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	<title>Lothar Bisky &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Lothar Bisky &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>&#8220;Linke Parteien haben es in Deutschland schwieriger, aber es geht den Linken auch in anderen Ländern nicht so gut.&#8221;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[nhaenel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2003 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[PDS]]></category>
		<category><![CDATA[Lothar Bisky]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><img src="http://www.politik-digital.de/salon/photos/lbisky.jpg" alt="Lothar Bisky" align="left" border="0" /></b><span style="color: #000000"><b><b> 
Lothar Bisky, designierter PDS-Parteivorsitzender, ist am 2. Juli 2003</b></b></span><b> 
zu Gast im tacheles.02 Live-Chat von tagesschau.de und politik-digital.de.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/salon/photos/lbisky.jpg" alt="Lothar Bisky" align="left" border="0" /></b><span style="color: #000000"><b><b><br />
Lothar Bisky, designierter PDS-Parteivorsitzender, ist am 2. Juli 2003</b></b></span><b><br />
zu Gast im tacheles.02 Live-Chat von tagesschau.de und politik-digital.de.</b></span><!--break--><br />
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><br />
<span style="color: #000000"><br />
</span></span><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Moderator:</b><br />
Herzlich willkommen im tacheles.02-Chat. tacheles.02 ist ein Format von<br />
tagesschau.de und politik-digital.de und wird unterstützt von tagesspiegel.de.<br />
Der neue PDS-Chef Lothar Bisky ist heute unser Chat-Gast. Herr Bisky,<br />
sind Sie bereit für den 60-Minuten-Chat mit unseren Usern?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Ja. Uneingeschränkt.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Moderator</b>:<br />
Herr Bisky, Sie haben in einem Interview gesagt, dass Sie mit der Rückkehr<br />
Ihres Freundes Gregor Gysi in die aktive Politik rechnen. Geht es doch<br />
nicht ohne Gysi, um die PDS aus der bundespolitischen Versenkung zu hieven?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Das geht ohne Gysi, und das geht ohne Bisky. Aber mit<br />
Gysi geht es besser.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Moderator</b>:<br />
Wird sich Gysi für die 2004 stattfindenden Europawahlen als Spitzenkandidat<br />
der PDS aufstellen lassen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Das glaube ich kaum, aber vielleicht ist er bis zur Bundestagswahl<br />
2006 zu einer Entscheidung gekommen. Aber das müssen Sie Gregor Gysi<br />
selbst fragen. Ich wollte, dass er in die aktive PDS-Politik zurückkommt.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>PolitProfi</b>:<br />
Herr Bisky, wie werden die ersten parteiinternen und parteiexternen Veränderungen<br />
aussehen, die Sie nun als Parteivorsitzender verwirklichen wollen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Die ersten Veränderungen beginnen mit gemeinsamer<br />
Arbeit. Da habe ich schon gute Erlebnisse. Kolleginnen und Kollegen aus<br />
dem Vorstand helfen mir jetzt schon in einer Weise, die ich bisher nicht<br />
kannte. Extern wollen wir versuchen, PDS-Politik kenntlicher und wirksamer<br />
öffentlich darzustellen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Edouard</b>:<br />
Herr Bisky, wie möchten Sie in Zukunft das Verhältnis der PDS<br />
zur SPD definieren?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Als ein Wettbewerbsverhältnis zwischen zwei programmatisch<br />
verschiedenen Parteien, die sich in einer Reihe von Fragen aber näher<br />
stehen. Das betrifft die Distanz zwischen Parteien, die Distanz zur FDP<br />
und CDU ist bedeutend größer als zur SPD. Deshalb gibt es zwei<br />
Koalitionsregierungen zwischen SPD und PDS, aber es gibt auch Ländern,<br />
