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	<title>NPD-Verbotsverfahren &#8211; politik-digital</title>
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	<title>NPD-Verbotsverfahren &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>&#034;NPD-Verbot klingt zunächst verlockend&#034;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Georg Babing]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 12:14:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="teaser">
Am Montag, 3. Dezember, war Albrecht Buttolo, Innenminister von Sachsen, zu Gast im tagesschau-Chat in Kooperation mit politik-digital.de. Er sprach über die Risiken eines NPD-Verbotsantrags, die Vorratsdatenspeicherung und weitere Überwachungsmaßnahmen.
</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="teaser">
Am Montag, 3. Dezember, war Albrecht Buttolo, Innenminister von Sachsen, zu Gast im tagesschau-Chat in Kooperation mit politik-digital.de. Er sprach über die Risiken eines NPD-Verbotsantrags, die Vorratsdatenspeicherung und weitere Überwachungsmaßnahmen.
</p>
<p><!--break--></p>
<p>
<b>Moderator</b>: Herzlich willkommen im tagesschau-Chat<br />
&#8211; heute zu einer etwas früheren Stunde, das ist dem dichten<br />
Terminplan unseres Gastes geschuldet. In Dresden begrüße<br />
ich jetzt Dr. Albrecht Buttolo, CDU-Politiker und Innenminister<br />
von Sachsen. Auf ihrer Herbstkonferenz beraten die Innenminister<br />
von Bund und Ländern diese Woche über die innere Sicherheit<br />
und den Umgang mit der NPD. 2003 scheiterte ein NPD-Verbot vor dem<br />
Bundesverfassungsgericht. Einige SPD-Innenminister und auch der<br />
Schweriner CDU-Innenminister Lorenz Caffier sind für einen<br />
neuen Anlauf für ein NPD-Verbot, die meisten Unions-Innenminister<br />
dagegen. Die erste Frage – aus den Fragen, die wir bereits<br />
vor dem Chat gesammelt haben:
</p>
<p>
<b>Holger</b>: Was halten Sie von einem NPD-Verbot?
</p>
<p></p>
<p align="center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/old_images/salon/photos/abuttolo85x.jpg" alt="Albrecht Buttolo" height="120" width="85" /><br />
<i>Albrecht Buttolo<br />
Sächsischer Innenminister</i>
</p>
<p align="left">
<b>Albrecht Buttolo</b>: Ein NPD-Verbot<br />
klingt zunächst erstmal sehr verlockend. Trotzdem bin ich persönlich<br />
sehr skeptisch. Ein erneuter Antritt darf nicht dazu führen,<br />
dass ein NPD-Verbot erneut scheitert. Letztendlich würden dadurch<br />
die NPD und die Rechten grundsätzlich in eine Märtyrer-Rolle<br />
gehoben. Ich persönlich halte es für dringend erforderlich,<br />
dass wir uns als Gesellschaft grundsätzlich mit dem rechtsextremen<br />
Gedankengut auseinandersetzen und in vielfältiger Weise dafür<br />
Sorge tragen, dass den Bürgern im Lande klar vermittelt wird,<br />
die NPD knüpft an die schlimme Vergangenheit in den 30er-Jahren<br />
an. Sie hat für die heutigen Probleme keine Lösungen.<br />
Sie agiert ausschließlich populistisch. Ein gesamtgesellschaftliches<br />
Auseinandersetzen sollte gleichzeitig ein Bündeln vieler Kräfte<br />
innerhalb der Gesellschaft darstellen.<br />
Ich denke dabei nicht nur an Kirchen, sondern auch sehr stark an<br />
Vereine, aber auch an politische Organisationen, die in der Mitte<br />
unserer Gesellschaft angesiedelt sind.
</p>
<p align="left">
<b>Moderator</b>: Auch aus unserem &quot;Warteraum&quot;:<br />
Wie ist Ihre Einschätzung?
</p>
<p>
<b>AntifaV</b>: Würde ein NPD-Verbot nicht nur die<br />
Republikaner und die DVU in den Parlamenten und die autonomen Nationalisten<br />
auf der Straße stärken?
</p>
<p>
<b>Albrecht Buttolo</b>: Auf jeden Fall würde diese<br />
Reaktion eintreten, wenn ein nochmaliger Verbotsversuch negativ<br />
ausgeht.
</p>
<p>
<b>Moderator</b>: Was ist Ihrer Ansicht nach das größte<br />
Hindernis für ein Verbotsversuch &#8211; ihre Innenministerkollegen<br />
sind ja zum Teil dafür?
