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	<title>(N)Onliner-Atlas &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>(N)Onliner-Atlas &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Silver Surfer: Brücken über den digitalen Graben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pia Thiele]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2014 11:17:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Mit der Digitalisierung ist das so eine Sache: Da hat man 50, 60 oder 70 Jahre lang gut gelebt und muss plötzlich etwas lernen, wovon man keinen blassen Schimmer hat. Trotzdem steigt die Internetnutzung in der Altersgruppe über 50 Jahren am stärksten an. Wie nutzen die sogenannten Silver Surfer das Internet, welche Bedenken gibt es und wo liegt das größte Potenzial für sie?</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Der soeben erschienene <a href="http://www.initiatived21.de/wp-content/uploads/2014/11/141103_digitalindex_web.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digital Index 2014</a> der Initiative D21 beziffert den Anteil der 60- bis 69-jährigen „Onliner“ mit 64,5 Prozent (2013: 63,7 Prozent) und bestätigt damit den Trend des überproportionalen Wachstums in der Altersgruppe (im Vergleich: In der Gesamtbevölkerung stieg die Zahl der Onliner seit 2013 nur um 0,3 Prozent an). Von den über 70-Jährigen hingegen sind nach wie vor lediglich 29,4 Prozent online, Tendenz sogar leicht abnehmend. Trotz des relativen Anstiegs in der Generation 60+ liegen die Zahlen nach wie vor unter dem Durchschnitt der deutschen Internetnutzer über 14 Jahren (76,8 Prozent). Woran liegt das?<br />
Menschen, die bewusst offline sind oder planen, sich künftig einen Internetzugang zuzulegen, nennen am häufigsten Datenschutzbedenken als Grund für ihre Internet-Abstinenz, wie der <a href="http://www.initiatived21.de/wp-content/uploads/2013/05/digialindex_03.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(N)ONLINER-Atlas 2013</a> belegt. An zweiter Stelle geben sie an, dass sie Kinder, Enkel, Freunde oder Bekannte haben, die Dinge für sie im Internet erledigen. Als weitere Gründe führen die Befragten an, das Internet aus Altersgründen oder Mangel an Erfahrung nicht zu nutzen, weil sie es zu kompliziert finden, keinen Mehrwert darin sehen oder niemanden kennen, der ihnen den Weg ins Netz erklären könne. Diese Daten wurden für alle Offliner erhoben; gesonderte Daten nach Altersklassen liegen nicht vor. Da sich jedoch der größte Teil der Offliner in der Altersgruppe der 60- bis über 70-Jährigen finden lässt, treffen die Gründe offenkundig vor allem auf SeniorInnen zu.<br />
<b>Ältere Onliner surfen anders</b><br />
Auffällig ist auch, dass es für SeniorInnen nur schwarz oder weiß zu geben scheint: Entweder sind sie vollständig offline oder mit Begeisterung online. Trotzdem unterscheidet sich ihr Nutzungsverhalten merklich von anderen Altersgruppen. SeniorInnen greifen eher auf die altbewährten Instrumente des Internets zurück. So erfreut sich beispielsweise die E-Mail großer Beliebtheit. Auch Nachrichtenseiten, der Wetterbericht und Enzyklopädien werden <a href="http://www.spiegel.de/fotostrecke/surfende-senioren-wenn-schon-denn-schon-fotostrecke-60562-3.