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	<title>Nationalratswahl &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Nationalratswahl &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Wahlabendlicher Spaziergang durchs Netz</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Nov 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Überraschungen des Wahlabends haben natürlich auch im Netz ihre Spuren hinterlassen. Geschwindigkeit und Umfang mit der Parteien und Onlinemedien die aktuellsten Ergebnisse und emotionalsten Dankesreden präsentierten, unterschieden sich jedoch von Seite zu Seite.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Überraschungen des Wahlabends haben natürlich auch im Netz ihre Spuren hinterlassen. Geschwindigkeit und Umfang mit der Parteien und Onlinemedien die aktuellsten Ergebnisse und emotionalsten Dankesreden präsentierten, unterschieden sich jedoch von Seite zu Seite.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Sonntag, 24. November in Österreich. Um 17 Uhr flimmerte landesweit die erste Hochrechnung des genauso unerwarteten wie sensationellen Wahlergebnisses über die Bildschirme. Wie konnten die Internetuser die Stunden nach den ersten Hochrechnungen erleben. In welcher Form begleiteten die Parteien den Wahlabend im Netz und was berichteten die Online-Medien?<br />
<br />
Impressionen eines wahlabendlichen Spazierganges durch die Internetangebote zur österreichischen Nationalratswahl 2002.
</p>
<p>
<b>Der Sieger</b><br />
<br />
Die<br />
<a href="http://www.oevp.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Österreichische Volkspartei</a> (ÖVP) unter Bundeskanzler Wolfgang Schüssel schrieb an diesem Abend Geschichte. Im Vergleich zur letzten Wahl 1999 konnte die ÖVP um mehr als 15 Prozent Stimmen zulegen. Dies ist nicht nur in der österreichischen Nachkriegsgeschichte einmalig.<br />
<br />
Das Fernsehen vermittelte erwartungsgemäß ein Bild des Jubels aus der Parteizentrale der Volkspartei. Die Feierstimmung der Funktionäre wurde aber auch ins Internet übertragen: Mit der ersten Hochrechnung um 15 Uhr erschien am Kopf der Seite flashanimiert die ersten Ergebnisse sowie die neuen Mandatsverteilung. Auch wurde nicht vergessen, dem Wähler zu danken und darauf hinzuweisen, dass die ÖVP nach drei Jahren erstmals wieder stimmenstärkste Partei in Österreich ist.<br />
<br />
Des Weiteren konnten Internetuser über eine Webcam an der Siegesfeier in der Parteizentrale teilnehmen. Sämtliche offiziellen Reaktionen und Berichte waren sofort auf der Startseite verfügbar. Wer sich darüber informieren wollte, wie die Spitzenfunktionäre der Partei den Wahltag verbrachten, konnte dies ebenfalls auf der Homepage tun.
</p>
<p>
<b>SPÖ</b><br />
<br />
Die Webseite der<br />
<a href="http://www.spoe.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sozialdemokratischen Partei Österreichs</a> (SPÖ) wurde weniger intensiv mit Informationen über den Wahlabend gefüttert. Der Aufmacher der Seite bildete ein Foto des Parteiobmanns Alfred Gusenbauer, der sich mit dem Satz „Ich danke für Ihr Vertrauen“ an die Wähler wendete. Außer offiziellen Reaktionen in Form von Pressemitteilungen und ein Link zu den Wahlergebnissen auf der Seite des Österreichischen Rundfunks, gab es keine weiteren Infos. Das Ergebnis selbst war auf der Parteiseite nicht zu finden.
</p>
<p>
<b>Die Grünen</b><br />
<br />
Auf der Seite der<br />
<a href="http://www.gruene.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grünen</a> wurde man bereits vor der ersten Hochrechnung von einem Foto der drei Spitzenkandidaten begrüßt, die sich für das Vertrauen der Wählerschaft gegenüber den Grünen bedankten. Das Bundeswahlergebnis fand sich schon kurz nach der ersten Hochrechnung auf der Startseite, die Länderergebnisse folgen später.<br />
<br />
Darüber hinaus wurde kein Kontakt zu den Usern gesucht. Offizielle Reaktionen auf das Wahlergebnis waren nicht zu finden. Das Archiv der Pressemitteilungen blieb auf dem Stand von vor der Wahl. Letzte Meldung war die des Vortages: „Grüner Wahlkampf endet zwei Minuten vor Mitternacht“.
</p>
<p>
<b>Schweigen im Wald &#8211; FPÖ</b><br />
<br />
So wie sich der Jubel um den ÖVP-Sieg auf ihrer Internetseite durch rege Betriebsamkeit widerspiegelte, lässt sich auch die Sprachlosigkeit der<br />
<a href="http://www.fpoe.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Freiheitlichen</a> (FPÖ), die 16 Prozent ihrer Stimmen im Vergleich zu 1999 verloren haben, in ihrer Internetpräsenz wieder finden. „Jungfräulich unberührt vom Wahltag“ charakterisiert die freiheitliche Seite wohl am besten. Selbst um 0.30 Uhr, also fast acht Stunden nach der ersten Hochrechnung, fand sich auf der FPÖ- Seite noch immer keine Spur, die auf die stattfindende Wahl oder das desaströse Ergebnis hindeutete. Weder ein Wahlaufruf an die Sympathisanten, noch Pressemitteilungen vom Wahltag ließen sich auf der Seite finden. Die letzte Pressemeldung stammte vom 20. November und war vier Tage alt. Lediglich ein kleines, unmotiviertes „Wir danken für ihr Vertrauen!“ vermittelte einen aktuellen Bezug zu den Wahlen. So halbherzig war es wohl in Anbetracht des Ergebnisses auch gemeint.
