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	<title>Neelie Kroes &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Neelie Kroes &#8211; politik-digital</title>
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		<title>#okfest14: Sind Open Data-Aktivisten nur Datenbeschaffer für Google?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Idelberger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2014 10:23:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Open Knowledge Festival 2014 wurde unter anderem von Google gesponsert. Ein FAZ-Autor hält die Open Data-Aktivisten deshalb für nichts [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/i-love-skull-640x280.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-141119" alt="i love skull 640x280" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/i-love-skull-640x280.png" width="640" height="280" /></a>Das Open Knowledge Festival 2014 wurde unter anderem von Google gesponsert. Ein FAZ-Autor hält die Open Data-Aktivisten deshalb für nichts weiter als Datenbeschaffer von Google. Welche Agenda verfolgen die Open Data-Aktivisten und werden sie ihren ideellen Ansprüchen gerecht? Meine gesammelten Eindrücke vom diesjährigen OKFestival.<br />
Stefan Schulz lästert in seinem FAZ-Artikel <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/auf-dem-open-knowledge-festival-ihr-seid-unsere-gold-kutsche-13050820.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Ihr seid unsere Goldkutsche“</a> kräftig über die Open Data-Aktivisten aus aller Welt, die sich in der vergangenen Woche auf dem Open Knowledge Festival 2014 in Berlin getroffen haben. Er glaubt nicht, dass es ihnen mit dem Bestreben nach Öffnung von Daten um die Steigerung von Transparenz in der Öffentlichkeit und einen verbesserten Meinungsbildungsprozess für die Bürger geht. Vielmehr wirft Schulz den Teilnehmern des Festivals vor, diese ideellen Ziele vorzuschieben und dahinter finanzielle Interessen zu verbergen. Als Beweis führt er die Aussagen einiger Hauptredner der Veranstaltung an. So fasst er den Vortrag von Neelie Kroes, EU-Kommissarin für die digitale Agenda, mit den Sätzen zusammen:</p>
<blockquote><p>„Entsprechend der Veranstaltung sprach auch sie allein über Wünsche unter Ausblendung jeder Erfahrung mit der Wirklichkeit. Das wurde besonders deutlich, als sie unter Applaus auf das Urheberrecht zu sprechen kam. Es müsse einen fundamentalen Wandel geben, sagte sie. Erst einmal sei alles als verfügbar anzusehen, bis Einsprüche dagegen erhoben würden, die dann einzeln zu prüfen seien.“</p></blockquote>
<p>Die Ausführungen von Eric Hysen, Leiter der Google-Abteilung Wahlen und zivilgesellschaftliche Verantwortung in den USA, kommentiert Schulz so:</p>
<blockquote><p>„Google stellt die Infrastruktur zur Verfügung, die Open-Data-Bewegung soll das Unternehmen füttern. Hysen verwendete ein historisches Bild: 1780 habe es zwei Tage gedauert, die 60 Meilen von Cambridge nach London zu reisen. Dabei hätten die Pferdekutschen schon damals viel schneller fahren können. Es gab nur keine Straßen.<br />
<strong><br />
</strong>‘Eure Bemühungen sind wie die Kutschen damals‘, sagte Hysen dann ins Publikum. Nun brauche es jemanden, der sich um die Infrastruktur für alle kümmert. Google nehme die Sache gerne in die Hand, die ‘Unterstützung der Community‘ sei dem Unternehmen wichtig.“</p></blockquote>
<p>Es ist keine Neuigkeit, dass Google viele Initiativen, Projekte und Konferenzen sowohl finanziell als auch strukturell unterstützt. Aus selbstlosen Gründen macht Google das nicht, daran zweifelt kaum jemand. Obwohl inzwischen ein milliardenschweres Unternehmen, sucht Google seit jeher die Nähe zu Community und profitiert davon, beispielsweise durch ein gutes Gespür für Trends im Internet oder eben auch durch verfügbare Daten. Jeder sollte daher generell genau überlegen, mit wem er welche Kooperationen eingeht und von wem er sich finanzieren lässt. Aber offene Daten können von Googles Konkurrenz gleichermaßen für ihre Dienste genutzt werden und verschaffen somit Google kein Alleinstellungsmerkmal gegenüber seinen Konkurrenten.<br />
In seiner Kritik  zitiert Schulz zudem aus dem Podiumsgespräch zwischen Ory Okolloh, Finanzdirektorin der Initiative für Transparenz in Afrika von Omyidar Network, und Rufus Pollock, dem Präsidenten der Open Knowledge Foundation. Schulz schreibt über dieses:</p>
<blockquote><p>„Ory Okolloh [&#8230;] stellte fest, dass es dem Aktivismus an Führung und Struktur fehle.<br />
Sie habe selbst erfahren, dass sie erst dann Zugang zu afrikanischen Regierungen erhielt, als sie in früheren Jahren als Mitarbeiterin von Google an die Tore der Macht klopfte. Nun solle man die aufwendige Technologie den Unternehmen überlassen, die sie verstünden. Letztlich rief sie sogar dazu auf, weniger Texte zu schreiben und sich mehr auf Visualisierungen und Videos zu besinnen, weil die im Internet ‘anders als zwanzigseitige Texte gut viral gehen können‘. So soll der Lebensmut der Aktivisten bei Laune gehalten werden.“</p></blockquote>
<h3>Aktivisten blenden die Folgen ihres Handelns nicht aus</h3>
<p>Hat Schulz mit seinen Vorwürfen gegenüber den Open Data-Aktivisten Recht? Sind sie blinde Befürworter einer radikalen Änderung des Urheberrechts und nur Vasallen von Google? Ich denke nicht. In der Vergangenheit wurden sicher Fehler bei der Öffnung von Daten gemacht, und es werden sehr wahrscheinlich weitere gemacht werden – aber die Open-Bewegung ignoriert nicht die Frage nach den politischen, soziokulturellen und wirtschaftlichen Auswirkungen ihres Tuns, wie Schulz es ihr vorwirft.<br />
