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	<title>Maximilian Cartellieri &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Maximilian Cartellieri &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Mit Volldampf vorsichtig voraus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[cwelzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[New Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Maximilian Cartellieri]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Bayern soll Hightech-Standort werden. Maximilian Cartellieri, der
Vorstandssprecher von ciao.com und Mitglied im neuen Internetbeirat des Freistaates, sprach mit
politik-digital über das Interesse der Politik an seiner Branche.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Bayern soll Hightech-Standort werden. Maximilian Cartellieri, der<br />
Vorstandssprecher von ciao.com und Mitglied im neuen Internetbeirat des Freistaates, sprach mit<br />
politik-digital über das Interesse der Politik an seiner Branche.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b>Herr Cartellieri, Sie sind zur Zeit als Experte im Internetbeirat<br />
der bayrischen Staatsregierung und versuchen die Rahmenbedingungen der New Economy zu verbessern. Was<br />
umfasst Ihr Forderungskatalog?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Maximilian Cartellieri:</b> Generell gesagt: Mehr Flexibilität und weniger Regulierung, konkret ist der Bereich der Besteuerung zu nennen.<br />
Die Besteuerung von Mitarbeiter-Optionen liegt oft bei über 50%. Das ist prohibitiv, weil man gute Leute aus<br />
traditionellen Unternehmen so nur schwer in die Start-up Branche bekommt. Dann gibt es Gesetze wie das<br />
Nachgründungsprüfungsgesetz aus dem Jahre 1924, die uns behindern, oder die Regelung der<br />
Umsatzsteuerrückzahlung,  die für junge Unternehmer oft Cashflowprobleme mit sich bringt, weil das Geld<br />
monatelang beim Finanzamt liegt. Stichwortartig kann ich noch das Rabattgesetz, das Kündigungsgesetz und<br />
natürlich das Ladenschlussgesetz nennen. Hier muss dringend nachgebessert werden.<br />
</span>
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="120">
<tbody>
<tr>
<td width="120"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/archiv/econsumer/images/mc.jpg" alt="Maximilian Cartellieri" border="1" height="111" hspace="0" vspace="0" width="106" /></td>
<td rowspan="2"><spacer type="block" height="1" width="10"></spacer></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#e0e0e0"><span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,Helvetica; color: #333333"><br />
			Maximilian Cartellieri</span></td>
</tr>
<tr>
		</tr>
</tbody>
</table>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b>p.d.: Ist die Lage in Deutschland für dotcoms schwieriger als<br />
in anderen Ländern?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Maximilian Cartellieri:</b> Ich denke schon. Ich habe längere Zeit im Ausland gearbeitet, auch im europäischen<br />
Ausland, und kann rückblickend sagen, dass die deutsche Bürokratie in unserem Bereich besonders behindert.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b> Ist das Interesse der Politik an den Start-ups sachlich oder<br />
glauben Sie, dass sich manche Politiker nur mit dem Etikett &quot;internetminded&quot; schmücken wollen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Maximilian Cartellieri:</b>Hier in Bayern ist das sehr ernst gemeint. Herr Dr. Stoiber und das Kabinett nehmen<br />
sich viel Zeit für den Themenkomplex. Bayern soll als Hightech-Standort ausgebaut werden und steht ja auch im<br />
Bundesdurchschnitt gut da. Ich kann allerdings nicht ganz ausschließen, dass bei einigen Leuten &#8211; auf Seiten der<br />
Unternehmer wie der Politik &#8211; die Öffentlichkeitsarbeit im Vordergrund steht: die Politik hat natürlich auch das<br />
Wählerpotential der New Economy erkannt und umgekehrt ist die politische Einmischung mancher Unternehmer<br />
eine willkommene Werbung für das eigene Business. Da muss man aufpassen, dass die Euphorie nicht zum<br />
Verdruss wird und die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die New Economy nicht nur als Sommerloch<br />
taugt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b>Glauben Sie, dass &quot;Wanderer zwischen den Welten&quot; wie<br />
Thomas Heilmann etwas bewegen werden?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Maximilian Cartellieri:</b>Auf jeden Fall. Solche Seiteneinsteiger sind für beide Seiten sehr hilfreich. Vor allem<br />
die Politiker sind teilweise mit Sachfragen konfrontiert, die sie überfordern. Da braucht die Politik engagierte<br />
Impulsgeber mit Sachkenntnis. &quot;Der Bundestag ist mal voller, mal leerer aber immer voller Lehrer&quot;, dieser Satz<br />
trifft leider zu und für die Probleme der dotcoms brauchen wir Experten.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b>Wie sieht die Marschroute des bayrischen Internetbeirats aus?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Maximilian Cartellieri:</b>Wir haben nächste Woche ein Treffen, in dem die ersten Arbeitsergebnisse<br />
präsentiert werden. Wir wollen schnell arbeiten und haben unsere Ziele hochgesteckt. Allerdings sind wir von<br />
Dr. Stoiber als Experten geladen unter dem Vorsitz von Dr. Hubert Burda. Wir empfehlen dem Kabinett die<br />
Themen. Wann diese Vorschläge dann tatsächlich in konkrete Politik umgesetzt werden, kann ich nicht sagen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b>Was ist für Sie persönlich der Anreiz, bei dem politischen<br />
Prozess mitzumischen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Maximilian Cartellieri:</b>Ich kenne die Probleme, die sich Start-ups stellen, aus eigener Anschauung. Wenn<br />
ich mich über die deutsche Regelungen beim Handelsregister, wo ein Eintrag bis zu 8 Wochen dauert, aufrege,<br />
und dann die Chance bekomme da Einfluss zu nehmen, kann ich mich dieser Chance nicht verschließen. Als man<br />
mich gebeten hat, in den Internetbeirat zukommen, habe ich sofort zugesagt. Das sehe ich als eine Bürgerpflicht.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b>Im Moment herrscht auf beiden Seiten des Tisches<br />
Aufbruchsstimmung. Glauben Sie, dass jetzt wirklich genug Bewegung in die Gesetzgebung kommt, um<br />
Deutschland attraktiv zu machen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Maximilian Cartellieri:</b>Die Bewegung ist da, aber schnell genug kann es gar nicht gehen. Immerhin haben<br />
die Politiker erkannt, dass völlig neue Formen der Arbeit bereits Realität sind und dass wir neue Spielregeln<br />
brauchen. Allerdings darf man nicht vergessen, dass die alten Regeln und Gesetze auch einen Sinn haben. Man<br />
kann jetzt nicht alles nach den Bedürfnissen der Start-ups ausrichten. Deswegen können die neuen<br />
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht übers Knie gebrochen werden. Wir Unternehmer müssen aufpassen,<br />
dass wir nicht durch unsinnige oder übertriebene Forderungen den Prozess zur Farce geraten lassen. Aufgabe der<br />
Politik ist es, die Interessenkonflikte auszusortieren. Ich denke wir gehen in die richtige Richtung, in gemäßigtem<br />
Tempo und ohne Brechstange.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600">politik-digital:</span></b>Herr Cartellieri, wir danken ihnen für dieses Gespräch.</span></p>
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