<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Massachusetts Institute of Technology &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/massachusetts-institute-of-technology/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>Massachusetts Institute of Technology &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Pattie Maes</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/pattie_maes-641/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/pattie_maes-641/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Bieber]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Massachusetts Institute of Technology]]></category>
		<category><![CDATA[MIT Media Laboratory]]></category>
		<category><![CDATA[Pattie Maes]]></category>
		<category><![CDATA[Software-Agent]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/pattie_maes-641/</guid>

					<description><![CDATA[<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>
Pattie Maes hat scharfsinnige Visionen, sie zählt
zu den Menschen, die man beobachten und
denen man zuhören sollte, außerdem gehört sie
nicht nur zu den &#34;100 Amerikanern für das nächste
Jahrhundert&#34;, sondern bestimmt für manche gar
den Lauf der Geschichte. Diese und zahlreiche
weitere, kaum weniger bewundernde Ehrentitel
wurden der 38jährigen Belgierin bereits
zuerkannt. Unter all diesen Auszeichnungen
drückt eine für viele verborgene Errungenschaft
am ehesten ihren Stellenwert aus: Am beinahe
schon sagenumwobenen Media Lab des
Massachussetts Institute of Technology (MIT) ist für
sie ein eigener Host-Rechner reserviert:
pattie.www.media.mit.edu.</b></span></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><br />
Pattie Maes hat scharfsinnige Visionen, sie zählt<br />
zu den Menschen, die man beobachten und<br />
denen man zuhören sollte, außerdem gehört sie<br />
nicht nur zu den &quot;100 Amerikanern für das nächste<br />
Jahrhundert&quot;, sondern bestimmt für manche gar<br />
den Lauf der Geschichte. Diese und zahlreiche<br />
weitere, kaum weniger bewundernde Ehrentitel<br />
wurden der 38jährigen Belgierin bereits<br />
zuerkannt. Unter all diesen Auszeichnungen<br />
drückt eine für viele verborgene Errungenschaft<br />
am ehesten ihren Stellenwert aus: Am beinahe<br />
schon sagenumwobenen Media Lab des<br />
Massachussetts Institute of Technology (MIT) ist für<br />
sie ein eigener Host-Rechner reserviert:<br />
pattie.www.media.mit.edu.</b></span></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Worauf gründet der weitreichende Ruhm der promovierten<br />
Computerwissenschaftlerin? Eine durchaus spektakuläre<br />
Forschungsbiografie brachte Maes nach ihrer Dissertation (1987)<br />
an der Vrije Universiteit Brüssel an das dortige<br />
<a href="http://arti.vub.ac.be/">Labor für Künstliche Intelligenz</a><br />
unter der Leitung von <a href="http://arti.vub.ac.be/steels/"><br />
Luc Steels</a> . In ihrer Dienstzeit<br />
arbeitete sie an einer &quot;Kognitiven Architektur für autonome<br />
Agenten&quot;, 1989 erhielt sie eine Gastprofessur beim<br />
<a href="http://www.ai.mit.edu/">Artificial Intelligence Laboratory</a> des MIT.<br />
Im Hauptquartier der KI-Forschung &#8211; bezeichnenderweise am<br />
&quot;Technology Square&quot; des vis-a-vis von Boston gelegenen<br />
Cambridge angesiedelt &#8211; arbeitete sie gemeinsam mit den<br />
Computer-Veteranen Marvin Minsky und Rodney Brooks: ihre<br />
Aufgabe war es, einem insektenartigen Roboter mit sechs<br />
Beinen das Gehen beizubringen. Das geschichtsträchtige<br />
Ungetüm mit dem Namen &quot;<a href="http://www.ai.mit.edu/projects/genghis/">Genghis</a>&quot;<br />
gehört inzwischen zur Sammlung der Smithsonian Institution.<br />
Bereits 1990 wechselte Pattie Maes an das nur ein paar<br />
Häuserblocks entfernte <a href="http://www.media.mit.edu/">Media Lab</a>.<br />
Der wissenschaftliche Senkrechtstart führte schließlich zu<br />
einer Anstellung als assoziierte Professorin und Projektleiterin<br />
