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	<title>(N)Onliner Atlas &#8211; politik-digital</title>
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	<title>(N)Onliner Atlas &#8211; politik-digital</title>
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		<title>&#034;Digital Natives&#034;: Von Ureinwohnern und Einwanderern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Rieder]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2014 14:35:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gerne behauptet und doch nie schlüssig belegt, geistert das Begriffspaar von „digitalen Ureinwohnern“ und „digitalen Einwanderern“ seit mehr als zehn [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/girl_pc_bearb.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-145433" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/girl_pc_bearb.jpg" alt="girl_pc_bearb" width="640" height="280" /></a>Gerne behauptet und doch nie schlüssig belegt, geistert das Begriffspaar von „digitalen Ureinwohnern“ und „digitalen Einwanderern“ seit mehr als zehn Jahren durch Internet und analoge Welt. Es ist an der Zeit, die Buzzwords beiseite zu legen und sich endlich mit den Inhalten zu beschäftigen.<b> </b><br />
Vor Kurzem veröffentlichte der Schweizer Blogger und Lehrer Philippe Wampfler einen Aufruf: „Bitte verzichtet auf den Begriff &#8216;digital natives&#8217;!“– und traf damit einen Nerv<b>. </b>Der Begriff „Digital Natives“ ist eigentlich ein alter Hut. Geprägt wurde er 2001 von dem Manager und Pädagogen Marc Prensky, der in einem Aufsatz mit dem Titel <a href="http://www.marcprensky.com/writing/Prensky%20-%20Digital%20Natives,%20Digital%20Immigrants%20-%20Part1.pdf">„Digital Natives, Digital Immigrants“</a> forderte, Lehrer müssten sich auf eine Generation einstellen, die ihr ganzes Leben „umgeben von Computern, Videospielen, Handys und all den anderen Spiel- und Werkzeugen der Digitalen Ära“ verbracht hat. Prensky behauptete, Digital Natives verfügten als „Muttersprachler“ der digitalen Sprache nicht nur über profunde Kenntnisse im Umgang mit Technologie, sondern verarbeiteten Informationen auch fundamental anders als alle Generationen vor ihnen. Auch wenn Prensky seine Behauptungen nicht belegte und sich der Artikel vor allem wie ein Werbetext für die von ihm propagierte Methode des „Digital Game-based Learning“ liest, wurde die Unterscheidung zwischen Digital Natives und Digital Immigrants zu einem beliebten Aufhänger für Diskussionen über die Implikationen der Digitalisierung.<br />
Bis heute wird mit Vorliebe ein Generationenkonflikt heraufbeschworen zwischen denen, für die eine Trennung zwischen online und offline vermeintlich nicht mehr existiert, und denen, die nicht wie selbstverständlich bloggen, posten, twittern und chatten. Doch wie steht es eigentlich um die Fakten? Geht die „Netzgeneration“ wirklich so selbstverständlich und kompetent mit Technologie um? Und unterscheidet sich ihr Mediennutzungsverhalten tatsächlich grundsätzlich von dem der älteren User?</p>
<h3>Der Mythos bröckelt</h3>
<p>Laut <a href="http://www.initiatived21.de/2013/04/pressemitteilung-nonliner-atlas-2013-zahl-der-internetnutzer-steigt-wieder-nur-geringfugig-datenschutz-und-sicherheitsbedenken-sind-haufige-grunde-fur-nichtnutzung/">(N)Onliner Atlas 2013</a> haben 97 Prozent der unter 30-jährigen Deutschen einen Internetzugang, von den 60- bis 69-Jährigen nutzen fast zwei Drittel das Netz, und bei den über 70-Jährigen sind die Offliner mit 70 Prozent deutlich in der Mehrheit. Dass jüngere Menschen das Internet stärker nutzen, ist also nicht abzustreiten. Die Studie fand allerdings noch mehr Ungleichheiten: zwischen Stadt und Land, Männern und Frauen, Menschen mit hohem und solchen mit niedrigem Bildungsabschluss, Armen und Reichen. Nicht nur das Alter hat einen Einfluss darauf, ob und wie man im Netz unterwegs ist, sondern eine Vielzahl sozioökonomischer Faktoren.<br />
Nun macht einen Menschen allein der Fakt, dass er einen Internetzugang besitzt, noch lange nicht zu einem Digital Native. <a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/it/a-625126-2.html">Begeisterte Anhänger</a> des Begriffs preisen die „neue Generation“ als eine, für die das Internet nicht nur Kommunikationsmittel, sondern ein Kulturraum sei, den sie durch selbst generierte Inhalte, soziale Vernetzung und pausenlose Partizipation immer weiter ausbaue. Digital Natives hätten nicht nur eine ganz eigene Vorstellung von Freundschaft, Privatheit und Identität, sondern nutzten wie selbstverständlich die Möglichkeiten des Netzes, um ihre Meinung kund zu tun und aktiv Einfluss auf das Weltgeschehen zu nehmen. Ein wirkmächtiges Bild &#8211; nur gibt es auch zur Mediennutzung junger Menschen mittlerweile zahlreiche Studien, die ganz deutlich dafür sprechen, dass es an der Zeit ist, den Begriff Digital Natives zu entmystifizieren.<br />
Zwar verbringen Jugendliche immer mehr Zeit im Netz, die Onlineaktivitäten ersetzen jedoch lediglich den Konsum klassischer Medien und nicht andere Freizeitaktivitäten. Nichtmediale Aktivitäten wie Treffen mit Freunden und Unternehmungen mit der Familie spielen weiter eine große Rolle. Wenn man die Nutzung des Netzes durch junge Menschen genauer betrachtet, wird außerdem deutlich, dass sie es eben nicht so proaktiv und andersartig anwenden, wie von Anhängern des Digital Natives-Konzepts behauptet. Den größten Stellenwert hat laut <a href="http://www.mpfs.de/?id=613">JIM-Studie 2013</a> der kommunikative Austausch über E-Mails, Chats und soziale Medien. Die kreative Produktion von Content ist im Alltag der jungen Generation unterdessen nur von marginaler Bedeutung.<br />
Es kann also keine Rede davon sein, dass die Nutzung des Internets durch alle seit 1980 Geborenen sich fundamental von der Nutzung durch ältere Menschen unterscheidet. Die Attribute, die den Digital Natives zugeschrieben werden, treffen höchstens auf eine kleine gesellschaftliche Elite zu, die sich nicht durch ihr Alter, sondern durch eine intensive Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten des Internets auszeichnet. Einige „Silversurfer“ bewegen sich genauso sicher im Netz wie „Screenager“, entscheidend sind vor allem individuelle Interessen und sozioökonomische Faktoren.</p>
<h3>Digitale Kompetenz geht alle Altersgruppen etwas an</h3>
