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	<title>Liquid Feedback &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Liquid Feedback &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Digitale Presseschau 34/2012</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schumacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Aug 2012 14:12:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
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					<description><![CDATA[Zwei Politiker, die die Vorteile von neuen Formen der Bürgerbeteiligung aufzeigen, zwei Projekte, die auf ihre Weise nur wenig Erfolg [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Politiker, die die Vorteile von neuen Formen der Bürgerbeteiligung aufzeigen, zwei Projekte, die auf ihre Weise nur wenig Erfolg verbuchen konnten und ein Abkommen, welches es jetzt durch die Hintertür versucht. Aber wer ist eigentlich diese Maike Kolowski? Dies und mehr in der heutigen Ausgabe der digitalen Presseschau.</p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="http://www.youtube.com/watch?v=JyxijM2ZJaY" title="Explainity: Gefahren sozialer Netzwerke einfach erklärt" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/JyxijM2ZJaY?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Sei es das Sommerloch oder die Vergesslichkeit einiger Presseverlage, die Gefahren von sogenannten Facebook-Parties sind angeblich wieder allgegenwärtig. Grund für Explanity.com, die Thematik in einem Video anschaulich darzustellen. In der Hauptrolle: Maike Kolowski.</p>
<p><a title="Zum Artikel bei Zeit Online" href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-08/Frag-den-Staat"><strong>Frag doch mal den Staat</strong></a></p>
<p>Vor einem Jahr startete das Projekt &#8220;fragdenstaat.de&#8221;. Initiiert durch die Open Knowledge Foundation mit Unterstützung von Transparency International und der Deutschen Gesellschaft für Informationsfreiheit soll &#8220;Frag den Staat&#8221; den Bürgern helfen ihre Informationsrechte zu nutzen. Bisher konnte man allerdings nur Bundesbehörden &#8220;befragen&#8221;, seit Mittwoch nun auch kommunale Ämter. Die Journalistin Lisa Altmeier hat sich für Zeit Online die Ergebnisse des Projekts angeschaut und festgestellt, dass die Behörden sich häufig um Antworten drücken.</p>
<p><a title="Zum Artikel im European" href="http://theeuropean.de/sabine-leutheusser-schnarrenberger/12027-fdp-netzpolitik-und-buergerbeteiligung?utm_source=owly&amp;utm_campaign=TE-Postings"><strong>„Wir wollen Volksentscheide“</strong></a></p>
<p>Im Interview mit dem Onlinemagazin The European macht Bundesjustizminister Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) Werbung für die neue FDP-Bürgerbeteiligungssoftware &#8220;New Democracy&#8221;. Für die Ministerin ist die Software eine &#8220;Fortentwicklung&#8221; von bestehenden Projekten wie &#8220;Liquid Feedback&#8221; von der Piratenpartei. Den Vorwurf, dass &#8220;New Democracy&#8221; nicht transparent genug sei, lehnt Leutheusser-Schnarrenberger ab, denn die wichtigste deutsche Abstimmung sei schließlich auch geheim.</p>
<p><a title="Zum Artikel im European" href="http://www.theeuropean.de/hans-christian-stroebele/12049-neue-formen-der-buergerbeteiligung"><strong>Bürgerbeteiligung ist für alle da</strong></a></p>
<p>Bürgerbeteiligung Teil II? Ja, denn der Politiker Hans-Christian Ströbele (Grüne) hat diese Woche im Onlinemagazin The European über neue Formen der Bürgerbeteiligung geschrieben. Seiner Ansicht nach sind die neuen Bürgerbeteiligungsformate aus der bürgerlichen Mitte entstanden und daher ein Indiz dafür, dass die Herrschaft des Volkes greifbar werde. Es sei jetzt mehr Demokratie möglich, so Ströbele, und dank der Möglichkeiten der elektronischen Kommunikation könnten sich auch alle Bürger beteiligen.</p>
<p><a title="Zum Artikel bei futurezone.at" href="http://futurezone.at/netzpolitik/10845-ceta-acta-kommt-nun-doch-durch-die-hintertuer.php"><strong>CETA: ACTA kommt nun doch durch die Hintertür</strong></a></p>
<p>Nach ACTA ist vor CETA &#8211; das ist die Aussage vieler Netzaktivisten. Wie Barbara Wimmer auf der Nachrichtenplattform futurezone.at berichtet, enthält das kanadisch-europäische Wirtschafts- und Handelsabkommen CETA derzeit Ansätze des abgelehnten Anti-Piraterieabkommens ACTA. So würde zum Beispiel auch das Abkommen CETA das Recht auf Privatkopie zunichte machen. Ist der Sturmlauf gegen CETA nur noch eine Frage der Zeit?</p>
<p><a title="Zum Artikel von Carta" href="http://carta.info/47455/openleaks-das-ewige-projekt/"><strong>OpenLeaks – das ewige Projekt</strong></a></p>
<p>WikiLeaks dürfte jedem ein Begriff sein. OpenLeaks kennen dagegen nur wenige. Dabei sollte die Whistleblower-Plattform höhere Sicherheitsstandards für eingereichte Dokumente als Konkurrent WikiLeaks garantieren. Wie der freie Journalist Wolfgang Michal im Online-Magazin Carta nun feststellt, ist die Plattform nach 18 Monaten immer noch nicht betriebsbereit. Ein Rückblick auf ein (fast) gescheitertes Projekt.</p>
<p><a title="Zum Kommentar in Mädchenmannschaft.net" href="http://maedchenmannschaft.net/hate-speech-ist-alltag-auch-im-netz/"><strong>Hate speech ist Alltag – auch im Netz</strong></a></p>
<p>Hate speech ist Alltag. Diese These vertritt der Blogger Christoph Schumacher auf &#8220;Mädchenmannschaft.net&#8221;. In seinem Kommentar gibt er eine Begriffsdefinition von &#8220;hate speech&#8221; und erklärt, was Hassrede mit dem Sexismus-System zu tun hat. Dabei lässt sich eine Definition aus den 1990ern gut auf Internetkommentare ausweiten, so Schumacher.</p>
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		<title>Digitale Presseschau 33/2012</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schumacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Aug 2012 15:27:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkampagnen]]></category>
