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	<title>Ole Schröder &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Ole Schröder &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Big Data – Datensammlung: Fluch oder Segen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Voß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2015 17:20:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Predictive Policing, personalisierte Werbeanzeigen im Internet oder selbstfahrende Autos. In fast allen Bereichen des Lebens fallen große Mengen von Daten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/2503_Big-Data.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-145166" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/2503_Big-Data.jpg" alt="2503_Big Data" width="640" height="280" /></a>Predictive Policing, personalisierte Werbeanzeigen im Internet oder selbstfahrende Autos. In fast allen Bereichen des Lebens fallen große Mengen von Daten an. Nicht immer ist ersichtlich, wo Daten erhoben oder wie und von wem diese genutzt werden. Welche Chancen und Risiken Big Data innewohnt, diskutierte die Berliner Datenschutzrunde.</p>
<p>Beim Einkaufen im Internet, der Eingabe in das Navigationssystem, einer Überweisung vom Konto, einem Telefonat mit dem Geschäftspartner oder der Interaktion in sozialen Netzwerken. Bei fast allen Tätigkeiten der Moderne entstehen große Daten-Mengen, die zu groß oder zu komplex sind, um sie mit klassischen Methoden der Datenverarbeitung auszuwerten. Es entsteht Big Data. Akteure wie staatliche Einrichtungen, Geheimdienste aber auch Wirtschaftsunternehmen, die Zugriff auf solche Datenmengen haben, können Rückschlüsse auf die Menschen und ihr Verhalten ziehen. Es besteht ein Machtgefälle zwischen Staat und BürgerInnen, ebenso wie zwischen Unternehmen und VerbraucherInnen, sagte Peter Schaar, Vorsitzender der Europäischen Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz, in der Berliner Datenschutzrunde am 24. März in Berlin. Das erwartete „Internet der Dinge“ würde die Möglichkeit, sich dieser Datensammlung zu entziehen, erschweren oder wohl gänzlich verhindern. Eine Rückkehr zu einem Datenaufkommen von 1969 (<a href="http://www.telemedicus.info/urteile/Allgemeines-Persoenlichkeitsrecht/420-BVerfG-Az-1-BvL-1963-Mikrozensus.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mikrozensusbeschluss</a>) oder 1983 (<a href="https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BVerfGE%2065,%201" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Volkszählungsurteil</a>) ist ausgeschlossen und ein Rückbau nicht mehr möglich. Deshalb benötige es eine gute Moderation und Regelung der Daten und ihrer Verwendung.</p>
<p>Profilbildung ist alltäglich und sollte nicht dämonisiert werden, forderte der Jurist Niko Härting. Bei der Speicherung der Daten gelte grundsätzlich das deutsche Datenschutzrecht. Wichtig bei der Auswertung der Daten seien jedoch Regulierungen für die Auswertenden. Es müssten klare Transparenzanforderungen an die Verarbeitung gestellt werden, auf der anderen Seite aber bei den kontrollierenden (Datenschutz-)Behörden auch entsprechender Sachverstand angesiedelt sein. Weiterhin müsse der Verbraucherschutz gesichert sein und Schutz vor Diskriminierung und Manipulation bestehen. Das soziale Netzwerk Facebook hat beispielsweise <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2014-06/facebook-nutzer-manipulation-studie" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anfang 2013 die Nutzereinträge vorgefiltert</a>, um die Ausbreitung von Emoticons zu testen. Dafür wurden Nachrichtenströme hunderttausender NutzerInnen modifiziert. Die Datenverwendungsregeln von Facebook lassen ein solches Vorgehen zu.</p>
<h3>Ohne Big Data keine wirtschaftliche Prosperität</h3>
<p>Auch im Bereich der Medizin und der Mobilität spielen Daten in Zukunft eine wichtige Rolle. Moderne Autos sammeln bereits jetzt eine Vielzahl an Daten, ob beim Multimediasystem oder der Einparkhilfe. „Ohne Big Data wird es keine wirtschaftliche Prosperität geben!“, betonte der parlamentarische Staatssekretär des Bundesinnenministeriums Ole Schröder. Er ist mitverantwortlich für das IT-Sicherheitsgesetz, das zurzeit erarbeitet wird. Für die Bildung von Profilen seien keine gesonderten Regelungen vorgesehen. Man müsse jedoch die Nutzung reglementieren. Die alten Datenschutzrichtlinien der Datensparsamkeit und –Vermeidung seien in Gänze nicht mehr zeitgemäß und müssten um neue Ansätze der Anti-Diskriminierung und –Manipulation sowie Transparenzregeln ergänzt werden.</p>
