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	<title>Olympische Spiele &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Olympische Spiele &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Digitale Presseschau 30/2012</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schumacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jul 2012 14:15:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Netzaktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Association]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Defense League]]></category>
		<category><![CDATA[Konrad Weber]]></category>
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					<description><![CDATA[Soziale Netzwerke können die Welt verändern. Das trifft nicht nur auf die Olympischen Spiele von London zu, sondern auch auf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Soziale Netzwerke können die Welt verändern. Das trifft nicht nur auf die Olympischen Spiele von London zu, sondern auch auf die Informationsbeschaffung von Journalisten. Zwei neue Kämpfer für ein freies Netz gibt es seit dieser Woche mit der &#8220;Internet Association&#8221; und der &#8220;Internet Defense League&#8221;. Ach ja, und Pixel gehören bald zu YouTube dazu, stellen wir uns darauf ein. Dies und mehr in der heutigen Ausgabe der digitalen Presseschau.</p>
<p>[youtube http://www.youtube.com/watch?v=P39-ldwnPic&amp;list=UUCjkK_Qk9BUytDlAzz0iCZw&amp;index=8&amp;feature=plcp;w=630&amp;h=340]</p>
<p>Heute Abend geht es los: Der Start der Olympischen Sommerspiele von London steht kurz bevor. In der Medienwelt gibt es kein anderes Thema mehr und auch politik-digital.de sieht sich gezwungen, dem Druck nachzugeben. Immerhin: Die 30. Olympischen Sommerspiele stehen zum ersten Mal ganz im Zeichen der sozialen Medien. Zum Beispiel werden weltweit bis zu 13.000 Tweets pro Sekunde während des Sportspektakels erwartet. Und selbst das größte Riesenrad Europas, das London Eye, wird zur Twitter-Wall der anderen Art.</p>
<p><strong><a title="Wie ARD, BBC und CNN Inhalte aus dem Social Web verifizieren" href="http://konradweber.ch/2012/07/25/ard-bbc-cnn-verifikation/">Wie ARD, BBC und CNN Inhalte aus dem Social Web verifizieren</a></strong></p>
<p>Ohne soziale Netzwerke hätte es vielleicht keinen arabischen Frühling geben. An dieser Aussage kann man zweifeln. Fakt ist jedoch, dass Blogs, YouTube, Twitter und Facebook entscheidenden Anteil am Sturz von Machthabern in der arabischen Welt hatten. Die dort veröffentlichten Informationen waren dabei nicht nur für Einheimische von Bedeutung, sondern auch für ausländische Journalisten. Wie verifiziert man aber Informationen dieser Art? Der Schweizer &#8220;Journalist 2.0&#8221; Konrad Weber hat auf seinem Blog herausgearbeitet, wie ARD, BBC und CNN mit Inhalten aus dem sozialen Netz umgehen.</p>
<p><strong><a title="Verfolgt und ausgespäht – für Wahlwerbung" href="http://blog.zeit.de/us-wahl/2012/07/25/verfolgt-und-ausgespaht-fur-wahlwerbung/">Verfolgt und ausgespäht – für Wahlwerbung</a></strong></p>
<p>Noch knapp drei Monate sind es bis zum großen Showdown ums Weiße Haus. Präsident Barack Obama und Herausforderer Mitt Romney liegen bisher noch Kopf an Kopf. Wie der Zeit-Blogger Patrick Beuth in dieser Woche berichtete, setzen die US-Wahlkämpfer mehr denn je auf das Internet. Vergleichbar mit Unternehmen benutzen sie dafür Nutzer-Tracking sowie Statistik- und Datensammlungen, um möglichst zielgerichtet die Wählerschaft zu erreichen. &#8220;Verschenktes Geld&#8221; wie Beuth schreibt, denn eine neue Studie belege, dass personalisierte Online-Anzeigen bei den meisten US-Amerikanern ohne Wirkung bleiben.</p>
<p><strong><a title="Eine machtvolle Lobby entsteht" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/the-internet-association-eine-machtvolle-lobby-entsteht-11833278.html">Eine machtvolle Lobby entsteht</a></strong></p>
<p>Lobbyverbände gibt es viele. Ein Novum ist allerdings die am Mittwoch neu gegründete &#8220;Internet Association&#8221;, der die größten Internetgiganten wie Google, Facebook, Amazon und Ebay angehören werden. Wie der FAZ-Medienredakteur Michael Hanfeld aufzeigt, treten die Initiatoren für ein &#8220;offenes, innovatives und freies Internet&#8221; ein. Wir sind gespannt auf die &#8220;vereinte Stimme der Internetwirtschaft&#8221;.</p>
<p><strong><a title="Die Liga der Netzaktivisten" href="http://www.zeit.de/digital/internet/2012-07/internet-defense-league-aktivisten">Die Liga der Netzaktivisten</a></strong></p>
<p>Neben der neuen Lobbygruppe der Internetunternehmen will sich in Zukunft auch die &#8220;Internet Defense League&#8221; auf ihre Art für ein freies Netz einsetzen und den Kampf dafür vereinfachen. Eike Kühl, Autor und Blogger bei Zeit Online, beschreibt, wie Unterstützer der neuen Liga auf die erfolgreichen Proteste gegen die US-Gesetzesentwürfe SOPA und PIPA setzen und auf aktuelle Pläne, Vorhaben und Proteste hinweisen. Namhafte Unterstützer wie die Open Source-Softwarebetreiber WordPress und Mozilla und Bürgerrechtsorganisation wie die Electronic Frontier Foundation (EFF) wollen zusätzlichen Druck auf die Politik ausüben. &#8220;Das ist nötig&#8221;, kommentierte Kühl dieses Vorhaben.</p>
<p><strong><a title="Anonyme Aktivisten" href="http://taz.de/Youtube-bietet-Gesichts-Verpixelung/!97625/">Anonyme Aktivisten</a></strong></p>
<p>Das Videoportal YouTube wird als Nachrichtenlieferant immer wichtiger. Aus diesem Grund soll es künftig eine Funktion geben, die Gesichter unkenntlich machen kann. Das berichtete die taz in dieser Woche. Die YouTube-Managerin Amanda Conway erklärte, dass sich dank dieser &#8220;visuellen Anonymität&#8221; künftig auch solche Menschen mitteilen können, die dies bislang nicht wagten.</p>
<p><strong><a title="Relevanz ist machbar, Herr Nachbar" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/erfahrungsbericht-eines-wikipedia-autors-relevanz-ist-machbar-herr-nachbar-11829668.html">Relevanz ist machbar, Herr Nachbar</a></strong></p>
<p>Wikipedia gehört längst zu unserem Alltag. Wie der Fall Guttenberg bestätigt, benutzten zahlreiche Journalisten Wikipedia zur schnellen Vornamen-Recherche. Es gibt aber auch Journalisten, die selbst Wikipedia-Autoren sind, wie Jürgen Oetting in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung darstellt. Sein „Hobby“ setze ihm keine Grenzen, sei es bei seinem Interesse an Kriminologie oder an unbekannten Soziologen des vergangenen Jahrhunderts. Sein Wissen teilt er gerne, und die Nutzer profitieren.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>InfoMonitor August 2008: Olympia und Kaukasus-Krieg waren Topthemen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/infomonitor-august-2008-olympia-und-kaukasus-krieg-waren-topthemen-4093/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[InfoMonitor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 12:18:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Peking]]></category>
		<category><![CDATA[Die Linke]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlkampf 08]]></category>
		<category><![CDATA[Frank-Walter Steinmeier]]></category>
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		<category><![CDATA[Wolfgang Clement]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Spiele]]></category>
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		<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Olympischen Spiele in Peking führen im August die Liste der Topthemen in den Fernsehnachrichten an. Insgesamt fast fünf Stunden (292 Minuten) berichteten „Tagesschau“, „heute“, „RTL aktuell“ und „Sat.1 Nachrichten“ über die sportlichen Aspekte der Spiele, wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, ermittelt hat.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Olympischen Spiele in Peking führen im August die Liste der Topthemen in den Fernsehnachrichten an. Insgesamt fast fünf Stunden (292 Minuten) berichteten „Tagesschau“, „heute“, „RTL aktuell“ und „Sat.1 Nachrichten“ über die sportlichen Aspekte der Spiele, wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, ermittelt hat.<br />
<!--break--> </p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Hinzu kommen 93 Minuten Berichterstattung über das Umfeld der Spiele in Peking. Dazwischen platzierte sich auf Rang 2 der Kaukasus-Krieg mit gut vier Stunden (246 Minuten). Weitere Themen der Top-10 waren der US-Wahlkampf (63 Minuten), die Debatte um das Verhältnis zwischen SPD und Linkspartei (43 Minuten), die Flugzeugabstürze in Madrid und Kirgisistan (42 Minuten) sowie der Mordfall Michelle (37 Minuten).
