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	<title>Mediennutzung &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Mediennutzung &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Wie Politik für junge Menschen im 21. Jahrhundert aussieht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Judith Alms]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2016 12:33:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Mediennutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Adenauer-Huffington-Briefing]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie politisiert ist die Jugend heute? Welchen Einfluss haben die neuen Medien darauf? Wie kann man junge Menschen dazu bewegen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Protest-Griechenland-linmtheu-CC-BY-SA-2.0-flickr.com_.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-148360 size-full" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Protest-Griechenland-linmtheu-CC-BY-SA-2.0-flickr.com_.jpg" alt="Protest-Griechenland-linmtheu-CC-BY-SA-2.0-flickr.com" width="640" height="280" /></a>Wie politisiert ist die Jugend heute? Welchen Einfluss haben die neuen Medien darauf? Wie kann man junge Menschen dazu bewegen, Parteien beizutreten und welche Gestalt müssten die Parteien dafür haben? Das sind Fragen, die Politologen und Abgeordnete in Deutschland bewegen. Doch nicht nur hier wird beobachtet, wie sich Jugendliche politisch organisieren. Vertreter der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) verfolgen in Auslandsbüros in knapp 80 Ländern weltweit die politische Entwicklung.</p>
<h3>Adenauer-Huffington-Briefing</h3>
<p>Am 02.02.2016 fand das Adenauer-Huffington-Briefing in Berlin unter dem Titel „Wie Politik für junge Menschen im 21. Jahrhundert aussieht“ statt. Es ist der Auftakt eines Kooperationsprojektes zwischen der KAS und der Huffington Post. Dabei legen Mitarbeiter der KAS-Auslandsbüros ihre Eindrücke zur Entwicklung vor Ort auf <a href="http://www.huffingtonpost.de/news/kas-huffpost-briefing">der Seite der Huffington Post</a> dar. Es sind bereits einige Artikel online und weitere sollen in den nächsten Wochen folgen. Auf der Veranstaltung am Dienstag waren zwei Gäste aus Griechenland und Chile vor Ort und per Skype-Konferenz nahmen Mitarbeiter aus Südafrika, der Mongolei, Uruguay und Tunesien teil.</p>
<p>Den Auftakt bereitete CDU-Generalsekretär Peter Tauber mit einer kurzen Rede zur Situation in Deutschland. Dabei ging er insbesondere darauf ein, dass sich heutzutage das politische Interesse junger Menschen nicht mehr in einer Steigerung der Parteienmitgliedszahlen niederschlägt. Die vielen Demonstrationen für einen Atomkraftausstieg führten so beispielsweise nicht zu einem Anstieg der Parteimitgliedszahlen der Grünen.</p>
<h3>Politisierung außerhalb von Parteien</h3>
<p>Dieses Phänomen zeigt sich nicht nur in Deutschland, sondern wurde in vielen der vertretenen Länder beobachtet. Die südafrikanische „born-free“-Generation protestiert an den Universitäten, doch wählen geht sie nicht. Die jungen Griechen sind abgeschreckt vom politischen System, das ihr Land ruiniert hat. Sie organisieren sich statt in Parteien lieber in zivilgesellschaftlichen Gruppen, um dem Populismus der großen griechischen Parteien zu entkommen. In Südamerika zeigt sich ein ähnliches Bild: bei Protesten strömen die jungen Menschen auf die Straßen, doch oft sind sie nicht in Parteien organisiert. Die Probleme werden laut artikuliert. Das Interesse ist da. Nur passen diese jungen Leute kaum noch in die oft sehr traditionellen Parteien ihrer Länder. Eine Ausnahme hierzu bildet Argentinien, das momentan einen großen Umbruch erlebt.</p>
<p>In Tunesien ist die  Jugend nach dem arabischen Frühling in Pessimismus verfallen. Von den drei Werten Arbeit, Würde und Freiheit, die in der Revolution gefordert wurden, wurde nach ihrem Empfinden bisher nur die Freiheit erreicht. So geben laut einer Umfrage 64% der Jugendlichen an, in keiner Weise in einer Organisation aktiv zu sein, nicht mal in einem Sportverein oder ähnlichem. Das liegt aber auch daran, dass es kaum Angebote für sie gibt. Die Freiheitskämpfer des arabischen Frühlings sind Individualisten, die sich nicht in Gruppen integrieren (lassen).</p>
