kontakt verliert die individuelle Beratung und Betreuung an Bedeutung.</p>
<p>Auch Krankenkassen stehen vor der Aufgabe, die digitale Transformation umzusetzen. „Die wichtigsten Herausforderungen bestehen darin, kluge und gute Regelungen für die Finanzierung und Vergütung von telemedizinischen Leistungen zu finden“, so Rainer Beckers, Geschäftsführer der ZTG GmbH (Geschäftsbereich Telemedizin).</p>
<p>Ja, Telemedizin führt zu einer Veränderung in der medizinischen Grundversorgung. Der persönliche Kontakt zwischen Arzt und Patient und die individuelle Betreuung ist bisher ein großer Einwand gegen den Einsatz telemedizinischer Versorgung. Möglich ist aber auch, dass die Betreuung an Qualität gewinnt, da die Mediziner durch telemedizinische Behandlungsmethoden mehr Zeit für den Patienten zur Verfügung haben.</p>
<p>Besondere Herausforderungen hierbei sind die Ausstattung mit technischen Geräten, eine gute und sichere Internetverbindung, Datenschutz und klare Richtlinien. All diese Forderungen werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen, telemedizinische Behandlungsformen in der medizinischen Grundversorgung zu verankern. Doch sollte das mittlerweile nicht möglich sein? In der heutigen Zeit entstehen ständig neue Innovationen und Konzepte durch die digitale Transformation. Wieso nicht auch in der Medizin? Für Landbewohner kann die neue Behandlungsform von großem Nutzen sein. Ältere und chronisch kranke Menschen sind nicht mehr auf die Hilfe anderer beim Arztbesuch angewiesen und müssen wegen ihres gesundheitlichen Zustandes nicht in die Stadt umziehen. Die Digitalisierung ist längst im Gesundheitswesen angekommen. Nun ist es Zeit diese auch umzusetzen.</p>
<p>Unter dem Motto „das vergessene Land“ beschäftigen wir uns mit den unterschiedlichen Herausforderungen ländlicher Regionen und den neuen Chancen durch den digitalen Fortschritt. Lesen Sie <a href="http://politik-digital.de/news/das-vergessene-land-wie-digitalisierung-die-landflucht-stoppen-kann-154501/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> über die Möglichkeiten der Digitalisierung für die Arbeitswelt im ländlichen Raum.</p>
<p>Titelbild:  <a href="https://unsplash.com/@rawpixel" target="_blank" rel="noopener noreferrer">rawpixel</a> on <a href="https://unsplash.com/photos/9K_tJ7dxYSU" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unsplash</a>, CC0</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-123698" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png" alt="Creative Commons Lizenz" width="305" height="53" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Das vergessene Land: Wie Digitalisierung die Landflucht stoppen kann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie Adolph]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Apr 2018 14:23:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Themenseite]]></category>
		<category><![CDATA[Breitband-Internetzugang]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Breitbandausbau]]></category>
		<category><![CDATA[Landflucht]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Ob Hessen, Sachsen oder Baden-Württemberg &#8211; Ein Großteil peripherer Räume ist mit der Bevölkerungsabwanderung in urbane Gebiete konfrontiert. Landbewohner*innen suchen das Stadtleben auf, um unter anderem die Vielfalt der Berufsmöglichkeiten zu nutzen. Digitalisierung könnte einen Weg aufzeigen, dem entgegenzuwirken. Welche digitalen Möglichkeiten gibt es, den Standort „Land“ für Unternehmen attraktiver zu gestalten?</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Seine Kindheit in einem Dorf zu verbringen hat große Vorteile. Der geringe Verkehrsfluss ermöglicht, die Straße vor der Haustür in ein Kreidekunstwerk zu verwandeln, der Wald gleicht einem riesigen Abenteuerspielplatz, und die frische Luft ist die beste Medizin für die kindliche Gesundheit.</p>