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">von Älteren geschätzt</a>. Kenntnisse in Bildbearbeitung oder Reiseplanung sind ebenfalls Bereiche, die SeniorInnen als hilfreich für ihr Leben erachten, wie die Kursprogramme verschiedener <a href="http://politik-digital.de/13-berliner-hinterhofgespraech-nonliner-und-silver-surfer-die-generation-60-in-der-digitalen-welt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Senioren-Computerclubs</a>, die sich in der ganzen Republik gegründet haben, zeigen. Gegenüber Online-Banking bestehen häufig Vorbehalte, dennoch wagen sich einige auch an dieses Thema heran. In den vergangenen Jahren haben viele SeniorInnen Videotelefonie-Programme wie Skype für sich entdeckt. Deren Vorteile schätzen sie insbesondere deshalb, weil sie so mit der jungen Generation leichter und über große Distanzen hinweg in Kontakt bleiben können. Für interaktive Dienste wie Social Media oder Videoplattformen sind SeniorInnen hingegen bisher keine relevante Zielgruppe. Möglicherweise sind sie von der Vielfalt der Angebote und Formate schlicht überfordert. Dabei verfügen auch diese Dienste über großes Potential für Ältere.<br />
<b>Internetnutzung: Luft nach oben</b><br />
Seit September 2012 ist „<a href="http://www.seniorbook.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Seniorbook</a>“ Teil der Social Network-Landschaft in Deutschland. Die Gründer haben den <a href="https://www.seniorbook.de/inhalt/b2b" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anspruch</a>, ein <i>„zeitgemäßes, zukunftsweisendes Bild vom Älterwerden [zu] fördern“</i>. Zunächst können Netzwerke dieser Art einfach Mittel sein, um SeniorInnen zu mehr Selbstbestimmung zu verhelfen. Dass  Ältere sich nicht schon früher über derartige Dienste vernetzt haben, ist genau genommen verwunderlich, bedenkt man, dass viele von ihnen bereits Partner oder Freunde verloren haben und häufig einsam sind. Soziale Netzwerke können insbesondere ältere Menschen, die weniger mobil sind, wieder verbinden und ihnen zur aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben verhelfen. Ob ältere Menschen sich durch spezielle Netzwerke für ihre Altersgruppe überhaupt angesprochen fühlen, sei jedoch dahingestellt. Ebenso fraglich ist es, ob ein exklusives Netzwerk für Ältere die generationsübergreifende Kommunikation, die für eine Gesellschaft von großer Bedeutung ist, zu fördern vermag.<br />
Nicht nur soziale Netzwerke können SeniorInnen zu mehr Selbstbestimmung verhelfen – der verstärkte Einsatz digitaler Technologie in der <a href="http://www.collaboratory.de/index.php?action=ajax&amp;title=-&amp;rs=SecureFileStore::getFile&amp;f=/f/f4/SmartCountry_ExecutiveSummary.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pflege</a> würde es ihnen ermöglichen, länger in ihren eigenen vier Wänden zu leben. Denn: Gerade in höherem Alter spielen die regionale Verbundenheit und die Integration in die vertraute Umgebung eine entscheidende Rolle für das Wohlbefinden. Angebote wie das medizinische Portal  <a href="https://washabich.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Was hab‘ ich“</a> können den erneuten Gang zum Arzt ersparen. Mit dem Projekt <a href="http://portal.sehr-mobil.de/sehrmobil/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Sehr Mobil“</a> wurde eine Mobilitätsplattform speziell für die Bedürfnisse älterer Menschen geschaffen. Das Portal zeigt private wie öffentliche Transportwege an und hat eine besonders intuitiv zu handhabende Oberfläche.<br />
Damit SeniorInnen sich an die Technologie herantrauen, ist die Bedienungsfreundlichkeit ausschlaggebend. Während Kinder und Jugendliche auch komplexe Technik annehmen und sie einfach ausprobieren, ist eine nutzerfreundliche Oberfläche eine wichtige Voraussetzung dafür, dass SeniorInnen sich damit beschäftigen. Diese scheint Apple mit seinem iPad zu <a href="http://www.morgenpost.de/wirtschaft/article1437452/Mit-dem-iPad-gewinnt-Apple-Senioren-als-Zielgruppe.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erfüllen</a>: Obwohl der Konzern das Tablet nicht speziell für die ältere Zielgruppe designt hatte, fand das Tablet  im Gegensatz zu anderen Geräten großen Anklang bei ihnen.<br />
