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	<title>Museum &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Museum &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Kultur, Smartphone und Quadrate: QRpedia</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2014 13:40:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Über Jahrhunderte lagerten Artefakte in den Archiven der Museen und erhielten nur Beachtung von Forschern, Wissenschaftlern und Museumskuratoren oder verstaubten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/QRVenus_crop.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-143121" alt="QRVenus_crop" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/QRVenus_crop.jpg" width="640" height="280" /></a>Über Jahrhunderte lagerten Artefakte in den Archiven der Museen und erhielten nur Beachtung von Forschern, Wissenschaftlern und Museumskuratoren oder verstaubten in Lagerräumen. Doch wie lässt sich kulturelles Erbe allgemein zugänglich machen?<b> </b><br />
„Wer will schon Werbung per QR-Code abrufen? Das ist blöd!“ sagte <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/User:Wittylama" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Liam Wyatt</a>, Wikimedia-Koordinator für Europeana und Gründer von GLAM, einem Projekt, das Galerien, Bibliotheken, Archive und Museen mit Wikipedia zusammenbringt, auf der Konferenz „<a href="http://www.zugang-gestalten.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zugang gestalten!</a>“ am Donnerstag im Hamburger Bahnhof in Berlin. Viel sinnvoller sei es doch, QR-Codes so einzusetzen, sodass sie einen echten Mehrwert für den Nutzer darstellen würden.<br />
2011 überlegten Terence Eden und Roger Bamkin, wie es wäre, wenn man in Museen mithilfe eines QR-Codes  auf die entsprechenden Wikipedia-Artikel direkt zugreifen könnte. Schließlich gibt es in Museen viele interessante Ausstellungsstücke zu sehen; die Texte zu ihnen jedoch meist sehr kurz und in der jeweiligen Landessprache.  Auf Wikipedia hingegen existieren zahlreiche vielsprachige Artikel. Es brauchte eine Anwendung, die kulturelle Einrichtungen und Wikipedia zusammenbringt. Angelehnt an das Online-Lexikon, wurde sie „<a href="http://qrpedia.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">QRpedia</a>“ getauft. Das Prinzip ist denkbar einfach: Wikipedia-Artikel werden von QRpedia in QR-Codes konvertiert und können dann mithilfe von QR-Codescannern eingelesen und in der mobilen Version abgerufen werden. Dabei werden dem Server auch Informationen zu den jeweiligen Spracheinstellungen des Nutzers zugespielt, sodass der angeforderte Artikel – soweit in der Sprache vorhanden – sofort angezeigt wird.<br />
Das hat zwei wesentliche Vorteile: Einerseits kann mehr Information bereitgestellt werden, ohne dass Museen eine inhaltliche Aufbereitung ihrer Ausstellungsstücke vornehmen müssen. Auch kann der Nutzer sich gezielter über die Exponate informieren, die ihn interessieren. Andererseits ermöglicht QRpedia ausländischen Besuchern durch die sprachliche Vielfalt einen besseren und informativeren Museumsbesuch. Das ist insbesondere für kleinere Institutionen ansprechend, die nicht die räumlichen und finanziellen Kapazitäten für mehrsprachige Infotafeln haben.<br />
Die QRpedia wurde im April 2011 im Rahmen der GLAM-Kooperation zwischen Wikipedia und dem <a href="https://shkspr.mobi/blog/2011/04/introducing-qrpedia/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Derby Museum and Art Gallery</a> vorgestellt und erfolgreich <a href="https://shkspr.mobi/blog/2011/04/introducing-qrpedia/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">getestet</a>. Seit Sommer 2011 haben freiwillige Wikipedianer 172 Artikel in über 60 Sprachen übersetzt.<br />
Das erste Museum, das in Deutschland mit Wikipedia kooperierte, war, ebenfalls 2011, das <a href="http://www.hamburgmuseum.de/de/wikipedia-im-museum/wikipedia-im-museum.htm#.VGsOQ2fOVVw" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Museum für Hamburgische Geschichte</a>. Seitdem arbeiten die Wikipedianer mit, schreiben, aktualisieren und übersetzen Artikel und digitalisieren nach und nach die Sammlungen und machen sie auf Wikimedia Commons digital verfügbar. Seit 2012 hat auch die QRpedia Einzug gehalten und ist in verschiedenen Ausstellungen im Hamburg Museum <a href="http://www.hamburgmuseum.de/de/wikipedia-im-museum/wikipedia-im-museum.htm#.VGsOQ2fOVVw" target="_blank" rel="noopener noreferrer">präsent</a>.<br />