</p>
<p>
<b>Zur Bedeutungslosigkeit verdammt &#8211; Das Liberale Forum</b><br />
<br />
Bei den Kleinparteien schlug sich der Wahltag weder in Form eines nennenswerten Ergebnisses noch sonstigen Aktivitäten auf deren Internetseiten nieder. Das<br />
<a href="http://www.liberale.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Liberale Forum</a> wies als Einzige der kleineren Parteien auf den Wahltag hin. An unauffälliger Stelle wurde ein einladender Link zur liberalen Wahlparty platziert. Aktuelle Pressemitteilungen gab es nicht.
</p>
<p>
<b>Die Medien<br />
<br />
</b>Die Onlineberichterstattung der österreichischen Medien ist vergleichbar mit ihrer Wahlkampfberichterstattung: generell korrekt, aber weder besonders ambitioniert noch innovativ. Die aktuellen Hochrechnungen, Reaktionen der Parteien und Reportagen aus den Parteizentralen waren auf allen Onlinezeitungen vorhanden. Auch die vorläufigen Ergebnisse auf Bundes-, Bezirks- und Gemeindeebene, verglichen mit der Wahl 1999, fanden sich graphisch mehr oder minder kreativ aufbereitet auf allen Seiten.</p>
<p>Einzig<br />
<a href="http://www.diepresse.at/">&quot;die Presse</a>“ und die<br />
<a href="http://www.krone.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kronenzeitung</a> hatten Beachtenswertes zu bieten: bei beiden konnte man neben den Ergebnissen auch die zehn stimmenstärksten und – schwächsten Gemeinden jeder Partei für jedes Bundesland abrufen. Die Kronenzeitung bot sogar ein Ranking der „fleißigsten“ und „faulsten“ Bezirke in Hinsicht auf die Wahlbeteiligung an.<br />
<br />
Der<br />
<a href="http://derstandard.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Standard</a>, eine von Europas ersten Onlinezeitungen, bot neben einer flashanimierten Hochrechnung und Mandatsverteilung auch noch eine vom Meinungsforschungsinstitut SORA erstellte, interaktive Wählerstromanalyse. Die Animation präsentierte optional für jede Partei, die dazugehörigen Wähler(ab)wanderungen. Nachdem bekannt wurde, dass die SPÖ nach 33 Jahren nur mehr zweitstärkste Partei des Landes sein würde, ließ es sich der Onlinestandard nicht nehmen, auf die Startseite einen Link auf das Transkript des Standard-Chats von SPÖ-Chef Gusenbauer zu legen. Damit erinnerte die Zeitung an eine Aussage Gusenbauers im Wahlkampf. Jener verlautbarte damals, dass die Sozialdemokraten im Falle eines zweiten Platzes in die Opposition gehen würden. Auf diese Weise demonstrierte der &quot;Standard&quot;, dass auch der virtuelle Raum der Onlinemedien, Platz für relevante, politische Geschehnisse bietet.</p>
<p>Technischer Höhepunkt der Onlineberichterstattung am Wahlabend war ein unmoderierter Live-Chat mit vier prominenten (Ex)-Politikern aller Parteien auf der Homepage der Kronenzeitung. Was auf den ersten Blick als Chance erschien, den Mehrwert des Internets zu nutzen, entpuppte sich in der Praxis als weitaus nüchterneres Ereignis: der politische Gehalt der „Diskussion“ war eher gering. Die Politiker bereicherten den Chat kaum und trugen wenig Substantielles bei. Sie fungierten lediglich als prominente Aufmacher.<br />
<br />
Anscheinend gelten in den neuen Medium doch noch die alten Gesetze.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<table border="0" cellpadding="2" width="146">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">
			Erschienen am 25.11.2002
			</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
<!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Austrian Web Campaigning</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Nov 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Durch die vorgezogenen Neuwahlen hatten die Kampagnenmacher wenig Zeit zur Strategieentwicklung. Welches Medium eignet sich in solch einer besonderen Situation am besten? Das Internet, dass für seine Schnelligkeit bekannt ist? Der folgende Artikel berichtet über die Aktivitäten der Parteien im Netz.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Durch die vorgezogenen Neuwahlen hatten die Kampagnenmacher wenig Zeit zur Strategieentwicklung. Welches Medium eignet sich in solch einer besonderen Situation am besten? Das Internet, dass für seine Schnelligkeit bekannt ist? Der folgende Artikel berichtet über die Aktivitäten der Parteien im Netz.<!--break-->
                  </p>
<p>Nach dem Scheitern der österreichischen Regierungskoalition am 9. September sahen sich von einem Tag auf den anderen Parteizentralen, Medien und die Bevölkerung mit einem Wahlkampf konfrontiert. Die Kampagnenmaschinerie lief problemlos an: die Medien starteten wahlspezifische Sonderberichterstattung, Meinungsforschungsinstitute publizierten wöchentlich neue Umfragen und gaben gleichzeitig Pressekonferenzen, auf denen sie praktisch die Nichtigkeit ihrer Umfragen erklärten. Die Parteien verstärkten ihre Medienarbeit und plakatierten mehr Plakate als irgendjemand ertragen kann.<br />
                  <br />Der Wahlkampf im Internet startete jedoch erst wenige Wochen vor der Wahl. Der Grund dafür ist in der Kurzfristigkeit der Wahl zu sehen. Der Ernst der Situation wurde erst Ende August sichtbar und für den Anfang September startenden Wahlkampf war die Zeit zu kurz, für die Parteien, die Medien als auch die „Zivilgesellschaft“, umfassende wahlkampfbegleitende Internetaktivitäten fristgerecht umzusetzen.</p>
<p>
                  <strong>Die Parteien</strong><br />