<p>Für Erwachsene und Arbeitnehmer*innen kann das Landleben eine enorme Last bedeuten. Eine Großzahl an Arbeitsplätzen ist in Ballungsgebieten zu finden, sodass lange Pendelwege für viele Landbewohner*innen zum Alltag gehören. Wegen geringer Nachfrage sind die Busverbindungen unregelmäßig und der wöchentliche Einkauf nur mit einem Auto möglich. Auf dem Land zu wohnen, fordert eine umfangreiche Planung, Spontanität ist ohne Auto schlichtweg unmöglich und Stress gehört zum Alltag einer jeden Familie. Oft entscheiden sich Familien deshalb dazu, dass ruhige und naturnahe Landleben hinter sich zu lassen, um in Städten ein neues Leben zu beginnen. Viele Schulen müssen schließen, Geschäfte gehen wegen zu geringer Nachfrage insolvent und der fehlende Breitbandausbau hält zukunftsorientierte Unternehmen ab, sich dort anzusiedeln.</p>
<h3>Demografischer Wandel und selektive Abwanderung</h3>
<p>Im Jahr 2000 wohnten 15,5% der deutschen Bevölkerung in Großstädten, bis zum Jahr 2030 könnte <a href="https://www.wiwo.de/politik/konjunktur/bevoelkerungsentwicklung-ansturm-auf-die-metropolen-deutschlands/9686324.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die Zahl laut dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln</a> (IW Köln) auf 19% anwachsen, Tendenz steigend. Bessere Bildungschancen, mehr Arbeitsplätze, gesundheitliche Versorgung und Mobilität sind Beweggründe für den Zuzug in die Städte. Bis zum Jahr 2050 könnte der demografische Wandel in Deutschland zu einem Einwohnerverlust <a href="https://www.berlin-institut.org/fileadmin/user_upload/Doerfer_2011/Die_Zukunft_der_Doerfer_Webversion.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">von 12 Millionen Menschen</a> führen. Ländliche Regionen sind davon besonders stark betroffen. Hinzu kommt, dass immer mehr Menschen in die Städte ziehen und das ruhige Landleben hinter sich lassen.</p>
<p>Man kann schon von einem Teufelskreis sprechen: Wegen geringer Nachfrage auf dem Land, melden ansässige Unternehmen die Insolvenz an oder verlegen ihren Standort in Ballungsgebiete. Die Zahl der Arbeitsplätze sinkt und junge Menschen suchen ihr Glück und eine*n Arbeitgeber*in in der Stadt auf. Durch den Einwohnerverlust nehmen die Kaufkraft und die Attraktivität der Region ab. Durch den Rückgang gut ausgebildeter Arbeitnehmer*innen sinken die Steuereinnahmen und somit die Investitionsbereitschaft der Kommunen. In diesem Zusammenhang wird von einer „selektiven Abwanderung“ gesprochen. Die Wahrscheinlichkeit in urbane Gebiete zu ziehen ist bei jungen, gut ausgebildeten Menschen höher als in anderen Gruppen.</p>
<h3>Der Breitbandausbau stockt</h3>
<p>Da sich die Arbeitsweise in vielen wirtschaftlichen Bereichen ändert, kann Digitalisierung ein Lösungsweg gegen die Landflucht aufzeigen. Viele Arbeitnehmer*innen benötigen nicht viel mehr als einen Computer und eine schnelle Internetverbindung zum Ausüben ihrer Tätigkeit. Die Niederlassung eines Betriebs in urbane Gebiete, ist in vielen Fachbereichen nicht mehr zwingend notwendig. Die digitale Transformation ermöglicht, Erledigungen, Einkäufe, aber auch geschäftliche Angelegenheiten über den Laptop zu steuern.</p>
<p>Unternehmen in Ballungsgebieten profitieren von Internetverbindungen von bis zu 50Mbit/s. Zum Alltag mittelständischer Unternehmen in ländlichen Regionen gehören Downloadgeschwindigkeiten von unter 10 Megabit pro Sekunde. Die Bereitstellung einer zuverlässigen und schnellen Internetverbindung könnte für ländliche Räume von großem Nutzen sein, da diese ein wichtiger Standortfaktor für Unternehmen ist. Aber nicht nur Unternehmen würden von schnelleren Verbindungen profitieren, auch Landbewohner*innen können sich entscheiden, ob sie vom heimischen Schreibtisch oder im Unternehmen arbeiten wollen.</p>
<p>In vielen peripheren Regionen in Deutschland muss der Breitbandausbau vorangetrieben werden. Das Problem: Ohne öffentliche Fördergelder besteht für private Telekommunikationsanbieter kein Anreiz, große Flächen mit Glasfaserleitungen auszustatten. Die einzelnen Kommunen müssen selbst handeln, wofür sie oftmals nicht das nötige Geld besitzen.  „42 % aller deutschen Unternehmen mit Zugang zum Internet und mindestens 10 Beschäftigten verfügten im Jahr 2017 über einen schnellen Internetanschluss“, gab <a href="https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2018/01/PD18_023_52911.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">das statistische Bundesamt in einer Pressemitteilung</a> bekannt. Weniger als die Hälfte aller deutschen Unternehmen haben eine auszureichende Internetverbindung.</p>
