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	<title>Liquid Democracy e.V. &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Liquid Democracy e.V. &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>„OffeneKommune.de“ gestartet: Die Beteiligungsplattform für kommunale Belange</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/offenekommune-de-gestartet-die-beteiligungsplattform-fuer-kommunale-belange-119988/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lena Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Aug 2012 10:55:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Adhocracy]]></category>
		<category><![CDATA[Liquid Democracy e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[offeneKommune.de]]></category>
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					<description><![CDATA[Nicht erst seit Stuttgart21 ist mehr Bürgerbeteiligung an politischen Prozessen ein Thema. Nun steht mit OffeneKommune.de eine freie Internetplattform bereit, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/%e2%80%9eoffenekommune-de-gestartet-die-beteiligungsplattform-fuer-kommunale-belange/offenekommune_de/" rel="attachment wp-att-120081"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-120081" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/offenekommune_de.png" alt="" width="630" height="430" /></a>Nicht erst seit Stuttgart21 ist mehr Bürgerbeteiligung an politischen Prozessen ein Thema. Nun steht mit OffeneKommune.de eine freie Internetplattform bereit, auf der Bürger, Kommunen und Initiativen lokale und regionale Belange diskutieren können. Das Ziel der Macher ist es, einen Diskurs auf Augenhöhe zwischen kommunalpolitischen Akteuren und den Bürgerinnen und Bürgern zu ermöglichen.</p>
<p>Ob zum Thema kommunale Energieversorgung, Radwege oder sauberes Grundwasser &#8211; jeder kann sich kostenlos auf <a href="https://offenekommune.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OffeneKommune.de</a> registrieren und sofort mitdiskutieren. Gleich darauf können Vorschläge angelegt und kommentiert werden. Die Diskussionen müssen dabei nicht notwendigerweise moderiert werden, die Nutzer verwalten die Inhalte selbst.</p>
<p>So soll der Austausch ohne äußeren Einfluss auf einer neutralen Plattform stattfinden. Im nächsten Schritt kann über einen Vorschlag abgestimmt und eine Entscheidung getroffen werden. Dabei besteht die Möglichkeit zum „Delegated Voting“. Das heißt, dass man seine Stimme auf eine andere Person, die sich besser in dem Themenbereich auskennt, übertragen und damit einen Experten für sich abstimmen lassen kann. Jedoch ist es – sollte man nicht einverstanden mit dem Abstimmungsverhalten des Deligierten sein &#8211; zu jedem Zeitpunkt möglich, die Stimmenübertragung rückgängig zu machen und eigenhändig abzustimmen.</p>
<p>Die Entwickler von OffeneKommune.de halten den Abstimmungsmechanismus jedoch nicht für die wichtigste Funktion der Plattform. „In erster Linie wollen wir den deliberativen Diskurs ermöglichen. Ob am Ende einer Diskussion eine Abstimmung stattfindet, ist nicht entscheidend“, erklärkt Simon Brodnicki vom gemeinnützigen Berliner Verein Liquid Democracy e.V., der OffeneKommune.de entwickelt und betreut.</p>
<h3>Eine offene Software für alle: ob für Kommunen oder den Bundestag</h3>
<p>OffeneKommune.de basiert auf der Open Source-Software <a href="https://adhocracy.de/">Adhocracy</a>, die bereits seit Anfang 2011 in der Enquete Kommission &#8220;Internet und digitale Gesellschaft&#8221; des Deutschen Bundestags zur <a href="https://enquetebeteiligung.de/">Einbindung des Bürgers</a> als „18. Sachverständigen“ erfolgreich genutzt wird.</p>
<p>Die Grundfunktionen von Adhocracy wurden für OffeneKommune.de an die Bedürfnisse der Kommunalpolitik angepasst. Alle Beiträge sind mit Geodaten versehen und werden automatisch dem Landkreis, den sie betreffen, zugeordnet. Das heißt, dass jeder Nutzer nicht nur seine Kommune per Kartenfunktion finden, sondern auch Vorschläge auf der Landkarte verorten kann. Damit können die Nutzer jederzeit nachvollziehen, wann und wo welche Diskussion geführt wird. Es ist auch möglich, das eigene Benutzerkonto auf OffeneKommune.de authentifizieren zu lassen. So können beispielsweise Mitglieder der Kommunalverwaltung, in ihrer Funktion für alle erkennbar und überprüfbar, oder Vereine die Beteiligungsplattform offiziell nutzen.</p>
<h3>Politische Beteiligung für jedermann</h3>
<p>“Wir möchten die Infrastruktur für einen niedrigschwelligen Zugang zur politischen Partizipation bereitstellen“, erläutert der Vorstandsvorsitzende von Liquid Democracy e.V. Daniel Reichert das Anliegen der Macher. Im Verein entwickeln vornehmlich Ehrenamtliche die Open Source-Software Adhocracy andauernd weiter. Unterstützt werden sie beim Projekt OffeneKommune.de vom Deutschen Städte-und Gemeindebund (<a href="http://www.dstgb.de/dstgb/Homepage/">DStGB</a>), dem Trägerverein von politik-digital.de, <a href="http://verein.politik-digital.de/projekte/offene-kommune/">pol-di.net e.V.</a>, und von der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit in der Bundesrepublik (<a href="http://www.ijab.de/">IJAB</a>), deren Ziel es ist, junge Menschen zur politischen Teilhabe zu ermuntern.</p>
<p>In Stuttgart hat über OffeneKommune.de bereits die Suche nach alternativen Bürgermeisterkandidaten begonnen. Einzelpersonen, Vereine und Behörden sind eingeladen, OffeneKommune.de zu nutzen und der bestehenden Infrastruktur mehr Leben einzuhauchen.</p>
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		<title>SPD Zukunftsdialog: Zwischen Ganztagsschulen und Linksverkehr</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/spd-zukunftsdialog-zwischen-ganztagsschulen-und-linksverkehr-116058/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hendrik Behnisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2012 11:22:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Adhocracy]]></category>
