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	<title>Mobilität &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Lernen und Vernetzen: Digitales Leben im Alter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas Hartmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2019 08:12:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Senior*innen, die den Eintritt in die digitale Welt wagen, erhoffen sich einiges von diesem Schritt. Und das zurecht, denn während wir Nutzer der Generation Y bereits mit der Bequemlichkeit und dem Unterhaltungsfaktor der digitalen Medien aufgewachsen sind, können Senioren durch digitale Tools neue Möglichkeiten der Vernetzung und der Mobilität für sich entdecken.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Das Bedürfnis nach Selbstbestimmung ist für ältere Menschen, nach der körperlichen und geistigen Gesundheit, der zweitwichtigste Faktor für ein erfülltes Leben, so eine <a href="https://www.generali.de/resource/blob/13860/b8ce6359be326245bf0e794e551fc75b/20170103-generali-altersstudie-2017-pdf-data.pdf">Studie</a>. Dies entspricht oft dem Wunsch, möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen zu bleiben und den Alltag selbständig zu bewältigen.</p>
<p>Genau dazu befähigen sie digitale Hilfsmittel. Wir haben bei Dagmar Hirche nachgefragt, Vorsitzende des Vereins „<a href="https://www.wegeausdereinsamkeit.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wege aus der Einsamkeit</a>“, der sich auch mit digitalen Mitteln gegen die zunehmende Isolation von Senioren engagiert. Bei den neuen Silver-Surfern erfreuen sich vor allem Kartendienste, Übersetzerprogramme, die Angebote der öffentlichen Verkehrsmittel wie beispielsweise der Bahn, aber auch Toiletten-Finder-Apps großer Beliebtheit; sie helfen älteren Menschen bei der Fortbewegung und Orientierung, berichtet Hirche. Mit digitalen Programmen können die User Gedächtnis- oder Mobilitätsprobleme kompensieren; die Informationsvielfalt im Netz fördert das lebenslange Lernen und kann Menschen in hohem Alter geistig fit halten.</p>
<p>Auch die Vernetzung und aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erfordert zunehmend die digitale Komponente. Sei es nun, um mit den Enkel*innen in Kontakt zu bleiben, die gerade ein Auslandssemester machen, sei es, um sich umfangreich über individuelle Interessen, das Weltgeschehen oder Angebote im eigenen Umfeld zu informieren. „Vieles gibt es heute nur noch digital, von leicht zugänglichen Informationen, über die Terminvergabe beim Arzt oder der Behörde, bis zu preiswerteren Angeboten“, so Dagmar Hirche.</p>
<h3>Antworten auf den digitalen Wandel</h3>
<p>Immer mehr Bereiche des Lebens finden in der digitalen Sphäre statt. Ältere Menschen bleiben dabei oftmals auf der Strecke, da sie von Entwicklern nicht als Zielgruppe wahrgenommen oder zu wenig berücksichtigt werden. Viele frühere Offliner haben zum Beispiel ein höheres Sicherheitsbedürfnis und sind vorsichtiger, was die Weitergabe von persönlichen Daten betrifft.</p>
<p>Dagmar Hirche schildert die Herausforderungen, denen sich ältere Menschen ausgesetzt sehen: „Sie verstehen die, in der digitalen Welt viel genutzte, englische Sprache nicht, haben Angst etwas kaputt zu machen oder in eine Abofalle zu geraten. Zudem gibt es einen Mangel an kostenfreien Möglichkeiten, den Umgang zu erlernen und gleichzeitig eine große Menge an neuem Wissen und Informationen, die erdrückend wirken kann.“</p>
<p>An diesen Stellen müssen Entwickler*innen, aber auch wir jüngeren Nutzer*innen ansetzen. Einerseits muss es Angebote geben, die auf ältere Nutzer zugeschnitten sind, denn viele bereits existierende Programme oder Apps wären für ältere Menschen eine immense Erleichterung im Alltag. Die Nutzung der Lieferdienste von Supermärkten ist hier nur ein Beispiel. Auch medizinische Angebote, wie beispielsweise telemedizinische Sprechstunden oder digitale Apotheken können gerade für diese Zielgruppe interessant sein. Andererseits sind jedoch auch wir Jungen in der Verantwortung, die nicht digitalen Menschen (nicht nur der älteren Generation) an die digitale Welt und bereits existierende Angebote heranzuführen und sie bei der Nutzung zu unterstützen.</p>
<h3>Neue Konzepte für digitale Vernetzung auf dem Land</h3>
<p>Aufgrund des Strukturwandels, der durch die Landflucht der jungen Generation und dem daraus resultierenden Schwund von Infrastruktur auf dem Land erfolgt, sind aber auch neue umfangreichere Konzepte mit digitalen Komponenten vonnöten, um Menschen im Alter ein Leben in ihrem gewohnten Umfeld zu ermöglichen.</p>
<p>Gerade in ländlichen Regionen sind ältere Menschen oft isoliert, hier gibt es laut Dagmar Hirche „noch weniger Angebote für Menschen 65 plus, es fehlt die nötige Infrastruktur und bei den politischen Gremien der Wille und die Forderung, dass Digitale Bildung nicht ab dem Renteneintrittsalter enden darf.“ Eine schlechte ärztliche Versorgung verschärft diese Situation noch und bedeutet für diejenigen, deren Mobilität, beispielsweise durch körperliche Beschwerden in Kombination mit mangelnden sozialen und familiären Kontakten im näheren Umfeld, eingeschränkt ist, oft frühzeitig den Weg ins Pflegeheim oder die Nutzung von mit hohem finanziellen Aufwand verbundenem privatem Pflegepersonal. Diese Situation widerspricht den Wünschen und Bedürfnissen der meisten dieser Generation Zugehörigen.</p>