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					<description><![CDATA[Angst und Terror verursacht im Internet: Sei es der mexikanische Drogenkrieg 2.0 oder die Angst der US-Abgeordneten vor Internetaktivisten. Dabei [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Angst und Terror verursacht im Internet: Sei es der mexikanische Drogenkrieg 2.0 oder die Angst der US-Abgeordneten vor Internetaktivisten. Dabei kann das Internet auch Menschen helfen, wie beim Thema Menschenrechte oder bei der Wahrheitsfindung im Fall Vatileaks. Dies und mehr in der heutigen Ausgabe der digitalen Presseschau. </p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="http://www.youtube.com/watch?v=xpgHhV5JmsY" title="Bloggerstatements zum Thema &quot;Menschenrechte und Internet&quot;" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/xpgHhV5JmsY?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das Medium Internet hat dazu geführt, dass das Thema Menschenrechte immer weiter in den Fokus rückt. Seien es Onlinekampagnen wie Kony oder &#8220;nur&#8221; ein Blogeintrag einer jungen ägyptischen Freiheitsliebenden. Die Internet und Gesellschaft Co:llaboratory hat nun ein Video produziert, in dem Bloggerinnen und Blogger aus aller Welt ihre Erfahrungen zum Thema Menschenrechte und Internet geschildert haben.</p>
<p><a href="http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/im-netz-der-kartelle" title="Im Netz der Kartelle"><strong>Im Netz der Kartelle</strong></a></p>
<p>Mexiko &#8211; ein aufstrebendes Land, allerdings von der Drogenmafia mitregiert. Auch nach der Präsidentschaftswahl von Enrique Peña Nieto im Juli hat sich daran nicht viel geändert. In der Zeitung der Freitag hat Sonja Peteranderl diese Woche dargestellt, wie der mexikanische Drogenkrieg auf soziale Netzwerke ausgedehnt wurde. Dabei spielt nicht nur die Blogosphäre eine Rolle, es geht auch Killer, die Fotos von Opfern auf Facebook posten. Anonymität ist die letzte Hoffnung der mexikanischen Social-Media-Aktivisten.</p>
<p><a href="http://futurezone.at/netzpolitik/10693-trapwire-wikileaks-schuert-ueberwachungsaengste.php" title="TrapWire: Wikileaks schürt Überwachungsängste"><strong>TrapWire: Wikileaks schürt Überwachungsängste</strong></a></p>
<p>Wegen des Wirbels um den Haftbefehl für Mitbegründer Julian Assange wurde es in den letzten Monaten etwas still um die Aktivitäten von Wikileaks. Durch die jüngste Veröffentlichung ist Wikileaks aber wieder in aller Munde. Gegenstand des &#8220;Leaks&#8221; war die Überwachungs-Software Trapwire, die frühzeitig die Planung von Terrorattacken erkennen und jetzt in Großstädten in den USA und Großbritannien zum Einsatz kommen soll. Jakob Steinschaden erklärt auf der österreichischen Nachrichtenplattform Futurezone, dass die Informationen über Trapwire teilweise nicht korrekt oder veraltet sind, trotzdem könne Wikileaks von der medialen Aufmerksamkeit profitieren.</p>
<p><a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article108628371/Piraten-und-FDP-streiten-ueber-Mitbestimmung.html" title="Piraten und FDP streiten über Mitbestimmung"><strong>Piraten und FDP streiten über Mitbestimmung</strong></a></p>
<p>Liquid Feedback vs. New Democracy, oder besser gesagt Piratenpartei gegen die FDP. Welche Online-Beteiligungsplattform ist besser? Im Interview für Welt Online haben Manuel Bewarder und Thorsten Jungholt mit Christopher Lauer (Piraten) und Jimmy Schulz (FDP) nicht nur über die Stärken und Schwächen der beiden Plattformen gesprochen, sondern auch gefragt, warum die FDP den Piraten dankbar sein können.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/netzpolitik-nach-sopa-protesten-die-angst-der-us-abgeordneten-vor-dem-internet-1.1441464" title="Die Angst der US-Abgeordneten vor dem Internet"><strong>Die Angst der US-Abgeordneten vor dem Internet</strong></a></p>
<p>Für die USA ist es das Jahr der erfolgreichen Online-Proteste: Erst der &#8220;Stop Online Piracy Act“ (SOPA), dann der &#8220;Protect IP Act“ (PIPA). Beide scheiterten im Repräsentantenhaus beziehungsweise im Senat. Nicht verwunderlich ist daher, dass Matthias Kolb von der Süddeutschen Zeitung in seinem Artikel die Angst der US-Abgeordneten vor dem Internet beleuchtet. Nach SOPA und PIPA haben die Online-Aktivisten schon den nächsten Geheimvertrag der Regierung im Auge. Und dieses Mal hat es nichts mit dem Thema Urheberrecht zu tun.</p>
<p><a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2012/08/viele-wahrheiten-im-fall-vatileaks/" title="Viele Wahrheiten im Fall Vatileaks"><strong>Viele Wahrheiten im Fall Vatileaks</strong></a></p>
<p>Die Klatschpresse war voll davon: ein Kammerdiener von Papst Benedikt XVI. hat Informationen über den Vatikan verkauft und muss sich jetzt vor Gericht verantworten. Auch der Journalist Gianluigi Nuzzi hat vertrauliche Dokumente über Umwege aus dem Vatikan geschleust und veröffentlicht. Resultat: Erschreckende Geschichten über Korruption, Vergewaltigung und Geldwäsche. Was ist aber an den Geschichten dran? Um das herauszufinden gibt es in Italien unlängst eine Facebook-Gruppe und eine Online-Petition. Giuseppe Paletta hat sich für den ZDF-Blog Hyperland die Suche der Italiener nach der Wahrheit im Fall Vatileaks etwas genauer angeschaut.</p>
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		<title>New Democracy: Online Beteiligungsplattform der FDP Bayern gestartet</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/new-democracy-online-beteiligungsplattform-der-fdp-bayern-gestartet-119455/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lena Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jul 2012 14:28:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Jimmy Schulz]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Montag stellte der bayerische FDP-Landersverband eine parteiinterne Online-Beteiligunsplattform namens „New Democracy“ vor. Die FDP bezeichnet die Software als „Revolution [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/new-democracy-online-beteiligungsplattform-der-fdp-bayern-gestartet/fdp-schild/" rel="attachment wp-att-119557"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-119557" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/fdp-schild.png" alt="Hier geht's zum New Democracy Portal der FDP" width="600" height="400" /></a>Am Montag stellte der bayerische FDP-Landersverband eine parteiinterne Online-Beteiligunsplattform namens „New Democracy“ vor. Die FDP bezeichnet die Software als „Revolution der politischen Online-Beteiligung“. Diese Ankündigung veranlasste Piraten &amp; Co., „New Democracy“ kritisch zu begutachten. Das Fazit ist ernüchternd.</p>
