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	<title>Meinungsforschung &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Meinungsforschung &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Handbuch Wahlforschung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2007 07:44:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p class="fett"><font size="2"> <span class="fett"><font size="2">Sie        hören dem Wähler sehr genau zu: die Wahlforscher. Dabei        ergründen sie das Wahlverhalten der Bürger und betreiben        gleichsam praktische Demokratieforschung. Mit dem Handbuch Wahlforschung        liegt nun ein Studienband vor, der seine Leser behutsam in das weite        Feld der empirischen Wahlforschung einführt. Stefan Frindt        hat die Autoren <span class="fett"><font size="2">für politik-digital.de</font></span>        dabei begleitet.</font></span> </font>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett"><span style="font-size: x-small;"> <span class="fett"><span style="font-size: x-small;">Sie hören dem Wähler sehr genau zu: die Wahlforscher. Dabei ergründen sie das Wahlverhalten der Bürger und betreiben gleichsam praktische Demokratieforschung. Mit dem Handbuch Wahlforschung liegt nun ein Studienband vor, der seine Leser behutsam in das weite Feld der empirischen Wahlforschung einführt. Stefan Frindt hat die Autoren <span class="fett"><span style="font-size: x-small;">für politik-digital.de</span></span> dabei begleitet.</span></span> </span><!--break--></p>
<p>Stellen wir uns vor, es sei Wahlabend. Mit Hochdruck bauen sich die Balken der ersten Hochrechnung auf. Es folgen punktgenau die ersten Analysen. Wir erleben Demokratie in einem ihrer höchst spannenden Momente. Gleichwohl – mit der klassischen Sonntagsfrage und der Demoskopie als Fernsehdisziplin hat die empirische Wahlforschung nur am Rande zu tun. Als Forschungsfeld ist ihr vor allem an der Deutbarkeit des Wahlverhaltens gelegen, und das heißt an dessen Tiefenstrukturen. Gesellschaftlicher Wertewandel und Wahlkampfforschung gehören ebenso zu ihrem Metier wie die Erforschung der Wahlbeteiligung und der Wechselwahl. Als Leitfragen und Forschungszweige sind diesen Themen gesonderte Kapitel im Handbuch Wahlforschung gewidmet, das in gut lesbarer Form einen Überblick über Methoden, Theorien und Tendenzen der empirischen Wahlforschung vermittelt. Im Verlag für Sozialwissenschaften erschienen, richtet sich der von Jürgen W. Falter und Harald Schoen herausgegebene Band an ein akademisches Lesepublikum. Das gilt es zu bedenken: Abseits der Universitäten und Fachpublika ist das Buch nur bedingt zu empfehlen.<br />
Theoretische Ansätze der empirischen Wahlforschung<br />
Drei klassische Forschungsansätze prägen das Wissen der empirischen Wahlforschung. Soziologische Modelle führen individuelles Wahlverhalten auf die Position eines Menschen in der Gesellschaftsstruktur und seine soziale Umwelt zurück. Der sozialpsychologische Ansatz geht von den politischen Einstellungen des Individuums aus, und das rationalistische Erklärungsmodell begreift die Wahlentscheidung der Bürger als eine Abwägung von Kosten und Nutzen.<br />
Erklärungskraft gewinnen die theoretischen Ansätze der empirischen Wahlforschung jedoch erst im Zusammenspiel. Die Autoren des Handbuchs Wahlforschung zeigen auf, dass monokausale Erklärungsmuster relevante Phänomene wie Wechselwahl und Nichtwahl nur unzureichend beschreiben. Dabei räumen sie mit tradierten Mythen der empirischen Wahlforschung ebenso auf wie mit der gängigen Vorstellung, dass sich das Elektorat akkurat in Stammwähler, Nicht- und Wechselwähler scheiden lässt. Die Übergänge zwischen den Wählergruppen sind fließend, so die Erkenntnis der Autoren.<br />
Schleichender Verlust der Wahlnorm? Die Nichtwähler<br />
Auch wenn sie medial allgegenwärtig ist: Entpolitisierung ist nicht die Erklärung für sinkende Wahlbeteiligung. Zu diesem Schluss kommt Claudio Caballero in seiner Darstellung der Nichtwahl. Nach Caballero belegt eine Umfrage von 2002, dass neben dem politischen Interesse vor allem die Akzeptanz der Wahlnorm, die Parteiidentifikation und die zur Wahl stehenden Kandidaten Einfluss auf die Wahlbeteiligung haben. Zudem sei als Trend zu beobachten, dass insbesondere der Anteil der politisch Interessierten an den Nichtwählern stetig wächst. Diese Entwicklung verortet Caballero im Kontext eines allgemeinen Wertewandels. Der Funktionsverlust von Pflichtwerten betreffe demnach auch die Wahlnorm, also das Wahlpflichtbewusstsein. Ihre Akzeptanz bewege sich aktuell bei etwa 80% in West- und 70% in Ostdeutschland.<br />
Nach Darstellung von Caballero treten Nichtwähler vor allem dort überproportional häufig auf, wo keine Orientierung an Parteien, politische Sachthemen oder Kandidaten gegeben ist. Aber auch wo diese Orientierungen in Konflikt geraten, sei der Nichtwähleranteil beträchtlich. So genannte cross-pressures verbinden die Nicht- mit den Wechselwählern.<br />
Wahlboten der sozialen Mobilität? Die Wechselwähler<br />
Nach Harald Schoen kann der Anstieg der Wechselwahl seit den 1990er Jahren als eine „indirekte Wirkung sozialer und regionaler Mobilität“ gedeutet werden. Sie führt dazu, dass politisch homogene und sozial stabile Netzwerke zunehmend erodieren. Neben dem heterogenen sozialen Umgebungen sind nach Schoen aber auch das politische Angebot und die nachlassende Parteibindung als Ursachen der Wechselwahl hinzuziehen.<br />
In seiner Darstellung der Wechselwahl hebt sich Schoen von der klassischen floating-vote These ab, die Wechselwählern ein nur geringes politisches Interesse zuerkennt. Doch auch die gegenläufige Vorstellung einer wechselfreudigen Wählerelite, die rein sachbezogen und themenorientiert entscheidet, ist nach seiner Auffassung empirisch nicht vertretbar. Schoen bezieht eine Position, die vielleicht weniger schillernd, aber doch weitaus plausibler klingt: Die Gruppe der Wechselwähler ist im Hinblick auf ihre politische Versiertheit repräsentativ für die Wählerschaft im Gesamten. Auch das verbindet sie mit den Nichtwählern.<br />
<strong>Von keiner Relevanz? Das Internet<br />
</strong><br />
Schoen beschließt seine Betrachtungen zur Wechselwahl mit dem kritischen Ausblick, dass die empirische Wahlforschung in Zukunft vor allem Kommunikationsgewohnheiten ins Blickfeld nehmen müsse. Auch Oscar Gabriel und Silke Keil formulieren als Kritik an die empirische Wahlforschung, dass Massenmedien zu wenig Aufmerksamkeit erfahren. Damit ist der Schwachpunkt des Handbuchs Wahlforschung fast schon benannt. Die wachsende Bedeutung des Internets für Politikvermittlung und Partizipation wird von den Autoren nicht reflektiert. Leider genügt der Blick in das Sachregister des Buches. Der Begriff „Internet“ fällt auf 826 Seiten Handbuch Wahlforschung genau einmal.</p>
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		<title>Do campaigns matter?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion politik-digital.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2007 07:41:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücherreport]]></category>
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					<description><![CDATA[Politische Kommunikation und Wählerverhalten - ein Buch von PD Dr. Rüdiger Schmitt-Beck, Wissenschaftlicher Assistent am Lehrsstuhl für Politische Wissenschaft und International Vergleichende Sozialforschung der Universität Mannheim.</strong></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Politische Kommunikation und Wählerverhalten &#8211; ein Buch von PD Dr. Rüdiger Schmitt-Beck, Wissenschaftlicher Assistent am Lehrsstuhl für Politische Wissenschaft und International Vergleichende Sozialforschung der Universität Mannheim.<br />
Gerade hat eine Bundestagswahl die Weichen für die politische Zukunft Deutschlands gestellt. Um die Wahl zu ihren Gunsten zu entscheiden haben die Parteien wieder tief in die Kampagnentrickkiste gegriffen und political consultants angeheuert, spin doctoren an die Wahlkampffront geschickt und durch modern inszenierte Wahlkampfzentralen (Version 02) versucht, den Mythos der unbesiegbaren campaign warriers (Wahlkampfstrategen) zu beleben. Dieser Aufwand hat allein die beiden deutschen Parteien geschätzte <a href="/edemocracy/wahlkampf/bundestagswahl2002/jun.shtml">100 Millionen Euro gekostet</a>.<br />