		<category><![CDATA[Liquid Democracy e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsdialog]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerdialog]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Sozialdemokraten geben sich visionär. Mit einem Zukunftsdialog rufen die Genossen seit Februar 2012 interessierte Bürgerinnen und Bürger dazu auf, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/spd-zukunftsdialog-zwischen-ganztagsschulen-und-linksverkehr/frank-walter-steinmeier-cropped-3/" rel="attachment wp-att-116143"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-116143" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/frank-walter-steinmeier-cropped2.jpg" alt="" width="599" height="375" /></a><br />
Die Sozialdemokraten geben sich visionär. Mit einem Zukunftsdialog rufen die Genossen seit Februar 2012 interessierte Bürgerinnen und Bürger dazu auf, im großen Stil über die Zukunft unseres Landes zu diskutieren.</p>
<p>Auf der <a href="https://zukunftsdialog.spdfraktion.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website</a> des Zukunftsdialogs kommt dabei die von Liquid Democracy e.V. entwickelte Beteiligungs-Software „adhocracy“ zur Anwendung. Diese ermöglicht es jedem Interessierten, an der politischen Diskussion teilzunehmen – im Bewusstsein, dass die SPD-Bundestagsfraktion letztlich Adressat der eigenen Beiträge ist. Andere User können Feedback geben, Vorschläge unterstützen, Gegenargumente vorbringen, kurz: sich an der digitalen Debatte beteiligen.</p>
<p style="text-align: left" align="CENTER">Die gleiche politische Leidenschaft und der gleiche Ideenreichtum, die oft in den Leser-Foren großer Online-Zeitungen oder am Stammtisch vorzufinden sind – dort aber häufig wirkungslos verhallen – soll im SPD-Zukunftsdialog direkt bei den Volksvertretern Gehör finden.<strong></strong></p>
<h3 style="text-align: left" align="CENTER">Soziale Themenschwerpunkte mit Signalwirkung</h3>
<p style="text-align: left" align="JUSTIFY">Die Leitfragen des SPD-Zukunftsdialogs (<em>„Was wünschen Sie sich für unser Land im Jahr 2020? Wie wollen Sie leben?“</em> und <em>„Wie müssen Politik, Gesellschaft und Wirtschaft heute dafür die Weichen stellen?“</em>) werden auf der Plattform auf konkrete Themen heruntergebrochen. Zu diesen Themen kann man in unterschiedlichen Gruppen selbst Beiträge anlegen und diejenigen anderer User kommentieren. Diskussionsgruppen, die bislang existieren, sind erwartungsgemäß am politischen Selbstverständnis der SPD orientiert: Es gibt Projektgruppen zu den Themen „Aktive Ganztagsschulen“, „Gleichstellung“, „Kreativpakt“, „Miteinander der Generationen“, „für eine neue moderne Infrastruktur“ sowie „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“.</p>
<p style="text-align: left">Es wird deutlich, dass die Genossen sich bemüht haben, Schlagworte mit Signalwirkung zu finden und der Themenauswahl einen sozialen Anstrich zu geben. So soll beispielsweise der „Kreativpakt“ zwischen Wirtschaft und Kunstschaffenden letztere besser absichern und nachdrücklicher würdigen. Auch das Vorhandensein einer Gruppe, die sich explizit der Gleichstellung von Männern und Frauen widmet, soll wohl verdeutlichen: „Auch wenn uns oft Gegenteiliges nachgesagt wird – wir sind noch immer anders als die CDU.“ Wer kein Freund der Sozialdemokraten ist, könnte sich also durch die Schlagwortverengung abgeschreckt fühlen – doch das wäre schade. Man würde sich einer Chance der unmittelbaren politischen Willensäußerung berauben und eine interessante politische Initiative ins Leere laufen lassen.</p>
<h3 style="text-align: left" align="CENTER">Die Genossen sind im digitalen Zeitalter angekommen</h3>
<p style="text-align: left" align="JUSTIFY">Denn natürlich ist diese Form der Bürgerbeteiligung vor allem zu begrüßen – anstatt sich mit der vielzitierten Politikverdrossenheit abzufinden, wird hier die Zivilgesellschaft dazu ermutigt, in denkbar unkomplizierter Form Einfluss auf die Politik zu nehmen. Man kann es wohl auch als Umdenken bei den Sozialdemokraten deuten, nachdem es bislang den Anschein hatte, dass die etablierten Parteien und älteren Politikergenerationen verschlafen haben, der Digitalisierung der Lebenswelten vieler Bürger Rechnung zu tragen. Die Piratenpartei hat in der Tat kein Patent auf Internet-basierte, transparente Willensbildungsprozesse. Auch wenn sie sicherlich einer der Impulsgeber dafür war, ist es erfreulich, dass andere Parteien auf diesem Feld im großen Rahmen nachziehen und das Internet als Lebensraum vieler Bürger anerkennen und dementsprechende Initiativen starten.</p>
<p style="text-align: left" align="JUSTIFY">Die Partizipationsplattform der SPD stellt allerdings nicht die Pionierarbeit dar, als welche die Genossen sie zu verkaufen versuchen. Sie mögen die erste Bundestagsfraktion sein, die ein derartiges Projekt realisiert hat, aber das liegt nur daran, dass die Piraten (noch) nicht im Bundestag vertreten sind. Sicher hat man sich bei ihnen etwas abgeschaut. Auch die Bundeskanzlerin hat parallel eine von Ziel und Funktionslogik her <a href="https://www.dialog-ueber-deutschland.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nahezu identische Online-Plattform</a> ins Netz gestellt.</p>
<h3 style="text-align: left" align="CENTER">Im Schatten von Frau Merkels Konkurrenz-Plattform</h3>
