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	<title>NEZ &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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		<title>Wem kann man vertrauen? 5</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2007 12:15:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>
Der nächste Sprecher entäuscht mich auch: Christian S. Nissen von der Copenhagen Business School stellt zwar ebenfalls die richtige Frage - wie kann man neue Formen von Berichterstattung, die eher der Zivilgeselschaft oder der sozialen Software zuzuordnen wären, öffentlich finanzieren? Aber leider kommt er dann wieder mal mit Brechts Radiotheorie. Und das kann ich nicht mehr hören, die Referenz ist abgelutscht.
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										<content:encoded><![CDATA[<p>
Der nächste Sprecher entäuscht mich auch: Christian S. Nissen von der Copenhagen Business School stellt zwar ebenfalls die richtige Frage &#8211; wie kann man neue Formen von Berichterstattung, die eher der Zivilgeselschaft oder der sozialen Software zuzuordnen wären, öffentlich finanzieren? Aber leider kommt er dann wieder mal mit Brechts Radiotheorie. Und das kann ich nicht mehr hören, die Referenz ist abgelutscht.<br />
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Andererseits: Er hat wohl eine Umfrage gemacht, in der er untersucht, inwieweit innerhalb der EU neue Formen einer Förderung solcher Inhalte besteht. Das sollte man sich vielleicht mal ansehen. Sein Fazit: Manche öffentlich-rechtlichen Sender in Europa müssen qua Amt solche Dinge fördern; zudem gebe es vielversprechende Koopetionen zwischen Privaten und Öffentlich-rechlichen. Es gebe aber nur ein Beispiel, wo die öffentliche Hand sich aktiv an der Förderung neuer Inhalteformen beteiligt: die Niederlande. Sein &#8211; soweit ich sehen konnte einziges &#8211; Beispiel: <a href="http://www.digitalpioneers.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitaal Pioniers</a>. Mein Standard-Paradebeispiel, wenn ich gefragt werde, was ich mir wünsche. Lustig: Seine Powerpoint ist interaktiv, aber die Grafiken laden in Zeitlupe. Das bremst seinen Vortrag ein bisschen. Macht aber nix.<br />
Vetrauen in Inhalte: Ja. Fragen: interessant. Antworten: Alt, aber bezahlt.<br />
Gebrauchtwagenkauf: JA, sieht vertrauenswürdig aus.</p>
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		<title>Wem kann man vertrauen? 3</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2007 10:55:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nun also im Workshop 2: &#34;Vertrauenswürdige Anbieter. Wer bietet verlässliche und vielfältige Informationen in der digitalen Welt und wie finden Nutzer den Zugang zu diesen Informationen?&#34;
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nun also im Workshop 2: &quot;Vertrauenswürdige Anbieter. Wer bietet verlässliche und vielfältige Informationen in der digitalen Welt und wie finden Nutzer den Zugang zu diesen Informationen?&quot;</p>
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Der erste Redner spricht mir aus dem Herzen: Richard Collins von der Open University. Er fragt sich, wie gute Online-Angebote wie Cafe Babel oder opendemocracy &#8211; aber das seien nur Beispiele &#8211; öffentlich-rechtlich finanziert werden könnten. Denn diese Notwendigkeit sieht Collins.<br />
Sein Vorschlag: 1. gefördert werden sollte alles, was bestimmte &quot;types of content beinhaltet&quot; &#8211; also z.B. politische Berichterstattung.<br />
2. Gefördert werden könnte nur die Hälfte der Kosten &#8211; die andere Hälfte müssten die Nutzer aufbringen; damit bestimmt der Erfolg eines Angebots über die Förderung.<br />
3. gefördert wird nur, was bestimmten journalistischen Standards und Regeln der Selbstregulierung folgen kann.
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Das alles kommt meiner alten Idee der <a href="/metablocker/archives/936-Mein-Beitrag-zur-Web-2.0-Veranstaltung-der-bpb.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netz-Entwicklungszentrale</a> sehr nahe. Doch dann der Knaller: In Großbritannien gibt es bei der <a href="http://www.ofcom.org.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ofcom</a>, einer Medienaufsichtsorganisation in Großbritannien, angeblich eine aktuelle Diskussion, genau soetwas einzuführen! Muss ich mir unbedingt anschauen, einer der Vetreter der Ofcom soll hier sein.
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Vertrauen in Inhalte: JA! Endlich. Wieder einen guten Briten kennen gelernt
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Gebrauchtwagenkauf? Dieser Mann bietet mir einen Neuwagen an, das ist viel besser. gekauft!
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Der Witz ist: die nächste Referentin redet auch über genau dieses Thema. &#8230;
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