<p><a href="http://fdpbayern.newdemocracy.de/">New Democracy</a> wurde von der selbstständigen Unternehmerin <a href="https://twitter.com/mischmerz">Michaela Merz</a> für die FDP entwickelt. Sie ist die Generalsekretärin des Vereins <a href="http://www.liberalebasis.de/">„Liberale Basis e.V.“</a>. Auf der neuen Plattform können Anträge erarbeitet, diskutiert und zur Abstimmung gestellt werden. Die eigens an die Bedürfnisse der FDP angepasste Software wird der FDP kostenlos zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Im Vergleich zu den seit Längerem etablierten und erprobten Beteiligungstools <a href="https://adhocracy.de/">Adhocracy</a> und <a href="http://liquidfeedback.org/">Liquid Feedback</a> zeichne sich New Democracy durch besondere Benutzerfreundlichkeit aus und sei auf auf parteiinterne Abläufe abgestimmt, verkündet der netzpolitische Sprecher der FDP <a href="http://jimmy-schulz.netactive.de/ein-neues-kapitel-der-beteiligung">Jimmy Schulz</a>, der das Tool in seinem Landesverband vorstellte. Insbesondere für nur gelegentliche Internetnutzer, die nicht so vertraut mit der Technik sind, sei New Democracy mit einer einfach gehaltenen Benutzeroberfläche bestens geeignet. Darüber hinaus sei die Funktion des „Delegated Voting“, also das Übertragen der eigenen Stimme auf einen selbst gewählten Nutzer, wie es bei Liquid Feedback ebenso wie bei Adhocracy möglich ist, nicht mit der Satzung der FDP vereinbar, erklärt Jimmy Schulz.</p>
<p>Derzeit können sich Parteimitglieder und Gäste auf der optisch im <a href="https://twitter.com/watchdog_berlin/status/228065216901025793">„1990er-Jahre Design“</a> gestalteten Website registrieren. Als Parteimitglied kann man Anträge erstellen, diese diskutieren und an Abstimmungen darüber teilnehmen. Gäste können mitlesen und ihre Ideen zu den Anträgen auf einer gesonderten Kommentarseite kommunizieren. Aktuell stehen acht Entwürfe zu bislang ausschließlich netzpolitischen Themen zur Diskussion, rund 100 Nutzer sind bislang auf New Democracy registriert.</p>
<h3>Die Bayern-FDP twittert: &#8220;Wir so: #newdemocracy. @Piratenpartei so: Is nich von uns, finden wir doof.&#8221;</h3>
<p>Politische Gegner der FDP wie der Pirat <a href="http://www.christopherlauer.de/2012/07/25/fdpw/">Christopher Lauer</a> monieren die Kinderkrankheiten und Konstruktionsfehler von New Democracy. Zum einen wird die Benutzeroberfläche kritisiert. Derzeit gibt es keine barrierefreie Version der Website, Maus-Rechtsklicks funktionieren nicht, die Anträge sind weder thematisch geordnet noch über eine Suchfunktion wiederauffindbar. Zum anderen wird bemängelt, dass New Democracy kein Open Source Projekt und eine bloße Abstimmungssoftware ist. Letzteres ist deshalb problematisch, weil Abstimmungen im Internet sehr leicht manipulierbar sind. Auf <a href="https://twitter.com/#!/search/realtime/%23NewDemocracy">Twitter</a> diskutieren Vertreter der verschiedenen netzpolitischen Lager leidenschaftlich weiter.</p>
<p>Jimmy Schulz und Michaela Merz haben bereits eine Reihe von Erweiterungen der Software angekündigt. In den kommenden Tagen wird unter anderem eine barrierefreie Version der Website veröffentlicht. Außerdem sollen Kreis-und Ortsverbände des bayerischen Landesverbands über den Einsatz von New Democracy nachdenken. Mittlerweile ist auch in FDP-Kreisen nicht mehr von der Revolution der politischen Online-Partizipation die Rede. Stattdessen wird bescheiden darauf hingewiesen, dass es sich bei New Democracy um eine <a href="http://jimmy-schulz.netactive.de/ein-neues-kapitel-der-beteiligung">projektbezogene Software</a> zur Erarbeitung des netzpolitischen Landtagswahlprogramms für 2013 handle. Dass man mit New Democracy die Hausfrau und Großmutter aus dem ländlichen Ortsverband zur politischen Teilhabe im Internet ermuntern kann, behauptet inzwischen niemand mehr.</p>
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		<title>Enquete-Beteiligung ausgeweitet</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/netzpolitik-im-bundestag/enquete-beteiligung-ausgeweitet-5306/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Johann Eggert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 13:02:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzpolitik im Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[eParticipation]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Enquete]]></category>
		<category><![CDATA[Liquid Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[Liquid Democracy e.V.]]></category>
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					<description><![CDATA[Genauso wie der gesamte parlamentarische Betrieb verabschiedet sich auch die Internet-Enquete  in den kommenden Tagen in die Sommerpause. Vorher wartet die Kommission jedoch noch mit einer Innovation für ihre <a href="https://enquetebeteiligung.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beteiligungsplattform</a> „Adhocracy“ auf, die zukünftig auch von zivilgesellschaftlichen Interessengruppen genutzt werden kann. <br />
<center>
<p align="center">
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<p style="text-align: center">
<b>(Kurzbeitrag zur Internet-Enquete)</b>
</p>
<p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Genauso wie der gesamte parlamentarische Betrieb verabschiedet sich auch die Internet-Enquete  in den kommenden Tagen in die Sommerpause. Vorher wartet die Kommission jedoch noch mit einer Innovation für ihre <a href="https://enquetebeteiligung.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beteiligungsplattform</a> „Adhocracy“ auf, die zukünftig auch von zivilgesellschaftlichen Interessengruppen genutzt werden kann. <br />
<center></p>
<p align="center">
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</p>
<p style="text-align: center">
<b>(Kurzbeitrag zur Internet-Enquete)</b>
</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p align="left">
Nachdem bereits seit Februar 2011 Einzelpersonen ihre Vorschläge zur Arbeit der unterschiedlichen Projektgruppen online einbringen und über die Positionen anderer registrierter Nutzer abstimmen können, sollen aus diesem einen so bezeichneten „18. Sachverständigen“ zukünftig viele „18. Sachverständige“ werden. Die Initiatoren des Projekts setzen mit der Erweiterung der Beteiligungsplattform auf eine Intensivierung, vor allem aber auf eine Verbreitung des netzpolitischen Diskurses in der Bundesrepublik. „Wir streben mit der Einrichtung des Institutionenzugangs eine weitere Steigerung der Nutzerzahlen sowie vor allem eine transparente Darstellung des Arbeitsprozesses an“, wie Daniel Reichert im Gespräch mit politik-digital.de deutlich macht. Reichert ist Vorsitzender des Vereins <a href="https://enquetebeteiligung.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Liquid Democracy“</a>, der die Beteiligungsplattform im Auftrag der <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft</a> betreibt.