<b>Lernen: Langsamer, aber nicht schlechter</b><br />
In der aktuellen Hirnforschung ist schon seit Langem die landläufige Meinung entkräftet, dass Menschen mit zunehmendem Alter schlechter lernen: Das Vorurteil „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“, ist <a href="http://www.zeit.de/2013/49/interview-lernforscher-aeltere-neues-lernen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wissenschaftlich</a> widerlegt. Lediglich die Annahme, dass ältere Menschen langsamer lernen, diskutieren einige Forscher kontrovers. Denn langsam ist keinesfalls mit schlecht gleichzusetzen. Im Gegenteil – dank ihres großen Erfahrungs- und Wissensreichtums behandeln ältere Menschen neue Informationen <a href="http://www.vdk.de/deutschland/pages/presse/vdk-zeitung/26027/interview_warum_aeltere_anders_lernen_als_junge" target="_blank" rel="noopener noreferrer">selektiver</a> und können sie so leichter einordnen und abspeichern. Diese Komponente der Intelligenz beschrieb der Psychologe Raymond Bernard Cattell als „kristalline Intelligenz“. Was hingegen die „fluide Intelligenz“, also die Kompetenz, Probleme zu lösen, neue Dinge zu lernen und Muster zu erkennen, anbelangt, mögen SeniorInnen derzeit einen Nachteil haben: Tätigkeiten, die ausschließlich mit Computern und Internet zu tun haben, müssen <a href="http://www.zeit.de/2002/48/Lernen-Alter" target="_blank" rel="noopener noreferrer">komplett neu gelernt werden</a>, denn hier kann nicht aus Erfahrungen geschöpft werden. Kinder und Jugendliche hingegen erwerben diese Kompetenzen von Anfang an und können sie als Wissen in Form von Erfahrung abspeichern. Dass der Erwerb digitaler Kompetenzen für SeniorInnen mehr Zeit in Anspruch nimmt, ist also nachvollziehbar – bedeutet aber nicht, dass er unmöglich ist.<br />
Je stärker der demographische Wandel voranschreitet, desto wichtiger wird lebenslanges Lernen. Laut des <a href="http://www.bmbf.de/de/lebenslangeslernen.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesministeriums für Bildung und Forschung</a> (BMBF) sollte lebenslanges Lernen als <i>„lebensbegleitendes Lernen“ </i>verstanden werden.<i>  </i>Bildung im Sinne lebensbegleitenden Lernens ist demnach<i> „kein Prozess, der in einer bestimmten Lebensphase begonnen und abgeschlossen wird“. </i>Ein Leben lang zu lernen, um eine attraktive Arbeitskraft für den Arbeitsmarkt zu bleiben, ist dabei nur ein Aspekt. Darüber hinaus geht es vielmehr um die Fähigkeit zur politischen und gesellschaftlichen Teilhabe. Genau hier stellt die Digitalisierung eine wichtige Chance für die Einbeziehung auch älterer Menschen dar.<br />
SeniorInnen bewegen sich im Internet wie „<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/senioren-testen-tablets-a-851638.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kinder, die im Meer planschen und endlich schwimmen lernen wollen</a>“, so beschrieb die damals 85-jährige Silver Surferin Ilse Sturk es in einem Spiegel-Artikel. Mithilfe <a href="http://www.50plus-ans-netz.de/Digitale-Integration/Aeltere-Erwachsene" target="_blank" rel="noopener noreferrer">generationsübergreifender Patenschaften</a> und dank Projekten wie dem <a href="http://lernkanal.bsnf.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lernkanal</a> könnten die Integration älterer Menschen gelingen und die digitale Spaltung der Gesellschaft langfristig überwunden werden.<br />
Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/garryknight/6197662378/in/photolist-8XEPpP-arED6U+" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Garry Knight</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div>
