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	<title>Olympische Spiele 2008 &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Olympische Spiele 2008 &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (Kalenderwoche 51)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Torge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2008 01:40:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Europeana]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Olympische Spiele 2008]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[Chinesischer Bürgerrechtler wurde mit Sacharow-Preis ausgezeichnet, Google steht in Sachen Vertrauenswürdigkeit auf dem Abstellgleis, pikante US-Wahlkampfinfos versehentlich verkauft und obwohl der Datenschutz nun 25. Geburtstag feiert, verderben weitere Skandale die Partylaune. Die folgende Linkliste sammelt die interessantesten Meldungen dieser Woche.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Chinesischer Bürgerrechtler wurde mit Sacharow-Preis ausgezeichnet, Google steht in Sachen Vertrauenswürdigkeit auf dem Abstellgleis, pikante US-Wahlkampfinfos versehentlich verkauft und obwohl der Datenschutz nun 25. Geburtstag feiert, verderben weitere Skandale die Partylaune. Die folgende Linkliste sammelt die interessantesten Meldungen dieser Woche.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<a href="http://www.n-tv.de/1070066.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Chinesischer Bürgerrechtler geehrt</a>
</p>
<p>
Der Informatiker Hu Jia wurde vom Europäischen Parlament mit dem Sacharow-Preis für geistige Freiheit ausgezeichnet. Persönlich annehmen konnte er diese Ehrung jedoch nicht. Der Verfechter der Menschenrechte sitzt derzeit eine dreieinhalbjährige Haftstrafe wegen „angeblicher umstürzlerischer Umtriebe&quot; ab. Die 50 000 Euro Preisgeld will seine Frau, die ebenfalls nicht zur Preisverleihung nach Straßburg einreisen durfte, in eine Stiftung für die Familien inhaftierter Bürgerrechtler investieren.</p>
<p><a href="http://www.zdnet.de/news/security/0,39023046,39200397,00.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google büßt an Vertrauen ein</a>
</p>
<p>
Laut einer <a href="http://truste.org/about/press_release/12_15_08.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie von Truste</a> in Zusammenarbeit mit dem Ponemon Institute ist Google nicht mehr unter den ersten zwanzig vertrauenswürdigsten Unternehmen. Es mache sich nach Aussagen des Instituts „aufgrund seiner Größe und der Tatsache, dass es Suchdaten speichere, verdächtig&quot;. Freuen kann sich dagegen erstmals Facebook über Platz 15. </p>
<p><a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/458584" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Chinas hebt „olympisches Versprechen&quot; wieder auf</a>
</p>
<p>
Bereits seit Anfang Dezember werden Websites wie Youtube, Reporter ohne Grenzen und diverse Online-Ausgaben chinesischer Tageszeitungen wieder gesperrt. Diese wurden zu den Olympischen Spielen auf öffentlichen Druck hin von der Regierung freigegeben. Alle Hoffnungen auf einen Schritt in Richtung mehr Medienfreiheit in China sind somit zerstört.
</p>
<p>
<a href="http://www.netzwelt.de/news/79164-kommentar-us-industrie-gibt-nachhilfe-beim.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Europa bekommt US-Nachhilfe in Datenschutz</a>
</p>
<p>
Ein fünfköpfiges Team soll künftig die Datenschutzrichtlinien der sogenannten Richtlinie 95/46 kontrollieren. Das von der Europäischen Union ernannte Gremium besteht aus vier Beratern der US-Industrie und einem aus der EU, namentlich Jacob Kohlstamm. Dieser wird somit vermutlich als einziger „ernsthaft im Auftrag der EU und den Bürgern argumentieren&quot;. Datenschützer sind skeptisch.</p>
<p><a href="http://www.europeana.eu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Europeana startet neuen Versuch</a>
</p>
<p>
Die Online-Bibliothek Europeana soll in Kürze ihren Neustart erleben. Nach einem kompletten Systemabsturz musste der erste Versuch im November für gescheitert erklärt werden. 20 Millionen Klicks pro Stunde überlasteten den Server. Nun wurde die Kapazität vervierfacht und soll dem Besucheransturm auf die rund drei Millionen kostenlos zugänglichen Daten künftig standhalten.</p>
<p><a href="http://www.pewinternet.org/pdfs/PIP_FutureInternet3.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Experten spekulieren über Zukunftsszenarien des Internets</a>
</p>
<p>
Das Pew Internet and American Life Project veröffentlichte kürzlich die dritte Studie zu Zukunftsvisionen über das Internet. Rund eintausend Experten wurden Szenarien vorgelegt, wie das Internet im Jahre 2020 genutzt werden könnte. 77 Prozent sind überzeugt, dass das Handy zum wichtigsten Kommunikationsmittel für das Internet wird.