</p>
<p align="left">
Die Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ des Deutschen Bundestages besteht aus 17 Abgeordneten sowie 17 von den Parteien benannten Sachverständigen, darunter Wissenschaftler, IT-Unternehmer, Programmierer und Netzaktivisten. Ziel der zu Beginn der laufenden Legislaturperiode eingesetzten Kommission, die im kommenden Sommer ihren endgültigen Bericht vorlegen wird,  ist es unter anderem, dem Gesetzgeber netzpolitische Handlungsempfehlungen zu geben.
</p>
<p align="left">
In diesem Prozess spielt die Beteiligungsplattform <a href="https://enquetebeteiligung.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.enquetebeteiligung.de</a> als neuartiges Instrument der Bürgerbeteiligung die zentrale Rolle. BürgerInnen und netzpolitisch Interessierte haben auf der Plattform die Möglichkeit, ihre Meinung zu äußern und Vorschläge zu unterbreiten. Zukünftig sollen auch Vereine, Unternehmen, Verbände, Parteien und andere Zusammenschlüsse politisch Interessierter über den neu eingerichteten Institutionenzugang an der Arbeit der Enquete-Kommission partizipieren können. Notwendig ist zunächst eine unkomplizierte <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/Expertenwissen_auf_der_Beteiligungsplattform/Antrag_auf_Anmeldung-1.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Registrierung </a>der Institution beim Enquete-Sekretariat in der Bundestagsverwaltung. Dies ist möglich über ein pdf-Formular, das auch am Ende dieser Nachricht heruntergeladen werden kann.
</p>
<p align="left">
Als nächstes stehen Fragestellungen zu den Bereichen <a href="https://demokratie.enquetebeteiligung.de/instance/demokratie" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Demokratie und Staat</a>, <a href="https://wirtschaft.enquetebeteiligung.de/instance/wirtschaft" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wirtschaft, Arbeit, Green IT</a>, <a href="https://zugang.enquetebeteiligung.de/instance/zugang" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zugang, Struktur, Sicherheit im Netz</a> sowie <a href="https://bildung.enquetebeteiligung.de/instance/bildung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bildung und Forschung</a> auf dem Programm der Internet-Enquete. Da der Beteiligungsprozess zu den genannten Themenfeldern eng mit den parlamentarischen Abläufen verbunden ist, fließen die Ideen, Vorschläge und Papiere der über „Adhocracy“ beteiligten Einzelpersonen und zukünftig auch von zivilgesellschaftlichen Gruppen wie Vereinen, Verbänden und Parteien direkt in die Arbeit der Projektgruppen ein. Die einzelnen Beteiligungsschritte werden dem Nutzer jeweils transparent gemacht.  
</p>
<p></center></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Enquete will Feedback &#8211; nur wie viel?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 18:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik im Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Adhocracy]]></category>
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		<category><![CDATA[Internet-Enquete]]></category>
		<category><![CDATA[Liquid Feedback]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ sucht ein Tool für die Online-Bürgerbeteiligung und hat offenbar zwei im Blick: Adhocracy und Liquid Feedback. Eine Wunschliste an das neue System beschlossen die Abgeordneten und Sachverständigen auf jeden Fall schon.
<center>
<p align="center">
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</p>
<p style="text-align: center">
<b>(5. Sitzung der Internet-Enquete)</b>
</p>
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ sucht ein Tool für die Online-Bürgerbeteiligung und hat offenbar zwei im Blick: Adhocracy und Liquid Feedback. Eine Wunschliste an das neue System beschlossen die Abgeordneten und Sachverständigen auf jeden Fall schon.<br />
<center></p>
<p align="center">
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</p>
<p style="text-align: center">
<b>(5. Sitzung der Internet-Enquete)</b>
</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p align="left">
Das ePartizpations-System soll Fragen, Textvorschläge und Anträge auch von Nutzern öffentlich zur Diskussion stellen. Per Abstimmung sollen diese Beiträge dann gewichtet werden. Die Ergebnisse der Abstimmungen will die <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Enquete-Kommission</a> dann als Wortmeldung oder Frage des „18. Sachverständigen“ (also der Online-Teilnehmer) nach einem vorher definierten Verfahren in ihre Diskussion einbringen. Außerdem muss das System laut Beschluss (siehe Anhang) eine große Menge Nutzer verkraften und einen weit reichenden Trollschutz haben – auch wenn das jetzige <a href="http://forum.bundestag.de/forum.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Forum auf der Bundestags-Microsite</a> derzeit mit 312 registrierten Benutzern noch vergleichsweise wenig Beteiligung aufweist.
</p>
<p align="left">
<b>Was Adhocracy und Liquid Feedback können </b>
</p>
<p align="left">
Die Open-Source-Tools<a href="http://wiki.liqd.net/Adhocracy" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Adhocracy</a> vom <a href="http://www.liqd.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Liquid Democracy e.V.</a> und das in der Piratenpartei eingesetzte<a href="https://lqfb.piratenpartei.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> </a><a href="https://lqfb.piratenpartei.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Liquid Feedback</a> erfüllen diese Anforderungen locker – je nach eingesetztem Funktionsumfang übererfüllen sie die Wünsche des Bundestages sogar. Beide Werkzeuge ermöglichen das kollektive Erarbeiten und Abstimmen von Vorschlägen. Mit Adhocracy ist sogar die gemeinsame Erarbeitung von Antragstexten nach dem Wiki-Prinzip möglich. 