<p><a href="https://www.bundesregierung.de/Content/DE/_Anlagen/2018/03/2018-03-14-koalitionsvertrag.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Im Koalitionsvertrag</a> der neuen Bundesregierung heißt es: „Wir wollen den flächendeckenden Ausbau mit Gigabit-Netzen bis zum Jahr 2025 erreichen“. Eine ähnliche Äußerung formulierte Peter Altmaier von der CDU bereits einige Jahre zuvor, in der es hieß: „Bis zum Ende des Jahres 2018 soll eine flächendeckende Versorgung von 50 Megabit die Sekunde gewährleistet werden. Wir wollen in den nächsten vier Jahren, die bürger- und anwenderfreundlichste öffentliche Verwaltung in ganz Europa werden.“ Eingehalten wurde das Ziel aber bisher nicht.</p>
<h3>Neue Arbeit und neue Ideen: Coworking Spaces auf dem Land</h3>
<p>Digitalisierung kann der Landflucht etwas entgegensetzen. Dieser Fortschritt muss genutzt werden, um auf dem Land erfolgreich zu wirtschaften. Dabei bedarf es der Ansiedlung von zukunftsorientierten Unternehmen, die Arbeitnehmer*innen aus dem Umkreis beschäftigen und somit die Attraktivität der Region verbessern. Durch die Digitalisierung werden Arbeitsabläufe erleichtert, Prozesse durch Softwarelösungen schneller und die Vernetzung zwischen den Unternehmen führt zu einer Förderung der niedergelassenen Wirtschaft. Arbeitnehmer*innen ersparen sich das tägliche Pendeln und unterstützen durch ihre Steuerabgaben die kommunale Wirtschaft. Familien können dort leben, wo sie sich die Immobilien leisten können, abseits der Großstadthektik und inmitten der Natur.</p>
<p>Bisher existiert diese Form der Arbeitsstätte größtenteils in Großstädten, sowie vereinzelt in Klein- und mittelgroßen Städten. Diese neue Art von gemeinschaftlichem Arbeiten dient der Vernetzung von Unternehmen, Freiberufler*innen und Startups. Sie arbeiten – je nach Konzept – gemeinsam oder auch unabhängig voneinander in mehr oder weniger offenen Räumen, und können durch den Austausch gegenseitig voneinander profitieren. Wieso also nicht auch in ländlichen Gebieten?</p>
<p>Tobias Kremkau, Coworking-Manager des “<a href="http://sanktoberholz.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">St. Oberholz</a>”sieht hierbei sehr viel Potential. In vielen ländlichen Räumen stehen Immobilien frei, die genutzt werden könnten, um Coworking Spaces zu errichten. Wenn es mit dem Arbeitgeber*innen vereinbar ist, und die Arbeitnehmer als „digitale Nomaden“ lediglich einen Schreibtisch und Internet benötigen, müssen Angestellte und Freiberufler*innen nicht mehr täglich in die Stadt pendeln, sondern können in ihrer Kommune ihre Arbeit ausführen. Der Vorteil gegenüber dem klassichem Home-Office ist, dass sich Arbeitnehmer im Umkreis von Arbeitskolleg*innen bzw. „Coworkern“ befinden, sodass eine „Büroatmosphäre“ und weitere positive Nebeneffekte wie Vernetzung und gemeinsame Projekte entstehen können. „Kommunen müssen verstehen, dass sie im globalen Wettbewerb um Aufmerksamkeit stehen. Und, dass die Zielgruppe interessant für sie ist. Allein zu erkennen, dass das Menschen sind, die ihre Arbeit mitbringen, also Einkommen, aus dem sie dann vor Ort ihre Steuern zahlen, scheint viele Kommunen noch zu überfordern“, so <a href="https://twitter.com/Isarmatrose" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tobias Kremkau</a>.</p>
<p>Die großen Hürden müssen sicherlich noch gemeistert werden: Schnelles Internet auch auf dem Land und ein politischer Diskurs, der sich mit den Potentialen und Herausforderungen ländlicher Räume beschäftigt. Ländliche Regionen müssen die Möglichkeit der digitalen Transformation der Gesellschaft nutzen, um ihren Standort für Unternehmen, Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen attraktiver zu gestalten.</p>
<p>Dieser Artikel ist der erste Teil einer Reihe, die sich mit den unterschiedlichen Herausforderungen ländlicher Regionen und den neuen Chancen durch den digitalen Fortschritt beschäftigt.</p>
<p>Titelbild: ThomasWolter via <a href="https://pixabay.com/de/tilt--shift-dorf-landschaft-1073222/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a>,<a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> CC0</a>, bearbeitet.</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-2"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<title>Smarte Dorfrettung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Teresa Keil]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2015 13:53:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Rhein-Wa]]></category>
