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	<title>Nachtragshaushalt &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Nachtragshaushalt &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>&#8220;Die Vorschläge sind für unsere Ziele wenig tauglich&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 06 May 2003 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Agenda 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Christine Scheel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><img src="http://www.politik-digital.de/salon/photos/cscheel.jpg" alt="Christine Scheel" align="left" border="0" height="105" width="84" />tacheles.02: 
</b> <b>Christine Scheel, Finanzexpertin der Grünen, am 07. 
Mai 2003, </b></span><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>zu 
Gast im tacheles.02 Live-Chat von politik-digital.de und tagesschau.de</b>.</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/salon/photos/cscheel.jpg" alt="Christine Scheel" align="left" border="0" height="105" width="84" />tacheles.02:<br />
</b> <b>Christine Scheel, Finanzexpertin der Grünen, am 07.<br />
Mai 2003, </b></span><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>zu<br />
Gast im tacheles.02 Live-Chat von politik-digital.de und tagesschau.de</b>.</span><!--break-->
</p>
<p>
<br />
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator:</b><br />
Herzlich willkommen im tacheles.02-Chat. tacheles.02 ist ein Format von<br />
tagesschau.de und politik-digital.de und wird unterstützt von tagesspiegel.de.<br />
Heute ist die Finanzexpertin der Grünen, Christine Scheel, zum chatten<br />
ins ARD-Hauptstadtstudio gekommen. Eine Stunde haben wir Zeit. Kann es<br />
losgehen, Frau Scheel?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Ja, ich bin bereit.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Die Bundesanstalt für Arbeit braucht in diesem Jahr nach eigenen<br />
Angaben vermutlich einen Bundeszuschuss von bis zu 7,5 Milliarden Euro.<br />
Das ist noch weit mehr als bislang befürchtet, ursprünglich<br />
sollte es gar keinen Zuschuss geben. Als Vorsitzende des Bundestags-Finanzausschusses<br />
und Mitglied einer Regierungspartei muss Ihnen da doch der Schweiß<br />
ausbrechen. Im Haushalt ist das nicht vorgesehen, wie wollen Sie das auffangen?</span><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"></p>
<p><b>Christine Scheel:</b> Wir werden wahrscheinlich die Neuverschuldung<br />
erhöhen müssen. Das hängt auch davon ab, wie die Steuerschätzung<br />
Mitte Mai ausfällt.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>steueroasenbewohner:</b><br />
Sind sie für eine moderate Schuldenaufnahme und für ein Konjunkturprogramm,<br />
das Arbeitsplätze schafft? Denn dann werden die staatlichen Steuereinnahmen<br />
steigen und die Schulden können wieder abgebaut werden, oder?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Wir geben in diesem Jahr rund 28 Mrd. Euro für Investitionen aus.<br />
Zudem gibt es für die Kommunen und die Bauindustrie verbilligte Kredite,<br />
in etwa 12 Mrd. Euro. Weitere Konjunkturprogramme würden die Schulden<br />
zu stark erhöhen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Ricco:</b> Liebe<br />
Frau Scheel, hat die rot-grüne Regierung den Mittelstand ins steuerpolitische<br />
Aus katapultiert? Und rächt sich diese Strategie jetzt durch die<br />
neuesten Arbeitslosenzahlen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel</b>:<br />
Nein. Wir sind nicht allein auf der Welt und stehen natürlich, was<br />
die Steuerbelastung betrifft und die Lohnnebenkosten, im internationalen<br />
Wettbewerb. Daher ist es für den Mittelstand wichtig, dass die Agenda<br />
2010 kommt und damit auch der Weg frei wird, die Sozialversicherungsbeiträge<br />
zu senken.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>gqgerqg:</b> Zu<br />
den Reformplänen: Nur, wenn es billiger wird, Arbeitnehmer zu bezahlen,<br />
stellen die Betriebe neu ein, oder?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Ja.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>tschudowsky:</b><br />