<p>Die Vermittlung von digitaler Kompetenz und Unterstützung beim Erschließen der digitalen Welt wäre daher auch nur der Anfang. Um den Wünschen der Senioren gerecht zu werden, braucht es neue digitale, soziale Konzepte, die verschiedene Akteure vernetzen und durch die Bereitstellung digitaler Infrastruktur Menschen ein selbstbestimmtes Leben auf dem Land auch bis ins hohe Alter ermöglichen.</p>
<p>Eines dieser Konzepte, ist das Projekt „<a href="https://www.dorfgemeinschaft20.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dorfgemeinschaft 2.0</a>“ der Gesundheitsregion EUREGIO e.V. in der Modellregion</p>
<p><a href="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/06/Logo_Dorfgemeinschaft_CMYK-640x608-2.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-162524" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/06/Logo_Dorfgemeinschaft_CMYK-640x608-2.jpg" alt="Logo_Dorfgemeinschaft_CMYK-640x608" width="297" height="176" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/06/Logo_Dorfgemeinschaft_CMYK-640x608-2.jpg 640w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/06/Logo_Dorfgemeinschaft_CMYK-640x608-2-300x178.jpg 300w" sizes="(max-width: 297px) 100vw, 297px" /></a></p>
<p>Grafschaft Bentheim/Südliches Emsland mit sieben beteiligten Pilotkommunen. Zentrale Aspekte des Projekts sind mobile Gesundheitsangebote und die digitale Pflege durch Technisierung des Wohnraums. Ziel ist eine Steigerung der Effektivität durch Konzepte der Datenerfassung bei Pflegebedürftigen und die Vernetzung mit den Pflegenden. Durch Nutzung von IKT- (Informations- und Kommunikationstechnik) bzw. AAL-Technologien (Ambient Assisted Living/Alltagstaugliche Assistenzlösungen für ein selbstbestimmtes Leben) werden die Menschen befähigt, ihren Alltag zu einem großen Teil selbständig zu meistern, sind jedoch gleichzeitig durch die Datenübertragung an das mobile Pflegepersonal oder Angehörige abgesichert und im Notfall nicht auf sich allein gestellt. Verbunden werden diese Angebote mit einer Vernetzung der Dorfgemeinschaft über den „virtuellen Dorfmarktplatz“, über den eine gegenseitige Unterstützung, auch zwischen den Generationen, ermöglicht wird.</p>
<p>Ein weiteres Projekt ist das „<a href="https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-sm/intern/downloads/Downloads_Pflege/Innovationsprogramm-Pflege_Bericht_Technik_Walzbachtaler-Modell.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Walzbachtaler Modell</a>“ des Zentrums für Telemedizin Bad Kissingen. Auch hier geht es darum, die Pflege zu Hause zu vergleichbaren Kosten mit einer stationären Unterbringung zu ermöglichen. Dazu werden die verschiedenen Akteure der Pflege, also Vereine wie die Nachbarschaftshilfe, Privatpersonen, wie Angehörige oder Nachbar*innen, und professionelle Dienstleister*innen, über eine App verknüpft und so eine umfangreiche Betreuung sichergestellt. Auch dieses Konzept geht Hand in Hand mit einer Technisierung und Vernetzung des Wohnraums, um Sicherheit zu gewährleisten und die Versorgung an den Bedarf anzupassen. Ein sozialer Träger wie die Diakonie-Sozialstation koordiniert dann diesen sogenannten Bürger-Profi-Technik-Mix.</p>
<h3>Gemeinsam auf die Veränderungen vorbereiten</h3>
<p>In einer Gesellschaft, in der 2030 über 8% der Menschen über 80 Jahre alt sein werden und in der es bereits heute einen Pflegenotstand mit knapp 3 Millionen Pflegebedürftigen gibt, müssen Politik und Gesellschaft Konzepte fördern, die es älteren Menschen ermöglichen, sich selbst möglichst lange in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus zu versorgen. Dafür ist es gerade auf dem Land wichtig, mobile Angebote zu schaffen, um die Versorgung sicherzustellen. Und so die Entwicklung und Bereitstellung von Technik voranzutreiben, die älteren Menschen Sicherheit gibt und sie dazu befähigt ihren Alltag selbstständig zu meistern, während Angehörige und Pflegende dadurch mehr Zeit gewinnen, auf einer zwischenmenschlichen Ebene auf die Pflegebedürftigen einzugehen. Gleichzeitig kann die Vernetzung der Nutzer auch im Alter noch die Entstehung neuer sozialer Kontakte ermöglichen.</p>
<p>Die Vermittlung digitaler Kompetenz an ältere Menschen wird gerade zu einer gesellschaftlichen Kernaufgabe. Digital weniger affine Menschen brauchen bei der digitalen Transformation Begleitung, um für die Veränderungen der Pflege in den nächsten Jahren gewappnet zu sein, aber auch allgemein, um gesellschaftlich integriert zu bleiben.</p>
<p>Es wäre fatal in einer zunehmend digitalisierten Welt, eine so große Bevölkerungsgruppe, durch fehlenden Zugang zu einem wichtigen Teil gesellschaftlich relevanter Themen, auszuschließen.</p>
<p><strong>Photo by:</strong> <a href="https://unsplash.com/@elfcodobelf?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Andreea Popa</a> on <a href="https://unsplash.com/?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