</p>
<p>
<b>Albrecht Buttolo</b>: Es ist gegenwärtig nicht<br />
abschätzbar, ob ein Bundesverfassungsgericht die derzeitigen<br />
Argumente zur Verfassungswidrigkeit im vollen Umfange akzeptieren<br />
würde. Zum anderen kommt hinzu, dass ein Verbotsverfahren das<br />
Herausziehen aller V-Männer aus der NPD voraussetzt. Damit<br />
wäre es über einen längeren Zeitraum innerhalb der<br />
NPD nicht möglich, Informationen abzuschöpfen und zum<br />
anderen wäre ein erneuter Einstieg des Verfassungsschutzes<br />
äußerst schwierig und zeitaufwändig.
</p>
<p>
<b>lagge</b>: Hallo, Herr Buttolo! Sie haben in Sachsen<br />
ja die NPD im Landtag. Wie geht man da mit denen um? Redet man mit<br />
ihnen oder meidet man sie?
</p>
<p>
<b>Albrecht Buttolo</b>: Das ist in der Tat eine sehr<br />
interessante Frage. Die NPD-Mitglieder werden keinesfalls in die<br />
normalen Gespräche unter Abgeordneten mit einbezogen. Dort<br />
haben sie eine Außenseiterrolle. In der politischen Auseinandersetzung<br />
innerhalb der Landtagssitzungen setzt man sich natürlich mit<br />
ihnen auseinander. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass<br />
die NPD in der Vergangenheit häufig schon populistische Themen<br />
gewählt hat, so dass das Signal der NPD ins Land schon abgesendet<br />
ist, sie sei die Partei, die sich um die Sorgen der Bürger<br />
kümmere.
</p>
<p>
<b>Moderator</b>: Populismus ist ja etwas, was in Parteien<br />
nicht ganz unüblich ist &#8211; und oft beklagt wird. Was setzt man<br />
da entgegen? Das ist ja nicht einfach.
</p>
<p>
<b>Albrecht Buttolo</b>: Auf jeden Fall setzen wir innerhalb<br />
der Plenardebatten ein abgestimmtes Verhalten zwischen den Koalitionsparteien<br />
(CDU und SPD) aber auch mit den anderen demokratischen Parteien<br />
entgegen. Die Debatten der NPD laufen damit häufig ins Leere.<br />
Der Präsident des sächsischen Landtages ist häufig<br />
gezwungen, die NPD-Redner durch Ordnungsrufe zu maßregeln.
</p>
<p>
<b>intrr</b>: Sie haben eingangs gesagt, dass es sehr<br />
wichtig sei, einen offenen Diskurs mit &quot;den Rechten&quot; zu<br />
führen. Nun schreiben Sie, dass sie natürlich keinesfalls<br />
in normale Gespräche mit einbezogen werden. Können Sie<br />
diesen Widerspruch erklären?
</p>
<p>
<b>Albrecht Buttolo</b>: Der offene Diskurs setzt voraus,<br />
dass sich in den Regionen all die Kräfte bündeln, die<br />
sich mit dem rechten Gedankengut nicht identifizieren möchten.<br />
Wir haben hierzu im Freistaat Sachsen beispielsweise in der Stadt<br />
Pirna gute Erfahrungen. Über das ganze Jahr hinweg organisiert<br />
der Oberbürgermeister eine Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungen,<br />
bei denen die Bürger zu Wort kommen und ihre ablehnenden Positionen<br />
zu Rechtsextremismus artikulieren können. Ein festes Datum<br />
in meinem Kalender ist beispielsweise die Teilnahme am &quot;Markt<br />
der Kulturen&quot; in der Stadt Pirna. Dies ist eine Veranstaltung,<br />
die die Ausländerfeindlichkeit der NPD ins Visier nimmt.
</p>
<p>
<b>jerome</b>: Was unternimmt man gegen Propagandaaktionen<br />
der NPD an Schulen? Sind die Ausgaben des Staats zur Bekämpfung<br />
von rechtem Gedankengut bei Jugendlichen ausreichend?