<h3>Zwist zwischen Jugend und Elterngeneration</h3>
<p>In der Mongolei ist die Familie eine wichtige Institution. Hinzu kommt, dass es eine gesellschaftlich anerkannte Norm ist, Älteren nicht zu widersprechen. Wer älter ist, hat Recht. Das macht es Jugendlichen in der Mongolei sehr schwer, sich mit ihrer Meinung entgegen der ihrer Eltern zu positionieren. Sie haben nicht das Gefühl etwas erreichen zu können und sind somit kaum organisiert. In Griechenland sieht das anders aus: hier glauben die Jungen daran, etwas bewegen zu können. Ihre Position widerspricht dabei in vielen Punkten der Einstellung ihrer Eltern. Oft heißt es „alt gegen jung“ in der Auseinandersetzung.</p>
<h3>Medien im Alltag der Jugend</h3>
<p>Auf der ganzen Welt sind dabei immer auch Medien mit im Spiel. So werden große Protestaktionen in südamerikanischen Ländern häufig über Soziale Medien wie Facebook und Twitter organisiert und verbreitet. In gesamt Lateinamerika hat bereits jeder Zweite einen Facebook-Account. Das entspricht einer Zahl von rund 300 Millionen Usern. Schätzungen prognostizieren für 2020 eine 100%ige Deckungsrate. In Südafrika wächst in rasendem Tempo eine neue Bloggerszene und während der Verhandlungen mit der EU verfolgten Tausende Griechen das Geschehen per Twitter.</p>
<p>Doch auch die traditionellen Medien wie Zeitungen und Radio bleiben weiterhin wichtig. Das gilt besonders für Länder, die in den ländlichen Regionen keine gute Infrastruktur haben. So hat beispielsweise in Südafrika, wie in der Mongolei, nur jeder Zweite überhaupt Zugang zum Internet. Hier informiert man sich häufig über Zeitungen oder Radionachrichten. Im Wahlkampf ist es weiterhin der persönliche Kontakt, der zählt.</p>
<p>Bild: <a class="owner-name truncate" title="Geh zum Fotostream von linmtheu" href="https://www.flickr.com/photos/linmtheu/">linmtheu</a><span class="licensetpl_attr">,</span> <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-SA 2.0</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Sicherer Umgang im Netz</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/sicherer-umgang-im-netz-5433/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Würdinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 15:13:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendschutz]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Mediennutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
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					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/kidsonline.png" height="66" width="478" /><br />
&#34;Kinder und Jugendliche müssen im Internet besser geschützt werden&#34;. Das ist die Forderung einer europaweiten Studie, die im Rahmen einer zweitägigen Konferenz in London vorgestellt und diskutiert wird.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/kidsonline.png" height="66" width="478" /><br />
&quot;Kinder und Jugendliche müssen im Internet besser geschützt werden&quot;. Das ist die Forderung einer europaweiten Studie, die im Rahmen einer zweitägigen Konferenz in London vorgestellt und diskutiert wird.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Mit durchschnittlich neun Jahren machen Kinder in Europa ihre ersten Erfahrungen mit dem Netz. Die große Mehrheit hat im Umgang mit dem Medium noch keine negativen Erfahrungen machen müssen. Doch immerhin zwölf Prozent der Kinder geben an, &quot;dass sie im Internet auf Inhalte gestoßen sind, die sie unangenehm berührt oder verletzt haben&quot;. Die Initiatoren des Forschungsprojektes <a href="http://eukidsonline.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;EU Kids Online&quot;</a>, das Anfang 2006 von der Europäischen Kommission im Rahmen des &quot;<a href="http://ec.europa.eu/information_society/activities/sip/index_en.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Safer Internet Plus Programms</a>&quot; bewilligt wurde, sehen in Sachen Jugendschutz dennoch Verbesserungspotenziale.