<p><strong>Logo:</strong> <a href="https://www.dorfgemeinschaft20.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dorfgemeinschaft 2.0 </a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-2"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<title>New Mobility, IoT &#038; Industrie 4.0: NKF-Summit Vol. 5</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karina Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2019 10:37:31 +0000</pubDate>
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<p>Auch bei dem Dresden-Summit steht die Möglichkeit zum Netzwerken und Erfahrungsaustausch zwischen Corporates, Mittelständlern, Investoren und Startups im Mittelpunkt. Wie im vergangenen Jahr, begleitet politik-digital.de den Summit als Medienpartner.</p>
<p>Die Veranstaltung in der Gläsernen Manufaktur richtet sich an Unternehmen, die Impulse für die erfolgreiche Digitale Transformation suchen. Ziel ist die Verbindung von Corporates, Mittelständlern und Startups durch Vorträge, Best Practices und Matching Sessions. Panel-Diskussionen und Fallstudien zeigen Beispiele, wie Unternehmen zukunftsfähige Konzepte für die Digitale Transformation entwickeln. Zu den <a href="https://nkf-summit.com/vol5/speaker" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Speakern</a> zählen unter anderem Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), Ökonom und Autor Benedikt Herles, Finn Händel von Movinga, Gunnar Froh von Wunder Mobility und Sebastian Signer von Urmo.</p>
<p>Titelbild: <a href="https://nkf-summit.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">NKF Media </a></p>
<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-3" data-row="script-row-unique-3" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-3"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-5"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<title>Eine (App) für Alle – Mobilität der Zukunft</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/eine-app-fuer-alle-155707/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Voß]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Feb 2019 14:34:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[App]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung des ländlichen Raumes]]></category>
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<p>Wenn über die Zukunft der Mobilität geschrieben wird, dann geht es meist um autonomes Fahren. Egal ob <a href="https://www.sueddeutsche.de/auto/selbstfahrende-autos-deutsche-fahren-selbst-chinesen-lassen-fahren-1.4030435" target="_blank" rel="noopener noreferrer">autonom fahrende elektrisch angetriebene Autos</a>, <a href="https://www.mdr.de/wissen/faszination-technik/selbstfahrendes-e-bike-aus-magdeburg-100.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">autonom fahrende Fahrräder</a> oder Flugtaxen. Doch was bringen die autonom fahrenden Fahrzeuge, wenn man in einer neuen Stadt aus dem Zug oder dem Flugtaxi steigt und nicht weiß, was der beste, schnellste und günstigste Weg zum Ziel ist? Man könnte jetzt versuchen, den analogen oder digitalen Stadtplan zu studieren oder lädt sich eine Mobilitäts-App herunter. Doch dort offenbart sich das nächste Problem bei der Orientierung und dem Ticketkauf: <a href="https://www.mvg.de/services/mobile-services/fahrinfo.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">München</a>, <a href="https://www.bvg.de/de/Fahrinfo/Jederzeit-mobil" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berlin</a> oder <a href="https://www.mainzer-mobilitaet.de/aktuell/aktionen/details/artikel/abfahrtszeiten-in-echtzeit-fuer-mainz.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mainz</a>. Jede Verkehrsgesellschaft, die etwas auf sich hält, hat eine eigene App.</p>
<p>Die Zukunft wird multimodal sein – Personen nutzen mehrere Verkehrsmittel, um ans Ziel zu kommen. Vom Bus in den Zug umsteigen und die letzten Meter mit dem Leihrad zurücklegen. Auch hier haben die verschiedenen Anbieter eigene Apps und Anwendungen. Car2Go, Nextbike oder Call a Bike. Nicht in jeder Stadt gibt es die heimischen Anbieter – also jedes Mal eine neue App herunterladen und ein neues Benutzerkonto anlegen. Unpraktisch und zeitaufwändig.</p>
<h3>Insellösungen einzelner Verkehrsbetriebe nicht attraktiv</h3>
<p>Diese unübersichtlichen Angebote der Mobilitätsanbieter und ihrer Apps führt zu einer weiteren Attraktivitätssenkung der Angebote. Es fehlt der Anreiz und die Leichtigkeit öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, wenn die Nutzung die Handhabung der Apps nicht intuitiv nutzbar ist und keinen Spaß bringt. Das zeigt sich bereits beim Marktführer – der Deutschen Bahn. Diese ist als Mobilitätsdienstleister über die Tochterfirmen Flinkster und Call a Bike, neben dem Schienen und Busverkehr auch im Car- und Bike-Sharing-Business unterwegs. Aber anstatt diese Angebote in einer App zu bündeln, muss sich der Nutzer <a href="https://www.bahn.de/p/view/service/mobile/index.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sechs Apps</a> herunterladen, um alle Angebote für ein vollumfängliches, barrierefreies Reisen nutzen zu können.</p>