Da stellt sich die Frage, was denn die immer kostspieliger werdenden Kampagnen in den Medien eigentlich bringen. Klar: durch die Allgegenwart der Medien nehmen wir die Welt, auch die Politik, heute fast zur Gänze über sie war. Aber beeinflussen diese Informationen wirklich unser Handeln an der Wahlurne? Haben Events wie die beiden TV-Duelle der letzten Wahl tatsächlich Auswirkungen auf die Wahlentscheidung? Oder ist das persönliche Gespräch für die Meinungsbildung doch wichtiger, als im Zeitalter der Teledemocracy oft angenommen?<br />
<strong>Mehr Betonung des Faktors Kommunikation in der Wahlforschung<br />
</strong> Rüdiger Schmitt-Beck diskutiert diese Frage in seiner veröffentlichten Habilitationsschrift Politische Kommunikation und Wählerverhalten. Er fragt danach,wie gesellschaftliche Informationsflüsse die individuelle Wahlentscheidung beeinflussen und welche Auswirkungen sie dann tatsächlich auf den Wahlausgang haben können.<br />
Methodisch ist ihm daran gelegen, das psychologische Paradigma, das die letzten 4 Jahrzehnte in der Wahlforschung dominiert hat, zu überwinden und das Augenmerk wieder auf den Einfluss der Kommunikation zu richten. Die beiden vorherrschenden Modelle, der Michigan– und der Rational- Choice Ansatz sehen die unmittelbaren Einflüsse auf die Wahlentscheidung in der Psyche des Wählers verankert: nach Ansicht des Michigan- Modells fällt die Wahlentscheidung nach der Parteiidentifikation, der Orientierung an Sachfragen und Kandidaten und beim Rational- Choice Modell durch die Bewertung einer Partei nach den zu erwartenden persönlichen Vorteilen, die deren Politik erwarten läßt.<br />
Diese Modelle können die Wirklichkeit heute nur mehr begrenzt erklären, denn in allen westlichen Demokratien gewinnen politische Informationskampagnen enorm an Bedeutung. Nicht nur steigt die Quantität der Information in Wahlkämpfen ständig an, man denke nur an die steigende Zahl der Wahlwerbespots im Fernsehen, auch die Qualität der Kampagnenorganisation wächst durch die Professionalisierung.<br />
Immer weniger Menschen identifizieren sich dauerhaft mit einer Partei, die sie auch ein Leben lang wählen, immer mehr machen ihr Kreuz bei jeder Wahl woanders.<br />
Vor allem diese wachsende Zahl von ungebundenen Wählern, die auf dem Wählermarkt „zu haben“ sind, versuchen politische Informationskampagnen zu erreichen.<br />
Schmitt-Beck fragt nun, wie Informationen beschaffen sein müssen, um Wahlentscheidungen zu beeinflussen. Wie erreichen bestimmte Informationen die Wahler und durch welche Kommunkationskanäle?<br />
Die Studie ist als Vergleich zwischen Spanien, Großbritannien, USA, West- und Ostdeutschland ausgelegt, um die Ergebnisse auf breites Datenmaterial aus verschiedenen politischen Kulturen stützen zu können.<br />
<strong>Der Einfluss von Interpersoneller Kommunikation und Massenkommunikation auf die Wahlentscheidung<br />
</strong> Die Fragestellung richtet sich auf zwei verschiedene Formen der Kommunikation, die interpersonelle Kommunikation &#8211; Gespräche mit Mitmenschen – und Massenkommunikation, also vermittelte Einwegkommunikation.<br />
Gerade die Bedeutung von interpersoneller Kommunikation bei der politischen Meinungsbildung wird im Zeitalter des Diskurses über Teledemocracy und der damit einhergehenden Vorstellungen von der Allmacht der Medien oft in den Hintergrund gedrängt und stark unterbewertet. Dabei ist es durchaus Schmitt-Beck als Verdienst anzurechnen, deren Wirkung zu betonen und der vermittelten Kommunikation gegenüber aufzuwerten.<br />
Dafür lassen sich auch Beispiele finden: nach den TV- Duellen der letzten Wahl wurde von den Meinungsforschern immer wieder darauf hingewiesen, dass die Bewertung der Wähler erst nach der Medienberichterstattung, inklusive der Bewertung der Meinungsmacher und der Diskussion im Alltag abgeschlossen sein wird.<br />
Die Umfragen nach den Duellen müssen den Einfluss dieser Diskussionen auf die Meinungsbildung unberücksichtigt lassen, da sich dieser Einfluss für Umfragen praktisch nicht operationalisieren läßt. Hier muss man sich an Grundlagenstudien wie diese halten, um Einsichten in die Dynamiken der Meinungsbildung zu bekommen.<br />
Schmitt-Beck kommt zu dem Schluss, dass das persönliche Gespräch zwar quantitativ hinter der massenmedial verbreiteten Information zurücksteht, aber dass es oft die wirkungsvollere Informationsquelle ist.<br />
Politische Kommunikation und Wählerverhalten bietet interessante Einblicke in politische Meinungsbildungsprozesse aufgrund eines ausgefeilten Modells der Wahlentscheidung, welches alle Informationsquellen berücksichtigt und den Stellenwert interpersoneller Kommunikation betont. Darüber hinaus ist das interkulturell vergleichende Design hervoruzuheben, das auf einer breiten Datenbasis verallgemeinerbare Schlußfolgerungen erlaubt.<br />
Das Buch ist allerdings nicht als Einführung in das Thema geeignet, sondern wendet sich an Personen, die mit den Methoden der Sozialwissenschaften bereits gut vertraut sind.</p>
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		<title>Do campaigns matter?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion politik-digital.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2007 07:41:09 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Politische Kommunikation und Wählerverhalten &#8211; ein Buch von PD Dr. Rüdiger Schmitt-Beck, Wissenschaftlicher Assistent am Lehrsstuhl für Politische Wissenschaft und International Vergleichende Sozialforschung der Universität Mannheim.<br />
Gerade hat eine Bundestagswahl die Weichen für die politische Zukunft Deutschlands gestellt. Um die Wahl zu ihren Gunsten zu entscheiden haben die Parteien wieder tief in die Kampagnentrickkiste gegriffen und political consultants angeheuert, spin doctoren an die Wahlkampffront geschickt und durch modern inszenierte Wahlkampfzentralen (Version 02) versucht, den Mythos der unbesiegbaren campaign warriers (Wahlkampfstrategen) zu beleben. Dieser Aufwand hat allein die beiden deutschen Parteien geschätzte <a href="/edemocracy/wahlkampf/bundestagswahl2002/jun.shtml">100 Millionen Euro gekostet</a>.<br />
Da stellt sich die Frage, was denn die immer kostspieliger werdenden Kampagnen in den Medien eigentlich bringen. Klar: durch die Allgegenwart der Medien nehmen wir die Welt, auch die Politik, heute fast zur Gänze über sie war. Aber beeinflussen diese Informationen wirklich unser Handeln an der Wahlurne? Haben Events wie die beiden TV-Duelle der letzten Wahl tatsächlich Auswirkungen auf die Wahlentscheidung? Oder ist das persönliche Gespräch für die Meinungsbildung doch wichtiger, als im Zeitalter der Teledemocracy oft angenommen?<br />
<strong>Mehr Betonung des Faktors Kommunikation in der Wahlforschung<br />
</strong> Rüdiger Schmitt-Beck diskutiert diese Frage in seiner veröffentlichten Habilitationsschrift Politische Kommunikation und Wählerverhalten. Er fragt danach,wie gesellschaftliche Informationsflüsse die individuelle Wahlentscheidung beeinflussen und welche Auswirkungen sie dann tatsächlich auf den Wahlausgang haben können.<br />
Methodisch ist ihm daran gelegen, das psychologische Paradigma, das die letzten 4 Jahrzehnte in der Wahlforschung dominiert hat, zu überwinden und das Augenmerk wieder auf den Einfluss der Kommunikation zu richten. Die beiden vorherrschenden Modelle, der Michigan– und der Rational- Choice Ansatz sehen die unmittelbaren Einflüsse auf die Wahlentscheidung in der Psyche des Wählers verankert: nach Ansicht des Michigan- Modells fällt die Wahlentscheidung nach der Parteiidentifikation, der Orientierung an Sachfragen und Kandidaten und beim Rational- Choice Modell durch die Bewertung einer Partei nach den zu erwartenden persönlichen Vorteilen, die deren Politik erwarten läßt.<br />
