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	<title>Loveparade &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Loveparade &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Topthemen im Juli: Fußball-WM und Tote bei Love Parade</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 08:37:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Loveparade]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichtenthemen]]></category>
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		<category><![CDATA[Fußballweltmeisterschaften]]></category>
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					<description><![CDATA[Neben der Fußball-WM war im Juli die Katastrophe bei der Love Parade in Duisburg das Topthema in den Fernsehnachrichten. Wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, ermittelte, berichteten die Hauptnachrichtensendungen von ARD, ZDF, RTL und Sat.1 zusammen mehr als drei Stunden (197 Minuten) über die WM und zweieinhalb Stunden (150 Minuten) über die Katastrophe mit Toten bei der Love Parade.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neben der Fußball-WM war im Juli die Katastrophe bei der Love Parade in Duisburg das Topthema in den Fernsehnachrichten. Wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, ermittelte, berichteten die Hauptnachrichtensendungen von ARD, ZDF, RTL und Sat.1 zusammen mehr als drei Stunden (197 Minuten) über die WM und zweieinhalb Stunden (150 Minuten) über die Katastrophe mit Toten bei der Love Parade.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Auf Platz 3 der Topthemenliste folgte der Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko mit 65 Minuten, gefolgt von den Hitzeproblemen in den Zügen der Deutschen Bahn (42 Minuten). Ab Rang 5 positionierten sich politische Themen: der Bundeswehreinsatz in Afghanistan (40 Minuten), der Rücktritt des Ersten Hamburger Bürgermeisters Ole von Beust (34 Minuten) und der Machtwechsel in Nordrhein-Westfalen (33 Minuten). Weitere Themen unter den Top-10 waren der Amtsantritt von Christian Wulff und die Berichterstattung nach der Bundespräsidentenwahl sowie die Sommerhitze in Deutschland. 
</p>
<p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/top_10_07_2010.jpg" alt="Top 10" title="Top 10" height="397" width="468" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.7.-31.7.2010<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten.<br />
Quelle: IFEM, Köln.<br />
Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
Die Top-3-Themen (Fußball-WM, Tote bei Love Parade und Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko) wurden in allen Nachrichtensendungen als Topthemen behandelt. Während es darüber hinaus „RTL aktuell“ und die „Sat.1 Nachrichten“ vorzogen, sich mit der Sommerhitze in Deutschland zu befassen (Platz 4 bzw. Platz 6 der Topthemen), wurde dieses Thema in „Tagesschau“ und „heute“ nur am Rande behandelt. Auch der Prozess im Fall des bayerischen S-Bahn-Todesfalls Brunner gelangte nur bei „RTL aktuell“ (Platz 5) und „Sat.1 Nachrichten“ (Platz 10), nicht aber bei den öffentlich-rechtlichen Nachrichtensendungen unter die Top-10-Themen.</p>
<p>Dagegen war die Erhöhung der Krankenkassen-Beiträge nur den öffentlich-rechtlichen Nachrichtensendungen und -magazinen eine hervorgehobene Berichterstattung wert („heute“ und „heute-journal“: jeweils Platz 9; „Tagesschau“: Platz 11), während dieses Thema bei den privaten Nachrichtensendungen nur sehr geringe Beachtung fand. Umfangreicher als die Privatsender berichteten die öffentlich-rechtlichen Sender über das Wirtschaftsthema Stresstest für europäische Banken und die Stichwahl um das Präsidentenamt in Polen.