		<category><![CDATA[smart Dorf]]></category>
		<category><![CDATA[smart rural areas]]></category>
		<category><![CDATA[Landflucht]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfrettung]]></category>
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					<description><![CDATA[Saubere Luft, frisch gemähtes Gras, zwitschernde Vögel, selbstgebackener Apfelkuchen und spielende Kinder auf endlosen Wiesen. Das Landleben lässt sich in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/street-768589_640.jpeg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-146723 size-full" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/street-768589_640.jpeg" alt="street-768589_640" width="640" height="280" /></a>Saubere Luft, frisch gemähtes Gras, zwitschernde Vögel, selbstgebackener Apfelkuchen und spielende Kinder auf endlosen Wiesen. Das Landleben lässt sich in wunderschönen Farben malen. Dennoch, die Einwohnerzahlen von halb städtischen und dünn besiedelten Regionen sprechen für sich &#8211; immer mehr Menschen, vor allem junge, ziehen weg.</p>
<p>Das Problem „Landflucht“ gibt es schon länger und wird immer wieder aufgegriffen. Dennoch wird mehr über Städte und die Verbesserung deren Struktur, Lebensqualität und Sonstiges gesprochen. Die Tatsache aber, dass <span lang="zxx"><a href="http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/smart-rural-areas-das-landleben-von-morgen-10810/">zwei Drittel</a></span> der Deutschen eben doch in ländlichen Regionen leben, sollte zum Umdenken anregen. Ein Umschwung muss her. Da muss es doch eine Lösung geben, um das Leben auf dem Land auch für junge Menschen und Familien wieder attraktiv zu machen.<br />
Genau das haben sich folgende zwei Initiativen zur Aufgabe gemacht.</p>
<h3>Smart Rural Areas</h3>
<p>Am Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) in Kaiserslautern läuft derzeit ein Projekt, bei dem Technik und Algorithmen das Leben auf dem Land verbessern sollen. Die Forschungsinitiative unter dem Namen <span lang="zxx"><a href="http://www.iese.fraunhofer.de/de/innovation_trends/sra.html">„Smart Rural Areas“</a></span> wird von Dr.-Ing. Mario Trapp geleitet und wurde <span lang="zxx"><a href="http://www.iese.fraunhofer.de/de/presse/press_archive/press_2014/PM_2014_21_080714_land_der_ideen2014.html">2014</a></span> von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der Deutsche Bank ausgezeichnet.</p>
<p>Besonders wichtig sind bei dem Projekt „Smart Rural Areas“ Aspekte der Landwirtschaft, Krankenversorgung, Mobilität und generell Infrastruktur. Es mangelt oft an, grundlegenden Dingen wie einem Supermarkt oder einer Gaststätte, sogar Netzempfang ist ein Problem. Aber auch an Ärzten fehlt es sowie an öffentlichen Verkehrsmitteln. Mit smart farming, moderner medizinischer Überwachung und Carsharing-Varianten sollen diese Probleme angegangen werden. Dabei geht es auch darum, vorhandene Ressourcen bestmöglich auszuschöpfen. So kann jemand, der mit dem Auto in den nächstgrößeren Ort zum Einkaufen fährt, doch gleich noch andere Personen oder zum Beispiel Post mittransportieren. In zahlreichen Kooperationen mit Wirtschaftsunternehmen erarbeiten die Forscher neue Wege. Durch den Einsatz intelligenter Informations- und Kommunikationstechnologien will das Team im ländlichen Raum Probleme der Mobilität und Logistik durch neue Geschäftsmodelle lösen, Infrastruktur und Gebäudemanagement durch IT Einsatz effizienter nutzen und neue Arbeitsmodelle durch modernste Technologie und Organisationsmodelle einleiten.</p>
<p>Das Institut richtete dafür ein <span lang="zxx"><a href="http://www.iese.fraunhofer.de/de/innovation_trends/sra/digitale_doerfer.html">Living Lab</a></span> ein, das als Entwicklungs- und Evaluierungsplattform die notwendige Infrastruktur schaffen soll. Dort entwickeln die Forscher Ideen für innovative Produkte und können sie auch gleich testen. Die Westpfalz fungiert dabei als Modellregion. Landkreise oder Verbandsgemeinden in Rheinland-Pfalz, die an dem Projekt interessiert sind, können sich als Modell anbieten und werden dann national und international als Digitales Dorf präsentiert.<br />
