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	<title>Netzsicherheit &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<item>
		<title>Mit Verschlüsselung gegen Zensur am Beispiel der russischen Wikipedia</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annika Kremer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2015 09:33:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
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					<description><![CDATA[Der aktuelle Fall der russischen Wikipedia zeigt, warum Verschlüsselung und Anonymisierung unter anderem auch wichtige Werkzeuge für die Meinungsfreiheit sind. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="big"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/5171679608_39976d33d4_z.jpeg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-146809 size-full" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/5171679608_39976d33d4_z.jpeg" alt="5171679608_39976d33d4_z" width="640" height="280" /></a>Der aktuelle Fall der russischen Wikipedia zeigt, warum Verschlüsselung und Anonymisierung unter anderem auch wichtige Werkzeuge für die Meinungsfreiheit sind.</p>
<p class="big">Russland plante vergangene Woche die Sperrung von mit Drogen in Verbindung stehenden Wikipedia-Seiten. Dies wurde von der bei der Wikipedia eingesetzten https-Verschlüsselung jedoch unterbunden – die Autoritäten hätten lediglich die Option gehabt, die gesamte Wikipedia zu sperren, oder die Zensur zu unterlassen. Sie entschieden sich am Ende für letzteres. Das Beispiel zeigt, dass Verschlüsselung und Anonymisierung nicht nur unsere Privatsphäre und wichtige Geschäftsgeheimnisse schützen. Sie sind auch elementare Werkzeuge gegen Zensur. <span id="more-69561"></span></p>
<h3>Russlands erfolgloser Wikipedia-Zensurversuch</h3>
<p class="big">Russland bemüht sich schon seit letztem Jahr verstärkt um die Kontrolle von <a class="liexternal" href="https://www.eff.org/deeplinks/2014/03/russia-blocks-access-major-independent-news-sites" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Informationsquellen im Internet</a>. Kürzlich geriet das <a class="liwikipedia" href="https://www.wikipedia.org/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Online-Lexikon Wikipedia</a> verstärkt ins Visier der <a class="liexternal" href="http://www.theguardian.com/world/2015/aug/25/russia-bans-wikipedia-drug-charas-https" target="_blank" rel="noopener noreferrer">russischen Zensoren</a>. Insbesondere eine Seite, die sich mit der Cannabis-Variante Charas befasst, war den Behörden ein Dorn im Auge.</p>
<p class="big">Wikipedia allerdings begann im Juni die Umstellung aller Verbindungen auf die Nutzung einer <a class="liexternal" href="https://blog.wikimedia.org/2015/06/12/securing-wikimedia-sites-with-https/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https-Verschlüsselung</a>. Bei <a class="liwikipedia" href="https://en.wikipedia.org/wiki/HTTPS" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">https</a> handelt es sich um ein Protokoll zur sicheren Übertragung von Websites. Es findet seit Jahren bei Anwendungen wie Onlineshops und Online-Banking und zunehmend auch bei E-Mail-Providern, sozialen Netzwerken und News-Websites Verwendung.</p>
<p class="big">Das dem Internet zu Grunde liegende http-Protokoll wurde zu einer Zeit entwickelt, in der Sicherheit (aufgrund des beschränkten Zugriffs zu Netzwerk-Ressourcen) keine vorrangige Rolle spielte, technische Kapazitäten dafür aber äußerst knapp waren. Dementsprechend werden alle wichtigen Informationen im Klartext übertragen. Man muss noch nicht einmal selbst mit einem Tool wie <a class="liexternal" href="https://www.wireshark.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wireshark</a> herumprobiert haben, um eine Ahnung zu haben, wie viele Informationen (über den Inhalt der Kommunikation ebenso wie über den Kommunikationspartner und ausgetauschte Informationen) sich über eine solche Verbindung mitlesen lassen. Da dies zunehmend zum Problem wurde, wurden zusätzliche Sicherheits-Werkzeuge, darunter https, entwickelt.</p>