<p style="text-align: left" align="JUSTIFY">Frau Merkels <a href="http://politik-digital.de/merkels-buergerdialog-%E2%80%9Eheute-frage-ich-sie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Partizipationsplattform</a> (auf der man sich von Anfang Februar bis Mitte April betätigen konnte) kommt um einiges zugänglicher und formvollendeter daher. Während sich beim Aufrufen der SPD-Seite unweigerlich das Gefühl einstellt, man bewege sich in einem biederen Forum für Parteimitglieder, ist die Plattform der Kanzlerin um einiges einladender und übersichtlicher. Und wer wie die SPD auf absehbare Zeit wieder Regierungsverantwortung tragen möchte, muss sich auch an einer vergleichbaren Internetpräsenz der Kanzlerin messen lassen. Ungeachtet dieser ästhetischen Frage ist es entscheidend, einen Blick auf die Inhalte der beiden Plattformen zu werfen. Und auch hier kann der Besucher (und potentiell Partizipierende) zu einem zwiespältigen Urteil gelangen.</p>
<h3 style="text-align: left" align="CENTER">Ein höfliches Miteinander</h3>
<p style="text-align: left" align="JUSTIFY">Es gibt gehaltvolle, ernsthafte und konstruktive Beiträge auf beiden Plattformen zu entdecken, keine Frage. Etwa dann, wenn es bei der SPD um das bedingungslose Grundeinkommen geht, das ein User fordert und dafür viel Zustimmung erfährt. Seine Argumentation am SPD-Grundsatzprogramm auszurichten, wie er es getan hat, zeugt von Auseinandersetzung mit der Materie. So muss es sein. Auch der Austausch über die Forderung, Männer und Frauen in allen Berufen gleich zu bezahlen, hat bisher einen recht angeregten Austausch von Meinungen im Zukunftsdialog nach sich gezogen. Der Umgangston der Diskutanten ist in der Regel höflich und respektvoll, es herrscht größtenteils ein konstruktives Gesprächsklima. Andere Themenbereiche wie etwa der „Kreativpakt“ sind jedoch bisher völlig verwaist. Doch schwerer als das Desinteresse (oder die Unwissenheit?) der Bürger wiegen unqualifizierte Beiträge, welche den Zukunftsdialog teilweise Seriosität kosten.</p>
<h3 style="text-align: left" align="CENTER">Auch Trolle mischen mit</h3>
<p style="text-align: left" align="JUSTIFY">Da ist in der Tat allerlei Kurioses in den Diskussionsgruppen zu entdecken. Sei es nun der Spaßvogel, der auf der SPD-Plattform Linksverkehr fordert, weil „die das in England auch haben“ oder der türkische Mitbürger, der sein (Einzel-)Schicksal hierzulande beklagt und äußerst pauschal bessere Integrationspolitik fordert – derlei Plattformen laden eben ein  zu größtmöglicher Meinungsfreiheit. Alles muss raus. Egal, wie abstrus, unkonkret oder weltfremd. Nicht für jedermann nachvollziehbare persönliche Anliegen<em> </em>wie die Einführung eines „Beziehungsführerscheins“ oder „Persönlichkeitsentwicklung mit Tieren als Co-Trainer“ (auf der Plattform der Kanzlerin) fallen in dieselbe Kategorie. Gut möglich, dass einige dieser kuriosen Vorschläge nach bestem Wissen und Gewissen unterbreitet wurden – in sozialen Netzwerken würde man derlei Beiträge dennoch mehrheitlich als „Herumtrollen“ abtun. Die Schattenseite des digitalen Austauschs macht auch vor dem Zukunfstdialog nicht Halt. Ein Forumsbeitrag ist schnell mal nebenbei geschrieben – das, was keinen Aufwand erfordert, kann leicht an Ernsthaftigkeit einbüßen. Aber für spielerischen Zeitvertreib ist der Zukunftsdialog zu schade.</p>
<p style="text-align: left" align="JUSTIFY">Denn die Online-Diskussionsplattformen der SPD-Fraktion und der Bundeskanzlerin sind per se gute Initiativen, die eine entsprechende Würdigung verdient haben. Derlei Initiativen müssen jedoch noch nachdrücklicher kommuniziert werden, damit sie eine möglichst breite Öffentlichkeit erreichen. Bislang sieht die SPD-Plattform noch nicht allzu vielversprechend aus, was vermutlich an ihrer begrenzten Reichweite liegt. Daher stechen unfundierte und Spaßbeiträge noch hervor, welche  niveauvolle potentielle Mitdiskutanten abschrecken könnten, sich zu beteiligen.</p>
<h3 style="text-align: left" align="CENTER">Was der Dialog noch braucht</h3>
<p style="text-align: left" align="JUSTIFY">Eine Partizipationsplattform kann aber nur so gut sein wie die Beiträge derer, die sich auf ihr betätigen. Zu wünschen wäre dem Zukunftsdialog mehr Pluralismus und vitalerer Austausch, mehr lebendige Diskussionskultur aus verschiedenen Milieus und Bevölkerungsgruppen. Alles andere würde der Vision, die dahinter steht, nicht gerecht werden.</p>
<p style="text-align: left" align="JUSTIFY">Die Deadlines für die Bürgerbeiträge variieren. Einige Gruppendiskussionen sind abgeschlossen, andere sind bis Mitte Juni im Gange und offen für Interessenten. Grundsätzlich wird der Anspruch erhoben, dass alle Anregungen der Bürger in die Expertenrunden einfließen, die ein tragfähiges Zukunftskonzept für unser Land entwickeln sollen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neues aus der Internet-Enquete</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/netzpolitik-im-bundestag/neues-aus-der-internet-enquete-5906/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lena Herzog]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 18:06:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzpolitik im Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Enquete-Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Enquete]]></category>
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		<category><![CDATA[Liquid Democracy e.V.]]></category>
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					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/-_Adhocracy_-_Mozilla_Firefox_13_12_2011_182646_1.jpg" align="left" width="180" height="128" />Die neue Version der Adhocracy-Plattform „enquetebeteiligung.de“ ist seit gestern online. Die Enquete-Kommission erhofft sich davon eine noch regere Beteiligung an ihren Projekten durch den „18. Sachverständigen“. Bei der Enquete-Sitzung am Montag herrschte wie immer große Uneinigkeit zwischen den Parteien.