Diese Modelle können die Wirklichkeit heute nur mehr begrenzt erklären, denn in allen westlichen Demokratien gewinnen politische Informationskampagnen enorm an Bedeutung. Nicht nur steigt die Quantität der Information in Wahlkämpfen ständig an, man denke nur an die steigende Zahl der Wahlwerbespots im Fernsehen, auch die Qualität der Kampagnenorganisation wächst durch die Professionalisierung.<br />
Immer weniger Menschen identifizieren sich dauerhaft mit einer Partei, die sie auch ein Leben lang wählen, immer mehr machen ihr Kreuz bei jeder Wahl woanders.<br />
Vor allem diese wachsende Zahl von ungebundenen Wählern, die auf dem Wählermarkt „zu haben“ sind, versuchen politische Informationskampagnen zu erreichen.<br />
Schmitt-Beck fragt nun, wie Informationen beschaffen sein müssen, um Wahlentscheidungen zu beeinflussen. Wie erreichen bestimmte Informationen die Wahler und durch welche Kommunkationskanäle?<br />
Die Studie ist als Vergleich zwischen Spanien, Großbritannien, USA, West- und Ostdeutschland ausgelegt, um die Ergebnisse auf breites Datenmaterial aus verschiedenen politischen Kulturen stützen zu können.<br />
<strong>Der Einfluss von Interpersoneller Kommunikation und Massenkommunikation auf die Wahlentscheidung<br />
</strong> Die Fragestellung richtet sich auf zwei verschiedene Formen der Kommunikation, die interpersonelle Kommunikation &#8211; Gespräche mit Mitmenschen – und Massenkommunikation, also vermittelte Einwegkommunikation.<br />
Gerade die Bedeutung von interpersoneller Kommunikation bei der politischen Meinungsbildung wird im Zeitalter des Diskurses über Teledemocracy und der damit einhergehenden Vorstellungen von der Allmacht der Medien oft in den Hintergrund gedrängt und stark unterbewertet. Dabei ist es durchaus Schmitt-Beck als Verdienst anzurechnen, deren Wirkung zu betonen und der vermittelten Kommunikation gegenüber aufzuwerten.<br />
Dafür lassen sich auch Beispiele finden: nach den TV- Duellen der letzten Wahl wurde von den Meinungsforschern immer wieder darauf hingewiesen, dass die Bewertung der Wähler erst nach der Medienberichterstattung, inklusive der Bewertung der Meinungsmacher und der Diskussion im Alltag abgeschlossen sein wird.<br />
Die Umfragen nach den Duellen müssen den Einfluss dieser Diskussionen auf die Meinungsbildung unberücksichtigt lassen, da sich dieser Einfluss für Umfragen praktisch nicht operationalisieren läßt. Hier muss man sich an Grundlagenstudien wie diese halten, um Einsichten in die Dynamiken der Meinungsbildung zu bekommen.<br />
Schmitt-Beck kommt zu dem Schluss, dass das persönliche Gespräch zwar quantitativ hinter der massenmedial verbreiteten Information zurücksteht, aber dass es oft die wirkungsvollere Informationsquelle ist.<br />
Politische Kommunikation und Wählerverhalten bietet interessante Einblicke in politische Meinungsbildungsprozesse aufgrund eines ausgefeilten Modells der Wahlentscheidung, welches alle Informationsquellen berücksichtigt und den Stellenwert interpersoneller Kommunikation betont. Darüber hinaus ist das interkulturell vergleichende Design hervoruzuheben, das auf einer breiten Datenbasis verallgemeinerbare Schlußfolgerungen erlaubt.<br />
Das Buch ist allerdings nicht als Einführung in das Thema geeignet, sondern wendet sich an Personen, die mit den Methoden der Sozialwissenschaften bereits gut vertraut sind.</p>
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		<title>Parteien sind doch käuflich</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/neuwahlen-zum-bundestag-2005/wahlkampfbundestagswahl05parteienkaeuflichpeick050825-shtml-2910/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tpeick]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2005 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuwahlen zum Bundestag 2005]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[
                            In der realen Welt würde obige Aussage sofort – und zu Recht - einen gewaltigen Sturm der Entrüstung auslösen, nicht jedoch in den scheinbar unergründlichen Weiten des WorldWideWeb: Dort sind Parteien - ganz legal und völlig legitimiert – käuflich. Kein empörter Aufschrei der sonst oft so sensiblen Internetgemeinde ist zu vernehmen, im Gegenteil: Es wird gezockt, was das eigene virtuelle oder auch reale Kapital hergibt.
                          ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">
                            <strong>In der realen Welt würde obige Aussage sofort – und zu Recht &#8211; einen gewaltigen Sturm der Entrüstung auslösen, nicht jedoch in den scheinbar unergründlichen Weiten des WorldWideWeb: Dort sind Parteien &#8211; ganz legal und völlig legitimiert – käuflich. Kein empörter Aufschrei der sonst oft so sensiblen Internetgemeinde ist zu vernehmen, im Gegenteil: Es wird gezockt, was das eigene virtuelle oder auch reale Kapital hergibt.</strong>
                          </p>
<p><!--break--></p>
<p>„Wahlbörsen“ heißen diese interaktiven Plattformen, die regelmäßig vor allen wichtigen realen Urnengängen angeboten werden und inzwischen eine eingefleischte, doch immer noch stetig wachsende Community um sich scharen. Bis zu 24 Stunden täglich – also de facto rund um die Uhr &#8211; werden (dunkel- oder hell-) rote, schwarze, grüne oder gelbe Aktien an den Mann oder die Frau gebracht – gehandelt wird die gesammelte politische Farbenlehre.</p>
<p>Im Unterschied zu klassischen Umfragen lautet die Frage, die sich der erfolgsorientierte Online-Händler stellt, nicht &#8220;Was würden Sie wählen?&#8221; sondern: &#8220;Was glauben Sie, werden die Anderen wählen?“ Und so kaufen und verkaufen selbst überzeugte Gysi-Anhänger die Merkel- und Stoiber-Aktien, wenn sie davon überzeugt sind, dass diese Partei unter- bzw. überbewertet ist. Auch Fischers Friends und Westerwelles Jecken gehen beinahe friedlich Hand in Hand, wenn es gilt, mit Schröders Aktien womöglich ein Schnäppchen zu jagen. (Der Ahnungslose mag ja fragen: Geht es auf diesen Handelsplätzen wirklich so friedlich zu? – Ja! Meistens jedenfalls, doch Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel – Und, wissen Sie, selbst die beste politische Freundschaft endet spätestens dann, wenn der andere mir andauernd die günstigsten Aktienpakete direkt vor der Nase wegschnappt…)</p>
<p>Dieses beinahe schon banal anmutende Verhalten mag den Erfolg der Wahlbörsen erklären, deren Prognosen häufig zuverlässiger sind als die Umfrageergebnisse der traditionellen Forschungsinstitute. Denn was für die Institute beinahe ein Umfrage-GAU darstellen würde, entpuppt sich bei den Wahlbörsen als Vorteil: Diese benötigen keine Repräsentativität, sondern nur die Entschlossenheit ihrer – freiwillig – teilnehmenden Händler. Unentschlossenheit und Antwortverweigerung gibt es zudem genauso wenig wie eine von der Größe einer Stichprobe abhängige Schwankungsbreite. Auch liegt hier die sogenannte kritische Masse viel niedriger, denn schon mit 50 Händlern lassen sich gute Prognosen „erspielen“.</p>
<p>Apropos „erspielen“: Ist dies wirklich nur ein Spiel? Nein! Die Donauuniversität Krems wertete diverse österreichische Wahlbörsen wissenschaftlich aus, verglich diese mit den Umfragen der Forschungsinstitute und kam zu folgendem Ergebnis: Bei den in der Alpenrepublik seit 1994 stattgefundenen Wahlbörsen betrug die Abweichung der virtuell „erspielten“ Prognose vom realen Wahlergebnis nur zwischen 0,9 und 3,1 Prozent. Vorhersagen, von denen viele Forsa- oder Emnid-Mitarbeiter oft nur träumen – sofern sie denn dieses zu träumen wagen. Selbiges gilt natürlich auch für die Kollegen von Infratest Dimap und der Forschungsgruppe Wahlen.</p>
<p>Auch zur bevorstehenden Bundestagswahl 2005 werden, wie üblich, diverse Wahlbörsen angeboten. Zumeist in Kooperation mit Zeitungen oder Zeitschriften, so auf<br />
                          <a href="http://www.ftd.de">www.ftd.de</a> oder<br />
                          <a href="http://www.zeit.de">www.zeit.de</a>. Selbst der Rosa-Riese mischt dieses Mal mit und präsentiert (nicht nur) seinen Kunden unter<br />
                          <a href="http://www.t-online.de">www.t-online.de</a> eine solche Handelsplattform. Alle eben genannten Börsen arbeiten allerdings mit dem Einsatz von realem Geld. Erst nach der Überweisung eines Betrages zwischen 10 &#8211; und 50 &#8211; Euro öffnet sich für den Händler das virtuelle Börsenfenster.</p>