<p>Die Einteilung in Digital Natives und Digital Immigrants ist aber nicht nur faktisch falsch, sondern auch konzeptuell problematisch. Sie betreibt ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Othering">„Othering“</a> und stellt unüberwindbare Gegensätze her, wo keine existieren. Nicht alle jungen Menschen lassen sich in eine Schublade stecken, <a href="http://henryjenkins.org/2007/12/reconsidering_digital_immigran.html">es gibt nicht die eine einzige Erfahrungswelt oder Identität</a>, die alle teilen. Vielmehr existieren in der Generation der vermeintlichen Digital Natives genauso wie im Rest der Gesellschaft Unterschiede im Bezug auf Online-Kompetenzen, Erfahrungen und Identitäten. Nur weil Menschen, die mit dem Internet aufgewachsen sind, möglicherweise weniger Hemmungen im Umgang mit neuen Medien haben, heißt das noch lange nicht, dass sie sie auch kompetent anwenden können.<br />
Und das ist das eigentliche Problem an der Unterscheidung zwischen Digital Natives und Digital Immigrants: Sie täuscht darüber hinweg, dass sich Kompetenzunterschiede im Umgang mit Medien durch das Nachrücken jüngerer Generationen nicht einfach von selbst erledigen, und sie vermittelt Älteren das Gefühl, sie seien qua Geburtsjahr vom technologischen Wandel ausgeschlossen. Bei all der berechtigten Euphorie über die Möglichkeiten neuer Informationstechnologien darf aber nicht vergessen werden, dass das Wissen um die Potentiale, die die digitale Welt bietet, niemandem in die Wiege gelegt wird, sondern Jung wie Alt vermittelt werden muss. Womit wir beim Thema digitale Medienkompetenz oder „Digital Literacy“ angelangt wären – einem Bildungsbereich, der noch immer sträflich vernachlässigt wird.<br />
Digital Literacy meint die Fähigkeit, Inhalte und Kommunikationsprozesse in den digitalen Medien zu verstehen und einzuordnen. Natürlich stellt sich die Frage, welche Fähigkeiten im Umgang mit Medien wertvoll sind &#8211; damit ist der Medienkompetenzbegriff immer normativ. Bei der Vermittlung eines kompetenten Umgangs mit dem Internet darf es deshalb auch nicht darum gehen, aus einer elitären Perspektive heraus Menschen zu verurteilen, die kein Tech-Blog oder Twitteraccount betreiben und stattdessen lieber den neusten Promiklatsch lesen oder Kochrezepte herunterladen. Zu welchem Zweck und in welchem Umfang das Internet genutzt wird, ist schließlich immer noch Geschmackssache. Ziel muss es viel mehr sein, Menschen, jung wie alt, nicht nur technische Fähigkeiten, sondern auch Mündigkeit im Umgang mit dem Medium Internet, also die kritische Rezeption der Inhalte und das Wissen über die Möglichkeit, selbst Inhalte zu produzieren, zu vermitteln. Denn obwohl das Erstellen von Content sicher nicht die einzig sinnvolle Nutzung des Netzes darstellt, gilt in der digitalen Welt genau wie in der analogen: Nur wer partizipiert, kann sich und seinem Anliegen Gehör verschaffen.</p>
<h3>Es fehlt ein schlüssiges Konzept</h3>
<p>Erst vor einigen Tagen erklärte die Bundesregierung in der <a href="http://politik-digital.de/14-berliner-hinterhofgespraech-alles-oder-nichts-die-digitale-agenda-der-bundesregierung-2014-2017/">Digitalen Agenda</a>, die digitale Medienkompetenz aller Generationen stärken zu wollen, damit „sich jede und jeder Einzelne sicher, informiert und aktiv in der digitalen Gesellschaft verwirklichen kann“. An koordinierten Programmen mangelt es aber bisher und die Digitale Agenda bietet auch nicht mehr als Absichtserklärungen. Einzig die Initiative „Ein Netz für Kinder“, die kindgerechte digitale Angebote fördert, wird als konkretes Projekt in dem Papier erwähnt. „Sichere Surfräume“ für Kinder zu schaffen, wie es das <a href="http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/kinder-und-jugend,did=131814.html">Bundesfamilienministerium</a> formuliert, ist eine nette Idee, viel relevanter wäre es jedoch, generationenübergreifend Kompetenzen für ein aufgeklärtes Surfen auch außerhalb von Schutzräumen zu vermitteln. Bereits im Oktober 2011 hatte die Internet-Enquete in einem Zwischenbericht angemahnt, die Förderung von Medienkompetenz sei eine wichtige staatliche und gesellschaftliche Aufgabe, und hatte eine bessere Vernetzung einzelner geförderter Initiativen sowie neue Bildungskonzepte und Aufklärungskampagnen gefordert. Doch seither hat sich wenig getan. Dazu, wie Jugendlichen von klein auf ein aufgeklärter Umgang mit digitalen Medien mitgegeben werden kann oder wie ältere Menschen für digitale Entwicklungen begeistert werden können, fehlen kohärente Konzepte. Die Förderung der Medien- und Informationskompetenz in der Praxis wird weitgehend den Landesmedienanstalten, privaten Vereinen und einzelnen Initiativen überlassen. Inwieweit und vor allem wie tiefgreifend digitale Medienkompetenz in Schulen vermittelt wird, ist ebenfalls Glückssache und hängt häufig von den Kenntnissen und vom Einsatz einzelner Lehrer ab.<br />
Dabei wäre ein schlüssiges Konzept zur Kompetenzvermittlung für alle Altersschichten wichtiger denn je. Allein der Umstand, dass immer mehr Informationen nur noch online verfügbar sind, sei es zu Anträgen beim Jobcenter oder zu Versicherungspolicen, und Entscheidungs- wie Beteiligungsprozesse durch Online-Petitionen, Bürgerhaushalte oder öffentliche Konsultationen zunehmend digitalisiert werden, macht deutlich, wie wichtig ein kompetenter Umgang mit den neuen Medien wirklich ist. Zudem ist die Vermittlung von Medienkompetenz die einzig praktikable Antwort auf viele „Gefahren“ des Netzes wie Identitätsdiebstahl, Betrug und Falschinformationen, die durch technische Mittel schwer zu bannen sind. Deshalb reicht es nicht, auf binäre Kategorien zurückzugreifen und sich damit abzufinden, dass einige nun mal Digital Natives und andere Digital Immigrants sind. Bildungsangebote und ein gleicher Ressourcenzugang für alle können dafür sorgen, dass jeder im Netz „heimisch“ werden kann.<br />
Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/benchan/10904338893" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Benjamin Chan</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a><br />
&nbsp;</p>
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		<title>Internet-Strukturdaten: Vielschichtige digitale Spaltung auch im Jahr 2012</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lena Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jul 2012 14:46:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Strukturdaten]]></category>