in denen die PDS in Opposition zur SPD steht. Etwa Brandenburg.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Max<br />
Bronstein</b>: Herr Bisky, den Ankündigungen und Versprechungen<br />
deutscher Politiker, mit ihren Konzepten die Probleme des Landes lösen<br />
zu können, vertraue ich persönlich nicht. Andererseits gründet<br />
ja darauf auch Ihre persönliche Daseinsberechtigkeit. Frage: Was<br />
sagen Sie einem Sozialhilfeempfänger, wie Sie Arbeitsplätze<br />
schaffen werden?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Genau das ist ein Gebiet, auf dem man keine schnellen<br />
Versprechungen machen sollte. Wir meinen, im Gegensatz zur Agenda 2010,<br />
dass man die Konjunktur ankurbeln müsste, Kaufkraft zu entwickeln<br />
hat, damit man aus der Abwärtsspirale herauskommt. Die Abwärtsspirale<br />
bedeutet, dass mit immer weniger Jobs immer weniger Einnahmen des Staates<br />
verbunden ist, was wiederum zu weniger Möglichkeiten für Förderung<br />
von Arbeitsplätzen, ABM usw. führt.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Außerdem haben wir Vorschläge zu einem öffentlich<br />
geförderten Beschäftigungssektor und anderes. Aber heute kann<br />
man nur sagen, in welcher Richtung man Politik betreibt, um mehr Arbeitsplätze<br />
zu schaffen, und diese Richtung ist für die PDS ganz eindeutig nicht<br />
die Kürzung von Sozialleistungen, weil dadurch kein einziger Arbeitsplatz<br />
entsteht.</p>
<p><b>Tim</b>: Wie kommt es, dass in anderen europäischen<br />
Ländern es linken Parteien gelungen ist, sich in der politischen<br />
Landschaft zu etablieren, aber der PDS nicht? Ich denke an Rifondazione<br />
in Italien, die Sozialisten in Schottland und die Wahlerfolge der trotzkistischen<br />
Liste in Frankreich zum Beispiel.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Erstens: Linke Parteien haben es in Deutschland schwieriger,<br />
aber es geht den Linken auch in anderen Ländern nicht so gut. Vor<br />
zehn Tagen habe ich mit Fausto Bertonotti von Rifondazione in Italien<br />
ein Gespräch über die Linke in Europa gehabt, in Italien gewinnt<br />
Rifondazione wieder, in anderen Ländern ist kein Aufschwung linker<br />
Kräfte zu sehen. Es gibt sehr unterschiedliche Entwicklungen im Norden<br />
und Süden. Die PDS müsste hier kräftig zulegen, damit ein<br />
weiterer Impuls für die Entwicklung der Linken in Europa ausgeht.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Moderator</b>:<br />
Wie wollen Sie die Kaufkraft steigern? Steuern runter &#8211; wie der Kanzler?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Die Eingangssteuer runter &#8211; das ist in Ordnung. Die Spitzensteuer<br />
senken ist absolut falsch. Es geht darum, die großen Konzerne, Banken,<br />
Versicherungen wieder stärker durch Abgaben zu beteiligen an Steuereinnahmen&#8230;</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Moderator</b>:<br />
Aber dadurch wird doch nicht ungedingt die Binnennachfrage gesteigert?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: an ihre Sozialpflicht zu erinnern. Keinesfalls sollte<br />
man bei den kleinen Leuten sparen.<br />
Es gibt viele Möglichkeiten, Kaufkraft zu entwickeln. Eine einzelne<br />
Maßnahme wird nicht reichen. Auf jeden Fall aber kann keiner kaufen,<br />
wenn er kein Geld hat.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>MoinHerrBisky</b>:<br />
Hallo Herr Bisky. Sollten wir in Deutschland nicht etwas mutiger sein,<br />
dem einzelnen Bürger wieder mehr Verantwortung für sich selbst<br />
übernehmen zu lassen? Sollte sich der Staat nicht aus einigen Randbereichen<br />
zurückziehen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Das klingt schön, aber wie soll ich in der Uckermark<br />
den Staat zurückziehen bei 50 Prozent Arbeitslosigkeit? Wie soll<br />
ich in anderen Gebieten, gerade im Osten, aber nicht nur dort, die Leute<br />