                  <br />Die Parteien sind naturgemäß die Hauptakteure bei Wahlkämpfen im Netz. Um sie dreht sich alles. Auf den Webseiten der vier im Parlament vertretenen Parteien war lange Zeit vom Wahlkampf nur wenig zu spüren, mit Ausnahme der einschlägigen Presseaussendungen, die bei allen Parteien übers Netz abzurufen waren.<br />
                  <br />Die Koalitionskrise war bei der<br />
                  <a href="http://www.fpoe.at/bundneu/index.jhtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FPÖ</a> als erste Partei im Netz zu spüren. Wer sich über den Machtkampf innerhalb der Partei auf deren Webpage aus erster Hand informieren wollte, musste über drei Wochen hinweg bemerken, dass die Seite der Freiheitlichen fast nie zu erreichen war. Dass die Partei im Internet zu dieser Zeit nicht in der Lage war, mit einer Stimme zu sprechen, war durchaus bezeichnend.<br />
                  <br />Erst einen Monat vor der Wahl relaunchten<br />
                  <a href="http://www.spoe.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPÖ</a> und<br />
                  <a href="http://www.oevp.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ÖVP</a> ihre Seiten und richteten sie funktional auf den Wahlkampf ein. Etwas später folgten die Freiheitlichen, deren Seite zwar im neuen Design erstrahlte, aber der man funktional ihren Zweck, nämlich die Verwendung im Wahlkampf, nicht ansieht. Als letzte Partei stellten die Grünen, in Österreich traditionell die innovativen Vorreiter in Sachen Web- Campaigning, ihre neue Seite ins Netz.</p>
<p>
                  <strong>Austrian Web Campaigning 2002 – Was ist neu?</strong><br />
                  <br />Gleich zu Beginn ist zu sagen: viel aufregend Neues oder Innovatives bietet der österreichische Netzwahlkampf 2002 nicht.<br />
                  <br />Die internationalen Trends lassen sich jedoch auch hierzulande ausmachen: die Seiten werden immer professioneller und im Internet lässt sich verstärkt eine Personalisierungstendenz ausmachen. Bei der SPÖ, den<br />
                  <a href="http://www.gruene.at/wahl/alexander.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grünen</a> und dem Liberalen Forum mehr als bei ÖVP und FPÖ, doch auch hier führen alle Wege früher oder später zum Spitzenkandidaten. Die internationalen Standards finden sich auch in Österreich: E- Cards, Programmatisches in allen Formen, der ausführliche multimediale Presseservice, Wahlkampftagebücher, Rekrutierungstools und die Möglichkeit, der Partei Spenden zukommen zu lassen.<br />
                  <br />Das ist alles so weit aus anderen Ländern bekannt. Neues lässt sich nur in Bezug auf Österreich feststellen.</p>
<p>Was im Wahlkampf auffällig und für Österreich in dieser Konzentration durchaus neu ist, ist der ausgiebige Gebrauch von Film- und Tondokumenten auf den Homepages der Parteien. Das dürfte zum Teil damit zusammenhängen, dass die Parteien dieses Jahr erstmals massiv mit Fernsehspots werben, die alle im Netz zu sehen sind. Außerdem sind bei den meisten Parteien die Radiospots abrufbar. Massiv wird mit Video- und Audioclips der Kandidaten gearbeitet, die ihre Positionen und Visionen für Österreich vorstellen. Vor allem bei der Volkspartei, die die Verwendung von Sound- und Videoclips auf die Spitze treibt, werden zahlreiche Testimonials für Kanzler Schüssel verwendet, also audiovisuelle Unterstützungserklärungen von namenhaften Politikern aus Österreich (konservative Ministerpräsidenten etc.), aber auch aus anderen Ländern Europas.</p>
<p>Eine weitere kleine demokratische Innovation im Internet für Österreich ist auf der<br />
                  <a href="http://www.oevp.at/">Homepage der ÖVP</a> zu finden. Alle Kandidaten, die auf einem wählbaren Platz auf der Bundes-, Landes- oder Bezirksliste sind, haben eine eigene Seite auf der ÖVP-Page. Über jeden realistischerweise wählbaren Kandidaten ist mindestens ein Lebenslauf, seine politischen Schwerpunkthemen und natürlich Kontaktsadressen (Email, Telefon, Post) verfügbar.In Österreich, das über ein Listenwahlrecht verfügt und die Wähler dadurch die Kandidaten, die sie ins Parlament wählen, nicht kennen, hat das hoffentlich für die anderen Parteien Vorbildwirkung für die Zukunft, um den politischen Prozess im Parlament anhand seiner Mitglieder den Bürgern näher zu bringen.<br />
                  <br />&#8216;<br />
                  <br />Das Innovationsdefizit muss natürlich im Zusammenhang mit der schon oben betonten Kurzfristigkeit des Wahlkampfes gesehen werden. Man muss jedoch allen Parteien zugute halten, dass ihre Kampagnenseiten vom Design, der Benutzerfreundlichkeit und dem Inhalt durchgehend den Seiten, die die Parteien vor dem Wahlkampf im Netz präsentierten, deutlich überlegen sind.<br />
                  <br />Wenn Österreich dieses Mal zwar international nichts zur Erweiterung des Kanons an Webcampaigning Tools und Ideen beiträgt, ist doch angenehm festzustellen, dass alle Parteien auch kurzfristig in der Lage sind, professionelle Angebote ins Netz zu stellen.</p>
<p>
                  <strong>Sind die Österreichischen Parteien schon im Internetzeitalter angekommen?</strong><br />