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					<description><![CDATA[Gestern wurden die neuen Quartalszahlen der Internet-Strukturdaten von der Forschungsgruppe Wahlen veröffentlicht. Überraschendes Ergebnis: Die Anzahl der Internetnutzer mit geringem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/internet-strukturdaten-digitale-spaltung-auch-2012/strukturdaten-parteipraeferenz2/" rel="attachment wp-att-118702"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-118702" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Strukturdaten-Parteipräferenz2.png" alt="" width="627" height="442" /></a></p>
<p><strong>Gestern wurden die neuen Quartalszahlen der Internet-Strukturdaten von der Forschungsgruppe Wahlen veröffentlicht. Überraschendes Ergebnis: Die Anzahl der Internetnutzer mit geringem Bildungsabschluss stieg deutlich an.</strong></p>
<p>Die <a href="http://www.forschungsgruppe.de/Aktuelles/Internet-Strukturdaten/web_II_12_1.pdf">Ergebnisse dieser repräsentativen Umfrage</a> decken sich weitgehend mit dem in der vergangenen Woche erschienenen <a href="http://politik-digital.de/nonlineratlas-2012-geringste-%E2%80%9Eonliner-zunahme-seit-zwoelf-jahren/">(N)ONLINER-Atlas</a>. Nach wie vor nutzen mehrheitlich Menschen mit höheren Bildungsabschlüssen das Internet. Während nicht einmal die Hälfte der Hauptschulabsolventen ohne Berufsausbildung das Internet nutzt, sind 95 Prozent der Deutschen mit (Fach-)Abitur online. Diese digitale Spaltung wird auch an den Nutzerdaten unterschiedlicher Berufsgruppen deutlich. Nur 64 Prozent der Arbeiter nutzen das Internet, während knapp 83 Prozent der leitenden Angestellten, höheren Beamten und Selbstständigen online sind. Für die Umfrage wurden knapp 4.000 Menschen über 18 Jahren zu ihrer Internetnutzung befragt.</p>
<p>Aus den Internet-Strukturdaten geht jedoch auch hervor, dass die Anzahl an Onlinern mit niedriger formeller Bildung in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Allein im vergangenen Jahr ist die Anzahl an Internetnutzern mit Hauptschulabschluss und ohne abgeschlossene Berufsausbildung um acht Prozent gestiegen. Auch der Zuwachs an „Onlinern “ unter den Arbeitern ist überdurchschnittlich.</p>
<p>Eine digitale Spaltung der Bundesrepublik ist jedoch nicht auf das formelle Bildungsniveau und die daraus resultierenden Berufsgruppen beschränkt. Nach wie vor sinkt der Anteil an Internetnutzern mit dem Lebensalter: von ca. 97 Prozent der unter 40-Jährigen auf 47 Prozent bei den über 60-Jährigen. Auch geschlechtsspezifische Unterschiede halten sich hartnäckig. Während 82 Prozent der Männer online sind, nutzen nur 71 Prozent der Frauen das Internet. Selbst die Frauen, die online sind, verbringen weniger Zeit als die Männer im Netz. Darüber hinaus nutzen Männer und Frauen das Internet unterschiedlich. Männer informieren sich mehr als Frauen über Politik im Internet.</p>
<p>Desweiteren wurde nach der Parteipräferenz der Internetnutzer gefragt. Die Wähler der großen Volksparteien CDU/CSU und SPD sowie die Wähler der Partei Die Linke nutzen das Internet weniger häufig als der Bundesdurchschnitt. Eine besondere Neztaffinität zeigen die Wähler von Bündnis 90/Die Grünen und &#8211; wenig überraschend &#8211; der Piratenpartei. 91 Prozent der Wähler dieser Parteien sind online.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>(N)ONLINERAtlas 2012: Geringste „Onliner“-Zunahme seit zwölf Jahren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lena Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jun 2012 12:21:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative D21]]></category>
		<category><![CDATA[(N)Onliner Atlas]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Spaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit dem (N)ONLINER Atlas 2012 wurde gestern die größte Studie über Internetnutzung in Deutschland vorgestellt. 75,6 Prozent aller Deutschen sind [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/nonlineratlas-2012-geringste-%e2%80%9eonliner-zunahme-seit-zwoelf-jahren/lan-kabel/" rel="attachment wp-att-118337"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-118337" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Lan-Kabel-630x472.jpg" alt="" width="630" height="472" /></a>Mit dem (N)ONLINER Atlas 2012 wurde gestern die größte Studie über Internetnutzung in Deutschland vorgestellt. 75,6 Prozent aller Deutschen sind online – und damit nur 0,9 Prozent mehr als im Vorjahr -, Senioren bleiben offline. Das sind die Kernbotschaften des diesjährigen (N)ONLINER Altlas.</p>
<p>Drei Viertel aller Deutschen über 14 Jahren benutzt im Jahr 2012 das Internet. Trotz der geringsten Zunahme an „Onlinern“ seit Einführung der <a title="Studie" href="http://www.initiatived21.de/wp-content/uploads/2012/06/NONLINER-Atlas-2012-Basiszahlen-f%C3%BCr-Deutschland.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie</a> im Jahr 2001 ist die Entwicklung der Bundesrepublik hin zur digitalen Gesellschaft weit fortgeschritten. Auch scheint die digitale Spaltung in vielerlei Hinsicht langsam abzunehmen. Angesichts dieser Entwicklungen soll in Zukunft das Nutzerverhalten differenzierter untersucht werden.</p>
<p>Aktuell misst der (N)ONLINER Atlas die Internetnutzung in Deutschland unter Berücksichtigung von Alter, Geschlecht, Einkommen, Wohnort und Zugangsart basierend auf 30 000 Telefoninterviews.</p>
<p>Pioniere des Digitalen Wandels sind eindeutig die 14-39-Jährigen, von denen 95 Prozent online sind. Während bei den Jüngeren die Anzahl an Internetnutzen auf hohem Niveau stagniert, sind überdurchschnittliche Zuwachsraten bei den Bevölkerungsteilen zu verzeichnen, die das Internet bisher nicht so stark genutzt haben. Bereits 28,2 Prozent der über 70-Jährigen bedienen sich des Internet und die Tendenz ist steigend. Erstmalig nutzen über 60 Prozent der Nicht-Berufstätigen &#8211; unter ihnen viele Frauen &#8211; das Internet.</p>
<p>Trotz dieser grundlegend positiven Entwicklung hängt die Internetnutzung immer noch eng mit dem Einkommensniveau zusammen. Auch geographisch ist die digitale Spaltung zwischen Stadt und Land sowie zwischen Ost und West sehr deutlich. Während in Hamburg 80 Prozent online sind, nutzen nur ca. 67 Prozent im Saarland und in Sachsen Anhalt das Internet. Gleichzeitig deuten die Zuwachsraten nicht darauf hin, dass sich daran in naher Zukunft etwas ändern wird.</p>
<p>Im vergangenen Jahr ist die Zahl an Breitbandverbindungen stark angestiegen, während die Nutzung von Modem und ISDN-Anschlüssen zurückging. Auch das mobile Internet wird immer populärer. Bereits 5 Prozent der Befragten nutzen eine Mobilfunkverbindung als wichtigsten Internetzugang zu Hause. Die häufigste Zugangsart bleibt jedoch die DSL-Verbindung, die von 42 Prozent der „Onliner“ genutzt wird.</p>