</p>
<p>
<a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/26/0,3672,7489658,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der Datenschutz hat Geburtstag</a>
</p>
<p>
Vor nunmehr 25 Jahren nahm der Datenschutz mit dem Volkszählungsurteil seinen Anfang. Viele Höhen und Tiefen begleiten von daher die weitere Entwicklung. Bundesdatenschutzbeauftragter Peter Schaar berichtet im Interview mit heute.de von den bisherigen Fortschritten sowie über seine Sorgen zur nächsten großen geplanten Datenerfassung im Jahre 2011.</p>
<p><a href="http://www.netzwelt.de/news/79168-datenschutz-patzer-blackberry-mit-wahlkampf-daten.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wer bietet mehr&#8230; pikante Wahlkampfinfos?</a>
</p>
<p>
Nach dem Ende des US-Wahlkampfes verkaufte ein amerikanisches Wahlkampfbüro die nicht mehr gebrauchten technischen Geräte, um einen Teil der Ausgaben wieder auszugleichen. Die Käufer konnten sich freuen. Auf einigen Blackberrys waren zahlreiche ungelöschte E-Mails, „überwältigende&quot; Informationen zum Team rund um John McCain und Sarah Palin sowie etliche Telefonnummern von Wahlkampfhelfern, Politikern und Journalisten.</p>
<p><a href="http://www.zdnet.de/news/security/0,39023046,39200397,00.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (Kalenderwoche 32)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kalenderwoche-32-3985/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Torge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Aug 2008 13:32:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Spiele 2008]]></category>
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					<description><![CDATA[Frankfurter Amtsgericht stärkt Meinungsfreiheit in Blogs, Olympia-Athleten dürfen bloggen, 42 Millionen Pakistaner unterstützen Anti-Terrorismus-Kampagne und Bundesdatenschutzbeauftragter Peter Schaar fordert Meldepflicht bei Datenmissbrauch: Diese und weitere Themen in der aktuellen Linkliste.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Frankfurter Amtsgericht stärkt Meinungsfreiheit in Blogs, Olympia-Athleten dürfen bloggen, 42 Millionen Pakistaner unterstützen Anti-Terrorismus-Kampagne und Bundesdatenschutzbeauftragter Peter Schaar fordert Meldepflicht bei Datenmissbrauch: Diese und weitere Themen in der aktuellen Linkliste.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/226/305195/text/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Internet macht doch nicht dumm</a><br />
Das Pendant zur <a href="http://www.theatlantic.com/doc/200807/google" target="_blank" rel="noopener noreferrer">These von<br />
Harvard-Professor Nicolas Carr</a>: Medienpsychologe Jo Groebel stellt<br />
sich auf die Seite des neuen Mediums. Im Interview mit der<br />
Süddeutschen erläutert er, warum das Internet<br />
leistungssteigernd wirkt und wie es soziale Beziehungen stärkt<br />
und fördert.
</p>
<p>
<a href="http://www.heise.de/newsticker/Gericht-staerkt-Meinungsfreiheit-von-Blogs--/meldung/113720/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gericht stärkt Meinungsfreiheit in<br />
Blogs</a><br />
In einem noch nicht rechtskräftigen<br />
<a href="http://www.kremer-legal.com/2008/07/25/ag-frankfurtmain-keine-vorab-zensur-bei-blogs-und-foren-volltext/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Urteil</a><br />
hat sich das Amtsgericht Frankfurt/Main für die<br />
Meinungsäußerungsfreiheit in Weblogs und Foren<br />
ausgesprochen und administrative Prüfungspflichten abgewiesen.
</p>
<p>
<a href="http://futurezone.orf.at/it/stories/297652/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Olympia bloggt</a><br />
Erstmals ist es den Athleten und<br />
Athletinnen erlaubt, ihre persönlichen Eindrücke „in<br />
Übereinstimmung mit dem olympischen Geist&quot; in einem Blog<br />
niederzuschreiben. Trotz zugestandener Meinungsfreiheit gelten<br />
allerdings strenge Richtlinien, deren Missachtung die Sportler die<br />
Akkreditierung kosten kann.
</p>
<p>
<a href="http://www.publications.parliament.uk/pa/cm200708/cmselect/cmcumeds/353/35302.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Britisches Unterhaus will<br />
nutzergenerierte Online-Inhalte<br />
kontrollieren</a><br />
Mitglieder<br />
des britischen Unterhaus-Kulturauschusses fordern eine Kontrolle von<br />
Inhalten, welche die Nutzer selbst ins Netz einstellen. Ein &quot;Rat<br />
für die Sicherheit von Kindern im Internet&quot; soll besonders<br />
die jungen User vor ungeeigneten Inhalten bewahren.</p>
<p><a href="http://www.yehhumnaheen.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
42<br />
Millionen Pakistaner gegen Terrorismus</a><br />
Im<br />
Juni 2008 startete die pakistanische Yeh Hum Naheen Stiftung eine<br />
Anti-Terrorismus-Kampagne. Herzstück ist eine Petition, mit der<br />
sich das pakistanische Volk gegen Terrorismus aussprechen kann. Bis<br />
jetzt haben über 42 Millionen Menschen die Petition<br />
unterzeichnet &#8211; mehr, als an den letzten pakistanischen Wahlen<br />
teilgenommen haben. Stimmen die Zahlen, wäre dies Weltrekord.