                  <br />Aber wie sieht es mit der Internettauglichkeit der Parteien aus? Eine schön designte Webpage bedeutet noch nicht, dass die Parteien tatsächlich schon im digitalen Zeitalter angekommen sind. Nach einem verdeckten Praxistest der „Salzburger Nachrichten“ müssen sich die österreichischen Parteien nicht verstecken. Ein Ergebnis war, dass Kleinparteien das Netz offensichtlich besser nutzen: Eine inhaltliche Anfrage an alle Parteien wurde vom Liberalem Form innerhalb von vier Minuten beantwortet. Die Kleinpartei „<br />
                  <a href="http://www.diedemokraten.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Demokraten</a>“, die nur in zwei von neun österreichischen Bundesländern zur Wahl antreten, antworteten innerhalb von 15 Minuten. Zwischen 60 und 90 Minuten benötigten die „Altparteien“ SPÖ und ÖVP. Die Freiheitlichen benötigten drei Stunden und die Kommunisten 24 Stunden. Die Grünen brauchten, und das ist die unerwartete Überraschung, da sie sonst als Vorreiter im Netz gelten, eine zweite Anfrage und danach noch einmal 48 Stunden. Im Wahlkampf 1999 endeten einige verdeckte Mailtests an Parteien noch mit dem Hinweis, dass man von den restlichen zwei Parteien trotz mehrmaliger Nachfrage leider nichts mehr gehört hat. Dagegen stellt das beantworten einer Anfrage in weniger als 24 Stunden eine gewaltige Verbesserung dar.</p>
<p>
                    
                  </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 21.11.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                    <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Politisches Mikado</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wahlkampf-oewahl2-shtml-2925/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Nov 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nur elf Wochen Wahlkampf, doch von Langeweile kann nicht die Rede sein. Der Zustand der FPÖ, Jörg Haider und die prominenten Quereinsteiger der einzelnen Parteien liefern jede Menge spannende Geschichten. Nur ein Gerücht, dass Arnold Schwarzenegger zur Wahl steht?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nur elf Wochen Wahlkampf, doch von Langeweile kann nicht die Rede sein. Der Zustand der FPÖ, Jörg Haider und die prominenten Quereinsteiger der einzelnen Parteien liefern jede Menge spannende Geschichten. Nur ein Gerücht, dass Arnold Schwarzenegger zur Wahl steht?<!--break-->
                    </p>
<p>Der Wahlkampf dauerte vom Bruch der Koalition bis zum Wahltag nur elf Wochen. Von den Kommentatoren wurde die Parteienstrategie bis zum Beginn der „heißen Wahlkampfphase Anfang November oft als „politisches Mikado“ bezeichnet, nach dem Motto: „Wer sich inhaltlich zuerst bewegt, hat verloren“. Bis drei Wochen vor der Wahl war der Wahlkampf daher inhaltlich weitestgehend leer und in den Medien dominierten zwei große Themen die Berichterstattung: der Zustand der<br />
                    <a href="http://www.fpoe.at/bundneu/index.jhtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FPÖ</a> und die prominenten Quereinsteigern der einzelnen Parteien.</p>
<p>
                    <strong>Haider kommt!&#8230; – Oder doch nicht…. – Doch, er kommt wieder! … &#8211; Nein, doch nicht…..</strong><br />
                    <br />Vom Rücktritt Riess-Passers am 9. September bis drei Wochen vor der Wahl gab die FPÖ reichlich Stoff für die Medien ab: Nach dem Rücktritt der Parteispitze um Susanne Riess- Passer übernahm ihr Stellvertreter, Verteitigungsminister Herbert Scheibner für wenige Tage das Kommando bis zum nächsten eilig angesetzten Parteitag. Der Ruf der Partei in der Krise nach der Rückkehr Jörg Haiders an die Spitze wurde immer lauter und Haider erklärte sich nach langem Zögern tatsächlich bereit, die Partei wieder zu übernehmen. Sozial- und Frauenminister Herbert Haupt wurde zum Spitzenkandidaten designiert. Nach einigen Tagen als designierter Obmann erklärte Haider wieder einmal seinen Rücktritt. Der Grund: Bei einer Veranstaltung sei eine dunkle Gestalt an ihn herangetreten und habe ihn davor gewarnt, gegen den beschlossenen Abfangjägerkauf aufzutreten. Außerdem möge er auf seine Familien aufpassen. Geschockt von dieser Drohung gegen Leib und Leben beschloss er, sich zurückzuziehen und verlautbarte Verschwörungstheorien von Waffenlobbies. Laut Ohrenzeugenberichten hat der Mann allerdings eher gemeint, dass er froh sei, dass Haider die Partei wieder übernommen hätte. Er möge doch jetzt auf seine Familien (nämlich die Partei) gut aufpassen. Letztlich ist der Vorgang ungeklärt.</p>
<p>Tatsache ist, dass die Partei innerhalb von 2 Wochen zum dritten Mal auf Obmannsuche war. Nach längerem Beknien ließ sich der bisherige Infrastrukturminister Matthias Reichhold auf das Himmelfahrtskommando des Parteiobmanns und Spitzenkandidaten ein. Um die Entwicklung kurz vorwegzunehmen: Reichhold gab nach 40 Tagen auf! Ihm gelang es immer schlechter, die zwei Strömungen in der Partei, die populistische Oppositions- und die pragmatische Regierungslinie zu vereinen. Als er drei Wochen vor der Wahl mit schwerer Angina ins Krankenhaus eingeliefert wurde und ihm die Ärzte angeblich schwere gesundheitliche Folgeschäden für den Fall seines weiteren Wahlkampfeinsatzes prophezeiten, trat Reichhold zurück. Tatsache war wiederum, dass ihm, von den Medien angefangen bis hin zu Parteifunktionären, keiner eine Zukunft bis zur Wahl zugetraut hat. Die Krankheit war wohl eher der Rücktrittsgrund, nicht aber die Ursache. Nebenbei: Die Kampagne war bei Reichholds Rücktritt bereits auf ihn als Person zugeschnitten. Als Giveaways verteilten die Freiheitlichen kleine Päckchen Taschentücher mit dem Konterfeit des lungenkranken Reichhold und dem Text „Xundheit! Damit sie wieder frei atmen können.“ Seine Nachfolge als Obmann und Spitzenkandidat trat Herbert Haupt an, Sozialminister und Ex- Spitzenkandidat vor Reichhold.</p>