<p>Angesichts der weiten Verbreitung des Internet und der vielfältigen und vermehrten Zugangsmöglichkeiten durch mobiles Internet und neue Endgeräte wie Tablets stellen sich neue Fragen für die Initiatoren der Studie, die Initiative D21 und TNS Infratest. Sie kündigten an, Anfang 2013 den D21-Digital-Index vorzustellen, der den (N)ONLINER-Atlas und die Studie Digitale Gesellschaft langfristig ersetzen soll.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Deutschland = Digitale Gesellschaft?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/deutschland-digitale-gesellschaft-5317/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Wilde]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 15:36:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative D21]]></category>
		<category><![CDATA[(N)Onliner Atlas]]></category>
		<category><![CDATA[tns Infratest]]></category>
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					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/initiativeD21.jpg" height="60" width="460" />Heute stellte die Initiative D21 im Bundespresseamt in Berlin den <a href="http://www.nonliner-atlas.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(N)Onliner Atlas 2011</a> vor. Den Ergebnissen der Studie zufolge ist Deutschland fast in der digitalen Gesellschaft angelangt.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/initiativeD21.jpg" height="60" width="460" />Heute stellte die Initiative D21 im Bundespresseamt in Berlin den <a href="http://www.nonliner-atlas.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(N)Onliner Atlas 2011</a> vor. Den Ergebnissen der Studie zufolge ist Deutschland fast in der digitalen Gesellschaft angelangt.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Laut der Studie sollen bereits 74,7 Prozent der Deutschen das Internet nutzen. Staatssekretär Hans-Joachim Otto vom Bundeswirtschaftsministerium dazu: „Das Glas ist immerhin zu drei Viertel voll.“ Robert A. Wieland von TNS Infratest merkte kritisch an, dass die Wachstumsrate bei der Internetnutzung im Vergleich zum Vorjahr bei lediglich 2,7 Prozent liege &#8211; der niedrigste Stand seit 2008. Dass immer noch etwa 18 Millionen Deutsche über 14 Jahren das Internet nicht nutzen, sei ein Indiz dafür, dass Deutschland noch ein Stück weit von einer digitalen Gesellschaft entfernt ist. „Offliner“ sind laut der Studie häufiger weiblich, im Durchschnitt ca. 67 Jahre alt und nicht (mehr) berufstätig. Der „Onliner“ ist im Schnitt eher männlich, in einem Alter von 41,5 Jahren und berufstätig. Die meisten „Onliner“ findet man demnach im Stadtstaat Bremen. Dort nutzen über 80 Prozent das Internet, dicht gefolgt von Berlin. Der Bundesdurchschnitt liegt bei knapp 75 Prozent.
</p>
<p>
Die neuen Bundesländer nutzen bislang das Internet am wenigsten, holen aber auf. Das Schlusslicht im Ranking bildet das Saarland mit einer sehr niedrigen Wachstumsrate und einer geringen Internetnutzung. Demnach verringert sich auch der Abstand zwischen den verschiedenen Bildungsgruppen (Volksschulabschluss, Studium etc.) im positiven Sinne. Zudem nähere sich die Internetnutzung von männlichem und weiblichem Geschlecht an: Frauen sollen das Internet zu ca. 69 Prozent nutzen, Männer zu ca. 81 Prozent. Und während die Generation 50+ das Netz regelmäßig nutze, sollen die über 70-jährigen es am schlechtesten annehmen.  
</p>
<p>
Die Studie wurde im Rahmen des (N)ONLINER Atlas von TNS Infratest und der Initiative D21 durchgeführt. Die Erhebungen erfolgten bezüglich des Alters, Geschlechts, Einkommens, Bildungsstands oder der Beschäftigung der Befragten.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Studie: Ein Drittel der Deutschen noch immer offline</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/studie-ein-drittel-der-deutschen-noch-immer-offline-4945/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 17:19:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative D21]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kluft]]></category>
		<category><![CDATA[(N)Onliner Atlas]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Nutzung]]></category>
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					<description><![CDATA[Der (N)Onliner-Atlas 2010 zeigt: Die Zahl der Internetnutzern steigt weiter – wenn auch auf geringerem Niveau. Viele Deutsche haben jedoch eine regelrechte Angst vor dem Internet. Die Gräben in der digitalen Landschaft sind weiter aufgerissen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der (N)Onliner-Atlas 2010 zeigt: Die Zahl der Internetnutzern steigt weiter – wenn auch auf geringerem Niveau. Viele Deutsche haben jedoch eine regelrechte Angst vor dem Internet. Die Gräben in der digitalen Landschaft sind weiter aufgerissen.<!--break--></p>
<p>
Die Ergebnisse der größten empirischen Untersuchung zur Internetnutzung in Deutschland passen im Prinzip <a href="http://twitter.com/politik_digital/status/18024170661" target="_blank" rel="noopener noreferrer">in einen Tweet</a>: 
</p>
<blockquote><p>
	„Ergebnisse <a href="http://www.nonliner-atlas.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(N)onliner-Atlas 2010</a>: Wieder mehr Onliner (72%), mehr Breitband (49%). Frauen, Ü70 (über 70 Jahre alt), Bildungsferne und Ossis eher offline.“
</p></blockquote>
<p>
<br />
Eine Rentnerin mit Volksschulabschluss aus Mecklenburg-Vorpommern und weniger als 1000 Euro Monatseinkommen geht also mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht ins Internet. Doch neben den sozialen Gründen für die digitale Spaltung, klang bei der Präsentation des inzwischen zehnten (N)-Online-Atlas am 8. Juli ein weiteres Problem an: Große Bevölkerungsgruppen in Deutschland haben eine regelrechte Angst vor dem Internet – auch die, die schon „drin“ sind. <br />
<b><br />
Gräben in der digitalen Landschaft</b></p>
<p>16 Millionen Deutsche seien „ganz bewusste Nonliner“ fasste Roland A. Wieland vom Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest die Ergebnisse zusammen. Der digitale Graben verläuft also nicht nur zwischen Jung und Alt (23 Prozent der Ü70er sind online vs 95,8 Prozent der 14 bis 29jährigen), gebildet und weniger gebildet (46,5 Prozent der Befragten mit Volkshochschulabschluss vs. 88,8 Prozent mit Abitur / Studium nutzen das Netz) oder Ost und West (62,7 Prozent Onliner in MeckPomm vs. 80,2 Prozent in Bremen) oder Männern und Frauen (79,5 Prozent Männer und 64,8 Prozent der Frauen im Netz).
