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	<title>Margret Johannsen &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Margret Johannsen &#8211; politik-digital</title>
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		<title>&#8216;Die UNO muss mit stärkeren Kompetenzen ausgestattet werden.&#8217;</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Sep 2001 23:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Chat mit Dr.
Margret Johannsen, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für
Friedensforschung und Sicherheitspolitik in Hamburg</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Chat mit Dr.<br />
Margret Johannsen, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für<br />
Friedensforschung und Sicherheitspolitik in Hamburg</b></span><!--break--> </p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/salon/photos/mjohannsen_transcript.jpg" alt="Margret Johannsen" align="left" height="134" width="112" /><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> Die gespannte Situation nach den Anschlägen auf die USA droht in einen<br />
bewaffneten Konflikt mit Afghanistan zu eskalieren. Wäre eine solche<br />
Reaktion noch verhältnismässig? Und wäre sie wirklich geeignet, um zukünftige<br />
Anschläge zu verhindern? Die Frage der Verhältnismässigkeit bewegte auch die<br />
Teilnehmer am Live-Chat von stern.de und politik-digital.de mit der<br />
Friedensforscherin Dr. Margret Johannsen am 28. September 2001.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Margret Johannsen gestand den USA durchaus eine militärische Gegenreaktion,<br />
z.B. in Form von Kommandooperationen zu, solange es sich um einen Akt der<br />
Selbstverteidigung handeln würde: &quot;Die USA sind wahrscheinlich von aussen<br />
angegriffen worden und haben das Recht gegen den Angreifer vorzugehen &#8211; das<br />
heisst nicht weltweit.&quot; Sie ergänzte: &quot;Man muss nur wissen, wer für den<br />
Angriff verantwortlich ist. Man kann nicht blind losschlagen. Aber danach<br />
sieht es ja auch nicht aus.&quot;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Nach den Ursachen der Anschläge gefragt, meinte sie: &quot;Eine wesentliche<br />
Ursache ist der Hass gegen Amerika. Dieser hat natürlich auch Ursachen.<br />
Amerika gilt vielen Muslimen als der Kopf des Teils der Welt, der die<br />
islamische Welt nicht zum Zuge kommen lässt in der Weltpolitik<br />
und -ökonomie.&quot; Der religiöse Fanatismus wirke dabei vor allem als<br />
&quot;wirkungsmächtiges Instrument zum Ausdruck der Not&quot;.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Dementsprechend sah die Politologin den wichtigsten Ansatz zur Verhinderung<br />
künftiger Anschläge in einer langfristigen &quot;Entwicklungspolitik mit<br />
eingebauten Krisenpräventionsmechanismen&quot;. Zudem müsste der Friedensprozess<br />
im Nahen Osten wieder in Gang gesetzt werden. Zu den kurzfristigen Massnahmen<br />
zählte sie folgende: &quot;Suche nach Ossama Bin Laden, Einrichtung eines<br />
internationalen Tribunals, um nicht Gewalt gegen Gewalt zu setzen, sondern<br />
Recht gegen Gewalt.&quot;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Die Situation in Afghanistan schätzte Margret Johannsen eher pessimistisch<br />
ein: &quot;Ich könnte mir vorstellen, dass es eine internationale, von der UNO<br />
mandatierte Koalition gegen die Taliban gibt, die sie aus Kabul verdrängt.<br />
Wenn die Taliban im Süden des Landes herrschen, dann wäre ihr Einfluss<br />
begrenzt. Aber das hiesse im Grunde: Protektorat. &#8211; Wollen wir uns soweit<br />
einmischen?&quot;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Zum Abschluss warnte Johannsen vor einem bisher kaum beachteten Aspekt des<br />
Konfliktes: ein Bürgerkrieg im benachbarten Pakistan: &quot;Es wäre nicht<br />
auszuschliessen, dass der Nachbar Indien in einer solchen Situation den<br />
Versuch unternimmt, die Atomwaffen Pakistans präventiv auszuschalten. Das<br />
ist eine explosive Situation.&quot;<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><a href="http://www.politik-digital.de/salon/transcripte/mjohannsen_transcript.shtml">Weiter<br />
zum kompletten Transcript</a></span></p>
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