<p>
                    <strong>Wer klopft da an die Tür?<br />
                    <br /></strong>Bis drei Wochen vor der Wahl mussten die Kandidatenlisten der Parteien eingereicht werden. Durch die „Mikado- Taktik“ der Parteien wurden keinerlei Themen kommuniziert, um dem Gegner keine Angriffsfläche zu bieten. Die Parteien versuchten, und das bestimmte neben dem turbulenten Zustand der FPÖ die Medienberichterstattung, über ihre Kandidaten bei den Wählern zu reüssieren.<br />
                    <br />Den ersten Coup landete<br />
                    <a href="http://www.spoe.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPÖ</a>-Chef Alfred Gusenbauer, indem er den Diplomaten<br />
                    <a href="http://www.ohr.int/cv/wpetritsch.asp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wolfgang Petritsch</a> als potentiellen Außenminister in sein Team holte. Petritsch war Hoher Repräsentant der UNO in Bosnien- Herzegowina und ist in Österreich als kompetenter Außenpolitiker anerkannt. Bereits vor 4 Jahren wollte ihn die SPÖ als Kandidaten gewinnen, was er damals aber ablehnte. Der zweite und wesentlich größere Coup gelang ihm mit Josef Broukal, Moderator der Hauptabendnachrichten des<br />
                    <a href="http://www.orf.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ORF</a> und beliebtester Fernsehsprecher Österreichs. Von einem Tag auf den anderen schied er überraschend aus dem ORF aus und gab seine Kandidatur bekannt. Broukal ist nicht nur enorm bekannt und beliebt, er ist auch fernsehtauglich und kannte aus seinem früheren Job auch noch das vollständige Konzept der ORF Wahlberichterstattung. Gusenbauers letzter Coup war die Kandidatur der früheren burgenländischen Superintendentin Gertraud Knoll, die bei der letzten Bundespräsidentenwahl angetreten war. Knoll gilt als bürgerliches, linksliberales Aushängeschild und ist somit geeignet, potentielle Grünwähler zu fangen.</p>
<p>Bundeskanzler Wolfgang Schüssel präsentierte erst relativ spät seine prominenten Kandidaten: Ingrid Wendel, ehemals Eiskunstläuferin und wichtiger, Moderatorin der ORF- Sendung „Seniorenklub“. Der Name war Programm und das Signal an die Zielgruppe sehr deutlich. Immerhin wählten zuletzt 33 Prozent der Senioren die ÖVP. Schüssels strategisches Meisterstück gelang ihm zwei Wochen vor der Wahl. Schüssel kündigte an, den freiheitlichen Finanzminister<br />
                    <a href="http://www.karlheinzgrasser.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Karl Heinz Grasser</a>, seineszeichens österreichs beliebtester Politiker, als parteiunabhängigen Fachmann in einer neuen ÖVP- Regierung wieder in seinem Amt zu übernehmen. Unabhängig davon, ob Grassers Partei an dieser Koalition beteiligt ist oder nicht. Grasser, dem wenige Tage zuvor von Jörg Haider Bestechung in Verbindung mit dem Kauf der Abfangjäger vorgeworfen wurde und der von Haider und Haupt zum Austritt aus der Partei aufgefordert wurde, nahm das Angebot an. Der Schock in der FPÖ saß tief. Nach anfänglicher Ablehnung und zwischenzeitlicher Akzeptanz von Grasser als Finanzminister in einer möglichen neuen Schwarz- Blauen Koalition, scheint sich die Partei nun endlich auf eine ablehnende Haltung Grasser gegenüber geeinigt zu haben.<br />
                    <br />Schüssel kündigte für die letzte Woche allerdings noch eine personelle Überraschung an. Die Gerüchte reichen von der beliebten steirischen Ministerpräsidentin Waltraud Klasnic als Ministerkandidatin bis zu einem Wahlaufruf des berühmten Auslandssteirers Arnold Schwarzenegger für Schüssel. Am Rande: Schwarzenegger plant selbst eine politische Karriere in den USA und überlegt momentan, für die Republikaner 2006 ins Rennen um den Gouvernor von Kalifornien zu gehen.</p>
<p>Die Freiheitlichen waren mit anderen Problemen geschlagen, als sich prominente Kandidaten zu suchen. Der einzige prominente Quereinsteiger ist der Sportler Elmar Lichtenegger. Bei der letzten Wahl kandidierte für die FPÖ schon einmal ein Sportler, der ehemals sehr erfolgreiche Skifahrer Patrik Ortlieb. In den vier Jahren als Abgeordneter kam er nur mit einem angeblichen Sexskandal in einer Innsbrucker Tiefgarage in die Medien. Über Lichtenegger ist nichts Einschlägiges bekannt. Dafür kann man auf<br />
                    <a href="http://www.el110.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">seiner Homepage</a> Fotos sehen, die ihn athletisch und vor allem hüllenlos zeigen. Auf seine Einstandsrede im Parlament darf man gespannt sein.</p>
<p>
                    <strong>Duell im Fernsehzeitalter</strong><br />
                    <br />Die letzten drei Wochen vor der Wahl waren geprägt von sechs Fernsehduellen, wobei in Zweierdiskussionen jeder Parteichef einmal die Gelegenheit bekommt, mit jedem anderen zu diskutieren. Den Abschluss bildet die so genannte „Elefantenrunde“, bei der alle vier Parteichefs aufeinander treffen. TV- Konfrontationen bestätigen in der Regel die vorhandenen Einstellungen der Zuschauer und sind laut Wahlforschern eher unbedeutend für das Wahlergebnis. Durch die Kürze des österreichischen Wahlkampfes werden den TV- Duellen bei dieser Wahl allerdings großes Wirkungspotential vorausgesagt.</p>