</p>
<p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/08_top-10_themen_tv_hauptnachrichten.jpg" height="270" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.8.-31.8.2008<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1<br />
Nachrichten. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de  </i>
</p>
<p>
Die Rangfolge der Themen war bei allen vier Hauptnachrichtensendungen relativ ähnlich. Die „Tagesschau“ berichtete deutlich mehr über den Kaukasus-Krieg als über Olympia, während es bei den anderen drei Sendungen umgekehrt war. „heute“ berichtete umfangreicher als die anderen über den US-Wahlkampf. Bei „RTL aktuell“ und den „Sat.1 Nachrichten“ nahm der Mordfall Michelle Rang 4 bzw. 5 ein, spielte dagegen bei ARD und ZDF so gut wie keine Rolle.
</p>
<p>
Bei den Nachrichtenmagazinen „Tagesthemen“ und „heute-journal“ war der Kaukasus-Krieg mit Abstand das Top-Thema Nr. 1. Das „heute-journal“ berichtete außerdem am ausführlichsten über das Umfeld der Olympischen Spiele und die „Tagesthemen“ über den US-Wahlkampf.
</p>
<p>
<b><br />
SPD deutlich mehr Auftritte als CDU</b>
</p>
<p>
Erneut lag die SPD im August bei der Zahl der Auftritte ihrer Politiker vor der CDU: 364 mal waren SPD-Politiker in den Fernsehnachrichten präsent, die CDU kam auf 175 Auftritte. Hierzu dürfte auch beigetragen haben, dass mit der Diskussion über das Verhältnis zur Linkspartei und dem Ausschlussverfahren gegen Wolfgang Clement zwei SPD-Themen unter den Top-10-Themen platziert waren. Die Linke erreichte mit 38 Auftritten Rang 3, es folgten CSU (34), Grüne (26) und FDP (22).
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/08_parteienpr_tv_nachrichten.jpg" height="280" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.8.-31.8.2008<br />
Insgesamt 665 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder mit O-Ton)<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten; Tagesthemen; heute-journal. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de   </i>
</p>
<p>
Sechs der zehn am häufigsten in den Fernsehnachrichten präsenten deutschen Politiker stammten im August von der SPD. Kurt Beck und Frank-Walter Steinmeier liegen mit je 54 Auftritten auf Rang 2 bzw. 3, Wolfgang Clement erreichte 39 Auftritte. Angeführt wird die Top-20-Liste weiterhin von Bundeskanzlerin Angela Merkel (66 Auftritte). Darüber hinaus waren mit Andrea Ypsilanti und Roland Koch die Hauptakteure der hessischen Landespolitik an vorderer Stelle vertreten, ebenso wie Harald Ringstorff und Erwin Sellering, der amtierende und der designierte Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/08_top-20_politiker_nachrichten.jpg" height="490" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.8.-31.8.2008<br />
Insgesamt 665 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder mit O-Ton)<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten; Tagesthemen; heute-journal. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de   </i>
</p>
<p>
<b><br />
Olympia sorgt für erhöhten Sportanteil in den Nachrichten</b>
</p>
<p>
Das Topthema Olympia wirkte sich im August auch auf die Verteilung der Themenbereiche in den Fernsehnachrichten aus. Alle sechs beobachteten Sendungen hatten einen erhöhten Sportanteil. Bei „RTL aktuell“ lag Sport mit 22 Prozent (entspricht 5 Minuten pro Ausgabe) sogar vor der Politik mit 18 Prozent (4 Minuten). Auch bei „heute“ erreichte der Sportanteil 20 Prozent (4 Minuten). Bei den anderen Sendungen lag Sport zwischen 12 und 16 Prozent. Außer der Politik mussten dafür bei allen Sendungen auch andere Themenbereiche Sendeanteile abgeben. Unverändert blieb allerdings, dass die Politik bei ARD und ZDF mit deutlichem Abstand wichtigste Themenkategorie in der Nachrichtenberichterstattung ist.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/NEU_08_themenstruktur_tv_nachrichten_prozent.jpg" alt="Themenstruktur in TV-Nachrichten (in Prozent)" height="403" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.8.-31.8.2008<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1<br />
Nachrichten; Tagesthemen; heute-journal. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de </i>
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/NEU_08_themenstruktur_tv_nachrichten_minuten.jpg" alt="Themenstruktur in TV-Nachrichten (in Minuten)" height="420" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.8.-31.8.2008<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1<br />
Nachrichten; Tagesthemen; heute-journal. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de</i></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>&#8220;Die Spiele an China abzugeben war ein Fehler&#8221;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/die-spiele-an-china-abzugeben-war-ein-fehler-3874/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 19:21:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Chinawatchblog]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Hölzl]]></category>
		<category><![CDATA[Chat_tag]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Blogsprechstunde]]></category>
		<category><![CDATA[Tibet]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Mittwoch, 30.4.08, war Thomas Hölzl vom <a href="http://www.chinawatchblog.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Chinawatchblog</a> zu Gast in der Blogsprechstunde von politik-digital.de und den Blogpiloten. Er sprach über den Tibetkonflikt, die Berichterstattung des Westens über China und einen möglichen Boykott der Olympischen Spiele.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch, 30.4.08, war Thomas Hölzl vom <a href="http://www.chinawatchblog.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Chinawatchblog</a> zu Gast in der Blogsprechstunde von politik-digital.de und den Blogpiloten. Er sprach über den Tibetkonflikt, die Berichterstattung des Westens über China und einen möglichen Boykott der Olympischen Spiele.<!--break--> </p>
<p>
<b>Moderator</b>: Hallo und herzlich willkommen in der Blogsprechstunde, dem Chat von politik-digital.de und den Blogpiloten. Heute ist Thomas Hölzl, Blogger beim Chinawatchblog, unser Gast.<br />
Ab 19:00 Uhr geht es los, Ihre Fragen können Sie gerne auch jetzt schon stellen.<br />
So, bei uns ist es jetzt 19:00 Uhr. Kurze Frage an unseren Gast: Können wir starten?
</p>
<p><b></b></p>
<p>
<b>Thomas Hölzl</b>: Ja, ich bin bereit.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/thoelzl300x.jpg" alt="Thomas Hölzl" title="Thomas Hölzl" height="233" width="185" />
</div>
<div style="text-align: center">
<i>Thomas Hölzl,</i>
</div>
<div style="text-align: center">
<i><a href="http://www.chinawatchblog.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Chinawatchblog.de</a> </i>
</div>
<p></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Moderator</b>: Hier kommt die erste Frage:
</p>
<p>
<b>Tron</b>: Sollen deutsche Sportler die Spiele boykottieren?
</p>
<p>
<b>Thomas Hölzl</b>: Das muss jeder Sportler für sich selbst entscheiden. Für sinnvoll halte ich es kaum, da für den verzichtenden Sportler ein anderer nachrückt. Dann lieber vor Ort aktiv werden.
</p>
<p>
<b>Moderator</b>: Passend dazu:
</p>
<p>
<b>Thorsten</b>: Käme ein Boykott der Olympischen Spiele nicht einer Isolation Chinas UND Tibets gleich und damit alle Chancen auf eine positive Entwicklung vertan?
</p>
<p>
<b>Thomas Hölzl</b>: Es gibt viel Für und Wider. Die Lage der Tibeter wird durch einen Boykott sicherlich nicht verbessert. Die chinesische Regierung würde die Schuld natürlich wieder in Richtung Tibet schieben und auf ihrer Haltung beharren, was die Lage nicht einfacher macht.
</p>
<p>
<b>Sammy</b>: Wie könnte man denn vor Ort aktiv werden?