<h3>„Einwilligung ist der Fetisch des Datenschutzes“</h3>
<p>Grundsätzliche Kritik bereits an der Bildung von Profilen übte Michaela Schröder von der Verbraucherzentrale Bundesverband. Bisher fehle es an konkreten Definitionen von privaten und öffentlichen Daten. NutzerInnen hätten keinen Überblick mehr, wer auf ihre Daten zugreifen kann und wie diese genutzt werden. Viele Menschen sehen Facebook als privaten Raum an, Informationen von dort sind jedoch zum Teil über Suchmaschinen zu finden. Es gibt bereits die juristische Unterscheidung zwischen unsensiblen und <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bdsg_1990/__3.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sensiblen Daten (wie z. B. zu Gesundheit oder Sexualleben)</a>. Letztere unterliegen strengen Schutzbestimmungen. Jedoch ermöglich unsensible Daten den Schluss auf sensible. So konnten Analysten einer Einzelhandelskette<a href="http://www.tagesspiegel.de/medien/digitale-welt/big-data-mach-dir-ein-bild-von-mir/9050778.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> durch das Kaufverhalten einer Kundin darauf schließen, dass diese schwanger war</a>. Zusätzlich zu technischen Schutzregelungen bedürfe es deshalb der Einwilligung der NutzerInnen über die Profilbildung. Diese müsse dabei jedoch so erklärt sein, dass die Personen verstünden, was sie zustimmen und welchen Nutzen sie daraus ziehen. Dem widersprach Härting: Für ihn ist die „Einwilligung der Fetisch des Datenschutzes“, denn sie habe nicht den Effekt, den sie verspreche.</p>
<p>Grundsätzlich würden sehr wenige NutzerInnen auf darauf achten, wie Unternehmen ihre Daten verwenden. Die NutzerInnen würden den Dienst auswählen, der ihnen den größten Vorteil bringt und den besten Service bietet, der Datenschutz sei dabei nachrangig. Neben der Wirtschaft erhebt auch die Öffentliche Verwaltung eine Vielzahl und in großen Mengen Daten. Diese sollen nun unter anderem zur Vorhersage von Verbrechen genutzt werden – <a href="https://netzpolitik.org/2015/berlin-konkretisiert-schritte-zur-einfuehrung-von-predictive-policing-auch-brandenburg-interessiert-sich/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Predictive Policing</a> genannt. Der Berliner Datenschutzbeauftragte Alexander Dix mahnte deshalb auch, dass nur weil Profilbildung vielerorts möglich sei, man dies nicht zwangsläufig auch zulassen müsse. Für Bedingungen und Regelung zur Datensammlung müsse der Gesetzgeber tätig werden.</p>
<p>Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/altemark/1598056760/in/photolist-3rdsAL-7fr163-dg6Pv5-aZ7y7X-khg-9qqkKq-4tWxze-cm9YMf-p1mpRv-5BK5qi-4C1MAu-h4ST6z-kwxwoA-5cwAAc-dpcJqU-xiXPt-aywJ1i-kwvVcV-puR46m-84Xbr2-fukqp-9S93UL-kwvN7x-kwxuNS-6ZCEy5-7mCBRh-8Z9pht-xiYny-aZCipZ-pnkY9V-kwxuE5-mt36Ls-aNYfYX-kwvKtX-5SHwTb-kwvVNz-kwxBw1-eAK6u-ap9cuV-fS7qGg-d8dMcy-7noTPo-nK1teZ-nzvn8-dHo3mh-ap9rFX-kwvSLc-a9GV9e-pof2Nr-4mo6sG" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mikael altemark</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wahlkampf Reality 2002 &#8211; Teil 5 &#8211; Eine Woche bis zur Wahl</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wahlkampf-reality-2002-teil-5-eine-woche-bis-zur-wahl-3070/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Sep 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In 299 bundesweiten Wahlkreisen wird gewählt. In einer wöchentlichen Kolumne heftet sich politik-digital für die verbleibende Zeit bis zur Bundestagswahl an die Fersen eines jungen Direktkandidaten im Wahlkreis 007. Berichte und Eindrücke sowie Banales bis Kurioses des Stimmenfangs im Wahlkampf vor Ort.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In 299 bundesweiten Wahlkreisen wird gewählt. In einer wöchentlichen Kolumne heftet sich politik-digital für die verbleibende Zeit bis zur Bundestagswahl an die Fersen eines jungen Direktkandidaten im Wahlkreis 007. Berichte und Eindrücke sowie Banales bis Kurioses des Stimmenfangs im Wahlkampf vor Ort.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Frau M. sitzt im Hintergarten als es an der Haustür klingelt. Die alte Dame öffnet vorsichtig. Vor ihr steht ein junger Mann in kurzen Hosen und Hemd. „Guten Tag, Frau Müller, ich bin ihr Bundestagskandidat Ole Schröder“, sagt der Besucher, der ihr Enkel hätte sein können, und überreicht ihr eine Visitenkarte und Informationsmaterial. Sie werde sich alles durchlesen und ihn anrufen, falls sie Fragen hätte, beteuert Frau M. schnell und ist froh als sie die Haustür wieder schließen kann. Wer es denn gewesen sei, fragt ihr Ehemann später. Irgendein Politiker wohl, so die Antwort.