</p>
<p align="left">
Würde die Enquete-Kommission eines der beiden Tools mit vollem Funktionsumfang einsetzen, wäre dies  eines der bisher radikalsten Online-Beteiligungsverfahren an parlamentarischen Prozessen. Bis es soweit ist, wird jedoch noch einige Zeit vergehen &#8211; wenn es überhaupt so weit kommt.  Zuerst einmal soll die Arbeitsgruppe Online der Enquete-Kommission in Abstimmung mit den Obleuten aller fünf Fraktionen ein System auswählen. Erste Einschränkungen sind bereits im heute angenommenen Beschluss formuliert: Der Administrations- und Betreuungsaufwand für das Sekretariat soll „überschaubar“ bleiben.
</p>
<p></center></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Piratenpartei: Offener Konflikt um LiquidFeedback</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/piratenpartei-offener-konflikt-um-liquidfeedback-4986/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique Roth]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 17:13:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Liquid Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Liquid Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Lauer]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Seipenbusch]]></category>
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					<description><![CDATA[Rund um den Start der Abstimmungs-Plattform „LiquidFeedback“ entfacht sich ein heftiger Streit in der Piratenpartei. Der Bundesvorstand ist in zwei Lager gespalten, von Vertrauensbruch und Anfeindungen ist die Rede. Dabei bekriegen sich die Piraten wegen technischer Details – Inhalte bleiben auf der Strecke.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Rund um den Start der Abstimmungs-Plattform „LiquidFeedback“ entfacht sich ein heftiger Streit in der Piratenpartei. Der Bundesvorstand ist in zwei Lager gespalten, von Vertrauensbruch und Anfeindungen ist die Rede. Dabei bekriegen sich die Piraten wegen technischer Details – Inhalte bleiben auf der Strecke.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Rückschau: Seit Mitte Juli 2010 ist der Start von LiquidFeedback bereits im Gespräch. Parteichef Jens Seipenbusch will sich die endgültige Zustimmung des Vorstands zur Einführung des interaktiven Abstimmungstools am 5. August 2010 auf einer Sondersitzung sichern. Der politische Geschäftsführer Christopher Lauer informiert bereits die Presse, die LiquidFeedback noch vor dem offiziellen Beschluss schon online sieht.
</p>
<p>
<b>Gegenwind oder Notbremse?</b>
</p>
<p>
Doch dann der Eklat: Vor der Sitzung tritt plötzlich das Vorstandsmitglied Benjamin Stöcker zurück. Es entbrennt ein heftiger Streit um das System, eine Kluft entsteht zwischen dem Entwicklerteam von LiquidFeedback um Geschäftsführer Lauer einerseits und anderen Vorständen um Parteichef Seipenbusch und Parteivize Andreas Popp andererseits. Es eskaliert, als Popp „sämtliche Zusammenarbeit [mit Lauer] aufkündigen“ will.
</p>
<p>
Gestritten wird über technische Detailfragen: Welche Daten sollen sichtbar sein? Wie lange sollen Abstimmungsverhalten gespeichert werden? Politische Inhalte oder Positionen stehen nicht zur Diskussion.
</p>
<p>
Das Ergebnis der <a href="http://vorstand.piratenpartei.de/2010/08/06/protokoll-der-vorstandssitzung-2010-08-05/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sitzung</a>: Aufschub für LiquidFeedback, die System-Administratoren müssen gehen. Eine Woche später <a href="http://vorstand.piratenpartei.de/2010/08/12/protokoll-der-vorstandssitzung-2010-08-12/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">beschließt der Vorstand</a> dann doch die Einführung des Systems – einstimmig. <a href="https://lqfb.piratenpartei.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">LiquidFeedback</a> geht online, die Administratoren bleiben im Amt.
</p>
<p align="center">
<a href="http://vorstand.piratenpartei.de/2010/08/12/protokoll-der-vorstandssitzung-2010-08-12/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/piratenbeschluss100812_1.jpg" alt="Sitzung 12.08.2010" title="Sitzung 12.08.2010" width="420" height="246" /></a>
</p>
<p>
<b>Ohne Vertrauen in die Zukunft</b>
</p>
<p>
Ein Ende des Konflikts bedeutet das jedoch nicht. Im Interview mit politik-digital.de spricht Popp vielmehr davon, dass er „keine Vertrauensbasis mehr“ zwischen den Beteiligten sehe. Seiner Ansicht nach sei aus Lauers Umfeld ständig Druck aufgebaut worden, der Vorstand wäre zu einem „Abnickverein degradiert worden“. Man habe „einfach mal die Notbremse ziehen müssen“.
</p>
<p>
Aus dem Kreis der Software-Entwickler heißt es dagegen, dass der Vorstand jederzeit über den aktuellen Stand der Arbeit informiert gewesen wäre. Eine Rückmeldung sei sogar erwünscht gewesen. Man habe aber außer starken Anfeindungen keine konstruktiven Vorschläge aus der Gruppe um Seipenbusch und Popp erhalten.
</p>
<p>
<b>Piraten trotz Fehde weiter aktiv</b>
</p>
<p>
Auch nach dem Launch von LiquidFeedback geben sich die Parteien weiterhin unversöhnlich. Popp gegenüber politik-digital.de: „Christopher Lauer sitzt weiter im Vorstand, das kann ich nicht ändern.“ Vielleicht gebe es irgendwann mal eine Aussprache, er habe da aber „selbst noch Zweifel“.