</p>
<p>
<a href="http://www.focus.de/digital/internet/google/internet-google-gruender-in-der-datenfalle_aid_322353.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wer anderen eine Grube gräbt&#8230;</a><br />
Die Google-Anwendungen „Street View&quot;<br />
und „Google Earth&quot; sind Bürgerrechtlern schon lange ein Dorn<br />
im Auge. Dass diese Informationsquellen die Kriminalität fördern<br />
und die Privatsphäre stören, wollten sie auch<br />
Google-Gründer Larry Page verdeutlichen. Sie nutzten die Tools um<br />
beispielsweise Pages Autokennzeichen und seinen gewohnten Arbeitsweg zu<br />
ermitteln, Informationen die auch möglichen Entführern die<br />
Arbeit erleichtern würden, so die Argumente der Bürgerrechtler. Google zeigt sich unbeeindruckt.
</p>
<p>
<a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/0807/tagesthema/0076/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Datenschützer fordert Meldepflicht</a><br />
Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter<br />
Schaar besteht auf einer Meldepflicht bei Datendiebstahl. Die Zahl der Internetkriminalität geht steil aufwärts. Phishing und Datenklau machten 2007 20 Prozent aller Delikte aus. Schaar fordert nun die Warnung betroffener Kunden, wenn ein Unternehmen Opfer einer Straftat geworden ist.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>InfoMonitor April 2008: Anti-China-Proteste und Missbrauchsfall Amstetten waren Topthemen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/infomonitor-april-2008-anti-china-proteste-und-missbrauchsfall-amstetten-waren-topthemen-4089/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[InfoMonitor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 May 2008 09:02:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlkampf 08]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[NATO]]></category>
		<category><![CDATA[Erwin Huber]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Papst]]></category>
		<category><![CDATA[Peer Steinbrück]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Spiele 2008]]></category>
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					<description><![CDATA[Die anti-chinesischen Proteste während des weltweiten Olympia-Fackellaufs und der Missbrauchsfall im österreichischen Amstetten führen im April die Liste der Topthemen in den wichtigsten deutschen Nachrichtensendungen an. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die anti-chinesischen Proteste während des weltweiten Olympia-Fackellaufs und der Missbrauchsfall im österreichischen Amstetten führen im April die Liste der Topthemen in den wichtigsten deutschen Nachrichtensendungen an. <!--break--></p>
<p>
Die vier Hauptnachrichtensendungen von ARD, ZDF, RTL und SAT.1 berichteten zusammen 71 Minuten lang über den Olympia-Fackellauf, der Amstettener Fall brachte es auf 59 Minuten. Die Krise auf den weltweiten Finanzmärkten kam mit 38 Minuten auf Platz 3, gefolgt von der Affäre um deutsche Polizeiausbilder in Libyen (30 Minuten), dem Papst-Besuch in den USA (29 Minuten) und der Debatte über die Privatisierung der Deutschen Bahn (26 Minuten). Weitere Themen unter den Top-10 waren der Machtkampf in Simbabwe, der Tarifkonflikt bei der Deutschen Post, der NATO-Gipfel in Bukarest und der China/Tibet-Konflikt. Erhoben wurden diese Daten im Rahmen des regelmäßig durchgeführten InfoMonitors des Instituts für empirische Medienforschung IFEM, Köln.
</p>
<p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/04_top-10_themen_tv_hauptnachrichten.jpg" height="270" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.4.-30.4.2008<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1<br />
News. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de  </i>
</p>
<p>
Während bei „Tagesschau“ und „heute“ die Anti-China-Proteste den ersten Platz in der Topthemenliste einnahmen, war dies bei „RTL aktuell“ und „SAT.1 News“ der Missbrauchsfall von Amstetten. Bei „heute“ erreichte das letztere Thema Rang 4, in der „Tagesschau“ rangierte es nicht unter den ersten 20. Drei Politikthemen, die bei ARD und ZDF jeweils unter den Top-10 des Monats lagen, spielten bei RTL und SAT.1 kaum eine Rolle: die Bahn-Privatisierung, der Machtkampf in Simbabwe und der China/Tibet-Konflikt. Auf der anderen Seite machten „RTL aktuell“ und „SAT.1 News“ einen Fall von Piraterie vor der somalischen Küste zum Top-10-Thema, über den in „heute“ nur geringfügig und in der „Tagesschau“ gar nicht berichtet wurde.
</p>
<p>
Ein Schwerpunkt der beiden Nachrichtenmagazine von ARD und ZDF waren im April unter anderem die Vorwahlen in den USA, die bei „Tagesthemen“ und „heute journal“ jeweils Rang 4 belegten. Das „heute-journal“ beschäftigte sich außerdem intensiver mit der Affäre um deutsche Polizeiausbilder in Libyen (Rang 5), während die „Tagesthemen“ häufiger als die anderen Nachrichtensendungen über die Affäre im Zusammenhang mit der Bespitzelung von Journalisten durch den BND berichtete.