<figure id="attachment_141124" aria-describedby="caption-attachment-141124" style="width: 305px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/14722112984_7fe8a03a49_b.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-141124" alt="14722112984_7fe8a03a49_b" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/14722112984_7fe8a03a49_b-305x201.jpg" width="305" height="201" /></a><figcaption id="caption-attachment-141124" class="wp-caption-text">Grafik zu Prozessen in Open Data-Projekten</figcaption></figure><br />
Gerade das Open Knowledge Festival 2014 ist ein Beleg dafür, dass die Community sich mit der Frage „Wem nutzen offene Daten eigentlich?“ auseinandersetzt, und dass viele der Aktivisten bemüht sind, ihre ursprünglichen Ziele – mehr Transparenz und einen verbesserten Meinungsbildungsprozess – zu erreichen. Das haben alle Festivalteilnehmer feststellen können, die nicht nur den Hauptrednern zugehört haben, sondern Einzelworkshops besucht haben, in denen tatsächlich viele inhaltliche Fragen rund um offene Daten thematisiert wurden. Allein beim Blick in das umfangreiche Programm kann man mindestens fünf Sessions finden, – konservativ gezählt – in denen negative Aspekte von Open Data-Projekten besprochen wurden. Zweien davon habe ich beigewohnt: „Politics, power, inclusion and voice“ und „Can Open Data go wrong?“.</p>
<h3>Die Erkenntnisse aus ergebnislosen Open Data-Projekten</h3>
<p>In der ersten Veranstaltung ging es um Quellen von Macht und darum, wer offene Daten als Quelle für Macht nutzen kann. Es wurde in diesem Zusammenhang auf die Erkenntnis verwiesen, dass offene Daten bislang größtenteils von einer privilegierten Minderheit genutzt werden. Daher wurde es als eine zukünftige Aufgabe formuliert, möglichst viele Menschen zu befähigen, offene Daten zu nutzen. Weiterhin wurde die Frage diskutiert, welche Rolle der Initiator einer Open Data-Initiative spielt. Laut einer Teilnehmerin wird dessen Einfluss allzu oft unterschätzt. Das ist ein generelles Problem von Partizipationsprojekten. Mit dem Bewusstsein, dass Daten immer auch eine politische Dimension haben, trieb die Teilnehmer am Ende des Workshops die Frage um, wie sie in ihrer Arbeit ihren ursprünglichen Ideen treu bleiben können, ohne von der Politik für deren eigene Ziele vereinnahmt zu werden.<br />
Open Data-Aktivisten glauben sicherlich grundsätzlich an die positive Wirkung offener Daten, jedoch sind auch gut geplante Open Data-Projekte nicht davor gefeit, unerwünschte Nebeneffekte auszulösen. In der Veranstaltung „Can Open Data go wrong?“ waren die Teilnehmer aufgefordert, ihre Erfahrungen mit fehlgeschlagenen oder missbräuchlichen Open Data-Projekten zu teilen. Um die Hemmung zu nehmen, über das eigene Scheitern zu sprechen, hatten einige Teilnehmer sich vorab bereit erklärt, von ihren Erfahrungen zu berichten.<br />
Janet Gunter, Gründerin von <a href="http://therestartproject.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">therestartproject</a> und früher in der Entwicklungsarbeit tätig, sprach über die Erfassung und Offenlegung von Landrechten in den am wenigsten entwickelten Ländern. <a href="http://newint.org/features/2013/05/01/smallholders-last-land-keynote/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ungeklärte Landrechte</a> sind ein großes Problem dieser Länder, und der Gedanke liegt nahe, dass die Digitalisierung des Grundbuchs Konflikten über Landesgrenzen und -rechte entgegenwirken könnte. Wenn jeder nachsehen kann, wem das Land gehört, kann es dem Eigentümer nicht mehr weggenommen werden. So der Gedanke. Leider zeigt eine Studie zum <a href="http://casumm.files.wordpress.com/2008/09/bhoomi-e-governance.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bhoomi-Programm</a> in Bangalore, das dort die Digitalisierung des Grundbuchs zu mehr Korruption, höheren Bestechungsgeldern und verlängerten Zeiträumen für Landtransaktionen geführt hat. Des Weiteren erleichterte sie lokalen Eliten, – zumeist illegal – große Landflächen an Großinvestoren zu verkaufen.<br />
Ein weiteres Beispiel beschrieb Mushon Zer-Aviv vom Public Knowledge Workshop, einer NGO aus Tel-Aviv. Mit dem Projekt „Offener Haushalt Israels“ (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=RPo9z47mPCM" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Videobericht</a>) mussten die Initiatoren feststellen, dass mit der Öffnung der israelischen Haushaltsdaten allein keine ausreichende Transparenz über die Verwendung staatlicher Mitteln herstellbar ist.<br />
So war das israelische Finanzministerium zwar von Beginn an kooperativ und lieferte die Daten über Haushaltszuweisungen, doch nach einiger Zeit fragten Zer-Aviv und seine Mitstreiter sich selbstkritisch, ob ihr Verständnis von offenen Daten tatsächlich erfüllt wurde. Sie zweifelten daran, dass die Mehrheit der Bürger mit den blanken Zahlen etwas anfangen konnten, und taten sich deshalb mit der Wirtschaftszeitung <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Calcalist" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Calcalist</a> zusammen, um an einer besseren Verständlichkeit der Daten zu arbeiten. Heraus kam eine an der Visualisierung der New York Times für Obamas Haushalt orientierte <a href="http://compare.open-budget.org.il/?00/0027" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Version</a>, welche die Änderungen des Finanzhaushalts über Jahre hinweg visuell darstellen kann.<br />