Für die Umsetzung der Ziele ist aber einiges an Software nötig und natürlich müssen die Einwohner mitmachen. Darum arbeitet das Fraunhofer-Institut eng mit den Bewohnern von Testgebieten zusammen.</p>
<h3>Smart Village</h3>
<p>Die enge Zusammenarbeit ist auch bei dem zweiten Projekt wichtig, das hier vorgestellt werden soll. Die Rede ist von einem Dorf am Niederrhein. Das 800 Einwohner-starke Örtchen namens Grieth hat das Interesse einer Hochschule geweckt. Die Studenten des Fachs „International Business and Social Science“ der Hochschule Rhein-Waal arbeiten an einem Forschungsprojekt zur Dorfrettung. Denn auch Grieth hat mit sinkenden Einwohnerzahlen, schwindender Perspektive und schlechter Infrastruktur zu kämpfen. Es ist zwar bekannt für seine schönen alten Fachwerkhäuschen, doch viele davon stehen leer. Das sollen die jungen Forscher nun ändern: auch hier soll ein Smart Village entstehen. Die Einwohner finden das gut und machen mit. Zum Beispiel, indem sie an den Umfragen der Studenten teilnehmen. Auch diese Forschungsinitiative wurde von „Deutschland – Land der Ideen“ im Jahr <span lang="zxx"><a href="https://www.land-der-ideen.de/ausgezeichnete-orte/preistraeger/forschungsprojekt-smart-villages">2015</a></span> ausgezeichnet und das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen trägt mit <span lang="zxx"><a href="http://www.hochschule-rhein-waal.de/de/fakultaeten/kommunikation-und-umwelt/forschungsprojekte/smart-villages">240.000</a></span> Euro Fördermittel zum Smart Village bei. Grieth, mit seinen typischen Problemen, soll als Testmodell dienen. Die erarbeiteten Konzepte können dann später auch auf andere Orte angewandt werden. Ein Projektbüro im Dorf ist der Ausgangspunkt für Aktivitäten und auch Diskussionsforen, Online-Fragebögen, Newsletter, E-Mail-Verteiler und Social Networks sollen den Austausch von Bürgern und Wissenschaftlern unterstützen. Da es in dem Ort nicht mal mehr eine Gaststätte gibt, fehlt auch ein typischer Treffpunkt für die Einwohner. Einkaufsmöglichkeiten gibt es keine und auch Busse fahren selten – es lohnt sich einfach nicht mehr. Denn alle Investitionen müssen immer durch die Anzahl der Einwohner geteilt werden, also wird es pro Person teurer wenn wieder jemand wegzieht. Und irgendwann eben, so wie in Grieth, rechnet sich auch ein Tante-Emma Laden nicht mehr. Daran arbeiten die Projektteilnehmer als erstes. Ein Lösungsansatz kann zum Beispiel sein, mehrere Dienstleistungen in einem anzubieten. Ein Dorfladen, der gleichzeitig  Post, Bank, Mitfahrzentrale, Sozialstation und ein betreutes Internetcafé beinhaltet, ist ein Beispielkonzept. Die Bürger können dort ihre sozialen Kontakte pflegen und ins Gespräch kommen. Den öffentlichen Nahverkehr könnten ein Regiotaxi, Car-Sharing oder Mitfahrzentralen ergänzen. Auch die Themen Energie, Tourismus und e-Mobilität, Senioren-WG, Studentisches Wohnen und Breitbandversorgung werden die Studenten im späteren Projektverlauf noch anpacken.</p>
<p>Diese Forschungsinitiativen zeigen, dass die Zukunft eben doch nicht nur in den Smart Cities liegt, sondern auch Dörfer ziemlich smart sein können. Und irgendwie ist es ja auch echt schön auf dem Land — wenn eben nur das mit dem Handyempfang klappen würde.</p>
<p>Bild: <a href="https://pixabay.com/en/users/Unsplash-242387/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unsplash</a> <a href="https://pixabay.com/service/terms/#usage">CC0 Public Domain</a></p>
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		<title>Internet der Dinge – Teil 5: Smart Country</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerald Swarat]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Aug 2014 08:49:55 +0000</pubDate>