</p>
<p>
<b>Thomas Hölzl</b>: Es gibt bereits einige Aktionen, beispielsweise das Freundschaftsband oder 9fingersfortibet. Da die Sportler aber während der Wettkämpfe nicht politisch aktiv sein dürfen, bedarf es der Phantasie der Athleten
</p>
<p>
<b>Moderator</b>: Unsere Nutzer konnten schon im Vorfeld Fragen stellen und bewerten. Diese Frage wurde am besten bewertet:
</p>
<p>
<b>leona</b>: Sollten Sport und Politik nicht insofern voneinander getrennt werden, dass man da von einem Boykott des Sportgeistes wegen Abstand nimmt?
</p>
<p>
<b>Thomas Hölzl</b>: In meinen Augen war es ein Fehler, die Spiele überhaupt an China zu geben. Es mag mir nicht eingehen, warum man die Chinesen schon damit belohnt hat, bevor überhaupt etwas geschehen ist. Zu hoffen, dass sich dauerhaft etwas ändern wird, dürfte ein wenig naiv sein. Ich fürchte, wenn Olympia vorbei ist, wird wahrscheinlich das Rad zurückgedreht und die Verbesserungen, die es bis jetzt in China gibt (und die gibt es wirklich) sind Vergangenheit. Die Sache mit dem Boykott ist ein zweischneidiges Schwert. Es gibt viel Für und Wider. Ein Boykott ist aber wohl nicht wahrscheinlich und so sollten die Sportler Protestaktionen starten, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu bewerkstelligen sind und die Reporter müssen kritisch und mit offenen Augen berichten.
</p>
<p>
<b>Naar</b>: Wie kann China sich vor den Augen der Welt vielleicht rehabilitieren?
</p>
<p>
<b>Thomas Hölzl</b>: Da kommt es darauf an, bei wem in der Welt. Will man in der westlichen Welt rehabilitiert werden, gibt es bestimmte Regeln, die unser zivilisiertes Zusammenleben eben ausmachen. Da passen Unterdrückung, Ausbeutung, Umweltzerstörung und Technologieklau eben nicht ins Bild. Gerade heute habe ich erst wieder eine dpa-Meldung gelesen, nach der die Körper exekutierter Menschen ans Ausland verkauft wurde. Solange sich da nicht grundlegend etwas ändert, wird das schwer.
</p>
<p>
<b>Frauke</b>: Sind die Olympischen Spiele dieses Jahr nicht eine Farce, schon bevor sie begonnen haben?
</p>
<p>
<b>Thomas Hölzl</b>: Man muss zwei Seiten unterscheiden: Politisch werden die Spiele von der chinesischen Führung zur Propaganda ausgeschlachtet werden, wo es nur geht. Da gilt es von den Sportlern gegenzusteuern.<br />
Zum anderen die sportliche Seite: China ist in der Vergangenheit schon mehrmals wegen Dopingvergehen aufgefallen. Mit den Spielen im eigenen Land hat man da natürlich noch einen &quot;Heimvorteil&quot;. Wenn ein Dopingkontrolleur ins Land kommt, wissen die Sportler schon vorher Bescheid und können entsprechend reagieren. Alles in allem werden es sicherlich keine so lockere und freudige Spiele wie vor vier Jahren. Trotzdem wird das chinesische Volk begeistert sein und für eine gute Stimmung an den Sportstätten sorgen.
</p>
<p>
<b>Haiko</b>: Bei uns wächst die Angst vor China als Weltmacht, wie stehst du dazu bzw. was ist deine Meinung dazu?
</p>
<p>
<b>Thomas Hölzl</b>: Keine Frage: China ist eine aufstrebende Weltmacht. Dazu hat sie Atomwaffen und eine Führung, die keine demokratischen Grundregeln kennt. Allerdings haben die Mächtigen erkannt, dass sie ohne Europa, Russland und die USA nicht überleben können. Die UdSSR seinerzeit hat sich komplett vom Rest der Welt abgekapselt, das wird China nicht machen, zu eng sind die wirtschaftlichen Verflechtungen. Zu eng die Abhängigkeiten.
</p>
<p>
<b>Mario</b>: Verhält sich Deutschland korrekt gegenüber China?
</p>
<p>
<b>Thomas Hölzl</b>: Richtiges Verhalten &#8211; puh &#8211; es gibt wohl kein allgemeingültiges Rezept. Sieht man es aus dem Blick der Wirtschaft, sind wir zu kritisch. Aus Sicht der Menschenrechtler sind wir zu harmlos. Frau Merkel hält sich bisher vornehm zurück, kritisiert kaum, empfängt aber den Dalai Lama und provoziert die chinesische Führung damit umso mehr. Die chinesische Kultur unterscheidet sich grundlegend von unserer. Die Chinesen sind sehr leicht verschnupft und bei harter Kritik schalten sie eher auf stur. Gefragt wird also eher stille Diplomatie sein, nur fürchte ich, unsere Politiker gehen da mit zu wenig Elan an die Sache.
</p>
<p>
<b>Haiko</b>: Dürfen andere Nationen denn so einfach den Zeigefinger gegen China erheben? Interventionen sind ja quasi ausgeschlossen, wie können andere Länder vielleicht für mehr Demokratie und Menschenrechte in China sorgen?
</p>
<p>
<b>Thomas Hölzl</b>: Ja, sie müssen sogar. China will Handel mit uns treiben. Da können wir auch verlangen, dass sie sich an Grundregeln halten, die die Weltgemeinschaft vor vielen Jahren festgelegt hat.
</p>
<p>
<b>Moderator</b>: Kommen wir zur Berichterstattung über China und den Tibetkonflikt:
</p>
<p>
<b>Noog</b>: Die Tibeter haben sich ja nicht ganz unschuldig verhalten und wohl auch gewalttätig randaliert. Kommen Sie in den Medien zu gut weg?
</p>
<p>
<b>Thomas Hölzl</b>: Das Volk in Tibet wird seit Jahrzehnten unterdrückt. Der Dalai Lama predigt schon immer Gewaltverzicht. Irgendwann steht jedes Volk gegen seinen Unterdrücker auf.<br />
Trotzdem waren es nur vereinzelte, die gewalttätig wurden, wie viele es waren, wird man nie wirklich erfahren. Unsere Medien verurteilen aber meiner Meinung nach zu Recht das chinesische Militär, wenn auch die Berichterstattung ein wenig zu subjektiv wurde.
</p>
<p>
<b>Moderator</b>: Nachfrage dazu:
</p>
<p>
<b>Chan</b>: Hallo Thomas, ich bin selber Chinese in Deutschland und finde es schade, wie einseitig hier über mein Land berichtet wird. Wie siehst du das?
</p>
<p>
<b>Thomas Hölzl</b>: Die deutsche Presse polarisiert schon immer gerne. Auch seriöse Medien verfallen in den Boulevardstil, wenn es Quoten bringt. Gerade der Fackellauf in Paris mit der Gewalt gegen die Rollstuhlfahrerin hat gezeigt, dass auch gerne mal etwas ignoriert wird, wenn es gerade nicht in die Nachrichtenstimmung passt. Da wird gerne mal die Objektivität vergessen. Auch wir müssen uns da manchmal am Riemen reißen.
</p>
<p>
<b>Sullivan</b>: Durch die Nachrichten gewinnt man immer den Eindruck, China stünde kurz vor dem Kollaps (Rohstoffe, Überbevölkerung etc.). Wie siehst du das?
</p>
<p>
<b>Thomas Hölzl</b>: Der Überbevölkerung steuert man seit Jahren rigide entgegen und hat den gewünschten &quot;Erfolg&quot;. China treibt aber seit Jahren einen gewaltigen Raubbau an der Natur und an seinem Volk. Für den wirtschaftlichen Erfolg werden Flüsse hemmungslos mit Abwasser vergiftet und ganze Landstriche in Stauseen versenkt. Die Bauern werden einfach enteignet und wer protestiert, landet im Gefängnis. Irgendwann wird sich das rächen.
</p>
<p>
<b>Somoli</b>: Glaubst du an eine chinesische Volks-Revolution?
</p>
<p>
<b>Thomas Hölzl</b>: Nein, das Volk hat keine Möglichkeit, sich objektiv zu informieren.<br />
Ein organisierter Widerstand ist nicht möglich. Jeder Protest wird blutig nieder geschlagen.<br />
Ich glaube auch, das Massaker am Platz des himmlischen Frieden ist auch den Chinesen noch gut im Gedächtnis.
</p>
<p>
<b>Ogada</b>: Welche Rolle, glaubst du, spielen Blogs bei der Berichterstattung aus China/Tibet?