</p>
<p>
<b>Albrecht Buttolo</b>: Wir reagieren im Freistaat<br />
Sachsen auf sehr unterschiedliche Art und Weise auf die Propaganda<br />
der NPD in Schulen. Dabei ist es sehr wichtig, dieses Propagandamaterial<br />
nicht nur zu verbieten, sondern im Unterricht unter Hinzuziehung<br />
von Experten den Schülern deutlich zu machen, was eigentlich<br />
in der Propaganda als Ziel dahinter steckt. Auch muss man dem Einstieg<br />
über Musik entgegentreten, da dieser Einstieg häufig genutzt<br />
wird, um die Jugendlichen erst einmal an sich zu binden. Ihrer Frage<br />
nach den Ausgaben möchte ich ausdrücklich entgegensetzen:<br />
Es kommt nicht nur auf finanzielle Unterstützung der Jugendarbeit<br />
an, sondern es kommt darauf an, dass die Jugend erfährt, dass<br />
die Gesamtgesellschaft sich gegen Rechts stellt und die Einzelpunkte<br />
auch hinreichend widerlegt werden können.
</p>
<p>
<b>Moderator</b>: Kann man das Verteilen von Material<br />
vor (!) den Schulen einfach verbieten?
</p>
<p>
<b>Albrecht Buttolo</b>: Ein Verbot durch die Schule<br />
funktioniert in diesem Falle nicht. Da die NPD den öffentlichen<br />
Raum nutzt, muss in diesem Bereich nach einem Hinweis durch die<br />
Schulleitung die örtliche Polizei aktiv werden. Dies wird auch<br />
praktiziert.
</p>
<p>
<b>Moderator</b>: Solange die NPD aber nicht mit Plakaten<br />
oder Flyern kommt, die strafbare Inhalte haben, kann die Polizei<br />
nicht einschreiten, richtig?
</p>
<p>
<b>Albrecht Buttolo</b>: Richtig. Trotzdem möchte<br />
ich darauf hinweisen, dass die sächsische Polizei mit Schulen<br />
seit Jahren eine intensive Partnerschaft pflegt. Die Arbeit in den<br />
Schulen stellt einen wichtigen Schwerpunkt bei der Präventionsarbeit<br />
der Polizei dar. Häufig nutzt die Polizei auch die Möglichkeit<br />
Lehrkräfte fortzubilden, um sie noch sensibler für rechtsextremes<br />
Gedankengut zu machen. Dazu gehört auch das Vermitteln von<br />
Kenntnissen, welche Symbole tatsächlich rechtsextremistisch<br />
belegt und damit verboten sind.
</p>
<p>
<b>Heinz</b>: Gibt es auch rechte Gesinnung bei der<br />
Polizei?
</p>
<p>
<b>Albrecht Buttolo</b>: Mir sind hierzu keine Polizisten<br />
bekannt.
</p>
<p>
<b> intrr</b>: Sind Sie sicher, dass die 90 Prozent der<br />
Bürger, die die NPD nicht wählen, allesamt rechtes Gedankengut<br />
ablehnen? Wenn ich in eine normale Kneipe gehe und dort Gespräche<br />
führe, habe ich genau den entgegengesetzten Eindruck, egal<br />
in welchem Bundesland.
</p>
<p>
<b> Albrecht Buttolo</b>: Das ist in der Tat ein grundsätzliches<br />
Problem. Die NPD nutzt Befürchtungen innerhalb der Bevölkerung,<br />
um ihre populistischen Lösungen zu präsentieren. Wir alle<br />
kennen die aufreißerischen Plakate &#8211; gerade vor Wahlen. Ständig<br />
wird zum Beispiel dabei die Suche nach Arbeitsplätzen mit dem<br />
Verneinen von Arbeitsplätzen für Ausländer in Zusammenhang<br />
gebracht.
</p>
<p>
<b>Moderator</b>: In Sachen Statistik rechter Straftaten:
</p>
<p>
<b> Heinz</b>: Ist es möglich, dass die Statistik<br />
wie in Sachsen-Anhalt falsch geführt wird?
</p>
<p>
<b>Albrecht Buttolo</b>: Ich gehe davon aus, dass unsere<br />
Statistik sauber geführt wird. Ich habe bislang keine Anzeichen,<br />
dass dort eine Verfälschung stattgefunden hat.
</p>
<p>
<b>Moderator</b>: Haben Sie das Gefühl, dass es<br />
in Sachen NPD &#8211; Umgang / Verbot &#8211; einen Unterschied zwischen Ost-<br />
und West-Innenminister gibt. Verstehen die &quot;Wessis&quot; das?<br />
Dort sitzt schließlich die NPD nicht im Landtag und ist auch<br />
nicht so stark vertreten.
</p>
<p>
<b> Albrecht Buttolo</b>: Die Unterscheidung Ost-West<br />
ist nicht ganz zutreffend. Hierfür spricht ja schon, dass Kollege<br />
Caffier sich für ein NPD-Verbot stark macht.