</p>
<p>
Die Onliner der Republik teilen sich außerdem in digital Souveräne und digitale Anfänger. Nur 26 Prozent der Bevölkerung nutzt die ganze Bandbreite der Internetanwendungen, zwei Drittel der Deutschen beschränken sich auf „Klassiker“ wie zum Beispiel Suchmaschinen oder E-Mail. <br />
<b><br />
German Angst</b></p>
<p>Die Angst der Deutschen vor dem Internet zeigt sich besonders in zwei Sonderstudien zum Online-Banking und zum eGovernment, die ebenfall am 8. Juli vorgestellt wurden. Sicherheit und Datenschutz stehen bei den Befragten beim Online-Banking an erster Stelle. 20,2 Prozent der Befragten haben Angst vor Online-Betrug und wollen deshalb keine Online-Transaktionen vornehmen (2009: 4,3 Prozent).
</p>
<p>
Auch beim eGovernment sind Sicherheit und Datenschutz für die Befragten die wichtigsten Aspekte bei der Abwicklung von Behördengängen im Internet. Bequemlichkeit, Vielfalt, Schnelligkeit und Zeitersparnis wurden weit weniger häufig genannt. Die bereits bestehenden eGovernment-Anwendungen, wie die zentrale Behördenrufnummer 115 und das zugehörige Onlineportal (<a href="http://www.d115.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.d115.de</a>), kannte kaum einer der Befragten.</p>
<p>Für den repräsentativen (N)onliner-Atlas 2010 im Auftrag der <a href="http://www.initiatived21.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Initiative D21</a> wurden über 30.000 Interviews unter Deutschen und EU-Ausländern über 14 Jahren geführt.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>(Un)digitales Deutschland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina Schröter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 15:24:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internetzugang]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative D21]]></category>
		<category><![CDATA[(N)Onliner Atlas]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Verhalten]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie digital ist Deutschland wirklich? Eine Studie der Initiative D21, deren Ergebnisse am 18.03.2010 veröffentlicht wurden, untersucht die Internetnutzung der Bundesbürger.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie digital ist Deutschland wirklich? Eine Studie der Initiative D21, deren Ergebnisse am 18.03.2010 veröffentlicht wurden, untersucht die Internetnutzung der Bundesbürger.<!--break--></p>
<p>
Die <a href="http://www.digitale-gesellschaft.info/" target="_blank" title="zur Studie" rel="noopener noreferrer">Studie „Digitale Gesellschaft in Deutschland – Sechs Nutzertypen im Vergleich“</a> zeigt: Die deutsche Bevölkerung ist geteilt in diejenigen, die noch nicht in der digitalen Gesellschaft angekommen sind und die sogenannten digitalen Souveränen. Überraschend erscheint, dass nur ca. 26 Prozent zu den souveränen Nutzern gezählt werden. Drei Viertel der Bevölkerung lebten dagegen immer noch weitestgehend undigital. Für die Studie, die den seit 2001 jährlich erscheinenden <a href="http://www.initiatived21.de/category/nonliner-atlas" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(N)Onliner-Atlas</a> ergänzen soll, befragte TNS Infratest deutschlandweit 1014 Personen.
</p>
<p>
<b>Die Passiven und die Aktiven</b>
</p>
<p>
Das Spektrum der eher passiven Nutzer reicht von denjenigen, die neue Medien im Prinzip gar nicht nutzen und angeben, davor Angst zu haben, bis zu denen, die zumindest gelegentlich online sind, aber keinen weitergehenden Nutzen darin erkennen können. Sie zeichnen sich in der Regel durch ein niedriges bis mittleres Bildungsniveau und ein höheres Alter aus.
</p>
<p>
Die digital Souveränen hingegen, die sich in Trendnutzer, digitale Profis und digitale Avantgarde unterteilen, verfügen in der Regel über eine mittlere bis hohe Bildung und auch über weitreichende Kompetenzen im Umgang mit dem PC. Zwar gibt es Unterschiede in der beruflichen und privaten Nutzung, doch alle drei Gruppen haben erkannt, dass das Internet ihnen nutzt, und sind in der Lage, kompetent damit umzugehen.
</p>
<p>
<b>Nutzen des Webs muss deutlich gemacht werden</b>
</p>
<p>
Gerade weil die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft enorm von der digitalen Kompetenz der Gesellschaft abhinge, wäre es dringend nötig, dass in dieser Hinsicht etwas passiert, sagte Dr. Ulrich Hermann, Vorstandsmitglied der Initiative D21 auf einer Pressekonferenz. Die Enquete-Kommission ´Internet und digitale Gesellschaft` des Deutschen Bundestages sei hierfür schon ein wichtiger Schritt.