</p>
<p>
<b>Thomas Hölzl</b>: Blogs haben den großen Vorteil, dass sie frei sind. Klar beziehen wir unser Wissen auch aus den großen Medien, müssen uns aber nichts darum scheren, ob uns ein Chefredakteur einheizen könnte. Ich glaube auch, dass die Blogszene besser vernetzt ist und man so Infos kommen kann, die sonst vielleicht untergehen. Natürlich besteht eine Gefahr, dass wir Falschmeldungen aufsitzen, aber davor ist man bei der Süddeutschen auch nicht sicher, wie die Geschichte mit den Visa für Studenten gezeigt hat. Was wir aber auf jeden Fall machen, ist dass wir eine Diskussion anfachen.
</p>
<p>
<b>Markus</b>: Wie seid ihr auf die Idee eines Chinawatchblogs gekommen?
</p>
<p>
<b>Thomas Hölzl</b>: Die Idee hatte ich schon, als der Aufstand in Burma war. Die Tibetkrise war jetzt der Auslöser. Wenn man die Wirtschaftnachrichten hört, könnte man meinen, China sei ein Goldesel für die deutsche Wirtschaft. Vor ein paar Jahren gingen bei uns hier in Bayern viele Firmen nach Tschechien und in die Slowakei, weil man sonst ja nicht mehr hätte überleben können. Jetzt muss man nach China. Dass bereits schon wieder ein paar Firmen drüben aufgeben, weil sich das Engagement nicht rentiert hat, leist man kaum. Zusammen mit Olympia also genug Themen, um zu schreiben.
</p>
<p>
<b>Antje</b>: Ihr kommt ja im Blog ziemlich boykottmäßig rüber, glaubt Ihr nicht, dass so Aktionen wie das Freundschaftsband oder 9fingersfortibet mehr bringen?
</p>
<p>
<b>Thomas Hölzl</b>: Wir haben Tibet nur als Startschuss für das Blog genommen. Uns geht es nicht nur um Tibet, denn die Menschenrechte werden auch in allen anderen Landesteilen in fast jeder Beziehung verletzt. Es geht auch nicht darum, was mehr oder weniger bringt. Ausschlaggebend ist die gemeinsame Solidarität. Ob sich das durch ein Bändchen oder durch eingeklappte Finger äußert, ist egal. Wichtig ist nur, dass es auf der ganzen Welt verstanden wird, worum es bei den Aktionen überhaupt geht.
</p>
<p>
<b>Sandra</b>: Kennst du gute, möglichst neutrale Quellen zu China? Also halbwegs objektive Berichterstattungs-Portale?
</p>
<p>
<b>Thomas Hölzl</b>: Mein Stammsender im Radio ist Bayern2. Die recherchieren sehr gut und haben gute Telefoninterviews. Von den großen Zeitungen kann ich die Neue Züricher Zeitung empfehlen. In deren Feed findet man fast täglich Meldungen, die sich in der Schreibweise doch ein wenig von Spiegel, Stern oder SZ unterscheiden. Die NZZ ist übrigens auch eine meiner ersten Quellen, wenn es um Afrika geht. Dazu dann noch Blogs nach Wahl, die Suchmaschinen geben da viel her.
</p>
<p>
<b>Moderator</b>: Unsere letzte Frage für heute:
</p>
<p>
<b>Faber</b>: Wie soll es nach den Olympischen Spielen mit dem Chinawatchblog weitergehen? Was plant ihr noch?
</p>
<p>
<b>Thomas Hölzl</b>: Wie gesagt, Tibet war nur der Tropfen, der das Fass zum Überlauf gebracht hat. Mir liegt gerade der Umweltschutz sehr am Herzen. Immer mehr gentechnisch veränderte Lebensmittel aus dem Land der Mitte kommen bei uns in den Handel. Dazu dann der Kapitalismus in Reinkultur, der unseren westlichen Wirtschaftbossen gerade recht kommt.<br />
Wie es leider so oft ist, muss hinter den wirtschaftlichen Beziehungen alles andere anstehen. Da muss es ein Umdenken geben und ich glaube, bis das so weit ist, müssen wir noch viele Beiträge schreiben. Um das Ganze auch nicht zu eintönig werden zu lassen, versuchen wir auch immer wieder, qualifizierte Gastschreiber zu bekommen, die ein wenig mehr Einblick in das Land haben.
</p>
<p>
<b>Moderator</b>: So, das waren 60 Minuten Blogsprechstunde. Vielen Dank an unsere Nutzer für die vielen Fragen. Und ganz besonderen Dank an unseren Gast Thomas Hölzl. Das Protokoll dieses Chats können Sie in Kürze auf den Seiten von politik-digital.de und bei den Blogpiloten nachlesen. Das letzte Wort für heute hat unser Gast:
</p>
<p>
<b>Thomas Hölzl</b>: Vielen Dank auch von mir, das war eine ganz neue Erfahrung und ich würde mich freuen, wenn ich viele Besucher von heute zukünftig auch auf unserer Seite begrüßen dürfte. Jeder darf bei uns kommentieren und im Gegensatz zu China wird bei uns nicht zensiert.
</p>
<p>
<b>Moderator</b>: Wir wünschen allen noch einen schönen Abend und sagen Auf Wiedersehen!</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Maulkorb für Olympioniken</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/econsumer-verbraucherschutz-olympia002-shtml-2831/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dknabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Aug 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
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					<description><![CDATA[Kein Pardon vom IOC: Tagebuch Verbot für Sportler. Während der Olympischen Spiele dürfen Athleten nicht im Internet veröffentlichen. Sonst droht die Abreise aus Athen. Von Daniel Knabe und Clemens Lerche.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kein Pardon vom IOC: Tagebuch Verbot für Sportler. Während der Olympischen Spiele dürfen Athleten nicht im Internet veröffentlichen. Sonst droht die Abreise aus Athen. Von Daniel Knabe und Clemens Lerche.<!--break-->
                            </p>
<p>Fans und Freunde der deutschen Medallienhoffnung im Rudern sind enttäuscht. Denn vom Frauen-Achter werden sie außer über die Massenmedien nichts mehr erfahren. &#8220;Aber ab Morgen werdet Ihr Euch über unsere sportlichen Tätigkeiten wohl aus anderen Quellen informieren müssen [&#8230;] denn wir dürfen während der Olympischen Spiele nichts veröffentlichen&#8221;, heißt es im Online-Tagebuch des<br />
                            <a href="http://www.frauenachter.de/unter_uns/olympia-special/Tagebuch.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Frauen-Achters</a>.</p>
<p>Während im Internet weltweit die sogenannten<br />
                            <img decoding="async" class="tidy-5" height="133" src="olympia002.jpg" width="191" align="right" alt="" /> Weblogs (Online-Journale in Tagebucheform) boomen, sind den Sportlern, ihren Sponsoren und selbst den offiziellen olympischen Medienpartnern diese Art der Berichterstattung verboten. Auch private Fotos dürfen die Athleten nicht veröffentlichen. Wer sich nicht an das Verbot hält, droht von den Spielen ausgeschlossen zu werden. Dementsprechend vorsichtig sind die Athleten und Schwimmerin<br />
                            <a href="http://www.hannah-stockbauer.de/content.php?seite=seiten/news_newsticker.php&amp;archiv=&amp;jahr=&amp;details=2032" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hannah Stockbauer</a> drückt in ihren &#8220;letzten Worten vor Athen&#8221; an ihre &#8220;lieben Daumendrücker&#8221; ihr Bedauern über das Schreib- verbot aus. Wie schon vor vier Jahren kann auch 2004<br />
                            <a href="http://www.franzi.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Franziska van Almsick</a> ihr Online-Tagebuch nicht weiterführen.</p>
<p>
                            <strong>Warnung vor den Detektiven</strong><br />
                            <br />Das IOC warnt die Sportler in einem achtseitigen Schreiben vor den Konsequenzen der illegalen Berichterstattung. Die Berliner Zeitung<br />
                            <a href="http://bz.berlin1.de/aktuell/sport/040710/franzi.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BZ</a> zitiert einen Handballspitzenfunktionar: &#8220;Es wurden sogar Internet-Detektive angeheuert, um Athleten zu überwachen&#8221;.</p>
<p>Die rechtliche Grundlage für den Maulkorb-Erlass liegt in der Regel 59 der<br />
                            <a href="http://multimedia.olympic.org/pdf/en_report_122.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">olympischen Charta (pdf)</a>: &#8220;Während der Dauer der Olympischen Spiele können Athleten, Trainer, Presse-Attachés oder andere akkreditierte Teilnehmer nicht als Journalist oder in einer mit den Medien verbundenen Funktion akkreditiert oder tätig werden.&#8221; Ist denn ein Sportler, der seine Eindrücke auf seiner privaten Homepage veröffentlicht, gleich ein Journalist?</p>
<p>&#8220;Die Regel wird besonders während der Spiele sehr aktiv und konsequent angewendet&#8221;, sagte der Pressesprecher des Nationalen Olympischen Komitees Deutschland Dr. Stefan Volknant gegenüber politik-digital.de.</p>
