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	<title>Metadaten &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Metadaten &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Verschlüsselung wird endgültig Mainstream</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Schuchmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2016 14:38:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Verschlüsselung]]></category>
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					<description><![CDATA[In kürzester Zeit hat sich verschlüsselte Kommunikation dank Whatsapp im Mainstream etabliert. Wo man vor ein paar Monaten noch Kommunikationspartner_innen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/download.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-149728 size-full" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/download.jpg" alt="Eine Hand hält ein Smartphone" width="640" height="280" /></a>In kürzester Zeit hat sich verschlüsselte Kommunikation dank Whatsapp im Mainstream etabliert. Wo man vor ein paar Monaten noch Kommunikationspartner_innen überzeugen musste, zusätzliche Messenger wie Signal oder Telegram zu installieren, profitieren heute über eine Milliarde Menschen, vielleicht sogar ohne ihr Wissen, von Verschlüsselung. Rufe nach Hintertüren zur Kriminalitätsbekämpfung werden allerdings immer lauter.</p>
<p>Wie am vergangenen Freitag angekündigt, führt Facebook nach der im April begonnenen Ende-zu-Ende Verschlüsselung von WhatsApp nun auch die Option ‚geheimer Unterhaltungen’ beim Facebook Messenger ein. Anders als bei WhatsApp werden also nur von Nutzern ausgewählte Unterhaltungen verschlüsselt. Der Gedanke hinter dieser Optionalität ist, so <a href="https://newsroom.fb.com/news/2016/07/messenger-starts-testing-end-to-end-encryption-with-secret-conversations/">Facebook</a>,  dass Nutzer_innen den Messenger geräteübergreifend gebrauchen wollen. Eine verschlüsselte Nachricht ist aber nur auf dem Ausgangs- bzw. Empfangsgerät lesbar. So soll also ermöglicht werden, den Messenger weiterhin für alltägliche Unterhaltungen auf Computern und Smartphones zu nutzen und bei Bedarf in den geheimen Modus zu wechseln.</p>
<p>Sowohl WhatsApp als auch der Facebook Messenger nutzen das Signal-Protokoll von Open Whisper Systems zur Verschlüsselung der Nachrichten. Das Protokoll ist Open-Source und kann potentiell von jedem auf Schwachstellen überprüft sowie für die Entwicklung von Ende-zu-Ende verschlüsselten Kommunikationstools verwendet werden. Vorteil bei WhatsApp und dem Facebook Messenger ist die Verbreitung der Services – anders als bei z.B. Signal, der App, die dem Protokoll seinen Namen gibt, muss man seine Kommunikationspartner_innen nicht erst davon überzeugen, den neuen Service zu installieren.</p>
<h3>Abhörgefahr durch Metadaten</h3>
<p>Der Teufel liegt allerdings wie immer im Detail. Zwar sind die Inhalte jeder Nachricht, die via Signal-Protokoll-Plattformen verfasst und versendet werden, verschlüsselt und nur von Absender und Empfänger lesbar. Ob darüber hinaus entstehende Metadaten, d.h. Verbindungsdaten wie Uhrzeit und Telefonnummer des Senders und Empfängers, aber gespeichert werden, liegt im Ermessen der Anbieter. Die Signal App tut das nicht – und wird deshalb wohl auch von Snowden und Konsorten empfohlen – WhatsApp und Facebook Messenger allerdings schon.</p>
<p>Die Gefahr liegt in der Aussagekraft solcher Metadaten. Zahlreiche Studien haben bereits nachweisen können, dass schon eine Handvoll scheinbar ‚anonymer’ Datenpunkte ausreichen, um Personen eindeutig zu identifizieren und Schlüsse über sie zu ziehen. Andererseits verzichten Facebook und WhatsApp aber darauf, die gespeicherten Verbindungsdaten für Data-Mining und darauf basierender personalisierter Werbung zu nutzen. Darin unterscheiden sie sich von Google. Potentiell analysiert würden die Metadaten also wohl nur zu Zwecken der Strafverfolgung. Die Verschlüsselung mag dementsprechend keine hundertprozentige Privatheit garantieren, ist aber dennoch ein großer Schritt in die richtige Richtung.</p>