Sehr geehrte Frau Scheel. Was halten Sie von der Idee des DGB, die für<br />
2004 vorgesehenen Steuerentlastungen auf dieses Jahr rückwirkend<br />
vorzuziehen, um den Kommunen und den Bürgern mehr Geld in den Taschen<br />
zu lassen. Der DGB rechnet mit einem Wirtschaftswachstum von bis zu 1,5<br />
%. Wäre das nicht ein psychologisch wichtiges Signal, um die Wirtschaft<br />
wieder in Schwung zu bringen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die kommunalen Haushalte, die Länder<br />
und der Bund bei so hohen Steuerausfällen noch verfassungskonforme<br />
Haushalte aufstellen könnten. Trotz der hohen Schuldensituation bleiben<br />
wir dabei, 2004 und 2005 die Steuern weiter zu senken.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Was erwarten Sie sich von den Vorschlägen der Gewerkschaften, die<br />
morgen vorgestellt werden sollen. Werden diese Ihrer Meinung nach noch<br />
in die rot-grünen Reformpläne einfließen oder ist schon<br />
alles festgeklopft?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Die Vorschläge sind für unsere Ziele wenig tauglich.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Das ist ein knappes, recht vernichtendes Urteil.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Selbstverständlich wird man über vernünftige Übergänge<br />
reden.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Ricco:</b> Liebe<br />
Frau Scheel, Hans Eichel sitzt auf leeren Kassen, der Kanzler auf Bergen<br />
von Arbeitslosen. Glauben Sie, dass die Agenda 2010 mehr sein kann als<br />
&quot;alter Wein in neuen Schläuchen&quot;?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Die Agenda 2010 ist nicht alles. Wichtig ist auch Bürokratieabbau,<br />
mehr Vertrauen der Bürger in die Politik und damit auch mehr Lust<br />
für Investitionen. Außerdem müssen wir die Eigenkapitalbasis<br />
der Unternehmen stärken und Selbstständigkeit mehr fördern.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Noch mal zu den Gewerkschaftsvorschlägen:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>eisernelady:</b><br />
Was sind vernünftige Übergänge?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Vernünftige Übergänge bedeutet, dass nicht jemand nach<br />
30 Jahren vom Arbeitslosengeld sofort in die Sozialhilfe rutscht.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Mit Bezug auf tschudowskys Frage fragt:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Ruben:</b> Wer<br />
spricht hier von 1,5 Prozent Wachstum. Zahlreiche Institute gehen wieder<br />
von einer Nullrunde aus. Ist da so eine Steuersenkungspolitik nicht ein<br />
gerade fatales Konzept?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Wir gehen derzeit von einem Wachstum von 0,5% aus. Wir orientieren uns<br />
steuerpolitisch im internationalen Kontext und daher ist es wichtig, um<br />
Deutschland als Investitionsstandort attraktiv zu halten, auch vernünftige<br />
Steuersätze zu haben.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Am Montag sprachen Sie davon, dass man bei vier oder fünf Milliarden<br />
Euro Zuschuss für die Bundesanstalt für Arbeit &quot;sehr ernsthaft&quot;<br />
über einen Nachtragshaushalt nachdenken müsse. Bei 7,5 Milliarden,<br />
die jetzt veranschlagt werden und ihren vorsichtigen Äußerungen<br />
zum Wachstum, dann ist ein Nachtragshaushalt wohl Fakt?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Wir müssen noch die Steuerschätzung abwarten, bevor wir entscheiden,<br />
ob ein Nachtragshaushalt notwendig ist. Der Finanzminister hat noch einen<br />
Kreditermächtigungsrahmen von knapp 10 Mrd. Euro.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Der Kreditrahmen dürfte nach Expertenmeinung mit den Bundesanstalt-für-Arbeit-Milliarden<br />
bereits weg sein &#8211; da höre ich jetzt mehr Finanzminister Eichel sprechen,<br />
als die grüne Finanzexpertin Christine Scheel.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Ich halte aufgrund einer guten Transparenz einen Nachtragshaushalt für<br />
