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	<title>Medienkampagne &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Was vom Internethype in der Obama-Regierung bleibt</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 11:58:45 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
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					<description><![CDATA[Zahlreich sind die Artikel, die Barack Obama als neuen Politiker-Typus darstellen: den Internet Präsidenten. Beinahe ebenso zahlreich die Vergleiche mit dem &#34;TV-Präsidenten&#34; Reagan oder dem PR-Profi Carter. Doch selten wird die Frage gestellt, wie Obama tatsächlich eine neue Medienkultur und - wenn man ehrlich ist, geht es auch darum - eine neue demokratietheoretische Begründung seiner Präsidentschaft mittels der Grassroots im Internet umsetzen will.
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zahlreich sind die Artikel, die Barack Obama als neuen Politiker-Typus darstellen: den Internet Präsidenten. Beinahe ebenso zahlreich die Vergleiche mit dem &quot;TV-Präsidenten&quot; Reagan oder dem PR-Profi Carter. Doch selten wird die Frage gestellt, wie Obama tatsächlich eine neue Medienkultur und &#8211; wenn man ehrlich ist, geht es auch darum &#8211; eine neue demokratietheoretische Begründung seiner Präsidentschaft mittels der Grassroots im Internet umsetzen will.<br />
<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Barack Obama hat mit seiner Kampagne über das Internet die<br />
politische Welt umgekrempelt. Wahlen und die dazu gehörigen<br />
Medienkampagnen haben sich damit für immer verändert. Obama hat<br />
sich von einer &quot;Internet-Community&quot; ins Amt tragen lassen<br />
und hat ihr versprochen, sie mitzunehmen. Die Online-Kampagne um<br />
Obama war Dialog-Kommunikation in Perfektion. Das hat die Menschen<br />
begeistert und die Erwartungen in die Höhe geschraubt. Die Website<br />
change.gov ist ein erster Schritt zur Umsetzung dieser Strategie auch<br />
während der Präsidentschaft. Ziel des Obama-Teams ist auch, die<br />
klassischen Medien zu umschiffen. So kann der Präsident sich eine<br />
eigene Öffentlichkeit, eben die Netz-Öffentlichkeit, schaffen.<br />
Insbesondere, betonen Obama-Berater, gebe es die Möglichkeit, Input<br />
von Wählern und Unterstützern ungefiltert zu bekommen. Und im Sinne<br />
der Transparenz des Regierungshandelns könne man die Öffentlichkeit<br />
auch wieder über das Internet informieren.
</p>
<p>
<b>Zehn Millionen Online-Unterstützer vs. 290 Millionen<br />
Amerikaner</b>
</p>
<p>
Offen bleibt aber, wie groß die Möglichkeiten von Obama<br />
tatsächlich sind. Die klassischen Medien haben ihre Pressevertreter<br />
immer dicht am Präsidenten und sind &quot;the first to know&quot;.<br />
Diesen Umstand versuchte bereits Bill Clinton zu ändern und<br />
scheiterte&#8230;
</p>
<p>
Nicht vergessen werden darf zudem, dass die neue politische<br />
Internetbewegung um Obama keineswegs die klassischen Medien<br />
&quot;ausgeschaltet&quot; hat. Zehn Millionen Unterstützern im Netz<br />
stehen immer noch 290 Millionen weitere US-Bürger gegenüber, von<br />
denen dieses Mal auch ein größerer Teil zur Wahl gegangen ist.
</p>
<p>
<b>Scheitert die neue Medienkultur an der politischen Realität?</b>
</p>
<p>
Wie lässt sich die eingangs gestellte Frage nach der neuen<br />
Medienkultur dann auch mit Bezug zum politischen Prozess beantworten?<br />
Auch Barack Obama ist Präsident &#8211; kein Alleinherrscher. Damit ist er<br />
den politischen Aushandlungsprozessen und Kompromissen ausgesetzt,<br />
die jeder Demokrat eingehen muss &#8211; selbst wenn er die mächtigste<br />
Position der Welt bekleidet. Auch hier wird der Einfluss des Internet<br />
an der politischen Realität scheitern.
</p>
<p>
<b>Präsidentschaft ist keine Kampagne</b>
</p>
<p>
Was bleibt also am Ende vom Internet-Hype übrig, wenn die<br />
Kampagne vorbei ist und die Präsidentschaft von Obama beginnt? Es<br />
bleibt eine junge und dynamische Präsidentschaft, die im Internet<br />
ein Mittel der Dialog-Kommunikation gefunden hat, eine spezielle<br />
Klientel mit speziellen Bedürfnissen einbinden zu können: Wer Wert<br />
darauf legt vom Präsidenten gehört zu werden, kann dies im Internet<br />
tun. Für alle weiteren sind die bisher vorherrschenden Medienkanäle<br />
weiter da. Damit wird ein Stück weit wieder Normalität einkehren in<br />
Washington. Eine Präsidentschaft ist eben gerade keine Kampagne.</p>
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