</p>
<p>
<b>Hans-Albert</b>: Warum, glauben Sie, ist die NPD<br />
besonders in Sachsen so stark?
</p>
<p>
<b>Albrecht Buttolo</b>: Zur letzten Landtagswahl hatte<br />
man sich bundesweit auf die Chance, in Sachsen als NPD den Fuß<br />
in die Tür zu bekommen, orientiert. Natürlich muss man<br />
sehen, dass sie auch ihren Verlag in Riesa angesiedelt haben, der<br />
für ihre Propaganda eine wichtige Ausgangsposition darstellt.<br />
Darüber hinaus hatte ja beispielsweise in der sächsischen<br />
Schweiz schon seit vielen Jahren die rechte Szene eine durchaus<br />
ernstzunehmende Bedeutung.
</p>
<p>
<b> Deichtier</b>: Was raten Sie denn den Bürgern,<br />
die nicht rechts sind: Wie können sie gegen rechtes Gedankengut<br />
vorgehen, was unternehmen, wenn z.B. Material an Schulen verteilt<br />
wird, Hakenkreuze geschmiert werden etc.?
</p>
<p>
<b>Albrecht Buttolo</b>: Das wichtigste ist meiner Meinung<br />
nach bürgerliches Engagement zu zeigen, sich couragiert gegen<br />
jeden Ansatz rechtsextremer Propaganda zu stellen und nicht weg<br />
zu schauen. Ein Tolerieren darf nicht stattfinden.
</p>
<p>
<b>Moderator</b>: Anderes Thema:
</p>
<p>
<b> Melange</b>: Zur Vorratsdatenspeicherung: Ich hab<br />
den Eindruck, dass viele Menschen eher die komplette staatliche<br />
Überwachung fürchten als eine Bedrohung von Terroristen<br />
(oder Raubkopierern). Warum halten Sie eine Vorratsdatenspeicherung<br />
trotzdem für sinnvoll?
</p>
<p>
<b>Albrecht Buttolo</b>: Wir müssen zeitgemäße<br />
Möglichkeiten, uns gegen die Bedrohung der freiheitlichen Ordnung<br />
zu stellen, einfach nutzen. Wenn ich Ihnen die misslungenen Anschläge<br />
von Terroristen auf Deutschland aus den letzten Monaten ins Gedächtnis<br />
zurückrufen darf, muss man klar erkennen, dass mit herkömmlichen<br />
Mitteln wie der Telefonabhörung schlichtweg den Terroristen<br />
nicht beizukommen ist. So wurden für die telefonischen Kontakte<br />
Handys grundsätzlich nur einmal benutzt, eine Telefonüberwachung<br />
geht also ins Leere. Um die Bevölkerung tatsächlich vor<br />
terroristischen Gefahren schützen zu können, müssen<br />
wir neue Wege beschreiten, die natürlich den Schutz des privaten<br />
Lebensraumes hinreichend garantieren. Der normale Bürger darf<br />
sich nicht durch Schutzmaßnahmen beeinträchtigt fühlen.<br />
Trotzdem müssen wir die Möglichkeiten haben, auch im Nachhinein<br />
bestimmte Informationsverbindungen offenlegen zu können. Daher<br />
halte ich die Neuregelung der Kommunikationsüberwachung für<br />
dringend erforderlich.
</p>
<p>
<b> Altair</b>: Unterstützen Sie die harte Linie<br />
Wolfgang Schäubles, besonders in Bezug auf Überwachung?
</p>
<p>
<b> Albrecht Buttolo</b>: Natürlich unterstütze<br />
ich die Linie beispielsweise der Online-Durchsuchung von Computern.<br />
Hier gilt natürlich, dass staatliche Stellen nur nach einem<br />
richterlichen Beschluss eine Online-Durchsuchung vornehmen dürfen.<br />
Wir selbst wissen doch, dass viele, die sich kriminell betätigen,<br />
in diesem Feld bereits tätig sind. Der Staat hinkt mit seinen<br />
Maßnahmen schlichtweg hinterher.
</p>
<p>
<b>Horst Hampel</b>: Freiheitliche Ordnung schützen,<br />
indem Sie Freiheiten einschränken? Die Festnahme von Terrorverdächtigen<br />
hat auch ohne Vorratsdatenspeicherung geklappt. Glauben Sie wirklich,<br />
dass Terroristen, die wissen wie überwacht wird, Anschläge<br />
noch per E-Mail verabreden?