die klarere Lösung.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>holger:</b> Warum<br />
kümmert man sich überhaupt noch um die Meinungen der Verbände?<br />
Sollte man sich nicht hinstellen und sagen: &quot;Was ihr wollt ist uns<br />
schnuppe. Ihr wollt eh nur Stillstand. Wir machen jetzt was wir für<br />
richtig halten. Basta!&quot;?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Wir sollten uns von der Lobbypolitik lösen, das stimmt. Politiker<br />
sind für das Gemeinwohl gewählt.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Bürger:</b><br />
Warum gehen Politiker nicht mit gutem Beispiel voran und verzichten einfach<br />
auf ihr Kindergeld. Dieses gilt auf für Besserverdienende.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Es steht jedem frei diese Summen zu spenden. Leider ist aufgrund der Rechtssprechung<br />
des Bundesverfassungsgerichtes eine Zahlung des Kindergeldes nur für<br />
niedrigere Einkommen rechtlich nicht möglich. Gesellschaftspolitisch<br />
hielte ich das allerdings für sinnvoll.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>eisernelady:</b><br />
Selbst wenn es der Bundesregierung gelingt, bis 2006 die Nettokreditaufnahme<br />
des Bundes auf Null zu senken, kommen wir jemals wieder von diesem Schuldenberg<br />
herunter?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Gute Frage: 1291, 5 Milliarden Euro beträgt die Staatsverschuldung<br />
nach Angaben des Bundes der Steuerzahler am heutigen Mittwoch. Der rechnet<br />
so: Bei einer Schuldentilgung von 1 Milliarde Euro monatlich würde<br />
es 110 Jahre dauern bis die Schulden getilgt sind.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Ich befürchte, dass wir aufgrund der wirtschaftlichen Situation bis<br />
2006 die Nettokreditaufnahmen (NKA) nicht auf Null setzen können.<br />
Insgesamt wird deutlich, dass es zwingend ist, dass wir weiter Subventionen<br />
abbauen und sparen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Welche Subventionen sind nach ihrer Meinung als nächstes &quot;dran&quot;?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Die Steinkohlesubvention wird seit 1999 bis 2005 vertraglich um knapp<br />
50% abgebaut. Dies muss natürlich weiter gehen. Außerdem erwarte<br />
ich mit großer Spannung den Vorschlag der Ministerpräsidenten<br />
Koch und Steinbrück zum Subventionsabbau. Die größte Steuersubvention<br />
in Deutschland ist die Eigenheimzulage mit 9,5 Mrd. Euro pro Jahr.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>teuro22:</b> Ist<br />
die Vermögenssteuer die Lösung der staatlichen Finanzprobleme?<br />
Aber kaum gegen die CDU/CSU Opposition durchsetzbar?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Nein. Außerdem auch nicht durchsetzbar.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>bdi__:</b> Hans<br />
Eichel hat versprochen: Wir werden keine zusätzlichen neue Schulden<br />
machen. Aber die Konjunktur lahmt, die Arbeitslosenzahlen sind sehr hoch.<br />
Warum werden die Wohlhabenden und die Unternehmen nicht stärker in<br />
die Pflicht genommen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Wir haben steuerliche Unternehmensgestaltungen begonnnen einzuschränken,<br />
damit auch große Konzerne wieder ihren Beitrag zum Steueraufkommen<br />
leisten. Kleine und mittelständische Unternehmen sind die, die Steuern<br />
zahlen und ausbilden. Wohlhabende haben höhere Steuersätze als<br />
Kleinverdiener.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Eine kurze Spezialfrage:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Ulrich:</b> Wird<br />
sich in der nächsten Zeit etwas beim Verlustvortrag bzw. Rücktrag<br />
ändern?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Es gibt 250 Mrd. Euro Verlustvorträge in deutschen Unternehmen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Verlustvortrag: Verrechnung von Gewinnen mit Schulden</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Ich finde, dass wir eine Begrenzung der Verlustverrechnung mit Gewinnen<br />