</p>
<p>
<b>CDU mit meisten Politikerauftritten, Merkel einsam an der Spitze</b>
</p>
<p>
Nach zwei Monaten, in denen die SPD &#8211; vor allem wegen parteiinterner Debatten &#8211; die meisten Politikerauftritte in den Fernsehnachrichten verzeichnen konnte, liegt im April 2008 wieder die CDU vorn. Insgesamt 418 Auftritte von CDU-Politikern wurden registriert gegenüber 385 der SPD. Die CSU nimmt Rang 3 mit 115 Auftritten ein, dicht dahinter die Grünen mit 101 Auftritten. FDP und Linke folgen mit einigem Abstand bei 32 bzw. 20 Auftritten.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/04_parteienpr_tv_nachrichten.jpg" height="320" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.4.-30.4.2008<br />
Insgesamt 1074 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder mit O-Ton)<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1 News; Tagesthemen; heute-journal. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de   </i>
</p>
<p>
Am häufigsten präsent war erneut Bundeskanzlerin Angela Merkel mit 123 Auftritten, davon 46 mit O-Ton. Ungewöhnlich groß ist dieses Mal der Abstand zum Zweitplatzierten, Kurt Beck, der 40 Auftritte erzielte (18 mit O-Ton). Es folgen Peer Steinbrück (36, davon 17 mit O-Ton) und Erwin Huber (30, davon 23 mit O-Ton). Einziger Vertreter der Bundestagsopposition unter den Top-20 ist in diesem Monat Hans-Christian Ströbele von den Grünen (14, davon 11 mit O-Ton).
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/04_top-20_politiker_nachrichten.jpg" height="460" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.4.-30.4.2008<br />
Insgesamt 1074 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder mit O-Ton)<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1 News; Tagesthemen; heute-journal. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de   </i>
</p>
<p>
<b>Themenstruktur: Unterschiedliche Trends bei RTL und SAT.1?</b>
</p>
<p>
Im März war ein gegenüber den Vormonaten erhöhter Politikanteil bei den „SAT.1 News“ aufgefallen. Im April ist dieser Anteil wieder etwas zurückgegangen, liegt aber mit 24 Prozent (entspricht 3 Minuten pro Ausgabe) immer noch deutlich über der 20-Prozent-Marke. Diesen Wert erreichte der Politikanteil bei „RTL aktuell“ schon lange nicht mehr, im April lag er mit 13 Prozent (3 Minuten) noch einmal unter dem bereits niedrigen Wert des Vormonats. Ein genauerer Blick auf die Themenverteilung im April zeigt, dass die „SAT.1 News“ &#8211; bei einer erheblich kürzeren Sendungsdauer &#8211; über die Themenbereiche Politik BRD, Politik international, Wirtschaft sowie Gesellschaft/Justiz in etwa so lange berichten wie „RTL aktuell“. Dagegen berichtete RTL in diesem Monat doppelt so viel über Kriminalitätsthemen und viermal so viel über Human Interest/Buntes wie SAT.1.
</p>
<p>
Bei ARD und ZDF weisen „Tagesschau“ mit 47 Prozent (7 Minuten) und „heute“ mit 36 Prozent (7 Minuten) im April nahezu unveränderte Politikanteile auf. „Tagesthemen“ und „heute-journal“ berichteten mit 36 Prozent (9 Minuten) bzw. 37 Prozent (10 Minuten) deutlich weniger über Politik als im Vormonat. Dafür waren dieses Mal die Wirtschaftsthemen erheblich stärker vertreten: „Tagesthemen“ 17 Prozent (4 Minuten) und „heute journal“ 18 Prozent (5 Minuten). Dies ist unter anderem auch auf die globale Finanzkrise zurückzuführen.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/04_themenstruktur_tv_nachrichten_prozent_0.jpg" height="404" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.4.-30.4.2008<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1<br />
News; Tagesthemen; heute-journal. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de </i>
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/NEU_04_themenstruktur_tv_nachrichten_minuten.jpg" alt="04 Themenstruktur TV-Nachrichten (in Minuten)" height="421" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.4.-30.4.2008<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1<br />
News; Tagesthemen; heute-journal. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de  </i></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>InfoMonitor März 2008: SPD-Streit über Verhältnis zur Linkspartei dominierend</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/infomonitor-maerz-2008-spd-streit-ueber-verhaeltnis-zur-linkspartei-dominierend-4085/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[InfoMonitor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 11:55:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Spiele 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Die Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Ypsilanti]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Frank-Walter Steinmeier]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Irak]]></category>
		<category><![CDATA[Tibet]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Auseinandersetzungen innerhalb der SPD über ihr Verhältnis zur Partei Die Linke stehen an der Spitze der Topthemen der deutschen Fernsehnachrichten des Monats März, wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, meldet. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Auseinandersetzungen innerhalb der SPD über ihr Verhältnis zur Partei Die Linke stehen an der Spitze der Topthemen der deutschen Fernsehnachrichten des Monats März, wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, meldet. <!--break--></p>
<p>
Demnach berichteten die Hauptnachrichtensendungen von ARD, ZDF, RTL und SAT.1 insgesamt 101 Minuten über dieses Thema. Mit 89 Minuten Berichterstattung folgte der Tibet-Konflikt auf Platz 2, vor dem Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst mit 61 Minuten und dem Thema Ostern (inkl. Ostermärsche) mit 45 Minuten. Außerdem finden sich unter den Top-10 des Monats März: Kämpfe im Irak/Fünf Jahre Irak-Krieg, Olympische Spiele in Peking/Olympiaboykott, Frühjahrsstürme in Europa, Krise des Finanzmarktes, Präsidentenwahl in Russland sowie der Wintereinbruch mit Verkehrschaos.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/03_top-10_themen_tv_hauptnachrichten.jpg" height="270" width="468" /><i><br />
Untersuchungszeitraum: 1.3.-31.3.2008<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1<br />
News. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
Das SPD-Thema war bei allen untersuchten Nachrichtensendungen das Spitzenthema, außer bei der „Tagesschau“, die über den Tibet-Konflikt noch intensiver berichtete. Bei den „SAT.1 News“ nahmen die Frühjahrsstürme den zweiten Rang in ihrer Topthemenliste ein, bei den anderen Nachrichtensendungen war dieses Thema nicht so prominent platziert. Dafür rangierten bei SAT.1 sowohl das Irak-Thema als auch Olympia/Olympiaboykott deutlich niedriger als bei der Konkurrenz von ARD, ZDF und RTL. Sowohl bei RTL als auch bei SAT.1 war die Krise der Finanzmärkte kein Top-10-Thema. RTL gewichtete dagegen den Tod einer Frau durch einen von einer Autobahnbrücke geworfenen Holzklotz auf Platz 6. Bei keiner anderen Nachrichtensendung kam dieses Thema in die Top-10.