am wohl bekanntesten Denklabor in Sachen neueste und allerneueste<br />
Medien. Und als wäre das nicht schon genug, hat Maes neben ihrer<br />
Forschungs- auch noch eine Unternehmerkarriere gestartet.<br />
</span></span>
</p>
<table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="120">
<tbody>
<tr>
<td width="120"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/archiv/koepfe/maes/images/maes.jpg" alt="Olli-Pekka Heinonen" border="1" height="143" hspace="0" vspace="0" width="120" /></td>
<td rowspan="2"><spacer type="block" height="1" width="10"></spacer></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#e0e0e0"><span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,Helvetica; color: #333333"><br />
			Pattie Maes</span></td>
</tr>
<tr>
		</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Das eindrucksvolle Porträt ihrer kurzen, dafür umso steileren<br />
Laufbahn entfaltet sich am besten über ihre digitale Heimstatt<br />
<a href="http://pattie.www.media.mit.edu/people/pattie/">http://pattie.www.media.mit.edu/people/pattie/</a>, die bereitwillig<br />
Auskunft über Projekte, Publikationen und Privatleben der<br />
wißbegierigen Belgierin liefert. Doch der gradlinige<br />
Karriereverlauf offenbart nur Eingeweihten, was Pattie Maes denn<br />
nun eigentlich macht: zwar pflastern Schlagwörter wie Künstliche<br />
Intelligenz, Robotik, autonome Agenten oder Digitales Leben ihren<br />
Weg, doch für viele bleiben diese Begriffe wenn schon nicht<br />
böhmische, so doch digitale Dörfer. An allem haftet der Geruch<br />
von Informations- und Wissensgesellschaft, und Pattie Maes setzt<br />
dabei nicht nur theoretische, sondern ganz praktische Duftmarken.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ihr ehemaliger Chef Luc Steels hat dieses weitreichende<br />
Arbeitsfeld einmal in drei große Bereiche unterteilt:<br />
mögliche Entwicklungspfade in die &quot;Zukunft der Intelligenz&quot;<br />
sind für ihn die technologische Erweiterung biologischer Körper<br />
(&quot;Homo Cyber Sapiens&quot;), die Entwicklung vollständig künstlicher,<br />
menschenähnlicher Roboter (&quot;Robot Hominidus Intelligens&quot;) oder<br />
schließlich die Entstehung körperloser Intelligenzformen<br />
(&quot;Software-Agenten&quot;).<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">In Belgien und auch noch in den ersten MIT-Jahren setzte sich Maes<br />
mit den Problemen grobmotorischer Roboter auseinander, erkannte dann<br />
jedoch schnell das große Potential der Computernetze für Roboter ohne<br />
Körpergefängnis. &quot;Software-Agenten, die in digitalen Umgebungen<br />
operieren, erfordern ungleich interessantere und herausforderndere<br />
Anwendungen als ihre Hardware-Gegenstücke.&quot; Für Maes sind Software-Agenten<br />
zunächst einmal nicht mehr als &quot;Computerprogramme, die Computer und<br />
Computernetzwerke &quot;bewohnen&quot; und den menschlichen Benutzern dabei<br />
helfen, ihre tägliche Arbeit am Computer zu verrichten.&quot; Dafür<br />
stattet sie ihr menschlicher Befehlsgeber zunächst mit einer Reihe<br />
personenbezogener Angaben aus, die zur Arbeitsgrundlage der<br />
Software-Agenten werden. Dieser Datensatz kann danach automatisch<br />
überwacht, aktualisiert, ergänzt oder geschützt werden, ebenso<br />
können solche Informationen als Basis für agentenvermittelte<br />
Suchaufträge oder zur Abstimmung des persönlichen<br />
Kommunikationsverhaltens dienen. Was für den pfiffigen Daniel<br />
Düsentrieb in Entenhausen noch eine Glühbirne auf zwei Beinen<br />
erledigte, sollen in Maes´ vernetzter Welt zahlreiche digitale<br />
Helferlein übernehmen.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ein Clou ihres Agentenkonzepts ist dabei das Vertrauen auf<br />
eine ganze Schar hilfreicher Geister: &quot;Eine Vision, die ich<br />
habe, ist die eines Haufens persönlicher Assistenten, die<br />
mich begleiten. Sie sind für mich zusätzliche Augen und Ohren<br />