<h3>Entschlüsselung für Sicherheitsbehörden?</h3>
<p>Missfallen findet diese Trendwende hin zur Privatsphäre allerdings bei Sicherheitsbehörden. Diese fordern immer wieder Hintertüren, also die Möglichkeit zur Entschlüsselung der Nachrichten, für Regierungsbehörden. Zuletzt erregte die Aufforderung des FBI an Apple, ihnen Zugang zum iPhone des Attentäters von San Bernardino zu gewähren, große Aufmerksamkeit. Dagegen spricht, dass eine Hintertür jegliche Verschlüsselungsanstrengungen untergrübe. Darüber hinaus wären nicht nur Sicherheitsbehörden in der Lage, durch die Hintertür in verschlüsselte Systeme einzudringen, sondern auch Kriminelle. Zudem ist Verschlüsselung nicht ausschließlich zur Absprache krimineller Machenschaften interessant, sondern auch für wirtschaftliche und politische Akteure, sowie Privatpersonen – um eben auch mal in einer geheimen Unterhaltung per Facebook Vertrauliches auszutauschen.</p>
<p>Im Hinterkopf sollte man dabei behalten, dass vertrauliche Inhalte auf WhatsApp und dem Facebook Messenger nicht sicher sind, solange Nutzer_innen die Gesprächsprotokolle weiterhin im Klartext auf ihren Geräten speichern und beispielsweise durch Beschlagnahmung, Verlust oder Diebstahl eines Gerätes ihre Daten ‚verlieren‘ können. Dennoch: Unterm Strich ist eine automatische Verschlüsselung ohne aktives Zutun der Nutzer ein großer Gewinn für den Datenschutz, weil zumindest das Abfangen oder Belauschen von Unterhaltungen unterbunden wird.</p>
<p><span class="licensetpl_attr">Titelbild: <a href="https://unsplash.com/photos/8G5DLKTadEU" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Smartphone</a> by </span><a href="https://unsplash.com/@seandubois" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span class="licensetpl_attr">Sean DuBois</span></a><span class="licensetpl_attr"> via <a href="https://unsplash.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">unsplash</a> licenced <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.en">CC0</a><br />
</span></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Meine Daten, deine Daten? &#8211; Digitale Presseschau KW38</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Rieder]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2014 14:54:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[ICANN]]></category>
		<category><![CDATA[Shoshana Zuboff]]></category>
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		<category><![CDATA[GCHQ]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute schon gegoogelt? Wenn wir uns im Netz bewegen, hinterlassen wir permanent Spuren. IP-Adressen, E-Mail-Daten, Informationen zu Suchanfragen. Doch was [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute schon gegoogelt? Wenn wir uns im Netz bewegen, hinterlassen wir permanent Spuren. IP-Adressen, E-Mail-Daten, Informationen zu Suchanfragen. Doch was kann man mit diesen Daten anfangen und warum ist es Zeit für einen Aufstand gegen die Datensammler? Außerdem in der Presseschau: Neues von der NSA und warum das Internet, wie wir es kennen, bald der Vergangenheit angehören könnte.</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p>http://www.youtube.com/watch?v=v4bt_RdmEDQ<br />
Syrien, Irak, die Ukraine – wer dieser Tage die Nachrichten einschaltet, wird zwangsläufig mit Kriegsbildern konfrontiert. Während in jenen Ländern täglich Menschen um ihr Leben kämpfen, gehört die Teilnahme an martialischen Kampfhandlungen für viele zum Freizeitvergnügen – zumindest in Videospielen. Mittlerweile gibt es allerdings interessante Alternativen zu den üblichen Kriegsspielen. Unser Video der Woche widmet sich intelligenten<span style="font-size: xx-small"> </span>Games, die zwar in Kriegskontexten spielen, die Protagonisten aber in einen moralischen Zwiespalt führen oder sogar in die Rolle von Zivilisten versetzten.</p>