<p>Markant war, wie gut sich wieder Erwarten Wolfgang Schüssel in den ersten beiden Konfrontationen gegen den Chef der Grünen und der FPÖ behaupten konnte. Alle Kommentare sahen ihn als Sieger. Wolfgang Schüssel galt bald als unschlagbar. Mit besonderer Spannung wurde daher sein Duell mit dem Kanzlerkandidaten Alfred Gusenbauer von der SPÖ erwartet.<br />
                    <br />Gusenbauer, vom Spiegel beschrieben als „ein Hauch von Scharping mit der Ausstrahlung eines spätsowjetischen Kaderleiters“ konnte sich auch überraschend Staatstragend präsentieren, wenn auch bei weitem nicht so gekonnt wie Schüssel. Das Aufeinandertreffen zwischen Schüssel und Gusenbauer wendete das Blatt allerdings zugunsten von Gusenbauer: trat er zuvor als ruhig und über den Dingen stehend auf, präsentierte er sich Schüssel gegenüber als bissiger Oppositionspolitiker. Schüssel, der offensichtlich rund 20 Minuten brauchte, um sich auf den neuen Stil Gusenbauers zu gewöhnen, wirkte natürlich bei weitem nicht so souverän wie in den vorherigen Diskussionen.</p>
<p>Das Rennen ist auch hier offen. Nachdem Gusenbauer in den Medien nie als gleich kanzlerwürdig mit Schüssel gesehen wurde, änderte sich das, nachdem selbst konservative Zeitungen Gusenbauer eindeutig den Sieg zugestanden. Die Elefantenrunde vier Tage vor der Wahl steht noch aus. Und alles ist offen!</p>
</p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 21.11.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
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                      <!-- Content Ende --></p>
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		<title>Wahl-O-Mat und Wahlbörsen</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Nov 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Harald Schmidts Beitrag zur politischen Bildung und seine Folgen in Österreich. Gleich mehrere Wahl-O-Maten streiten um die Gunst der Wähler. Gleiches gilt für Wahlbörsen als Prognoseinstrument. Doch wo liegt die Grenze zwischen Sinn und Unsinn solcher Techniken?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Harald Schmidts Beitrag zur politischen Bildung und seine Folgen in Österreich. Gleich mehrere Wahl-O-Maten streiten um die Gunst der Wähler. Gleiches gilt für Wahlbörsen als Prognoseinstrument. Doch wo liegt die Grenze zwischen Sinn und Unsinn solcher Techniken?<!--break--></p>
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<p>
Der Wahlkampf im Internet war bis zum Beginn der „heißen Wahlkampfphase“, zu der die Parteien ihre Websites relaunchten und damit den Wahlkampf im Netz belebten, vom überraschenden virtuellen Wahlkampfschlager der vorangegangenen deutschen Wahl geprägt: dem virtuellen Wahlentscheidungshelfer, allias „Wahl-O-Mat“. Erstmals 1999 konzipiert vom niederländischen<br />
<a href="http://www.stemwijzer.nl/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Instituut voor Publiek en Politiek</a> wurde der zur deutschen Bundestagswahl von<br />
<a href="http://www.diewahlgang.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">der Wahlgang</a> realisierte<br />
<a href="http://www.wahlomat.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahl-O-Mat</a> nach einem Gastauftritt bei Harald Schmidt zum Renner des virtuellen Wahlkampfgeschehens. Bis zum Wahltag konnte der Entscheidungshelfer 2.269.756 Mal die politische Präferenz der User bekannt geben.
</p>
<p>
Dieser Erfolg hat in Österreich offensichtlich so viel Eindruck gemacht, dass das Konzept hierzulande gleich sechsmal kopiert wurde: zwei unabhängige Projekte, die „Wahlkabine“ (www.wahlkabine.at) und der „<br />
<a href="http://www.stimmzettel.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stimmzettel</a>“ standen vier Wahlentscheidungshilfen von Medien gegenüber: dem innovativ „<br />
<a href="http://www.krone.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahl-O-Meter</a>“ genannten Automaten der Kronen Zeitung, der „Wahlmaschine“ der<br />
<a href="http://www.news.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zeitschrift News</a>, dem Ö3- Entscheidungshelfer des gleichnamigen<br />
<a href="http://www.oe3.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ORF- Radiosenders</a> und dem guten, alten „Wahl-O-Maten“ der<br />
<a href="http://www.kleinezeitung.at/kleine.taf?_pg=News_Specials&amp;_which=wahlen2002&amp;" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kleinen Zeitung</a>.<br />
<br />
Die österreichische Pioniersehre kommt der Wahlkabine zu. Das von mehreren österreichischen Institutionen zur Bildung und politischen Aufklärung realisierte Projekt ist das erste dieser Art im Alpenland. Die Wahlkabine wies bis vier Tage vor der Wahl 398.058 abgeschlossene Beratungsvorgänge auf. Das ist nur natürlich nur ein Bruchteil des deutschen „Wahl-O-Mat“-Ergebnisses, wenn man allerdings die Bevölkerungszahl Österreichs, die ein Zehntel der Deutschen beträgt, mitdenkt, sowie auch den nur acht Wochen dauernden Wahlkampf und die fehlende TV-Promotion durch Harald Schmidt, dann ist das ein äußerst erfolgreiches Ergebnis. Dazu kommen noch die Nutzungszahlen der fünf anderen Entscheidungshelfer, was die Idee des „Wahl-O-Maten“ noch mehr ehrt.