<p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/-_Adhocracy_-_Mozilla_Firefox_13_12_2011_182646_1.jpg" align="left" width="180" height="128" />Die neue Version der Adhocracy-Plattform „enquetebeteiligung.de“ ist seit gestern online. Die Enquete-Kommission erhofft sich davon eine noch regere Beteiligung an ihren Projekten durch den „18. Sachverständigen“. Bei der Enquete-Sitzung am Montag herrschte wie immer große Uneinigkeit zwischen den Parteien.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Adhocracy 1.2 heißt die die überarbeitete Version von <a href="https://www.enquetebeteiligung.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">enquetebeteiligung.de</a>, die heute in Berlin auf einer Pressekonferenz vorgestellt wurde. Die Seite, die das Bürgerbeteiligungstool Adhocracy anwendet, wird seit <a href="/zwischenfazit-adhocracy-im-bundestag" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Februar 2011</a> von der <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Enquete-Kommisson „Internet und digitale Gesellschaft“</a> genutzt. Ziel ist es, dem Bürger die Rolle eines „18. Sachverständigen“ der Kommission zu geben. Auf der Plattform können Bürger eigene Vorschläge einbringen, über diese diskutieren und abstimmen. Unter anderem wurde das Abstimmen einfacher gemacht, und Änderungen an Papieren können nun nach Wunsch hervorgehoben werden. Außerdem könne nun sichtbar gemacht werden, ob eine Person Abgeordneter oder Sachverständiger der Kommission ist oder einer Organisation angehört. „Insgesamt wurde aufgeräumt und die Seite wurde übersichtlicher gestaltet“, fasste Daniel Reichert, einer der Initiatoren des Vereins <a href="http://liqd.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">LiquidDemocracy e.V.</a> die Änderungen zusammen. Er dankte auch allen Unterstützern, denn ohne Spenden und ehrenamtliche Arbeit hätte enquetebeteiligung.de nicht realisiert werden können.
</p>
<p>
Der Vorsitzende der Internet-Enquete Axel E. Fischer zeigte sich sehr zufrieden mit dem bisherigen Erfolg von Adhocracy. Die Plattform enquetebeteiligung.de hat bereits mehr als 2.100 Mitglieder, es sind seit Februar 377 Vorschläge eingegangen und rund 12.000 Stimmen wurden abgegeben. „Das sind Zahlen, die sich sehen lassen können“, so Fischer. Von ihrer überarbeiteten Seite erhoffen sich Abgeordnete wie Sachverständige aller Parteien, dass dank der übersichtlicheren und vereinfachten Bedienung die Nutzung der Adhocracy-Plattform durch die Bürger weiter zunehmen würde. Jimmy Schulz (FDP) wertet enquetebeteiligung.de als „Experiment der Demokratie in der digitalen Gesellschaft“. Er sehe in der dadurch geschaffenen Transparenz einen möglichen Weg, das Problem der Demokratieverdrossenheit in der Gesellschaft zu lösen. „Vielleicht sind es in zehn Jahren schon Hunderttausende, die sich beteiligen“, setzte Schulz optimistisch hinzu.
</p>
<p>
 „Jeder Mensch, der sich einklinkt, tut der Demokratie gut“, ergänzte Halina Wawzyniak von der Partei Die Linke. Sie hoffe, dass das Konzept der Enquete-Kommission in Zukunft auch über netzpolitische Themen hinaus im Bundestag angewendet werden könne. Dieses noch attraktiver zu gestalten, sei auch Aufgabe der Internet-Enquete.
</p>
<p>
Dass Adhocracy eine „moderne Form der Anhörung“ sei, betonte Tabea Rößner von Bündnis 90/Die Grünen. Da sich unter den Beteiligten auf enquetebeteiligung.de auch zahlreiche Experten befänden, haben die Vorschläge Gehalt. Die Projektgruppe Medienkompetenz konnte bereits zwei Vorschläge von der Adhocracy-Plattform wortwörtlich in ihre Empfehlungen übernehmen, elf weitere Vorschläge wurden teilweise übernommen. „Das ist sehr wichtig, denn wenn keine Rückkopplung stattfindet, kann Bürgerbeteiligung auch zu Frust führen“, sagte Rößner. Bisher konnte jedoch nicht in allen Projektgruppen der Internet-Enquete eine solch vorbildliche Beteiligung stattfinden, da die Papiere nicht immer rechtzeitig veröffentlicht wurden.
</p>
<p>
Erst gestern hatte die <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/Vierzehnte_Sitzung_Bericht/index.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">14. öffentliche Sitzung</a> der Enquete-Kommisson „Internet und digitale Gesellschaft“ stattgefunden. Auf der Tagesordnung standen eine Expertenanhörung zum Thema „Veränderungsprozesse in der digitalen Wirtschafts- und Arbeitswelt“ sowie die Verabschiedung des Datenschutz-Zwischenberichts.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
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<p align="center">
<b>Die 14. Enquete-Sitzung auf Video </b>
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<p align="center">
&nbsp;
</p>
<p>
Die Experten in der Runde wiesen allesamt auf die relativ schwache Entwicklung Deutschlands im digitalen Bereich hin. Heiko Hebig, SpiegelNet-Geschäftsführer, empfahl, die Gründung von StartUp-Unternehmen attraktiver zu machen, zum Beispiel durch Teilhabe am Unternehmen oder flexible Arbeitszeitgestaltung.