<p>Dies verwundert, da das Internationale Olympische Kommitee (IOC) kurz nach den letzten olympischen Spielen in Sydney die &#8220;Weltkonferenz zu Sport und Neuen Medien&#8221; veranstaltete und dort die wichtige Rolle des Internet beschwor. Doch scheinbar waren das nichts als schöne Worte. &#8220;Wir müssen uns an das halten, was das IOC vorgibt&#8221;, sagt Volknant.</p>
<p>
                            <strong>Die olympische Idee des Maulkorbs<br />
                            <br /></strong>Der Maulkorb-Erlass ist nicht neu. Schon zu den Olympischen Spielen 2000 in Sydney berichtete politik-digital.de. &#8220;Offiziell soll durch diese Rundum-Sperre verhindert werden, dass die Sportler im Netz Neuigkeiten über die anderen Athleten enthüllen. So viel Uneigennützigkeit seitens des IOC wirkt nicht besonders glaubwürdig&#8221;.</p>
<p>Denn nebenbei entsteht so ein Berichterstattungsmonopol der Medien. Die direkte Kommunikation mit Sportfans wird von den Funktionären nicht geduldet. Wo bleibt da die olympische Idee Coubertins, der mit den Spielen der Neuzeit die Demokratie stärken wollte?</p>
<p>Im IOC scheint diesbezüglich der olympische Gedanke verloren gegangen zu sein. So bleibt nur die Hoffnung auf Widerspruch in der Öffentlichkeit, damit 2008 in Peking die Sportler frei berichten können.</p>
<table cellpadding="2" width="145" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 12.08.2004</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                            <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Olympia im Netz</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/econsumer-verbraucherschutz-olympia001-shtml-2887/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[mfalbe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Aug 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
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					<description><![CDATA[Die olympischen Sommerspiele 2004 rücken näher und nicht nur in Athen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Auch im Netz sitzen verschiedene Angebote in den Startlöchern – vom NOK bis hin zu Weblogs.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die olympischen Sommerspiele 2004 rücken näher und nicht nur in Athen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Auch im Netz sitzen verschiedene Angebote in den Startlöchern – vom NOK bis hin zu Weblogs.<!--break-->
                            </p>
<p>Mit Riesenschritten naht das zweite Sportereignis des Sommers. Nachdem in Portugal die Griechen sich in den Mittelpunkt der Fußball-Europameisterschaften spielten, stehen sie jetzt als Gastgeber im Mittelpunkt: Die Olympischen Spiele 2004 (vom 13. bis 29. August 2004) sind durch die Europameisterfeierlichkeiten etwas in den Hintergrund gerückt. Aber langsam merkt es auch das Netz: Das olympische Feuer nähert sich Athen.</p>
<p>
                            <strong>Offizielles</strong><br />
                            <br />Den Fackellauf – als Erster in der Geschichte der Spiele über alle Kontinente– kann live im Internet verfolget werden. Neben anderen offiziellen Informationen – Kartenverkauf, Transporthinweise, Pressemeldungen – hat das Organisationskomitee der Spiele auf seiner Homepage eine täglich aktualisierte Übersicht zur aktuellen Station der Fackel (www.athens2004.com).</p>
<p>Die offizielle deutsche Anlausstelle für alles rund um Aktive und Funktionäre ist das Nationale Olympische Komitee (NOK): Auf der<br />
                            <a href="http://www.nok.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">NOK-Homepage</a> gibt es Nachrichten zur Olympia Mannschaft – die deutschen Olympioniken werden vom NOK nominiert – und was diese so braucht: die offizielle Einkleidung des Teams. Sehr nützlich ist die<br />
                            <a href="http://www.nok.de/links.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Linkliste</a> zu den Startseiten aller olympischen Sportverbände in Deutschland &#8211; von Badminton bis Volleyball. Informativ ist auch der Prämienschlüssel: Gold bringt 15.000 Euro, ein achter Platz 1500 Euro. Sonst ist die Seite aber recht bieder.</p>
<p>
                            <strong>Maulkorb für Netztagebücher von Sportlern</strong><br />
                            <br />Das Phänomen Weblogs in Deutschland ist gar nicht so neu. Schon zu den Olympischen Spielen 2000 in Sydney berichtete politik-digital.de von Tagebüchern im Netz. Nur den Namen &#8220;Weblog&#8221; gab es noch nicht. Damals gingen Franziska von Almsick oder Frank Busemann täglich online bzw. wollten es, durften es aber nicht: &#8220;Die Athleten dürfen zwar in den Zeitungen ihrer Heimatorte Tagebücher veröffentlichen; sobald diese ins Netz gestellt werden, geht allerdings die rote Fahne hoch, und der Sportler riskiert den Ausschluss von den Olympischen Spielen&#8221;, schrieb<br />
                            <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/tagebuch.shtml">Jonna Meyer-Spasche</a>. Auch in Athen 2004 gilt der<br />
                            <a href="http://www.politik-digital.de/econsumer/verbraucherschutz/olympia002.shtml">Maulkorb-Erlass</a>, berichtet Daniel Knabe bei politik-digital.</p>
<p>
                            <strong>Weblogs zu Olympia<br />
                            <br /></strong>Gleichgesinnte treffen sich zunehmend in und um Weblogs. Diese Form des Journalismus ist eine informative und unterhaltsame Ergänzung zu den Großportalen der Fernsehanstalten und anderer kommerzieller Anbieter. So auch zu Olympia, obgleich in Deutschland das themenspezifische Netz-Journal eher die Ausnahme ist. Das<br />
                            <a href="http://olympia.blogg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">olympia.blogg</a> bündelt den Austausch um Athen 2004. Während der Spiele soll zu jeder Disziplin ein Blogger schreiben. Bis dahin werden Neuigkeiten um Athen und die deutschen Olympioniken gesammelt und kommentiert.</p>
<p>Ähnlich in der Ausrichtung – jedoch mit einem besseren Namen: „<br />
                            <a href="http://leblogsportif.sportnation.at/antville/leblogsportif/topics/Olympia%27s%2Bcoming%2Bhome/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">le blog sportif</a>“ aus Österreich. Mit dem Charme des Wiener Schmähs werden nach dem Motto „das Medium ist die Message“ Medienberichte kommentiert. Aus dem selben Landstrich kommt das<br />
                            <a href="http://sportblog.kult.kurier.at/index.php?cat=Olympia%202004" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sportblog der Kurier-Redaktion</a>. Wem Österreicher-Blogs nicht international genug sind, für den gibt es<br />
                            <a href="http://www.livingroom.org.au/olympics" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.livingroom.org.au/olympics</a>. International-englisch &#8211; mit leicht australischem Einschlag &#8211; wird alles gesammelt, was dem Team unters Blog kommt. Dazu bietet das Weblog umfangreiche Statistiken zu den Disziplinen an. „News, informations, and results“, mit dem Ziel einer wahrhaft internationalen Perspektive, was herrlich mit der olympischen Idee korrespondiert.</p>
<p>Ein weiteres typisches Weblog ist das englisch-sprachige Online-Journal<br />
                            <a href="http://athens2004blog.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">athens2004blog</a>. Hier sollen nicht nur Nachrichten gesammelt werden, sondern vielmehr darf der Besucher seinen eigenen Senf dazuzugeben und seine Meinung zum Olympia-Rummel kund tun.</p>
<p>
                            <strong>Zwei Augen im Netz<br />
                            <br /></strong>Übertragen werden die Spiele im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Entsprechend sind ard.de und zdf.de vorbereitet. Die ARD hat eine eigene Internetadresse eingerichtet. Unter<br />
                            <a href="http://www.olympia.ard.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.olympia.ard.de</a> gibt es alles das, was nicht mehr ins Fernsehen passt. Dazu nutzt die Seite natürlich auch die Ressourcen der Landesrundfunkanstalten, z.B. die „<br />
                            <a href="http://olympia.ard.de/magazin/-/id=32892/nid=32892/did=30556/11lx904/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nix verstehen in Athen</a>“ Comedy des Südwestfunks.</p>
<p>Unter<br />