</p>
<p align="center">
<a href="https://lqfb.piratenpartei.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/liquidfeedback1.jpg" alt="Startseite LiquidFeedback" title="Startseite LiquidFeedback" width="420" height="136" /></a>
</p>
<p>
Die Partei-Mitglieder zeigen sich währenddessen von den Streitereien um die Abstimmungs-Plattform unbeeindruckt. In knapp einer Woche sind dem System schon 2500 Mitglieder beigetreten, rund ein Fünftel aller Piraten. Lauer zufolge werde 30 mal pro Sekunde auf die Seite zugegriffen. Damit liege man nach nur einer Woche über den Erwartungen, ursprünglich sei man von rund 2000 Piraten auf der Plattform ausgegangen. Inzwischen rechne man mit insgesamt bis zu 4000 registrierten Mitgliedern, so der politische Geschäftsführer der Piraten im Gespräch mit politik-digital.de.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 32)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kw-32-0-4982/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rita Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 11:23:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
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					<description><![CDATA[Deutschlandstart von Googles Street View überrollt die Medien, britischer Abgeordneter will keine E-Mails mehr, HP-Studie kürt einflussreichsten Twitterer, digitale Landkarten liefern interessante Auskünfte und Piraten probieren es noch einmal mit der Partizipation: Die Linkliste mit den News aus einer Woche Netzwelt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschlandstart von Googles Street View überrollt die Medien, britischer Abgeordneter will keine E-Mails mehr, HP-Studie kürt einflussreichsten Twitterer, digitale Landkarten liefern interessante Auskünfte und Piraten probieren es noch einmal mit der Partizipation: Die Linkliste mit den News aus einer Woche Netzwelt.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Google zeigt die deutschen Straßen</b>
</p>
<p>
Das umstrittene Projekt „Street View“ soll noch in diesem Jahr in Deutschland anlaufen, kündigt Google an. Die Politik reagiert sofort: Das Verbraucherministerium stellt einen <a href="http://www.bmelv.de/SharedDocs/Standardartikel/Verbraucherschutz/Internet-Telekommunikation/GoogleStreetview.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Musterwiderspruch online</a>, <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,711525,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Opposition und FDP rufen nach einer gesetzlichen Regelung</a> und selbst die <a href="http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hFmcvekpRTdUvtD0jRE7Zd2h4Z0A" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EU-Kommission schaltet sich in den deutschen Google-Zwist ein</a>. Deutschlands Alpha-Blogger Sascha Lobo ruft dagegen zum <a href="http://saschalobo.com/2010/08/10/google-street-view-widerspruch-widerspruch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Boykott des Widerspruchs </a>auf. sueddeutsche.de beleuchtet die humoristische Seite des Google-Projekts und stellt eine <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/kuriose-fotos-auf-street-view-den-alltagswahnsinn-voll-im-blick-1.934132" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fotoreihe mit lustigen „Street View“-Bildern</a> zusammen. Und meedia.de bietet eine <a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/street-view-ist-die-landkarte-der-zukunft_100029607.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sammlung von Pressestimmen zur Debatte</a> an.
</p>
<p>
<b><a href="http://www.bbc.co.uk/news/uk-politics-10916309" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Britischer Abgeordneter: Lieber Brief statt Mail</a></b>
</p>
<p>
Der britische Unterhaus-Abgeordnete Dominic Raab (Konservative Partei) will keine E-Mails mehr von seinen Wählern erhalten. Raab bevorzuge den altmodischen Kontakt via Brief oder Telefon, <a href="http://www.bbc.co.uk/news/uk-politics-10916309" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wie die BBC berichtet</a>. Grund dafür seien unter anderem die Nutzer der Kampagnen-Webseite „<a href="http://38degrees.org.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">38 Degrees</a>“, die sein Postfach „zumüllen“ würden. Raab fordert, dass seine E-Mail-Adresse von der Seite gelöscht wird. Den gesamten <a href="http://blog.38degrees.org.uk/2010/08/09/dominic-raab-tells-constituents-dont-email-me/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">E-Mail-Verkehr mit dem Abgeordneten</a> gibt es bei &quot;38 Degrees&quot; zum Nachlesen.
</p>
<p>
<b><a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2010/08/09/wie-man-auf-twitter-eine-grosse-nummer-wird.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter: Wer hat die Macht?</a></b>
</p>
<p>
Tech-Blogger Pete Cashmore ist der einflussreichste Twitterer der Welt, zumindest laut einer <a href="http://www.scribd.com/doc/35401457/Influence-and-Passivity-in-Social-Media-HP-Labs-Research" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie des IT-Konzerns Hewlett-Packard (HP)</a>. Cashmore bringt im Vergleich mit anderen Twitterern die meisten Follower dazu, die Links in <a href="http://twitter.com/mashable" target="_blank" rel="noopener noreferrer">seinen Tweets</a> anzuklicken. Generell gelten Twitteruser eher als passiv, so die Studie. Deshalb misst HP in seiner Untersuchung nicht die Anzahl der Follower, sondern die Anzahl der angeklickten Links in den Tweets.
</p>
<p>
<b><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-08/google-karten-mashup" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Revolution der Landkarten</a></b>
</p>
<p>
Mashup – so nennt sich die Verknüpfung von digitalen Daten mit Landkarten. Vom Bewertungsportal bis zum Reiseführer stellt Zeit.de eine Sammlung interessanter Remixe dieser Art vor. Mit dabei sind unter anderem auch ein Beschwerdeportal der <a href="http://www.frankfurt-gestalten.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stadt Frankfurt</a>, eine <a href="http://www.globalincidentmap.com/map.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Übersichtskarte von terroristischen Anschlägen</a> sowie Verzeichnisse von<a href="http://www.mundraub.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> öffentlichen Obstbäumen</a> oder <a href="http://www.bikemap.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">regionalen Fahrradrouten</a>.