</p>
<p>
Jo Gröbel, Direktor des Deutschen Digital-Instituts Berlin, forderte bei der Vorstellung der Studie, nicht immer nur über die technischen Zugänge und die Medienkompetenz zu sprechen. Dies seien wichtige Punkte, doch ebenso dringlich sei es, den Menschen den Nutzen des Internets deutlich zu machen. </p>
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		<title>(N)Onliner-Atlas: Weniger Offliner, mehr Rentner</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/nonliner-atlas-weniger-offliner-mehr-rentner-4427/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[sruff]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 17:36:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[(N)Onliner Atlas]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 30. Juni 2009 veröffentlicht die Initiative D21 den von ihr in Auftrag gegebenen (N)ONLINER Atlas 2009, der jährlich aktuelle Trends und Entwicklungen der Onlinenutzung in Deutschland aufzeigt. <a href="http://www.initiatived21.de/category/nonliner-atlas/zentrale-ergebnisse-2009" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die neueste Ausgabe</a> der von TNS Infratest durchgeführten Studie zeigt: Das Wachstum bei der Zahl der Netzaktiven hält in allen Bevölkerungsschichten an – alte digitale  Trennlinien bleiben aber weiter bestehen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 30. Juni 2009 veröffentlicht die Initiative D21 den von ihr in Auftrag gegebenen (N)ONLINER Atlas 2009, der jährlich aktuelle Trends und Entwicklungen der Onlinenutzung in Deutschland aufzeigt. <a href="http://www.initiatived21.de/category/nonliner-atlas/zentrale-ergebnisse-2009" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die neueste Ausgabe</a> der von TNS Infratest durchgeführten Studie zeigt: Das Wachstum bei der Zahl der Netzaktiven hält in allen Bevölkerungsschichten an – alte digitale  Trennlinien bleiben aber weiter bestehen.<!--break--></p>
<p>
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<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Zunächst die positive Nachricht: Annähernd 70 Prozent der Deutschen sind inzwischen online. Die Zahl der über 14-Jährigen, die das Internet nutzen, steigt im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozentpunkte auf 46,3 Millionen Personen. Damit steigt die Internetnutzung steigt sowohl bei Männer als auch bei Frauen, in jeder Altersgruppe und auf jedem Bildungsniveau kontinuierlich an.<br />
<b><br />
Digital Natives und Nonliner</b></p>
<p>Allerdings sind die Zahlen mit Vorsicht zu genießen. Beim Blick auf den Indikator Alter ergebe sich „ein Digital Divide par excellence“, wie Robert A. Wieland von TNS Infratest bei der Präsentation der jüngsten Ergebnisse zu bedenken gibt. Generationenunterschiede werden offensichtlich: Ist bei der Gruppe der sog. „Digital Natives“ &#8211; also der 14 bis 29-Jährigen, die mit dem Internet aufgewachsen sind – fast jeder (94,5 Prozent) im Netz aktiv, so sind es bei den über 50jährigen nur noch weniger als die Hälfte (44,9 Prozent).  Dennoch: Den kräftigsten Zuwachs bei der Internetnutzung verzeichnen die 60 bis 69-Jährigen. Die digitale Spaltung entlang des Alters verschärft sich noch beim Blick auf die geschlechterspezifische Onlineaktivität: Die Wachstumsraten bei Frauen über 50 Jahren liegt deutlich unter denen der Männer. Gerade dort, so Birgit Kampmann vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit, „öffnet sich die Schere bei den Älteren“.</p>
<p><b>West vor Ost</b></p>
<p>Der Grad der Internetnutzung spiegelt die Strukturschwäche von Regionen, so Wieland. Der Osten ist insgesamt weiter abgeschlagen – in puncto Onlineranteil aufgeholt haben allerdings strukturschwächere Länder wie Brandenburg und das Saarland. Breitbandanschlüsse sind inzwischen bundesweit Standart – vor allem der Zugang über TV-Kabel ist im Aufwind. </p>
<p><b>Internet trotzt der Krise</b></p>
<p>Auswirkungen der Wirtschaftskrise können die Studienmacher nicht nachweisen. Diese sei nach Wieland „im Zweifel sogar förderlich“ für die Internetnutzung – das Internet biete vielfältige Möglichkeiten kostengünstiger Interaktion und etabliert sich zunehmend als Kommunikationsmittel. Für die Zukunft wollen die Macher verstärkt inhaltliche Aspekte von Internetkommunikation unter die Lupe nehmen.</p>
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			</item>
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		<title>Mit 66 ist noch lange nicht Schluss</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/mit-66-ist-noch-lange-nicht-schluss-4349/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2009 17:45:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[(N)Onliner Atlas]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswirtschaftsministerium]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Divide]]></category>
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					<description><![CDATA[Gerade Jüngere unterschätzen, dass viele Deutsche keinen Bezug zum Internet haben, so eine aktuelle Studie. Offline sind in Deutschland weiterhin viele Alte oder Bildungsferne. Das Bundeswirtschaftsministerium gibt daher bis 2011 3,8 Millionen Euro aus, um jene 30 Prozent der Bevölkerung zu vernetzen, die mit dem Internet nichts zu tun haben - und das eigentlich auch nicht planen. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade Jüngere unterschätzen, dass viele Deutsche keinen Bezug zum Internet haben, so eine aktuelle Studie. Offline sind in Deutschland weiterhin viele Alte oder Bildungsferne. Das Bundeswirtschaftsministerium gibt daher bis 2011 3,8 Millionen Euro aus, um jene 30 Prozent der Bevölkerung zu vernetzen, die mit dem Internet nichts zu tun haben &#8211; und das eigentlich auch nicht planen. <!--break--></p>
<p>
Unter anderem durch Patenschaften sollen die sogenannten Nonliner das &quot;Internet erfahren&quot;, so das Ziel der gleichnamigen Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums. Das Projekt, das heute (12. Mai 2009) von der Parlamentarischen Staatssekretärin Dagmar Wöhrl vorgestellt wurde, soll dezentral funktionieren. Ziel ist es, dass Nonliner durch Menschen aus ihrem persönlichen Umfeld ans Netz herangeführt werden &#8211; also nicht durch zentrale Kurse oder Schulungen.
</p>
<p>
<b>Idealfall: Oma un</b><b>d Enkel</b>
</p>
<p>
Im Idealfall zeigt der Enkel seiner Oma zuerst, was das Internet Spannendes für sie bietet und erklärt dann DSL und den Browser. Die Paten und Helfer sollen dafür Hilfestellungen und Infomaterial aus dem Netz bekommen. Ehrgeiziges Ziel der Initiative ist es also, nicht nur die reine Zahl der Onliner zu erhöhen, sondern auch die Qualität der Netznutzung zu verbessern.
</p>
<p>
<b>Anzahl der Onliner </b><b>wird überschätzt</b>
</p>
<p>
Warum 26 Millionen Deutsche nicht online vernetzt sind liegt auch weniger an den Zugangskosten. Dies will eine das Projekt begleitende repräsentative Studie von Infratest herausgefunden haben, die ebenfalls heute vorgestellt wurde. 87 Prozent der insgesamt 2004 Befragten nannten zunächst fehlende Kenntnisse und fehlende Helfer bei den vermuteten Gründen für Online-Nichtnutzung. Die Kosten kamen erst an siebter Stelle und wurden von 31 Prozent als Ursache vermutet. </p>
<p>Überhaupt überschätzen die Deutschen die Anzahl der Onliner. Insbesondere die Jungen liegen deutlich neben dem tatsächlichen Wert von 65 Prozent aus dem (N)onliner-Atlas 2008. Auf die Frage &quot;Wie viel Prozent der Bevölkerung in Deutschland nutzen Ihrer Meinung nach das Internet?&quot; schätzen die Befragten den Wert bei den Über 60-Jährigen auf 35 Prozent. Tatsächlich liegt er bei 29 Prozent, wobei die Internetnutzung mit steigendem Lebensalter rapide abnimmt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Langsam kommen die Senioren</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/wie-die-alten-surfen/langsam-kommen-die-senioren-2805/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wie die Alten surfen]]></category>
		<category><![CDATA[(N)Onliner Atlas]]></category>
		<category><![CDATA[Silversurfer]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kluft]]></category>
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					<description><![CDATA[(Artikel) Mit vorsichtigen Schritten nähern sich die Senioren dem Internet. Wenn sie aber einmal drin sind, wird das Internet schnell Teil des Alltags. Corvin Jordan beleuchtet die wichtigsten Trends und Entwicklungen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>(Artikel) Mit vorsichtigen Schritten nähern sich die Senioren dem Internet. Wenn sie aber einmal drin sind, wird das Internet schnell Teil des Alltags. Corvin Jordan beleuchtet die wichtigsten Trends und Entwicklungen.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Die Mehrheit der Altersgruppe 50plus ist bisher nicht im Netz und viele verfügen über keinen Computer. Zu diesem Ergebnis kommt die größte Studie zur Internetnutzung der Deutschen der<br />
<a href="http://www.nonliner-atlas.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(N)ONLINER Atlas 2006</a> der Initiative D21. Doch die Zahl der älteren Internetnutzer &#8211; den so genannten Silversurfern &#8211; wächst ständig.