                            <a href="http://www.olympia.zdf.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.olympia.zdf.de</a> verbirgt sich das ZDF-Portal zu den Spielen, sehr farbenfreudig und noch mit Live-Countdown für die Zeit bis zum Start. Neben Meldungen und Hintergrundgeschichten werfen die Verantwortlichen einen Blick auf die Geschichte der Spiele: Die Rückkehr nach Athen. Das ZDF setzt neben Informationen auf Unterhaltung rund um die Spiele: Chats und Foren, Online-Abstimmungen zu den deutschen Medaillenhoffnungen wie „Franzi“, „Boulevard Athen“ bis hin zu Reisetipps.</p>
<p>
                            <a href="http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,k-4367,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spiegel Online</a> hat sich mehr dem investigativen Journalismus verschrieben. Noch dominieren kritische Meldungen aus dem Vorfeld der Spiele: Doping, Streikandrohungen oder Stromausfälle. Zunehmend kommen Berichte über das Olympische Dorf und die deutschen Athleten dazu.</p>
<p>
                            <strong>Die vermeintliche Top-Adresse<br />
                            <br /></strong>Eine seltsame Mischung von Fan-Magazin und kommerzieller Nachrichten-Verbreitung ist<br />
                            <a href="http://www.olympia.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.olympia.de</a>. Zwar ist es ein Beweis dafür, daß nichts so schön ist wie eine treffende Internetadresse. Aber ansonsten ist das Gemeinschaftsprojekt des Verlages edition.de und des Olympia Fanclubs e.V., dass zu den Spielen die fünfte Ausgabe der Sportseite herausgibt, mehr Produktwerbung in eigener Sache.</p>
<table cellpadding="2" width="145" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 11.08.2004</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                    <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Die digitale Siegerehrung</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/gold-fur-deutschland/die_digitale_siegerehrung-873/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[aherrmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 1969 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gold für Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Sydney]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/die_digitale_siegerehrung-873/</guid>

					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">
<b>Die 27. Olympischen Spiele laufen derzeit nicht nur &#34;down under&#34; auf Hochtouren, auch im World Wide Web wird heiß um
Medaillen gekämpft. politk-digital hat sich eine Vielzahl von Internetseiten zur Olympiade angeschaut und verteilt nun
seine eigenen Medaillen in verschiedenen Kategorien.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Die 27. Olympischen Spiele laufen derzeit nicht nur &quot;down under&quot; auf Hochtouren, auch im World Wide Web wird heiß um<br />
Medaillen gekämpft. politk-digital hat sich eine Vielzahl von Internetseiten zur Olympiade angeschaut und verteilt nun<br />
seine eigenen Medaillen in verschiedenen Kategorien.</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Teilnehmer konnten sich durch einen guten Gesamteindruck, Informationen zum Sport und Australien, ein gelungenes<br />
Layout sowie alle weiteren außergewöhnlichen Aspekte und Ideen für das Siegerpotest qualifizieren.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die offizielle Website der Olympischen Spiele wird <a href="http://www.politik-digital/netzpolitik/netzkultur/sydney.shtml" target="_new" rel="noopener noreferrer">hier</a> auf<br />
ihr Medaillenpotential getestet.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>1. Medaillen für die deutsche Seiten</b><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><i>Goldmedaille:</i> Mit dem Ersten sieht man besser. Sieger im innerdeutschen Kampf ist mit klarem Vorsprung die<br />
<a href="http://www.ndr.de/sydney2000/" target="_new" rel="noopener noreferrer">ARD</a>. Neben dem ZDF, 3sat und Eurosport für die olympischen<br />
Fernsehbilder in Deutschland verantwortlich, wird das Erste Deutsche Fernsehen seiner Favoritenstellung gerecht.<br />
Den User empfängt ein warmes, farbenfrohes und trotz allem noch übersichtliches Layout. So nutzt er gerne er die zahlreichen<br />
Informationsangebote. Er surft die obligatorischen Australieninfos ab und genießt besonders die aktuellen Sportergebnisse<br />
und Nachrichten aus Sydney. Dass dabei der Schwerpunkt auf den deutschen Athleten liegt, ist nicht verwunderlich. So<br />
bietet die Website kurze Portraits zu jedem deutschen Olympia-Starter an und darüber hinaus zu besonders bekannten<br />
Sportlern wie Doppelolympiasieger Jens Fiedler sogar Videosequenzen. Ein recht ausführlicher Rückblick auf die vergangenen<br />
Olympiaden seit 1896, ein Forum und ein Chat-Raum mit deutschen Sportlern fallen ebenfalls positiv ins Gewicht. Angemessen<br />
wird das ARD-Team vorgestellt, immerhin lauschen wir gut zwei Wochen lang und das mindestens zehn Stunden täglich seinen<br />
Sportweisheiten. Dass der User erfahren kann, welche Sportart er wann in der ARD verfolgen kann, ist selbstverständlich.<br />
Auf dem Weg zu olympischem Gold zeigt sich die ARD auch kinderfreundlich. Mit Hilfe von MAUStralien und der<br />
Dschungelolympiade kommen auch die jüngsten Surfer voll auf ihre Kosten.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><i>Silbermedaille:</i> Den zweiten Rang eroberte sich überraschend ein Außenseiter, die Homepage <a href="http://www.blind-olympics.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">www.blind-olympics.de</a><br />
der SpeyerNet AG. Damit soll der Einsatz für sehbehinderte und blinde Sportfans gewürdigt werden. Durch eine Sprachausgabe<br />
und taktile Braillezeilen (Blindenschrift) können auch diese benachteiligten Menschen im Internet surfen. Die Seite<br />
bietet Informationen zu Australien, die aktuellen Topnews und speziell Nachrichten zum deutschen Team.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><i>Bronzemedaille:</i> Mit knappem Vorsprung vor einem breiten Verfolgerfeld konnte sich <a href="http://sydney2000.eurosport.com/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Eurosport</a><br />
gerade noch so auf das Siegertreppchen retten. Besonders sportinteressierte User kommen hier voll auf ihre Kosten, auf<br />
allgemeine Informationen zu Australien wird hingegen verzichtet. Eurosport spielt seine internationale Erfahrung aus und<br />
bietet gleich sechs Sprachen zur Auswahl an. Weiterhin gibt es Interviews mit internationalen Top-Athleten und speziell<br />
für Deutschland die wichtigsten Neuigkeiten.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Auf den Plätzen folgen zahlreiche Mitkonkurrenten. Angeführt wird das Mittelfeld vom Nationalen Olympischen Komitee (<a href="http://www.nok.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">NOK</a>),<br />
das neben ausführlichen Informationen zum deutschen Team auch sportpolitische Aspekte in den Vordergrund stellt. Außerdem<br />
kann die tägliche NOK-Pressekonferenz im Deutschen Haus per live-streaming verfolgt werden. Ebenfalls recht gut platziert<br />
ist die Seite <a href="http://www.sydney-live.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">www.sydney-live.de</a>, die  umfangreich berichtet.<br />
Allerdings sind die kleinen Online-Spiele auf der Homepage ziemlich sinn- und witzlos.<br />
Ansonsten bieten die Seiten <a href="http://www.olympia.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">www.olympia.de</a>, <a href="http://www.olympiade.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">www.olympiade.de</a>,<br />
<a href="http://www.olympiade-news.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">www.olympiade-news.de</a> und <a href="http://www.sport.de/spart/oly/2000/" target="_new" rel="noopener noreferrer">sport.de</a><br />
allesamt nichts Neues. Enttäuschend ist der Olympiaauftritt des <a href="http://www.zdf.de/events/olympia/" target="_new" rel="noopener noreferrer">ZDF</a>,<br />
das neben seinem  Sendepartner ARD beträchtlich abfällt. Schlusslichter im Teilnehmerfeld sind <a href="http://www.sydney2000.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">www.sydney2000.de</a><br />
und <a href="http://www.beckerarno.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">www.beckerarno.de</a>.<br />
Einen Sonderpreis verdient sich allerdings noch die <a href="http://www.olympiasydney.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Net Media Lt.</a>,<br />