</p>
<p>
<b>Update: Piraten starten Liquid Feedback</b>
</p>
<p>
Nun also doch. Nachdem der Bundesvorstand der Piratenpartei die Nutzung der Partizipationsplattform „Liquid Feedback“ <a href="/linkliste-netzneutralit%C3%A4t-google-piratenpartei-liquid-feedback" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vorerst auf Eis gelegt hatte</a>, ist das <a href="https://lqfb.piratenpartei.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Portal jetzt online</a>. „Das elektronische Diskussions- und Abstimmungssystem soll dauerhaft und bundesweit alle gut 12.000 Parteimitglieder in Entscheidungsprozesse einbeziehen“, ist in der <a href="http://www.piratenpartei.de/Pressemitteilung-100813-Piraten-starten-Grossversuch-zu-direkter-Demokratie" target="_blank" rel="noopener noreferrer">entsprechenden Pressemitteilung</a> der Piraten zu lesen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Links, zwo drei, vier (KW 31)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kw-31-0-4976/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rita Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 16:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Netzneutralität]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Liquid Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[Blumenkübel]]></category>
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					<description><![CDATA[Googles angebliche Abkehr von der Netzneutralität, die Piraten frieren LiquidFeedback ein, Informationen überfluten das WorldWideWeb, die Internetrevolution der Digital Natives dauert noch ein bisschen und ein Blumenkübel erobert Twitter: Querbeet durch die Internetwelt der vergangenen Woche in der Linkliste.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Googles angebliche Abkehr von der Netzneutralität, die Piraten frieren LiquidFeedback ein, Informationen überfluten das WorldWideWeb, die Internetrevolution der Digital Natives dauert noch ein bisschen und ein Blumenkübel erobert Twitter: Querbeet durch die Internetwelt der vergangenen Woche in der Linkliste.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<a href="http://www.nytimes.com/2010/08/05/technology/05secret.html?_r=2" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>Google und Verizon: Wegzoll im Internet? </b><br />
</a><br />
Laut <a href="http://www.nytimes.com/2010/08/05/technology/05secret.html?_r=2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">New York Times</a> versuche Google die Netzneutralität zu kippen. Google plane  einen Deal mit dem US-Telekomkonzern Verizon, um seine Daten gegen Bezahlung schneller durch das Verizon-Netz fließen zu lassen – so das angesehene US-Medienhaus. Sollte sich die Idee des „Wegzolls“ durchsetzen, könnte dies zu einer Marktverschiebung im Internet führen, wie <a href="http://sueddeutsche.de/digital/netzneutralitaet-googles-verwirrender-mautvorstoss-1.984618" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sueddeutsche.de</a> berichtete. Google und Verizon <a href="http://policyblog.verizon.com/BlogPost/740/NewYorkTimesStoryisMistaken.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dementieren</a> jedoch die Aussage der New York Times.
</p>
<p>
<b>Piraten-Vorstand stoppt Liquid Feedback</b>
</p>
<p>
Die Piratenpartei hat die Nutzung der Partizipationsplattform LiquidFeedback vorerst auf Eis gelegt. Auf einer <a href="http://wiki.piratenpartei.de/2010-08-05_-_Vorstandssitzung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vorstandssitzung</a> stimmten vier der fünf Piratenchefs gegen die bundesweite Einführung des Systems. Eigentlich sollte LiquidFeedback auf einer öffentlichen Telefonkonferenz in Betrieb genommen werden, wie <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/liquid-feedback-vor-start-bei-der-piratenpartei/#more-14893" target="_blank" rel="noopener noreferrer">netzpolitik.org</a> berichtete. Die Internetplattform bzw. deren Administratoren seien in der Partei umstritten, im Vorstandsprotokoll ist sogar die Rede von einer „absurden und ins hysterische reichenden Auseinandersetzung“. Deswegen will der Parteivorstand zunächst Maßnahmen für eine größere Akzeptanz des Systems starten – ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, als zahlreiche Massenmedien bereits auf Grundlage einer Agenturmeldung wohlwollend den Start des Systems verkündeten. Mit <a href="http://liquidfeedback.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">LiquidFeedback</a> können Parteimitglieder Antragstexte verfassen und online abstimmen.
</p>
<p>
<b><a href="http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~EFF7EA0FF0DA14278B0929704F95205F3~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Virtuelle Sintflut bedroht Internetsurfer</a></b>
</p>
<p>
Miriam Meckel warnt in einem Gastbeitrag auf faz.net vor einer <a href="http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~EFF7EA0FF0DA14278B0929704F95205F3~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Informationsüberflutung</a> im Internet. Laut der Professorin der Universität St. Gallen stehe sogar die Idee der basisdemokratischen Kommunikation im Internet auf dem Spiel. Durch die Menge an Informationen sei es kaum noch möglich, sich frei und unbeschwert im Netz zu bewegen. In der Folge entwickelten sich einzelne Anbieter zu Hütern der Kommunikation &#8211; ein „virtuelles Disneyland“ könnte entstehen.
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<a href="http://carta.info/31613/spiegels-null-blog-generation-kein-grund-zur-sorge-sie-hoeren-immer-noch-musik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>„Keine Sorge: Die Revolution bleibt aus“</b></a>
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Matthias Schwenk kritisiert auf carta die Schlussfolgerungen des Spiegel-Artikels <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,709492,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;Null Blog&quot;</a>. Laut Spiegel-Autor Manfred Dworschak beherrsche die Internetgeneration das Internet nur oberflächlich. Sie könne nicht richtig googlen, würde nicht bloggen und kaum twittern. Schwenk wiederum findet, dass der Spiegel falsch liegt. Die &quot;Revolution der Lebensweise&quot; stehe uns noch bevor, sobald die heutige Jugend erwachsen geworden sei. Die nötigen technischen Kompetenzen und Erfahrungen stünden ihnen schon zur Verfügung.
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<b><a href="http://blog.ln-online.de/twitter-exklusiv-blumenkuebel-zerstoert/7842" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitterstar der Stunde: Der Blumenkübel</a></b>
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Die <a href="http://www.muensterschezeitung.de/lokales/neuenkirchen/Grosser-Blumenkuebel-zerstoert;art997,988637" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Münstersche Zeitung</a> berichtete über den zerstörten Blumenkübel eines Altenheims. Ein Redakteur <a href="http://twitter.com/ralfheimann/status/20333119746" target="_blank" rel="noopener noreferrer">twitterte die Breaking News</a> und im nächsten Moment war der Blumenkübel-Hype mit jeder Menge ironischer Tweets geboren. Die Aktion beweise nicht nur die Schnelligkeit und Reichweite des Twitter-Netzes, sondern auch dessen Manipulationsmöglichkeiten, analysiert <a href="http://blog.ln-online.de/twitter-exklusiv-blumenkuebel-zerstoert/7842" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ln-online.de</a>.</p>
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		<title>Enquete vor der Qual der Wahl</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Bergemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 12:05:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik im Bundestag]]></category>
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					<description><![CDATA[E-Konsultation oder Liquid Feedback? Die &#34;Arbeitsgruppe Web&#34; (AG Web) der <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Enquete-Kommission</a> &#34;Internet und digitale Gesellschaft&#34; will dem Bürger wirksamere Werkzeuge zur Mitgestaltung der Enquete-Arbeit an die Hand geben. politik-digital.de hat mit <a href="http://alvar.a-blast.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Alvar Freude</a>, Mitglied der AG Web, über das Vorhaben gesprochen.