</p>
<p>
Das Projekt setzte sich das Ziel, europaweit Daten zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen zu sichten und den Forschungsstand in den 21 teilnehmenden Staaten zu analysieren. Im Vordergrund standen dabei Fragen nach den Erkenntnissen zum sicheren Umgang mit Online-Medien, den Forschungsschwerpunkten sowie den Gemeinsamkeiten und Besonderheiten der jeweiligen nationalen Medienforschung. In Deutschland wurden von dem für die Koordinierung zuständigen Hans-Bredow-Institut für Medienforschung auch Workshops mit Vertretern relevanter Initiativen und Institutionen abgehalten. Schwerpunkt des im Juni 2009 gestarteten Anschlussprojektes &quot;EU Kids Online II&quot; war eine in 25 Ländern durchgeführte repräsentative <a href="http://www2.lse.ac.uk/media@lse/research/EUKidsOnline/Home.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Befragung zur Online-Nutzung</a> von 25.142 Kindern und Jugendlichen im Alter von 9 bis 16 Jahren. Über 100 Wissenschaftler befragten hierfür auch jeweils einen Elternteil. 
</p>
<p>
Im Folgenden eine Auswahl der Ergebnisse: 
</p>
<ul>
<li>Nur 34 Prozent der befragten Kinder im Alter von 9 oder 10 Jahren stimmten der Aussage zu, dass es im Internet eine Menge guter Dinge für ein Kind in ihrem Alter gebe.</li>
<li>Viele Kinder und Jugendliche können im Umgang mit sozialen Netzwerken nicht mit den Privatsphäreeinstellungen umgehen.  </li>
<li>Der Hälfte der 11- bis 16-Jährigen fällt es im Internet leichter, sie selbst zu sein. Aber nur neun Prozent haben einen Online-Kontakt auch offline getroffen. </li>
<li>Ältere Kinder mit höherem Selbstvertrauen und vielfältigeren Onlineaktivitäten sind einem höheren Risiko ausgesetzt.</li>
<li>Je mehr ein Elternteil das Internet nutzt, desto häufiger nutzt es auch das Kind. Kinder von Vielnutzern profitieren aber auch von den &quot;digital skills&quot; ihrer Eltern.  </li>
<li>Immerhin 27 Prozent der befragten Kinder im Alter von neun bis zwölf Jahren gaben zu, in ihrem Social-Media-Profil ein falsches Alter anzugeben. Bei einem Fünftel der öffentlich zugänglichen Profile waren auch Adressen und Telefonnummern eingestellt. </li>
<li>In Bezug auf den Schutz Minderjähriger vor pornographischen Inhalten konnte die Studie keinen akuten Handlungsbedarf ausmachen.</li>
<li>88 Prozent der befragten Eltern gaben an, ihren Kinden klare Regeln im Umgang mit persönlichen Daten im Netz vermittelt zu haben. Über die Hälfte überwacht ihre Kinder beim Surfen und lediglich zehn Prozent der Befragten beschäftigen sich überhaupt nicht mit der Internetnutzung ihrer Kinder.</li>
</ul>
<p>
Deutschland wurde in die Kategorie &quot;lower use, lower risk&quot; eingestuft, was vor allem mit der vergleichsweise geringen Internetnutzung deutscher Kinder und Jugendlicher zusammenhängt. Insbesondere die Eltern werden von den Machern der Studie in die Pflicht genommen, da die meisten Kinder zuhause online gingen, viele Eltern von den Netzaktivitäten ihrer Sprösslinge aber nichts oder nur wenig wüssten. So ahnten beispielsweise mehr als die Hälfte der Eltern, deren Kinder online gemobbt wurden oder pornographische Nachrichten erhielten, nichts von diesen Vorkommnissen. Zudem wussten sechs von zehn Eltern nicht, dass sich ihre Kinder mit Online-Bekanntschaften trafen. Daher müsse insbesondere das Risikobewusstsein der Eltern gestärkt werden. 
</p>
<p>
In den aus den Ergebnissen abgeleiteten Forderungen bleiben die Projektbeteiligten jedoch sehr vage. Schulen, Medien aber auch die Anbieter im Netz müssten mehr Aufklärungsarbeit leisten. In Anbetracht des inzwischen niedrigen Einstiegsalters seien hier bereits die Grundschulen gefragt. Lediglich gegenüber den Betreibern von Online-Netzwerken werden die Forderungen konkreter. Diese sollten bei ihren minderjährigen Nutzern standardmäßig Einstellungen aktivieren, die den größtmöglichen Schutz der Privatsphäre gewährleisten. Auf der gestern und heute stattfindenden <a href="http://www2.lse.ac.uk/media@lse/research/EUKidsOnline/Conference.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Abschlusskonferenz</a> in London wird der Abschlussbericht präsentiert. Zudem werden Themen wie Cybermobbing, die Nutzung sozialer Netzwerke durch Kinder und Jugendliche oder Geschlecht und Sexualität im Internet diskutiert. Für morgen steht auch eine mögliche Fortführung des Projekts unter dem Titel &quot;EU Kids Online III&quot; zur Debatte.