<p>Seit Beginn dieser Woche steht der deutschsprachigen Trading-Community ein weiterer Börsenmarkt zur Verfügung. Auf<br />
                          <a href="http://www.wahlfieber.de">www.wahlfieber.de</a> findet der Handel ausschließlich mit virtuellem Geld statt. Und noch eines unterscheidet diesen Markt von seiner Konkurrenz: Als einzige Börse bietet er seinen Händlern eine Plattform zum direkten Austausch untereinander. Im „Wahlfieber-Forum“ können die Trader nach Lust und Laune über den tagesaktuellen Wahlkampf, sofern gewünscht auch über die Höhe der Fehlerquote in den neuesten Wahlumfragen oder über den sicherlich nicht mehr lange auf sich warten lassenden nächsten (ungewollten?) Versprecher eines Bundespolitikers und dessen mögliche negative wie positive Auswirkungen auf das zu erwartende Wahlergebnis diskutieren &#8211; und natürlich streiten.</p>
<p>Der Anbieter, die Wiener Agentur für neue Medien BDF-net, verspricht sich von diesem Diskussionsforum eine längerfristige Community-Bindung, da ihr „Wahlfieber“ als kontinuierliche Börse angelegt ist, die auch über die Bundestagswahl hinaus mit Erfolg bestehen soll.</p>
<p>
                            <br />
                            <strong>Thomas Peick ist freier Journalist, Mitglied des Medienrates der schleswig-holsteinischen Landesmedienanstalt ULR und Freier Mitarbeiter der Agentur<br />
                            <a href="http://www.BDF-net.com">www.BDF-net.com</a>.</strong>
                          </p>
<p></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Studie: Internetnutzer sind politisch aktiver</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wahlkampfpolkommintern-shtml-2987/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Seifert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Feb 2005 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilisierung]]></category>
		<category><![CDATA[politische Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Befragung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkonsum]]></category>
		<category><![CDATA[politische Aktivität]]></category>
		<category><![CDATA[politische Einstellung]]></category>
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					<description><![CDATA[                              Ein aktuelles Forschungsprojekt am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Technischen Universität Ilmenau untersucht den Einfluss des Internets auf die individuelle politische Kommunikation der Bürger
                            ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">Ein aktuelles Forschungsprojekt am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Technischen Universität Ilmenau untersucht den Einfluss des Internets auf die individuelle politische Kommunikation der Bürger</p>
<p><!--break--></p>
<p>Das Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Frage, ob die individuelle politische Kommunikation von Internet-Nutzern vielfältiger in der Art und intensiver im Umfang ist, als sie es ohne Netz-Zugang ist. Es sollen jedoch nicht nur Zusammenhänge zwischen der Nutzung eines Online-Zugangs und der politischen Kommunikation identifiziert werden, sondern vielmehr langfristige Veränderungen des Kommunikationsverhaltens über mehrere Jahre hinweg aufgezeigt werden. Politische Kommunikation wird in ihrer gesamten Breite untersucht, von der reinen Informationskommunikation (z.B. Lesen von Zeitung, Suche nach Informationen im Internet), über interpersonale Kommunikation (z.B. Unterhaltungen am Arbeitsplatz oder im Online-Chat) bis hin zur expressiven Kommunikation (z.B. Teilnahme an Demonstrationen, Schalten einer eigenen politischen Homepage).</p>
<p><strong>Internetnutzer sind politisch aktiver</strong></p>
<p>Als Ergebnis der Untersuchung kann festgehalten werden, dass die Internetnutzer generell politisch aktiver kommunizieren. Die „Ressourcen schonenden“ Aktivitäten wie das Lesen einer Tageszeitung, das Sehen von Fernsehnachrichten oder Gespräche mit Freunden über Politik werden häufiger und intensiver genutzt als aufwändigere Kommunikationsformen, wie die aktive Mitarbeit in einer Partei, das Schreiben von Leserbriefen oder das Starten einer Mailingaktion.</p>
<p>Hinterfragt man vor dem Hintergrund der vorliegenden Daten die These einer aktiven Teilhabe der Bürger an Politik, dann stellt man fest, dass sich auch mit einer Ausweitung des Kommunikationsrepertoires durch das Hinzukommen der „neuen“ Online-Kommunikationsformen die Bürger nicht in die Rolle von politischen Aktivisten versetzen lassen. Nur Wenige erstellen eigene Homepages mit politischen Inhalten oder wenden sich über das Internet an einen Politiker.</p>
<p><strong>Nachweis einer partiellen Mobilisierung durch das Internet</strong></p>
<p>Internetnutzer kommunizieren politisch aktiver als Nichtnutzer. Doch lässt sich die höhere Aktivität auch auf die Internetnutzung zurückführen? Das Paneldesign des Forschungsprojekts ermöglicht es, das Hinzukommen des Internetzugangs zum Kommunikationsrepertoire zu identifizieren: den Zeitraum, in dem Nichtnutzer zu Internetnutzern werden.</p>
<p>Für diese – wenn auch mit 82 Personen relativ kleine – Gruppe von Befragten lässt sich letztlich die Internetnutzung als erklärungskräftiger Faktor für die intensivere Kommunikation teilweise bestätigen: Signifikant nachweisen lässt sich der „Netzeffekt“ für die Formen der Informationskommunikation, wie das Suchen politischer Informationen im Internet oder das Sehen von TV-Magazinen, jedoch nicht für interpersonale und expressive Formen, wie Gespräche über Politik bzw. Behördenkontakte.</p>
<p><strong>Neue Demokratie durch das Internet?</strong></p>
<p>Aktuell wird am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft weiterführend untersucht, ob sich ein Einfluss soziostruktureller Merkmale wie beispielsweise Alter, Geschlecht der Bürger auf die Wirkung des Internets auf die individuelle politische Kommunikation nachweisen lässt. Hintergrund ist die Frage, ob durch das Netz nur bestimmte Teile der Bevölkerung zu aktiver politischer Kommunikation „mobilisiert“ werden können, oder ob es sich um einen generellen Effekt handelt.</p>
<p><strong>Zur Untersuchungsmethode</strong></p>
<p>Bei der Erhebung handelt es sich um eine telefonische Befragung eines Panels, das für die deutschsprachige Wohnbevölkerung ab 16 Jahren repräsentativ ist. Seit 2002 werden so jährlich etwa 1.400 Bundesbürger nach ihrem Medienkonsum und ihren politischen Einstellungen und Aktivitäten befragt. Aktuell wird bereits die vierte Befragungswelle durchgeführt. Das Projekt wird noch bis Ende 2005 von der DFG gefördert.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Traue keiner Statistik, die&#8230;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/traue-keiner-statistik-die-3007/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[shidde]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Feb 2005 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Repräsentativität]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Marktforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Befragung]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialforschung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="fett">
Mit dem Internet erschließt sich auch der Markt- und Sozialforschung ein neues Feld. Zeitschriften, Bundesämter und Forschungsunternehmen führen Umfragen durch, die online besucht und ausgefüllt werden können. Diese schnellen und unkomplizierten Online-Umfragen scheinen jedem den schnellen Weg zu mehr Informationen zu ebnen. Aber sind die Ergebnisse dieser Umfragen auch wissenschaftich nutzbar?
</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">
Mit dem Internet erschließt sich auch der Markt- und Sozialforschung ein neues Feld. Zeitschriften, Bundesämter und Forschungsunternehmen führen Umfragen durch, die online besucht und ausgefüllt werden können. Diese schnellen und unkomplizierten Online-Umfragen scheinen jedem den schnellen Weg zu mehr Informationen zu ebnen. Aber sind die Ergebnisse dieser Umfragen auch wissenschaftich nutzbar?