</p>
<p>
<b>Albrecht Buttolo</b>: Sie nutzen auf jeden Fall das<br />
Internet und alle heutzutage üblichen Kommunikationswege. Die<br />
Freiheit des Einzelnen soll nicht eingeschränkt werden, sondern<br />
im Interesse seiner Freiheit sollen Kriminelle in ihren Machenschaften<br />
beobachtet werden.
</p>
<p>
<b>Moderator</b>: Aus unserem vor dem Chat eingesammelten<br />
Fragenkatalog:
</p>
<p>
<b>anonym1</b>: Zum Thema Vorratsdatenspeicherung: Die<br />
Telekommunikationsüberwachung soll nicht nur zur Strafverfolgung,<br />
sondern auch zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben aller<br />
Geheimdienste verwendet werden. Welche Aufgaben welcher Geheimdienste<br />
sind das?
</p>
<p>
<b>Albrecht Buttolo</b>: Der Verfassungsschutz der Länder<br />
der Bundesrepublik beobachtet Themenfelder auch im Vorfeld von Straftaten.<br />
Die Strafverfolgung soll durch eine Beobachtung objektiviert werden<br />
und Straftaten von vornherein verhindert werden. Moderator: Nun<br />
hätte beim letzten vereitelten Anschlagsversuch eine Online-Durchsuchung<br />
nichts genutzt. Die Verdächtigen nutzten offene W-LAN-Knoten.<br />
Die Online-Durchsuchung ist ja noch nicht beschlossen, die SPD ist<br />
dagegen, für Sie muss sie aber kommen?
</p>
<p>
<b>Albrecht Buttolo</b>: Ich halte sie für notwendig<br />
und ich gehe davon aus, dass die Diskussionen auch mit dem Koalitionspartner<br />
SPD zu diesem Ergebnis führen sollten.
</p>
<p>
<b> Katatonia</b>: Wie stehen Sie dazu, die bei der Vorratsdatenspeicherung<br />
erhobenen Daten auch der Musikindustrie z.B. zur Verfügung<br />
zu stellen? Warum kam dieser Vorschlag erst nach dem beschlossenen<br />
Gesetz?
</p>
<p>
<b>Albrecht Buttolo</b>: Ich halte diesen Vorschlag für<br />
verzichtbar.
</p>
<p>
<b>Mandarine</b>: Wie sieht es mit Videoüberwachung<br />
aus? Wollten Sie nicht die Dresdner Neustadt überwachen lassen?<br />
Wird da nicht auch jeder Bürger beobachtet und somit jeder<br />
zum potentiell Verdächtigen?
</p>
<p>
<b>Albrecht Buttolo</b>: Wir haben in Sachsen wie in<br />
anderen Ländern der Bundesrepublik mit Videoüberwachungen<br />
im öffentlichen Raum sehr gute Erfahrungen. Die Kriminalität<br />
in den überwachten Bereichen konnte deutlich zurückgedrängt<br />
werden. Ich möchte keineswegs die gesamte Dresdner Neustadt<br />
überwachen sondern plädiere dafür, dass an Kriminalitätsschwerpunkten<br />
&#8211; die bekannt sind &#8211; eine derartige Überwachung im Bedarfsfalle<br />
vorgenommen werden kann. Der normale Bürger wehrt sich auch<br />
nicht, wenn eine Videoüberwachung beispielsweise beim Tanken<br />
oder in Einkaufscentern praktiziert wird.
</p>
<p>
<b>Leipzig</b>: Wie wollen Sie den Bürgern die Angst<br />
etwa vor falscher Verdächtigung und einem &quot;Big Brother<br />
is watching you&quot; nehmen?
</p>
<p>
<b>Albrecht Buttolo</b>: Mit einer Videoüberwachung<br />
wird gerade der unschuldige Bürger davor bewahrt, dass er einer<br />
falschen Verdächtigung ausgesetzt wird. Die Aufzeichnungen<br />
stellen lediglich fest, wer sich gesetzeswidrig verhalten hat. Außerdem<br />
möchte ich nochmals betonen, dass es keine Rundumüberwachung<br />
24 Stunden, sieben Tage in der Woche sein soll, sondern nur dann,<br />
wenn tatsächlich eine schwierige Situation diese polizeiliche<br />
Maßnahme fordert.
</p>
<p>
<b>Moderator</b>: Nachfrage vom gleichen User:
</p>
<p>
<b>Leipzig</b>: Was passiert mit den Videos, die Sie<br />
in Dresden aufnehmen wollen? Werden die gespeichert, wenn ja, wie<br />
lange?