</p>
<p>
Auch Frau K. im Haus gegenüber blickt Schröder kurzzeitig skeptisch an. Dann kommt ihr das Gesicht plötzlich bekannt vor: „Sie kenne ich doch aus der Zeitung“, fährt es aus ihr heraus. Schön, dass sie mal vorbeischauen, ich hätte sie doch eh gewählt, ich hätte da noch eine Frage… Das Gespräch läuft. Beide Seiten sind froh über die Aufmerksamkeit, die ihnen entgegengebracht wird. Frau K. erzählt aus ihrem Leben, über die wirtschaftliche Krise der Firma ihres Mannes, über die Schule ihrer Kinder. Hier und dort müsste Schröder doch etwas bewegen können, wenn er in Berlin ist. Viel Erfolg und alles Gute gibt sie dem Kandidaten für den 22. September mit auf den Weg.
</p>
<p>
Ole Schröder klingelt täglich an Dutzenden von Haustüren. Kurz vor der Wahl ist dies die einzige Möglichkeit mit dem Wähler in Kontakt zu kommen. Ein bisschen aufdringlich komme man sich manches Mal doch vor, berichtet Bernd Weiher, Pressesprecher im Wahlkampfteam des Kandidaten, aus praktischer Erfahrung an der Wählerfront. Andererseits sei genau dieser Bürgerkontakt doch das, was eine lebendige Demokratie und die Aufgabe des politischen Volksvertreters ausmache. Wenn der Wähler nicht zum Kandidaten, dann muss der Kandidat zum Wähler. Nicht alle reagieren auf die freundlich lächelnden Besucher mit ihren Infoblättern und Give-Aways wie Frau M. und Frau K.. Weiher kennt auch den Typus, der Politiker im Allgemeinen meidet und einem sprichwörtlich die Tür vor der Nase zuschlägt. Die Worte „Lasst mich bloß in Ruhe, mit euch will ich nichts zu tun haben“ muss jeder politische Hausbesucher ab und an über sich ergehen lassen. Umdrehen und zur nächsten Tür, lautet dann die Devise der Wahlkämpfer.
</p>
<p>
Mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen, wird in den letzten Tagen vor der Wahl immer schwieriger. „Die Zeitungen im Kreis Pinneberg schreiben größtenteils nicht mehr über Politik“, stellt Pressesprecher Weiher zudem fest. Tatsächlich ist der Wahlkampf aus den meisten Regionalzeitungen schon Wochen vor dem Urnengang verbannt und eine Pressearbeit auf allen politischen Ebenen nur noch stark eingeschränkt möglich. Will der Kandidat den Leuten dann doch die dringenden politischen Themen näherbringen oder will er nur die überzeugten Stammwähler seiner Partei zur Stimmenabgabe auffordern: Das persönliche Gespräch ist unerlässlich. Insbesondere auf kommunaler Ebene sind die Wahlkampfveranstaltungen nur spärlich besucht. Die wenigen Großereignisse sorgen zwar für volle Säle, doch viele der Besucher gehören zum Parteivolk oder kommen aus parteinahen Kreisen. Die sprichwörtliche „Parteifamilie“ kehrt sich mitunter ins Negative.
</p>
<p>
<b>Wahlumfragen: Jede Stimme zählt</b><br />
<br />
Die Wahlumfragen sind in aller Munde. Nicht nur die Bundesprominenz schaut auf die Ergebnisse der Wahlforscher. Die Wählerstimmung im Kreis Pinneberg (<br />
<a href="http://www.btw2002.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.btw2002.de</a>), die noch 14 Tage vor der Wahl für gute Laune im Wahlkampfteam von Schröder sorgte, drehte sich in der letzten Woche wie der Wetterhahn auf der Kirchturmspitze. Galt lange Zeit ein kleiner Vorsprung für den Kandidaten und seine Partei, führt nun die politische Konkurrenz. Sturm und Gewitterwolken am Wahlsonntag sind vorprogrammiert. Für den Kandidaten kein Grund aufzugeben. Die Schröder-Mannschaft zieht sich wegen einiger dunkler Wolken nicht ins Trockene zurück, sondern wagt gerade den Schritt vor die Tür. Vor die Haustüren der Wähler. In einer großflächigen Aktion sollen spezielle Werbeflyer, Muntermacher für die müden Wähler, am frühen Wahlmorgen in den Briefkästen der Pinneberger landen. Großeinsatz für die Wahlkampffeuerwehr. Bei der letzten Aktion müssen noch einmal alle Helfer aktiviert werden. Für Schröder und sein Wahlkampfteam ist klar: Jede einzelne so hinzugewonne Stimme kann bei einem knappen Rennen die Entscheidung bringen. Die Motivation der Unterstützer fällt schwer. „Nur noch bis Sonntag, dann ist es für vier Jahre vorbei“, werden die Wahlkampftruppen angefeuert. Manch einer kann es kaum erwarten.