<p class="big">Eine https-Verschlüsselung schützt dabei nicht nur die mit einer Website ausgetauschten Daten (wichtig beispielsweise beim Eingeben sensibler Informationen wie Passwörter und Bankdaten, aber auch beim Verfassen und Hochladen kontroverser Kommentare). Es verschleiert auch die genaue URL – “praktisch gesagt, alles nach dem Schrägstrich”, wie die <a class="liexternal" href="https://www.eff.org/deeplinks/2015/08/russias-wikipedia-ban-buckles-under-https-encryption" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bürgerrechts-Organisation EFF</a> erklärt – vor mitlesenden Dritten. Somit hatten die russischen Behörden nicht mehr die Option, nur den beanstandeten Wikipedia-Artikel zu sperren. Sie hätten lediglich das gesamte Online-Lexikon für den Zugriff durch russische Nutzer sperren können. Das allerdings wagten sie nicht – und so blieb die Wikipedia auch für Nutzer in Russland frei verfügbar.</p>
<h3>Mit Verschlüsselung und Anonymisierung gegen Zensur</h3>
<p class="big">Verschlüsselung, das zeigt das jüngste Beispiel aus Russland, schützt nicht nur unsere Privatsphäre und unsere sensiblen Geschäftsgeheimnisse. Sie leistet auch einen unverzichtbaren Beitrag zur Meinungsfreiheit. Das zeigen auch weitere Beispiele – seien es mit <a class="liexternal" href="https://www.torproject.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hilfe von Tor</a> anonymisierte Verbindungen für chinesische Dissidenten, entsprechend abgesicherte Messaging-Tools beim “arabischen Frühling” oder die Möglichkeit des anonymen, sicheren Whistleblowing über Plattformen wie <a class="liexternal" href="https://wikileaks.org/index.de.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">WikiLeaks</a>.</p>
<p class="big">Manche Skeptiker mögen argumentieren, dass es bei Fällen, wie dem der russischen Wikipedia besser sei, eine teilweise Zensur (bestimmter Websites) hinzunehmen, als es auf eine Sperrung des gesamten Inhalts ankommen zu lassen. Das Beispiel zeigt jedoch, dass die Behörden eine derart ungezielte Herangehensweise oftmals nicht riskieren. Und selbst wenn – eine komplette Sperrung ganzer Online-Angebote ist, wie die EFF erklärt “sichtbarer – sie [ermutigt] die Menschen in diesen Ländern, die Existenz von Zensur zur Kenntnis zu nehmen und sich über Technologien zur Umgehung von Zensur zu informieren und diese anzuwenden”, was die betreffenden Nutzer in vielen Fällen noch dazu vor staatlicher Überwachung schütze.</p>
<h3>(Auch) technische Lösungen gesucht</h3>
<p class="big">Die Entwicklung, Weiterentwicklung und Verbreitung von Verschlüsselungslösungen ist somit ein wichtiger, lobenswerter Beitrag zur Freiheit im 21. Jahrhundert. Natürlich ist staatliche Zensur (ebenso wie Überwachung und andere Formen von Rechtsverletzungen und Machtmissbrauch) kein ausschließlich oder auch nur primär technisches Problem. Sie ist vielmehr ein gesellschaftliches und politisches. Dennoch benötigen solche Probleme heutzutage (auch) technische Lösungen. Die Mächtigen wählen nur allzu oft digitale Waffen – und wer sich gegen ihre Exzesse zur Wehr setzen will, muss das auch tun. Glücklicherweise gibt es dazu Möglichkeiten. Nutzen wir sie und setzen wir uns für mehr Verschlüsselung ein.</p>
<p class="big">Dies ist ein Crosspost von netzpiloten.de. Der Artikel ist zuerst <a class="external" href="http://www.netzpiloten.de/verschluesselung-zensur-wikipedia-russland/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dort</a> erschienen.</p>
<p class="big">Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/upim/5171679608/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Timo Heuer</a> <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(CC BY-NC-SA 2.0)</a></p>
<div class="attribution-info">
<div id="yui_3_16_0_1_1441356758875_720" class="view follow-view clear-float photo-attribution"> <img decoding="async" src="http://i1.wp.com/politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz.png?resize=441%2C77" alt="http://i1.wp.com/politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz.png?resize=441%2C77" /></div>
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		<title>Internet-Erziehung wird Pflichtfach in England</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/internet-erziehung-wird-pflichtfach-in-england-4684/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias Kemmerich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 14:47:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