vornehmen sollten.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Ruben:</b> Frau<br />
Scheel, sie haben die Frage nach dem Mittelstand vorhin nicht beantwortet.<br />
Warum wird dem Mittelstand eine deutlich höhere steuerliche Belastung<br />
zugemutet als großen Lobbyisten wie VW?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Die Steuersätze für Körperschaften gelten für alle<br />
gleich. Personenunternehmen haben viele Vorteile, die sie in einer anderen<br />
Rechtsform nicht hätten, z.B. günstigere Erbschaftssteuer.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Sind größere Unternehmen nicht im Vorteil? Sie könn(t)en<br />
ins Ausland ausweichen, haben große steuerrechtlichen Abteilungen.<br />
Spielt das eine wesentliche Rolle?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Ja. Allerdings sind wir dabei, dass Gewinne, die in Deutschland entstehen,<br />
auch in Deutschland versteuert werden.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>holger:</b> Was<br />
ist mit der unterschiedlichen steuerlichen Behandlung von Freiberuflern.<br />
Die müssen keine Gewerbesteuern zahlen. Wann wird das geändert?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Demnächst wird ein Gesetz zur Stabilisierung der Kommunalfinanzen<br />
vorgelegt. Bei allen Modellen der Sachverständigenkommission sind<br />
die Freiberufler mit einbezogen. Allerdings wird unterm Strich keine höhere<br />
steuerliche Belastung für die Selbstständigen entstehen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>andrak:</b> Aber<br />
der Mittelstand hat auch viele Hemmklötze. Die leichte Betriebskündigung<br />
für Kleinbetriebe unter 4 Personen ist gut, doch leider haben davon<br />
Mittelständler mit 5 und mehr Personen nichts davon. Sie bleiben<br />
weiterhin geknebelt.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Aus diesem Grund wollen die Grünen mehr Flexibilität für<br />
Betriebe mit fünf und mehr Personen. Die genaue Ausgestaltung wird<br />
derzeit in der Koalition diskutiert.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>eisernelady:</b><br />
Wie genau können sie sagen, was eine Senkung des Spitzensteuersatzes<br />
den Staat kosten würde? Ich habe gelesen, dass sie keine aktuellen<br />
Zahlen haben, wie stark welche Einkommensgruppe von den Steuererleichterungen<br />
profitieren wird. Alles nur Spekulation?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Selbstverständlich gibt es Berechnungen des Finanzministeriums.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>33%:</b> Sind Steuersenkungen<br />
das richtige Mittel? Die OECD ermittelte für 2001, dass Deutschland<br />
mit 21,7% den niedrigsten Steueranteil am Bruttoinlandsprodukt in Europa<br />
hatte. Nur Japan und die USA sind niedriger. Ist diese staatliche Großzügigkeit<br />
gerecht(-fertigt)?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Das hängt auch damit zusammen, dass in Deutschland die Freibeträge<br />
für Familien mit Kindern in der Einkommenssteuer verankert sind.<br />
Darüber hinaus gibt es noch andere Komponenten, die, wenn man sie<br />
herausrechnen würde, uns ein Stück weiter nach oben katapultieren<br />
würden. Außerdem muss man die Steuer- und Abgabenbelastung<br />
gemeinsam betrachten. Bei den Abgaben liegen wir im internationalen Vergleich,<br />
leider an der Spitze.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Selbst wenn es bei den Lohnkosten eine gewisse Senkung gibt, scheint mir<br />
das eine interessante Frage:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Thomas Gramse:</b><br />
Sehen Sie denn durch die Osterweiterung der EU keine Gefahr für die<br />
deutsche Wirtschaft, wenn die Lohnnebenkosten unverändert hoch bleiben?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Wir können die Lohnnebenkosten natürlich nicht auf das Niveau<br />
der EU-Beitrittsländer senken. Deutschland hat zum Glück Wettbewerbsvorteile<br />
bei Bildung, Infrastruktur und Lieferungen just-in-time.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>bdi__:</b> Die<br />