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</div><div class="uncode_text_column" ><p>Der Begriff „Smart City“ ist momentan in aller Munde. Jede Megacity und auch deutsche Landeshauptstadt, die etwas auf sich hält, will irgendwie „smart“ werden, doch mittlerweile  wird  die Debatte auch von kritischen Stimmen begleitet. Kürzlich veröffentlichte Evgeny Morozov, ein ausgewiesener Experte zum Thema <a href="http://www.randomhouse.de/Buch/Smarte-neue-Welt-Digitale-Technik-und-die-Freiheit-des-Menschen/Evgeny-Morozov/e397287.rhd">smarte neue Welt</a>, einen Artikel in der FAZ mit der titelgebenden Forderung: „<a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/silicon-demokratie/evgeny-morozov-wir-brauchen-intelligente-doerfer-13030870.html">Wir brauchen mehr intelligente Dörfer“</a>, in dem er neben einer Kritik am Smart-City-Konzept einen Gegenentwurf postuliert: das intelligente Dorf als attraktive Option – Smart Country.</p>
<h3>Zur Sache: Was passiert da eigentlich genau?</h3>
<p>Erstaunlicherweise wird somit ein bemerkenswerter Aspekt einer digitalen Transformation bislang stiefmütterlich behandelt, wenn nicht sogar ausgeklammert: Welche Ansätze existieren neben dem Smart-City-Hype, den digitalen Wandel in Deutschland für die gesamte Bevölkerung gewinnbringend zu nutzen? Kann es das gewesen sein? Für Deutschland muss die Frage ganz klar mit „Nein“ beantwortet werden, denn es wird außer Acht gelassen, dass nahezu 70 Prozent der Deutschen außerhalb von Großstädten leben, wodurch die Debatte an den eigentlichen Adressaten vorbeiläuft.<br />
Smarte Städte sind nur Leuchttürme in der sie umschließenden Region. Was fehlt, ist der Blick auf die kleineren Städte, die Dörfer hinter dem Speckgürtel der Vorstädte, abseits von Clustern, Ballungsräumen oder des weiteren Pendelbereichs größerer Städte. Wie  begegnet die Politik den Problemen der ländlichen Regionen, wie Arbeitslosigkeit, Abwanderung der hochqualifizierten jungen Menschen oder der Infrastrukturerhaltung? Was lässt sich vom Smart-City-Konzept übertragen, wo sind die Grenzen zwischen Land und Stadt?<br />
Ist der Prozess in Gang gebracht, ergeben sich unzählige Möglichkeiten, die z.B. von der Verbindung von Personen- und Güterverkehr über automatisiertes Fahren bis hin zu einer <a href="https://www.uber.com/">App und Online-Plattform</a> reichen, auf der Fahrer Transportdienste anbieten. Der angesprochene Bereich von Mobilität und Logistik greift unmittelbar in die Sicherstellung von Gesundheits- und Pflegediensten und die damit zusammenhängende Versorgung hinein. Hier existieren Beispiele wie die App <a href="https://goderma.com/de">Goderma</a>, die einen Online-Service zum Hautarzt bietet; die Webseite <a href="https://washabich.de/">Was hab ich</a>, die medizinische Befunde in eine leicht verständliche Sprache übersetzt; oder die Nutzung des Smartphones für die Erfassung und Weiterleitung tagesaktueller Patientendaten an den mobilen Hausarzt, das zudem den Überblick über die Medikamente behält.<br />
Gleiches gilt für Projekte der Regionalentwicklung wie der brandenburgische <a href="http://www.oderbruchpavillon.de/">Oderbruch Pavillon</a>; die Verbindung von Produzenten und Konsumenten aus der Region im deutschlandweiten Projekt <a href="https://ernte-teilen.org/">Ernte teilen</a>; oder etwa die Idee von <a href="http://mundraub.org/">Mundraub</a>, in der User „Fundorte“ markieren, wo Früchte eigentumsfrei zur Ernte bereit stehen. Die transparente Nutzung regionaler und dezentraler Ressourcen ist insbesondere im Komplex von Energie und Umwelt ein bedeutendes Thema: Hier ergeben sich neue Ideen und Unternehmen, die <a href="http://www.lumenaza.de/">Erzeuger und Verbraucher von regionalem Ökostrom</a> vernetzen. Aber auch der Bildungsbereich ist in Zeiten von „Braindrain“ und Fachkräftemangel von immenser Bedeutung, weshalb neue Formen von Online-Lernumgebungen und digitaler Leseförderung vorangetrieben werden müssen, oder z.B. Fortbildungen für Mitarbeiter über mobile Endgeräte in einer sicheren Cloud, um so der Dezentralität Rechnung zu tragen.<br />
Komplettiert werden diese Ansätze durch die dem Bereich Politik und Verwaltung zugehörigen Komponenten von kommunalem E-Government, wie das <a href="http://www.kommune21.de/meldung_19261_r">Projekt Rathaus 2.0</a>, das den Aspekt „Social Media“ in den Vordergrund rückt, oder E-Partizipation, Open Government und Open Data.</p>
<h3>Nötige Voraussetzungen schaffen</h3>