</p>
<p>
Derweil hat die Europäische Kommission 14 soziale Netzwerke prüfen lassen. Lediglich zwei besitzen Standardeinstellungen, die Minderjährige vor der Kontaktaufnahme durch Fremde schützen. Die EU sieht insbesondere bei sozialen Netzwerken und Hotlines zur Meldung illegaler Inhalte Schwächen im Schutz von minderjährigen Internetnutzern. Bereits 1998 und 2006 wurden diesbezügliche Empfehlungen an die Mitgliedsstaaten gerichtet, welche nach Aussage von Neelie Kroes, Kommissarin für die Digitale Agenda, von diesen nur <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=COM:2011:0556:FIN:DE:HTML" target="_blank" rel="noopener noreferrer">unzureichend umgesetzt</a> würden.</p>
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		<title>Computer im Unterricht: Alles beim Alten</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/computer-im-unterricht-alles-beim-alten-4723/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Dörfler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 10:06:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Mediennutzung]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Unterricht an deutschen Schulen findet jenseits Fachs Informatik immer noch analog statt. Das ergab eine reräsentative Umfrage, die <a href="http://www.tns-infratest.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">TNS Infratest</a> im Auftrag der <a href="http://www.initiatived21.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Initiative D21</a> durchführte.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Unterricht an deutschen Schulen findet jenseits Fachs Informatik immer noch analog statt. Das ergab eine reräsentative Umfrage, die <a href="http://www.tns-infratest.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">TNS Infratest</a> im Auftrag der <a href="http://www.initiatived21.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Initiative D21</a> durchführte.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Die Umfrage der Initiative D21 untermauert damit den Eindruck, dass die Computernutzung im Unterricht immer noch zu kurz kommt. Knapp über 600 Eltern und Schüler wurden zur Nutzung digitaler Medien im Unterricht befragt. 30 Prozent der teilnehmenden Schüler kennen den Computer demnach nur aus dem Informatikunterricht. 35 Prozent nutzen die Schul-Computer mindestens ein weiteres Mal pro Woche.
</p>
<p>
<b>Laptop im Unterricht? </b>
</p>
<p>
Zudem ist es nur an 15 Prozent der Schulen möglich, den eigenen Laptop mit in den Unterricht zu nehmen. 27 Prozent der befragten Gymnasiasten nutzen diese Möglichkeit. In der Realschule sind es 13 Prozent und in der Hauptschule vier Prozent. Zwei Drittel der befragten Eltern sehen an den gegenwärtigen Zuständen Verbesserungsbedarf, nur vier Prozent halten sie für „ausgezeichnet“. An der Umfrage der Initiative D21, ein Verband aus Politik und Unternehmen, nahmen 467 Eltern und 152 Schüler teil.