<h3><a href="https://www.divsi.de/metadaten-was-sie-wirklich-verraten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mysteriöse Metadaten</a></h3>
<p>Ein Gespenst geht um. Ob in Bezug auf die NSA-Enthüllungen, in der Diskussion über die Vorratsdatenspeicherung und andere Datenschutzfragen oder wenn es um die Werbestrategien von Unternehmen geht: Der Begriff „Metadaten“ geistert momentan durch viele Debatten. Doch was sind Metadaten eigentlich genau? Sind sie wirklich so harmlos wie von Geheimdiensten, Wirtschaft und Politik gerne behauptet oder verraten die aggregierten Daten doch mehr über das Individuum als vielen von uns bewusst ist? Das Deutsche Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet gibt Antworten.<br />
<a href="https://www.divsi.de/metadaten-was-sie-wirklich-verraten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>divsi.de</em></a></p>
<h3><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/nsa-wie-der-geheimdienst-mit-dem-system-treasuremap-daten-sammelt-a-991496.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Schatzkarte der NSA</a></h3>
<p>Es gibt Neues von der NSA und ja, Sie ahnen es, es ist nichts Gutes. Wie der Spiegel unter Berufung auf Dokumente von Edward Snowden berichtet, arbeitet die NSA daran, das gesamte Internet zu kartographieren. <span style="font-size: xx-small"></span>Das Projekt könnte der NSA aber nicht nur helfen, Schwachstellen in Netzwerken zu entdecken, sondern auch, Informationen über Aufenthaltsort, IP-Adresse und benutzte Geräte einer Zielperson miteinander zu verknüpfen. Und für alle, die es nicht ohnehin schon längst vermutet hatten: Die Dokumente enthalten außerdem Anhaltspunkte dafür, dass NSA und GCHQ über Zugang zum Netz der Deutschen Telekom verfügen.<br />
<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/nsa-wie-der-geheimdienst-mit-dem-system-treasuremap-daten-sammelt-a-991496.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>spiegel.de</em></a></p>
<h3><a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/allensbach-analyse-der-groll-ueber-den-grossen-bruder-13157125.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ziemlich beste Freunde</a></h3>
<p>Diese permanente Berichterstattung über die NSA nervt Sie? Eigentlich ist das ja alles nicht so schlimm? Aufgabe von Geheimdiensten ist es nun einmal, zu überwachen. Und überhaupt: Die meisten von uns haben doch eh nichts zu verbergen. Wenn sie so denken, befinden Sie sich in guter Gesellschaft, denn eine aktuelle Studie zeigt nun, dass der Ärger über die Abhöraffäre bei den Deutschen weniger tief sitzt, als der Umfang der Spionagetätigkeiten und die mediale Berichterstattung vielleicht vermuten ließen. Kein Grund zur Sorge also um die transatlantische Freundschaft.<br />
<a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/allensbach-analyse-der-groll-ueber-den-grossen-bruder-13157125.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>faz.net</em></a></p>
<h3><a href="http://www.deutschlandfunk.de/internetverwaltung-zwischen-netz-imperialismus-und.724.de.html?dram:article_id=297623" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kampf um die Netzherrschaft</a></h3>
<p>Die Internet Cooperation for Assigned Names and Numbers (ICANN) ist wohl nur wenigen ein Begriff und das, obwohl sie eine der wichtigsten Organisationen im Netz ist, denn die ICANN verwaltet das Internet. Bisher stand sie unter amerikanischer Oberaufsicht, doch im März haben die USA angekündigt, diese Alleinherrschaft abzugeben. Seitdem streiten Regierungen, zivilgesellschaftliche Akteure und internationale Organisationen darüber, wer künftig das Internet regieren soll. Eine Lösung scheint schwierig und droht das Netz zu zerreißen.<br />
<a href="http://www.deutschlandfunk.de/internetverwaltung-zwischen-netz-imperialismus-und.724.de.html?dram:article_id=297623" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>deutschlandfunk.de</em></a></p>