</p>
<p>
<b>Albrecht Buttolo</b>: Eine Speicherung erfolgt ja<br />
nur dann, wenn ein tatsächlicher &quot;Treffer&quot; vorliegt.<br />
Ansonsten erfolgt keine Speicherung.
</p>
<p>
<b> Moderator</b>: Ist für Sie das britische &quot;Modell&quot;<br />
wünschenswert oder sinnvoll? Die Polizei hat in London tausende<br />
Überwachungskameras bzw. Zugriff auf diese.
</p>
<p>
<b>Albrecht Buttolo</b>: Ein derartig ausgefeiltes System<br />
brauchen wir sicherlich nicht. Es muss abgewogen werden zwischen<br />
den Interessen einzelner Bürger und notwendigen Maßnahmen<br />
zur Verhinderung von schwerer Kriminalität.
</p>
<p>
<b> Extra</b>: Eine Nachfrage: Was verstehen Sie unter<br />
einer schwierigen Situation? Etwa Demonstrationen oder ähnliches?
</p>
<p>
<b>Albrecht Buttolo</b>: Auf keinen Fall eine angemeldete<br />
Demonstration, aber sehr wohl eine Randale zu Lasten unschuldiger<br />
Bürger oder deren Eigentum.
</p>
<p>
<b>Zweistein</b>: Videoüberwachung hin oder her,<br />
es müssen doch auch genügend Polizisten zur Verfügung<br />
stehen &#8211; was bisher nicht der Fall ist, oder?
</p>
<p>
<b>Albrecht Buttolo</b>: Bei den notwendigen Polizeieinsätzen<br />
hatten wir in den vergangenen Monaten ausreichend Polizisten vor<br />
Ort. Trotzdem muss ich auch zum Schutz der Polizisten andere Möglichkeiten<br />
nutzen, um beispielsweise einen effektiveren Einsatz der Polizei<br />
zu ermöglichen.
</p>
<p>
<b>Moderator</b>: In Sachen, wann die Kameras laufen<br />
und wie lange gespeichert wird, besteht noch Klärungsbedarf:
</p>
<p>
<b> intrr</b>: Also, die Kameras zeichnen nur auf, wenn<br />
Verbrechen begangen werden? Das nenne ich intelligente Software<br />
🙂
</p>
<p>
<b> Extra</b>: Hm, und Sie wollen die Kameras dann anschalten,<br />
wenn randaliert wird? Oder hab ich das falsch verstanden?
</p>
<p>
<b>Albrecht Buttolo</b>: Das haben Sie schon richtig<br />
verstanden. Die kritische Situation entsteht ja nicht spontan, sondern<br />
bahnt sich längerfristig in einer Nacht schon an. Dann ist<br />
der Einsatz der Kameras möglich, die in einem Polizeirevier<br />
auflaufen. Die Entscheidung, ob gespeichert wird, ist natürlich<br />
keine Softwareentscheidung sondern eine Entscheidung des Polizisten<br />
vor Ort.
</p>
<p>
<b>Moderator</b>: Noch mal zur Balance zwischen Gefahrenabwehr<br />
und politischer Alltagsarbeit. Können Sie diese Aussage nachvollziehen?
</p>
<p>
<b> Anna</b>: Anstatt mit geplanter Onlineüberwachung<br />
in privaten PCs rumschnüffeln zu wollen, sollte Deutschland<br />
lieber etwas gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit unter Migranten<br />
tun.
</p>
<p>
<b>Albrecht Buttolo</b>: Die hohe Jugendarbeitslosigkeit<br />
von Migranten ist in der Tat ein sehr ernstzunehmendes Thema. Ich<br />
möchte sie aber keineswegs unter Generalverdacht stellen, wenn<br />
es um die Verhinderung von Straftaten geht. Die Vergangenheit hat<br />
ja auch gezeigt, dass diejenigen, die terroristische Anschläge<br />
planen, keineswegs arbeitslos sind sondern sehr wohl in Lohn und<br />
Brot stehen.
</p>
<p>
<b>marco-4u</b>: Eine Frage zu den neuen biometrischen<br />
Pässen. Die Daten können ja auch von ausländischen<br />
Behörden ausgelesen werden. Wie wollen Sie sicherstellen, dass<br />
zum Bsp. die USA oder andere Länder sich an die deutsche Bestimmung<br />
zum Datenschutz halten und kein Missbrauch der Daten stattfindet?
