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	<title>Netzkampagne &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Online-Protest gegen Scientology</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 18:35:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Protest]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Gruppierung mit Namen „Anonymous“ kündigt in einem über YouTube und andere Videoplattformen verbreiteten Video an, Scientology zerstören zu wollen. Sie rufen zum breit angelegten Online-Angriff auf die Organisation auf, um gegen angebliche Falschaussagen von Scientology und für Meinungsfreiheit im Netz zu protestieren - jetzt sind weitere Aktionen geplant.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Gruppierung mit Namen „Anonymous“ kündigt in einem über YouTube und andere Videoplattformen verbreiteten Video an, Scientology zerstören zu wollen. Sie rufen zum breit angelegten Online-Angriff auf die Organisation auf, um gegen angebliche Falschaussagen von Scientology und für Meinungsfreiheit im Netz zu protestieren &#8211; jetzt sind weitere Aktionen geplant.<!--break--></p>
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&quot;Anonymous&quot; will gegen Scientology mit Hilfe einer breit angelegten Netz-Kampagne vorgehen. Nach einem Aufruf der Gruppierung fanden in der vergangenen Woche eigenen Angaben zufolge „Distributed Denial of Service“-Angriffe auf die Website von Scientology und ihr nahestehenden Organisationen statt . Bei dieser Online-Attacke greifen viele Internetnutzer kollektiv auf eine Website zu, um einen Server zu überlasten und somit ein Aufrufen der Website für andere Internetnutzer unmöglich zu machen.
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Darüber hinaus haben sich über 600.000 Internet-Nutzer innerhalb von drei Tagen das auf YouTube veröffentlichte Video „Message to Scientology“ angesehen. In ihrem Video drohen „Anonymous“ der „Church of Scientology“ mit den Worten „Anonymous hat daher entschieden, dass Eure Organisation zerstört werden muss.“
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Inzwischen kursieren zahlreiche Kopien des Videos sowohl auf YouTube als auch auf anderen Videoplattformen. Auch  ein Nachfolgevideo mit dem Titel „Message Number 2 to Scientology“  ist inzwischen im Internet veröffentlicht
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<b>Hintergrund</b><br />
Auslöser der als „Project Chanology“ bezeichneten Kampagne ist der Umgang von Scientology mit einem vor einigen Wochen auf YouTube erschienenen, aber nie im Fernsehen ausgestrahlen Interview mit Tom Cruise. Dieser hatte sich zu der Organisation, der Philosophie von Scientology und seiner Einstellung dazu geäußert.
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Scientology soll  eine Löschung des Videos bei YouTube erreicht haben wollen. Aus Sicht von Scientology-Kritikern geschah dies, weil das Auftreten des Schauspielers in dem Interview fanatisch gewirkt habe und somit eine schlechte Publicity für die Organisation bedeutet hätte. Das besagte Video ist nicht mehr auf Youtube zu sehen.
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<b>Was planen „Anonymous“?</b><br />
Die DDoS-Attacken der letzten Tage seien laut  „Anonymous“ nur der Anfang einer breiter angelegten Kampagne mit dem Ziel, die Aufmerksamkeit der Medien und von Scientology zu gewinnen. Als nächsten Schritt plant die Gruppierung, mit Hilfe ihrer Unterstützer mehr Medienpräsenz zu gewinnen,  angebliche Falschaussagen in den Medien und von Scientology selbst aufzudecken, und damit mittelfristig die Organisation Scientology aus dem Netz zu vertreiben.
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Unter anderem soll erreicht werden, dass bei Google bei der Suchanfrage „Scientology“ nicht die Website der „Church of Scientology“ auf Platz eins erscheint, sondern eine Anti-Scientology-Seite. Dazu werden  Blogger, Foren- und Websitebetreiber aufgefordert, auf ihren Seiten einen mit dem Wort „Scientology“ beschriebenen  Link zu einer bestimmten Anti-Scientology-Website  zu platzieren, um so die Treffer der Suchmaschine Google zu verändern.
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Auf der internen Planungswebsite der Kampagne ist zu lesen, dass auch die Verbreitung weiterer Videos und andere Online-Aktionen sowie das Versenden persönlicher Nachrichten an Scientology-Mitglieder geplant seien.