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		<item>
		<title>Neue Onliner, alte Probleme</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 14:18:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative D21]]></category>
		<category><![CDATA[(N)Onliner-Atlas]]></category>
		<category><![CDATA[Breitband]]></category>
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					<description><![CDATA[Zwei Drittel der Deutschen sind online - doch die &#34;digitale Kluft&#34; ist noch nicht geschlossen. Das zeigt der mittlerweile achte <a href="http://www.initiatived21.de/fileadmin/files/08_NOA/NONLINER2008.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(N)Onliner-Atlas</a> der <a href="http://www.initiatived21.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Initiative D21</a> und des Meinungsforschungsinstituts <a href="http://www.tns-infratest.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">TNS Infratest</a>, der am 24. Juni 2008 erschienen ist. Demnach sind 42,2 Millionen Menschen über 14 Jahren &#34;Onliner&#34;, drei Millionen mehr als im letzten Jahr. Doch noch immer sind weniger Frauen online als Männer und noch immer nutzen mehr Menschen im Westen Deutschlands das Internet als im Osten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Drittel der Deutschen sind online &#8211; doch die &quot;digitale Kluft&quot; ist noch nicht geschlossen. Das zeigt der mittlerweile achte <a href="http://www.initiatived21.de/fileadmin/files/08_NOA/NONLINER2008.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(N)Onliner-Atlas</a> der <a href="http://www.initiatived21.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Initiative D21</a> und des Meinungsforschungsinstituts <a href="http://www.tns-infratest.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">TNS Infratest</a>, der am 24. Juni 2008 erschienen ist. Demnach sind 42,2 Millionen Menschen über 14 Jahren &quot;Onliner&quot;, drei Millionen mehr als im letzten Jahr. Doch noch immer sind weniger Frauen online als Männer und noch immer nutzen mehr Menschen im Westen Deutschlands das Internet als im Osten.<!--break--></p>
<p>
Vom Alter hängt es laut (N)Onliner-Atlas kaum noch ab, ob jemand das Internet nutzt oder nicht. In allen Altersgruppen seien Zuwächse zu verzeichnen, am stärksten in der Altersgruppe der über 40jährigen.  Unter den Schülern gebe es heute kaum noch einen, der nicht im Netz surfe.
</p>
<p>
<b>Mehr Männer surfen</b>
</p>
<p>
Die Spanne zwischen Frauen und Männern werde dagegen wieder größer: 2008 gehörten 58,3 Prozent der Frauen zu den &quot;Onlinern&quot;, 67,4 Prozent der Männer. Der Unterschied liegt also bei 14,1 Prozentpunkten &#8211; im letzten Jahr waren es noch 13,3, Prozentpunkte.
</p>
<p>
Erhebliche Unterschiede in der Online-Nutzung gebe es auch nach dem Bildungsgrad &#8211; und zwar nicht nur darin, ob jemand das Internet nutzt, sondern auch darin, welche Inhalte er dort bevorzugt, schreibt  Dr. Ulrich Hermann, Geschäftsführer vom Informationsdienstleister <a href="http://www.wolterskluwer.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wolters Kluwer Deutschland</a>, in seinem Vorwort. Über 85 Prozent der Abiturienten und Akademiker seien im Internet vertreten, dagegen nur knapp 47 Prozent der Personen mit Volks- oder Hauptschulabschluss.
</p>
<p>
<b>Ost-West-Gefälle</b>
</p>
<p>
Der (N)Onliner-Atals deutet auch auf ein regionales Gefälle: Im Osten Deutschlands leben weniger Onliner als im Westen &#8211; mit Ausnahme von Berlin. Wie im letzten Jahr erreicht die Hauptstadt den Spitzenplatz im Vergleich der Bundesländer, mit über 70 Prozent &quot;Onlinern&quot;. Schlusslicht bildet das Saarland mit fast 57 Prozent Internet-Nutzern.