sowie ein Extra-Gedächtnis. Sie achten darauf, daß ich nichts<br />
verpasse, für das ich mich eigentlich interessiere.&quot; Dieses<br />
Denken im Plural führte schließlich auch zum &quot;collaborative<br />
filtering&quot;, einem programmiertechnischen Kniff, mit dem<br />
leistungsfähige und vor allem lernfähige Agenten entwickelt<br />
werden konnten. Beim Fehlen einer wichtigen Information waren<br />
derart programmierte Software-Agenten nicht mehr auf einen<br />
Hinweis des allwissenden Benutzers angewiesen, sondern konnten<br />
ihre Wissenslücke durch den Austausch mit einem digitalen<br />
Kollegen schließen.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Der aufgeschlossene Ansatz eines vollständigen &quot;Ökosystems&quot;<br />
digitaler Dienstgeister, die selbstbestimmt ihrer Arbeit<br />
nachgehen, rief schnell die Kritiker auf den Plan. Einige<br />
Berühmtheit erlangt hat in diesem Zusammenhang das &quot;<br />
<a href="http://www.hotwired.com/braintennis/96/29/index0a.html">Brain Tennis&quot;-Match</a><br />
zwischen Pattie Maes und &quot;Virtual Reality&quot;-Pionier Jaron<br />
Lanier, mit dem sie sich im Sommer 1996 im Online-Magazin<br />
HotWired ein hitziges Duell lieferte. Entlang der<br />
Fragestellung, ob Software-Agenten zu einer<br />
&quot;Intelligenzvermehrung&quot; oder einer &quot;Verdummung&quot; der<br />
menschlichen User führen, diskutierten die beiden<br />
Protagonisten die Vor- und Nachteile des Einsatzes<br />
digitaler Agenten. Maes insistierte auf die feine<br />
Unterscheidung, daß Agenten kein Ersatz für menschliche<br />
Intelligenz sein sollten, sondern lediglich der<br />
Unterstützung der Benutzer dienten: &quot;Ich bin entschieden<br />
gegen eine Mystifizierung der Mechanismen, die Agenten<br />
verwenden, um die Benutzer zu unterstützen. Ich denke,<br />
es ist sehr wichtig, daß die Benutzer verstehen können,<br />
wie Agenten arbeiten und welches ihre Grenzen sind.&quot;<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Im Unterschied zu anderen Mitglieder aus der Gilde der<br />
High-Tech-Propheten gibt sich Maes nicht mit Visionen<br />
und Gedankenexperimenten zufrieden. Mit ihrem Forschungsteam,<br />
der <a href="http://agents.www.media.mit.edu/groups/agents/">Autonomous Agents Group</a>,<br />
entwickelte sie in den letzten Jahren funktionstüchtige<br />
Prototypen solcher Software-Agenten: zu den bekanntesten<br />
gehören der E-Mail-Filter &quot;Maxims&quot;, der virtuelle Hund &quot;<br />
Silas&quot; oder der preisgekrönte &quot;<a href="http://web.aec.at/fest/fest95/mythos/prix/second.html">Ringo</a>&quot;.<br />
Selbst  bei einer kleinen Werkschau gerät immer wieder Maes&#8217;<br />
Arbeitsstil in den Blick: ihre wissenschaftliche Neugier<br />
reibt sich an den ganz konkreten Problemen und Problemchen<br />
des alltäglichen Lebens und motiviert nicht selten<br />
avancierte Lösungen. So war die erste Aufgabe für<br />
&quot;Ringo&quot; nichts anderes, als den passenden Musik-Mix<br />
aus der Bostoner Radiolandschaft herauszufiltern. Aus<br />
diesem Algorithmus zur Katalogisierung, Kombination und<br />
Empfehlung von Musikrichtungen erwuchs die Grundlage für<br />
einen &quot;spin-off&quot; aus Pattie Maes Forschungsarbeit &#8211; die<br />
erfolgreiche, mit namhaften Partnern (u.a. Yahoo!,<br />
Amazon, Barnes&amp;Noble) ausgestattete und im Frühjahr<br />
1998 schließlich von Microsoft aufgekaufte Firma<br />
<a href="http://www.firefly.net/">Firefly Network</a>.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Der Werdegang dieser Software-Schmiede illustriert<br />
anschaulich die noch sehr ambivalente Stellung<br />
intelligenter Agententechnologie: Ursprünglich war<br />
Firefly als Anbieter einer konkreten Serviceleistung<br />
angetreten &#8211; nach Eingabe des persönlichen Musikgeschmacks<br />
in eine Datenbank wurden unter Mithilfe lernfähiger<br />
Software-Agenten &quot;passende&quot; Titel und Interpreten<br />