</p>
<p>
<b>Albrecht Buttolo</b>: Jedes Land formuliert seine<br />
eigenen Forderungen, wenn es darum geht, Einreisen zu genehmigen.<br />
Wenn eine Einreise in die USA mit der Abgabe seiner biometrischen<br />
Daten verbunden ist, muss jeder, der einreisen will, selbst seine<br />
Entscheidung treffen ob er seine Daten amerikanische Behörden<br />
zur Verfügung stellt oder ob er auf die Reise verzichtet.
</p>
<p>
<b>Moderator</b>: Die Zahl der Kritiker von Fingerabdrücken<br />
in Pässen ist groß &#8211; das ist ja jetzt noch einmal eine<br />
Erweiterung des biometrischen Ausweises. Ob die Abdrücke etwas<br />
nützen, kann man auch hinterfragen. Unterstützen Sie dieses<br />
Projekt?
</p>
<p>
<b>Albrecht Buttolo</b>: Ich unterstütze das Projekt<br />
deshalb, weil es gegenwärtig hervorragende Fälschungen<br />
von Ausweispapieren gibt. Das Fälschen von Ausweispapieren<br />
wird durch das Ablegen der biometrischen Daten deutlich erschwert.
</p>
<p>
<b>Moderator</b>: Das Luftsicherheitsgesetz wurde ja<br />
vom Verfassungsgericht verworfen, aber irgendwann muss die Frage<br />
ja mal geklärt werden:
</p>
<p>
<b> Klaas</b>: Was halten Sie von einem Abschussbefehl<br />
gegen Flugzeuge?
</p>
<p>
<b>Albrecht Buttolo</b>: Ich möchte nicht mit demjenigen<br />
tauschen, der eine derartige Entscheidung zu treffen hat. Aus diesem<br />
Grund verstehe ich schon, dass man ihm für eine derartige Entscheidung<br />
einen entsprechenden Rechtsrahmen geben will.
</p>
<p>
<b>Moderator</b>: Wie könnte der aussehen?
</p>
<p>
<b> Albrecht Buttolo</b>: Eine rechtliche Regelung, die<br />
klar umreißt, wann ein derartiger Beschluss gefasst werden<br />
muss.
</p>
<p>
<b>Moderator</b>: Es gibt ja derzeit viele Vergleiche<br />
in Sachen Sicherheit &#8211; von der RAF bis heute. Wie geht die Entwicklung<br />
weiter, dazu:
</p>
<p>
<b> pro-verbot</b>: Wie viele personenbezogene Daten<br />
sollen wir denn noch offen legen, bis wir uns Ihrer Meinung nach<br />
in Deutschland &quot;sicher&quot; fühlen können?
</p>
<p>
<b>Albrecht Buttolo</b>: Bei ihrem Ansatz bitte ich zu<br />
bedenken, dass eine Vielzahl von Sicherheitsvorkehrungen, die getroffen<br />
werden, nur möglich sind, wenn hinreichende Anhaltspunkte da<br />
sind und ein richterlicher Beschluss für derartige Überprüfungen<br />
vorliegt.
</p>
<p>
<b>Moderator</b>: Unsere 60 Minuten tagesschau-Chat sind<br />
vorbei – vielen Dank an Innenminister Dr. Albrecht Buttolo<br />
nach Dresden, dass Sie sich Zeit für den tagesschau-Chat genommen<br />
haben. Vielen Dank an alle Nutzer von tagesschau.de und politik-digital.de<br />
für ihr Interesse und die Fragen. tagesschau.de und politik-digital.de<br />
wünschen allen Beteiligten noch einen schönen Tag!