</p>
<p>
Für die laut den Autoren &quot;deutschlandweit größte Studie zur<br />
Internetnutzung&quot; befragten die Initiative D21, ein Netzwerk aus mehr<br />
als 200 Mitgliedsunternehmen, und TNS 52.503 zufällig ausgewählte<br />
Personen über 14 Jahren.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Berlin ist Surfer-Paradies</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/berlin_ist_surfer-paradies-3317/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jun 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative D21]]></category>
		<category><![CDATA[(N)Onliner-Atlas]]></category>
		<category><![CDATA[Breitband]]></category>
		<category><![CDATA[tns Infratest]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<b>39 Millionen Deutsche sind im Netz unterwegs. Den höchsten Anteil an „Onlinern“ hat Berlin. In
welchen Regionen weniger Internetnutzer wohnen und welche Altersgruppen im Netz vertreten sind, zeigt der aktuelle (N)Onliner-Atlas 2007, die deutschlandweit größte Studie zur Internetnutzung.</b>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<b>39 Millionen Deutsche sind im Netz unterwegs. Den höchsten Anteil an „Onlinern“ hat Berlin. In<br />
welchen Regionen weniger Internetnutzer wohnen und welche Altersgruppen im Netz vertreten sind, zeigt der aktuelle (N)Onliner-Atlas 2007, die deutschlandweit größte Studie zur Internetnutzung.</b><!--break-->
</p>
<p>
Erstmals sind mehr als 60 Prozent der deutschen Bevölkerung<br />
über 14 Jahren online. „Damit hat die Initiative D21<br />
hat ihre eigene Zielvorgabe geknackt,“ sagte Stefan Jaeckel,<br />
Pressesprecher der Initiative, auf der Pressekonferenz zum neuen<br />
(N)Onliner-Atlas 2007. Am 25. Juni wurde die aktuelle Studie veröffentlicht.<br />
Das Netzwerk aus 200 Mitgliedsunternehmen untersucht seit sieben<br />
Jahren gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut <a href="http://www.tns-infratest.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">TNS<br />
Infratest</a> die deutsche Netzgesellschaft nach Alter, Geschlecht,<br />
Bildung, Bundesland und weiteren Gesichtspunkten. 49.135 Bundesbürger<br />
wurden befragt, ob sie das weltweite Netz nutzen, nicht nutzen oder<br />
eine Nutzung planen.
</p>
<p>
<b>Generation 50plus holt auf</b>
</p>
<p>
2007 setzen sich Trends fort, die bereits in den letzten Jahren<br />
zu beobachten waren. Die Generation der über 50jährigen<br />
holt weiter auf: Ein Drittel dieser Altersgruppe nutzt das Internet.<br />
Damit bewegen sich mehr als doppelt so viele „Silver Surfer“<br />
im Netz wie im Jahr 2001. Am stärksten im Netz vertreten ist<br />
nach wie vor die Altersgruppe zwischen 14 und 19 Jahren mit 89,4<br />
Prozent.
</p>
<p>
Zwar sind immer noch weitaus mehr Männer als Frauen online,<br />
die Unterschiede zwischen der Internetnutzung nach Geschlechtern<br />
seien aber gering wie noch nie, so die Studie. Da mehr Frauen planten,<br />
sich einen Internetzugang anzuschaffen, erwarten die Autoren des<br />
(N)Onliner-Atlas eine weitere Angleichung der Nutzerzahlen.
</p>
<p>
Die Internetnutzung ist in großen Städten weiterhin<br />
höher als in ländlichen Gebieten. Spitzenreiter unter<br />
den Bundesländern ist wie in den Vorjahren Berlin mit 68 Prozent,<br />
darauf folgen Hamburg mit 64,3 Prozent und Bremen sowie Hessen mit<br />
jeweils 63,3 Prozent. Abgeschlagen ist das Saarland: Hier sind nur<br />
50,7 Prozent der Bevölkerung „Onliner“.
</p>
<p>
<b>Ein Komplettpaket für „Silver Surfer“</b>
</p>
<p>
Erstmals untersuchte die Initiative D21, ob man die Altersgruppe<br />
über 50 zum Kauf eines so genannten „Best Ager PC“,<br />
ein Komplettpaket aus Rechner und Einrichtung eines Internetzugangs,<br />
bewegen kann. Das Ergebnis: 91,3 Prozent der bisherigen Offliner<br />
würden sich einen derartigen PC anschaffen und dann auch das<br />
Internet nutzen. Die Offliner dieser Altersgruppe konnten auch angeben,<br />
wie dieser Rechner ausgestattet sein soll. An der Spitze der Wunschliste<br />
steht dabei ein gutes, bebildertes Handbuch (88,3 Prozent), gefolgt<br />
von einem Drucker (85,3 Prozent) und einem Gütesiegel (84,8<br />
Prozent). Weniger Wert legen die „Silver Surfer“ auf<br />
eine angeblich altersgemäße Ausstattung mit großen<br />
Tasten (51,7 Prozent).
