<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Los Angeles &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/los-angeles/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>Los Angeles &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Convention Circus II: Die Demokraten</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/convention_circus_ii_die_demokraten-822/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/convention_circus_ii_die_demokraten-822/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Bieber]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Präsidentschaftswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Democratic National Convention]]></category>
		<category><![CDATA[Los Angeles]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/convention_circus_ii_die_demokraten-822/</guid>

					<description><![CDATA[<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Nach dem pompösen Auftritt der republikanischen Konkurrenz an der
Ostküste sind die Demokraten unter Druck geraten. In den alten Medien hat die Vorab-Berufung des jüdischen Senators
Joseph Lieberman (Connecticut) bereits für eine Umlenkung der Aufmerksamkeit in Richtung Los Angeles gesorgt.
Und auch im Netz werden sich ab dem 14. August die Augen &#34;nach Westen&#34; richten, wenn der Parteikonvent
ein digitales Beben auslösen soll.</b></span></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Nach dem pompösen Auftritt der republikanischen Konkurrenz an der<br />
Ostküste sind die Demokraten unter Druck geraten. In den alten Medien hat die Vorab-Berufung des jüdischen Senators<br />
Joseph Lieberman (Connecticut) bereits für eine Umlenkung der Aufmerksamkeit in Richtung Los Angeles gesorgt.<br />
Und auch im Netz werden sich ab dem 14. August die Augen &quot;nach Westen&quot; richten, wenn der Parteikonvent<br />
ein digitales Beben auslösen soll.</b></span></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die demokratische Antwort auf die <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/usa/rnc2000.shtml">&quot;Dotcom-Delegierten&quot; der Republikaner</a> nennt<br />
sich &quot;e-Mersion&quot; und steht als Sammelbegriff für eine Vielzahl technischer Tools, mit denen der<br />
Nominierungsparteitag den Rang einer echten &quot;e-Convention&quot; erhalten soll. Die digitale Aufrüstung kommt nicht<br />
von ungefähr, denn schließlich hatte die republikanische Konkurrenz vor zwei Wochen einiges vorgelegt.<br />
Besonders der clevere PR-Trick, einen mit Sonderrechten ausgestatteten Online-Zugang zur Berichterstattung<br />
aus Philadelphia im Gewand einer virtuellen Parteitagsdelegation anzubieten, hatte für reichlich<br />
Medieninteresse gesorgt. Der Subtext dieser <i>media challenge</i> war deutlich genug: die Tage von Al Gore<br />
als Vorzeigepolitiker für den IT-Sektor sind gezählt, die Zeiten der <i>National Information<br />
Infrastructure</i> oder der rührigen <i>Net Day</i>-Aktionen in amerikanischen Schulen sind ein für allemal vorbei.<br />
Bush &amp; Co. zeigten sich gerüstet für ein Tête-à-tête mit der immer mächtiger werdenden IT-Lobby.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/usa/images/e-mersion.gif" alt="Eintauchen in den Parteikonvent" align="left" /><br />
Die Demokraten und nicht zuletzt Al Gore selbst sind sicher dieser Situation offenbar bewusst &#8211; nicht von ungefähr<br />
ist mit Joseph Lieberman ein <i>running mate</i> gefunden, der von der Tech-Elite zwischen dem kalifornischen Silicon Valley und<br />
dem New Yorker Silicon Alley freundlich aufgenommen wurde. &quot;Er ist eine fantastische Wahl&quot;, wird etwa<br />
Netscape-Gründer Marc Andreesen zitiert. Lieberman sei &quot;sehr clever und kennt die Bedürfnisse der IT-Industrie<br />
extrem gut&quot;. Eine solche Technologiefreundlichkeit scheint ein wichtige Eigenschaft in der aktuellen Kampagne<br />
zu sein, denn auch Bush´s Mitbewerber Richard &quot;Dick&quot; Cheney genießt den Ruf eines Routiniers, der den Sprung<br />