zum Dableiben motivieren, wenn sie keine wirkliche Chance haben und nur<br />
die Reden über die wachsende Eigenverantwortung interpretieren dürfen.<br />
Chancen müssen schon real gegeben sein, und das sehe ich in manchen<br />
Regionen nicht.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Moderator</b>:<br />
Herr Bisky, Sie haben einen politischen Gegner bereits formuliert &#8211; Kanzler<br />
Schröder mit seiner Reformagenda. Dazu aber hat Maya eine Nachfrage!</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Maya</b>:<br />
Herr Bisky, das ist aber doch genau die Position, die Gerhard Schröder<br />
vertritt: Kaufkraft schaffen, anstatt zu sparen. Das ist doch im Prinzip<br />
nicht neu, oder?! Die Konzerne werden Ihnen dann sagen, dass Arbeitsplätze<br />
gefährdet sind, wenn Sie die Abgaben der Unternehmen anziehen wollen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Nein, das ist nicht neu. Aber wenn Schröder es vertritt,<br />
wird es nicht automatisch falsch. Falsch ist die Agenda 2010. Da unterscheiden<br />
wir uns ganz deutlich. Das sagen die Konzerne immer, und sie sagen auch<br />
immer, dass die Löhne niedrig sein müssen, um Arbeitsplätze<br />
zu erhalten. Nun sind die Löhne im Osten niedriger, aber die Arbeitsplätze<br />
auch. Wo bleibt die Logik, und wenn es danach ginge verstehe ich nicht,<br />
warum in Ländern mit höherer Abgabe dennoch mehr Arbeitsplätze<br />
vorhanden sind. Das heißt, ich glaube dieser Logik nicht. Das sind<br />
eher neoliberale Gebete.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>MoinHerrBisky</b>:<br />
Damit weichen Sie meiner Meinung nach in Sonderfälle aus, die sich<br />
immer trefflich finden lassen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Nein, nein. Das sind nicht nur Sonderfälle. Es gibt<br />
internationale Vergleiche von Wirtschaftswissenschaftlern, die zeigen,<br />
dass es durchaus nicht so ist: niedrige Löhne gleich mehr Arbeitsplätze.<br />
Das ist zu einfach. Denken Sie bitte auch an andere Kontinente.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Henriette</b>:<br />
Funktioniert die Argumentationsschraube nicht anders herum? In Ländern<br />
mit vielen Arbeitsplätzen sind höhere Abgaben überhaupt<br />
erst möglich?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Das ist richtig. Allerdings nicht nur die vielen Arbeitsplätze,<br />
sondern die Höhe der Löhne im Zusammenhang mit den vielen Arbeitsplätzen<br />
entscheiden.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>MoinHerrBisky</b>:<br />
Herr Bisky, meinen Sie nicht, dass in vielen Fällen gerade durch<br />
das starke staatliche Engagement individuelle Initiative gebremst wird<br />
und den vielen Arbeitslosen eher ein Bärendienst erwiesen wird?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Das trifft ja in einzelnen Fällen sicherlich zu.<br />
Ich will gar keinen alles versorgenden und umsorgenden Staat. Aber reale<br />
Chancen müssen Menschen schon haben. Oder meinen Sie, dass nicht<br />
viele der Millionen Arbeitslosen durchaus arbeiten möchten und nicht<br />
nur faul, träge oder auf Fürsorge wartend in der Arbeitslosigkeit<br />
verharren?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Johann</b>:<br />
Können Sie bitte genauer erläutern, was Sie unter einer Politik<br />
verstehen, die &quot;von Illusionen Abschied nimmt&quot;?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky:</b> Die Illusion, man könne durch einzelne Maßnahmen<br />
rasch die Probleme der Arbeitslosigkeit oder der Erhaltung des Sozialstaates<br />
lösen. Im 21. Jahrhundert stehen neue Fragen, zum Beispiel: Wie viel<br />
Arbeitszeit noch benötigt wird, um alle Dienstleistungen, Güter<br />
zu produzieren. Das ist eine komplizierte Frage, die berücksichtigt<br />
werden muss. Es ist eine Illusion zu meinen, dass alte Antworten für<br />
die neuen Entwicklungen ausreichen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Moderator</b>:<br />