</p>
<p>
Anschließend stimmten die Enquete-Mitglieder über strittige Handlungsempfehlungen des Zwischenberichts Datenschutz ab. Dabei kam es bei nahezu jeder Abstimmung zum Patt, was zu Sondervoten an diesen Stellen des Berichts führen wird. Besonders beim Thema Vorratsdatenspeicherung entstand eine rege Diskussion zwischen allen Parteien. Tabea Rößner zeigte sich gegenüber politik-digital.de enttäuscht über die Tatsache, dass so viel Zeit für so wenig Output aufgewendet werden müsse. „Es ist absurd, dass in einer Enquete-Kommission so geringer Konsens herrscht“, so Rößner. „Es werden trotzdem alle Handlungsempfehlungen an das Parlament weitergegeben. Bei einem Gesetzgebungsverfahren in einem Viertel- oder halben Jahr kann es dann auch sein, dass man sich in der Mitte trifft“, bemerkte dagegen der Vorsitzende Fischer. Er sei mit den Ergebnissen der gestrigen Sitzung sehr zufrieden. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>SPD lässt Parteitagsantrag mitgestalten</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/spd-laesst-parteitagsantrag-mitgestalten-5360/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Wilde]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 14:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Liquid Democracy e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[SPD-Parteitag]]></category>
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					<description><![CDATA[Die SPD bietet Mitgliedern und Sympathisanten seit vergangener Woche die Möglichkeit, gemeinsam einen Onlineantrag zu erarbeiten. Das Thema: „Arbeit und Wirtschaft in der Digitalen Gesellschaft“. Im Dezember soll der Antragstext dem Bundesparteitag vorgelegt werden.  
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die SPD bietet Mitgliedern und Sympathisanten seit vergangener Woche die Möglichkeit, gemeinsam einen Onlineantrag zu erarbeiten. Das Thema: „Arbeit und Wirtschaft in der Digitalen Gesellschaft“. Im Dezember soll der Antragstext dem Bundesparteitag vorgelegt werden.  </p>
<p>
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</p>
<p>
Der Onlineantrag geht auf eine Initiative des Gesprächskreises „Netzpolitik und Digitale Gesellschaft“ zurück. Im Zuge der aktuell diskutierten Parteireform und der Öffnung der SPD möchte die Partei „die Chancen der digitalen Welt“ für die Bürgerbeteiligung im Netz nutzen. Interessierte Mitglieder und Nichtmitglieder können sich ab sofort aktiv beteiligen, indem sie ihre Ideen zu den Themen „Arbeit und Wirtschaft in der Digitalen Gesellschaft“ <a target="_blank" href="http://onlineantrag.spd.de/" rel="noopener noreferrer">online</a> einbringen.
</p>
<p>
Damit möchten die Sozialdemokraten ein „netzpolitisches Grundsatzprogramm erarbeiten, das für Arbeit und Wirtschaft in der digitalen Gesellschaft neue Handlungsspielräume schafft“, heißt es auf <a target="_blank" href="https://www.spd.de/aktuelles/News/16236/20110804_onlineantrag_netzpolitik_gruenderkultur.html" rel="noopener noreferrer">spd.de</a>. Deswegen sollen alle, die Interesse am Thema „Gründerkultur“ haben oder über Fachwissen in diesem Bereich verfügen, mitdiskutieren. Das sollen neben Politikerinnen und Politikern, Expertinnen und Experten vor allem Gründerinnen und Gründer sein. Die Partei stellt für die Diskussion eine Online-Plattform zur Verfügung, auf der mithilfe der Bürgerbeteiligungs-Software „Adhocracy“ Vorschläge für den Antragstext verfasst werden können. „Dort kann jeder Vorschläge machen, Änderungen vorschlagen und Ideen diskutieren“, schreibt Björn Böhning, Sprecher des Gesprächskreises „Netzpolitik und Digitale Gesellschaft“ und Mitglied des Parteivorstands, auf der Website der Partei. Das Thema Gründerkultur wählte die SPD, da „Anreize für kleinere Unternehmungen und die Schaffung und Verbesserung einer Gründerkultur“ wichtige politische Aufgaben seien.