</p>
<p><!--break--></p>
<p>
Der <a href="http://www.spiegel.de/archiv/dossiers/0,1518,334706,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Uni-Spiegel</a> tut es, das<br />
<a href="http://www.umweltbundesamt.de/laermumfrage/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Umweltbundesamt</a> auch und<br />
<a href="http://www.perspektive-deutschland.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Perspektive Deutschland</a> sowieso. Sie führen Umfragen durch, die online besucht und ausgefüllt werden und dem Herausgeber alle gewünschten Informationen liefern sollen. Inzwischen gibt es sogar<br />
<a href="http://www.2ask.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unternehmen</a>, die im Internet schnell und unkompliziert das Erstellen einer Online-Umfrage anbieten und jedem den Weg zu mehr Informationen zu ebnen versuchen. Mittlerweile kann man sogar selbst (beispielsweise mit dem OpenSource CMS Mambo) eigene Umfragen schnell und einfach erstellen. In Anbetracht der Fülle an Online-Umfragen stellt sich jedoch die Frage, wie sinnvoll diese Methode ist und ob dieser Forschungsansatz wirklich zum Erfolg führt. Anders gefragt: sind die Ergebnisse dieser Umfragen repräsentativ? Sind sie ein Spiegelbild der Wirklichkeit oder liefern sie nur einen Ausschnitt, der unter Umständen der Wirklichkeit nicht gerecht wird?</p>
<p>Von Vorteil ist in jedem Fall die große Anzahl von Teilnehmern, die man mit dem relativ niedrigen Aufwand einer Online-Umfrage erreichen kann. Und dies zu einem Aufwand, der sich auch für kleinere Befragungen lohnt und große Umfragen teilweise überhaupt nur ermöglicht. Erst recht, da dieser Weg die Teilnehmer unabhängig von Uhrzeit, Tag oder anderen äußeren Umständen erreicht. Von Bedeutung ist auch die Tatsache, dass niemand nötig ist, der die Umfrage durchführt, also die Fragen stellt und damit ebenfalls die Ergebnisse beeinflussen kann. Denn auch die Erscheinung des Befragenden, sein Auftreten und die Situation an sich, haben Einfluss auf das Ergebnis der Befragung.</p>
<p>Aber auch die Methoden und Risiken von Umfragen liegen klar auf der Hand: Wie bei jeder Umfrage, beeinflusst die Aufmachung von Online-Polls den Teilnehmer, die Fragestellung und in diesem Fall noch der Weg, auf dem der Teilnehmer auf die Umfrage gestoßen ist. Schon damit sind die ersten Möglichkeiten eröffnet, den Befragten in einer Weise zu beeinflussen, die vielleicht nicht gewünscht ist, aber durchaus kalkuliert werden muss.</p>
<p>Dabei sind es nicht immer gleich die Suggestivfragen, die dem Teilnehmer eine bestimmte Antwort abringen, sondern vielleicht einfach nur die Reihenfolge und Anzahl der Fragen, insgesamt oder pro Abschnitt und die Menge der möglichen Antworten. Ein weiteres Risiko birgt ganz generell der Rahmen, in dem der Teilnehmer an der Befragung teilnimmt, und auf die bei einer Online-Befragung noch weniger Einfluss genommen werden kann, als bei Umfragen generell schon. Dies kann von Vorteil sein, birgt aber eben auch ein gewisses Risiko. In der Eile noch schnell die letzten Antworten gegeben, dabei der Tochter die Schuhe anziehen und schon ändert sich die Perspektive auf Deutschland. Zumindest zwischen Tür und Angel, zwischen 14.00 Uhr und 14.05 Uhr und zwischen Schreibtisch, PC, Teilnehmerin und Tochter. Hinzu kommt der Einfluss, den die Aufbereitung der Online-Umfrage auf den Teilnehmer vor dem PC oder Laptop nimmt. Kleinigkeiten wie Schriftgröße, Lesbarkeit und das generelle Design können dabei eine Rolle spielen. Hinzukommen Kriterien wie der persönliche Geschmack, da online der Kreativität des Umfragenden keine Grenzen gesetzt sind.</p>
<p>Prinzipiell gilt natürlich auch hier die Frage, ab wie vielen Teilnehmern eine Umfrage überhaupt repräsentativ ist: im Sinne der Annäherung an eine objektive Wahrheit &#8211; denn repräsentieren tut eine Umfrage immer etwas. Auch eine Online-Umfrage muss natürlich einen beträchtlichen Pool an Ergebnissen erst einmal sichern, bevor überhaupt an eine Auswertung der Ergebnisse gedacht werden kann. Und wenn diese Umfrage über einen zu langen Zeitraum läuft um diese Menge zu erreichen, dann hat sich die Stimmung vielleicht schon wieder geändert; die äußeren Umstände und der Rahmen führen zu einer Verschiebung der potentiellen Antworten und der Teilnehmer.</p>
<p>Ein weiterer Aspekt darf nicht außer Acht gelassen werden: wer sind diese Teilnehmer, die an diesen Online-Umfragen teilnehmen? Das Ergebnis wird schon allein dadurch beeinflusst, dass möglicherweise ganz bestimmte Menschen die Zeit haben, an Umfragen teilzunehmen. Auch hat nicht jeder einen Internetzugang. Wohl sind es auch nur bestimmte Menschen, die diejenigen Seiten aufrufen, die zu Umfragen führen. Damit handelte es sich um keine repräsentative Mischung aus der Bevölkerung, der nun im Kleinen entsprochen würde – außer vielleicht es handelte sich um eine Online-Umfrage unter Internetnutzern über ihre Internetnutzung.</p>
<p>Ein Risiko besonderer Art birgt die Online-Umfrage allerdings noch zusätzlich, das die Ergebnisse nicht sämtlicher Online-Umfragen relativieren soll, aber in Einzelfällen sehr beträchtlich ist: niemand kann kontrollieren, ob der Befragte die Wahrheit sagt. Dieses Risiko mag für Umfragen ganz generell gelten, wird aber durch die bereits erläuterten Begleitumstände der Online-Umfrage noch verstärkt. Die Möglichkeit, online mal ganz schnell und ganz unauffällig die eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen aufzupolieren, kann nicht ausgeschlossen werden.</p>
<p>Das mag bei Fragen zu persönlichem Empfinden, Geschmack oder sogar politischer Orientierung nicht so bedeutend sein und gilt wohl für jede Umfrage, ob nun online oder auf Papier. Wenn es aber um harte Fakten geht, so kann es eine ganze Umfrage zum Kippen bringen oder zumindest das Ergebnis in Frage stellen. Denn wenn keine Kontrolle darüber besteht, ob der Student wirklich nach sieben Semestern seine zwei Studiengänge mit Bravour bestanden hat, dann stellt sich doch die Frage, was von einer solchen Umfrage noch zu halten ist. Oder generell gefragt, was von der Methode der Online-Befragung zu erwarten ist, denn: glaube keiner Statistik, die vom Befragten selbst gefälscht werden kann!</p>
<p>Um diese Gefahren zu vermeiden und den Wert von Umfrageergebnissen zu steigern, können ein paar einfache Maßnahmen ergriffen werden: schon mit einem Mindestmaß an Transparenz erzielt man die nötigen Einblicke für den Interessierten. Dabei geht es um Informationen zur Methodologie und den Rahmendaten. Also die Fallzahl, die Definition von Untersuchungseinheiten, den Erhebungszeitraum und weitere Informationen, die bei der Interpretation der Ergebnisse relevant sind. Denn den Unterschied zwischen den nackten Daten und den interpretierten Informationen sollte man nicht unterschätzen.