Kommen wir nun zu PDS-Personalien!</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Henriette</b>:<br />
Frau Wagenknecht sitzt nun ebenfalls im Parteivorstand. Wie ist Ihr Verhältnis<br />
zur kommunistischen Plattform in der PDS?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Die Kommunistische Plattform gehört zur PDS, denn<br />
sie bekennt sich zum Statut und zur Programmatik der PDS. Nicht immer<br />
die Extreme sehen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Maya</b>:<br />
Durch Parteimitglieder wie Diether Dehm, der ja schon in den Siebzigern<br />
lobend von der DDR-Regierung erwähnt wurde, macht es vielen (vor<br />
allem westdeutschen Wählern) schwer, die PDS losgelöst vom alten<br />
DDR-Regime zu betrachten. War dies einer der Gründe, die Parteispitze<br />
zu verändern?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Nein. Aber wir stehen weiterhin zu einer kritischen Auseinandersetzung<br />
mit der DDR-Geschichte. Ich weiß nicht, wer und warum Diether Dehm<br />
in den 70er Jahren belobigt hat. Das war auch eine andere Zeit.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Moderator</b>:<br />
Bemerkung: Es gab Stasi-Vorwürfe</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Rosaluxemburg</b>:<br />
Herr Bisky, begreift sich Ihre Partei noch immer als &quot;Hort&quot;<br />
der Ost-Nostalgiker?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Dazu kann nur Diether Dehm Antwort geben. Nach meiner<br />
Kenntnis hat er sich dazu geäußert. Wir waren nie ein Hort<br />
der Ost-Nostalgiker. Wie ich diese Behauptung auch nicht auf die übermächtigen<br />
Westtalgiker beschränken möchte.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Hennecke,<br />
A</b>.: Will die PDS überhaupt vom alten DDR-Regime losgelöst<br />
betrachtet werden? Schließlich sind Sie ja die nahtlose Nachfolge<br />
der SED</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Eine Naht ist wohl erkennbar. Aber die Nachfolge sind<br />
wir, das haben wir nie bestritten. Die PDS hat sich allerdings kritisch<br />
mit der eigenen Geschichte auseinandergesetzt, was man &#8211; etwa vergleichbar<br />
&#8211; von der CDÙ Ost nicht behaupten kann. Mit dieser Behauptung möchte<br />
ich in keiner Weise die Schuld der SED mildern.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Moderator</b>:<br />
Machen Sie sich einen Gefallen, wenn Sie die Rückkehr auch derer<br />
fordern, die sich in der letzten Zeit etwas resigniert zurückgezogen<br />
haben. Beispielsweise Dietmar Bartsch, der selten mit seiner Kritik gegenüber<br />
Ihrer Vorgängerin hinterm Berg gehalten hat?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: In der Politik kommt es vor, dass jemand Fehler macht.<br />
Entscheidend ist, wie er damit umgeht. Ich habe auch schon Fehler gemacht.<br />
Ich billige auch anderen zu, dass sie lernen können.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Maya</b>:<br />
Der Parteitag hat nun doch ausnahmslos ostdeutsche Politiker in die Vizeriege<br />
gewählt. Wird das nicht auf Dauer zu Protest bei den westdeutschen<br />
Parteimitgliedern führen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Besser als Proteste wäre es gewesen, eine gute Kandidatin<br />
aus den westlichen Landesverbänden vorzuschlagen. Leider hat sich<br />
niemand gemeldet.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>PolitProfi</b>:<br />
Aber Sie müssen schon zugeben, dass die PDS eine &quot;Ostpartei&quot;<br />
ist. Wie könnten die Maßnahmen aussehen, die Partei auch in<br />
Westdeutschland populärer zu machen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Wir haben allerdings mehrere sehr gute Kandidatinnen und<br />
Kandidaten als Mitglieder des Parteivorstandes. Zur Beruhigung: Wir werden<br />
keine Ost-Partei.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Moderator</b>:<br />