Diese Version wurde von den Medien wie auch den Mitgliedern der Knesset begeistert aufgenommen. Nach kurzer Zeit fanden die Initiatoren jedoch heraus, dass die ihnen gelieferten Haushaltsdaten, die das israelische Parlament vorher beschlossen hatte, nicht der wahren Aufteilung des Finanzhaushalts entsprachen. Denn noch nach der Abstimmung in der Knesset waren etwa zehn Prozent des Haushalts nachträglich wieder umverteilt worden, wobei es sich laut Zer-Aviv um die interessanten zehn Prozent handelte. In seinen Augen waren die Visualisierungen der „falschen Daten“ daher nicht mehr als ein cooles Spielzeug, das die Öffentlichkeit letztlich von den wichtigen Informationen ablenkte. Mit der Unterstützung eines Mitgliedes der Knesset zogen die Initiatoren vor den obersten Gerichtshofs Israels, um zu erreichen, dass das Finanzministerium Änderungen des Finanzhaushalts nach dessen Beschluss öffentlich bekannt geben muss.<br />
Am Ende lenkte das Finanzministerium ein, und seitdem können Israelis sich über Haushaltstransaktionen per E-Mail informieren lassen. Derzeit arbeiten die Projektmitarbeiter an einer Überarbeitung der Webseite, mit dem Ziel, Beteiligungskanäle für die Bürger einzuführen und ausführlicher über die Umstände einzelner Transaktionen zu informieren.<br />
Aus seinen Erfahrungen mit dem Projekt Offener Haushalt Israel schlussfolgert Mushon Zer-Aviv, dass: 1. die bloße Öffnung von Daten keinen öffentlichen Nutzen bewirkt; 2. Visualisierungen <a href="https://visualisingadvocacy.org/blog/disinformation-visualization-how-lie-datavis" target="_blank" rel="noopener noreferrer">desinformieren und manipulieren</a> können, da sie per se kein „hübscher Beweis“ für irgendetwas seien, sondern lediglich einen Auszug und damit eine Meinung darstellen; und 3. wir eine Vorliebe für Dinge haben, die wir quantifizieren können, aber dass nicht quantifizierbare Dinge ebenfalls wichtig sein können. Initiatoren von Open Data-Projekten sollten daher immer Fachinstanzen mit ins Boot holen, die ihr Wissen in diesem Bereich erweitern können und die Relevanz der Daten besser einschätzen können.</p>
<h3>Nur Kinderkrankheiten oder inhärentes Problem?</h3>
<p><figure id="attachment_141126" aria-describedby="caption-attachment-141126" style="width: 305px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/14722091804_b7805c7a21_b.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-141126 " alt="14722091804_b7805c7a21_b" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/14722091804_b7805c7a21_b-305x201.jpg" width="305" height="201" /></a><figcaption id="caption-attachment-141126" class="wp-caption-text">Teilnehmer des OKFestivals</figcaption></figure><br />
Als Besucher des OKFestivals konnte man den Eindruck bekommen, dass die Open Knowledge-Bewegung nur mit den üblichen Kinderkrankheiten einer neuen Bewegung zu kämpfen hat. Immerhin gibt es die im Zentrum der Bewegung zu verordnende Open Knowledge Foundation erst seit zehn Jahren. Doch reicht es aus, wenn die Aktivisten aus ihren Fehlern lernen, oder ist der Bewegung ein inhärentes Problem im Weg?<br />
Der kanadische Forscher Mike Gurstein merkte einmal an, dass offene Daten nicht notwendigerweise zum <a href="http://gurstein.wordpress.com/2010/09/02/open-data-empowering-the-empowered-or-effective-data-use-for-everyone/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Empowerment benachteiligter Gruppen</a> führen müssen, sondern die Macht der dominierenden Gesellschaftsgruppen ausbauen können, denn zur wirksamen Anwendung der Daten seien oft nur diese Gruppen in der Lage. Ein freier Zugang zu Daten sorgt demnach nicht automatisch dafür, dass diese von allen Bürgern verwendet werden können. Offene Daten können sogar die Kluft zwischen unterschiedlichen sozialen Milieus vertiefen, statt sie zu verkleinern. Wenn die Fürsprecher von Open Knowledge ihrem egalitären Anspruch gerecht werden möchten, dann müssen sie sich anstrengen. Vor diesem Hintergrund kann es als Stärke angesehen werden, dass Open Data-Anhänger aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammenkommen und sich austauschen. Dadurch verschafft sich die Bewegung die Chance, breitere Teile der Gesellschaft zu erreichen, und die Fähigkeit, ihre Projekte aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.<br />
Worum es Stefan Schulz in seiner Kritik an der Open-Bewegung tatsächlich ging, offenbart sich im letzten Absatz seines Artikeln, in dem er schreibt: „Beim Urheberrecht geht es nicht um die Frage, unter welchen Bedingungen künstlerische, journalistische und wissenschaftliche Werke genutzt werden sollten, sondern unter welchen Bedingungen sie entstehen können.“ Leider verzichtet Schulz darauf, diesen wichtigen Punkt weiter auszuführen, so bleibt es dem Leser überlassen, zu spekulieren, wie die Öffnung von (öffentlichen) Daten mit den Voraussetzungen für solche Werke verbunden sein könnten. Ist es nicht utopisch zu glauben, dass sich diese zwei Fragen trennen lassen? Und können nicht gerade aus offenen Daten künstlerische, journalistische und wissenschaftliche Werke entstehen, die sonst nicht möglich wären? Vielleicht ist Schulz einfach nicht bewusst, worum es bei Open Data geht und worum es eben nicht geht. Eins ist sicher: Es geht <em>nicht</em> darum Künstlern, Journalisten und Wissenschaftlern die Bedingungen für ihr Schaffen zu entziehen.<br />