<h3><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-digital-debatte/unsere-zukunft-mit-big-data-lasst-euch-nicht-enteignen-13152809.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aufbegehren gegen den „Überwachungskapitalismus“</a></h3>
<p>„Lasst euch nicht enteignen!“ lautet der Aufruf der amerikanischen Wirtschaftswissenschaftlerin Shoshana Zuboff und wendet sich gegen das Geschäftsmodell von Google, Facebook und Co. Datenspuren, die Nutzer ahnungslos im Netz hinterließen, würden von Unternehmen ausspioniert und mangels öffentlichen Widerspruchs zum eigenen Besitz umdeklariert. Ein Akt der Enteignung, gegen den wir uns zur Wehr setzen müssen, findet Zuboff.<br />
<a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-digital-debatte/unsere-zukunft-mit-big-data-lasst-euch-nicht-enteignen-13152809.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>faz.net</em></a><br />
Foto: Screenshot<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Ihr könnt euch kein Bildnis machen &#8211; Digitale Presseschau KW44</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nicolas Morgenroth]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2013 16:57:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Überwachungsskandal hat mithilfe von Angela Merkels Telefon wieder an medialer Präsenz gewonnen. Frank Schirrmacher ist schockiert und befürchtet, wie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Überwachungsskandal hat mithilfe von Angela Merkels Telefon wieder an medialer Präsenz gewonnen. Frank Schirrmacher ist schockiert und befürchtet, wie auch Ralf Wienken, das Aufkommen einer wesentlich gesteuerten Gesellschaft, die noch nicht einmal weiß, wie sie gesteuert wird. Derweil sehen Andere neue Sphären von Privatheit im soziotechnischen Raum des Netzes entstehen und Prof. Caja Thimm bewertet die Rolle der Social Media im zurückliegenden Wahlkampf. Schließlich veröffentlichen deutsche Katholiken ein Papier zu Netzpolitik und Tobias Kieber lässt Codes und Algorithmen eine nahezu christliche Botschaft sprechen: Ihr könnt euch kein Bildnis von uns machen.</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p>http://www.youtube.com/watch?v=ByXF0mCY5TM&#038;feature=youtu.be<br />
Rüttens Bullshit des Tages: Angela Merkel und die NSA. Am 09.02.2012 führte der Geschäftsführer von politik-digital.de, Steffen Wenzel, <a href="http://politik-digital.de/politik-digital-de-im-gespraech-mit-der-bundeskanzlerin/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ein Interview mit Kanzlerin Angela Merkel</a>. Wir freuen uns, dass tele5 das Interview als Grundlage für eine Sendung ihres Satireformats &#8220;Rüttens Bullshit des Tages&#8221; verwendet hat. Nun stehen Steffen Wenzel noch ganz andere Karrieren offen.<b><br />
</b><br />
&nbsp;</p>
<h3><a href="http://netzwertig.com/2013/10/28/big-data-und-ueberwachung-niemand-hoert-uns-zu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Von Überwachung zu Steuerung</a></h3>
<p>Ralf Wienken fürchtet zwei Dinge: Erstens, dass der Staat sich trotz aller Überwachungmaßnahmen im Big Data-Format gar nicht wirklich für uns interessiert. Zweitens, dass Daten und Desinteresse zur Grundlage politischer Steuerung werden. In einem Beitrag auf netzwertig.com vertritt Wienken die These, dass Metadaten, „also Daten über Daten“, die relevanten Informationen für Geheimdienste und Unternehmen seien. Es sei nicht interessant, was wir sagen, sondern wo, wann und wie wir es sagen. Mit diesen Metadaten könne nicht nur überwacht, sondern könnten durchaus auch allgemeine politische Entscheidungen fundiert werden. Für den Autor wäre das der wahre „Horror“.</p>
<h3><a href="http://www.kulturstiftung-des-bundes.de/cms/de/mediathek/magazin/magazin21/kappes/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mit Maschinen zu neuen Privatheiten</a></h3>