Aber Sie sind momentan doch eine &#8211; zumindest was die Mitgliederstruktur<br />
angeht und auch das Interesse an Ihrer Partei?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Dafür habe ich kein Rezept. Auf Dauer wird es nur<br />
durch eine Politik gehen, in der die PDS auf die Probleme der Bürger<br />
in den alten Bundesländern zugeht und ihre Frage überzeugend<br />
beantworten kann. Ja, die Mehrheit der Mitglieder kommt eindeutig aus<br />
dem Osten.Wir wollen als sozialistische Partei der Bundesrepublik verstanden<br />
werden und nicht als eine Regionalpartei. Damit Sie mich nicht falsch<br />
verstehen: Wir sind im Westen noch sehr schwach, aber eine Beschränkung<br />
auf den Osten hat keine Zukunft.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Herbert<br />
W</b>.: Herr Bisky, eine persönliche Frage an Sie: Es ist bekannt,<br />
dass Sie sich nicht gerade um das Amt als Parteivorsitzender gerissen<br />
haben. Sind Sie die Notlösung mangels eines geeigneten Nachfolgers?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Ja.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Moderator</b>:<br />
Sehr ehrlich &#8211; Gratulation.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Herr_Müller</b>:<br />
Welche sind Ihrer Meinung nach die neuen Hoffnungsträger der PDS?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky:</b> Die neuen Hoffnungsträger heißen Dagmar Enkelmann,<br />
Katja Kipping, Elke Breitenach, Katina Schubert, Katrin Kunert, Anja Stiedenroth,<br />
Ulla Lötzer, um nur einige Frauen zu nennen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Henriette</b>:<br />
Aber es sind doch schon 10 Jahre vergangen seit Ihrer Existenz als Partei.<br />
Wie soll dann eine erfolgreiche Zukunft im Westen aussehen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Im Westen gibt es manche Vorurteile über die PDS<br />
und ihre Geschichte und ihre Mitgliedschaft. Im Osten kann man sich aus<br />
eigener Erfahrung ein Bild entwickeln. Manche Vorurteile gegenüber<br />
der PDS sind auch im Westen abgebaut worden. Es besteht durchaus bei nicht<br />
wenigen ein vorurteilsfreies Interesse. Aber es wird dauern, ehe daraus<br />
mehr Mitglieder oder Wählerstimmen geworden sind.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>MoinHerrBisky</b>:<br />
Fragen zu welchen Themen möchten Sie denn den Menschen im Westen<br />
beantworten?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Zum Beispiel über die Vision einer sozial gerechten,<br />
demokratisch-sozialistischen Gesellschaft, aber auch zu speziellen Erfahrungen.<br />
Zum Beispiel in der Kommunalpolitik, im sozialen Engagement und vielleicht<br />
auch zur Bildung und Kultur.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Moderator</b>:<br />
Ziemlich viele Schlagwörter &#8211; finden Sie das als Medienwissenschaftler<br />
nicht auch?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Es wäre allerdings hilfreich, wenn Sie dann auch<br />
eine schlagwortentschlackte Frage stellen könnten.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Moderator</b>:<br />
Ich finde die Fragen unserer User gar nicht so unkonkret. Also zur nächsten:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Dru</b>:<br />
Diese Vorurteile könnten auch entstanden sein, weil Sie nie durch<br />
die Medien für ein neues Bild gesorgt haben. Wäre so etwas wie<br />
eine umfangreiche Imagekampagne nicht das richtige?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Das ist wohl wahr. Deshalb haben wir uns in letzter Zeit<br />
ja auch so gequält, und deshalb hatten wir diesen schwierigen Parteitag.<br />
Vermutlich wird aber eine Imagekampagne allein nicht reichen sondern nur<br />
längerfristige solide und berechenbare Politik.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Jezek</b>:<br />
Wie steht die PDS zur sozialen Grundsicherung bzw. einem Bürgergeld?<br />