Nicht nur Museen profitieren von Wikipedia. 2012 wurde die „<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Monmouthpedia" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Monmouthpedia</a>“ vorgestellt: In der walisischen Kleinstadt Monmouth lassen sich seitdem über 1000 QR-Codes über das ganze Stadtgebiet verteilt finden. Die abgedeckten Themengebiete reichen von wissenswertem zu öffentlichen Orten über Geschichte bis hin zu Flora und Fauna. Die <a href="http://monmouthshirelibraries.wordpress.com/2012/05/21/monmouth-library-first-in-the-world/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bibliothek von Monmouth</a> ist zudem die erste in der Welt, in der Bücher mit einem QR-Code versehen worden sind, um Informationen über  das Buch selbst abrufen zu können. In Bremen wurden 2013 im Rahmen der „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:WikiProjekt_Bremen/BremenpediA" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bremenpedia</a>“ 30 Infotafeln mit QR-Codes versehen; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:WikiProjekt_Bremen/QR-Code_2014" target="_blank" rel="noopener noreferrer">derzeit sind es 83</a>.<br />
Eine große Schwachstelle hat QRpedia dennoch: Ohne mobiles Endgerät kann ein Nutzer nicht auf die zusätzlich bereitgestellten Informationen zugreifen. Auch wenn die Mehrzahl heutzutage ein Smartphone oder Tablet besitzt – denjenigen, die es nicht tun, bleibt  der Zugang zu solchen Inhalten verschlossen. Dass viele Menschen noch offline sind während immer mehr Wissen online verfügbar ist, ist wahrscheinlich aber eher ein vorübergehendes Problem unserer Zeit. Die freiwillige Mitarbeit an Wikipedia sichert die Unabhängigkeit des Projekts. Die Freiwilligkeit bedeutet im Zusammenhang mit GLAM und QRpedia aber auch, dass nicht alle Artikel über Artefakte in Museen garantiert in allen Sprachen verfügbar sind. Das Schwarmintelligenz-Prinzip, auf dem Wikipedia basiert, garantiert weiterhin nicht zu 100 Prozent die Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Museen hingegen stützen und legitimieren sich durch fundierte Forschung zu ihren Ausstellungen, auf die wiederum Wikipedia-Autoren zugreifen. Wikipedia und Kultureinrichtungen – eine sehr spannende Kooperation, die ihr volles Potential entfaltet, wenn diese beiden Formen, Wissen zu akkumulieren, zusammengebracht werden.<br />
Bild: <a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pietro Zanarini</a>, QR-Code generiert via <a href="http://qrpedia.org/">QRpedia</a><br />
<a href="https://www.flickr.com/photos/initiatived21/15153754598" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a><br />
&nbsp;</p>
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		<title>Kunst auf CD</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2007 07:44:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p><b>Kunst auf CD</b></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Kunst auf CD</b></p>
<p><b>Nach dreijähriger Sanierung wurde die Alte Nationalgalerie auf der Berliner Museumsinsel Ende 2001 neu eröffnet. Zur Einweihung haben die Staatlichen Museen zu Berlin Preußischer Kulturbesitz (SMPK) einen Gesamtkatalog sowie eine CD-ROM herausgegeben. </b><b>Anstatt sich also den langen Warteschlangen vor der Alten Nationalgalerie auszusetzen, kann man während des ersten großen Ansturms gemütlich vom Desktop zu Hause in den Genuß der wunderbaren Kunstsammlungen gelangen.</b></p>
<p> Mit über 2000 Bildern und 900 Kurzbiographien der Künstler ist die CD ein hervorragendes multimediales Nachschlagewerk zur Kunst des 19. Jahrhunderts, von der Romantik bis zum Sezessionsstil. <br />&#8220;Mit einer Datensammlung von dieser Größe stehen wir im internationalen Vergleich gut da&#8221;, erklärt Dr. Andreas Bienert von der Abteilung Information und Kommunikation der <a href="http://www.smb.spk-berlin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SMPK</a>. Das Pariser <a href="http://www.louvre.fr/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Louvre</a> oder das <a href="http://www.metmuseum.