<p>Eine Lösung können Meta-Apps sein, die einem bei der Navigation durch den fremden Tarifdschungel und bei der Planung längerer Reisen behilflich sein. Apps wie Moovel, FromAtoB oder Qixxit bündeln die Informationen unterschiedlicher Mobilitäts-Angebote von Carsharing-Angeboten, über Bus- und Bahnverbindungen und bieten zumeist auch die gleichzeitige Buchung der Angebote. In einem Test stellte die <a href="https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article161798371/Wenn-fuer-Berlin-Hannover-ein-Taxi-fuer-429-Euro-vorgeschlagen-wird.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stiftung Warentest</a> jedoch fest, dass eigentlich alle Apps noch starken Verbesserungsbedarf aufweisen. In Berlin nehmen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mit der App Jelbi <a href="https://edison.handelsblatt.com/erleben/jelbi-neue-mobilitaets-app-fuer-berlin/23991188.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">einen neuen Anlauf</a>, die Mobilitätsangebote der Hauptstadt zusammenzufassen.</p>
<h3>Bei aller App-Entwicklung den ländlichen Raum nicht vergessen</h3>
<p>Auch wenn die Apps noch Probleme bei der Performance haben, kann die Zukunft jedoch nur in verkehrsartenübergreifenden Anwendungen liegen. Die Verkehrsbetriebe sollten aufhören, Insellösungen zu entwickeln, und die frei werdenden Ressourcen dafür nutzen, das bestehende Informations- und Mobilitätsangebot zu verbessern. Dazu zählt selbstverständlich eine gute digitale Präsenz, doch sollte dabei eine übersichtliche analoge Information an den Stationen und Haltestellen, besonders im ländlichen Raum, nicht vergessen werden. Denn was bringt die beste Meta-App, wenn auf dem Land keine ausreichende Netz- und Internetabdeckung gegeben ist, um diese zu nutzen und dazu der Bus nur zwei Mal am Tag fährt!<br />
<strong>Photo by:</strong> <a href="https://unsplash.com/@clemono2?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Clem Onojeghuo</a> on <a href="https://unsplash.com/?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-6" data-row="script-row-unique-6" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-6"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-8"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-8" data-row="script-row-unique-8" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-8"));</script></div></div></div>
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		<item>
		<title>Privater Emissionshandel für Flugpassagiere</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/metablockerarchives1182-privater-emissionshandel-fuer-flugpassagiere-html-2104/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[jdillmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Mar 2007 11:55:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosfair]]></category>
		<category><![CDATA[Emissionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Klimaschutz wird derzeit heiß diskutiert: Der UN-Klimabericht 2007 prognostiziert weltweit alarmierende Entwicklungen, in Australien wird die klassische Glühbirne verboten und die Deutschen sollen laut Renate Künast auf Fernreisen verzichten.
Der Bundesverkehrsminister Wolfang Tiefensee geht da gemäßigter vor und fordert, dass Landegebühren von Flugzeugen an den Schadstoffaustoß gekoppelt werden.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Klimaschutz wird derzeit heiß diskutiert: Der UN-Klimabericht 2007 prognostiziert weltweit alarmierende Entwicklungen, in Australien wird die klassische Glühbirne verboten und die Deutschen sollen laut Renate Künast auf Fernreisen verzichten.<br />
Der Bundesverkehrsminister Wolfang Tiefensee geht da gemäßigter vor und fordert, dass Landegebühren von Flugzeugen an den Schadstoffaustoß gekoppelt werden.</p>
<p><!--break--><br />
Die Idee, etwas gegen die hohe Umweltbelastung von Flugzeugen zu tun, ist nicht neu. Auf der Webseite der gemeinnützigen Organisation <a href="http://www.atmosfair.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">atmosfair</a> gibt es bereits seit 2004 einen Online-Emissionsrechner für Flugreisen.<br />
Das Konzept dahinter ist simpel: Passagiere können auf der Webseite freiwillig ein „Zertifikat“ für ihre Flugstrecke buchen und damit weltweit ausgewählte Klimaschutzprojekte unterstützen. Die Höhe der Spende wird an den berechneten Emissionsdaten bestimmt.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Von E zu M &#8211; &#8220;Government&#8221; in der 2,5. Generation</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/egovernment-bund-vonezum-shtml-3048/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jun 2003 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
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					<description><![CDATA["Abgeholt werden, wo man steht", hieß das Versprechen des E-Government an den Bürger. Doch der Weg führt fort zum sogenannten M-Government.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Abgeholt werden, wo man steht&#8221;, hieß das Versprechen des E-Government an den Bürger. Doch der Weg führt fort zum sogenannten M-Government.<!--break-->