von der alten in die neue Ökonomie geschafft hat. So viel Zukunftsgewandtheit erschwert freilich eine Abgrenzung<br />
in politischen Sachfragen auf den zahlreichen Schauplätzen der amerikanischen Multimediapolitik.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Zahlreiche technologische Gimmicks sollen nun bereits die Nomierungszeremonie zum politischen Statement<br />
werden lassen &#8211; eine Taktik, an der sich auch die Republikaner versucht hatten und die bis auf einige Probleme mit<br />
der Videoübertragung ins Internet auch aufgegangen zu sein scheint. Ähnlich wie schon in Philadelphia wird nun<br />
auch der Veranstaltungsort für mindestens eine Woche zum Spielplatz für High-Tech-begeisterte Demokraten.<br />
<img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/usa/images/locker.jpg" alt="Umkleidekabine der L.A. Lakers" align="right" width="250" /><br />
Gehören Chat-Veranstaltungen mit prominenten Parteivertretern oder das &quot;Webcasting&quot;, also die<br />
Direktübertragung ins Internet schon zum digitalen Pflichtprogramm, haben sich die Organisatoren der Convention<br />
auch einige anspruchsvolle Kürelemente einfallen lassen. Das Staples Center, für gewöhnlich Spielort des<br />
NBA-Champions <a href="http://www.nba.com/lakers">L.A. Lakers</a>, wird mit Info-Kiosken, Andockstellen für Handheld-Geräte und Lesegeräten für die<br />
Smart-Cards der Delegierten nahezu flächendeckend mit Schnittstellen in die virtuelle Welt überzogen.<br />
Selbst die Umkleideräume von Shaquille O´Neill, Kobe Bryant und Kollegen werden zur Nutzfläche für den<br />
Parteitag &#8211; allerdings nur als Abstellkammer.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Doch der temporäre Technologiepark dient nicht nur als Edel-Schaufenster für begüterte Netzbürger, sondern es<br />
finden auch ganz handfeste Versuche zur Modernisierung der Parteitagsroutinen statt. So sollen die<br />
Delegierten etwa elektronisch abstimmen, um die Resultate im Mausumdrehen auch der Online-Öffentlichkeit<br />
zugänglich machen zu können. Allerdings nehmen sich diese Integrationsversuche eher bescheiden aus, sie stehen<br />
im Schatten des zeitweiligen Schulterschlusses von Partei und IT-Prominenz. In der Wahlkampfdramaturgie<br />
erfüllen die Conventions freilich ihren Zweck und aus dieser Perspektive erscheint auch die digitale Hochrüstung<br />
mehr als plausibel. Nach der aufreibenden Vorwahl-Reise durch das Land bilden die Conventions<br />
einen wichtigen Einschnitt für die geplante Erfolgsbiografie des Präsidentschaftskandidaten. Auf hell<br />
erleuchteter Bühne und inmitten einer perfekten Choreografie soll der Kandidat zum kommenden Präsident<br />
verwandelt werden. Zurzeit leisten die Neuen Medien dazu genauso ihren Beitrag wie Konfetti, Luftballons,<br />
Kokarden und Standarten.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Der durch die Conventions ausgelöste neuerliche Modernisierungsschub schiebt die zuletzt ein wenig zur Ruhe<br />
gekommene e-Campaign auf´s Neue an und läutet allmählich den Endspurt im Rennen um das Weiße Haus ein.<br />
<img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/usa/images/nikeid.jpg" alt="Running Mates according to Nike" align="right" /><br />
Die Wahl ihrer <i>running mates</i> haben beide Bewerber jedoch weitaus konservativer durchgeführt als der<br />
Weltmarktführer auf dem Sportartikelmarkt. Mit via Internet personalisierbarem Schuhwerk liefert <a href="http://www.nikebiz.com/media/n_gopshoe.shtml"><br />
Nike</a> einen der originellsten Beiträge zur aktuellen Kampagne. Unter dem entwaffnenden Slogan<br />
&quot;NIKEiD gewährt freie Meinungsäußerung für das amerikanische Fuß-Volk&quot; lassen sich die offiziellen<br />
Laufschuhe für die Präsidentschaftskampagne gestalten: wahlweise mit &quot;demokratischem&quot; oder<br />
&quot;republikanischem&quot; Aufdruck.</span></span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/convention_circus_ii_die_demokraten-822/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