Teasergrafik: Mushon Zer-Aviv (CC-BY-SA); Fotos: <a href="https://www.flickr.com/photos/97499119@N08/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Open Research Network</a>/<a href="https://twitter.com/odrnetwork" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@odrnetwork</a> (Diverse Fotografen)<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>EuroDIG 2014 in Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Idelberger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2014 13:21:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nach Lissabon 2013 treffen sich europäische Stakeholder aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft am 12. und 13. Juni zum 7. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/eco_eurodig-cut.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-140182" alt="eco_eurodig cut" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/eco_eurodig-cut-e1401974466743.jpg" width="637" height="279" /></a>Nach Lissabon 2013 treffen sich europäische Stakeholder aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft am 12. und 13. Juni zum 7. EuroDIG im Auswärtigen Amt in Berlin. Ein unumgänglicher Schwerpunkt der Veranstaltung wird das Thema Überwachung sein. Doch auch die Herausforderungen der digitalen Gesellschaft und Wirtschaft sowie die Zukunft der Internet Governance stehen im Fokus.<br />
Der paneuropäische Dialog zu Internet Governance <span style="color: #000080"><a href="http://www.eurodig.org/">EuroDIG</a></span> bietet seit 2008 ein Forum für informellen und inklusiven Austausch von Interessengruppen aus ganz Europa zu Internet Governance. Deutschland ist zum ersten Mal Gastgeber des Dialogs, der in diesem Jahr unter dem Motto „Digital society at stake – Europe and the Future of the Internet“ steht. Die Schirmherrschaft hat das Bundeswirtschaftsministerium in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt, das auch den Tagungsort stellt, Ausrichter ist der <span style="color: #000080"><a href="http://www.eco.de/">Verband der Internetwirtschaft</a></span> eco. Bisher haben sich über 600 Teilnehmer aus ganz Europa angemeldet, eine <span style="color: #000080"><a href="http://www.eurodig.org/news/registration-open-3">Registrierung</a></span> ist noch bis Freitag, 6. Juni, möglich.<br />
Eröffnet wird die Veranstaltung von Außenminister Frank-Walter Steinmeier und dem Vorstandsvorsitzenden von eco <a title="Michael Rotert zum EuroDIG: „Auf einem guten Weg“" href="http://politik-digital.de/michael-rotert-zum-eurodig-auf-einem-guten-weg/">Michael Rotert</a><span style="font-size: xx-small"> </span>. <span style="color: #000080"><a href="http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/kroes/">Neelie Kroes</a></span>, EU-Kommissarin für die Digitale Agenda, wird sich per Videobotschaft zur Wort melden. Neben weiteren Repräsentanten der EU wie <span style="color: #000080"><a href="http://www.janalbrecht.eu/home.html">Jan-Philipp Albrecht</a></span><span style="font-size: xx-small"> </span>werden führende Mitarbeiter aus Wirtschafts-, Innen- und Außenministerium wie <a title="Dirk Brengelmann zur Internet Governance: „Regierungen in einer besonderen Verpflichtung“" href="http://politik-digital.de/dirk-brengelmann-zur-internet-governance-regierungen-in-einer-besonderen-verpflichtung/">Dirk Brengelmann</a><span style="font-size: xx-small"> </span> einen Auftritt haben. <span style="color: #000080"><a href="http://www.icann.org/en/groups/board/chehade-en.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fadi Chehadé</a></span>, CEO der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN), wird zusammen mit <span style="color: #000080"><a href="http://www.internetsociety.org/who-we-are/presidentceo/ms-kathy-brown">Kathryn Brown</a></span>, Präsidentin der Internet Society, auf Podiumsdiskussionen die Perspektive der Internetorganisationen vertreten. Weitere Redner sind Blogger und Internetaktivisten, darunter <span style="color: #000080"><a href="https://www.torproject.org/about/corepeople.html.en">Jacob Appelbaum</a></span> vom Tor Project oder <span style="color: #000080"><a href="http://anniemachon.ch/">Annie Machon</a></span>, frühere britische Geheimdienstmitarbeiterin und Whistleblowerin.<br />
Das Programm wurde per Bottom-up-Prinzip erstellt und spiegelt den <span style="color: #000080"><a href="http://www.eurodig.org/eurodig-2014-planning-process-at-a-glance">offenen und partizipativen Charakter</a></span> des Dialogs wider. Für die kollaborative Vorbereitung und Dokumentation der einzelnen Sessions wurde das <span style="color: #000080"><a href="http://www.eurodig.org/news/eurodig-wiki">EuroDIG-Wiki</a></span> eingerichtet.<br />
Neben zahlreichen <span style="color: #000080"><a href="http://www.eurodig.org/eurodig-2014/programme-overview/side-events">Vor- und Begleitverstaltungen</a></span> zum EuroDIG, ist die Initiative <span style="color: #000080"><a href="https://eurodig.ypart.eu/instance/eurodig">Youth @ EuroDIG</a></span> hervorzuheben. In einer selbst vorbereiteten Sitzung werden junge Europäer die Möglichkeit haben, mit verschiedenen Stakeholdern über Internetpolitik und die Rolle der Medien zu diskutieren.<br />
Die <strong><a href="http://www.eurodig.org/news/registration-open-3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anmeldung</a> </strong>zum EuroDIG 2014 <span style="font-size: xx-small"> </span>ist nur noch <strong>bis einschließlich morgen, 6. Juni,</strong> möglich und ist unbedingte Voraussetzung für die Teilnahme.<br />
<em>politik-digital.de ist Medienpartner des EuroDIG 2014.</em><br />
Foto: <a href="http://www.eco.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eco</a></p>