</p>
<p>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Mehr Onliner dank Frauen-Power</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/nonliner-atlas-2002/wissensgesellschaftonliner2004-shtml-2836/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2004 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[(N)Onliner-Atlas 2002]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzerverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kluft]]></category>
		<category><![CDATA[(N)Onliner Atlas]]></category>
		<category><![CDATA[Demografie]]></category>
		<category><![CDATA[Emnid]]></category>
		<category><![CDATA[Internetnutzer]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Studie zeigt: Mehr Deutsche denn je nutzen das Internet. Ein Grund: Die Aufholjagd von Frauen. Stopp dem Jugendkult, fordern die Macher der Studie, da immer mehr über 50-Jährige surfen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Studie zeigt: Mehr Deutsche denn je nutzen das Internet. Ein Grund: Die Aufholjagd von Frauen. Stopp dem Jugendkult, fordern die Macher der Studie, da immer mehr über 50-Jährige surfen.<!--break--><br />
                    </p>
<p>33,9 Millionen Deutsche sind laut Initiative D21 online: Das entspricht 52,6 Prozent der Bundesbürger über 14 Jahren. Im Vergleich zum Vorjahr seien damit 1,8 Millionen Bundesbürger mehr im Internet unterwegs, aber das Wachstum verlangsame sich. Die Offliner seien mehrheitlich weiblichen Geschlechts, formal geringer gebildet und weisen ein niedrigeres Einkommen auf. Das sind Ergebnisse des<br />
                    <a href="http://www.nonliner-atlas.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(N)ONLINER Atlas 2004</a>, den TNS Emnid und die<br />
                    <a href="http://www.initiatived21.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Initiative D21</a>am 23. Juni in Berlin vorgestellt hat.</p>
<p>
                    <strong>Ziel bleibt im Visier</strong><br />
                    <br />Die Ergebnisse würden zeigen, dass &#8220;das Internet das dominante Medium werden wird“, sagte Alfred Tacke, Staatssekretär im Bundeswirtschaftministerium während der Präsentation. Trotz verlangsamter Wachstumsraten bekräftigte er das Ziel der Bundesregierung, in den nächsten Jahren die Zahl der Internet-Nutzer auf 75 Prozent zu erhöhen. Mitte Juli werde der Wettbewerb „Wege ins Netz“ gestartet, um Initiativen auszuzeichnen, die sich um die Erhöhung der Internetnutzung verdient gemacht hätten, verkündete Tacke.</p>
<p>
                    <strong>Frauen-Power im Netz</strong><br />
                    <br />Ein Großteil des Zuwachses der vergangenen zwölf Monate gehe auf das Konto der Frauen. Der Onliner-Anteil der weiblichen Bevölkerung stieg laut Studie von 42,1 Prozent in 2003 auf 45,6 Prozent. Im Gegenzug dazu stieg die Internet-Nutzung bei den Männern in 2004 nur geringfügig. Barbara Schwarze, Vorstandsmitglied D21, sprach von einer „Aufholjagd der Frauen“. Diese werde aber durch die Technikverliebtheit des Internets gebremst, sagte Frank Wagner von TNS Emnid.</p>
<p>
                    <strong>Mehr Kühe als Internetnutzer</strong><br />
                    <br />„Bänker sind drin, Landwirte nicht“, umschrieb Wagner die regionale Verteilung der Internetnutzung in Deutschland. Das festgestellte West-Ost-Gefälle der letzten Jahre weiche einem Stadt-Land-Gefälle. Im äußersten Norden Deutschlands (Schleswig-Holstein und Hamburg) sowie im Süden liegen laut Studie die Regionen mit der höchsten Onliner-Dichte. Berlin hat mit fast 58 Prozent auch in 2004 die Nase vorn. Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland sind die beiden Bundesländer, in denen im Verhältnis die meisten Offliner leben.</p>
<p>„Stoppt den Jugendkult im Netz“, forderte Wagner. Denn besonders hohe Zuwächse der Internet-Nutzung hat TNS Emnid auch bei der Generation der über 50-Jährigen festgestellt. 28,2 Prozent der so genannten „Best Ager“ seien mittlerweile online. Hohe Zuwächse stellt der (N)ONLINER Atlas 2004 in der Altersgruppe der über 60-Jährigen fest. Hier wuchs der Onliner-Anteil von 14,6 Prozent in 2003 auf 17,4 Prozent.</p>
<p>
                    <strong>Was ist ein Autofahrer?</strong><br />
                    <br />Doch wer ist der ominöse Onliner und was macht er im Netz? Auf diese Fragen entgegnete Tacke mit einer Gegenfrage: „Was ist ein Autofahrer?“ Er wolle Konsumenten nicht vorschreiben, wie sie das Internet nutzen. Deshalb habe man in der Studie nicht danach gefragt. Und Onliner werden so definiert: „Nutzer des Internets, unabhängig von Ort und Grund der Nutzung“, heißt es knapp dazu in der Studie.</p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 1.7.2004</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p></p>
<table cellspacing="0" cellpadding="2" width="390" border="0">
<tbody>
<tr>
<td align="middle">
                            <em><br />
                              <a href="mailto:redaktion@politik-digital.de?subject=Artikel:">Kommentieren Sie diesen Artikel!</a><br />
                            </em></p>
<p>                            <em><br />
                              <a href="/salon/diskussion/">Diskutieren Sie mit anderen in unserem Forum!</a><br />
                            </em><br />
                            
                          </td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr class="tidy-3" width="390" noshade="noshade" size="1" />
                    </p>
<p>
                      <strong>Weiterführende Artikel:</strong>
                    </p>
<ul>
<li>
                        <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/wissensgesellschaft/informationsgesellschaft.shtml">Regierung stellt „Informationsgesellschaft 2006“ vor</a><br />
                        
                      </li>
<li>
                        <a href="/edemocracy/netzkampagnen/emnid.shtml">(N)Onliner Atlas 2002</a><br />
                        
                      </li>
</ul>
<p>                    <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/nonliner-atlas-2002/wissensgesellschaftonliner2004-shtml-2836/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Kanzlermacher 2006</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/buecherreport/wahlkampf-kongress_artikel1-shtml-2762/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücherreport]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Politikberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Inszenierung]]></category>
		<category><![CDATA[politische Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[politische Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[
                              Der Tagungsband zum ersten studentischen Kongress für politische Kommunikation in Deutschland ist erschienen. Ein lohnender Rückblick auf kommende Trends für die Kanzlermacher von morgen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Tagungsband zum ersten studentischen Kongress für politische Kommunikation in Deutschland ist erschienen. Ein lohnender Rückblick auf kommende Trends für die Kanzlermacher von morgen.<!--break--></p>
<p>
                              <strong><br />
                              <br />Der Tagungsband zum ersten studentischen Kongress für politische Kommunikation in Deutschland ist erschienen. Ein lohnender Rückblick auf kommende Trends für die Kanzlermacher von morgen.</strong>
                            </p>
<p>Der Wahlkrimi zur vergangenen Bundestagswahl ist so manchem noch gut im Gedächtnis. Denkbar knapp hat Rot-Grün eine zweite Chance bekommen. Zeit zum Feiern blieb nicht, denn nach der Wahl ist vor der Wahl. 2004 ist das Superwahljahr: Tausende von Parteimitgliedern und Kampagnenhelfern stehen schon wieder in den Startlöchern. Die Europawahl sowie mehrere Landtags- und Kommunalwahlen stehen in diesem Jahr an. Pünktlich zum Superwahljahr 2004 geben Jenaer Studierende nun das Buch<br />
                            <a href="http://www.kanzlermacher.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Trends der politischen Kommunikation“</a> heraus. Im Tagungsband können Kampagnenmacher nachlesen, wie Politik interessant vermittelt wird und wie man sich gegen Politikverdrossenheit wehrt. Nicht zuletzt werden schon jetzt die Kanzlermacher zur Bundestagswahl 2006 gesucht. Sie sollen maßgeblich dazu beitragen, wer in zwei Jahren das Rennen macht.</p>
<p>
                            <strong>Ein Rückblick<br />
                            <br /></strong>Mit dem „Forum. Medien. Politik.“ fand im Frühjahr 2003 in Jena der erste studentische Kongress für politische Kommunikation in Deutschland statt. Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien debattierten mit Studenten über Trends für die Kanzlermacher 2006.</p>
<p>Das Bild der Politik &#8211; und wie es medial vermittelt wird &#8211; hat sich in den vergangenen Jahren rasant verändert. Der Terminus „politische Kommunikation“ ist in Deutschland kein Fremdwort. Politische Talkshows, TV-Duelle, Negative Campaigning, Online-Wahlkampf, Personalisierung, Inszenierung, symbolische Politik und Infotainment prägen unser politisches Alltagsverständnis. Politikerinnen und Politiker bedienen sich in immer professionellerer Formen der politischen Kommunikation. Die freie Wirtschaft und eigens entstandene Wirtschaftszweige verkaufen dazu die passenden Strategien und Kampagnen. Diese wiederum werden von Wissenschaftlern analysiert und von den Medien thematisiert. Das<br />
                            <a href="http://www.kanzlermacher.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Forum. Medien. Politik.“</a> bot einen Rahmen zu spannenden und strittigen Diskussionen. Von dem Kongress ging aber auch der Aufruf zur Weiterentwicklung der politischen Kommunikation in Deutschland aus.</p>
<p>„Die Notwendigkeit, dass die Parteien ihre Kommunikation weiter professionalisieren müssen, steht außer Frage“, sagte Matthias Machnig in Jena. „Ich gehe davon aus, dass sich die Tendenz von 2002 zur Bundestagswahl 2006 fortsetzen wird.“ Machnig war von 1999 bis Ende 2002 Bundesgeschäftsführer der SPD und verantwortlich für die Wahlkampfzentrale Kampa in den Bundestagswahlkämpfen 1998 und 2002. Er weiß sehr genau, wie man Wahlen gewinnt und wie man Politik und Politiker verkaufen kann. Mit dem Aufbau der Wahlkampfzentrale Kampa wurde dies eindrucksvoll gezeigt.</p>
<p>„1998 war auch der Anfang der Professionalisierung von Politik in Deutschland“, so Axel Wallrabenstein, PR-Berater der Agentur<br />
                            <a href="http://www.publicis.de" target="_top" rel="noopener noreferrer">Publicis Public Relations GmbH</a>. Deutschland habe dies lange Zeit verschlafen. „Jetzt sind wir auf dem Wege und können viel von Amerika lernen.“ Wallrabenstein hält langfristige Planungen und die politische „Großwetterlage“ für die entscheidenden Faktoren. „Nur wer aus Stimmungen Stimmen macht und dies kommunizieren kann, der gewinnt.“ Für Machnig, der jetzt in der Geschäftsleitung der internationalen Management- und Technologieberatung<br />
                            <a href="http://www.boozallen.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Booz Allan Hamilton</a> arbeitet, steht dagegen „Zukunfts- und Führungskompetenz zu signalisieren“ im Vordergrund. Doch was müssen die Kanzlermacher seiner Meinung nach noch zur Bundestagswahl 2006 beachten?</p>
<p>
                              <strong>Kanzlermacher 2006 gesucht: Elektronische Medien gewinnen an Bedeutung und weitere Trends für politische Kommunikation</strong>
                            </p>
<ul>
<li>Parteien haben klägliche finanzielle Mittel.