</p>
<p>
<b>Weiterführende Links:</b>
</p>
<ul class="noindent">
<li>
	<b><br />
	<a href="/tag.shtml">Wahlkampf-Reality vor Ort &#8211; Teil 1</a><br />
	</b>
	</li>
<li>
	<b><br />
	<a href="/tag2.shtml">Wahlkampf-Reality vor Ort &#8211; Teil 2</a><br />
	</b>
	</li>
<li>
	<b><br />
	<a href="/tag3.shtml">Wahlkampf-Reality vor Ort &#8211; Teil 3</a><br />
	</b>
	</li>
<li>
	<b><br />
	<a href="/tag4.shtml">Wahlkampf-Reality vor Ort &#8211; Teil 4</a><br />
	</b>
	</li>
</ul>
<p>
&nbsp;
</p>
<table border="0" cellpadding="2" width="146">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">
			Erschienen am 19.09.2002
			</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Wahlkampf Reality 2002 &#8211; Teil 4 &#8211; Drei Wochen bis zur Wahl</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wahlkampf-reality-2002-teil-4-drei-wochen-bis-zur-wahl-3069/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/wahlkampf-reality-2002-teil-4-drei-wochen-bis-zur-wahl-3069/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Sep 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In 299 bundesweiten Wahlkreisen wird gewählt. In einer wöchentlichen Kolumne heftet sich politik-digital für die verbleibende Zeit bis zur Bundestagswahl an die Fersen eines jungen Direktkandidaten im Wahlkreis 007. Berichte und Eindrücke sowie Banales bis Kurioses des Stimmenfangs im Wahlkampf vor Ort.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In 299 bundesweiten Wahlkreisen wird gewählt. In einer wöchentlichen Kolumne heftet sich politik-digital für die verbleibende Zeit bis zur Bundestagswahl an die Fersen eines jungen Direktkandidaten im Wahlkreis 007. Berichte und Eindrücke sowie Banales bis Kurioses des Stimmenfangs im Wahlkampf vor Ort.<!--break--></p>
<p>
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</p>
<p>
„Den Kandidaten mit Rat und Tat durch den Wahlkampf zu begleiten, ihm Mut zu machen, wenn er Bedenken hat, und ihn nach einer misslungenen Aktion wieder zu motivieren“, so lautet eine Beschreibung der Aufgaben eines Wahlkampfteams in Marco Althaus` Wahlkampfstandardwerk „Kampagne!“. Eine gut funktionierende Aufgabenteilung, Teamgeist und Verständigung gehöre zwar zu den grundlegenden Fertigkeiten innerhalb des Politikmanagements, doch selbstverständlich sei die Umsetzung keineswegs.
</p>
<p>
Naomi Creutzfeldt kennt die wissenschaftliche Theorie zur Genüge. Die 27-jährige Kommunikations- und Medienwissenschaftlerin wurde spontan nach einem Praktikumsaufenthalt in Australien vom Bundestagskandidaten Ole Schröder um Unterstützung und Teilnahme im Wahlkampfteam gebeten. Ihre Aufgabe soll es sein, besonders im Bereich der internen Kommunikation und Organisation, im Marketing- und Public-Relations-Bereich Hilfestellung in der Praxis zu geben. Parteipolitisch ungefärbt lehrt Creutzfeldt seit einigen Wochen das ABC des Wahlkampfs und hat durchaus Erfolge bei ihren politischen Schülern in Schröders Team.
</p>
<p>
<b>Teamspirit &#8211; Elf Freunde müsst ihr sein</b>
</p>
<p>
Wichtigste Grundlage ist die Mannschaft, betont Creutzfeldt und ruft dabei die Sepp-Herberger-Fussballweisheit des Teamspirit ins Scheinwerferlicht der Wahlkampfarena: Elf Freunde müsst ihr sein. In Ole Schröders Wahlkampftruppe fand Beraterin Creutzfeldt eine gute Mischung aus älteren erfahrenen und jungen motivierten Personen vor. Das Potential war vorhanden. Trotzdem konnte man in dem einen oder anderen Bereich noch etwas verbessern, stellte die junge Studentin fest und machte sich an die Arbeit.
</p>
<p>
Die interne Kommunikation stand ganz oben auf Creutzfeldts Liste. Das Wahlkampfteam trifft sich nun häufiger, fast schon täglich. Jeder soll informiert sein. Neuigkeiten und Planungen werden nur noch im Beisein der Mannschaft behandelt. Insbesondere Schröder selbst soll sich auf seine eigentlichen Aufgaben konzentrieren können: das tägliche Gespräch mit dem Bürger. Dazu mussten Mechanismen gefunden werden, um die Organisation vom Kandidaten fernzuhalten. Klingt logisch, doch an der Umsetzung hapert es in fast jedem Management, weiß Creutzfeldt. Das konkrete Ziel für Ole Schröder und sein Team ist das Gewinnen des Direktmandats im Kreis Pinneberg. Dazu kann gar nicht oft genug betont werden, dass alle für eine gemeinsame Sache einstehen. Diese Weisheit muss jedoch auch in die tägliche Arbeit und die Pressemitteilungen vermittelt werden. Die eigentlich so einfache Botschaft wird vielfach bis zur Unverständlichkeit verzerrt. Nicht nur Berufspolitiker, sondern auch die Ehrenamtlichen haben es an sich, vorgefertigte Politikslogans in die Öffentlichkeit zu werfen und die Medien mit Informationen zu überschütten.