                    </p>
<p>Die Mobilmachung der Daten, der Verwaltung vor Augen zimmern virtuelle Rathäuser, digitale Bürgerämter und Online- Behörden fleißig an elektronischen Schaufenstern, Formularkästen und Transaktionsdiensten. Weniger prominent schicken sich einige Angebote auch an, bis in die Hosentasche oder auf die Handflächen des Bürgers vorzudringen: vom E-Government führt der Weg weiter zum M-Government, der mobilen Verwaltung, die Bürgern, Unternehmen und ihresgleichen tatsächlich dort begegnet, wo sie sind.</p>
<p>Wie sich dieses Zusammenkommen von Mobilität und E-Government gestalten lässt und welche Erfahrungen es bisher gibt, untersucht derzeit mit Unterstützung der<br />
                    <a href="http://www.eds.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EDS Deutschland GmbH</a> ein Projekt des<br />
                    <a href="http://www.ieb.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Institute of Electronic Business</a> (IEB) an der<br />
                    <a href="http://www.udk-berlin.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Universität der Künste</a> in Berlin anhand einer Analyse bestehender Anwendungen und begleitender Experteninterviews. Ziel ist die Konzeptionierung eines Angebotes, welches auf Potenziale und Barrieren optimal eingeht.</p>
<p>Das Mobile Government als Fortführung und Erweiterung des Electronic Government verspricht, einige der noch unerfüllten Versprechen digitaler Verwaltung einzulösen.<br />
                    <br />Die Verbreitung von Mobiltelefonen ist mit knapp 71% an der Gesamtbevölkerung höher als die Zahl der Internetnutzer, die zuletzt auf 51% beziffert wurde (Quelle:<br />
                    <a href="http://www.nfo-bi.com/bmwa/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.nfo-bi.com/bmwa/</a> (Mai 2003)).</p>
<p>
                    <strong>Verbreitung und Nutzerkompetenz</strong><br />
                    <br />Eine derart hohe Verbreitung gestattet es, über die Einrichtung eines Zugangs zu öffentlichen Dienstleistungen nachzudenken, welcher dem Kunden keine zusätzliche technische Infrastruktur wie einen Computer mit Internetanschluss als Teilnahmebedingung abverlangt. Neben Mobiltelefonen wächst auch die Zahl anderer Endgeräte, die auf mobile Datendienste via GPRS, W-Lan u.ä. (bald dann auch UMTS) zugreifen können.<br />
                    <br />Im verwaltungsinternen Bereich steht zudem eine Umrüstung von Analog- auf Digital-Funk an, welcher neben besserer und sicherer Sprachkommunikation auch breitbandigere Datendienste ermöglicht. Auch wenn sich dieses Projekt momentan noch in der Finanzierungsdebatte befindet, stehen die Planungen für die Fussball-WM 2006 als starkes Argument den Verfechtern dieser neuen Technologie v.a. im Polizeibereich hilfreich zur Seite.<br />
                    <br />Insgesamt besteht demnach ein großer Pool an mobilen Endgeräten, die jetzt bzw. in naher Zukunft neben Sprache auch Daten unterwegs transferieren können. Die Kosten für die Datenübertragung sind überdies rückläufig und werden mit einer zunehmenden Verbreitung von Angeboten wie W-Lan Hotspots oder UMTS noch weiter sinken.</p>
<p>Mit der hohen Verbreitung einher geht eine zunehmende Nutzerkompetenz, insbesondere im Hinblick auf die Bedienung der Technik. Diese ist an sich relativ bedienerfreundlich aufgebaut, d.h. komplizierte Konfigurationsschritte entfallen in den meisten Fällen. Das Gerät steht zur Benutzung bereit, nachdem es eingeschaltet wurde. Die Limitierungen der Technologie (Speicher, Leistung, Anzeige) sind hier zudem von Vorteil, weil sie dem Nutzer vielmehr Einschränkungen auferlegen, die „fatale Spielereien“ wie an einem klassischen PC ausschließen. So ist die Nutzerakzeptanz generell wenig durch die Technologie bestimmt.</p>
<p>
                    <strong>Mehrwert des mobilen Zugriffs: situative Dienste</strong><br />
                    <br />Dem Anwender, der in diesem Fall Bürger, Unternehmer oder auch Teil der öffentlichen Hand sein kann, müssen Angebote unterbreitet werden, die ihm einen tatsächlichen Mehrwert (die Utility) liefern &#8211; Erfahrungen hinsichtlich der Nutzerakzeptanz, wie sie spätestens der „WAP-Flop“ aufzeigt. Eine Lösung ohne Problem ist technisch herausfordernd, nur interessiert sich kein Anwender für die dahinterliegende Technologie, wenn er einen Dienst nutzen möchte.</p>
<p>Während das Electronic Government Verwaltungsprozesse unabhängig von Öffnungszeiten gemacht hat, so entfällt durch den mobilen Zugriff die räumliche Gebundenheit wie sie ein klassischer Internetzugang erfordert. Ein Prozess kann situativ angestoßen, bearbeitet und abgewickelt werden: Dort, wo er anfällt. Dem eigentlichen Dienst kommt dadurch eine angenehme Beiläufigkeit und tatsächliche Entlastung zu, die dem eigentlichen Kundencharakter des Anwenders nachkommt.</p>
<p>
                    <strong>Wünsche und Realitäten</strong><br />