</p>
<p>
Die Computernutzung im Unterricht hat sich damit in den letzten zwei Jahren kaum verändert. Eine <a href="http://www.it-fitness.de/IT-Fitness-Studien/computereinsatz_schulen.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie der Initiative IT-Fitness</a> kam damals zu dem Ergebnis, dass der Rechner nur von einem Drittel der Schüler in mehr als zwei Unterrichts-Stunden pro Woche genutzt wird.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Blogs im Dienst politischer Kommunikation</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/neuwahlen-zum-bundestag-2005/blogs-im-dienst-politischer-kommunikation-2428/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2005 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuwahlen zum Bundestag 2005]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[politisches Weblog]]></category>
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		<category><![CDATA[AUSSCHNITT Medienbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Mediennutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="fett">
Weblogs und Wikis versus Info-Stände und Interviews? Der Einsatz neuer Medien für den Wahlkampf trägt zum einen der veränderten Mediennutzung in der Bevölkerung Rechnung und demonstriert zum anderen Modernität der Partei. Acht Thesen zum Erfolg von Weblogs bei deutschen Wahlen. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">
Weblogs und Wikis versus Info-Stände und Interviews? Der Einsatz neuer Medien für den Wahlkampf trägt zum einen der veränderten Mediennutzung in der Bevölkerung Rechnung und demonstriert zum anderen Modernität der Partei. Acht Thesen zum Erfolg von Weblogs bei deutschen Wahlen. <!--break-->
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Online-Medien werden immer wichtiger in der Mediennutzung. Besonders Jüngere suchen sich ihre Informationen gezielt im Netz. Aber auch die Internet-Nutzung der Gesamt-Bevölkerung wächst weiter, so die aktuelle Online Studie von ARD und ZDF. Die Nutzung von Weblogs ist allerdings noch nicht im Alltag angekommen – erst eine geringe Anzahl der Internet-Nutzer liest sie regelmäßig und noch weniger User beteiligen sich über Kommentare an den Diskussionen (<br />
<a href="http://www.baces.uni-bamberg.de/Texte/Discussion%20Pap%209.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vgl. Abold 2005</a>) : Ist der Wahlkampf in Deutschland bereits reif für bloggende Politiker? Maren Heltsche, Mitarbeiterin in der Abteilung Medien-Analyse bei AUSSCHNITT Medienbeobachtung, ist Projektverantwortliche für die Weblog-Analyse „Bloggen für die Bundestagswahl“ und stellt im Rahmen ihrer Bestandsaufnahme zum Einsatz von Weblogs in den Parteien folgende Thesen auf.
</p>
<p>
<b>Weblogs haben als Kommunikationsform im Wahlkampf Potenzial</b>
</p>
<ol>
<li>Weblogs spielen dem modernen Wahlkampf in die Hände. Personalisierung, Authentizität, Aktualität und Interaktion sind die Faktoren, die diese Kommunikationsform besonders kennzeichnen. Diese Faktoren gelten zugleich als Träger für einen erfolgreichen Wahlkampf. In ihren eigenen Weblogs können Parteien und Politiker ortsunabhängig, ungefiltert und ohne Zeitverzug ihre Standpunkte veröffentlichen.
	</li>
<li>Die Entwicklung von Politikerblogs steht in Deutschland noch am Anfang. Im anglo-amerikanischen Raum erzielen Weblogs an sich, aber speziell auch Politikerblogs eine höhere Aufmerksamkeit und werden zielgerichteter eingesetzt, z.B. zu Fundraising-Zwecken und zur Freiwilligen-Rekrutierung. Innerhalb der deutschen Politikerblogs zeichnen sich unterschiedliche Typologien ab, z.B.: einfache Online-Tagebücher (Dokumentation eigener Erlebnisse), Negative Campaigning-Blogs (Watchblogs, die Positionen und Auftritte des Gegners unter die Lupe nehmen), Fundraising-Blogs (Sammlung von Spenden), Visions-Blogs (Skizzierung eigener Zukunftsvorstellungen), Kolumnen-Blogs (unterhaltsame Kommentare, zum Teil mit journalistischem Anspruch).
	</li>
<li>Der diesjährige Bundestagswahlkampf ist noch zu früh für den Durchbruch der Politikerweblogs als Wahlkampfinstrument, da die Nutzung von Blogs unter den Deutschen noch nicht breit etabliert ist. Viele Blogs bekommen kein Feedback in Form von Kommentaren. Zukünftig wird die Bedeutung von Weblogs zur Ansprache spezifischer Zielgruppen wachsen. Wichtige Zielgruppen sind neben vornehmlich jungen Wählern auch Journalisten als Multiplikatoren.
<p>	<b>Der politische Dialog über Weblogs ist noch nicht sehr ausgeprägt</b>
	</li>
<li>Politiker tun sich teilweise schwer, einen guten Blogstil zu finden. Ein interessanter Stil ist schwierig und eine Gratwanderung. So wirkt die bloße Nacherzählung persönlicher Erlebnisse und das unpersönliche Verargumentieren der Standpunkte der eigenen Partei oft langweilig. Andererseits kann eine vermeintliche Authentizität beim Leser oft unfreiwillige Komik hervorrufen. Hilfreich, gerade für „Anfänger“, sind zentrale Guidelines zu Stil und Inhalt.