</p>
<p>
<b>Kandidatenprofil und persönlicher Stil</b>
</p>
<p>
Viel griffiger für die Bürger sind die sogenannten Give-Aways, ein altbewährtes Mittel der Produkt-Promotion. Ob Kugelschreiber, Schreibblöcke, Luftballons, Einkaufswagenschips oder Flyer. Die umworbenen Wähler haben etwas in der Hand, was sie mit dem Kandidaten verbindet. Bürgernähe ist das Zauberwort, das Kandidat Schröder durch Info-Stände und Hausbesuche zu verwirklichen sucht. Ein Kandidat kann eine charismatische Persönlichkeit und ein gutes Programm sein Eigen nennen, so Medienberaterin Creutzfeldt, doch nützt ihm dies nur wenig, wenn er dies nicht durch Kontakte zu den Menschen und durch die richtige Präsentation transportieren kann. Ole Schröder ist zum ersten Mal Bundestagskandidat. Als junger Neuling in der Bundespolitik ist er motiviert und steht mit Zielstrebigkeit und dealismus hinter seinen Aussagen. Auch sein Lebenslauf ist für die Bürger mit dem Kreis Pinneberg verbunden. Die Möglichkeiten, die individuelle Persönlichkeit des Kandidaten den Pinneberger Wählern aufzuzeigen, sind dadurch natürlich noch zahlreicher. Negativ ist vor allem der Mythos des Vollblutpolitikers, warnt Creutzfeldt. Die Menschen dürfen nicht den Eindruck bekommen, der Kandidat sage er nur, was die Leute hören wollen. Sie müssen die Persönlichkeit ihres Bundestagskandidaten erkennen und sich mit ihr identifizieren.
</p>
<p>
Nicht zuletzt sind dabei auch die rhetorischen Fähigkeiten wichtig. Was für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gilt, zählt umso mehr beim Halten von Reden vor Menschenmassen oder dem direkten Gespräch mit dem einzelnen Bürger. Verständlichkeit und klare Argumente sind Trumpf. Nicht nur Schröder selbst bekommt in dieser Disziplin noch ein wenig Nachhilfeunterricht. Auch die Mitglieder des Wahlkampfteams und die Helfer bei den Werbeaktionen haben ein spezielles Kommunikationstraining durch einen Unternehmensberater besucht. Auch für die Unterstützer ist es wichtig, zu lernen, ihr politisches Programm selbst dem unpolitischen Bürger näher zu bringen und sein Interesse für die Bundestagswahl am 22. September zu wecken. Auch online können diese Talente wichtig sein: Vergangene Woche chatteten die vier Bundestagskandidaten im Kreis Pinneberg auf der Homepage des Kreisjugendringes (<br />
<a href="http://www.kjr-pi.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.kjr-pi.de</a>). Kurz und verständlich: Auch im Chat das A und O.
</p>
<p>
<b>Weiterführende Links:</b>
</p>
<ul class="noindent">
<li>
	<b><br />
	<a href="/tag.shtml">Wahlkampf-Reality vor Ort &#8211; Teil 1</a><br />
	</b>
	</li>
<li>
	<b><br />
	<a href="/tag2.shtml">Wahlkampf-Reality vor Ort &#8211; Teil 2</a><br />
	</b>
	</li>
<li>
	<b><br />
	<a href="/tag3.shtml">Wahlkampf-Reality vor Ort &#8211; Teil 3</a><br />
	</b>
	</li>
<li>
	<b><br />
	<a href="/tag5.shtml">Wahlkampf-Reality vor Ort &#8211; Teil 5</a><br />
	</b>
	</li>
</ul>
<p>
&nbsp;
</p>
<table border="0" cellpadding="2" width="146">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">
			Erschienen am 05.09.2002
			</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Wahlkampf Reality 2002 – Teil 3 – Vier Wochen bis zur Wahl</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wahlkampf-reality-2002-teil-3-vier-wochen-bis-zur-wahl-3072/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Pegelstände und Meinungsforschung]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Pegelstände und Meinungsforschung<!--break--><br />
<br />
Wie für die Parteien auf Bundesebene, galt vor allem der vielgeäußerte einstimmige Wahlspruch, die jüngste Katastrophe nicht für die Zwecke des Stimmenfangs auszunutzen. Dass die Pegelstände trotz der Zurückhaltung von Politikern jeglicher Couleur eine Auswirkung auf die Wählerpräferenzen haben, schwante dem einen aus Freude, dem anderen aus Leid. Auch im Wahlkampf-Team Ole Schröders entschieden sich die Verantwortlichen schnell für eine „leise Aktion“. Fluthilfe ja, aber so wenig Öffentlichkeit wie möglich. Dementsprechend unbemerkt brach der Kandidat nach Lauenburg auf, um den Hilfstruppen der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks aus dem Kreis Pinneberg handfeste Unterstützung zukommen zu lassen. Jede Hand wurde gebraucht, berichteten die erschöpften Helfer nach ihrer Rückkehr. Alle freiwilligen Unterstützer aus der Heimat konnten zwar nicht zwischen den Sandsäcken ausfindig gemacht werden. Das Durcheinander und die Menschenmassen beim Deichbau waren einfach zu groß.</p>
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<b>Besuch von Parteiprominenz</b><br />
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Nicht wesentlich ruhiger ging es bei den typischen Veranstaltungen des Wahlkampfs zu. Einen Tag nach der Fluthilfe reiste Parteiprominenz aus dem bayerischen Süden an: Thomas Goppel besuchte die Nordakademie in Elmshorn. Die Studenten der nach den Ergebnissen der Pisa-Studie hochgelobten Fachhochschule kamen zur Freude der Wahlkampfhelfer und des Kandidaten in Scharen. Endlich eine Veranstaltung, bei der mehr als Zweidrittel der Anwesenden die Alterschwelle von 30 Jahren unterschritten, betonten die Wahlkämpfer später euphorisch. Somit war diese Veranstaltung vielleicht doch ein wenig ungewohnt. Bestätigt sie doch, dass tatsächlich politisch interessierte Jungwähler in der Schüler- und Studentenschaft vorhanden sind, denen Politik und der Bundestagswahlkampf noch nicht vergangen ist.