<p>In einem ausführlichen Beitrag im Magazin der Kulturstiftung des Bundes diskutiert Christoph Kappes die Möglichkeiten neuer Sphären von Privatheit in Zeiten digitaler Überwachung und Öffentlichkeit. Er vertritt die These, dass Privatheit nie durch einen selber kontrollierbar, sondern durch andere Menschen und Algorithmen bestimmt sei. Aufgrund der dauerhaften Beobachtung durch Maschinen passe sich Verhalten an und Vertrauen werde zerstört. Dem müsse durch neue Formen soziotechnischer Normen und Systeme entgegengewirkt werden, um Privatheit stabilisieren zu können. Denn „Privatheit ist ein soziales Konstrukt, und als solche nimmt sie auch im digitalen Raum neue Formen an“.</p>
<h3><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/amerika-ueberwacht-die-welt-europas-sputnik-schock-12643159.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Für den europäischen Aufbruch!</a></h3>
<p>Frank Schirrmacher ist schockiert. Für ihn ist klar, „die Ausspähung der Bundeskanzlerin in Zeiten der Euro-Krise ist näher an einem Insider-Geschäft als an einer Terror-Vermeidungsstrategie“. Auf faz.net sieht der Herausgeber der FAZ die Grenzen zwischen staatlicher Anti-Terror Überwachung und Markt- bzw. Konsumenten-Ausspähung von Unternehmen verschwimmen. Beide griffen „verheerend“ in unser Leben ein. Ebenso wie Ralf Wienken sieht Schirrmacher eine stark gesteuerte Gesellschaft vor sich, welche die Regeln der eigenen Steuerung nicht mehr kennt. Appellierend an die „brachliegende digitale Intelligenz“ fordert er einen europäischen Aufbruch Richtung Open Source, integre Netzwerke und Schengen-Cloud. Netzpolitik sei nicht mehr „twitternden Politikern als Spielwiese zu überlassen“.</p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/parallelwelt-big-data-du-kannst-dir-kein-bildnis-machen-1.1804584" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ihr könnt euch kein Bildnis machen</a></h3>
<p>Durch die Feder von Tobias Kniebe wird Filmkritik zu einer kurzen, aber grundlegenden Analyse eines der großen Probleme der digitalen Gesellschaft. Auf sueddeutsche.de fällt Kniebe die Unfähigkeit der Filme Inside Wikileaks und The Social Network auf, die Essenz von WikiLeaks und Facebook zu visualisieren: Codes und Algorithmen. Dabei werde „wahre Geschichte“ längst von diesen geschrieben. Für die Welt der Codes gäbe es allerdings keine Bilder und Überwachungsskandale und digitale Vernetzungen blieben abstrakt. „So abstrakt wie das Gefühl, dass man eigentlich Widerstand leisten müsste“.</p>
<h3><a href="http://www.medienpolitik.net/2013/10/social-mediafacebook-ist-eine-riesige-klatschborse/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Social Media im Wahlkampf und als umzäunte Gärten</a></h3>
<p>Die Analyse der Rolle der Social Media im Wahlkampf zur Bundestagwahl 2013 bleibt aktuell: Im Interview mit medienpolitik.net bietet die Professorin für Medienwissenschaft in Bonn, Caja Thimm, ihre Einschätzung. Dabei spricht sie über Unterschiede zur USA, die unterschiedlichen Funktionen von Social Media für Mobilisierung und Meinungsbildung und die Verknüpfung von analogem mit digitalem Wahlkampf. Zuletzt warnt sie vor der homogenisierenden Wirkung von Social Media und speziell Facebook, das die Strategie eines „Fenced Garden“ betreibe, wo „Cyber-Tribes“ bereits entstanden seien.</p>
<h3><a href="http://www.carta.info/65984/netzpolitik-auf-katholisch-hintergrunde-zum-zdk-papier/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Was machen denn die Katholiken im Netz?</a></h3>
<p>Das netzpolitische Grundsatzpapier des Zentralkomitees der deutschen Katholiken rief Verwunderung hervor. Während eine wenigstens zum großen Teil christliche Regierung das Thema gekonnt flach hält, erarbeitet der ZdK eine eigene Grundposition zu Netzpolitik. Felix Neumann, Mitverfasser des Papiers, erläutert auf Carta dessen Entstehung. So ließ eine im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung stark unterdurchschnittliche Netz-Affinität der katholischen Basis das ZdK den Blickwinkel der Beteiligungsgerechtigkeit annehmen. Mit dem Ergebnis hofft der Autor, konservative Netzpolitik „in eine bessere Richtung zu bewegen“ und insgesamt den Blick auf das Thema zu weiten.</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-10/hintergrund-nsa-skandal/seite-1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Übersicht zum NSA-Skandal</a></h3>