</p>
<p>
Beide Nachrichtenmagazine von ARD und ZDF beschäftigten sich im März intensiv mit dem seit nunmehr fünf Jahre andauernden Krieg im Irak. Bei den „Tagesthemen“ erreichte das Thema Rang 4 und beim „heute-journal“ Rang 3. In den Nachrichtenmagazinen wurde auch anderen Themen ein relevanter Anteil der Sendezeit eingeräumt, so etwa dem Aus für den Transrapid in Bayern und den Vorwahlen in den USA.
</p>
<p>
<b>SPD im März mit doppelt so vielen Auftritten wie CDU</b>
</p>
<p>
Die bereits im Februar geführte intensive Debatte innerhalb der SPD über eine Zusammenarbeit mit der Partei Die Linke setzte sich auch im März fort und bescherte den Sozialdemokraten eine außergewöhnliche Präsenz ihrer Politiker in den Fernsehnachrichten. Mit 545 Auftritten war die SPD mehr als doppelt so häufig vertreten wie die CDU (262). An dritter Stelle platzierte sich die CSU mit 93 Auftritten vor den Grünen (69), der FDP (36) und der Linken (24).
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/03_parteienpr_tv_nachrichten.jpg" height="320" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.3.-31.3.2008<br />
Insgesamt 1044 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder mit O-Ton)<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1 News; Tagesthemen; heute-journal. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de </i>
</p>
<p>
Der SPD-Vorsitzende Kurt Beck setzte sich an die Spitze der am häufigsten in den Nachrichten aufgetretenen Politiker (81, davon 17 mit O-Ton). Es folgen Bundeskanzlerin Angela Merkel (71, davon 32 mit O-Ton) und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (66, davon 26 mit O-Ton). Wie im Vormonat erreichte die hessische SPD-Vorsitzende Andrea Ypsilanti auch in diesem Monat Rang 4 mit insgesamt 58 Auftritten. Davon waren allein 35 Auftritte mit O-Ton &#8211; die höchste Zahl aller Politiker im März. Auch wenn die Linke Anlass für öffentliche Debatte boten, ihre eigene Präsenz in den Nachrichten wurde hierdurch nicht befördert: Keiner ihrer Politiker erreichte dieses Mal einen Platz unter den Top-20.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/03_top-20_politiker_nachrichten.jpg" height="440" width="468" /> <br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.3.-31.3.2008<br />
Insgesamt 1044 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder mit O-Ton)<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1 News; Tagesthemen; heute-journal. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de   </i>
</p>
<p>
<b>Themenstruktur: SAT.1 erhöht Politikanteil</b>
</p>
<p>
Seit dem 17. März 2008 strahlt SAT.1 seine Nachrichtensendung „SAT.1 News“ an Werktagen um 20 Uhr aus, zur traditionellen Sendezeit der ARD-„Tagesschau“. Im März erreichten die „SAT.1 News“ mit 29 Prozent einen um 6 Prozentpunkte größeren Politikanteil als im Vormonat. Gleichzeitig stieg die Länge der Politikberichterstattung von durchschnittlich 3 auf 4 Minuten pro Ausgabe. Inwieweit die Verlegung der „SAT.1 News“ auch eine veränderte Gewichtung der Themenbereiche anzeigt, muss sich in den kommenden Monaten erweisen. Bei RTL scheint sich dagegen die Politikberichterstattung &#8211; weitgehend unabhängig von der politischen Nachrichtenlage &#8211; auf einem quantitativ niedrigen Niveau einzupendeln. Zum wiederholten Mal blieb der Anteil politischer Themen bei „RTL aktuell“ unter 20 Prozent (im März: 17 Prozent, 4 Minuten).