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<b>TV-Duell vor Ort</b><br />
<br />
Eine ähnlich positive Statistik konnte das erste offizielle Kandidatenduell am vergangenen Montag Abend nicht vorzeigen. Das dortige Publikum entsprach dem Klischee des Wahlvolks im fortgeschrittenen Alter, sieht man einmal von den jugendlichen Wahlkampfhelfern ab, die ihren Kandidaten mit Präsenz den Rücken stärken wollten. Nur 24 Stunden nach dem historischen Fernsehduell der Kanzlerkandidaten durften auch die Bundestagskandidaten im Kreis Pinneberg zur publikumswirksamen Wortschlacht antreten. Bei Themen wie Bildung, Kommunalfinanzen, sowie Innere Sicherheit schnitt Ole Schröder nach Meinung seiner Unterstützer äußerst gut ab. Dem neuen Medien- und Polit-Marketing sei dank, war aus der Wahlkampfzentrale zu hören, denn Schröder genießt seit einigen Wochen eine spezielle Medienschulung. Um einer Zuschauer- oder Zuhörermenge optisch und rhetorisch zu gefallen, müssen gewisse Regeln eingehalten werden, die zu beherrschen ein fortdauerndes Training verlangen. Und wer da gleich an das Vermeiden der lästigen „Ähs“ wie beim Kanzlerkandidaten der Union denkt, erfasst immerhin einen kleinen Ausschnitt der immer wichtigeren Öffentlichkeits- und Medienkompetenz, die selbst auf unterster politischer Ebene zum Non-plus-ultra der Wahlkampfmanege gehört. Alle tun es, und wer es nicht tut, der fällt auf. Und zwar negativ.
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<b>Internet und Schule</b><br />
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Wie wichtig Redegewandtheit und ein passender Vortragsstil ist, um Inhalte zu vermitteln, wird alltäglich in den Schulen vorgeführt. Für einen Vormittag durfte auch Ole Schröder im Projektunterricht der 9. Klassen in der Wedeler Theodor-Storm-Hauptschule hinter das Lehrerpult. Thema seines Unterrichtes war das Internet und die politischen und gesellschaftlichen Dimensionen des neuen Mediums. Einige Schüler waren regelrecht begeistert, einen Bundestagskandidaten anstatt ihres gewohnten Paukers vor sich zu haben. Im Anschluss fiel der Vorhang des Wahlzirkus für den Rest des Tages. Schröder nahm eine Auszeit. Die erste seit Wochen. Seine Eltern und Freunde hätten es ihm Übel genommen, wenn nicht. Schließlich hatte der Kandidat Geburtstag. Sein 31-zigster. Da ruht auch der Wahlkampf für kurze Zeit.