<p>Allein<b> </b>die Voraussetzung einer zukunftsorientierten Digitalen Agenda ist zuallererst die Gewährleistung einer flächendeckenden digitalen Infrastruktur. Am 18. Juli 2014 ist die <a href="http://www.eco.de/2014/pressemeldungen/netzpolitische-halbjahresbilanz-aktionismus-statt-digitaler-masterplan.html">Halbjahresbilanz</a> von <i>eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V.</i> erschienen, und sie fällt ernüchternd aus: „Es gibt aktuell vielleicht kein anderes Politikfeld mit einem so großen Gestaltungsspielraum wie die Internet- und Netzpolitik. Diesen Gestaltungsspielraum füllt der Gesetzgeber derzeit nicht aus. Ich vermisse eine ganzheitliche Perspektive darauf, wie die Bundesregierung den vielfältigen Herausforderungen der Digitalisierung künftig begegnen will“, so das Fazit von Oliver Süme, <i>eco</i>-Vorstand für den Bereich Politik und Recht.<br />
Der umfassende Breitbandausbau darf dieser Tage nicht mehr zur Diskussion stehen, er ist schlicht obligatorisch und deshalb Grundvoraussetzung für die digitale Aufwertung strukturschwacher Räume. Auch hier ist die Einschätzung von <i>eco </i>wenig optimistisch: „Vielversprechend gestartet, dann in der Versenkung verschwunden – so lassen sich die Erfolge der Bundesregierung beim Thema Breitbandausbau zusammenfassen.“ Doch was, wenn wir am Ende flächendeckende Internetversorgung haben? Letztendlich wird in jedem Winkel des Landes nutzbare Internet-Konnektivität verfügbar sein. Welche Chancen eröffnen sich dadurch? Welche Folgeeffekte sind zu erwarten?</p>
<h3>Wozu das Ganze?</h3>
<p>Bislang fehlt es an konkreten Maßnahmen, und das ist bei der Bedeutung der digitalen Infrastruktur für den Wirtschaftsstandort Deutschland nicht nachvollziehbar. Um es zu verdeutlichen: Durch umfassende Breitbandversorgung erreicht der digitale Wandel auch kleine und mittlere Städte sowie die ländlichen Regionen. Damit eröffnen sich dort ebenfalls neue Chancen für soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, sei es z.B. durch <ins cite="mailto:Anonymous" datetime="2014-08-04T12:40">i</ins><del datetime="2014-08-04T12:40"></del>nternet<del datetime="2014-08-04T12:41"></del>basierte Anwendungen, die zur Transparenz und Vereinfachung einer kommunalen Verwaltung beitragen, oder mobile Technologien, die ihren Nutzen in den Bereichen Mobilität oder Gesundheit und Pflege entfalten. Denn die fortschreitenden Veränderungen in der Altersstruktur, im quantitativen Verhältnis von Männern und Frauen, beim Verhältnis von Geburten- und Sterberaten sowie bei Zuzügen und Fortzügen haben teils gravierende Auswirkungen auf die Lebensqualität vor Ort und lassen kein weiteres Zögern zu.<br />
Eine wirklich <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/42/42227/1.html?utm_medium=twitter&amp;utm_source=twitterfeed">düstere Zukunftsprognose</a> zeichnet der Journalist Tomasz Konicz in einem aktuellen Artikel über die Entvölkerung der deutschen Peripherie. Ein Raum ohne Volk, inmitten einer „Ödnis der europaweit um sich greifenden Monokulturen für Energiepflanzen wie Mais und Raps“ und stinkenden Hühner- und Schweinemastanlagen riesigen Ausmaßes. Er vergleicht die Situation einiger Landstriche mit der Pestepidemie des 14. Jahrhunderts, nach der sich die „aufgegebenen Siedlungen (&#8230;) in Wüstungen“ wandelten, „in denen die gesamte Bausubstanz und Infrastruktur verfiel und letztendlich von der Natur ‘zurückerobert’ wurde &#8211; bis nur noch Ruinen, alte Urkunden oder lokale Überlieferungen an diese inzwischen größtenteils vergessenen Ortschaften erinnern.“</p>
<h3>Risiken und Nebenwirkungen</h3>
<p>Risiken existieren keine, nur Chancen, die es zu nutzen gilt. Durch eine transparent geführte, direkte und offene Kommunikationsstrategie in Richtung der Adressaten, der Bürger in der Region, muss eine breite Akzeptanz der zur Verfügung gestellten Möglichkeiten sichergestellt werden. Die Lösungen müssen sich an den Anwendern orientieren und praktikabel sein, dann werden die Nebenwirkungen nur in der Hinzugewinnung von Lebensqualität liegen.<br />