</p>
<p>
Noch bis zum 13. September können zu folgenden Leitfragen im Themenbereich Gründerkultur „Vorschläge verfasst, kommentiert und diskutiert“ werden:
</p>
<ul>
<li>Rahmenbedingungen </li>
<li>Gründungskultur</li>
<li>Austausch Hochschule und Gründer </li>
<li>Gründungsfinanzierung </li>
<li>Gründungsförderung </li>
<li>Länderaustausch </li>
</ul>
<p></p>
<p size="12">
Am Ende der Diskussionsphase kann eine Woche lang über die Vorschläge abgestimmt werden. Die Ergebnisse sollen in die netzpolitische Grundsatzerklärung einfließen und in den Bundesparteitag Anfang Dezember eingebracht werden. Bis heute (Stand 9. August) wurden bereits 61 Beiträge verfasst. Das Konzept könnte auch für andere Parteien zukunftsweisend sein.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Enquete-Beteiligung ausgeweitet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johann Eggert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 13:02:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzpolitik im Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[eParticipation]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Enquete]]></category>
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		<category><![CDATA[Liquid Democracy e.V.]]></category>
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					<description><![CDATA[Genauso wie der gesamte parlamentarische Betrieb verabschiedet sich auch die Internet-Enquete  in den kommenden Tagen in die Sommerpause. Vorher wartet die Kommission jedoch noch mit einer Innovation für ihre <a href="https://enquetebeteiligung.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beteiligungsplattform</a> „Adhocracy“ auf, die zukünftig auch von zivilgesellschaftlichen Interessengruppen genutzt werden kann. <br />
<center>
<p align="center">
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<p style="text-align: center">
<b>(Kurzbeitrag zur Internet-Enquete)</b>
</p>
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Genauso wie der gesamte parlamentarische Betrieb verabschiedet sich auch die Internet-Enquete  in den kommenden Tagen in die Sommerpause. Vorher wartet die Kommission jedoch noch mit einer Innovation für ihre <a href="https://enquetebeteiligung.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beteiligungsplattform</a> „Adhocracy“ auf, die zukünftig auch von zivilgesellschaftlichen Interessengruppen genutzt werden kann. <br />
<center></p>
<p align="center">
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</p>
<p style="text-align: center">
<b>(Kurzbeitrag zur Internet-Enquete)</b>
</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p align="left">
Nachdem bereits seit Februar 2011 Einzelpersonen ihre Vorschläge zur Arbeit der unterschiedlichen Projektgruppen online einbringen und über die Positionen anderer registrierter Nutzer abstimmen können, sollen aus diesem einen so bezeichneten „18. Sachverständigen“ zukünftig viele „18. Sachverständige“ werden. Die Initiatoren des Projekts setzen mit der Erweiterung der Beteiligungsplattform auf eine Intensivierung, vor allem aber auf eine Verbreitung des netzpolitischen Diskurses in der Bundesrepublik. „Wir streben mit der Einrichtung des Institutionenzugangs eine weitere Steigerung der Nutzerzahlen sowie vor allem eine transparente Darstellung des Arbeitsprozesses an“, wie Daniel Reichert im Gespräch mit politik-digital.de deutlich macht. Reichert ist Vorsitzender des Vereins <a href="https://enquetebeteiligung.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Liquid Democracy“</a>, der die Beteiligungsplattform im Auftrag der <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft</a> betreibt.
</p>
<p align="left">
Die Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ des Deutschen Bundestages besteht aus 17 Abgeordneten sowie 17 von den Parteien benannten Sachverständigen, darunter Wissenschaftler, IT-Unternehmer, Programmierer und Netzaktivisten. Ziel der zu Beginn der laufenden Legislaturperiode eingesetzten Kommission, die im kommenden Sommer ihren endgültigen Bericht vorlegen wird,  ist es unter anderem, dem Gesetzgeber netzpolitische Handlungsempfehlungen zu geben.
</p>
<p align="left">
In diesem Prozess spielt die Beteiligungsplattform <a href="https://enquetebeteiligung.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.enquetebeteiligung.de</a> als neuartiges Instrument der Bürgerbeteiligung die zentrale Rolle. BürgerInnen und netzpolitisch Interessierte haben auf der Plattform die Möglichkeit, ihre Meinung zu äußern und Vorschläge zu unterbreiten. Zukünftig sollen auch Vereine, Unternehmen, Verbände, Parteien und andere Zusammenschlüsse politisch Interessierter über den neu eingerichteten Institutionenzugang an der Arbeit der Enquete-Kommission partizipieren können. Notwendig ist zunächst eine unkomplizierte <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/Expertenwissen_auf_der_Beteiligungsplattform/Antrag_auf_Anmeldung-1.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Registrierung </a>der Institution beim Enquete-Sekretariat in der Bundestagsverwaltung. Dies ist möglich über ein pdf-Formular, das auch am Ende dieser Nachricht heruntergeladen werden kann.
</p>
<p align="left">
Als nächstes stehen Fragestellungen zu den Bereichen <a href="https://demokratie.enquetebeteiligung.de/instance/demokratie" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Demokratie und Staat</a>, <a href="https://wirtschaft.enquetebeteiligung.de/instance/wirtschaft" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wirtschaft, Arbeit, Green IT</a>, <a href="https://zugang.enquetebeteiligung.de/instance/zugang" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zugang, Struktur, Sicherheit im Netz</a> sowie <a href="https://bildung.enquetebeteiligung.de/instance/bildung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bildung und Forschung</a> auf dem Programm der Internet-Enquete. Da der Beteiligungsprozess zu den genannten Themenfeldern eng mit den parlamentarischen Abläufen verbunden ist, fließen die Ideen, Vorschläge und Papiere der über „Adhocracy“ beteiligten Einzelpersonen und zukünftig auch von zivilgesellschaftlichen Gruppen wie Vereinen, Verbänden und Parteien direkt in die Arbeit der Projektgruppen ein. Die einzelnen Beteiligungsschritte werden dem Nutzer jeweils transparent gemacht.  
</p>
<p></center></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Statusbericht  Adhocracy</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/statusbericht-adhocracy-5204/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Charlie Rutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 19:25:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik im Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Liquid Democracy e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Enquete]]></category>
		<category><![CDATA[Adhocracy]]></category>
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					<description><![CDATA[Was hat sich bei der <a href="https://enquetebeteiligung.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bürgerbeteiligungs-Plattform Adhocracy</a> bisher getan? Wie wurde das Tool von den Nutzern angenommen? Wo geht die Reise hin? politik-digital.de fragte nach.    