erste Stufe der Steuerreform hat den Staat 30 Milliarden gekostet, aber<br />
die Binnennachfrage nicht belebt. Wurden da nicht die Falschen entlastet?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Wir senken den Tarif insgesamt ab, so dass alle Einkommen davon profitieren.<br />
Übrigens bedeuten höhere Steuersätze nicht automatisch<br />
höhere Steuereinnahmen. Wichtig ist die Steuergestaltung weiter einzuschränken<br />
und zu einer Vereinfachung zu kommen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Ricco:</b> Liebe<br />
Frau Scheel, der Kanzler hat die Parole ausgeben: Wer gegen meine Agenda<br />
ist, ist gegen meine Regierung. Wie wollen die Grünen da dem Packet<br />
ihren Stempel aufdrücken?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Wir haben im Vorfeld der Regierungserklärung natürlich dem Bundeskanzler<br />
unsere Vorschläge vorgetragen und vieles ist davon in der Agenda<br />
2010 zu finden. Diese Agenda steht für die Koalitionsfraktionen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator: </b>Natürlich<br />
kommt dennoch die Frage:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>agenda007:</b><br />
Wird die Agenda innerhalb der Grünen zu einer Spaltung führen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:<br />
</b>Nee, niemals. Da haben wir schon schwierigere Debatten gehabt, siehe<br />
Außenpolitik.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Also, die Grünen-Fraktion steht bei der Abstimmung über die<br />
Agenda 2010 hinter dem Kanzler?</span>
</p>
<p>
<b><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Christine Scheel:</span></b><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><br />
Na klar. Auch vor dem Kanzler übrigens.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Und die SPD-Fraktion? Sie sitzen ja schließlich nahe bei einander,<br />
da müssten Sie das doch eigentlich wissen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Zum Glück müssen wir nicht die Probleme der SPD-Fraktion klären.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Immerhin wissen wir damit, dass die SPD-Fraktion noch Probleme hat. Und<br />
noch mal zu den Grünen:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>33%:</b> Aber Herr<br />
Ströbele wird da doch anderer Meinung sein, oder gibt es das linke<br />
Gewissen in den Grünen nicht mehr und nur noch Neoliberale?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Es gibt nur Ordoliberale. Ich kenne in der Grünen Fraktion keinen<br />
Neoliberalen. Wir sind doch nicht die FDP.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>cypher:</b> Frau<br />
Scheel, wäre es Ihrer Meinung nach nicht sinnvoller sowohl die Rentenfinanzierung<br />
als auch die Gesundheitsvorsorge vollständig privat zu betreiben,<br />
um die Lohnnebenkosten endlich nachhaltig zu senken? Ist Ihrer Meinung<br />
nach eine vollständige Finanzierung aus Steuern der richtige Weg<br />
oder wollen Sie an der Finanzierung durch Arbeitgeber/Arbeitnehmer festhalten?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Wir wollen an der Umlagefinanzierung festhalten und gleichzeitig die individuelle<br />
Verantwortung stärker einbeziehen. Daher haben wir bei der Rente<br />
neben der gesetzlichen Altersvorsorge die private und betriebliche Komponente<br />
gestärkt. Bei der Gesundheitsvorsorge steht dies nun an, dass ein<br />
höherer Eigenbeitrag geleistet werden muss. Wie dies genau geschieht,<br />
ob durch Zuzahlungen oder andere Maßnahmen, ist noch nicht entschieden.<br />
Es gibt in Europa kein Land, das die Rente und Gesundheit rein privat<br />
finanzieren lässt. In der Schweiz gibt es sogar eine Bürgerversicherung,<br />
in die alle einbezahlen egal ob Beamte, Selbstständige oder abhängige<br />
Beschäftigte, und die hat auch einen Arbeitgeberanteil.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Beimel:</b> Frau<br />
Scheel, sind sie für oder gegen Ausstiegsklausel bei Flächentarifverträgen?<br />