                    <br />Die Konnotationen der mobilen Verwaltung gehen auf den ersten Blick in diese Richtung. Hinter dem Begriff des mobilen versteckt sich jedoch weitaus mehr, neben unausgeschöpften Potenzialen auch einiges an Problemen. Die Benutzerseite (Usability und Utility) scheint am Vordringlichsten, aber auch rechtliche und Sicherheitsaspekte, mit denen Anwendervertrauen geschaffen und Vorschriften genüge getan werden sollen, gilt es zu berücksichtigen. M-Government kann allerdings auf die Erfahrungen des E-Government aufbauen, so dass viele Kinderkrankheiten von Anfang an ausbleiben.<br />
                    <br />Die ersten Ergebnisse des<br />
                    <a href="http://www.m-government.info" target="_blank" rel="noopener noreferrer">IEB-Projektes</a> deuten auf eine Annäherung von Entwicklern und Entscheidern an M-Government auf zwei Wegen an. Um das Ziel „mobil“ zu erreichen, wird oft zuerst die Abbildung von Prozessen auf mobilen Interfaces angestrebt, erst nachgeordnet wird der Versuch der Mobilmachung von Prozessen an sich gewagt. Auf beiden Wegen stehen neue Lösungen anderen Probleme gegenüber.</p>
<p>
                    <strong>Mobile Abbildung von Prozessen</strong><br />
                    <br />Die mobile Abbildung der Prozesse gestaltet sich auf der Bedienerseite schwierig. Schon Displaygröße und -auflösung verschiedener Handies eines Herstellers variieren z.T. stark. Unterschiedliche Betriebssysteme (<br />
                    <a href="http://www.symbian.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Symbian</a> auf dem Handy, auf dem PDA von Palm über Windows-Varianten bis zu Linux) erschweren die Ausgabe weiter. Hier ist der Kampf um die Standards noch nicht abgeschlossen, mit konvergierenden Endgeräten (Handy + PDA = Smartphone) geht der Wettbewerb in eine weitere Runde.<br />
                    <br />Glücklicherweise ist inzwischen auf Verwaltungsseite ein Standard dabei sich durchzusetzen.<br />
                    <br />Das<br />
                    <em>Online Services Computer Interface</em> (<br />
                    <a href="http://www.osci.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OSCI</a>) beschreibt einen Protokollstandard, mit dem rechtlich anerkannte, elektronisch signierte und chiffrierte Dokumente sicher ausgetauscht werden können. Um OSCI herum werden derzeit Austauschformate entwickelt, die Inhaltsdaten für bestimmte Fachverfahren, wie z.B. das<br />
                    <a href="http://www.osci.de/projekte/xmeld-projektbeschreibung.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Meldewesen</a>, beschreiben. Diese basieren vollständig auf XML und gewährleisten so Plattformunabhängigkeit. Pilotprojekte, wie die mobile Datenabfrage beim Berliner Landeseinwohnermeldeamt, zeigen auf, wie sich eine Prozessverkürzung durch M-Government realisieren lässt: In diesem Fall über eine HTML-Eingabemaske, die in den meisten mobilen Browsern angezeigt werden kann – denkbar ist dies genauso gut als WAP-Angebot oder über eine eigenständige Java-Applikation. Der Datentransfer findet über einen gesicherten OSCI-Proxy statt – bis zur Einführung nutzerseitiger Signaturlesegeräte allerdings nur als Umgehungslösung anzusehen.</p>
<p>Dieses Projekt (Meldeabfrage) hat aber neben der Veranschaulichung der Möglichkeiten auch Probleme aufgezeigt, die dem E-Government-Anbieter nicht unbekannt sind: Signierung und sichere Nutzerauthentifizierung.<br />
                    <br />Notwendig für komplexere Prozesse, bei denen vor allem sensible Daten transferiert werden, ist nach wie vor eine digitale Signatur. Mangels ausreichender Standardisierung und Interoperabilität (also z.B. die Möglichkeit, eine Signaturkarte bei einem anderen Anbieter als demjenigen, von dem die Karte herausgegeben wurde, verwenden zu können) ist die Verbreitung solcher Signaturen noch gering. Trotz verschiedener Initiativen, wie z.B. in Bremen, legen sich nach wie vor viel zu wenig mögliche Nutzer eine Signaturkarte plus entsprechendem Lesegerät zu. Auch die in einer Studie von<br />
                    <a href="http://www.kommune21.de/content/00002416.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mummert Consulting</a> geäußerten Bedenken hinsichtlich der begrenzten Gültigkeitsdauer werden diesen Trend nicht brechen helfen.<br />
                    <br />Für Anhänger des M-Government zuerst einmal ein vielversprechender Ansatzpunkt, enthält doch ein Mobiltelefon neben Eingabegerät (Tastatur) und Ausgabe (Display) auch ein Kartenlesegerät, in welchem die SIM-Karte steckt. Dienste wie das von e-plus vertriebene i-mode setzen genau auf diese Kombination, um den Kunden zu identifizieren und ihm personalisierte Dienstleistungen anzubieten. Sobald sich die Mobilfunkanbieter entscheiden, diese Schnittstellen offen zu legen, entsteht ein tatsächlicher Anreiz, Verwaltungsangebote mobil zu machen, die über das bestehende Maß an Information und gewisser Transaktion hinausgehen. Ebenso die Nutzung von biometrischen Scannern, die zunehmend bei marktüblichen mobilen Endgeräten zu finden sind, kann die Signaturfrage lösen helfen und das Entwickeln von Verwaltungsangeboten für diese Endgeräte belohnen.</p>