</p>
<p>
<b>Parteienpräsenz: Weniger Auftritte der Regierungskoalition als im Vormonat</b>
</p>
<p>
Im Vergleich zum Vormonat hat die Parteienpräsenz der Regierungskoalition in den Nachrichtenformaten deutlich abgenommen. Obgleich nach wie vor klar in Führung, büßte die CDU rund ein Drittel der Anzahl von Politikerauftritten in den Fernsehnachrichten ein (von 758 auf 513 Auftritte: genannt, in Bild/Ton gezeigt oder mit O-Ton), bei der FDP war es sogar rund die Hälfte (von 312 auf 159 Auftritte). Lediglich die CSU konnte leicht zulegen (von 110 auf 125 Auftritte). Die SPD ist wieder auf den zweiten Platz vorgerückt.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/parteienpraesenz_07_2010.jpg" alt="Parteienpräsenz" title="Parteienpräsenz" height="383" width="468" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.7.-31.7.2010<br />
Insgesamt 1160 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln.<br />
Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
Sowohl Kanzlerin Angela Merkel (112 Auftritte) als auch der neue Bundespräsident Christian Wulff (Platz 2 mit 59 Auftritten) tauchten in den Fernsehnachrichten deutlich weniger häufig auf als im Vormonat. Wulff wird im Juli dicht gefolgt von Nordrhein-Westfalens neuer Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (56 Auftritte), die sich noch vor Guido Westerwelle platzieren konnte. Entgegen dem Trend seiner Partei rückte Rainer Brüderle um neun Plätze auf  Platz 6 vor und hatte 38 Auftritte. Aufgrund seines Rücktritts gelangte Ole von Beust auf Platz 5 (40 Auftritte), zwei Plätze vor dem Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (29 Auftritte), der wegen der Panikkatastrophe bei der Love Parade in die Schlagzeilen geriet.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/politikerpraesenz_07_2010.jpg" alt="Politiker" title="Politiker" height="593" width="468" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.7.-31.7.2010<br />
Insgesamt 1160 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten; Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln.<br />
Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
<b>Fußball-WM und Katastrophen im Mittelpunkt des Interesses</b>
</p>
<p>
Nicht nur die Fußball-Weltmeisterschaft, sondern auch die Katastrophe bei der Love Parade in Duisburg, der Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko und die Hitzeprobleme in den Zügen der Deutschen Bahn waren im Juli dafür verantwortlich, dass der Politikanteil in den Fernsehnachrichten und Nachrichtenmagazinen im Vergleich zu den Vormonaten deutlich zurückging. Während sich die öffentlich-rechtlichen Nachrichtenformate noch zu mindestens rund einem Drittel mit Politik beschäftigten, rutschte der Politikanteil bei den Nachrichtensendungen der Privatsender auf unter ein Viertel (Sat.1) bzw. unter ein Fünftel (RTL). Vergleichsweise hohe Anteile wies aufgrund der genannten Vorfälle der Themenbereich Unfall/Katastrophe auf.
</p>
<p>
Die &quot;Tagesschau&quot; verzeichnete im Juli einen Politikanteil von 42 Prozent (entspricht 6 Minuten pro Ausgabe), &quot;heute&quot; von 31 Prozent (6 Minuten). Die „Sat.1 Nachrichten“ widmeten 23 Prozent (3 Minuten) dem Themenbereich Politik, „RTL aktuell“ 16 Prozent (4 Minuten). Auf 32 Prozent Politikanteil kamen die „Tagesthemen“ (8 Minuten) und das „heute-journal“ auf 33 Prozent (9 Minuten).
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/themenstruktur_prozent_07_2010.jpg" alt="Themenstruktur Prozent" title="Themenstruktur Prozent" height="508" width="468" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.7.-31.7.2010<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten; Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln.<br />
Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/themenstruktur_minuten_07_2010.jpg" alt="Themenstruktur Minuten" title="Themenstruktur Minuten" height="546" width="468" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.7.-31.7.2010<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten; Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln.<br />
Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>&#8220;Die Loveparade lebt von Berlin&#8221;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/quotdie_loveparade_lebt_von_berlinquot-374/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[uluetzen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jul 2001 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Laarmann]]></category>
		<category><![CDATA[Loveparade]]></category>
		<category><![CDATA[Musikszene]]></category>
		<category><![CDATA[Techno]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Jürgen Laarmann im Chat am 19. Juli 2001</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Jürgen Laarmann im Chat am 19. Juli 2001</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Die Loveparade sei in Schwierigkeiten, Teile der Szene rebellierten und Dr. Motte<br />