</li>
<li>Parteibindungen sind weiter rückläufig, die beiden Volksparteien haben etwa zehn bis zwölf Prozent Stammwähler, es wird immer mehr Last-Minute-Wähler geben.
</li>
<li>Personen und Bilder werden wichtiger, weil den Parteien in einer differenzierten Mediengesellschaft nichts als Personalisierung ihrer Spitzenkandidaten übrig bleibt.
</li>
<li>Klassische Werbung und professionalisierte politische Kommunikation werden bedeutender.
</li>
<li>Die Mediengesellschaft wird weiter eine wichtige Bedeutung haben. Die elektronischen Medien gewinnen in Zukunft an Bedeutung.
</li>
<li>Eine enorme Beschleunigung an Informationen und ein Überangebot an Medien wird es zunehmend schwieriger für die Politik machen, ihre Themen zu steuern.
</li>
<li>Meinungsforschung wird intensiviert.</li>
</ul>
<p>Wie auch immer es mit der politischen Kommunikation weitergeht, oder welche Ergebnisse aus den<br />
                            <a href="http://www.forummedienpolitik.de/aktuell.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Workshops in Jena</a> sich bewahrheiten, für Machnig stand fest: Die Parteien müssen sich weiter professionalisieren und gesteuerte Medienkampagnen organisieren. Und die politischen Kommunikationsstrategen müssen nachdenken, wie sie politische Symbole entwickeln beziehungsweise weiterentwickeln können. „Ich freue mich jedenfalls auf den Bundestagswahlkampf 2006, weil ich ihn nicht machen muss. Sondern mir einfach anschauen kann.“</p>
<p>
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		<title>Internet-Nutzung in Deutschland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2003 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internetnutzer]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzerverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Demografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Vier Studien untersuchen die Internet-Nutzung in Deutschland. 50 Prozent sind online. Und wer ist warum drin? Ob die Nutzer-Zahlen steigen oder nicht, bewerten die Studien unterschiedlich.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vier Studien untersuchen die Internet-Nutzung in Deutschland. 50 Prozent sind online. Und wer ist warum drin? Ob die Nutzer-Zahlen steigen oder nicht, bewerten die Studien unterschiedlich.<!--break--><br />
                    </p>
<p>Während einige Studien zu dem Ergebnis kommen, das die Internetnutzung in Deutschland weiter zugenommen hat, blieben laut der Forschungsgruppe Wahlen die Nutzerzahlen auf einem gleichbleibenden Niveau. Laut der Studie nutzen 55 Prozent der deutschen Erwachsenen das Internet im<br />
                    <a href="http://www.fgw-online.de/Ergebnisse/Strukturdaten_Internet/Strukturdaten_2003-10.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">III Quartal 2003</a> (pdf). Im Vergleich zu Zahlen des Vorjahres würde die Entwicklung sogar auf diesem Stand stagnieren. Im Gegensatz dazu formuliert die ARD/ZDF Online Studie (<br />
                    <a href="http://www.daserste.de/service/ardonl03.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">pdf</a>) eine Trendwende. Der Anteil der Internetnutzer wachse wieder schneller. 53 Prozent der bundesdeutschen Erwachsenen, das sind 34,4 Mio. Personen ab 14 Jahre, erwiesen sich als Internetnutzer. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil damit um 22 Prozent gestiegen. Zu einer ähnlichen Erkenntnis kommen auch die Autoren des (N)Onliner Atlas 2003 (tns emnid, Initiative D21), die ebenfalls ein schnelleres Anwachsen der Gruppe der Internetnutzer feststellen. Insgesamt 50,1 Prozent aller Deutschen sind laut dieser Studie Internetnutzer. Nach Einschätzungen des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (<br />
                    <a href="http://www.bitkom.org/index.cfm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BITKOM</a>) , veröffentlicht in der Studie<br />
                    <a href="http://www.studie-deutschland-online.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Deutschland Online“</a> der T-Online International AG, soll bis zum Jahr 2003 die Anzahl der Haushalte, die über einen Internetanschluss verfügen um 300 Prozent auf 12,6 Mio. Haushalte steigen.</p>
<p>
                    <br />
                    <strong>Nutzungsentwicklung Ost-West</strong><br />
                    <br />Während die ARD/ZDF Online Studie zu dem Ergebnis kommt, dass 46,1 Prozent der Ostdeutschen das Internet nutzen und dies vor allem dem wirtschaftlichen Gefälle zugeschrieben wird, sind 50,1 Prozent der Ostdeutschen laut der Forschungsgruppe Wahlen Nutzer des WWW. Der Anteil unterscheide sich zwar immer noch vom Anteil der Internetnutzer in Westdeutschland (56%), der Osten hole jedoch ständig auf. Der (N)Onliner Atlas 2003 beschreibt sogar keinen Unterschied zwischen dem Anteil der westdeutschen und ostdeutschen Internetnutzer. Der Osten verzeichne zusätzlich höhere Zuwachszahlen. Die Autoren vermeiden jedoch einen genauen Zahlenvergleich. Interessant ist in dieser Studie auch die Gegenüberstellung von Städten mit überdurchschnittlicher oder unterdurchschnittlicher Internetnutzung. So würde vor allen in Frankfurt am Main, Dresden und Stuttgard das Internet überdurchschnittlich genutzt. Dortmund, Leipzig und Essen bilden derzeitig die Schlusslichter.</p>
<p>Die Internetnutzer unterscheiden sich in weiteren demographischen Merkmalen. So sind immer noch vorrangig Männer im Internet unterwegs. Weniger als die Hälfte der Frauen nutze das Internet laut der ARD/ZDF Online Studie (42,3%9) und dem (N)Onliner Atlas (42,1). Die Forschungsgruppe Wahlen fand jedoch schon einen Anteil von knapp 50 Prozent weiblichen Nutzern heraus. Im Gegensatz dazu sind knapp 60 Prozent der Männer Internetnutzer laut der genannten Studien. Überdurchschnittlich häufig wird das Internet von jungen Menschen genutzt. Die Autoren der ARD/ZDF Online Studie nennen einen Anteil von 92,1 Prozent. Der (N)Onliner Atlas benennt diesen Anteil jedoch mit nur 80 Prozent. Des Weiteren unterscheiden sich die Internetnutzer laut der Forschungsgruppe Wahlen bezüglich ihrer Parteipräferenz. So sind 78 Prozent der Anhänger der Grünen und 74 Prozent der Anhänger der FDP Internetnutzer. Die Hälfte der Anhänger der CDU (56%) und SPD (52%) nutzen das Internet.</p>
<p>
                    <strong>Nutzungsstrukturen</strong><br />
                    <br />Inhaltlich beschäftigt sich hauptsächlich die ARD/ZDF Online Studie mit der Thematik, wofür das Internet im Allgemeinen genutzt wird. Nach der Nutzung von eMail werden vor allem Serviceleistungen des Internets im Sinne von Preistransparenz, Onlineshopping sowie interaktiver Spiele genutzt. Die Nutzer gehen dabei primär interessen- und zweckgeleitet vor.<br />
                    <br />Mit einem anderen Aspekt der Internetnutzung setzen sich die Studie „Deutschland Online“ und der (N)Onliner Atlas 2003 auseinander. So haben bereits 40 Prozent der Befragten das Internet im hohen Umfang zur Arbeitsplatzsuche genutzt. 65 Prozent beabsichtigen dies 2005 zu tun. Der (N)Onliner Atlas liefert dazu die Zahlen, wie viele der Gesuche erfolgreich verliefen. Von ca. 67 Prozent der Befragten, die das Internet für die Jobsuche nutzten, waren 11 Prozent in ihrer Suche erfolgreich.</p>
<p>
                    <br />
                    <strong>eGovernment noch in den Kinderschuhen?</strong><br />
                    <br />Die einzige Studie, die sich mit dem Aspekt eGovernment beschäftigt, ist „Deutschland Online“. So wurden die Teilnehmer gefragt, inwieweit ein Interesse bestünde, staatliche Verwaltungsabläufe auch online nutzen zu können. Über 70 Prozent der Bürger sind in hohem oder sehr hohem Umfang daran interessiert, Amtsgeschäfte wie z. B. KFZ-Zulassungen, Ausweisverlängerungen oder Ummeldungen online durchzuführen. Sie wären sogar bereit für diese Dienstleistung einen Betrag von durchschnittlich 5,67 € zu entrichten. Unternehmen würden für die digitale Abwicklung von Amtsgeschäften ungefähr 20 Euro bezahlen. Für Staat, Länder und Kommune gelte es deshalb, diese Potentiale zu erschließen.<br />
                    </p>
<p></p>