</p>
<p>
So hat den Ergebnissen der Studie nach die Internetnutzung bei der Altersgruppe 50plus im Jahr 2006 um weitere drei Prozentpunkte zugelegt und liegt derzeit bei 34 Prozent. Zum Vergleich: Auf 58 Prozent ist die Internetnutzung 2006 in Deutschland insgesamt gestiegen.
</p>
<p>
Es lohnt sich, einen genaueren Blick auf die einzelnen Altersgruppen zu werfen. In der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen bewegen sich 56,8 Prozent im Netz. Die 50- bis 59-Jährigen nutzen also das Internet so häufig wie der Durchschnittsdeutsche. Anders sieht das bei den 60- bis 69-Jährigen aus. In dieser Altersgruppe nutzen nur 32,7 Prozent das Internet. Gerade einmal 12,2 Prozent der Altersgruppe 70plus nutzen das Internet. Vielen Älteren ist die Internetwelt grundsätzlich fremd geblieben.
</p>
<p>
<b>„Ich bin technisch neugierig und will im Alter nicht versauern.“</b>
</p>
<p>
Allerdings ist es an der Zeit mit den Vorurteilen aufzuräumen, ältere Menschen seien kaum im Internet unterwegs – und diejenigen, die „drin“ sind, würden kaum das Netz nutzen. Genauere Untersuchungen zu diesem Thema fehlten bisher. Doch nun hat eine<br />
<a href="http://www.50plus-ans-netz.de/content/download/9202/80901/version/3/file/Studie%2BVon%2Bden%2B0nlinern%2Blernen.pdf%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie</a> des Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit einige Vorurteile widerlegt. Im Rahmen der Studie wurden 1.120 aktive Nutzerinnen und Nutzer der Altersgruppe 50plus genauer befragt.
</p>
<p>
Die Studie zeigt, dass wenn von den Senioren erst einmal die Vorteile der neuen Medien erkannt werden, sie nicht mehr aus dem Alltag der Älteren wegzudenken sind. „Der Computer ist ein Stück von meinem Leben“, antwortete ein Befragter der Studie. „Unser Leben ohne PC ist oft umständlich geworden“, meint ein anderer. Das Internet wird mit wachsenden Kenntnissen häufiger genutzt. Die befragten Nutzerinnen und Nutzer bewegen sich aktiv online, fast 80 Prozent surfen sogar täglich.
</p>
<p>
<b>„Das Internet ist eine tolle Verbindung zur Außenwelt“</b>
</p>
<p>
Besonders beliebt sind Seiten mit praktischem Wert, denn Ältere sehen im Internet mehr ein Nutzmedium als ein Unterhaltungsmedium. Gerade das Medium Internet hat ein hohes Potenzial, die Menschen in ihrem Ruhestand zu unterstützen. Es gilt als Mittel zur Weiterbildung, gegen die Einsamkeit und als eine unerschöpfliche Informationsquelle. Das Internet bietet die Möglichkeit sich umfassend über fast jedes Fachgebiet zu informieren, von medizinischen Fragen bis zur Ahnenforschung und es ist ein unschlagbares Hilfsmittel, um Reisen zu planen.
</p>
<p>
Die befragten Silversurfer legen großen Wert auf aktuelle und hoch wertige Ausstattung. So haben die aktiven Nutzer eine aktuelle Hardware- und Softwareausstattung. Jeder zweite Rechner ist jünger als zwei Jahre und 62 Prozent haben einen Arbeitsspeicher, der 512 MB oder größer ist. Die aktiven Onliner gehen auch meist mit einer schnellen Internetverbindung ins Netz.
</p>
<p>
Die Silversurfer sind zum größten Teil Autodidakten. Teils haben sie sich mit Hilfe von Freunden und Bekannten oder von Arbeitskollegen und Kindern die notwendigen Kenntnisse angeeignet. Doch auch Computer- und Internetkurse werden verstärkt in Anspruch genommen. Besonders Frauen nehmen gerne die Hilfestellung professioneller Dienstleister in Anspruch und belegen Computerkurse.
</p>
<p>
<b>„Weil es ohne halt nicht geht!“</b>
</p>
<p>
Für Computerneulinge oder wenig Erfahrene ist „mitreden zu können“ der wichtigste Grund, sich einen Computer zuzulegen. Diese Gruppe fühlt sich ohne Computer immer stärker gesellschaftlich ausgegrenzt. Zunehmend häufiger lesen sie den Hinweis, dass weitere Informationen im weltweiten Netz zu finden sind. Immer mehr Dienstleistung und Sonderangebote sind ausschließlich über das Internet zu bekommen. Daher sehen auch zwei Drittel der Befragten die gesellschaftliche Teilhabe und die Versorgung mit Dienstleistungen für Menschen ohne Zugang zu den neuen Medien als gefährdet.
</p>
<p>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Der Offliner &#8211; das unbekannte Wesen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/wir-sind-offliner/der-offliner-das-unbekannte-wesen-2505/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Dec 2006 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wir sind Offliner]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kluft]]></category>
		<category><![CDATA[(N)Onliner Atlas]]></category>
		<category><![CDATA[Offliner]]></category>
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					<description><![CDATA[(Artikel) Die Initiative D21 veröffentlicht in Zusammenarbeit mit tns infratest den (N)ONLINER Atlas 2006 - Eine Topographie des digitalen Grabens durch Deutschland. Welche neuen Erkenntnisse liefert diese Studie und welchen Einfluss wird sie auf die Digital-divide-Debatte haben?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>(Artikel) Die Initiative D21 veröffentlicht in Zusammenarbeit mit tns infratest den (N)ONLINER Atlas 2006 &#8211; Eine Topographie des digitalen Grabens durch Deutschland. Welche neuen Erkenntnisse liefert diese Studie und welchen Einfluss wird sie auf die Digital-divide-Debatte haben?<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Der Billig-Flug ist unerreichbar, weil er nur online buchbar ist.<br />
<br />
Die tägliche Nachrichtendosis beschränkt sich auf die Tageszeitung.<br />
<br />
Die Verabredung fürs Kino wird telefonisch gemacht.