entwickele sich gerade zur <i>&quot;tragischen Figur&quot;</i> &#8211; so bewertetete zumindest<br />
der Techno-Guru Jürgen Laarmann die derzeitige Befindlichkeit der Techno-Musikszene.<br />
Der Mitbegründer der Loveparade und ehemaliger Chefredakteur bei Frontpage chattete<br />
über die Interna des umstrittenen Ravespektakels, ihre politische Bedeutung und<br />
die Wiederbelebung seines Musikmagazins.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Dass die Loveparade in<br />
Schwierigkeiten ist, sei spätestens seit dem Gerichtsprozeß über den<br />
Statut der Veranstaltung als politische Demionstration klar, doch auch<br />
mit den Veranstaltern gebe es Streit. So berichtet Laarmann auf die<br />
Frage, wann das <i>&quot;dicke Ende&quot;</i> der Parade komme; <i>&quot;Vielleicht nach diesem Jahr. Teile der Szene rebellieren, Sponsoren sind entsetzt.&quot;</i> Der Grund: <i>&quot;Inkompetenz&quot;</i> der Love Parade, <i>&quot;strenge Bedingungen gegen die Wagenbetreiber&quot;</i>, die <i>&quot;Arroganz&quot;</i> der Veranstalter und die <i>&quot;Bevorzugung der eigenen Künstler unter dem Decknamen der Liebe&quot;</i>.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Wann es zum<br />
finalen Aufbegehren der Szene kommt, wusste auch Laarmann nicht zu<br />
sagen. Die Zeitschrift Raveline hat schon für die diesjährige Parade zu<br />
Streik-Protesten gegen die Planetcom aufgerufen, um auf Mißstände<br />
hinzuweisen &#8211; um 17 Uhr sollen die Wagen stillstehen, eine Resolution<br />
soll verlesen werden. <i>&quot;Im Moment telefonieren die Planetcom Leute mit den Wagenbetreibern, um sie vom &#8216;Streik&#8217; abzuhalten&quot;</i>, berichtete Laarmann. Er selber stieg schon vor Jahren aus dem Organisationsteam aus. Der Grund: <i>&quot;Ich war mit den Organisatoren heillos zerstritten&quot;</i>. Er spekulierte über Dr. Motte, eine der Hauptfiguren der vergangenen elf Paraden: <i>&quot;Er wird gerade zur tragischen Figur&quot;</i>  Nachdem Dr. Motte nicht mehr die Hymne entwerfen durfte, habe er sogar bei der Fuckparade mitmachen wollen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Fuckparade, Gegenveranstaltung zur Loveparade, konnte in Laarmanns Augen ihren politischen Charakter bewahren. <i>&quot;Ein schlimmer Tag für die Demokratie&quot;</i><br />
interpretierte er deswegen auch das Verbot, die Fuckparade als<br />
Demonstration zu veranstalten. Es sei Zeit, dass die Gerichte Demos mit<br />
Musik als emotionalen Träger anerkenne. Die Fuckparade repräsentiere<br />
heute <i>&quot;ideologisch sehr viel, was die erste Love Parade ausgemacht&quot;</i> habe. Sie habe aber nicht wirklich Chancen wegen ihrer <i>&quot;Gabba-Musik-Herkunft&quot;</i> und ihres <i>&quot;Outfits&quot;</i>.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Neben der<br />
politischen Aufladung interessierten sich die Chatter auch für die<br />
Finanzen des Mega-Events Love Parade. Dass deren Kommerzialisierung<br />
nicht unbedingt zu Innovationen in der Technomusikszene beiträgt war<br />
common sennse. Auf die Frage, wieviel Geld im Spiel sei, antwortete<br />
Laarmann: <i>&quot;Na<br />
da kann jeder Mal rechnen. Wenn eine Millionen Leute kommen und im<br />
Schnitt 500 Mark ausgeben, dann sind das eine halbe Milliarde Mark.&quot;</i><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Schätzungen, wie viele Raver<br />
es dieses Jahr in die Hauptstadt zieht, weichen auseinander. Die<br />
Veranstalter setzten die zu erwartenden Besucherzahlen <i>&quot;bewußt&quot;</i> niedrig an, um später darüber jubeln zu können, die Prognosen übertroffen zu haben, glaubt Laarmann.<br />
</span>
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Das ausführliche Transkript finden sie <a href="http://www.stern.de/politik/chataktuell/archiv/5150_26171.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</b><br />
</span> <!-- Content Ende -->  </p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p><center><br />
<i><a href="mailto:redaktion@politik-digital.de?subject=Artikel:"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Kommentieren<br />
Sie diesen Artikel!</span></a></i><br />
</center><br />
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><br />
</span><br />
<center><br />
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><i><a href="http://www.politik-digital.de/salon/diskussion/">Diskutieren<br />
Sie mit anderen in unserem Forum!</a></i></span><br />
</center></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/quotdie_loveparade_lebt_von_berlinquot-374/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>&#8220;Es gibt auf der Love-Parade eine Revolution.&#8221;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/quotes_gibt_auf_der_loveparade_eine_revolutionquot-375/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jul 2001 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Loveparade]]></category>