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Metropolitan Museum of Art</a> in New York verfügt jedenfalls nicht über derartiges Angebot. Möglichst komplett sollte die CD sein, heißt sein Credo. Gemeinsam mit dem deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte in Marburg habe man sich auf ein puristisches Layout geeinigt. Der Vorteil dabei sei, dass die Benutzeroberfläche verschiedenen Bedürfnissen gerecht werde. So können Kunstexperten und interessierte Laien gleichermaßen davon Gebrauch machen. Zwar sollen mit der CD-ROM gerade junge Leute angesprochen werden, so Anne Wagner-Junker von der <a href="http://www.smb.spk-berlin.de/ang/s.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Alten Nationalgalerie</a>. Auf interaktive Elemente wurde jedoch bewusst verzichtet. Bienert betont: &#8220;Unser Anspruch war es, die schiere Masse der Sammlung zu dokumentieren&#8221;. </p>
<p>Wer noch nicht die Möglichkeit hatte, den Tempel der vornehmlich deutschen Kunst des 19. Jahrhunderts zu betreten, kann sich mit der CD-Rom einen Vorgeschmack verschaffen. Dabei verrät sie mehr über die ursprüngliche Originalsammlung als die Ausstellung selbst. Auf der CD vertreten sind nämlich alle Werke, die einst im Besitz des Museums waren, also auch die in Kriegswirren verschollenen oder zerstörten 628 Gemälde der ursprüngliche Kollektion.Die CD-Rom ist gut strukturiert und bietet eine verständliche, benutzerfreundliche Navigation. Neben allgemeinen Informationen zur Geschichte der Alten Nationalgalerie und ihrer Sammlung kann der Anwender die Bilder, nach Künstlern oder nach Themen geordnet, auf den Bildschirm rufen. Diese zwei unterschiedlichen Arten der Kategorisierung haben einen entscheidenden Vorteil: Wer sich zum Beispiel nach dem Besuch der Ausstellung nur noch an ein Motiv erinnern kann, nicht aber an der Künstler oder Titel des Bildes, der kann über thematische Indizien das Bild wiederfinden. In neun Fächern sind die Gemälde nach Themen unterteilt, die im weitesten Sinne mit Natur, Geschichte, Literatur oder der Bibel in Verbindung gebracht werden könnten. Natürlich kann man auch die Suchmaschine der CD bemühen. In eine leicht bedienbare Maske gibt man Stichworte zur Art des Werks, Entstehungsort oder -datum ein. Relativ schnell wird dann auf ein Objekt der Sammlung verwiesen. Die Suche ist zwar nicht immer von sofortigem Erfolg gekrönt, man kann aber am Ende viel Zeit sparen, wenn man nicht alle 2471 Werke der Bestandsdokumentation einzeln durchgehen will. </p>
<p>Eine große Bereicherung bedeutet die CD-ROM in jedem Fall für alle Kunstschüler- und studenten. Neben einer kurzen Beschreibung und Ausstellungshinweisen zu jedem Bild, finden sich Biographien und jede Menge Literaturquellen zu den jeweiligen Meistern und ihren Werken. Der pädagogische Mehrwert für faule Studenten: Die eingebaute Kopiersperre verhindert das Schreiben von Haussarbeiten nach der Copy &#038; Paste Methode. Natürlich sind alle Texte und Bilder urheberrechtlich geschützt, die Rechte liegen zum größten Teil bei der SMPK. </p>
<p>Ein originelles, wenn auch nicht unbedingt notwendiges Spielzeug sind außerdem das Lichtpult und die Sammelmappe, in die man Bilder und Textdokumente nach Wahl ablegen und dann in dieser Konstellation wieder aufrufen kann. Dies erlaubt zum Beispiel den Vergleich mehrer Werke, die aufeinander Bezug nehmen oder in gemeinsamer Tradition stehen.</p>
<p>Die Systemvoraussetzungen der CD-ROM sind Standard; allerdings funktioniert der Datenträger nur auf PCs und nicht auf Macintosh-Computern. Aus Kostengründen wurde auf eine Version für den Mac verzichtet. Eigentlich ist am falschen Ende gespart, wenn man bedenkt, dass ein Großteil der User, die sich professionell oder in der Freizeit mit Kunst und Bildverarbeitung beschäftigen, den Mac bevorzugt. Wer die CD-ROM auf seinem PC abspielen möchte, muss mindestens mit Windows 98 ausgestattet sein. Gefordert sind außerdem 30 MB freier Festplattenspeicher und 800x 600Pixel/16 BIT. <br />Da die CD-ROM auf XML basiert, ist sie inkompatibel mit dem Netscape Communicator. Allerdings befindet sich der Internet Explorer mit auf der CD und kann nachinstalliert werden.</p>