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>E-Konsultation oder Liquid Feedback? Die &quot;Arbeitsgruppe Web&quot; (AG Web) der <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Enquete-Kommission</a> &quot;Internet und digitale Gesellschaft&quot; will dem Bürger wirksamere Werkzeuge zur Mitgestaltung der Enquete-Arbeit an die Hand geben. politik-digital.de hat mit <a href="http://alvar.a-blast.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Alvar Freude</a>, Mitglied der AG Web, über das Vorhaben gesprochen.</p>
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<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100722_freude80x108.jpg" alt="Alvar Freude gefunden auf: www.bundestag.de/internetenquete © Alvar C.H. Freude/Trixy Freude" title="Alvar Freude gefunden auf: www.bundestag.de/internetenquete © Alvar C.H. Freude/Trixy Freude" align="left" height="108" width="80" />Zur Verbesserung ihres Online-Auftritts hat die Internet-Enquete schon bei ihrer <a href="/internet-enquete-sitzung-netzneutralit%C3%A4t" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sitzung zur Netzneutralität</a> die Gründung der &quot;Arbeitsgruppe Web&quot; beschlossen. Dieser gehören Fraktionsmitarbeiter, Bundestagsverwaltungsmitglieder und je ein Sachverständiger pro Fraktion an. Vor allem soll die AG die Nutzereinbindung via Web vorantreiben &#8211; schneller als das im Plenum der Enquete möglich wäre. 
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<b>Entscheidung steht aus</b>
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<p>
Auf der vergangenen AG-Sitzung am 16. Juli einigte man sich darauf, dem Plenum zwei Systeme zur Bürgerpartizipation anzubieten. Zur Auswahl werden entweder eine <a href="http://www.e-konsultation.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">E-Konsultations-Lösung</a> eines Berliner Unternehmens oder ein &quot;<a href="http://liquidfeedback.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Liquid-Feedback</a>&quot;-Portal stehen. Welches der beiden Systeme genutzt werden soll, wird die Enquete bei ihrer nächsten Sitzung am 13. September entscheiden. </p>
<p><b>Bekanntes contra Piratenwerkzeug</b>
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<p>
&quot;E-Konsultation&quot; wird derzeit durch u.a. das Bundesministerium des Inneren für die &quot;<a href="http://www.e-konsultation.de/netzpolitik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Perspektiven deutscher Netzpolitik</a>&quot; genutzt. Es bietet Pro-und-Contra-Abstimmungsmöglichkeiten und eine Kommentarfunktion. Laut Freude setze dieses System vor allem auf &quot;einfache Bedienbarkeit&quot; und eine &quot;niedrige Hürde&quot; zum Mitmachen, &quot;kratze aber eigentlich nur an der Oberfläche&quot;. 
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://www.e-konsultation.de/netzpolitik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100722_tdnp.jpg" alt="Perspektiven deutscher Netzpolitik" title="Perspektiven deutscher Netzpolitik" height="284" width="400" /></a>
</div>
<p>
&quot;Liquid Feedback&quot; ist eine komplexe Software, welche basisdemokratische Mitarbeit an politischen Entscheidungen ermöglichen soll. Dabei kann jeder Nutzer für Anträge stimmen, aber auch deren Veränderung beanstanden oder einen eigenes Vorhaben zur Diskussion stellen. Prominenter Nutzer des Werkzeugs ist die <a href="http://www.piratenpartei.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Piratenpartei</a>. Nach Auskunft von Freude kann Liquid Feedback &quot;in die Tiefe gehen und trotzdem einfach bedienbar bleiben&quot;. Dazu müssten Anträge übersichtlich zusammengefasst und zur Diskussion aufbereitet werden. 
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://wiki.piratenpartei.de/images/4/4e/Liquid_demok.PNG" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/100722_liquid.jpg" alt="gefunden auf: www.wiki.piratenpartei.de CC-BY-SA 2.0" title="gefunden auf: www.wiki.piratenpartei.de CC-BY-SA 2.0" height="269" width="400" /></a>
</div>
<p></p>
<p>
Freude hebt auch die sogenannte Delegierfunktion hervor: &quot;Wenn ich nicht die Zeit habe mir Anträge zum Datenschutz anzusehen, gebe ich meine Stimme an Leute, denen ich vertraue.&quot; Er denke dabei auch an Experten, die nicht in der Enquete sitzen, aber dann im Portal ihre Expertise zur Verfügung stellen könnten. Vor allem die drei großen AGs Netzneutralität, Urheberrecht und Datenschutz könne es bei ihrer Arbeit unterstützen. Freude hält es in diesem Zusammenhang auch für möglich, dass eigene Anträge des &quot;18. Sachverständigen&quot; zu diesen Themen entstünden. 
</p>
<p>
<b>Dynamik entwickeln</b>
</p>
<p>
Nach Auskunft Freudes sei jetzt vor allem Schnelligkeit gefragt. Das ausgewählte System solle nicht erst &quot;im April nächsten Jahres zur Verfügung stehen&quot;. Hindernisse, die es auf dem Weg zum funktionierenden Portal noch zu überwinden gibt, seien &quot;vergaberechtliche Probleme&quot;. Sprich: Deckt der Rahmenvertrag zur Online-Begleitung der Enquete ein komplexes E-Partizitaptionswerkzeug ab? Täte er das nicht, wäre laut Freude eine zeitintensive Projektausschreibung nötig. 
</p>
<p>
Auch dem Problem mangelnder Partizipation könne man mit dem richtigen System entgegentreten. Freude verweist in diesem Zusammenhang auf die <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860" target="_blank" rel="noopener noreferrer">E-Petition gegen Internetsperren</a>. Die nötige Anzahl Unterschriften für eine Anhörung im Petitionsausschuss zu schaffen, hätte die Nutzer motiviert. &quot;Wenn die Leute merken, sie können mit dem System etwas erreichen, benutzen sie es auch.&quot;</p>
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