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	<title>Netflix &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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		<title>Wie nutzen die Deutschen das Internet?</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2016 09:52:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Online-Nutzung steigt weiter an, das Smartphone wird immer wichtiger und die Bedeutung von Messengern wie WhatsApp nimmt deutlich zu. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-150463" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Smartphone_by_William_Iven_via_unsplash_CC01-630x327.jpg" alt="Smartphone  by William Iven via unsplash CC=" width="630" height="327" /></em>Die Online-Nutzung steigt weiter an, das Smartphone wird immer wichtiger und die Bedeutung von Messengern wie WhatsApp nimmt deutlich zu. Das sind die zentralen Erkenntnisse der neuen <a href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/index.php?id=568" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Studie 2016</a> von ARD und ZDF, die von den beiden öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten jährlich in Auftrag gegeben wird.</p>
<p>Die Zahl der Onlinenutzer ist im Vergleich zu 2015 um 4,3 Prozentpunkte auf 83,8 Prozent gestiegen, wobei die Studie bereits die Kategorie „zumindest selten genutzt“ als regelmäßige Internetnutzung definiert. Das etwas härtere, aber aussagekräftigere Kriterium: 65,1 Prozent der Deutschen nutzen die Möglichkeiten des Internets täglich (das sind bis zu zwei Prozentpunkte mehr), während 11,2 Millionen Menschen das Internet weiterhin verschmähen.</p>
<p>Wenig überraschend ist die <a href="http://www.netzpiloten.de/nachrichten-jung-alt-anders/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lücke zwischen den Generationen</a> – immerhin kommen 9,2 Millionen Menschen ab 60 ohne Internet aus. Während 91,5 Prozent der 14- bis 19-Jährigen das Internet täglich nutzen, ist es in der Generation 60+ gerade mal jeder Dritte. Das drückt sich auch in der durchschnittlichen Nutzungsdauer aus: Vier Stunden und fünf Minuten verbringt ein 14- bis 29-Jähriger täglich im Internet, während die Deutschen insgesamt im Mittel nur auf 128 Minuten kommen.</p>
<p>Damit überschreitet die tägliche Nutzungsdauer erstmals die Marke von zwei Stunden. Ebenfalls interessant: Menschen mit mobilem Internetzugang verbringen durchschnittlich 35 Minuten mehr Zeit im Internet als die Gesamtbevölkerung. Die meiste Zeit geht für die Kommunikation drauf (39 Prozent der Zeit im Netz), wobei es in dieser Hinsicht im Vergleich zum Vorjahr über alle Gruppen hinweg einen Zuwachs gab, vor allem aber bei den 14- bis 29-Jährigen sowie bei den Frauen.</p>
<h3>Das wichtigste Internetgerät: Das Smartphone</h3>
<p>Erstmals gelang es dem Smartphone darüber hinaus, das wichtigste Internetdevice zu werden, nachdem es 2015 noch der ärgste Verfolger des Spitzenreiters Laptop war. 66 Prozent gehen mit dem Smartphone ins Netz, der Laptop folgt mit 57 Prozent abgeschlagen auf Rang zwei. Vor allem bei den 30- bis 49-Jährigen gab es bei der Smartphone-Nutzung einen gewaltigen Sprung von 69 auf 86 Prozent. In der Gesamtbevölkerung drücken vor allem die älteren Mitbürger diesen Wert auf 66 Prozent (das entspricht täglich 49 Prozent).</p>
<p>Bei den Jüngeren nähert sich das Smartphone derweil zunehmend der Komplettversorgung an: 95 Prozent der 14- bis 29-Jährigen gaben an, mit dem Smartphone online zu gehen, die tägliche Nutzung liegt bereits bei 86 Prozent. Dabei sind das Verschicken von Nachrichten und das Musikhören die wichtigsten Smartphone-Dienste für die 14- bis 29-Jährigen. Telefonieren landete nur auf Platz Vier.</p>
<p>Jeder Dritte benutzt sein Smartphone täglich unterwegs, beispielsweise an einer Bushaltestelle, um im Internet zu surfen. Bemerkenswert sind vor allem die Zuwachsraten: 2015 lag dieser Wert noch zehn Prozentpunkte niedriger. Im Allgemeinen nutzen aber schon 68 Prozent der Befragten immer wieder das Smartphone unterwegs – eine Steigerung von 13 Prozentpunkten.</p>