<center>
<p align="center">
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</p>
<p style="text-align: center">
<b>(10. Sitzung der Internet-Enquete)</b>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was hat sich bei der <a href="https://enquetebeteiligung.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bürgerbeteiligungs-Plattform Adhocracy</a> bisher getan? Wie wurde das Tool von den Nutzern angenommen? Wo geht die Reise hin? politik-digital.de fragte nach.    <br />
<center></p>
<p align="center">
<object id="showIt" style="width: 475px; height: 297px" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" height="267" width="475"><embed src="http://webtv.bundestag.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" id="showIt" style="width: 475px; height: 297px" type="application/x-shockwave-flash" menu="true" quality="high" wmode="opaque" swliveconnect="true" allowscriptaccess="always" scalemode="showall" allowfullscreen="true" flashvars="plugin_version=9.0.115&amp;bandwidth=514&amp;xasxTemplate=xasx_od.xml&amp;autoPlay=false&amp;skin=od_embed_ext&amp;application=144277506&amp;baseUrl=http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/player/macros&amp;params=?r=r$contentId=1214883$singleton=true$forcedWidth=475$forcedHeight=267$keepVideoAspectRatio=true&amp;language=de" height="267" width="475"></embed></object>
</p>
<p style="text-align: center">
<b>(10. Sitzung der Internet-Enquete)</b>
</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p align="left">
Auf ihrer zehnten Sitzung am 11. April hat die Enquete-Kommission des Bundestages für Internet und digitale Gesellschaft als <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/Zehnte_Sitzung_der_Enquete-Kommission_Bericht/index.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ersten Teil eines Zwischenberichts</a> über ihre bisherige Arbeit Texte aus der Projektgruppe „Datenschutz und Persönlichkeitsrechte“ verabschiedet.
</p>
<p align="left">
Eine offizielle Zwischenbilanz zur Nutzung der Open Source-Software Adhocracy  gibt es jedoch noch nicht. Kein Wunder: Die Beta-Version des Beteiligungstools ist erst <a href="/adhocracy-internet-enquete-liquid-democracy-deutscher-bundestag" target="_blank" rel="noopener noreferrer">seit Februar im Einsatz</a>. Einen kurzen Statusbericht wagen wir hier dennoch.
</p>
<p align="left">
Laut Daniel Reichert vom Liquid Democracy e.V., dem Entwickler der Adhocracy-Software, konnte diese bisher nur in der Schlussphase der bereits bestehenden Projektgruppen der Internet-Enquete einbezogen werden. Eine Involvierung der Nutzer war bisher also kaum möglich. In Kürze werden weitere Projektgruppen &#8211; über die <a href="https://enquetebeteiligung.de/instance" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bestehenden</a> hinaus &#8211; online gehen, um den 18. Sachverständigen in die Erarbeitung der Handlungsempfehlungen der Internet-Enquete einzubeziehen &#8211; mithilfe des Adhocracy-Tools. Dieses wird dann von Anfang an zum Einsatz kommen. Zum Ablauf der Adhocracy-Beteiligung wurde ein <a href="http://wiki.liqd.net/Arbeitsprozess_EIdG" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wiki erstellt</a>.
</p>
<p align="left">
Die Beteiligungszahlen in einzelnen Projektgruppen (wie &quot;Demokratie und Staat&quot;) seien bereits sehr gut, bei technischen Themen wie Netzneutralität oder Datenschutz aber erwartungsgemäß geringer, so Reichert. Laut dem Enquete-Mitglied Manuel Höferlin (FDP), Vorsitzender der Projektgruppe &quot;Datenschutz und Persönlichkeitsrechte&quot;, haben sich bisher rund 1.000 Nutzerinnen und Nutzer auf der Plattform angemeldet: „Der Start mit Adhocracy verlief nicht so erfolgreich, wie wir uns dies vorgestellt hatten. Zum Teil wurde im konventionellen Forum der Website mehr und aktiver diskutiert.“ Damit die Beteiligungsplattform in Zukunft mehr Menschen erreicht und auch entsprechend genutzt wird, hat die Projektgruppe &quot;Datenschutz&quot; beschlossen, auf Adhocracy a) Handlungsempfehlungen offen einzusammeln und b) Handlungsempfehlungen aus der Projektgruppe zur Diskussion zu stellen. Das betrifft zum Beispiel die Themen  „Selbstdatenschutz und Medienkompetenz“ sowie „Datenschutz für Kinder und Jugendliche“.
</p>
<p align="left">
Höferlin betreibt gemeinsam mit anderen Enquete-Mitgliedern das Portal <a href="http://www.open-enquete.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Open Enquete</a>, auf dem Informationsmaterial zusammengestellt wurde, das die richtige Nutzung von Adhocracy beschreibt.  Dort erklären Daniel Reichert und Friedrich Lindenberg vom Liquid Democracy e.V. zudem in <a href="http://www.youtube.com/watch?v=AckI9zRwXSI" target="_blank" rel="noopener noreferrer">einem Video</a>, welche Voraussetzungen Nutzer mitbringen müssen, um bei Adhocracy aktiv zu werden.
</p>
<p align="left">
Thomas Jarzombek (CDU), Vorsitzender der Projektgruppe &quot;Medienkompetenz&quot;, meint, dass die von den Nutzern eingebrachten Vorschläge mit großem Interesse verfolgt und teilweise auch übernommen werden. Für ihn ist Adhocracy weniger ein Mittel, um die Basis einzubinden oder plebiszitäre Elemente einzuführen, als vielmehr ein Beteiligungstool für eine digitale Elite. „Entsprechend hochwertige Beiträge finden sich, die sehr interessant zu lesen sind. Repräsentativ ist dies jedoch aufgrund der wenigen Beteiligten nicht“, so Jarzombek. Wo die Reise hingehe, sei offen. Ein Gewinn sei Adhocracy in jedem Fall. Die Enquete profitiere von den Ideen und Positionen der Netzgemeinde. Wie groß ganz konkret der Einfluss auf die Politik sei, hänge aber einerseits von der Qualität der Argumente, andererseits auch von der Menge der Teilnehmer ab. „Zumindest bei letzterem Aspekt ist noch eine gewisse Entwicklungsphantasie vorhanden.“ 
</p>
<p align="left">
In den bisher existierenden Projektgruppen (PG) wurden bis dato insgesamt 90 themenbezogene Vorschläge von den Teilnehmern eingebracht, die allerdings sehr ungleichmäßig verteilt sind. So weist die PG &quot;Netzneutralität&quot; lediglich vier Vorschläge auf, während in der PG &quot;Demokratie und Staat&quot; 48 Vorschläge eingebracht wurden: so z. B. der <a href="https://demokratie.enquetebeteiligung.de/proposal/25-Transparenz_fördern_durch_Open_Data" target="_blank" rel="noopener noreferrer">viel kommentierte Vorschlag</a> von Friedrich Lindenberg zur Förderung von Transparenz durch Open Data.  