die durch eine geschickte URL-Wahl den Sportfreak auf seine Unfall-KFZ-Seite lockt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>2. Medaillen für Australische Seiten:</b><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Als ausrichtendes Land der Sommerspiele muss natürlich ein besonderes Augenmerk auf die australischen Seiten gerichtet<br />
werden. Der digitale Wettkampf &quot;down under&quot; wird dabei auf einem insgesamt höheren Niveau als in Deutschland geführt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><i>Goldmedaille:</i> Der Sieger in Australien heißt <a href="http://www.boxingkangaroo.com.au/" target="_new" rel="noopener noreferrer">The Boxing Kangaroo</a>,<br />
Australiens ultimative Sportfanseite. Neben einem sehr schönen Layout<br />
und vielen interessanten Sportnachrichten, die sich selbstredend vor<br />
allem auf einheimische Athleten beziehen, bekommt diese absolut<br />
sehenswerte Seite durch das &quot;Village Life&quot; einen persönlichen Touch.<br />
Dort gelangen Details aus dem Olympischen Dorf an die Öffentlichkeit.<br />
So erfährt der User beispielsweise von der hinreißenden Romanze des<br />
australischen Basketballspielers Julian Jones mit der Schwimmerin<br />
Petria Thomas. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><i>Silbermedaille:</i> Knapp geschlagen geben muss sich <a href="http://www.olympics.smh.com.au/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Fairfax Interactive Network</a>.<br />
Die Seite bietet ausführliche Berichte und setzt stark auf Audio-, Video- und Photoeinsatz. Insgesamt ist die Seite zwar<br />
ausgesprochen sportspezifisch, nichts desto trotz aber hochinteressant. Ein vernünftiges Layout und eine recht einfache<br />
Steuerung bestätigen den verdienten zweiten Platz.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><i>Bronzemedaille:</i> Den bronzen Rang erklimmt mit dem offiziellen <a href="http://www.gamesinfo.com.au/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Spectator-Guide</a><br />
eine Seite, auf welcher der Sport eindeutig zweitrangig ist. Hier sollte der User nicht surfen, wenn er die neusten Ergebnisse<br />
erfahren will, sondern wenn er sich auf einen Kurztrip nach Sydney vorbereitet. Ein Sydney-Führer, Tipps zur Einreise<br />
sowie die Vorstellung der einzelnen Sportanlagen erleichtern es, sich bei den Olympischen Spielen zurechtzufinden.<br />
Hervorzuheben ist die Tatsache, dass Teile der Homepage in unterschiedlichsten Sprachen (auch deutsch) dargeboten sind.<br />
Somit wird die Online-Suche wesentlich vereinfacht.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die weiteren Seiten bleiben ohne Medaille. Ob <a href="http://www.olympics.telstra.com.au/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Telstra</a>,<br />
<a href="http://www.sydney.citysearch.com.au/Sydney/Olympics/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Citysearch</a> (ähnlich dem Spectator-Guide),<br />
<a href="http://www.ourolympics.com/index_aus.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">ourolympics.com</a>, <a href="http://www.olympics.com.au/" target="_new" rel="noopener noreferrer">www.olympics.com.au</a><br />
oder auch die Seite des <a href="http://www.australian.olympic.org.au/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Australischen Olympischen Komitees</a><br />
müssen nicht zwangsläufig besucht werden. Vollständig verzichten kann der Internetsurfer  auf die Seite des <a href="http://www.olympics2000ministry.nsw.gov.au/" target="_new" rel="noopener noreferrer">australischen Sportministeriums</a><br />
und <a href="http://www.theolympicclub.com.au/" target="_new" rel="noopener noreferrer">The Olympic Club</a>.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Wagen wir uns nun per Mausklick auf die internationale Bühne&#8230;<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/netzkultur/olympialinks2.shtml">[&#8230;hier geht es zur weltweiten Medaillenvergabe&#8230;]</a><br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/gold-fur-deutschland/die_digitale_siegerehrung-873/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Olympia online- die offiziellen Seiten im Netz</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/gold-fur-deutschland/olympia_online_die_offiziellen_seiten_im_netz-874/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/gold-fur-deutschland/olympia_online_die_offiziellen_seiten_im_netz-874/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[shirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 1969 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gold für Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Sydney]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/olympia_online_die_offiziellen_seiten_im_netz-874/</guid>

					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>&#34;Höher, schneller, weiter&#34;- die Sportarten werden
immer professioneller in ihren Techniken. Doch können die drei Maximen
der <a href="http://www.olympics.com/" target="_new" rel="noopener noreferrer">olympischen Spiele</a> auch
auf die virtuelle Präsentation im Netz angewandt werden?<br />
Zwar gibt es eine riesige Auswahl an Kategorien und Links, so dass ein Surfer, der ein bisschen
olympische Luft schnuppern will, fast von einer  Informationswelle überrollt wird, aber so
richtig ausgeschöpft sind die technischen Möglichkeiten noch nicht.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>&quot;Höher, schneller, weiter&quot;- die Sportarten werden<br />
immer professioneller in ihren Techniken. Doch können die drei Maximen<br />
der <a href="http://www.olympics.com/" target="_new" rel="noopener noreferrer">olympischen Spiele</a> auch<br />
auf die virtuelle Präsentation im Netz angewandt werden?<br />
Zwar gibt es eine riesige Auswahl an Kategorien und Links, so dass ein Surfer, der ein bisschen<br />
olympische Luft schnuppern will, fast von einer  Informationswelle überrollt wird, aber so<br />
richtig ausgeschöpft sind die technischen Möglichkeiten noch nicht.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Damit Sie zwischen virtueller Bondi-Beach und Aquacenter nicht verloren gehen, gibt es hier<br />
einen Trainingsplan für digitale Olympioniken.<br />
Das Beste daran; man muss sich nicht zu inhumanen Zeiten aus den Federn quälen um einen Blick<br />
auf die athletische Welt werfen zu können, diese Informationen sind, trotz unterschiedlicher<br />
Zeitzonen, immer verfügbar&#8230;!<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Olympisches Feuer</b><br />
Die Seiten wurden nicht erst mit Beginn der Wettkämpfe aktiv, seit Mai konnten<br />
interessierte Surfer die Route der<br />
<a href="http://www.olympics.com/eng/about/torch/starting/home.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">olympischen Flamme</a><br />
tagtäglich von Ort zu Ort auf einer Karte verfolgen und Hintergrundinformationen über<br />
die Flammenträger abrufen. Leider gibt es nur wenige Bilder, die Surfer müssen<br />
sich mit dem gescannten Landkarten- Ausschnitt zufrieden geben, denn auch die einzelnen Städte,<br />
durch welche das Olympische Feuer getragen wurde, sind nicht verlinkt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>News</b><br />
Die letzten Neuigkeiten über <a href="http://www.olympics.com/eng/home.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Siege,<br />
Medallien und Platzierungen</a> sind auf der Startseite angesiedelt. Dort findet man alle aktuellen Ergebnisse<br />
der Wettkämpfe in tabellarischer Form. Ein Fenster von minimaler Größe versucht<br />
Live-Impressionen zu vermitteln, doch diese, alle zweiminütig wechselnden, Bilder<br />
sind so klein, dass Einzelheiten nur sehr schwer zu erkennen sind.<br />
Ansonsten gibt es nur Informationen in Textform, die auf der Homepage groß angekündigten<br />
Web-Cams sind &quot;not available&quot;.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Die Stadt</b><br />
Diejenigen, die auf der anderen Hälfte der Welthalbkugel geblieben sind und die<br />
Olympischen Spiele nur mit Hilfe von modernster Satellitentechnik erleben können, haben<br />
im Netz die Möglichkeit, den fünften Kontinent kennen zu lernen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Der Gastgeber Australien präsentiert sich mit drei virtuellen<br />
Rundgängen;<a href="http://www.olympics.com/eng/sydney/virtual_sydney/home.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Sydney</a>,<br />
<a href="http://www.olympics.com/eng/sydney/virtual_melbourne/home.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Melbourne</a> und<br />