<p>Aber auch die Bedeutung von Tablets hat zugenommen: 38 Prozent der Deutschen nutzen die Geräte, um ins Internet zu kommen – elf Prozentpunkte mehr als 2015. Einzig und allein bei Smart-TVs lässt sich keine solche Dynamik erkennen: Stagnierende 17 Prozent der Deutschen nutzen den Fernseher als Internetdevice. Darüber hinaus wurden in diesem Jahr erstmals auch Streaming-Boxen und -Sticks wie Google Chrome oder Amazon Fire TV in die Studie einbezogen, die von insgesamt neun Prozent der Befragten genutzt werden.</p>
<h3>Amazon Prime vor Netflix</h3>
<p>Im Allgemeinen bleibt das Senden und Empfangen von E-Mails der wichtigste Online-Dienst, den die Deutschen nutzen – gefolgt von der Suche nach Informationen und dem Schauen von Videos, das sich erstmals vor das Lesen von Artikeln im Internet drängt. Das audiovisuelle Medium hat dabei im Vergleich zum Vorjahr hohe Wachstumsraten zu verzeichnen. 72 Prozent der Befragten schauen Onlinevideos – im vergangenen Jahr lag der Wert noch sieben Prozentpunkte darunter.</p>
<p>Mittlerweile schaut jeder Vierte täglich Videos im Netz, bei den Jüngeren ist es sogar jeder Zweite. In erster Linie fallen darunter Videoportale wie YouTube, die von 59 Prozent mindestens einmal wöchentlich aufgerufen werden, von 12 Prozent sogar täglich.</p>
<p>Auch die Nutzung der Mediatheken von TV-Sendern wird in diesem Zusammenhang zunehmend wichtiger, wenngleich die Reichweite der Online-Angebote noch weit unter der des linearen Fernsehens liegt. 42 Prozent der Befragten schauen TV-Sendungen live oder zeitversetzt im Internet. Die Zuschauer über 30 sind im Internet eher den Angeboten der TV-Sender sowie YouTube und Co. zugeneigt, während Streamingdienste wie Netflix für Menschen ab 50 beinahe keine Relevanz haben.</p>
<p>Die VoD-Plattformen erreichen in der Gesamtbevölkerung Werte in Höhe von 18 Prozent, während sie allerdings nur von drei Prozent der Menschen täglich genutzt werden. Dabei ist Amazon Prime in der Gesamtbetrachtung klarer Spitzenreiter, auch wenn Netflix bei der täglichen Nutzung siegt und einen höheren Anteil von 14- bis 29-Jährigen des Gesamtpublikums hat.</p>
<h3>Social Media: Facebook bleibt der Platzhirsch</h3>
<p>Facebook ist in diesem Zusammenhang eines der wichtigsten sozialen Medien. Jeder Dritte gab an, Videos auf Facebook zu schauen – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Und auch im Allgemeinen wuchs die Nutzung der Zuckerberg-Plattform trotz aller Unkenrufe und <a href="http://www.netzpiloten.de/untaetigkeit-strafe-facebook-kommentare/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kritik</a> weiter: 26 Prozent der Befragten nutzen Facebook täglich (bis zu drei Prozentpunkte mehr), 41 Prozent mindestens einmal wöchentlich (bis zu sieben Prozentpunkte Zuwachs). Noch höhere Werte erzielt die Plattform bei den 14- bis 29-Jährigen: 70 Prozent der jungen Deutschen sind regelmäßig auf Facebook unterwegs.</p>
<p>Damit liegt das soziale Netzwerk klar vor sämtlichen Konkurrenten – Instagram folgt auf Platz Zwei mit nur elf Prozent in der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen mit 37 Prozent). Erstmals ermittelte die ARD-/ZDF-Studie auch die Werte von Snapchat, das sich mit sechs Prozent unmittelbar auf Platz Drei der sozialen Netzwerke drängte. Dabei geht die Nutzung des Dienstes fast vollständig auf die 14- bis 29-Jährigen zurück: 23 Prozent gaben an, den Dienst mindestens einmal pro Woche zu nutzen.</p>
<p>Twitter bleibt derweil in Deutschland ein Randphänomen, das nur von jedem Zwanzigsten regelmäßig genutzt wird. Aber auch die beruflichen Netzwerke Xing und LinkedIn kommen nicht über drei bzw. ein Prozent hinaus.</p>
<h3>Zweistellige Zuwachsraten beim Instant Messaging</h3>