		<category><![CDATA[Techno]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Fuckparade]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Kliehm]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Martin Kliehm im Chat am 12. Juli</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Martin Kliehm im Chat am 12. Juli</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Am Tag des Chats fiel die Entscheidung des Bundesverfassungs-<br />
gerichts: Die Fuckparade, die Gegenveranstaltung zur eine Woche später stattfindenden<br />
Love-Parade, bekommt bis zu einer Hauptverhandlung den Status als politische<br />
Demonstration abgesprochen. Martin Kliehm, Veranstalter der Fuckparade, äußerte<br />
sich im Chat zu dieser Entscheidung und ihren Konsequenzen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Kliehm kündigte eine &quot;Revolution&quot; auf der Love-Parade an: Aus Protest gegen<br />
die zunehmende Kommerzialisierung würden alle Wagen um 17 Uhr für 10 Minuten<br />
stehen bleiben und die Musik ausstellen, damit eine Protestrede gegen Planetkom<br />
verlesen werden könne. &quot;<i>Entweder es gibt *massive* Veränderungen, oder sie<br />
können ihre Parade nächstes Jahr ohne Wagen machen. </i>&quot; Eine Woche später<br />
solle dann eine eigene, authentischere und verantwortlichere Parade der Wagenmacher<br />
folgen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Zu dem &quot;Verbot&quot; der eigenen Veranstaltung Fuckparade durch das Bundesverfassungsgericht,<br />
die eine Woche vorher stattfinden wird, sagte Kliehm: Ein bisschen enttäuscht<br />
sei er schon, auch wenn nun endlich eine Entscheidung da sei. <i>&quot;Ich hätte<br />
mehr vom Bundesverfassunsgericht erwartet&quot; </i>. Das BverfG habe damit die Chance<br />
versäumt, das Demonstrationsrecht konkreter zu definieren und so auch neue Demo-Formen<br />
zu schützen. Dies bedeute nicht nur den Tod der Fuckparade, sondern könne auch<br />
Auswirkungen auf Veranstaltungen wie die Hanfparade oder den Christopher Street<br />
Day haben. &quot;<i>Jetzt haben die Ordnungsämter und Versammlungs-<br />
behörden einen Freibrief, alles zu untersagen, was ihnen nicht in den Kram paßt&#8230;<br />
für mich ist das ein Skandal! </i>&quot;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Die Fuckparade-Veranstalter kündigten direkt nach dem Beschluss für den 14.<br />
Juli eine neue, &quot;klassische&quot; Demonstration &quot;<i>für Demonstrationsfreiheit und<br />
die freie Wahl der Mittel einer Demo</i>&quot; auf der Karl-Marx-Allee an. Mit Megafonen<br />
und Transparenten sei dies eine &quot;<i>echte ‚old-school&#8217; Demo wie anno 1968</i>&quot;.<br />
Statt den Umzug mit Musikwagen zu machen, seien die Teilnehmer zu zivilem Ungehorsam<br />
aufgerufen: &quot;<i>Bringt Instrumente, Trommeln, Ghettoblaster mit, seid selbst<br />
das Soundsystem, das für die Fuckparade verboten wurde!</i>&quot; Unterstützt würden<br />
sie dabei von einem Radiosender, der für die Zeit der Demo seine Frequenz zur<br />
Verfügung stellt. Die Idee: Jeder solle ein Radio mitbringen und auf die gleiche<br />
Frequenz stellen. Dies sei nicht verboten.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Das politische Anliegen der Fuckparade, eine &quot;<i>gesunde Sub- und Clubkultur<br />
in lebenswerten Städten</i>&quot; zu erhalten, sei auch weiterhin aktuell. Techno<br />
könne nicht unpolitisch sein, &quot;<i>wenn Clubs geschlossen werden &#8211; und sich die<br />
ganzen Viertel drumherum mit verändern, zum Negativen</i>&quot;. Die Love-Parade<br />
sei dagegen rein kommerziell und weigere sich stets, auch Verantwortung zu übernehmen.<br />
&quot;<i>Das fängt schon beim Müll an (wie wär&#8217;s mal mit Müllvermeidung?), geht über<br />
Toiletten zur Route durch die grüne Lunge Berlins. </i>&quot; Zudem &quot;<i>verarschen<br />
sie alle: Die Raver, die Wagenmacher &#8230; alle möchten die Parade, hassen aber<br />
Planetcom</i>&quot;, schrieb Kliehm.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Das ausführliche Transkript finden sie <a href="http://www.stern.de/politik/chataktuell/archiv/5150_27183.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</b><br />
</span> <!-- Content Ende -->  </p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p><center><br />
<i><a href="mailto:redaktion@politik-digital.de?subject=Artikel:"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Kommentieren<br />
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</center><br />
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><br />
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</center></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>&#8220;Aufhören werde ich nicht.&#8221;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/aufhoeren-werde-ich-nicht-376/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/aufhoeren-werde-ich-nicht-376/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jul 2001 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Loveparade]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Ströbele]]></category>