<p>Alles in allem ist die CD-ROM eine echte Bereicherung zur Ausstellung. Sie bereitet den Museumsbesuch inhaltlich interessant vor, eignet sich auch sonst als umfangreiches Nachschlagewerk und vor allem macht sie Lust auf mehr Kunst. Beim Kauf des Silberlings sollte der Kunstbegeisterte sich jedoch kein X für ein U vormachen lassen. Der Ausstellungskatalog zusammen mit der CD-ROM kostet deutschlandweit im Buchhandel stolze &euro; 35. Wer jedoch direkt im Museumsshop zuschlägt, kann das gleiche Packet für &euro; 19,90 ergattern. Die CD-ROM ist dort auch einzeln zum Preis von &euro; 12,90 erhältlich. Und wenn man dann schon einmal da ist, lohnt es sich sicher, die Bilder auch im Original anzuschauen.</p>
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		<title>Museum im Netz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jan 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Jeder, der schon einmal vor dem Original seines Lieblingsbildes gestanden hat, weiß: Dieser Eindruck ist durch nichts zu ersetzen. Weder Kunstdruck noch Poster, weder Postkarte noch Foto kann die Ausstrahlung wiedergeben, die ein Original hat. Was kann dann ein Museum mit dem Medium Internet anfangen? Ein Rundgang durch die virtuellen Angebote einiger bedeutender Ausstellungsstätten gibt da Aufschluss.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder, der schon einmal vor dem Original seines Lieblingsbildes gestanden hat, weiß: Dieser Eindruck ist durch nichts zu ersetzen. Weder Kunstdruck noch Poster, weder Postkarte noch Foto kann die Ausstrahlung wiedergeben, die ein Original hat. Was kann dann ein Museum mit dem Medium Internet anfangen? Ein Rundgang durch die virtuellen Angebote einiger bedeutender Ausstellungsstätten gibt da Aufschluss.<!--break-->
                    </p>
<p>Für viele Kuratoren ist das Internet nicht viel mehr als das letzte Instrument, um Informationen &#8220;nach draußen&#8221; zu bringen. Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Adressen, einige Informationen zu den aktuellen Ausstellungen, darin erschöpft sich zum Beispiel der Auftritt des<br />
                    <a href="http://www.mfmk-muenchen.com/inhaltsverzeichnis/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Museums für Moderne Kunst München</a>, der<br />
                    <a href="http://www.mkg-hamburg.de/Inhalt/index.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Staatlichen Kunstsammlungen Dresden</a>, des<br />
                    <a href="http://www.wkv-stuttgart.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Württembergischen Kunstvereins</a> und des<br />
                    <a href="http://www.landesmuseum-stuttgart.de/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Württembergischen Landesmuseums Stuttgart</a>. Immerhin &#8211; wer nur die Basisinformationen sucht, ist hier noch gut bedient. Andere, wie das<br />
                    <a href="http://www.sprengel-museum.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sprengel Museum Hannover</a>, das<br />
                    <a href="http://www.museum-folkwang.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Museum Folkwang Essen</a> oder die<br />
                    <a href="http://www.hypo-kunsthalle.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung München</a>, bieten kaum einen Anreiz, zurückzukehren: Eine lieblose Gestaltung, verbunden mit einer umständlichen Navigation lassen, wie auch im wirklichen Leben, den virtuellen Besucher mit dem Gefühl zurück, dass er hier nicht wirklich erwünscht ist.</p>
<p>Dabei hat das Internet auch einem Museum viel zu bieten. Die museumspädagogische Vorbereitung auf die Ausstellungen kann mit umfangreichen Hintergrundinformationen gespickt werden, die zusammen mit den Abbildungen der Ausstellungsstücke ein bewusstes Sehen erleichtern. Das<br />
                    <a href="http://www.darmstadt.gmd.de/Museum/HLMD/willkom.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hessische Landesmuseum Darmstadt</a> bietet beispielsweise einen virtuellen Rundgang durch das ganze Museum, und wie im eigentlichen Gebäude kann der Besucher hier entscheiden, ob er dem vorgegebenen Weg folgen möchte oder nach eigenen Interessensschwerpunkten selbst einzelne Räume ansteuert. Auch in der<br />
                    <a href="http://www.staatsgalerie.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Staatsgalerie Stuttgart</a> kann man einen Rundgang durch die Sammlung unternehmen, zusätzlich aber auch durch die Gebäude surfen und mehr über die Architektur erfahren, so dass schon beim virtuellen Besuch ein guter Eindruck dessen entsteht, was einen vor Ort erwartet.</p>