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		<title>Virtuelle Wahlkabine</title>
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		<dc:creator><![CDATA[alederer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2003 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 28. September wählen zwei österreichische Bundesländer neue Landtage. Erstmals auf Länderebene werden virtuelle Entscheidungshilfen im Internet eingesetzt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 28. September wählen zwei österreichische Bundesländer neue Landtage. Erstmals auf Länderebene werden virtuelle Entscheidungshilfen im Internet eingesetzt.<!--break-->
                    </p>
<p>Der politische Herbst wird heiß. 3 Bundesländer im deutschsprachigen Süden wählen neue Landtage. Die Landtagswahlen in Tirol und Oberösterreich werden am 28. September unser südliches Nachbarland beschäftigen. Bayern wählt am 21. September. Die Kampagnen der Parteien laufen bereits auf Hochtouren und auch das Internet wird von den Parteien wieder intensiv genutzt.</p>
<p>
                    <strong>Politische Bildung auf Landesebene</strong><br />
                    <br />Aber auch die politische Netzöffentlichkeit hat reagiert. In Tirol und Oberösterreich gibt es, wie zuletzt bei den Nationalratswahlen im Herbst, wieder diverse Angebote im Netz, wie die virtuelle Wahlentscheidungshilfe „<br />
                    <a href="http://www.wahlkabine.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlkabine</a>“ für die Landtagswahlen in Oberösterreich und Tirol sowie eine<br />
                    <a href="http://wahlboerse.tirol.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlbörse</a>, die für den tiroler Wahlgang das Ergebnis prognostizieren soll. Die Wahlkabine wird organisiert vom Institut für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung, Abteilung Politische Bildung (<br />
                    <a href="http://polbil.uibk.ac.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">IFF</a>) unter der Leitung von<br />
                    <a href="http://ulgpolbil.uibk.ac.at/per/fipe.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Prof. Peter Filzmaier</a> und dem<br />
                    <a href="http://www.t0.or.at/t0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Institut für neue Kulturtechnologien Public Netbase t0</a>. Die Wahlbörse ist eine Kooperation der Tiroler Tageszeitung mit dem IFF.</p>
<p>
                      <a href="http://wahlboerse.tirol.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                        <img decoding="async" height="168" alt="Wahlbörse" src="/egovernment/international/wahlboerse.jpg" width="220" align="left" border="0" /><br />
                      </a><br />
                      <a href="http://www.wahlkabine.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                        <img decoding="async" height="167" alt="Wahlkabine" src="/egovernment/international/wahlkabine.jpg" width="149" border="0" /><br />
                      </a>
                    </p>
<p>
                    <strong>Wahlkabine Oberösterreich</strong><br />
                    <br />Die Geschichte virtueller Wahlentscheidungshilfen geht zurück bis zum<br />
                    <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/wahlkampf/oewahl5.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nationalratswahlkampf 2002</a>, bei dem das IFF mit Partnern das erste derartige Projekt in Österreich startete. Die aktuellen Neuauflagen für die beiden Landtagswahlen sind in Österreich wieder eine Pionierleistung, weil es derartige Projekte auf Länderebene vorher noch nicht gab. Die Themen der Wahlkabine sind an die speziellen Umstände der Länderwahlen angepasst: Mehr noch als bei der Wahlkabine zur Nationalratswahl, geht es diesmal um konkrete, vor allem regionale Sachthemen. So wird man beim Durchlaufen der 25 Fragen beispielsweise gefragt: „Soll sich Tirol noch einmal für die Olympischen Winterspiele bewerben?“ „Soll Kunst, die die Hand beißt, von der Sie gefördert wird, weiterhin Fördermittel des Bundeslandes Oberösterreich erhalten?“</p>
<p>Die Idee hinter Tools wie der Wahlkabine ist, die Nähe oder Distanz der Einstellungen des Bürgers zu den Linien der einzelnen Parteien zu messen. Dem Wähler soll dadurch die Chance gegeben werden, sich über die Positionen der Parteien zu den wichtigsten Sachthemen zu informieren und sie mit seinen eigenen Einstellungen zu vergleichen. Der Wert für die politische Bildungsarbeit liegt neben der Information des Wählers über die Themen vor allem im Schaffen des Themenbewusstseins. Daraus folgt, dass Kompetenzen und politische Handlungs- und Gestaltungsspielräume von Länderregierungen aufgezeigt werden.</p>
<p>
                    <strong>Hohe Qualitätsstandards</strong><br />
                    <br />Bei der aktuellen Neuauflage wurde das Redaktionsteam, das für die Frageformulierung, das Erheben der Parteipositionen sowie deren Auswertung verantwortlich war, um einen wichtigen Kompetenzbereich erweitert: neben Politikwissenschaftlern waren auch Politikjournalisten eingeladen, ihre Kompetenz bei der Themenaufbereitung und der unmissverständlichen Formulierung der Fragen einzubringen.</p>
<p>Die aktuellen Wahlkabinen erfüllen, wie zuletzt auch schon die Wahlkabine bei der Nationalratswahl, die von den Initiatoren aufgestellten Qualitätskriterien von virtuellen Entscheidungshilfen. Demnach müssen der Transparenz wegen die Recherchequellen der Standpunkte der Parteien offen gelegt werden sowie die Methodik wissenschaftlich fundiert sein. Bei der Wahlkabine ist die Methodik, nach der die Antworten des Users mit den Positionen der Parteien verglichen werden, in einem eigenen Dokument nachzulesen.</p>
<p>Diese ersten beiden Wahlkabinen auf Länderebene sollen aber nicht die letzten gewesen sein. Wie Prof. Filzmaier bestätigt, gibt es sowohl Pläne als auch schon konkrete Vorgespräche zu Wahlkabinen für die beiden Landtagswahlen in Salzburg und Kärnten, die im Frühjahr 2004 stattfinden werden. Aber auch andere Verwendungsmöglichkeiten des Tools als Instrument der politischen Bildung über Wahlkämpfe hinaus sind angedacht, z.B. wahlkampfunabhängig als Vergleich zwischen Bürger- und Parteimeinung zu aktuellen Politikthemen auf Gemeindeebene oder zur Sachinformation und dem Schaffen von Themenbewusstsein in bestimmten Gruppen, z.B. bei Jugendlichen.</p>
<p>
                    <a href="http://wahlboerse.tirol.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                      <strong>http://wahlboerse.tirol.com</strong><br />
                    </a><br />
                    <br />Gemeinsam mit der Tiroler Tageszeitung startet das IFF zur Tirolwahl auch eine Wahlbörse zur Prognose des Wahlergebnisses. Der Vergleich mit Wahlbörsen auf Bundesebene zeigt Vor- und Nachteile des regionalen „Parteienmarktes“: Während Wahlbörsen auf Bundesebene des Öfteren dem Vorwurf ausgesetzt sind, sie würden nur die Ergebnisse der beinahe täglich veröffentlichten Meinungsumfragen widerspiegeln, lässt Prof. Filzmaier das in diesem Fall nicht gelten: „Während Landtagswahlkämpfen werden überhaupt nur eine Hand voll Umfragen veröffentlicht. Das kann keinen entscheidenden und durchgehenden Einfluss auf das Händlerverhalten haben.“ Ein problematischer Aspekt ist, dass bei Wahlbörsen zu Wahlen in Bundesländern die Gefahr von externen Händlern, also Teilnehmern, die in einem anderen Bundesland leben, groß ist. Denn das Prinzip, nach dem Wahlbörsen funktionieren, geht davon aus, dass den Teilnehmern alle Informationen über den Wahlkampf zur Verfügung stehen. Während aber bei einer Nationalratswahl der Wahlkampf im ganzen Bundesgebiet thematisiert wird, wissen z.B. Wiener über einen tiroler Wahlkampf nicht Bescheid und können damit die Ergebnisse verzerren.</p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
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<div class="tidy-2">Erschienen am 17.9.2003</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>                    <!-- Content Ende --></p>
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