</p>
<p>
<b>Sinn und Zweck</b><br />
<br />
<a href="http://polbil.uibk.ac.at%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Prof. Peter Filzmaier</a> vom Institut für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung, einem der Veranstalter der Wahlkabine, betont, dass das Projekt ein Beitrag zur politischen Bildung sein soll und kein Pseudo-Prognoseinstrument. Die fünf Projektklone der Medien sieht er durchwegs positiv, da diese der Idee der politischen Bildung zugute kämen. Eine Chance für die Zukunft sieht er in der Möglichkeit einer Zusammenarbeit zwischen Journalisten und Wissenschaftlern, die dieses Mal noch nicht möglich gewesen sei. Eine solche Kooperation würde von der wissenschaftlichen Kompetenz beim Methodendesign wie auch von der Themenkompetenz der Journalisten profitieren.
</p>
<p>
Gibt es zu viele „Wahl-O-Maten“ in Österreich? Welchen soll man benutzen? Für das Konzept sieht Filzmaier Zukunft in Österreich. Er selbst plant für die Landtagswahlen in Tirol im nächsten Frühjahr wieder einen virtuellen Wahlhelfer ins Netz zu stellen. Er stellt zwei wichtige Qualitätskriterien auf: Erstens muss die Methodik wissenschaftlich fundiert sein und zweitens muss die Auswertung transparent sein.<br />
<br />
Konsequenterweise bietet die Wahlkabine ein Textdokument zum Download an, das nicht nur den Prozess der Antwortgenerierung bei den Parteien, die anschließende Fragenauswahl und Gewichtung für die Auswertung darstellt, sondern das auch Einblick in die mathematischen Tiefen des Automaten gibt. Wen es interessiert, der kann dort die Formeln, die zur Auswertung verwendet werden, nachlesen.<br />
<br />
Was Filzmaier kritisiert sind Entscheidungshelfer, die als Pseudo-Prognoseinstrument präsentiert werden, wie die „Wahl-Maschine“ der Zeitschrift News. Am Ende des Test werden zwei Statistiken präsentiert, die aus den Ergebnissen aller gemachter Test zusammengestellt sind: „So wichtig sind Österreich die Themen“ und „Die Partei- Präferenzen Österreichs“. Diese Statistiken würden eine Repräsentativität vortäuschen, die sie in Wirklichkeit nicht besäßen. Die Statistiken würden lediglich Scheinergebnisse produzieren, die absolut unseriös sind. Auch sei dieses Konzept überhaupt nicht der politischen Bildung dienlich.
</p>
<p>
<b>Wahlbörsen- Politik am Markt</b><br />
<br />
Das zweite Format, dass die Netzöffentlichkeit zur Nationalratswahl beherrscht, sind die Wahlbörsen. Fünf Stück davon haben es diesmal ins Netz geschafft:<br />
<br />
die<br />
<a href="http://www.wahlboerse.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlbörse.at</a> der Tageszeitung Kurier und des Wochenmagazins Profil, die Presse-Wahlbörse der gleichnamigen<br />
<a href="http://www.bdf-web.com/presse/presse_feature#" target="_blank" rel="noopener noreferrer">konservativen Tageszeitung</a>, der Koalitionsmarkt (http://wahlboerse.uibk.ac.at) der Universität Innsbruck in Kooperation mit dem Institut für interdisziplinäre Forschung und Fortbildung, die alle drei auch die Presse-Wahlbörse wissenschaftlich betreuen, die Wahlbörse der<br />
<a href="http://www.wirtschaftsblatt.at/if_bnews/frame2.shtml?/cgi-bin/trading/trading_start.pl" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tageszeitung Wirtschaftsblatt</a> und „<br />
<a href="http://derstandard.at/MetaAdServer/werbung.asp?rt=cp/newsroom/politik/innenpolitik/wahlen/e-lection" target="_blank" rel="noopener noreferrer">e-lection</a>“ der liberalen Tageszeitung Der Standard.
</p>
<p>
Alle Wahlbörsen haben gemeinsam, dass sie keine Echtgeldbörsen sind. Bei keiner dieser Börsensimulationen kann man also reales Geld einsetzen und am Ende gewinnen. Der Anreiz für die Händler sind Sachpreise, die an die Gewinner im Händlerranking vergeben werden. Die Besonderheit unter den einzelnen Programmen ist sicher die Presse-Wahlbörse, die von drei Instituten, dem Institut für interdisziplinäre Forschung und Fortbildung(IFF), dem Institut für betriebliche Finanzwirtschaft und dem Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck, wissenschaftlich betreut wird. Ziel des Projektes ist das Erforschen der Möglichkeiten von Wahlbörsen als Prognoseinstrumenten. Das Projekt soll Aufschluss über die Mechanismen geben, nach denen Händler auf dem Parteienmarkt agieren. Welche Ereignisse beeinflussen den Kurs einer Aktie? Wie verlässlich sind Wahlbörsen bei der Prognose eines Wahlergebnisses?<br />
<br />
In der letzten Woche vor der Wahl liefern sich die beiden Großparteien ein Kopf an Kopf Rennen bei 35-39 Prozent, ebenso die beiden kleinen Parteien bei 10-12 Prozent. Darüber, welche Partei das Rennen für sich entscheiden wird, sind die Wahlbörsen genauso geteilter Meinung wie die verschiedenen Umfragen. Zwei Fragen bleiben bis zum Wahltag offen: Das um die stärkste Partei einerseits und das Rennen um das genauere Prognoseinstrument andererseits.