<p>
                    <strong>Mobilmachung von Prozessen</strong><br />
                    <br />Bis hierher geht die Entwicklung aber noch nicht über die Übertragung von bestehenden Prozessen auf andere Ausgabeformate hinaus. Zukünftig wird noch vielmehr an originär mobilen Anwendungen gearbeitet werden müssen, also an Angeboten, die ihren Wert erst durch die mobile Nutzung erhalten. Wie im M-Commerce heißen die Buzz Words hier „Personalisierung“ und „Location Based Services“, mit allen Versprechen und Befürchtungen.<br />
                    <br />Bei Experteninterviews im Rahmen des M-Government Projektes am IEB wurden Visionen geäußert, welche vom automatischen Ziehen einer Wartenummer beim weiterhin unvermeidlichen Amtsgang über personalisierte Informationssysteme (wie z.B. im<br />
                    <a href="http://www.mobiltour.info/mtour_botanischergarten.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Botanischen Garten Berlin</a> vorgemacht wird) und automatisiertes Fuhrparkmanagement bis hin zu papierlosen Dokumenten, die nur bei Bedarf abgerufen werden, reichen.<br />
                    <br />Die Realität ist davon noch entfernt. Die im Rahmen der Untersuchung aktueller M-Government Projekte bisher ausgewerteten Angebote und Konzepte zeigen, dass die größte Entwicklungsaktivität momentan auf der Informationsebene passiert. Hier findet sich mit knapp 40% das Gros der Angebote. Auf der Transaktionsebene finden sich ein Drittel der Angebote. Kommunikationsangebote bilden etwas mehr als 22% der bestehenden bzw. in der Entwicklung befindlichen Angebote.<br />
                    <br />Da die Vorreiter des mobilen Bezahlens sich nicht durchsetzen konnten, scheint es nicht verwunderlich, dass fast alle Dienstleistungen kostenlos sind, abgesehen von den üblichen Übertragungskosten. Ebenso sind mehr als 3/4 der Angebote nutzbar ohne weitere Identifizierungsschritte. Wo eine Anmeldung notwendig ist, geschieht dies in der Regel mit einer User/Passwort – Kombination.</p>
<p>Interessant bei all der Mobilität ist die derzeitig vor allem regionale Begrenzung von mobilen Angeboten, was aber den Trend beim E-Government zu Insellösungen widerspiegelt. Eine Integration verschiedener Dienste in eine Art mobiles Portal schafft bisher nur das im Rahmen von Media@Komm entwickelte Angebot der<br />
                    <a href="http://www.cm21.esslingen.de/mobiles/mobiles.html">Stadt Esslingen</a>.<br />
                    <br />Im verwaltungsinternen Einsatz mobiler Dienste scheint sich derzeit ein Stillstand bzw. eine Wartehaltung auszubreiten. Hier findet die geringste Entwicklungsaktivität statt, womöglich auch bedingt durch prekäre Haushaltssituationen und den zu wenig kommunizierten Mehrwert gerade im Hinblick auf Einsparungen und Optimierungen – über das E-Government hinaus. Indiz dafür ist auch die Verschiebung eines Fachkongresses zum Thema elektronische Verwaltung mit der Begründung, dass aufgrund der aktuellen<br />
                    <a href="http://www.egov-forum.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wirtschaftlichen Lage der öffentlichen Ämter und Einrichtungen</a> eine Hemmschwelle für Investitionen auf Seiten der Entscheider bestehe.<br />
                    <br />Die vorhandenen Standards scheinen fürs erste zu genügen, jedoch sind von Entwicklungen wie der Verbreitung von W-Lan (da es sich vornehmlich um regional begrenzte Dienste handelt) oder der Einführung von Digital-Funk neue Impulse zu erwarten.</p>
<p>An die verbleibenden Barrieren des M-Government wagen sich Entscheider und Entwickler zur Zeit noch sehr behutsam heran. Fragen des Datenschutzes, wie sie z.B. Location Based Services aufwerfen, werden zwar wahrgenommen, mangels ausgereifter Lösungen aber technisch weitestgehend umgangen. Die Bereitstellung von Informationen in verschiedenster Aufbereitung ohne Rückkanal ist insofern verständlich. Existierende Angebote dienen auf jeden Fall der Schaffung von erstem Nutzervertrauen und notwendigen Erfahrungen. Konzepte wie die<br />
                    <a href="http://www.mobued.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mobilen Bürgerdienste</a> in Berlin werden hier Vorreiter sein um das Potenzial von M-Government unter Beweis zu stellen:<br />
                    <br />M-Government hilft auf Verwaltungsseite, Prozesse, die im Backend durch E-Government bereits verbessert wurden, auch auf der Anwenderseite zu verbessern und ermöglicht so eine weitere Optimierung. Für den Bürger bedeutet es einen weiteren Zugangskanal, der ihm nun erlaubt, situationsbasiert mit der öffentlichen Hand zu interagieren.<br />
                    <br />Er kann sich abholen lassen, wo er steht.</p>