<p>Auf zeit.de hat Patrick Beuth eine etwas trockene aber informative Übersicht zum NSA-Skandal veröffentlicht. Unter den Kategorien „Geschichte“, „Überwacher“, „Überwachte“, „Ziele“ und „Reaktionen“ fasst Beuth den Skandal stichpunktartig zusammen.<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a></p>
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		<title>Schwierige Beziehungskiste &#8211; Digitale Presseschau KW 28</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/schwierige-beziehungskiste-digitale-presseschau-kw-28-130197/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alinka Rother]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jul 2013 15:40:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
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					<description><![CDATA[Kann #aufschrei kann die Beziehung zwischen den Geschlechtern wirklich dauerhaft verbessern? Und wie steht es mit der Beziehung zwischen Staat [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kann #aufschrei kann die Beziehung zwischen den Geschlechtern wirklich dauerhaft verbessern? Und wie steht es mit der Beziehung zwischen Staat und Bürger? Ist sie seit Prism in der Krise? Nachrichtendienste nutzen das digitale Beziehungsgeflecht, um sich Informationen über den Bürger zu verschaffen. Die Piratenpartei könnte das nutzen, um durch gemeinsamen Protest wieder eine Beziehung zum Wähler herzustellen, scheitert daran aber bisher. Und Google hat eine verdächtig enge Beziehung zu Adblock plus – dies und mehr in unserer Presseschau.</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=amwkAlYWy4Y" title="Daten-Selbstbedienungsladen: Internet. #Neuland, was nun?" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/amwkAlYWy4Y?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Überwachung im Internet – DAS Thema dieser Tage. Markus Beckedahl, Netzaktivist und Gründer des Blogs netzpolitik.org, gibt im N24-Hangout seine Einschätzung zum aktuellen Spionageskandal und zur Datensicherheit im Internet.</p>
<h3><a href="http://blogs.faz.net/deus/2013/07/10/aufbruch-ins-netz-1625/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ein Aufschrei für #aufschrei</a></h3>
<p>Der Hashtag #aufschrei entfachte eine riesige Debatte, die on- wie offline geführt wurde und bis heute andauert. Vor zwei Wochen erst wurde der hashtag  mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet.  Teresa Bücker schreibt im Blog der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von einer neuen Online-Debatten-Kultur, die durch #aufschrei entfacht wurde. Frauen hätten „sich über digitale Bündnisse selbst Bühnen geschaffen, die klassischen Präsentationsflächen gewachsen sind und diese herausfordern.“  Die entscheidende Vorbereitung auf die gesellschaftliche und mediale Diskussion habe  in den Online-Öffentlichkeiten stattgefunden. #hashtag verdeutliche nicht nur die Diversität der Frauen, die nach einer Welt ohne Sexismus und sexualisierter Gewalt verlangen, sondern  ermögliche es interessierten Männern und Frauen auch, in sozialen Netzwerken und Blogs stärkeren Einfluss auf Öffentlichkeit, etablierte Medien und Politik auszuüben.</p>
<h3><a href="http://blog.karlshochschule.de/2013/07/09/prism-break-warum-wir-als-demokraten-hier-dringend-raus-mussen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beziehungskrise</a></h3>