</p>
<p>
<br />
<b>Die Wahlergebnisse im Netz<br />
<br />
</b>Für österreichische Verhältnisse Neuartiges bietet am Wahlabend die Firma Siemens, die für das Innenministerium seit 1994 die Wahlergebnisse elektronisch aufbereitet. In ihrem Internetmagazin „<br />
<a href="http://www.wahl2002.hitech.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hi!tech</a>“ stellt Siemens als einzige Seite im Netz die Wahlergebnisse aller Bundesländer und Bezirke auf einer interaktiven Landkarte dar. Dieses Jahr bietet Siemens über diese Seite in Österreich erstmals Wahlergebnisse per SMS an. Dabei kann man sich das Bundesergebnis, einzelne Landes oder auch nur Regionalergebnisse zuschicken lassen. Das Problem für Interessierte im Ausland: Das Service kann nur mit einem österreichischen Handybetreiber verwendet werden.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<table width="146" border="0" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#ffcc33">
<div class="tidy-2">
			Erschienen am 21.11.2002
			</div>
</td>
</tr>
</tbody>
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<p>
<!-- Content Ende --></p>
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		<title>Österreich ohne Haider?</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Nov 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Amerikanischer Wahlkampf auch in Österreich
<br />
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Amerikanischer Wahlkampf auch in Österreich<br />
<br />
<!--break-->Unabhängig vom Wahlausgang lässt sich feststellen, dass sich der Wahlkampf ähnlich der vergangenen Bundestagswahl stark am amerikanischen Vorbild orientiert. Auch in Wien haben die „Spindoctors“ Einzug gehalten. Letzteres gilt vor allem für die SPÖ, die sich tatkräftige Unterstützung in den USA geholt hat. Aus dem einstmals biederen und chancenlos geglaubten Alfred Gusenbauer, wurde der optisch umgestylte und überraschend angriffslustige Kanzlerkandidat der SPÖ. Frei nach Clinton/Gore´s „Putting People First“ ist auch der leichtabgewandelte Slogan der Sozialdemokraten: „Weil der Mensch zählt.“ Ohne professionell gestaltete Homepage geht es auch bei<br />
<a href="http://www.alfred-gusenbauer.at%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gusenbauer</a> und seiner<br />
<a href="http://www.diekampagne.spoe.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Partei</a> nicht. Neben zahlreichen brauchbaren Informationen finden sich hier nach dem Motto „Rot is(s)t gut“ Rezepte von Prominenten zum Nachkochen. Wirklich neu ist die Möglichkeit für Sympathisanten, sich für eine aktive Mitarbeit im Wahlkampf zu melden. Die Rekrutierung von Freiwilligen über das Internet (Stichwort:<br />
<a href="/edemocracy/wahlkampf/bundestagswahl2002/iviewfilz.shtml">eVolunteers</a>) steht unter dem Motto: “Mitmachen im Container“, da sich die Wahlkampfzentrale der Partei in eigens aufgestellten Containern befindet. Eintragen können sich hier auch Nicht-Parteimitglieder.</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Mehrsprachige Märchen<br />
<br />
</b>Auf den Vorteil des Kanzlerbonus´ setzt die ÖVP. „Wer, wenn nicht er“, heißt es auf der<br />
<a href="http://www.oevp.at/schuessel" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Homepage</a> von Wolfgang Schüssel. Auch hier lohnt ein Besuch, wenn man sich ein Bild von der Partei und ihrem Kandidaten machen will. Positiv fallen Informationen in serbischer, bulgarischer, kroatischer, englischer, polnischer, türkischer und englischer Sprache auf. Sicher zum Nachahmen empfohlen ist dieser Service für andere Kampagnen und Parteien. Bemerkenswert ist, dass man im Forum der ÖVP Homepage Hinweise auf der Webseite<br />
<a href="http://www.werwennnichter.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.werwennnichter.at</a> findet, die Wolfgang Schüssel in witziger Art und Weise verspottet. Im Gegenzug gibt es aber Zensurvorwürfe von Seiten der Partei an die SPÖ. Kritische Beiträge würden aus dem Forum der SPÖ Homepage gelöscht und die IP-Adressen kritischer Autoren gesperrt. Der Initiator einer sogenannten<br />
<a href="http://www.dieroten.at" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fake-Seite</a> werde sogar mit einer Klage bedroht. Nicht zu vergessen ist der Onlineshop. Hier können die üblichen Werbeartikel erworben werden, beispielsweise eine CD für 14,53 € mit dem Titel „Märchen für Europa“. Wolfgang Schüssel und seine Freunde lesen 15 Märchen aus EU-Ländern vor.
</p>
<p>
Grüne und die FPÖ mit ihrem Spitzenkandidat<br />
<a href="http://www.fpoe.at/bundneu/haupt/haupt_der_lebenslauf.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Herbert Haupt</a> treten vergleichsweise bescheiden im Netz auf. Im Gegensatz zur bundesrepublikanischen Bundestagswahl können sich die beiden kleinen Parteien jedoch nicht über mangelnde Präsenz in den Medien beklagen. Auch im Wahlkampf zum Nationalrat gibt es TV-Duelle, die als Konfrontation bezeichnet werden. Im Unterschied zu<br />
<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#tv">Deutschland</a> tritt jeder gegen jeden an, nicht nur die beiden Vertreter der großen Parteien. Wer die Sendung verpasst hat, kann das Versäumte später im Internet anschauen oder anhören. Gerade beim Zusammentreffen des Amtsinhabers mit Herbert Haupt zeigten sich die wachsenden Differenzen der Noch-Koalitionspartner. Am Donnerstag vor der Wahl treffen sich dann zum Abschluss Wolfgang Schüssel, Alfred Gusenbauer, Herbert Haupt und Alexander van der Bellen nochmals zu einer Konfrontation im TV-Studio. Sicher eine letzte Entscheidungshilfe für die auf etwa 1 Millionen geschätzten unentschlossenen Wähler.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<table border="0" cellpadding="2" width="146">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">
			Erschienen am 21.11.2002
			</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
<!-- Content Ende --></p>
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