<p>Klas Roggenkamp ist Student am Institute of Electronic Business und Mitinitiator des Semester-Projektes „Mobile Government“, welches mit der Unterstützung der EDS Germany GmbH realisiert wird. Schwerpunktmäßig ist er für die erste Phase des Projektes (Recherche, Interviews, Analyse) verantwortlich.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mobiles Amt marschiert auf Titelseite</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/egovernment-bund-mobilamt-shtml-2849/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[cberghahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jan 2003 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Laptop]]></category>
		<category><![CDATA[Mobiles Bürgerbüro]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Berichterstattung]]></category>
		<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Kurier]]></category>
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					<description><![CDATA[Mobile Alleskönner]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mobile Alleskönner<!--break--><br />
                  <br />Das „Amt der Zukunft“ soll zwanzig Zentimeter im Durchmesser messen und sich bequem unter den Arm klemmen lassen. Warteräume, Abreißzettel, und Kassenschalter wären Vergangenheit. Der Bürger mache sich nicht länger auf den Weg, sondern die Behörde kommt zu ihm. Was sich anhört wie eine ferne Vision, soll in Berlin schon bald Realität werden: das mobile Bürgeramt. Die zentrale Rolle spielt das Endgerät, „ein mobiler Alleskönner“, der nicht nur alle relevanten Informationen zuverlässig abrufen und anzeigen, sondern auch drucken, Dokumente einlesen, Signaturkarten überprüfen sowie Gebühren, etwa per EC-Karte, einziehen können. „Das Vorhaben ist revolutionär“, heißt es auf der Seite von<br />
                  <a href="http://www.berlin.de/SenWiArbFrau/ProjektZukunft/egovernment/initiativen-projekte/rahmen_breitbandmobil_initiativen_ivu.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Projekt Zukunft</a> der Stadt Berlin. Geplant ist, dass die Sachbearbeiter der Bürgerämter mit ihren mobilen Endgeräten Verwaltungsangelegenheiten direkt beim Bürger erledigen können. An Orten wie Krankenhäusern, Seniorenheimen, Schulen und Kindertagesstätten würden davon insbesondere die Bevölkerungsgruppen profitieren, für die der Gang zum Amt zu weit oder der Weg über das Internet nicht möglich ist. Geplant ist, dass die mobilen Bürgerdienste alle Behördengänge zu Wohngeld, Familien- und Jugendangelegenheiten, Ausländerangelegenheiten, Sozialleistungen, Pass- und Personalausweisangelegenheiten oder Fundsachen umfassen sollen. Das vom Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen des Wettbewerbes<br />
                  <a href="http://www.mobilmedia-info.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;MobilMedia&#8221;</a> geförderten Projekt Bürgerdienste der Berliner Senatsverwaltung für Inneres trage die Anforderungen der Bürgerämter an die Entwickler des „Alleskönners“ heran. Geplant ist es, dass die Dienste ab 2004 stadtweit abrufbar sind. Davor sollen sie in den Bezirken Pankow und Spandau erprobt werden.</p>
<p>Seit einem halben Jahr arbeitet das Berliner Softwarehaus<br />
                  <a href="http://www.ivu.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">IVU Traffic Technologies AG</a> gemeinsam mit dem<br />
                  <a href="http://www.hhi.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Heinrich-Hertz-Institut</a> an dem Vorhaben. Nach ersten Besuchen der Bürgerämter, einer Analyse der Anforderungen und detaillierter Datenerhebung haben die Entwicklungsteams ihre Arbeit aufgenommen. Institut und Unternehmen haben eine erste Demo-Version des mobilen Start-Infosystems über Wireless-LAN fertiggestellt. Am 10. Dezember wurde der Kooperationsvertrag zwischen den Partnern Heinrich-Hertz-Institut, der IVU Traffic Technologies AG und der Senatsverwaltung für Inneres geschlossen. Als Förderung erhält das Land Berlin bis 2004 760.000 Euro vom Bundeswirtschaftsministerium.</p>
<p>
                  <strong>Kooperation zwischen Berlin und Bremen</strong><br />
                  <br />Auch das Bundesland Bremen schließt sich dem Projekt an und hat die IVU Traffic Technologies AG beauftragt, das Informationssystem für Bürgerämter auf die neuen lokalen Dienstleistungszentren Bremens zu installieren. Grundlage für den Auftrag ist das Verwaltungsabkommen der Länder Berlin und Bremen über die Zusammenarbeit im E-Government. Auf der Basis dieser Vereinbarung macht das Land Berlin den Einsatz der IT-Lösung für die Berliner Ämter auch in den Bremer lokalen Dienstleistungszentren möglich und liefert die organisatorischen Grundlagen und Fachinhalte. Die IVU ist für die Realisierung des Systems zuständig. Weitere Projektpartner sind die<br />
                  <a href="http://www.ikv.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">IKV++ Technologies AG</a> und die<br />
                  <a href="http://www.psi.de">PSI AG</a>.</p>
</p>
<table cellpadding="2" width="134" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33" height="16">
<div class="tidy-2">Erschienen am 16.1.2003</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                    <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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