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		<title>„Im Zweifel für den Zweifel“? Internet und Freiheit &#8211; Digitale Presseschau 13/2014</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Schmitt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2014 15:31:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Zweifel ist nicht erst seit Descartes eine Triebfeder der Moderne. Strittig ist nur seit je her, welcher der richtige [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Zweifel ist nicht erst seit Descartes eine Triebfeder der Moderne. Strittig ist nur seit je her, welcher der richtige Zweifel ist. Eine genaue Prüfung und Abwägung ist unabdingbar, so dass der Zweifel ein elastischer Zweifel bleibt: <a href="http://www.uni-marburg.de/fb03/politikwissenschaft/pi-nip/publikationen/zombieneu/maerzzombie" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Nur nicht verzweifeln!“</a>  Auch und gerade im Umgang mit dem Internet. Dieses war bislang ein Medium, das auf einer freiheitlichen Idee fußte – nie war dieser Impetus mehr bedroht als heute. Gegen diese Bedrohungen regt sich kein signifikanter Protest. Ist also das freie Internet nur noch eine Illusion? Warum es aber nach wie vor gilt, um die Freiheit zu streiten und zu kämpfen, lesen Sie in unserer Presseschau.</p>
<h3 id="docs-internal-guid-4d69dcf0-5847-8592-3bf8-784861aa2cc8">Video der Woche</h3>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=Xf3Qy7jG1uY<br />
Das Video der Woche stammt aus der Reihe „Elektrischer Reporter“. Es werden so unterschiedliche Themen behandelt, wie die Nationalisierung des Internets, ein Projekt der Aufarbeitung der Vergangenheit auf Twitter sowie die immer beliebter werdende Ökonomie des Teilens.</p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/zukunft-des-internets-freies-netz-eine-illusion-1.1921160" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Illusion freies Netz</a></h3>
<p>Mit der Zukunft des Internets beschäftigt sich ein Artikel von Sandro Gaycken: „Ein neues digitales Zeitalter kündigt sich an.“ Dies ist jedoch nicht pathetisch zu verstehen – Gaycken beschreibt die Zersplitterung des freien Internets in fünf Ideologien, je nach politischem System und gesellschaftlicher Wertschätzung von Freiheit und Grundrechten. Diese Zersplitterung könne katastrophale Ergebnisse zeitigen, aber in aufgeklärten Gesellschaften auch zur Weiterentwicklung des Netzes beitragen.</p>
<h3><a href="http://www.carta.info/71237/kryptographie-freie-software-dezentralisierung-vorhut-oder-letztes-aufgebot/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Überwachung: Wo bleibt die Demokratie?</a></h3>
<p>Das Ende der Illusionen leitet auch Jürgen Drommert auf Carta ein. Nicht nur bei der Überwachung, sondern auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen gebe es „kein Protestpotential im Land“. Alternativen, sich etwa gegen Überwachung zur Wehr zu setzen, werden darauf folgend in drei Schritten beschrieben: Kryptographie, freie Open-Source-Software und Dezentralisierungen im Internet.</p>
<h3><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/das-internet-der-zukunft-wir-muessen-fuer-die-freiheit-kaempfen-12860165.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Für die Freiheit</a></h3>
<p>Ein weiteres Plädoyer für die Rückeroberung des von Unfreiheit bedrohten freien Internets, liefert Mathias Müller von Blumencron. Einerseits müsse darauf geachtet werden, dass Konzerne, deren Geschäftsmodell auf der Verwertung von Daten beruht, nicht zu mächtig werden – andererseits müsse auch Sorge dafür getragen werden, dass gesetzliche Regulierungen nicht zu rigide werden, sodass freiheitliche Potentiale nicht ausgebremst werden: „Das Internet braucht Freiheit, Toleranz und den Mut, sich unbequemen Veränderungen zu stellen – und sie auszuhalten.“</p>
<h3><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/europas-it-projekt/die-eu-und-die-digitale-revolution-ich-bin-nicht-naiv-und-europa-darf-es-auch-nicht-sein-12860365.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gegen die Naivität</a></h3>
<p>Die europäische Kommissarin für Digitale Agenda Neelie Kroes argumentiert in ihrem neuesten Beitrag gegen eine skeptizistische Verfallsgeschichte der digitalen Revolution und begreift diese als „Chance, das europäische Sozialmodell zu retten.“ Gegen Rückzug, Protektionismus und Begrenzung präsentiert sie ihre Vision einer digitalisierten Zukunft.</p>
<h3 class="western" style="margin-bottom: 0cm"><a href="http://www.intmag.de/2014/03/tom-standage/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der historische Kontext von Social Media</a></h3>
<p>Der britische Journalist Tom Standage gab dem InternetMagazin ein Interview über sein neustes Buch, das versucht Social Media in einen historischen Kontext zu setzen, der bis in die Antike zurückreicht. Was uns das über unsere Gegenwart aussagt? Entscheiden Sie selbst!<br />
Bild: Screenshot Video<br />
<a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a><br />
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Campus Party Europe: Programmierer aller Länder, vereinigt euch!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Schwarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Aug 2012 16:26:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Berners-Lee]]></category>
		<category><![CDATA[Neelie Kroes]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Open Data Portal]]></category>
		<category><![CDATA[Campus Party Europe]]></category>
