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	<title>Negative Campaining &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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		<title>Negative Campaigning aus dem Social Web</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 13:40:50 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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					<description><![CDATA[Die britischen Wahlkämpfer Brown, Cameron und Clegg erfahren in diesem Jahr, dass Negative Campaigning nicht nur vom politischen Gegner kommen kann. Nein, auch das Web 2.0 schießt sich auf die Bewerber ein. Mit einfach zu bedienenden Werkzeugen kann jeder Nutzer selbst den gewünschten Kandidaten diffamieren oder der Lächerlichkeit preisgeben. Mit seinen eigenen Plakatmotiven, mit seinen eigenen Worten. Ein kurzer Überblick über die Tools.
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die britischen Wahlkämpfer Brown, Cameron und Clegg erfahren in diesem Jahr, dass Negative Campaigning nicht nur vom politischen Gegner kommen kann. Nein, auch das Web 2.0 schießt sich auf die Bewerber ein. Mit einfach zu bedienenden Werkzeugen kann jeder Nutzer selbst den gewünschten Kandidaten diffamieren oder der Lächerlichkeit preisgeben. Mit seinen eigenen Plakatmotiven, mit seinen eigenen Worten. Ein kurzer Überblick über die Tools.</p>
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<b>David Cameron applaudiert sich selbst</b>
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David Cameron scheint es den Onlinern besonders angetan zu haben. Als Konservativer mit recht empathisch geführtem Wahlkampf sieht man sich im Netz dazu aufgerufen, seine wahre Seite zu zeigen: “Lassen Sie mich eins deutlich machen: Wir werden uns nie verändern, wir werden immer arrogante und rücksichtlose Konservative sein. Und wissen Sie was? Wir werden niemandem helfen. Denn es ist uns egal.” Und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ThaW0A1Xp6E&amp;feature=player_embedded" target="_blank" rel="noopener noreferrer">das virtuelle Publikum</a> applaudiert. Das Handwerkszeug für solche Mash-Ups bietet <a href="http://www.speechbreaker.co.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Speechbreaker</a>, eine Website, auf der sich Redefragmente der Kandidaten neu arrangieren lassen.
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<object width="320" height="240"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ThaW0A1Xp6E&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ThaW0A1Xp6E&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="320" height="240"></embed></object><br />
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<b>Von den Reichen, für die Reichen</b>
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In die gleiche Kerbe schlägt ein <a href="http://mydavidcameron.com/posters/rich1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Plakat</a>, das ein Wahlplakat von David Cameron uminterpretiert. Mit einem <a href="http://www.andybarefoot.com/politics/cameron.php?poster=20162" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Werkzeug von andybarefoot.com</a> kann man das Wahlplakat, das als Vorlage dient, mit eigenen Slogans und Logos hinterlegen. Die Ergebnisse finden sich auf <a href="http://mydavidcameron.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mydavidcameron.com</a>.
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<p><center><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/rich1-300x149.jpg" width="300" height="149" /> <br />
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<b>I don’t want to be rude, but</b>
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Eine dritte Spielerei hat es offensichtlich nicht lange im Netz gehalten: Nigel Farage, britisches Mitglied des Europaparlaments, hatte mit den Worten “I don’t wont to be rude, but” eingeleitet zu einem rüpelhaften Frontalangriff (wunderbar anzuschauen auf <a href="http://www.youtube.com/watch?v=2G9jkR50FPw&amp;feature=player_embedded#at=157" target="_blank" rel="noopener noreferrer">YouTube</a>, mit Reaktion von Martin Schulz) auf den neuen Ratspräsidenten Herman van Rompuy. Die Antwort ließ sich wohl auch mit einem <a href="http://generalelection.wordpress.com/2010/02/26/i-dont-want-to-be-rude-mr-farage-but/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Tool</a> bauen, das &#8211; auch wenn es <a href="http://idontwanttoberude.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nicht mehr zu existieren scheint</a> &#8211; doch interessante Ergebnisse produzieren konnte.
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<img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/nigel-farage-belgium-300x212.jpg" width="300" height="212" /></center></p>
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<b>Rückblende Bundestagswahl 2009</b>
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Auch in Deutschland gab es im Bundestagswahlkampf 2009 die Umwandlung von Parteiplakaten als Auftakt zum nutzergenerierten Negative Campaigning. Bei netzpolitik.org hatte man einen <a href="http://www.netzpolitik.org/2009/der-schaeuble-plakat-remix-wettbewerb/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wettbewerb</a> ausgelobt, um die CDU-Wahlkampagne “Wir haben die Kraft” umzuarbeiten. Die <a href="http://www.netzpolitik.org/2009/die-gewinner-des-schaeuble-plakat-remix-wettbewerb/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gewinner</a> nehmen den Urheber wirkungsvoll aufs Korn.
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<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/img400px-9-300x212.jpg" width="300" height="212" /></center></p>
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<i>Dieser Text erschien zuerst auf <a href="http://www.homopoliticus.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">homopoliticus.de</a></i></p>
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