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<b>Im nächsten Teil:</b> Kandidatenprofil und politisches Marketing. Was ist nötig, um öffentlich aufzutreten – Die theoretische Schulung des Wählergesprächs – Methoden der Wahlwerbung
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<b>Weiterführende Links:</b>
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<ul class="noindent">
<li>
	<b><br />
	<a href="/tag.shtml">Wahlkampf-Reality vor Ort &#8211; Teil 1</a><br />
	</b>
	</li>
<li>
	<b><br />
	<a href="/tag2.shtml">Wahlkampf-Reality vor Ort &#8211; Teil 2</a><br />
	</b>
	</li>
<li>
	<b><br />
	<a href="/tag4.shtml">Wahlkampf-Reality vor Ort &#8211; Teil 4</a><br />
	</b>
	</li>
<li>
	<b><br />
	<a href="/tag5.shtml">Wahlkampf-Reality vor Ort &#8211; Teil 5</a><br />
	</b>
	</li>
</ul>
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<table border="0" cellpadding="2" width="146">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">
			Erschienen am 29.08.2002
			</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Wahlkampf Reality 2002 – Teil 2 – Fünf Wochen bis zur Wahl</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wahlkampf-reality-2002-teil-2-fuenf-wochen-bis-zur-wahl-3071/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Aug 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Weiterführende Links:]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Weiterführende Links:<!--break--></p>
<ul class="noindent">
<li>
	<b><br />
	<a href="/tag.shtml">Wahlkampf-Reality vor Ort &#8211; Teil 1</a><br />
	</b>
	</li>
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	<b><br />
	<a href="/tag3.shtml">Wahlkampf-Reality vor Ort &#8211; Teil 3</a><br />
	</b>
	</li>
<li>
	<b><br />
	<a href="/tag4.shtml">Wahlkampf-Reality vor Ort &#8211; Teil 4</a><br />
	</b>
	</li>
<li>
	<b><br />
	<a href="/tag5.shtml">Wahlkampf-Reality vor Ort &#8211; Teil 5</a><br />
	</b>
	</li>
</ul>
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<table border="0" cellpadding="2" width="146">
<tbody>
<tr>
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<div class="tidy-2">
			Erschienen am 22.08.2002
			</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<!-- Content Ende --></p>
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			</item>
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		<title>Wahlkampf-Reality vor Ort &#8211; Teil 1</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wahlkampf-reality-vor-ort-teil-1-3076/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Aug 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Direktkandidat]]></category>
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					<description><![CDATA[In 299 bundesweiten Wahlkreisen wird gewählt. In einer wöchentlichen Kolumne heftet sich politik-digital.de für die verbleibende Zeit bis zur Bundestagswahl an die Fersen eines jungen Direktkandidaten im Wahlkreis 7: Berichte und Eindrücke sowie Banales bis Kurioses des Stimmenfangs im Wahlkampf vor Ort.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In 299 bundesweiten Wahlkreisen wird gewählt. In einer wöchentlichen Kolumne heftet sich politik-digital.de für die verbleibende Zeit bis zur Bundestagswahl an die Fersen eines jungen Direktkandidaten im Wahlkreis 7: Berichte und Eindrücke sowie Banales bis Kurioses des Stimmenfangs im Wahlkampf vor Ort.<!--break--></p>
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Es ist Wahlkampfsommer in deutschen Landen &#8211; so auch im schleswig-holsteinischen Landkreis Pinneberg, Wahlkreis 7 im Register des Bundeswahlleiters, nur wenige Autominuten von der Metropole Hamburg entfernt. Überregionale Bekanntheit genießt der Wahlkreis durch seine weltberühmten Rosen, die weltweit unerreichte Dichte an Baumschulen, den Wohnsitz von Blödelbarde Mike Krüger und schließlich die Zugehörigkeit der Insel Helgoland.
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Besonders bibelfest sind sie nicht, diese Norddeutschen an der Waterkant, sagt der Volksmund. Im Pinneberger Wahlkampf kämpfen jedoch David gegen Goliath: Junger frischer Kandidat gegen erfahrenen Bundestagsabgeordneten. Ein Szenario, das diesmal auf ungewöhnlich viele Wahlkreise im Vorfeld des 15. Deutschen Urnenganges zutrifft und die &quot;Wahlkampfsuppe&quot; nach Meinung der Wahlkampfmanager und Spin-Doctors erst so richtig schmackhaft macht.
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<img decoding="async" src="/images/oschroeder.jpg" alt="Ole Schröder" align="left" height="119" width="120" />Der Mann, der Kandidat, der Wahlkämpfer, den wir in den kommenden Wochen begleiten werden, heißt Schröder. Ja, genau wie der Bundeskanzler. Allerdings nicht Gerhard, sondern Ole, Dr. iur.. Die unfreiwillige Namensvetterschaft wird natürlich für den Wahlkampf genutzt:<br />
<a href="http://www.oleschroeder.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;Schröder &#8211; Der Neue für Berlin&quot;</a> prangt auf Plakaten, Kugelschreibern und Visitenkarten. Eben die kleinen Dinge zählen. Als Neuling und Kandidat der Opposition (CDU) kann eine witzige Präsentation der entscheidende Elfmeter sein, so hofft man im Wahlkampfteam des Kandidaten.
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<b>Wahlentscheidende Vorurteile<br />
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</b>Schröder ist 30 Jahre jung. Jugend kann ein Handicap im Wahlkampf sein, wenn es durch die Floskeln &quot;frisch von der Uni&quot; und &quot;ohne Berufserfahrung&quot; flankiert wird, lehrt die Praxis. Schröder ist Anwalt mit kurzzeitigem Einblick ins Berufsleben &#8211; der Wahlkampf hat ihn wieder aus dem Berufsalltag gerissen. &quot;Nicht noch ein Jurist&quot;, stöhnt der eine oder andere auch innerhalb der eigenen Partei. Der berühmte schlechte Ruf des Advokatenstandes. Solche mehr oder weniger wahlentscheidenden Vorurteile begegnen dem Kandidaten en masse auf dem Weg zur Gunst des Wählers &#8211; insbesondere beim jüngeren Publikum.