</p>
<p align="left">
„Die Anzahl der Adhocracy-Nutzer bleibt derzeit wohl hinter den Erwartungen zurück“, meint Jarzombek. Und für Höferlin steht fest, dass die Software weiter vereinfacht werden müsse. Noch sei die Bedienung nicht selbsterklärend, was die momentan kleine Anzahl von zur Abstimmung gestellten Anträgen zeige. Der Auftrag an die Enquete, die Öffentlichkeit in besonderem Maße miteinzubeziehen, sei ein noch nicht abgeschlossener Prozess. Die Internet-Enquete sei Avantgarde, was die Formen von elektronischer Abstimmung und Partizipation betrifft. „Aber ich bin mir sicher, dass die Arbeit an dieser Beteiligungsform unsere Demokratie in Zukunft sehr bereichern könnte“, wagt Höferlin einen Ausblick.
</p>
<p></center></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Quo vadis Internet-Enquete?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/quo-vadis-internet-enquete-5150/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/quo-vadis-internet-enquete-5150/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Charlie Rutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 19:20:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik im Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Enquete]]></category>
		<category><![CDATA[Adhocracy]]></category>
		<category><![CDATA[Liquid Democracy e.V.]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Internet-Enquete des Deutschen Bundestages beschloss am Montag die <a href="/adhocracy-internet-enquete-liquid-democracy-chaos-computer-club" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Einrichtung einer Arbeitsgruppe</a> zur Online-Beteiligung mittels Adhocracy. Heute Abend ging schließlich die <a href="http://enquetebeteiligung.de/instance" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Projektseite</a> online. Wie geht es nun weiter? politik-digital.de befragte dazu Daniel Reichert vom Liquid Democracy e.V.
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Internet-Enquete des Deutschen Bundestages beschloss am Montag die <a href="/adhocracy-internet-enquete-liquid-democracy-chaos-computer-club" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Einrichtung einer Arbeitsgruppe</a> zur Online-Beteiligung mittels Adhocracy. Heute Abend ging schließlich die <a href="http://enquetebeteiligung.de/instance" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Projektseite</a> online. Wie geht es nun weiter? politik-digital.de befragte dazu Daniel Reichert vom Liquid Democracy e.V.</p>
<p>Am letzten Montag (21.2.) traf die Internet-Enquete eine <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/dokumentation/2010/Sitzungen/20110221/A-Drs__17_24_016_Beschlussvorlage_Online-Beteiligung.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beschlussfassung</a> über den Einsatz des Adhocracy-Tools, das vom Liquid Democracy e.V. entwickelt wird. Die <a href="http://blog.internetenquete.de/?p=332" target="_blank" rel="noopener noreferrer">rechtlichen Bedenken</a> des Vorsitzenden Axel E. Fischer zur Einrichtung des Beteiligungswerkzeugs außerhalb des Deutschen Bundestages durch das Enquete-Sekretariat als Teil der Bundestagsverwaltung <a href="http://blog.internetenquete.de/?p=355" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wurden heute</a> vom <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/aeltestenrat/index.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ältestenrat</a> ausgeräumt. Der Arbeit mit dem Tool steht also praktisch nichts mehr im Wege.</p>
<p>Daniel Reichert vom Liquid Democracy e.V. bewertet diese Entwicklung sehr positiv: &#8220;Insgesamt sehe ich es als einen Riesenfortschritt an, dass das Thema so diskutiert wird und nicht vom Tisch ist.&#8221; Schließlich hätten die Sachverständigen aller fünf Fraktionen den Antrag eingebracht, auf dem der Kompromissvorschlag von padeluun basiert. Nahezu alle Beteiligten wollten das Projekt haben.</p>
<p align="center"><a href="http://enquetebeteiligung.de/instance" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" title="Adhocracy-Webseite" src="/wp-content/uploads/110224_adhocracy-webseite.png" alt="Adhocracy-Webseite" width="480" height="322" /></a></p>
<p><strong>Adhocracy-Plattform de</strong><strong>r Internet-Enquête</strong></p>
<p>Die Beta-Version der Adhocracy-Plattform ging heute Abend unter <a href="http://enquetebeteiligung.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://enquetebeteiligung.de</a> online. Der erste Eindruck: Die Seite kommt sehr aufgeräumt und übersichtlich daher. Laut Daniel Reichert wird die Plattform aber keine offizielle Bundestagsseite sein: &#8220;Die Plattform werden wir als Liquid Democracy e.V. zusammen mit der Enquête-Kommission betreiben.&#8221;</p>
<p>Dies ist ein Präzedenzfall: Denn ein externes Projekt wird Arbeitsaufträge an ein Bundestags-Sekretariat geben. Geplant ist, dass morgen die erste Projektgruppe offiziell online geht. Bemerkenswert ist, dass die Einrichtung der Plattform vom Liquid Democracy e.V. zusammen mit der OpenSource Community jetzt ganz schnell aus dem Boden gestampft wurde. Zur Erinnerung: Die Bundestagsverwaltung hatte dafür 80.000 Euro veranschlagt.</p>
<p>Daniel Reichert abschließend dazu: &#8220;Wir gehen jetzt als Experiment online. Das Ziel ist es, gemeinsam mit den Nutzern, der Community und der Enquete-Kommission zu lernen, wie wir die Plattform nach und nach verbessern können.&#8221;</p>
<p>Der Liquid Democracy e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, dass das Adhocracy-Tool in naher Zukunft offiziell vom Bundestag betrieben wird.</p>
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