</p>
<p>
Für 37,8 Mio. Deutsche über 14 Jahren ist dies unvorstellbar, denn sie sind online. Die Charakteristik des typischen Onliners und dessen Surf-Verhalten wurde mittlerweile hinlänglich erforscht (z.B. Studie der<br />
<a href="http://www.agof.de/die_internet_facts.353.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Arbeitsgemeinschaft Online Forschung e.V.</a>)
</p>
<p>
Doch was ist mit denen, die kein Internet nutzen? Der Offliner- das unbekannte Wesen?
</p>
<p>
Die<br />
<a href="http://www.initiatived21.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Initiative D21</a> hat in Zusammenarbeit mit<br />
<a href="http://www.tns-infratest.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tns infratest</a> bereits zum fünften Mal den<br />
<a href="http://www.nonliner-atlas.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(N)ONLINER Atlas 2006</a> veröffentlicht. Die &quot;Topographie des digitalen Grabens durch Deutschland&quot; beruht auf der Basis von über 50.000 Telefoninterviews und ist damit die größte Studie zur Internetnutzung bzw. dessen Nichtnutzung in Deutschland. Die drei Typen Onliner, Offliner und Nutzungsplaner werden nach den Kriterien Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsgrad und Beschäftigung ausgewertet und nach Postleitzahl-Bereichen gegliedert dargestellt.
</p>
<p>
<b>Frauen über 60</b>
</p>
<p>
Demnach ist die Anzahl derjenigen, die das Internet nutzen, seit dem Vorjahr um drei Punkte auf mittlerweile 58 Prozent gestiegen. Im nächsten Jahr beabsichtigen sogar vier Millionen Deutsche, das Internet zu nutzen, also so genannte Nutzungsplaner.</p>
<p>Trotz des ungebremsten Anstiegs der momentanen und zukünftigen Onliner nutzen 23 Millionen Menschen über 14 Jahren in Deutschland noch immer kein Internet, das sind immerhin 36 Prozent. Um ein präziseres Bild von ihnen zu bekommen, nimmt der (N)ONLINER Atlas diese Gruppe genauer unter die Lupe. Kurz gesagt: Offliner sind im Schnitt 61 Jahre alte Frauen mit &quot;Volkschulabschluss&quot;, Allein daran sieht man, wie alt sie sein müssen: Das Volksschul-Modell gibt es seit 1968 nicht mehr, wer damals acht Jahre Schulpflicht hinter sich gebracht hat, entspricht heute also am ehesten Hauptschulabgängern. Nur zum Vergleich: Der typische Onliner ist 40 und hat einen Hochschulabschluss oder mindestens Abitur – oder ist noch Schüler.</p>
<p>Auch die ökonomische Situation hat Einfluss auf das Nutzungsverhalten: Offliner haben weniger Geld als Onliner, drei Viertel von Ihnen sind nicht berufstätig, die meisten davon Rentner. Übrigens: Stolze elf Prozent der Rentner sind online!</p>
<p>Die Studie untersucht jedoch nicht nur sozio-ökonomische Faktoren, sondern zeigt auch, wo in Deutschland die Offliner leben, in welchen Regionen, ob in Metropolen oder im Kaff. Auffallend ist dabei, dass es bei diesem Thema kaum Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland gibt. In beiden Fällen beträgt der Anteil der Offliner etwa ein Fünftel der Bevölkerung ab 14 Jahren. Allerdings ist das Wachstum der Onliner-Gemeinde in Ostdeutschland mit 3,9 Prozent höher als in Westdeutschland (2,9 Prozent).</p>
<p>Und auch die Gemeindegröße hat gemäß der Studie keinen Einfluss auf das Nutzungsverhalten. Damit lässt sich die Annahme, dass in städtisch geprägten Regionen ein anderes Nutzungsverhalten als auf dem Land existiert, ins Reich der Legenden verweisen.</p>
<p>Die Studie beschränkt sich jedoch nicht darauf, die Einflussfaktoren auf das Nutzungsverhalten zu definieren, sondern sie bewertet auch deren unterschiedlich hohen Einfluss. Zusammengefasst steigt die Wahrscheinlichkeit, Offliner zu sein mit zunehmenden Alter, sinkender Schulbildung sowie sinkendem Einkommen.</p>
<p><b>Von digital divide und e-inclusion</b></p>
<p>Dies sind wiederum die Merkmale, die auch im Zuge der Diskussionen über die digitale Spaltung, etwa beim<br />
<a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/wissensgesellschaft/index.shtml#ungi" target="_blank" rel="noopener noreferrer">UN Gipfel zur Informationsgesellschaft</a>, genannt werden.<br />
<br />
In einer Welt, in der das WorldWideWeb eine immer größere Rolle im täglichen Leben spielt, besteht die Gefahr, dass 23 Millionen Offliner in Deutschland den Anschluss an die digitale Welt verlieren. Allerdings muss dabei unterschieden werden zwischen denen, die bewusst auf das Internet verzichten, weil sie sich keinen Nutzen davon versprechen, und denen, die aus technischen oder finanziellen Gründen keinen Zugang finden.
</p>
<p>
Die damit zusammenhängende<br />
<a href="http://www.digitaldivide.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">digital-divide-Debatte</a> ist die eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite sind in den vergangenen zwölf Monaten in Deutschland zwei Millionen Menschen zu Onlinern geworden. Das bedeutet, dass die digitale Spaltung kein unumstößliches Gesetz ist, sondern dass die Anstrengungen der so genannten e-inclusion Früchte tragen können. Dazu können auch die Initiativen der<br />
<a href="http://ec.europa.eu/employment_social/knowledge_society/society_de.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EU-Kommission</a> und der<br />
<a href="http://www.zukunft-breitband.de/Breitband/Portal/Navigation/Breitbandatlas.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesregierung</a> aber auch die zahlreichen gesellschaftlich getragenen Projekte beitragen.
</p>
<p>
Nachdem der (N)ONLINER-Atlas die Merkmale eines typischen Offliners analysiert hat, müssen diese Kenntnisse genutzt werden, um den Offlinern weiterhin den Weg zum Onliner zu erleichtern. Dazu gehören laut Barbara Schwarze, Vorstand der Initiative D21, „nutzenorientierte Informationen, Anwendungsbeispiele und Lernangebote, ebenso wie öffentliche Internetzugangsorte und einfach zu nutzende Technologien.“</p>
]]></content:encoded>
					
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