		<category><![CDATA[Don Tapscott]]></category>
		<category><![CDATA[Open Cities]]></category>
		<category><![CDATA[Paulo Coelho]]></category>
		<category><![CDATA[Till Kreutzer]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit der Campus Party Europe hat Berlin in diesen Tagen das weltweit größte Technologiefestival zu Gast und wird für sechs [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/campus-party-europe-programmierer-aller-laender-vereinigt-euch/dsc07092-2/" rel="attachment wp-att-120502"><img decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-120502" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/DSC07092-2-630x472.jpg" alt="" width="630" height="472" /></a><br />
Mit der Campus Party Europe hat Berlin in diesen Tagen das weltweit größte Technologiefestival zu Gast und wird für sechs Tage zum Zentrum der Diskussion um Innovation, Kreativität, Wissenschaft und Digitalisierung. Über 10.000 Menschen sind in die Hallen des ehemaligen Flughafens Berlin Tempelhof gekommen, um einen Dialog zwischen Machern und Entscheidern des digitalen Wandels zu führen und gemeinsam an einer Digitalen Agenda für Europa zu arbeiten.</p>
<p>Gestern Abend startete mit der Campus Party Europe ein Event, wie es in Deutschland bislang noch keines gab. Über 10.000 Menschen aus 66 Ländern, sogenannte Campuseros, sind nach Berlin gekommen, um sich eine Woche lang in Vorträgen, Workshops und Hackathons über eine Digitale Agenda für unsere global vernetzte Gesellschaft zu verständigen. Der internationale Charakter der Veranstaltung und die Festival-Stimmung scheinen der ideale Rahmen zu sein, um über Auswege aus der europäischen Krise nachzudenken. Denn viele Entwickler und Blogger eint die Überzeugung, dass nur eine aktive Beteiligung eines jeden Einzelnen an lösungsorientierten Prozessen zu konstruktiven Ergebnissen führt. Insgesamt werden 24 verschiedene Themenkomplexe auf den neun Bühnen der Campus Party von über 450 Sprechern präsentiert. Das Spektrum reicht von Biotechnologie über Astronomie bis hin zu Development und Social Media.</p>
<p>Mit dem europäischen Projekt <a href="http://opencities.net/">&#8220;Open Cities&#8221;</a> wurde bereits am ersten Tag die Möglichkeit aufgezeigt, wie mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_data">Open Data</a> und dem Willen zur Veränderung, nützliche Anwendungen für die Gesellschaft entwickelt werden. <a href="http://waag.org/en/person/frank">Frank Kresin</a>, Direktor am niederländischen Institut Waag Society, gab dem interessiertem Publikum den Rat, hartnäckig in ihrem Bestreben zu bleiben: &#8220;Fangt klein an, zeigt die Möglichkeiten auf und überzeugt von der Bedeutung eurer Open-Data-Anwendung!&#8221; Kresin gab zu, dass es mühsam ist, die politischen Entscheider mit kleinen Projekten zu überzeugen und dass dies viel Zeit in Anspruch nimmt, aber nur so könnten Gesetze geändert und weitere Entwicklung ermöglicht werden. <a href="http://www.xing.com/profile/Nadine_Barthel">Nadine Barthel</a> von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung zeigte auf, dass die Bedeutung von Open Data hier bereits erkannt und gefördert wird. Mit dem <a href="http://daten.berlin.de/">Berliner Open Data Portal</a>, dem ersten seiner Art in Deutschland, existiert bereits seit September 2011 ein Projekt, in dem mittlerweile 67 Datensätze in 17 Kategorien für Recherchen und App-Entwicklungen bereit gestellt werden.</p>
<div class="c33l info-box"><div class="subc"><strong>INFO:</strong> Seit 1997 hat sich die Campus Party zu einer globalen Gemeinschaft von mehr als 200.000 jungen, passionierten Technologen aus ganz Europa, den USA und Lateinamerika entwickelt, die zusammen arbeiten, lernen und Innovationen fördern. Derzeit finden jährlich Veranstaltungen in Sao Paulo, Bogota, Valencia, Quito und Mexiko Stadt statt. Das Festival in Berlin ist die erste Campus Party in Deutschland und bis jetzt das größte Event der Veranstaltungsreihe.</div></div>
<p>Einen ähnlich langen Atem als Voraussetzung für Erfolg nannte Till Kreutzer vom Urheberrechtsinformationsportal <a href="http://irights.info/">iRights.info</a>. Den digitalen Wandel zu gestalten sei eine enorme Aufgabe und sicher nicht leicht, allerdings müsse es Veränderungen geben, um den Wandel friedlich zu gestalten. Letztlich lasse sich der technologische Fortschritt nicht aufhalten. Beschwerden darüber oder eine Verschärfung der Rechtsdurchsetzung seien langfristig zum Scheitern verurteilt, davon zeigte sich Kreutzer in seinem Vortrag über die heftigen Debatten um die notwendige Reform des Urheberrechts (<a href="http://www.irights.info/index.php?q=node/2252">„Copyright-Wars“</a>) überzeugt. Möchte die Politik den Schutz von Kreativen durch das Urheberrecht aufrechterhalten und gleichzeitig die Wirtschaft ihre Geschäftsmodelle geschützt wissen, müsste die Akzeptanz des Urheberrechts zunächst wieder hergestellt werden. Die bisherigen vom Urheberrecht betroffenen Gruppen, die Urheber und Verwerter, müssten lernen, dass mit den im Internet aktiven Bürgern eine weitere Gruppe vom Urheberrecht betroffen ist, die ihre Rechte einfordert und nicht mehr übergangen werden könne.</p>