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<b>Scientology in Deutschland</b><br />
Auch von offizieller Seite wächst der Druck auf Scientology. Die Verfassungsschutzbehörden beobachteten die Organisation nachrichtendienstlich.
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Im Dezember 2007 sprachen sich darüber hinaus die Innenminister von Bund und Ländern für eine Prüfung eines Vereinsverbotes der in Deutschland nicht offiziell als Religion anerkannten „Church of Scientology“ aus. Der Verfassungsschutz soll dazu Informationen sammeln. In ihrer Pressemitteilung zur vergangenen Konferenz der  Innenmister und -senatoren der Länder im Dezember 2007 kamen die Innenminister zu dem Schluss, dass „verstärkte Bemühungen insbesondere gegen kriminelle Methoden“ von Scientology  erforderlich seien und sie bekräftigten die Auffassung,  „dass die Scientology-Organisation verfassungsfeindliche Ziele verfolgt.“</p>
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		<title>Bündnisgrüne erleichtern Schäuble das Computerschnüffeln (mit Ironie-Update)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Gievert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jul 2007 16:07:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Durchsuchung]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestrojaner]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkampagne]]></category>
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					<description><![CDATA[Den Grünen fliegt gerade in der Blogosphäre eine Internet-Kampagne gegen die geplanten Online-Durchsuchungen um die Ohren: Auf <a href="http://www.schnueffel-schaeuble.de/">Schnüffel-Schäuble.de </a>kann man sich eine naserümpfende Animation von Innenminister Wolfgang Schäuble herunterladen, die auf der Benutzeroberfläsche herumgeistert und den Slogan &#34;Hier wird nicht geschnüffelt&#34; aufpoppen lässt.
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Den Grünen fliegt gerade in der Blogosphäre eine Internet-Kampagne gegen die geplanten Online-Durchsuchungen um die Ohren: Auf <a href="http://www.schnueffel-schaeuble.de/">Schnüffel-Schäuble.de </a>kann man sich eine naserümpfende Animation von Innenminister Wolfgang Schäuble herunterladen, die auf der Benutzeroberfläsche herumgeistert und den Slogan &quot;Hier wird nicht geschnüffelt&quot; aufpoppen lässt.<br />
<!--break--><br />
Um den Schnüffel-Schäuble auf den heimischen Computer zu holen, muss man bei den Grünen aber eine .exe-Datei herunterladen &#8211; und gerade in diesen ausführbaren Programmen lassen sich hervorragend Computerviren und Spionagesoftware verstecken. Das ist &#8211; mit Verlaub gesagt &#8211; paradox: Das Bundesinnenministerium will eine Bundestrojaner genannte staatliche Spionagesoftware in Umlauf bringen, die dem Bundeskriminalamt das verdeckte Ausspähen von Heimcomputern ermöglichen soll.<br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" src="/metablocker/uploads/Schnueffel-schaeuble.jpg" align="left" border="0" height="254" hspace="5" width="377" /><br />
Update: Die Grünen wollen den exe-Download ironisch gemeint haben: &quot;Wir wollen mit dieser Aktion vor allem die Internet-Nutzer erreichen, die sich noch nicht intensiv mit Schäubles Schnüffelplänen auseinandergesetzt haben. Um ironisch zuzuspitzen, haben wir eine Aktionsform gewählt, die den Download einer exe.Datei beinhaltet. Wir haben bereits viel positive Resonanz darauf erhalten. Auf die Gefahren von exe.Dateien wird auf der Seite ja auch explizit hingewiesen&quot;, sagte Robert Heinrich, bei den Grünen zuständig für Öffentlichkeitsarbeit.<br />
Ungläubige Reaktionen von Bloggern gibt es beispielsweise <a href="http://nerds.computernotizen.de/2007/07/19/lobbyismus-fur-nerds-andersherum/">hier</a> und <a href="http://bundestrojaner.blogspot.com/2007/07/versager-parteien.html">hier</a> oder <a href="http://fakeschaeuble.blogspot.com/2007/07/machbarkeitsstudie-bundestrojaner.html">hier</a>.<br />
<a href="http://netzpolitik.org/2007/mit-exe-dateien-gegen-den-bundestrojaner/#comments">(Via)</a></p>
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