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Da ist der engagierte Friedenskämpfer, Schüler, Zwanzig Jahre, für den Politiker allesamt unmoralische korrupte Bonusmeilenverwerter sind. Die verbalen Anschläge auf die vermeintliche Charakterfestigkeit des Volksvertreters in spe tätigt der junge Mann im Ausklang einer Talkrunde mit Friedrich Merz. Bei Klaviermusik und Wasserspielen inmitten eines Einkaufszentrums schlendern auch scharenweise Jugendliche, die kurz den bundespolitischen Hochkaräter auf dem Podium begutachten. Dabei bleibt es jedoch und die junge Klientel strotzt unbekümmert weiter zum Shopping. Moralische Defizite, Resignation, Politikfrust und Politikverdrossenheit klingen im Gespräch an. Die Fragen des Schülers sind eher Feststellungen und beackern ein weites Feld. Dann doch ein Fragezeichen: &quot;Warum ist der Özdemir zurückgetreten?&quot;, will der Friedensaktivist herausfordernd wissen. &quot;Die wahren Gründe kennt wohl nur Özdemir. Aber wahrscheinlich hatte er keine Lust mehr?&quot;, versucht der Kandidat den neutralen Mittelweg und landet hart. Falsche Antwort. Richtige Antwort: Profitgier und Angst vor weiteren miesen Enthüllungen &#8211; so wie sie eben sind, die Politiker. Das wollte sein Gesprächspartner hören. Nach einigen weiteren Minuten dampft der junge Mann in seinen kurzen Shorts und dem weißen T-Shirt ab, sichtlich unbefriedigt. Ole Schröder trägt dunklen Anzug und Krawatte. Schublade auf, Kandidat rein. Vorurteile sind nicht einfach auszuräumen.
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<p>
Schröder ist nicht merklich älter als die jungen Leute, deren Einkaufsbummel an der Polit-Talkrunde vorbeiführt. Und er sieht jünger aus, als sein Alter vermuten lässt. Vielleicht hätte der Polit-Kritiker anders geurteilt, wenn der Kandidat sein Skateboard unter dem Arm und die lockeren Klamotten getragen hätte. So wie auf den Fotos im Wahlprospekt. Als Privatperson Ole Schröder, nicht als Kandidat. Wenigstens der Jungen Union hatte der eloquente Schüler aber noch zugesagt, beim nächsten Stammtisch-Treffen zu erscheinen &#8211; zwecks Meinungsaustausch.
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<b>Aktion als Motivationsschub</b><br />
<br />
Die Kontaktausbeute des Kandidaten bei Jungwählern scheint gering. Doch über einen interessiert nachfragenden Studenten oder Schüler kann ein Wahlkämpfer schon froh sein. Der Kontakt zu Jugendlichen ist außer über die obligatorischen Jugendorganisationen der Parteien nicht einfach herzustellen. Doch auch deren Liste mit aktiven Mitstreitern ist parteiübergreifend äußerst kurz. Von Wahlkampfunterstützung durch politisch begeisterte Jugendliche, wie sie noch zu Zeiten der Wende möglich war, kann Schröder im Kreis Pinneberg heute nur noch träumen.
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<p>
Die Realität ist schmerzlich: Die Wahlkampfaktionen werden zum erheblichen Teil durch parteiexterne Freunde und Bekannte unterstützt. Als Motivationsschub zählt nicht die Politik, sondern immer mehr die Aktion. Die Werbetour mit den Smart-Cars durch die Gemeinden, das Verteilen von Ostereiern in Hasenkostümen und Kneipentouren mit Feiergefolge. Die unpolitische Gesellschaft und die vielfach meinungsneutralen Individuen einer unbekümmerten Spaßkultur &#8211; aktuell ich-AG genannt &#8211; verlangen besondere Methoden bei der Aktivierung von Unterstützern und Helfern. Diese Erfahrung geht quer durch die Parteien. Ein bisschen Guido Westerwelle ist nötig, um den Wähler, aber auch die eigenen Truppen zu motivieren. Auch im Wahlkreis Pinneberg.
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<b><br />
<a href="/tag2.shtml">Im nächsten Teil:</a><br />
</b> Wahlkampf im Web &#8211; Kommunikations- und Informationsportal oder nur obligatorisches Trendmittel? Wie sind Nutzung und Feedback der Wähler im Wahlkreis zu bewerten? Lesen Sie nächste Woche hier bei politik-digital.de, wie es weiter geht!
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<b>Weiterführende Links:</b>
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<ul class="noindent">
<li>
	<b><br />
	<a href="/tag2.shtml">Wahlkampf-Reality vor Ort &#8211; Teil 2</a><br />
	</b>
	</li>
<li>
	<b><br />
	<a href="/tag3.shtml">Wahlkampf-Reality vor Ort &#8211; Teil 3</a><br />
	</b>
	</li>
<li>
	<b><br />
	<a href="/tag4.shtml">Wahlkampf-Reality vor Ort &#8211; Teil 4</a><br />
	</b>
	</li>
<li>
	<b><br />
	<a href="/tag5.shtml">Wahlkampf-Reality vor Ort &#8211; Teil 5</a><br />
	</b>
	</li>
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<table border="0" cellpadding="2" width="146">
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<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">
			Erschienen am 15.08.2002
			</div>
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<!-- Content Ende --></p>
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