</p>
<p>
Ein weiterer Schwerpunkt des (N)Onliner-Atlas lag 2007 auf der<br />
Internet-Sicherheit. „Sicher Surfen 2007: Wie schützen<br />
sich die deutschen Onliner im Internet?“fragte eine Sonderstudie,<br />
welche die Initiative D21 in Zusammenarbeit mit Microsoft durchführte.<br />
Tom Köhler, Sicherheitschef bei Micorosoft, stellte die Ergebnisse<br />
dieser Studie vor. Dabei werde besonders eines klar: „Wissen<br />
schützt.“ „Angriffe basieren auf bekannten Schwachstellen<br />
der Software“, sagte Köhler. Wer sich über diese<br />
Schwachstellen informiere und regelmäßig sein Betriebssystem<br />
aktualisiere, könne sich bereits vor vielen Viren und Trojanern<br />
schützen. Laut der Studie nutzen 56,5 Prozent der „Onliner“<br />
die Möglichkeit eines automatischen Updates, sobald es verfügbar<br />
ist. Tendenziell seien die Nutzer besser über Computer-Sicherheit<br />
informiert als in den Vorjahren: 36,9 Prozent der Onliner bezeichnen<br />
sich als gut informiert, 34,2 Prozent als befriedigend. „Informieren<br />
können sich Internetnutzer unter anderem über das <a href="https://www.sicher-im-netz.de/?sicherheit/ihre/barometer/default" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sicherheitsbarometer</a><br />
des Vereins Deutschland sicher im Netz,“ so Köhler. Dieser<br />
listet für verschiedene Betriebssysteme auf, welche Sicherheitsmaßnahmen<br />
die Nutzer beachten müssen und welche Sicherheitslücken<br />
es zu stopfen gilt.
</p>
<p>
<b>Beobachten statt Inhalte filtern</b>
</p>
<p>
Die Sonderstudie betrachtet auch, welche Sicherheitsmaßnahmen<br />
Eltern für ihre Kinder treffen. Eine spezielle Filtersoftware<br />
oder Browsereinstellung, die Kinder vor schädlichen Inhalten<br />
schützen soll, setzt nur eine Minderheit von 43,1 Prozent ein.<br />
81,3 Prozent der Eltern geben an, zu beobachten, wie lange ihre<br />
Kinder im Netz unterwegs sind. 56,2 Prozent schränken die Internetzeit<br />
ihrer Kinder ein. Fast alle Eltern glauben, dass sie die Spiele<br />
kennen würden, mit denen ihre Kinder sich am Computer beschäftigen.<br />
„Einen Befragungseffekt können wir hier natürlich<br />
nicht ausschließen,“ räumt Reinholdt Horstmann<br />
von TNS Infratest ein; die Selbsteinschätzung der Eltern könne<br />
auch falsch sein. In Zukunft wolle man zudem danach fragen, wo denn<br />
die PCs stehen, ob im Kinderzimmer oder im Wohnzimmer, wo alle Familienmitglieder<br />
Zugang zum Rechner haben.
</p>
<p>
Eine neue Zielvorgabe der <a href="http://www.initiatived21.de/Home.222.0.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Initiative<br />
D21</a> steht noch nicht fest, genauso gibt es noch keinen Themenschwerpunkt<br />
für einen neuen (N)Onliner-Atlas. Stefan Jaekel erwartet, dass<br />
für die Internetnutzung ein Sättigungsprozess eintrete,<br />
die Anzahl der Onliner also nicht mehr so rasant ansteige. „In<br />
den nächsten Wochen wollen wir daher auch inhaltliche Änderungen<br />
für den (N)Onliner-Atlas überlegen,“ so Jaekel.</p>
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		<title>Wir sind Offliner</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Dec 2006 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[(N)Onliner-Atlas]]></category>
		<category><![CDATA[Offline]]></category>
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		<title>(N)Onliner-Atlas 2002</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2004 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[(N)Onliner-Atlas 2002]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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