</p>
<p>
Bei ARD und ZDF zeigen sich im März stabile Themenstrukturen. Die „Tagesschau“ wies einen Politikanteil von 47 Prozent (7 Minuten) auf, bei „heute“ betrug er 35 Prozent (7 Minuten). „Tagesthemen“ und „heute-journal“ kamen auf 40 bzw. 47 Prozent, jeweils entsprechend 10 Minuten pro Ausgabe.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/03_themenstruktur_tv_nachrichten_prozent_0.jpg" height="404" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.3.-31.3.2008<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1<br />
News; Tagesthemen, heute-journal. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de</i><br />
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/03_themenstruktur_tv_nachrichten_minuten.jpg" height="420" width="468" /><i><br />
Untersuchungszeitraum: 1.3.-31.3.2008<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1<br />
News; Tagesthemen, heute-journal. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de</i></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Chinesen lassen sich Kritik nicht diktieren</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/uncategorized/chinesen-lassen-sich-kritik-nicht-diktieren-3319/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alina Barenz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Aug 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Spiele 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Internetzensur]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Damm]]></category>
		<category><![CDATA[Peking]]></category>
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					<description><![CDATA[Peking sammelt seine Kräfte für die Olympischen Sommerspiele im August 2008. Amnesty International und die Reporter ohne Grenzen verstärken derweil ihre Kritik an der chinesischen Internetpolitik. Im Interview erklärt der Sinologe Jens Damm, wie die Chinesen zur staatlichen Internetzensur stehen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Peking sammelt seine Kräfte für die Olympischen Sommerspiele im August 2008. Amnesty International und die Reporter ohne Grenzen verstärken derweil ihre Kritik an der chinesischen Internetpolitik. Im Interview erklärt der Sinologe Jens Damm, wie die Chinesen zur staatlichen Internetzensur stehen.<!--break--></p>
<p>
<b>politik-digital.de: Im August 2008 werden die Olympischen<br />
Spiele zum ersten Mal in China ausgetragen. Welchen Eindruck möchte<br />
die Volksrepublik der Welt von sich geben, wenn sie zum internationalen<br />
Schauplatz wird? </b>
</p>
<p>
Jens Damm: China möchte sich als modernes, weltoffenes, Land<br />
präsentieren. Dabei kann es sich der Unterstützung der<br />
Bevölkerung für die Olympiade sicher sein, denn diese<br />
sieht die Spiele im eigenen Land grundsätzlich positiv.
</p>
<p>
<b>Welche Bedeutung haben die Spiele in Peking für die<br />
Chinesen? </b>
</p>
<p>
In China wird mit den chinesischen Spielen auch die nationalistische<br />
Komponente, dass China nun „zur Welt&quot; gehört, wahrgenommen.<br />
„Ru shi&quot; – in die Welt eintreten, ist ein Begriff,<br />
der immer wieder im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen zu<br />
vernehmen war. In einem größeren historischen Zusammenhang<br />
bedeutet dies, dass nach den Erniedrigungen Chinas in den Opiumkriegen,<br />
dem Bürgerkrieg und den Zeiten der Kulturrevolution, China<br />
heute wieder seinen „ihm eigentlich zugehörigen Platz&quot;<br />
in der Weltgemeinschaft eingenommen hat.
</p>
<p>
<b>Welche Maßnahmen hat China in Vorbereitung der Olympischen<br />
Spiele getroffen was den Zugang zum Internet angeht und die Inhalte,<br />
die dort publiziert werden?</b>
</p>
<p>
Der Zugang zum Internet soll prinzipiell ausgebaut werden. Hierzu<br />
gehören groß angelegte Infrastrukturprojekte wie die<br />
Verlegung von Glasfaserleitungen bis weit in den chinesischen Westen<br />
und Breitband (DSL) –Anschlüsse in neuen Siedlungen der<br />
Großstädte. Andererseits werden Internetcafés<br />
aktiv gegängelt und wechselnde, oft recht scharfe gesetzliche<br />
Vorgaben wie eine allgemeine Registrierung von Nutzern, setzt die<br />
Kommunistische Partei vehement durch. Wir müssen davon ausgehen,<br />
dass sie das chinesische Internet in den Wochen der Olympischen<br />
Spiele extrem strikt kontrolliert.
</p>
<div align="center">
<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/edemocracy/wissensgesellschaft/images/Beijing_Internetcafe_flickr388x.jpg" alt="chinesisches Internetcafe " align="middle" border="0" height="291" width="388" /></a><i></i>
</div>
<div align="center">
<i>Chinesisches<br />
Internetcafé in Beijing. (photo: Kai Hendry, CC-Lizenz)</i>
</div>
<p>
<b>Wie funktioniert die chinesische Kontrolle des Internets?</b>
</p>
<p>
Politische Inhalte werden durch eine spezielle chinesische „Internet-Polizei&quot;<br />
landesweit und auf Provinzebene, aber auch durch die Dienstanbieter<br />
selbst kontrolliert. Sie durchforsten unter anderem E-Mails und<br />
Blogs systematisch nach „Sperrwörtern&quot;. Direkte<br />
Kritik an der Kommunistischen Partei ist in keinem Medium erlaubt.<br />
Gegebenenfalls werden Webseiten landesweit gesperrt, wobei insbesondere<br />
taiwanesische Seiten betroffen sind.