Die Grünen haben ja so ein Projekt in der Hinterhand aber trauen<br />
sich noch nicht richtig. Die neue stellv. Vorsitzende Kipping hat ja dazu<br />
einiges lt. Berliner Zeitung in Berlin gesagt.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Die PDS befasst sich seit Jahren in Debatten mit der sozialen<br />
Grundsicherung und hat dazu ein positives Verhältnis. Auch Debatten<br />
zum Bürgergeld werden geführt. Das Problem ist, dass beides<br />
nur im Zusammenhang der gesamten sozialen Sicherung gesehen werden kann.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Moderator</b>:<br />
Noch eine Nachfrage zu Hoffnungsträgen in der PDS:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Edgar:</b><br />
In welcher von Ihnen sehen Sie Ihren geeigneten Nachfolger?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Aber natürlich stehen wir als eine sozialistische<br />
Partei diesen Forderungen sehr aufgeschlossen gegenüber. Da bin ich<br />
jetzt sehr zurückhaltend und bitte um Ihr Verständnis. Nach<br />
zwei Tagen im Amt ist die Frage nach der Nachfolge nicht ganz so dringend.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Frage</b>:<br />
Ich möchte gerne wissen was die PDS von der Energiebeschaffung durch<br />
Windräder hält.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Wir sind engagiert in bezug auf alternative Energiequellen<br />
und stehen deshalb auch positiv zur Energiebeschaffung durch Windräder.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Maya</b>:<br />
Wie wäre es mit dieser: wie haben Sie den ersten Abend als Parteivorsitzender<br />
verbracht? Haben Sie ordentlich gefeiert?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Dazu hatte ich leider keine Zeit, da ja dringend die Arbeit<br />
angeschoben werden muss. Aber ich hoffe, dass ich zum Jahresende Grund<br />
zum Feiern habe.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Max<br />
Bronstein</b>: Haben Ihnen die Damen und Herren Merkel, Westerwelle,<br />
Schröder oder gar Stoiber zur Wahl gratuliert? Kommuniziert ein PDS-Vorsitzender<br />
mit denen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Vermutlich haben sie aus Zeitgründen die Gratulation<br />
vergessen. Das überlebe ich glatt. Natürlich kann man kommunizieren,<br />
wenn es denn einen Grund geben wird.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Moderator</b>:<br />
Nun kommt leider bereits die letzte Frage &#8211; etwas weniger politisch:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Max<br />
Bronstein</b>: Herr Bisky, jetzt mal eine Frage an den Filmprofessor:<br />
Wie würden Sie 13 Jahre PDS verfilmen? Ich denke da an Drehbuch,<br />
Szenenbild und Besetzung etc.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Sience fiction. Drehbuch: Hans Modrow, Hauptdarsteller:<br />
Gregor Gysi, Szenenbild: Helmut Kohl. Regie: Martin Scorsese</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Moderator</b>:<br />
Liebe Chat-Freunde, unsere Gesprächsrunde ist leider vorbei. Vielen<br />
Dank, Herr Bisky, dass Sie mit uns diskutiert haben. Und vielen Dank an<br />
alle UserInnen für Ihr Interesse. Viele Fragen blieben leider unbeantwortet.<br />
Noch ein Terminhinweis: Am Dienstag, 8. Juli, ist der arbeitsmarktpolitische<br />
Sprecher der Unionsfraktion, Karl-Josef Laumann im Chat, um Ihre Fragen<br />
zu beantworten. Wir würden uns freuen, wenn Sie wieder dabei sind.<br />
Die Transkripte aller tacheles.02-Chats finden Sie auf den Webseiten der<br />
Veranstalter tagesschau.de und politik-digital.de.</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000"><b>Lothar<br />
Bisky</b>: Vielen Dank für die Fragen, und entschuldigen Sie<br />
bitte die Antworten, die Sie nicht befriedigen. Die letzten Tage waren<br />
doch etwas anstrengend. Alles Gute.</span></p>
]]></content:encoded>
					
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