	</li>
<li>Die Verlinkungen in den einzelnen Politiker-Blogs und Hinweise auf die Weblogs sind bisher nicht sehr stark. Es entsteht kein dichtes Diskussionsnetzwerk unter den bloggenden Politikern und anderen Plattformen, auf denen sich politisch Interessierte tummeln. Die Besucherfrequenz liegt wahrscheinlich oft unter den Erwartungen. An der geringen Anzahl der Kommentare lässt sich zudem ein mangelndes Interesse der Leser an Interaktion ablesen. Insgesamt scheint die Anbindung an hoch frequentierte Plattformen, wie z.B. Focus Online, besser für die Öffentlichkeitswirksamkeit und erfolgreiche Partizipation zu sein.
<p>
	<b>Weblogs sind Chance und Risiko für die gesteuerte Parteienkommunikation</b>
	</p>
</li>
<li>Der Aufbau von Weblogs kann zentral begleitet werden, um dezentral zu kommunizieren. Über Dach-Plattformen, z.B. wahl.de (parteiübergreifend) oder roteblogs.de (SPD), wird ein einheitliches Gestaltungsraster für interessierte Parteiblogger zur Verfügung gestellt. Dabei werden einzelne Abgeordnete und Parteimitglieder zum Bloggen animiert, Schwellenängste abgebaut und nach außen ein visuell einheitlicher Auftritt im Sinne eines Corporate Designs ermöglicht. Parteien haben hier auch Briefingmöglichkeiten und können inhaltliche Vorgaben und Tipps an die Blogger in ihren eigenen Reihen richten.
	</li>
<li>Das eigene Weblog bietet einzelnen Politikern eine Chance zur Positionierung der eigenen Person und eigener Standpunkte. Über den Anschluss an eine parteigebundene oder auch parteiübergreifende Plattform ist der Einzelne sofort in ein Netzwerk eingebunden, kann entstehende Synergieeffekte nutzen und unter anderem mit einer besseren Erreichbarkeit seines Blogs rechnen.
	</li>
<li>Durch die Vielzahl an Plattformen und damit an persönlichen Meinungen und Standpunkten wird es für die Parteiführung problematisch, eine einheitliche Parteilinie zu wahren und einzelne Standpunkte zu überprüfen. Weblogs sind eine gute öffentliche Plattform für kritische Stimmen innerhalb der Partei. Die Kommentare bieten zudem eine Kritikmöglichkeit für den politischen Gegner. Für die Redaktionen bzw. Einzelblogger ist es eine Richtungsentscheidung, bestimmte Kommentare zuzulassen oder nicht.</li>
</ol>
<p>
Wie geht man mit kritischen Kommentaren um? Begreift man sein Weblog als Forum für den offenen Dialog, muss man auch missbilligenden Kommentaren Raum geben und seine Sichtweise entgegenhalten? Das kostet Zeit, bringt auch Nutzen im Sinne von Interaktion und Glaubwürdigkeit. Das Löschen von unliebsamen Kommentaren ist ein „NoGo“, wird in der Blogosphäre erkannt und abgestraft. Daran sollten sich auch Polit-Blogger halten.
</p>
<p><!--break--></p>
<p>
AUSSCHNITT Medienbeobachtung untersuchte den Einsatz von Weblogs im Bundestagswahlkampf 2005. Zentrale Fragestellungen dabei waren:
</p>
<ul>
<li>Welche Parteien nutzen die Kommunikation über Weblogs in welcher Stärke?</li>
<li>Mit welchen Themen sind Parteien in Blogs präsent?</li>
<li>Welche Blogs sind am erfolgreichsten und warum?</li>
</ul>
<p>
Untersucht wurden Beiträge und Kommentare aus Weblogs, die von einem Politiker oder einer Gruppe von Politikern geführt werden, die der Landes- oder Bundesebene einer der folgenden Parteien angehören: SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Grüne, FDP, PDS/WASG.<br />
<br />
Untersuchungszeitraum: 01.07.05 – 18.09.05 (alle Weblogs, die bis zum 11.09. gestartet sind). Codiert wurden 2.860 Beiträge.
</p>
<p>
Die gesamte Studie kann bei AUSSCHNITT Medienbeobachtung unter 0 30/20 39 87-5 72 (Ansprechpartnerin: Birgit M. Grigoriou, Leitung Unternehmenskommunikation) angefordert werden.
</p>
<p>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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