</p>
<p>
<b>Welche Wege finden Chinesen, trotz der staatlichen Zensur<br />
Kritik an gesellschaftlichen Problemen im Internet zu äußern?<br />
</b>
</p>
<p>
Protestler nutzen häufig Chats und Foren, sowie insbesondere<br />
auch Handy-Nachrichten zur Mobilmachung der Bevölkerung. Kritik<br />
an gesellschaftlichen und politischen Missständen wie Umweltverschmutzung<br />
und Korruption wird in China inzwischen massiv geäußert<br />
&#8211; wenn auch nur fallweise. Ein Beispiel sind die Proteste gegen<br />
den Bau einer großen Chemieanlage in Xiamen vor einigen Wochen.<br />
Jedoch ist das Vertrauen der Bevölkerung in die derzeitige<br />
Regierung nach wie vor relativ hoch, sodass sich Kritik gegen einzelne<br />
Probleme und nicht generell gegen die Führung oder die allgemeine<br />
politische Linie des Landes richtet. Die chinesischen Internetnutzer<br />
kritisieren beispielsweise massiv die Einführung einer namentlichen<br />
Zwangsregistrierung für Chats und Foren, die Verhaftung so<br />
genannter Cyber-Dissidenten [Personen, die das Internet nutzen,<br />
um Kritik an der Kommunistischen Partei und der chinesischen Gesellschaftsordnung<br />
zu üben, Anm. d. Red.] und – fallweise – Korruption,<br />
Umweltverschmutzung, mangelndes Durchgreifen der Polizei gegen Straftäter<br />
und mangelhafte Sicherheit an Schulen.
</p>
<p>
<b>Gibt es Unterschiede zwischen inländischer und ausländischer<br />
Kritik? </b>
</p>
<p>
Die Wahrnehmung des chinesischen Internets im Westen und in der<br />
Volksrepublik China ist äußerst unterschiedlich. Der<br />
Westen stellt Zensurmaßnahmen in den Vordergrund, insbesondere<br />
das Blockieren von Webseiten und einzelnen Berichten über Verhaftungen<br />
von Cyber-Dissidenten. Westliche Kritik konzentriert sich dabei<br />
auf Webseiten, die pro-Falungong und pro taiwanesische Unabhängigkeit<br />
werben [Falungong ist eine chinesische, spirituell-religiöse<br />
Gruppe, die aufgrund ihrer kritischen Haltung zur Gesellschaftsordnung<br />
der VR China offiziell verboten ist. Sie hat Millionen Anhänger<br />
in allen Teilen der chinesischen Gesellschaft, Anm. d. Red.]. <br />
Der chinesische Diskurs hingegen betont die Möglichkeiten des<br />
Internets für den weiteren Fortschritt der bisher äußerst<br />
erfolgreichen Reform- und Öffnungspolitik. Das Internet bietet<br />
vor allem Chancen für Geschäfte (e-commerce), Bildung<br />
und Erziehung (e-learning) und für Good Governance (e-governance),<br />
zum Beispiel Korruptionsbekämpfung und den Aufbau eines Rechtsstaates.<br />
Außerdem könnte das Internet einen Beitrag zur Überwindung<br />
des ökonomischen Gefälles zwischen Stadt und Land, Küste<br />
und Binnenregionen leisten.
</p>
<p>
<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></p>
<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/edemocracy/wissensgesellschaft/images/Beijing2008_flickr200x.jpg" alt="Banner Beijing 2008" border="0" height="363" width="200" />
</div>
<p></a>
</p>
<div align="center">
<i>Banner der Olympischen Sommerspiele 2008</i>
</div>
<div align="center">
<i><br />
(photo: Stuck in Customs, CC-Lizenz)</i><br />
<i></i>
</div>
<p>
<i><br />
</i><br />
<b>Weshalb wird die Zensur auf chinesischen Blogs nicht gleichermaßen<br />
thematisiert?</b>
</p>
<p>
Zum einen, weil das Phänomen staatlicher Zensur ja allgemein<br />
bekannt und Kritik an der Kommunistischen Partei verboten ist. Zum<br />
anderen herrscht in Bezug auf die „westlichen Lieblingsthemen&quot;<br />
wie die Tibet- und die Taiwanfrage in China ein nationalistischer<br />
Konsens, der zumeist auch von so genannten Dissidenten geteilt wird:<br />
Tibet und Taiwan werden als untrennbarer Teil des chinesischen Mutterlandes<br />
verstanden.<br />
Die Meinung bekannter Blogger wie <a href="http://lydon.yculblog.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wang<br />
Xiaofeng</a>, <a href="http://milkpig.yculblog.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Yuan<br />
Lei </a>oder <a href="http://home.wangjianshuo.com/cn" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wang<br />
Jianshuo</a> zur Zensurfrage ist zwiespältig: Zum einen teilen<br />
sie die Kritik an einer zu starken Einschränkung der Internetnutzung,<br />
sind aber von den westlichen Versuchen, das chinesische Internet<br />
zu „befreien&quot;, wenig begeistert und sehen hierin eine<br />
mehr oder weniger „koloniale&quot; Einstellung des Westens.<br />
Weiterhin kann man davon ausgehen, dass eine große Mehrheit<br />
der chinesischen Internetnutzer Zensur im Bereich von Pornographie,<br />
aber sicherlich auch Falungong, für richtig und notwendig erachtet,<br />
um die erreichte gesellschaftliche Stabilität und das wirtschaftliche<br />
Wachstum aufrecht zu erhalten. Stabilität und die Angst vor<br />
dem &quot;Chaos&quot;, in China kollektiv mit der Kulturrevolution<br />
verbunden [einer radikalen politischen Kampagne von Mao Zedong zur<br />
wirtschaftlichen und politischen Modernisierung Chinas, die bürgerkriegsähnliche<br />
Zustände auslöste (1966-1976), Anm.d. Red.], ist sicher<br />
eines der wesentlichen bindenden Elemente in der chinesischen Gesellschaft.