</p>
<p>
<b>Albrecht Buttolo</b>: Herzlichen Dank für die<br />
Möglichkeit bei Ihnen zu Gast zu sein. Ich wünsche ihnen<br />
eine schöne Adventszeit und bedanke mich für ihre Fragen.<br />
Hoffentlich sind sie bald auch einmal Gast im Freistaat Sachsen<br />
auf einem der zahlreichen schönen Weihnachtsmärkte.</p>
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			</item>
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		<title>&#8220;Die schnellste Ministerin an der Tastatur&#8221;&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Jan 2001 23:00:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Herta Däubler-Gmelin]]></category>
		<category><![CDATA[NPD-Verbotsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">
<b>Herta Däubler-Gmelin am 30. Januar 2001</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Herta Däubler-Gmelin am 30. Januar 2001</b></span><!--break--><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
</span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">ist ganz offensichtlich<br />
Herta Däubler-Gmelin. Im Chat von politik-digital und stern.de am 30.<br />
Januar konnten die User sehen, wie die Justizministerin im Studio von<br />
Webfreetv höchstpersönlich in die Tasten griff und in digitalem Tempo<br />
die Fragen der Nutzer beantwortete. Und die waren reichlich vorhanden:<br />
Justizreform, Rechtsradikale im Netz, Markenrecht und die Homoehe<br />
standen auf der Chatordnung.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Online-Diskussion kreiste immer wieder um die Schwierigkeit der Regulierung und Strafverfolgung im Internet:<i>&quot;Was offline verboten ist, muss auch online verboten sein&quot;</i> erklärte die Ministerin und fügte dann an:<i>&quot;Nur<br />
bringt es dieses globale Medium Internet mit sich, dass wir sowohl bei<br />
der Erarbeitung von Strafrechtsnormen, wie auch bei der Strafverfolgung<br />
über die Grenzen zusammenarbeiten müssen.&quot;</i> Es gäbe aber zahlreiche internationale Projekte, die sich mit diesem Problem beschäftigen:<i>&quot;Die einen befassen sich mit<br />
der Abfassung gemeinsam geltender Normen, andere organisieren die praktische Zusammenarbeit bei der Strafverfolgung&quot;</i> präzisierte Herta Däubler-Gmelin.<br />
</span><br />
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die NPD, so die habilitierte Juristin, gehöre online wie offline verboten: <i>&quot;Ich halte den Antrag für richtig, der wird jetzt gestellt. Der Antrag geht diese Woche beim Bundesverfassungsgericht ein.&quot;</i> Über den Ausgang wollte sie allerdings nicht spekulieren: <i>&quot;das würde dem Respekt für das Bundesverfassungsgericht zuwiderlaufen.&quot;</i><br />
Auch die rechtliche Handhabe von Drogenmißbrauch kam beim Ritt durch<br />
das juristische Themenspektrum auf den Bildschirm. Von der<br />
Legalisierung weicher Drogen hält die SPD-Ministerin nicht viel, denn<br />
am Anfang der Überlegung stünde die Frage:<i>&quot;ob der Gebrauch von<br />
solchen Drogen die Entwicklung der jungen Leute gefährdet ? Oder auch<br />
ihre Gesundheit oder auch ihre Fähigkeit, ihr Leben in die Hand zu<br />
nehmen?&quot;</i> Diese Konsequenzen könne man einfach nicht gutheißen oder akzeptieren.<br />
</span><br />
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Auf den Grund für ihre private Spende an die SPD in Höhe von 100.000 DM angesprochen, meinte die Ministerin: <i>&quot;Weil meine Wahlkampfkosten so hoch waren und ich niemand außer mir habe, der sie bezahlt.&quot;</i><br />
Trotz erhöhter Tippgeschwindigkeit blieben zahlreiche Fragen offen.<br />
Herta Däubler-Gmelin vertröstete bis zum nächsten Chat mit der<br />
Internetseite des BMJ, die sie offensichtlich schätzt: <i>&quot;wenn Sie<br />
sich die magische<br />
Internetseite des Bundesministeriums der Justiz merken &#8211; wie gesagt,<br />
www. bmj.bund.de &#8211; dann bekommen Sie sogar unsere Referentenentwürfe<br />
und die weiteren Veränderungen immer taufrisch.&quot;</i><br />
</span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Das ausführliche Transkript finden sie <a href="http://www.stern.de/news/chat/2001/01/09/chat_daueboeer-gmelin.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</b><br />
<!-- Content Ende --></p>
<table border="0" cellpadding="2" cellspacing="0" width="390">
<tbody>
<tr>
<td align="center">
<p>
			&nbsp;
			</p>
<p>			<center><br />
			<i><a href="mailto:redaktion@politik-digital.de?subject=Artikel:"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Kommentieren<br />
			Sie diesen Artikel!</span></a></i><br />
			</center><br />
			<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><br />
			</span><br />
			<center><br />
			<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><i><a href="http://www.politik-digital.de/salon/diskussion/">Diskutieren<br />
			Sie mit anderen in unserem Forum!</a></i></span><br />
			</center>
			</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p></span>
</p>
<hr align="left" noshade="noshade" size="1" width="390" />
<!-- Ende --></p>
<table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="540">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#000000" height="1" width="120"><spacer type="block" height="1"></spacer></td>
<td bgcolor="#000000" height="1" width="420"><spacer type="block" height="1"></spacer></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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