		<category><![CDATA[Haschisch]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Parteispende]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Christian Ströbele im Chat am 10. Juli</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Christian Ströbele im Chat am 10. Juli</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Gemäß seinem Image als Parteilinker und Streiter für grüne Ideale kam Christian<br />
Ströbele durch die „<i>schöne Oranienburger Straße an den vielen Kneipen vorbei</i>“<br />
zum Chat geradelt. Der Versuchung, unterwegs anzuhalten, erlag er nicht, denn<br />
wie er verriet, ist er schon seit vielen Jahren abstinent. Warum er dennoch<br />
für die Legalisierung weicher Drogen kämpft und wie schwierig es ist, klassische<br />
grüne Themen beim Koalitionspartner SPD durchzusetzen, interessierte die Chatter<br />
ebenso wie Ströbeles Arbeit im Parteispenden-<br />
Untersuchungsausschuss, die Berlinwahl und seine Teilnahme an der Love-Parade.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Mitraven werde er zwar nicht, aber wie jedes Jahr dabei sein, um zu schauen.<br />
„<i>Ich habe es kein Mal mehr als drei Stunden ausgehalten, dannach war ich<br />
körperlich völlig fertig und auch immer wieder schockiert über die schweren<br />
Schäden, die in unserem Tiergarten angerichtet wurden.</i>“ Dass die Love-Parade<br />
ihren Status als politische Demonstration verloren habe, sei schon lange notwendig<br />
gewesen, fügte Ströbele noch hinzu.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> In diesem Zusammenhang kam natürlich auch das Thema Drogen zur Sprache. Eine<br />
Entkriminalisierung von Haschisch sei nach wie vor eine grüne Forderung, aber<br />
„<i>wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass der Koalitionspartner nicht brereit<br />
ist, da mitzumachen, auch wenn wir alle wissen, dass die Kriminalisierung von<br />
Haschischkonsum zu einer der größten Lebenslügen gehört, an der Millionen von<br />
Jugendlichen in dieser Gesellschaft leiden</i>“.<br />
</span>
</p>
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<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Auf großes Interesse stieß Christian Ströbeles Arbeit im Parteispendenausschuss.<br />
Er gehe davon aus, dass Regierungsmitglieder unter Kohl sich für ihr Handeln<br />
bezahlen ließen. Die Aufklärung sei jedoch schwierig, denn sie „<i>scheitert<br />
an der Mauer des Schweigens, die die ehemaligen Gewaltigen und Würdenträger<br />
der CDU aufgerichtet haben und hinter der sie sich verstecken</i>“. Daher sei<br />
es auch grundsätzlich akzeptabel, Stasi-Protokolle als Beweismittel zu verwenden,<br />
wobei sorgfältig das Persönlichkeitsrecht der Betroffenen gegen das Aufklärungsinteresse<br />
der Gesellschaft abgewogen werden müsse. „<i>Es kann nicht sein, dass nur seit<br />
H. Kohl betroffen ist, die Akten unter Verschluss gehalten werden sollen, während<br />
vorher die Unterlagen von Personen der Zeitgeschichte v.a. aus dem Osten bedenkenlos<br />
herausgegeben wurden.</i>“ Die Grünen selbst könnten bislang von den Spendenaffären<br />
ausgenommen werden: „<i>Bei uns ist einfach noch nie jemand erschienen mit einem<br />
Koffer mit einer Millionen in bar.</i>“<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Im Hinblick auf die im Oktober anstehenden Neuwahlen in Berlin zeigte Ströbele<br />
sich optimistisch: „<i>Die Grünen werden ein zweistelliges Ergebnis erzielen,<br />
wie bei den meisten Wahlen des letzten Jahrzehnts.</i>“ Vor allem inhaltlich<br />
hätte seine Partei mehr zu bieten als die anderen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Gregor Gysi ist für Ströbele kein ernstzunehmender Kandidat für das Bürgermeisteramt,<br />
auch wenn er in der medialen Diskussion einen der vorderen Plätze eingenommen<br />
hat. „<i>Die Chance Gysis, regierender Bürgermeister zu werden, ist gleich null.<br />
Es handelt sich bei ihm um eine reine Show-Kandidatur.</i>“<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Er selbst wolle auf jeden Fall weiter bei den Grünen für eine Friedenspolitik<br />
streiten, auch wenn ihn höhere Ämter nicht interessieren. „<i>Ich hatte nach<br />
meiner Wahl zum Abgeordneten in der Fraktion den Vorteil, dass ich nichts werden<br />
wollte. Das hat mir viel Freiheit gegeben und Unabhängigkeit für meine politische<br />
Arbeit, und diese Unabhängigkeit möchte ich nicht missen.</i>“<br />
</span>
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<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
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<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Das ausführliche Transkript finden sie <a href="http://www.stern.de/politik/chataktuell/archiv/5150_25060.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</b><br />
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