<p>In den nächsten sechs Tagen wird in einer Mischung aus Technik-Extravaganza und digitalem Woodstock an Ideen für eine Digitale Agenda für Europa gearbeitet &#8211; und die Politik hört zu. Mit der Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neelie_Kroes">Neelie Kroes</a>, konnte eine der wichtigsten europäischen Politikerinnen für die Campus Party gewonnen werden. Viele Ideen, die in den vergangenen Monaten im <a href="http://www.campus-party.eu/2012/invitations-program.html">Projekt TheBigThink</a> entwickelt wurden und nun auf der Campus Party Europe vorgestellt werden, sollen später Eingang in die Digitale Agenda der Europäischen Kommission finden. Mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tim_Berners-Lee">Sir Tim Berners-Lee</a>, dem Direktor des World Wide Web Consortium (W3C) und Erfinder des Internet, dem brasilianische Schriftsteller <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paulo_Coelho">Paulo Coelho</a> und den Unternehmens- und Regierungsberater in Internetfragen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Don_Tapscott">Don Tapscott</a> wurden namhafte Gäste eingeladen, die den Debattenprozess auf der Campus Party Europe als Hauptredner bereichern.</p>
<p><em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-119994" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/cc.png" alt="" width="88" height="31" /></a>Dieses Werk bzw. Inhalt steht unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz. </em></p>
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		<title>40 Milliarden durch offene Daten</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/40-milliarden-durch-offene-daten-5937/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Vaccaro]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 16:35:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenaustausch]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Neelie Kroes]]></category>
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					<description><![CDATA[Neelie Kroes, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission und zuständig für die Digitale Agenda, hat am Montag eine EU-Strategie für offene Daten vorgestellt. Durch die Veröffentlichung europäischer Verwaltungsdaten soll jährlich ein Wirtschaftswachstum von 40 Milliarden Euro geschaffen werden.
<p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9630" title="Open Data" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/opendata.png" alt="" width="333" height="290" /></p>
<p>Neelie Kroes, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission und zuständig für die Digitale Agenda, hat am Montag eine EU-Strategie für offene Daten vorgestellt. Durch die Veröffentlichung europäischer Verwaltungsdaten soll jährlich ein Wirtschaftswachstum von 40 Milliarden Euro geschaffen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Laut Pressemitteilung der Europäischen Kommission sitzen die öffentlichen Verwaltungen auf einer „Goldmine“, die ein bisher unerschlossenes wirtschaftliches Potential berge. Die kostenlose Veröffentlichung der großen Menge an Informationen aus zahlreichen Behörden und Dienststellen soll dieses Potential nun aktivieren und zur Förderung einer dynamischen Branche beitragen, die Rohdaten in Material verwandelt, das Hunderte Millionen Nutzer dringend benötigen. Zur Berechnungsgrundlage für das prognostizierte Milliardenwachstum wurde jedoch keine Aussage gemacht.</p>
<p>Die Entwicklung von Smartphone-Apps für Landkarten, Echtzeit-Verkehrs- und Wetterinformationen, Preisvergleichen und eine Vielzahl anderer Anwendungen werde mit diesem Schritt gefördert. Mit diesen Maßnahmen positioniere sich die EU als weltweiter Akteur auf dem Gebiet der Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors, was neben dem schnellen und ultraschnellen Internetzugang eine Schlüsselvoraussetzungen für die Schaffung eines digitalen Binnenmarkts sei. Die europäischen Verwaltungen forderte Neelie Kroes auf: „Geben Sie Ihre Daten jetzt frei. Nutzen Sie diesen Rahmen, um zu den intelligenten Vorreitern aufzuschließen, die bereits von den Vorteilen offener Daten profitieren“.</p>
<p>Die Strategie zur EU-weiten Datenerschließung besteht aus drei Teilen: Erstens sollen die Datenbestände der EU-Kommission über ein neues Datenportal zur Verfügung gestellt werden. Zweitens will die Kommission überall in der EU gleiche Wettbewerbsbedingungen für offene Daten schaffen. Um den Umgang mit den vorhandenen Daten zu verbessern, wird drittens beabsichtigt, 100 Millionen Euro für neue Maßnahmen zur Verfügung zu stellen, die zwischen 2011 und 2013 in die Erforschung besserer Technologien fließen sollen. Grundsätzlich ist geplant, dass alle Dokumente, die von öffentlichen Stellen zugänglich gemacht werden, zu beliebigen – gewerblichen wie nicht-gewerblichen – Zwecken weiterverwendet werden können, soweit sie nicht durch Urheberrechte Dritter geschützt sind.</p>
<p>Bis auf eindeutig begründete Ausnahmen dürfen die Verwaltungen keine Gebühren für die Daten verlangen. „Für diese Informationen haben die Steuerzahler ohnehin schon bezahlt. Nun sollten wir sie wenigstens all jenen zurückgeben, die sie auf neue Art verwenden wollen, um den Menschen zu helfen und um Arbeitsplätze und Wachstum zu schaffen“, so Kroes. Um die effektive Weiterverarbeitung der Daten gewährleisten zu können, sollen die betreffenden Stellen dazu verpflichtet werden, die Daten in üblichen, maschinenlesbaren Formaten bereitzustellen. Zur Kontrolle der Umsetzung der neuen Richtlinien ist die Gründung einer eigenen Aufsichtsbehörde geplant.</p>
<p>Neben öffentlichen Verwaltungen sind erstmals auch Museen, Bibliotheken und Archive von der Neuregelung der seit 2003 bestehenden Datenvorschriften betroffen. Das Portal, über das die EU-Kommission ihre eigenen Daten bereitstellen will, befinde sich zurzeit noch in der nicht veröffentlichten „Betaversion“ und soll im Frühjahr 2012 eröffnet werden.</p>