<p>Besonders beeindruckend sind die Wachstumsraten des Instant Messagings. 68 Prozent der Deutschen gaben an, Dienste wie WhatsApp regelmäßig zu nutzen – das sind immerhin 14 Prozentpunkte mehr als noch vor einem Jahr. Bei den 14- bis 29-Jährigen nähert sich diese Nutzung zunehmend den 100 Prozent an: 92 Prozent schicken mithilfe dieser Dienste mindestens einmal die Woche Nachrichten – 84 Prozent machen das sogar täglich (das entspricht einem Zuwachs von 13 Prozentpunkten).</p>
<p>Aber nicht nur die Messenger verzeichnen zweistellige Zuwachsraten. Die kurioseste Statistik der neuen Studie gibt es zum Schluss: vor allem bei den 70-Jährigen stieg im Vergleich zum Vorjahr der Spieltrieb. 14 Minuten verbringen die Senioren täglich mit Online-Games, im vergangenen Jahr waren es nur drei. Sie sind damit die einzige Gruppe mit einer massiven Steigerung zum Vorjahreszeitraum – Candy Crush und Co. lassen grüßen.</p>
<p><em>Dies ist ein Crosspost von Netzpiloten.de. Der Artikel ist zuerst <a href="http://www.netzpiloten.de/internetnutzung-umfrage-deutsche-ard-zdf/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dort</a> erschienen.</em></p>
<p>Titelbild von William Iven via <a href="https://unsplash.com/@firmbee/?photo=SpVHcbuKi6E" target="_blank" rel="noopener noreferrer">unsplash</a> unter CCO-Lizenz</p>
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		<title>Mobilfunkanbieter greifen Netzneutralität an</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julie Rothe]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2015 15:13:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit immer neuen Vorstößen versuchen Mobilfunkanbieter Diensten wie Netflix, Google und Co für die Nutzung ihrer Infrastruktur an den Kosten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/internet_bearb.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-145728" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/internet_bearb.jpg" alt="internet_bearb" width="640" height="280" /></a>Mit immer neuen Vorstößen versuchen Mobilfunkanbieter Diensten wie Netflix, Google und Co für die Nutzung ihrer Infrastruktur an den Kosten des Netzausbaus zu beteiligen. In der Politik gibt es derweil Tendenzen, ein Zwei-Klassen-Internet für bestimmte Bereiche zu ermöglichen und die Netzneutralität zugunsten eines verstärkten Wettbewerbs zu opfern.</p>
<p>Vor einer Woche hat die Initiative „<a href="https://savetheinternet.eu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Save the Internet</a>“ auf der re:publica das Video „<a href="https://www.youtube.com/watch?v=6JZNvhCwKRE" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzneutralität tötet</a>“ vorgestellt, in dem die Debatte über das Thema Netzneutralität sehr anschaulich dargestellt und mit einigen Fehlinformationen aufgeräumt wird. Dass noch viele dicke Bretter zu bohren sind, zeigt auch ein heute in der Wirtschaftswoche veröffentlichtes <a href="http://www.wiwo.de/unternehmen/it/vorfahrt-fuer-gesundheitsdienste-eu-digitalkommissar-oettinger-rueckt-von-der-netzneutralitaet-ab/11772792.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview</a> mit „Digital“kommissar Günther Oettinger, der sich allem Anschein nach inzwischen vollkommen von der Idee der Netzneutralität abgewandt hat. Nachdem Oettinger Anfang März den Befürwortern einer gleichberechtigten Übertragung aller Daten noch <a href="https://netzpolitik.org/2015/guenther-oettinger-netzneutralitaet-toetet-befuerworter-sind-taliban-artig/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Talibanartiges</a> Verhalten vorgeworfen hatte, unterstreicht er in dem Interview seine Forderung, bestimmten Diensten aus dem Gesundheits- und Mobilitätsbereich Vorrang bei der Datenübermittlung einzuräumen. Der Rat der EU und das Europäische Parlament sind, wie <a title="Faktencheck Netzneutralität – gleiches Internet für alle?" href="http://politik-digital.de/faktencheck-netzneutralitaet-gleiches-internet-fuer-alle">bereits berichtet</a>, in der Frage der gesetzlichen Verankerung der Netzneutralität gespalten. Das Parlament beharrt aber auch nach der Positionierung des Ministerates im März auf der <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Abgeordnete-wollen-an-Netzneutralitaet-festhalten-2649860.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Festschreibung der Netzneutralität</a>.</p>