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		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Netzsicherheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Internet-Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[UK Council on Child Internet Safety (UKCCIS)]]></category>
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					<description><![CDATA[In England soll ab  2011 Internet-Erziehung schon in der Grundschule verpflichtend sein. Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenden Strategie von Regierung, Wirtschaft und Nichtregierungsorganisationen für mehr Online-Sicherheit für Kinder. Auch Eltern können Hilfe erhalten.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In England soll ab  2011 Internet-Erziehung schon in der Grundschule verpflichtend sein. Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenden Strategie von Regierung, Wirtschaft und Nichtregierungsorganisationen für mehr Online-Sicherheit für Kinder. Auch Eltern können Hilfe erhalten.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Initiator der Kampagne ist der 2008<br />
gegründete Dachverband <a href="http://www.dcsf.gov.uk/ukccis/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">UK Council on Child Internet Safety<br />
(UKCCIS)</a>, dem rund 140 Organisationen angehören. Mit an Bord sind<br />
neben dem britischen Familienministerium (<a href="http://www.dcsf.gov.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Department for Children,<br />
Schools and Families</a>) auch große Unternehmen wie Google, Microsoft<br />
und Facebook.
</p>
<p>
<a href="http://www.dcsf.gov.uk/pns/DisplayPN.cgi?pn_id=2009_0239" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></p>
<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/ClickClever2.jpg" alt="Click Clever, Click Safe" title="Click Clever, Click Safe" width="400" height="111" />
</div>
<p></a>
</p>
<p>
&quot;Zip it, Block it, Flag it&quot;<br />
ist die zentrale Botschaft der aktuellen Kampagne für mehr Sicherheit im Netz:<br />
Die Kinder sollen lernen, keine Informationen im Internet<br />
preiszugeben, den Kontakt zu unbekannten Personen zu blockieren und<br />
unangemessene Inhalte den Eltern und Lehrern zu melden. Weitere<br />
Neuerungen, etwa ein Panikbutton zur Meldung von Inhalten im Netz, sind in Planung. Auch die Webseite<br />
<a href="http://www.thinkuknow.co.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">thinkuknow.co.uk</a> gehört zu dem britischen Projekt: Dort können sich nicht nur Kinder über<br />
Sicherheit im Netz informieren, sondern auch Eltern und Lehrer werden<br />
geschult.</p>
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		<title>Live-Chat mit Ilse Aigner</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/projekt/live-chat-mit-ilse-aigner-4397/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[sruff]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 14:28:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Projektvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Netzsicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Chat_tag]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz beantwortet am Dienstag, 16. Juni 2009, von 13 bis 14 Uhr, live im Internet Ihre Fragen rund um das Thema &#34;Sicher surfen - Deine Daten im Netz&#34;.
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz beantwortet am Dienstag, 16. Juni 2009, von 13 bis 14 Uhr, live im Internet Ihre Fragen rund um das Thema &quot;Sicher surfen &#8211; Deine Daten im Netz&quot;.<br />
<!--break--></p>
<p>
<a href="http://www.t88198792.de/chat/index.php?cid=251&amp;id=bmelv" target="_blank" title="Live-Chat mit Bundesministerin Ilse Aigner" rel="noopener noreferrer">Hier können Sie bereits Ihre Fragen stellen und die Fragen anderer User bewerten!<br />
</a>
</p>
<p>
Ihre Fragen an Ilse Aigner können Sie  ab sofort stellen. Bitte haben Sie Verständnis, dass die Ministerin in ihrem Chat ausschließlich das Thema &quot;Sicher surfen &#8211; Deine Daten im Netz&quot; behandelt.</p>
]]></content:encoded>
					
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