Die Debatte richtet nicht von ungefähr ihr Brennglas auf die Region, wie eine aktuelle Allensbach-Umfrage deutlich zeigt: Die Region bleibt nicht nur attraktiv, sie gewinnt sogar an Sehnsuchtspotential: <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/allensbach-analyse-die-sehnsucht-der-staedter-nach-dem-land-13047459.html">Die Sehnsucht der Städter nach dem Land</a>! Es gilt nun, die aktuelle Resonanz und mediale Aufmerksamkeit für die Entwicklung einer Strategie zu nutzen und mit der Produktion praktischer Handlungsempfehlungen den bereits eingeschlagenen Weg konsequent weiterzuverfolgen, um eine nachhaltig positive Entwicklung dezentraler, ländlicher Regionen in Deutschland sicherzustellen.<br />
Bedeutsam ist in diesem Zusammenhang ein multiperspektivischer und ganzheitlicher Ansatz in der Analyse. Es ist unbedingt notwendig, im weiteren Prozess Akteure zu vernetzen und Bemühungen zu bündeln, denn nur so wird eine breite Akzeptanz sichergestellt. Welche internetbasierten Innovationen können verschiedenste Lebensbereiche außerhalb der Großstädte positiv beeinflussen, sei es Umwelt, Energie, Bildung, Wirtschaft, Politik und Verwaltung, Kultur, Landwirtschaft, Logistik und Mobilität? Wie sehen ganzheitliche Strategien für Innovationspolitik in den Regionen aus? Weshalb ist z.B. nur eine geringe Anzahl deutscher Regionen Mitglied in der <a href="http://s3platform.jrc.ec.europa.eu/de">Smart Specialisation Platform</a> der EU? Wer bringt all diese Insellösungen und partikularen Pilotprojekte zusammen, damit diese voneinander lernen können? Wer bringt (noch) exotische Themen wie Big Data in der Landwirtschaft, MOOCs in der Dorfschule, Telemedizin per LTE usw. auf die Agenda? Das sind die drängenden Fragen, wenn es um die Entwicklung von „<a href="http://smartcountry.collaboratory.de">Smart Country</a>“ geht.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>„Smart City“ ist nur die eine Seite der Medaille – wenngleich die momentan glänzende. Die Renaissance der Region als bewusste Abgrenzung zum „Siegeszug der Städte“ würde jedoch für den Wirtschaftsstandort Deutschland und die Lebensqualität der Menschen langfristige Vorteile bringen. Nicht zu vergessen: Die Autobahn, die so viele qualifizierte junge Menschen aus den ländlichen Regionen in die Städte führt, ist keine Einbahnstraße. Damit sich der Trend umkehrt, darf die Debatte nicht im luftleeren Raum verlaufen, sie muss anwendbare Resultate hervorbringen. Doch nicht nur als Leitfaden für Entscheider, sondern auch als gesellschaftspolitischer Beitrag zur Aufwertung strukturschwacher Regionen, deren Zukunft durch Landflucht und demographischen Wandel gefährdet ist. Die Bundesregierung hat mit der <a href="http://politik-digital.de/digitale-agenda-hoch-drei/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitalen Agenda</a> einen ersten Impuls ausgesandt und nun sind im Speziellen die Länder in der Pflicht, die sich bietenden Möglichkeiten von Vernetzung und Digitalisierung aufzugreifen, die ihnen durch Experten aufgezeigt werden sollten, um die vorhandenen Potentiale ihrer Regionen zu nutzen.</p>
<h3>Alle Teile der Sommerreihe Internet der Dinge:</h3>
<p><strong><em>Einführung:</em> <a title="Internet der Dinge – Leben in der smarten Welt" href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-leben-in-der-smarten-welt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Leben in der smarten Welt<br />
</a><em>Teil 1</em></strong>: <strong><a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-1-smart-wearables/">Smart Wearables</a></strong><br />
<strong><em>Teil 2:</em></strong> <a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-2-intelligentes-shopping/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Intelligentes Shopping<br />
</strong></a><em><strong>Teil 3: </strong></em><strong><a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-3-smart-home-2/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Smart Home<br />
</a></strong><strong><em>Teil 4</em></strong>: <a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-4-smart-cars/"><strong>Smart Cars</strong></a><br />
<strong><em>Teil 6:</em> <a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-6-smart-city/">Smart City</a></strong><br />
<em><strong>Teil 7: <a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-7-industrie-4-0/">Industrie 4.0 </a></strong></em><br />
Teasergrafik: <a href="http://pixabay.com/en/users/Nemo/">Nemo</a></p>
<div id="stcpDiv"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></div>
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