<p>Während Europa in der Frage auf der Stelle tritt, zeigen die jüngsten Ankündigungen und Überlegungen von Telekommunikationsunternehmen, welche Entwicklungen ohne eine gesetzlich garantierte Netzneutralität in Aussicht stehen.</p>
<p>Heute wurde bekannt, dass mehrere europäische Mobilfunkanbieter den Einsatz einer Software planen, die <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2015-05/adblocker-online-werbung-google-mobilfunk" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Werbung auf Smartphones blockieren</a> soll. Das ist natürlich kein selbstloser Akt der zuvorkommenden Kundendienste, sondern soll in Form eines kostenpflichtigen Zusatzservices angeboten werden. Die Maßnahme richtet sich offensichtlich gegen Internetfirmen wie Google und Netflix, deren Services davon betroffen sein würden. Zu einem späteren Zeitpunkt könnte dann „The Bomb“ gezündet werden, mit der auf einen Schlag die angezeigte Online-Werbung für alle Mobilkunden blockiert würde. Davon ausgenommen sein soll In-App-Werbung, zum Beispiel bei Facebook oder Twitter. Die Mobilfunkkonzerne begründen das Vorhaben mit den großen Datenmengen, die durch Online-Werbung anfallen und für die immer mehr Datenvolumen benötigt wird. Mit der Blockierung von Werbung sollen Firmen wie Google dazu gebracht werden, sich an den Kosten für die notwendige Infrastruktur zu beteiligen. Der Vorschlag wird als Angriff auf die Netzneutralität gewertet, da er eine Ungleichbehandlung von Datenpaketen vorsehen würde.</p>
<h3>Streit um die Kosten des Netzausbaus</h3>
<p>Am Rande der re:publica erteilte <a href="http://www.tagesspiegel.de/medien/video-on-demand-frisst-internet-kapazitaeten-netflix-chef-telekom-firmen-bekommen-kein-geld/11773138.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netflix-Chef Reed Hastings</a> den Telekommunikationsunternehmen in der vergangenen Woche bereits eine Absage. Diese hatten gefordert, Netflix solle sich künftig an den Kosten für den Ausbau der notwendigen Breitbandinfrastruktur beteiligen, die durch Video-on-Demand-Dienste immer stärker gefordert wären. Aktuell ist allein Netflix für ein Drittel des übertragenen Datenvolumens in den USA verantwortlich. Der Chef des beliebten Streamingdienstes lehnte die Forderung der Konzerne ab, da sie bereits vonseiten der Nutzer durch die Buchung größerer Daten- und schnellerer Internetpakete zusätzliche Einnahmen erzielen würden.</p>
<p>Die aktuell diskutierten Vorschläge zeigen einerseits, dass ohne eine gesetzliche Regelung der Netzneutralität dem Einfallsreichtum der Telekommunikationsunternehmen keine Grenzen gesetzt sind. Noch richten sich die Forderungen vor allem gegen die Anbieter von Online-Services und -produkten, doch eine stärkere Fokussierung auf den Verbraucher ist zu erwarten. Andererseits rückt wieder die Frage in den Mittelpunkt, wer die Kosten für den Ausbau der Breitbandnetze und den Erhalt der Infrastruktur tragen soll. Die eigentlich zuständigen Netzinhaber bringen mit ihren Forderungen nun auch die Onlinedienstleister wieder ins Spiel. Damit dieser Konflikt nicht bald schon zu Lasten der Verbraucher geht, wäre dringend die Regierungskoalition gefragt, die sich in diesem Punkt aber ebenfalls <a href="http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bundeswirtschaftsministerium-expertenkommission-will-netzneutralitaet-kippen/11661544.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">uneinig ist</a>.</p>
<p>Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/jeremybrooks/3200884583/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jeremy Brooks</a></p>
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