ausfindig gemacht. Inzwischen bietet die selbsternannte<br />
&quot;privacy company&quot; eine ganze Reihe von Produkten und<br />
Werkzeugen zur Erstellung von Kundenprofilen, zur<br />
Personalisierung von Werbe-  und Verkaufsangeboten,<br />
aber auch zum Schutz persönlicher Daten an. Hier<br />
offenbart sich ein Kernproblem bei der Funktionsweise<br />
von Software-Agenten, denn erst die Bereitschaft zur<br />
Freigabe sensibler Informationen ermöglicht den digitalen<br />
Helferlein erfolgreiche Beutezüge durch die Datenwelt:<br />
&quot;If the software doesn&#8217;t have personal information about<br />
you, it can&#8217;t give you any useful advice&quot;, faßt<br />
<a href="http://www.feedmag.com/html/feeddaily/98.04.13feeddaily.html">Steven Johnson</a> im<br />
Online-Magazin FEED<br />
das Agenten-Dilemma zusammen.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Trotz einer verzwickten Stellung zwischen den<br />
Fronten unpersönlicher, aber intelligenter<br />
Softwaretechnologie und fundamentalen<br />
Persönlichkeitsrechten verweist der Erfolg von Firefly<br />
für Pattie Maes in die richtige Richtung. Der wichtigste<br />
Effekt der steigenden Verbreitung von Informations- und<br />
Kommunikationstechnologien ist für sie noch immer die<br />
wachsende Vernetzung von Menschen &#8211; und nicht etwa die<br />
Entstehung einer Lebensumwelt für digitale Agenten.<br />
Doch werden dieser Lebensumwelt beständig neue Facetten<br />
hinzugefügt, und so haben Pattie Maes und ihre Kollegen<br />
den elektronischen Handel als einen neuen Tummelplatz<br />
für ihre Kreationen entdeckt. Im Rahmen der Intitiative<br />
<a href="http://ecommerce.media.mit.edu/">Agent-mediated Electronic Commerce</a><br />
wurde bereits der erste agentenbevölkerte Handelsplatz (&quot;Kasbah&quot;)<br />
in Betrieb genommen und auch Hilfsprogramme zum Produkt-<br />
und Preisvergleich (&quot;PDA@Shop&quot;) oder dem Optimieren von<br />
Verkaufsverhandlungen (&quot;T-@-T&quot; bzw. &quot;Tete-a-Tete&quot;)<br />
befinden sich bereits in der Testphase. Arbeiten die<br />
Software-Agenten ähnlich originell wie ihre Erfinder<br />
bei der Namensgebung, scheint das elektronische<br />
Handelsvergnügen vorprogrammiert.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Zur Zeit verhält sich Pattie Maes ganz ähnlich wie ein<br />
von ihr selbst programmierter intelligenter Agent: in<br />
einem einjährigen Forschungsurlaub, den sie im<br />
Septebmer 1998 begonnen hat, beobachtet sie aktuelle<br />
Entwicklungen, paßt sich an eine veränderte Umwelt an<br />
und wartet auf die nächsten Alltagsprobleme, die sie<br />
zu einer Lösung herausfordern. Sie sammelt also Kräfte<br />
für ihren nächsten intellektuellen Großangriff im Herbst,<br />
über dessen Stoßrichtung es bereits erste Ankündigungen gibt.<br />
Maes will sich mit der Entwicklung eines elektronischen<br />
Marktplatzes befassen, auf dem sich alles um Wissen handelt &#8211;<br />
im besten Wortsinne: &quot;Ich will einen elektronischen Markt für<br />
Wissen aufbauen und dafür Agenten entwickeln, die Studierende<br />
und Experten zueinanderbringen und umgehend<br />
Betreuungsverhältnisse aushandeln können.&quot; Dabei stehe ein<br />
solcher &quot;Wissensmarktplatz&quot; als Stellvertreter für ein ganzes<br />
Bündel von Technologien, die Maes unter dem Begriff der<br />
&quot;Community Ware&quot; zusammenfaßt. Illustriert werde daran &quot;ein<br />
durch Computernetze aufgekommener Trend, der eine massive<br />
Machtverschiebung weg von aktuellen &quot;Autoritäten&quot; bedeutet,<br />
hin zu dezentralisierten Gemeinschaften, die sich selbst<br />
organisieren.&quot; Dafür, daß in diesem Organisationsprozeß<br />
Software-Agenten wichtige &#8211; und vor allem die richtigen &#8211;<br />
Rollen übernehmen, will nicht zuletzt Pattie Maes sorgen.</span></span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/pattie_maes-641/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