<p>Hintergrund der Strategie für offene Daten in Europa sind u.a. mehrere im Auftrag der EU-Kommission durchgeführte Studien. Demnach bereitet das Auffinden und Weiterverwenden von Informationen des öffentlichen Sektors den Unternehmen und Bürgern noch immer Schwierigkeiten. Damit gebe es bei offenen Daten in Europa einen erheblichen Entwicklungsrückstand. Insbesondere auf dem Gebiet der geografischen Daten gaben fast 80 Prozent der Befragten an, dass sie Informationen im Besitz öffentlicher Stellen nicht voll für sich nutzen könnten. Gründe dafür seien hohe Gebühren, undurchsichtige Weiterverwendungsvorschriften und -praktiken, mangelnde Transparenz sowie exklusive Lizenzvereinbarungen, die den Wettbewerb untergraben würden.</p>
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		<title>Innovation und Wachstum im Internet</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/innovation-und-wachstum-im-internet-5302/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina Nick]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 14:58:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Karen Kornbluh]]></category>
		<category><![CDATA[Neelie Kroes]]></category>
		<category><![CDATA[The Internet Economy]]></category>
		<category><![CDATA[OECD]]></category>
		<category><![CDATA[eG8-Forum]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute und morgen findet in Paris die OECD-Konferenz „The Internet Economy: Generating Innovation and Growth“ statt. In fünf Sitzungen beraten die Vertreter der 34 Mitgliedsstaaten sowie Experten aus Medien, Telekommunikation und Ökonomie über ein besseres Zusammenspiel von Internet und Wirtschaft.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute und morgen findet in Paris die OECD-Konferenz „The Internet Economy: Generating Innovation and Growth“ statt. In fünf Sitzungen beraten die Vertreter der 34 Mitgliedsstaaten sowie Experten aus Medien, Telekommunikation und Ökonomie über ein besseres Zusammenspiel von Internet und Wirtschaft.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Das Internet werde heute in den OECD Ländern weitgehend als grundlegender Bestandteil der Infrastruktur betrachtet, heißt es auf der <a href="http://www.oecd.org/site/0,3407,en_21571361_47081080_1_1_1_1_1,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website</a> der Konferenz. Daher sei es wichtig, einen Konsens zu diesem Thema zu finden und gemeinsame Handlungsprinzipien zu entwickeln.
</p>
<p>
Eines der Ziele der Tagung ist es, die Erweiterung von Breitbandinternetzugängen zu unterstützen, um bessere Zugangsmöglichkeiten und niedrigere Preise für die Nutzer zu ermöglichen. Für die Zukunft und ein intelligentes Wachstum müsse &quot;das Internet sicher und für alle offen sein“, betonte Neelie Kroes, EU-Kommissarin für die digitale Agenda.
</p>
<p>
Weiterhin will die OECD von den Mitgliedsstaaten eine effizientere Nutzung des Internets in Bereichen wie Gesundheit und Bildung fordern, so dass Bürgerinnen und Bürger in Zukunft verbesserte Online-Services nutzen können. Auch soll bei dem Treffen der Einfluss des Internet auf die Wirtschaft gemessen werden, um fundierte Richtlinien gestalten zu können. Dies bezieht sich vor allem auf die Frage, inwieweit das Internet reguliert werden sollte.
</p>
<p>
Die US-Botschafterin bei der OECD Karen Kornbluh sagte, dass die am Ende der Konferenz ausgearbeiteten Prinzipien es erlauben werden, soziale Normen für das Internet festzulegen, ohne die öffentliche Freiheit einzuschränken.<i><br />
Update: Der Civil Society Information Society Advisory Council für die Organization for Economic Co-operation and Development (<a href="http://csisac.org/CSISAC_Press_Release_0628011_FINAL.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CSISAC</a>) <a href="https://www.eff.org/files/filenode/international/CSISAC%20Statement%20on%20OECD%20Communique%2006282011%20FINAL%20COMMENTS%282%29.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kritisierte</a> jedoch, dass die angesprochenen Prinzipen eine Gefahr für Rede- und Meinungsfreiheit seien und dass das freie Internet vor Filtern und Blockaden geschützt werden müsse.</i>
</p>
<p>
Schließlich sollen die Staaten und Interessengruppen grundlegenden Richtlinien folgen, so dass das Internet auch in Zukunft offen und dynamisch bleiben kann. Nur mithilfe einheitlicher regulierender und technischer Maßnahmen könne das Internet eine globale Handelsplattform für Firmen und Konsumenten sein.<br />
Das übergeordnete Prinzip, das dabei verfolgt wird, ist das Multi-Stakeholder-Modell.  Das heißt, dass verschiedene Interessengruppen (Stakeholder) sich gleichberechtigt an der Diskussion um die Schaffung neuer Richtlinien zum Umgang mit dem Internet beteiligen können. Vertretene Stakeholder sind beispielsweise Politiker, Repräsentanten von Telekommunikationsunternehmen, aber auch von Non-Profit-Organisationen wie <a href="http://www.oasis-open.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OASIS</a> und der erwähnte CSISAC. Somit soll gewährleistet werden, dass &#8211; anders als beim <a href="/eg8-gipfel-und-nun-eine-kleine-digitale-presseschau" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eG8-Forum</a> im Mai &#8211; auch die Zivilgesellschaft mitreden darf.
</p>
<p>
Die komplette Tagung kann online via <a href="http://oecd.streamakaci.com/IE/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Live-Stream</a> verfolgt werden.</p>
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