<p>Noch tiefer einsteigen kann der Besucher dort, wo die Museumspädagogik von interaktiven Elementen Gebrauch macht. Im<br />
                    <a href="http://www.staedelmuseum.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Staedelschen Kunstinstitut Frankfurt</a> kann man den bewussten Blick auf das Kunstwerk mit einem Puzzle trainieren; zusätzlich gibt es die Möglichkeit, sich Bilder als Bildschirmhintergründe und in näherer Zukunft auch als Bildschirmschoner herunterzuladen. Wer es noch genauer wissen will, kann sich hier auch in der Rubrik &#8220;Hinter den Kulissen&#8221; über Neuerwerbungen, Restaurierungen und Forschungsergebnisse informieren. Ähnlich geht das<br />
                    <a href="http://www.mak.frankfurt.de/index_2.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Museum für Angewandte Kunst</a>, gleichfalls in Frankfurt, vor. Unter der Rubrik &#8220;Ausstellungsreihen&#8221; können ganz Mutige ihr Wissen online testen, zum Beispiel bei der Entscheidung, was Original und was Fälschung ist. Abbildungen stehen zum Download bereit, und wenn es auch keinen Rundgang durch das ganze Museum gibt, so besteht zumindest die Möglichkeit, sich die mietbaren Räumlichkeiten in einer Panorama-Ansicht anzuschauen. Als Highlight empfindet das Museum selbst seinen Einsatz neuer Medien (in der realen Welt): Mit WAP, drahtlosem Internet im ganzen Haus und Computerterminals zur Hintergrundinformation wird Museales mit Modernem verknüpft.</p>
<p>Noch mehr state-of-the-art gibt sich die<br />
                    <a href="http://www.bundeskunsthalle.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kunst- und Ausstellungshalle</a> der Bundesrepublik Deutschland, leider in einer sehr umständlichen und unverständlichen Navigation. In zahlreichen Filmchen werden auf der &#8220;Movie-Seite&#8221; Ausstellungen und Künstler vorgestellt, Dokumentationen und Konzertmitschnitte angeboten. Erweitert wird dieses Angebot (angeblich) durch Web-TV (KAV-TV), bei dem allerdings nicht klar ist, wann dort tatsächlich ein Programm läuft. Schade &#8211; die Idee ist gut, die Umsetzung lässt noch zu wünschen übrig.</p>
<p>Leider wird von den interaktiven Möglichkeiten auf den Museums-Sites noch nicht ausreichend Gebrauch gemacht. Nur wenige Museen bieten Newsletter, Gästebuch oder Foren an, und nur die<br />
                    <a href="http://www.deutsche-guggenheim-berlin.de/index1.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutsche Guggenheim Berlin</a> und die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland sind auf die Idee gekommen, dass man auch E-Cards versenden kann. Da, wo es um Geld geht, haben die Verantwortlichen schon öfter die Vorteile des Netzes erkannt. Publikationen, Kataloge und Artikel aus dem Museumsshop können bei der Staatsgalerie Stuttgart, bei der<br />
                    <a href="http://www.kunstsammlung.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen</a> oder bei der<br />
                    <a href="http://www.hamburger-kunsthalle.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hamburger Kunsthalle</a> online bestellt werden. Auch die Anmeldung zu Führungen und Veranstaltungen ist teilweise online möglich, ebenso haben die Fördervereine mancher Museen die Online-Mitgliedschaft entdeckt.</p>
<p>Insgesamt bleibt jedoch der Eindruck, dass die Museen größtenteils die Möglichkeiten, die ihnen das Internet bietet, noch nicht ausschöpfen. Gerade im museumspädagogischen Bereich wären weitaus mehr Angebote denkbar, denn wer mehr Einblick hat und sich mit Spaß auf Kunst einlässt, wird auch öfter die Ausstellungen besuchen. Die Vorreiter &#8211; das Museum für Angewandte Kunst Frankfurt, die Staatsgalerie Stuttgart und das Frankfurter Staedel &#8211; zeigen ausbaufähige Ansätze. Wünschenswert wäre aber eine noch breitere Einbeziehung der Öffentlichkeit in die musealen Welten.</p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 17.01.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                      <!-- Content Ende --></p>
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		<title>Pixelstriche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jan 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
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