<p>Patrick Breitenbach von der Karlsruher Karlshochschule sieht eine Asymmetrie zwischen Staat und Bürger: Während der Staat nahezu alles über den Bürger wisse und ihn pauschal verdächtige, gebe der Staat kaum etwas von sich und seinen Methoden preis. Das führe zu einem Vertrauensbruch. „Ich, [der Staat], misstraue dir permanent, schenk du mir aber dein Vertrauen bei der kommenden Wahl. Das ist keine demokratische Beziehung, das ist Herrschaft“, so Breitenbach. Ein Abdriften in diktatorische Verhältnisse sei zwar nicht akut, die Möglichkeit dazu jedoch weniger denn je von der Hand zu weisen, mahnt Breitenbach.</p>
<h3><a href="http://wdrblog.de/digitalistan/archives/2013/07/metadaten.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wer mit wem und wie oft?</a></h3>
<p>Wer Metadaten besitzt, weiß, wer Absender und Empfänger einer  E-Mail- oder Chat-Nachricht sind, kennt aber nicht deren Inhalt. Trotzdem können sie eine ganze Menge aussagen, meint Jörg Schieb Blog des Westdeutschen Rundfunks. Ein aktuelles Forschungsprojekt des Massachusetts Institute of Technology zeige, dass Metadaten nicht nur offenbaren, wer mit wem wie häufig kommuniziert. Darüber hinaus  werden auch folgende Daten gespeichert: die Anzahl der gespeicherten Mails einer Privatperson, die Anzahl gesendeter und empfangener Mails pro Jahr, die Anzahl der Kontaktpersonen und der neuen Kontakte eines Jahres, den ersten und letzten Kontakt mit einer Person und die Struktur ganzer Gruppen. Ein Blick auf das Analysetool des MIT lohnt sich: Dort kann man auf Wunsch auch sein eigenes E-Mail-Konto analysieren lassen.</p>
<h3><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/macht-im-internet-was-qualitaet-ist-bestimmt-nur-google-12275630.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitale Bevormundung</a></h3>
<p>„Google reicht es offenbar nicht mehr, dass Menschen das Internet benutzen. Google möchte nun auch die Verhaltensregeln vorgeben“, stellt Stefan Schulz auf faz.net fest. Dies treffe weniger die privaten Internetnutzer, als vielmehr die Anbieter von Blogs und Podcasts. Google hatte angekündigt, künftig diejenigen Websites im Suchindex zu löschen oder herunterzustufen, die ihre Kunden nicht darüber aufklären, welche ihrer Inhalte bezahlte und welche „eigene“ seien. Außerdem entscheide Google darüber, welche Betreiber von Websites als Autorität auf einem bestimmten Gebiet gelten und damit ganz oben in der Suchanzeige erscheinen. Vergangene Woche wurde zudem bekannt, dass Google dem Anbieter des Werbeblockers „Adblock plus“ Geld dafür bezahlte, Werbung trotz des eigenschalteten Filters anzeigen zu dürfen. Schulz kritisiert vor allem, dass Google selbst weder Einsicht in seine Auswahlkriterien und Regeln, noch in den Algorithmus gewährt, der den Suchindex erzeugt.</p>
<h3><a href="http://www.cicero.de/berliner-republik/nsa-enthuellung-die-piraten-und-die-prism-steilvorlage/55044" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Chancentod</a></h3>
<p>Eigentlich hat Edward Snowden der seit Monaten im Umfragetief verharrenden Piratenpartei in Form der PRISM-Enthüllungen einen Zuckerpass par Exellence vor die Füße gespielt. Doch das Tor &#8211;  Aufmerksamkeit in der Sache und die 5-Prozent-Hürde – scheint wie vernagelt, der Ball will nicht hinein. Und das, obwohl die Piraten doch beste Voraussetzungen mitbringen, um sich beim Thema Datenschutz zu profilieren. Schließlich ist Datenschutz ein integraler Bestandteil des Wahlprogramms. Die Piraten aber glänzen im Zusammenhang mit dem Überwachungsskandal vor allem durch Einfallslosigkeit und können den Rückenwind nicht in positive Energie verwandeln. Das Ergebnis: Die Bürger bleiben erstaunlich indifferent bei dem Thema. Die berechtigte Frage von Tobias Wagner auf Cicero Online: Welche Gelegenheit könnte der Piratenpartei besser auf die große Bühne verhelfen als überbordende Überwachung?</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-04/harper-reed-datenschutz" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> </a></h3>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
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