</p>
<p><b>Wie viele Internetnutzer gibt es in China?</b></p>
<p>
Im Januar 2007 waren es 137 Millionen, also rund 10 Prozent der<br />
Bevölkerung der Volksrepublik China. Im Juni 2007 stieg die<br />
Zahl auf 162 Millionen an. Die Zahl der chinesischen Internetnutzer<br />
hat innerhalb eines Jahrzehnts in einem unvorstellbaren Maße<br />
zugenommen. 1997 waren es bei der Umfrage von <a href="http://www.cnnic.cn/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CCNIC</a>,<br />
dem China Internet Network Information Center, gerade einmal einige<br />
wenige Hunderttausende, die sich mit einem einfachen Modem in den<br />
großen Städten einwählten. Heute haben zudem 300<br />
Millionen Chinesen ein Mobiltelefon, mit dem sie online gehen können.
</p>
<p>
<br />
<i>Jens Damm ist Sinologe und wissenschaftlicher Assistent am Ostasiatischen<br />
Seminar der Freien Universität Berlin.</i></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Kampagne „Peking 2008“ der Organisation Reporter ohne Grenzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alina Barenz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2007 12:47:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Reporter ohne Grenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Spiele 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Menschenrechtsorganisation <a target="_blank" href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/" rel="noopener noreferrer">Reporter ohne Grenzen</a> hat am 28. Juni eine <a target="_blank" href="http://www.rsf.org/rubrique.php3?id_rubrique=174" rel="noopener noreferrer">Kampagne</a> zur Verbesserung der Menschenrechtslage in China gestartet. Anlass ist die <a target="_blank" href="http://www.olympic.org/uk/news/events/119_session/election_uk.asp" rel="noopener noreferrer">Sitzung</a> des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) vom 4. bis 7. Juli in Guatemala.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Menschenrechtsorganisation <a target="_blank" href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/" rel="noopener noreferrer">Reporter ohne Grenzen</a> hat am 28. Juni eine <a target="_blank" href="http://www.rsf.org/rubrique.php3?id_rubrique=174" rel="noopener noreferrer">Kampagne</a> zur Verbesserung der Menschenrechtslage in China gestartet. Anlass ist die <a target="_blank" href="http://www.olympic.org/uk/news/events/119_session/election_uk.asp" rel="noopener noreferrer">Sitzung</a> des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) vom 4. bis 7. Juli in Guatemala.<!--break--> „Wir fordern den IOC-Präsidenten Jacques Rogge in einem <a target="_blank" href="http://www.rsf.org/article.php3?id_article=22738" rel="noopener noreferrer">offenen Brief</a> dazu auf, die Menschenrechtsverletzungen in China bei dieser Sitzung deutlich zu benennen und Änderungen zu fordern“, sagte die Pressesprecherin Katrin Evers gegenüber politik-digital.de. Dreizehn Monate vor der Austragung der Olympischen Sommerspiele in Peking beklagt die Organisation unter anderem das eingeschränkte Informations- und Medienrecht in der Volksrepublik. „2001 wurden Peking die Olympischen Spiele unter der Bedingung zugesagt, dass die chinesische Regierung die Menschenrechtslage im Land verbessert“, sagte Katrin Evers. Diese Bedingung sehe die Organisation nicht erfüllt.<br />
Konkret heißt es in dem Schreiben: „Überall in der Welt wächst die Besorgnis über die Austragung dieser Olympischen Spiele, die in Geiselhaft genommen werden von einer Regierung, die sich weigert, Meinungsfreiheit zu garantieren und die humanistischen Werte der Olympischen Spiele zu respektieren. [&#8230;] Herr Präsident, es ist nicht zu spät, die Verantwortlichen – zum Großteil hochrangige Politiker – dazu zu bewegen, politische Gefangene zu entlassen, repressive Gesetze zu ändern und Zensur zu beenden.“<br />
Zu weiteren Schritten der Organisation sagte Katrin Evers: „Sollte das IOC unseren Empfehlungen auf der Sitzung in Guatemala nicht nachkommen, werden wir versuchen, unsere Strategie für die nächsten dreizehn Monate aufrecht zu erhalten und die Menschenrechtslage in China immer wieder anmahnen.“ Die Organisation verfolge jedoch nicht das Ziel, die Spiele in Peking zu boykottieren.<br />
In <a target="_blank" href="http://www.rsf.org/article.php3?id_article=22673" rel="noopener noreferrer">neun Punkten</a> hat die Organisation zusammengefasst, welche Änderungen sie bis zum Beginn der Spiele im August 2008 von der chinesischen Regierung fordert. Darunter sind die Forderungen nach freiem Zugang zu Informationen, die Freilassung von inhaftierten Menschen, die ihr Recht auf Information wahrgenommen haben, sowie Bewegungsfreiheit für Journalisten und Menschenrechtsaktivisten.</p>
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