Und glauben Sie, dass die Gewerkschaften auch die Arbeitslosen adäquat<br />
vertreten?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Ich habe nicht den Eindruck, dass sich die Gewerkschaften in den letzten<br />
Jahren um die Arbeitslosen gekümmert haben. In der Realität<br />
gibt es heute schon Ausstiegsklauseln. Ich halte viel von betrieblichen<br />
Bündnissen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Ein Vorwurf mit Verweis auf eine grundlegende grüne Handlungsmaxime:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>agenda007:</b><br />
Und von Nachhaltigkeit hört man bei den Grünen nichts mehr.<br />
Auch Finanzpolitik darf spätere Generationen nicht mit Schulden belasten?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Das ist genau der Punkt. Wir haben den Begriff der Nachhaltigkeit von<br />
der Umweltpolitik auf die praktische Finanzpolitik und übrigens auch<br />
die Wirtschaftspolitik übertragen. Aus diesem Grund versuchen wir<br />
alles, um späteren Generationen Handlungsspielräume zu geben,<br />
d.h. Schulden vermeiden, wo immer es geht und eben nicht die Vorstellungen<br />
der Gewerkschaften umsetzen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>ohhhe:</b> Ich<br />
habe gelesen, dass ihr Parteikollege hier im Chat letztes Jahr auf die<br />
Frage, warum Reformen so schwer seien, sagte: &quot; Ehrliche Antwort:<br />
weil Politiker d i e Besitzstandswahrer schlechthin sind. &quot; Sie auch?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Ich weiß nicht, welcher Parteikollege von Frau Scheel das war, es<br />
gab eine Menge Chat’s, aber vorstellen kann ich es mir.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>ohhhe:</b> Es war<br />
Oswald Metzger!</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Es gibt viele Abgeordnete der Oppositionsparteien, die jede Forderung<br />
nach Mehrausgaben von Lobby-Verbänden bedienen wollen, damit sie<br />
ja keinen Wähler verlieren. Das ist eine falsche Politik und zudem<br />
unehrlich, denn in Regierungsverantwortung muss man sich entscheiden,<br />
ob man mehr Geld ausgeben und mehr Schulden machen oder die Linie der<br />
Haushaltskonsolidierung verfolgt. Ich persönlich bin für Konsolidierung,<br />
auch wenn es weh tut.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>DerWeise:</b> Wann<br />
gibt es endlich eine Steuergesetzgebung, die von normalen Menschen überblickt<br />
und verstanden werden kann?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Ich habe diese Hoffnung auch noch nicht aufgegeben. Allerdings haben wir<br />
in Deutschland ein über jahrzehnte gewachsenes Steuersystem, in dem<br />
alles &#8211; von der Wohnungsbauförderung über Kulturförderung<br />
bis hin zur Familienpolitik &#8211; im Steuerrecht geregelt ist. Daher brauchen<br />
wir einen gesellschaftspolitischen Konsens, alle Sondertatbestände<br />
aus dem Steuerrecht herauszunehmen. Da würden sich einige wundern.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Liebe Politik-Interessierte, es gibt noch reichlich Fragen, leider ist<br />
unsere Zeit vorbei. Herzlichen Dank Frau Scheel, Herzlichen Dank an alle<br />
UserInnen für Ihr Interesse.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Noch zwei Terminhinweise:<br />
am Montag, 12. Mai kommt Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul<br />
von 18.00 bis 19.00 Uhr zum tacheles.02-Chat, am 22. Mai antwortet FDP-Vizefraktionschef<br />
Otto Solms von 17.00 bis 18.00 Uhr auf Ihre Fragen. Wir freuen uns, wenn<br />
Sie wieder dabei sind.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Die Transkripte aller<br />
tacheles.02-Chats finden Sie auf den Webseiten der Veranstalter tagesschau.de<br />
und politik-digital.de sowie des Unterstützers tagesspiegel.de. Das<br />
tacheles.02-Team wünscht allen noch einen angenehmen Abend.</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Christine Scheel:</b><br />
Vielen Dank an alle Beteiligten. Die Zeit ist vergangen wie im Flug.</span></p>
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