<a href="http://www.olympics.com/eng/sydney/virtual_downunder/home.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">&quot;Down under&quot;</a>.<br />
Doch enttäuscht das Angebot beim näheren Hinsehen, denn, obwohl die Spiele im<br />
Jahre 2000 mit modernster Technik ausgetragen werden, finden sich außer den endlos ladenden<br />
Panorama-Bildern nur ein paar Digitalfotos über den Alltag und das Nachtleben verschiedener Städte.<br />
Eine andere Frage ist auch, ob die <a href="http://www.olympics.com/eng/sydney/time/timemachine.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Wettervohersage</a><br />
der Wettkampfmetropole die Zuhausegebliebenen überhaupt interessiert, denn richtig virtuell<br />
partizipieren können sie sowieso nicht&#8230;!<br />
Gut gelungen ist allerdings der Kultur-/  Restaurant- und Nightlife<a href="http://www.olympics.com/eng/sydney/city_guide/home.html" target="_new" rel="noopener noreferrer"> Ratgeber</a><br />
ür Sydney und Umgebung. Selbst den fanatischsten Anhänger der athletischen Wettkämpfe<br />
dürstet es irgendwann nach einer Party-Pause. Dieser Touri-Guide wird durch Insidertipps von<br />
diversen bekannten Personen der Stadt aufgepeppt, die auf den<br />
<a href="http://www.olympics.com/eng/sydney/virtual_sydney/index.html?/eng/sydney/virtual_sydney/home.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">&quot;my Sydney&quot;</a><br />
-Seiten ihre ganz besonderes Stadt durch allerlei Links offenbaren.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Die Sportarten</b><br />
Die Sportarten haben ebenfalls ihren eigenen Bereich, von<br />
<a href="http://www.olympics.com/eng/sports/home.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Bogenschießen</a> bis<br />
<a href="http://www.olympics.com/eng/sports/WR/about/home.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Wrestling</a> reicht die Liste.<br />
Jede Disziplin hat ein Auswahlmenu für die Regeln, ihre Geschichte, die zu beherrschenden Techniken und<br />
die aktuellen Termine. So können die surfenden Amateursportler sich bis ins kleinste Detail über<br />
ihre Lieblingssportart informieren und selbst zumindest in der Theorie Profis werden.<br />
Darüber hinaus kann eine <a href="http://www.olympics.com/eng/venues/home.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Karte</a><br />
mit allen Veranstaltungsorten eingesehen werden, die über die Distanz zwischen<br />
<a href="http://www.olympics.com/eng/venues/SOP/home.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">olympischem Park</a> und den Orten Auskunft<br />
gibt und informiert, wie man von Sydney am schnellsten zu diesen Austragungsorten kommt.<br />
Per Mausklick gelangt man in die verschiedenen Stadien und kann sich alle wichtigen<br />
Informationen sowie einige Fotos anschauen.<br />
Wer wissen möchte, wo die Athleten während der zweiwöchigen Wettkämpfe wohnen und was<br />
sie in ihrer knapp bemessenen Freizeit machen können, außer trainieren, trainieren, trainieren,<br />
erfährt es auf der Karte des <a href="http://www.fanmail.olympic.ibm.com/surfshack/map/index.html" target="_new" rel="noopener noreferrer"><br />
olympischen Dorfs</a>, die allerdings leider keine Fotos für die Surfer bereithält.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Family</b><br />
Einen ganz besonderen Aufruf sozialer Natur macht das &quot;Sydney Organizing Committee for the Olympic Games&quot;<br />
mit ihrem <a href="http://www.olympics.com/eng/about/programs/comhospro.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">&quot;Samsung Athletes&#8217;<br />
Family Host 2000 Program&quot;</a>. Die Initiatoren des Programms möchten,<br />
dass auch die finanziell schlechter gestellten Familien der Athleten die Sportler auf diesem<br />
wichtigen Wettbewerb begleiten und unterstützen können.<br />
Damit das realisiert werden kann, lädt das Komitee alle Einwohner, die in der Nähe des<br />
olympischen Parks wohnen, ein, sich als Gastfamilie zu bewerben und eine Person bei sich<br />
aufzunehmen. Sie locken mit dem Versprechen, dass diese Tage &quot;die spannendeste Zeit des<br />
ganzen Lebens&quot; werden . Ob das stimmt, kann man nicht voraussagen, aber interessant wird<br />
es bestimmt allemal.<br />
Leider ist es nicht möglich, etwas über die Erfolge dieser Aktion zu<br />
erfahren, da die Informationen nicht aktualisiert wurden und der Beginn der Spiele bei diesem<br />
Link noch bevor steht&#8230;!<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Fans</b><br />
Natürlich darf auch die Fangemeinde bei solchen Ereignissen nicht zu kurz kommen.<br />
Besonders gelungen ist der <a href="http://www.fanmail.olympic.ibm.com/compose/index.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Mail-Service<br />
von IBM</a>.<br />
Ganz bequem vom heimischen Computer aus können Grüße und virtuelle Unterstützung<br />
über den Pazifik geschickt werden.<br />
Entweder an einen <a href="http://www.fanmail.olympic.ibm.com/compose/individual" target="_new" rel="noopener noreferrer">bestimmten Athleten</a>,<br />
<a href="http://www.fanmail.olympic.ibm.com/compose/team" target="_new" rel="noopener noreferrer">ein Team</a> oder an eine ganze<br />
partizipierende <a href="http://www.fanmail.olympic.ibm.com/compose/country" target="_new" rel="noopener noreferrer">Nation</a> in Australien.<br />
Wem das nicht genug ist, der kann auf einer<br />
<a href="http://www.olympics.com/eng/countries/home.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Weltkarte</a> mit Länderauswahl<br />
alle wichtigen Fakten über die einzelnen Nationen und ihre olympische Geschichte nachlesen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Kommunikation</b><br />
Mehr Daten und Fakten  gibt es im <a href="http://www.olympics.com/eng/athletes/home.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Athleten-Archiv</a>,<br />
auch Links zu den privaten Sportler-Seiten sind vorhanden.<br />
Schilderungen zu persönlichen Erlebnissen und Eindrücken bei den Wettkämpfen werden die Surfer<br />
auf den Homepages vergeblich suchen, diese hat das IOC den  Sportlern strikt verboten, freie Meinungsäußerung<br />
im 21. Jahrhundert? Bei den Olympischen Spielen ist Zensur noch lange nicht vorbei&#8230;!<br />
Natürlich haben die Fans auch hier die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten<br />
per Chat auszutauschen, jedes Land  hat seine eigene virtuelle<br />
<a href="http://clubs.lycos.com/live/main/olympics2000.asp" target="_new" rel="noopener noreferrer">Fan Community</a>.<br />
Allerdings muss man schon Glück haben, um auf andere Fans zu treffen, denn die Communities weisen bis jetzt<br />
sehr magere Mitgliederzahlen auf.<br />
Dafür sind die internationalen<br />
<a href="http://clubs.lycos.com/live/ChatRooms/ChatSubCat.asp?CG=e20mcpv3fna138450188mohh08&amp;Area=1" target="_new" rel="noopener noreferrer">&quot;olympic chats&quot;</a><br />
ganz gut besucht &#8211; vielleicht vermitteln sie ja für Chatter die Grundidee der olympischen<br />
Spiele; &quot;friedliche Völkerverständigung und ein harmonisches Miteinander&quot;.<br />
Wer der Olympia-Droge total verfallen ist, kann sich zusätzlich noch seine Tagesration per<br />
<a href="http://www.olympics.lifeminders.com/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Newsletter</a> ins e-Mail Postfach kommen lassen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Kids</b><br />
Nach soviel ernsten Olympia-Infos braucht der erschöpfte Surfer ein wenig Erholung,<br />
die findet er auf den <a href="http://www.olympics.com/eng/kids/home.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Kinderseiten</a>.<br />
Dort einmal hingeklickt, wird man so schnell nicht mehr wegkommen, egal, ob &quot;kid&quot; oder nicht!<br />
Nicht nur die knalligen Farben ziehen magisch an, auch die Aufteilung der Rubriken in vier<br />
verschiedene Zonen machen neugierig auf das, was sich dort wohl alles verstecken mag.<br />
Zum Beispiel in der  blauen<br />
<a href="http://www.olympics.com/eng/sports/index.html?/eng/sports/home.html%20target=">Sportszone</a>,<br />
wo einige Athleten ihren langen Weg bis zur Olympiade schildern und die kleinen Surfer ihre olympischen Erlebnisse<br />
per Mail mitteilen können.<br />
Das Spiel <a href="http://www.olympics.com/eng/kids/sportzone/scrambler/" target="_new" rel="noopener noreferrer">sport scramblers</a> zieht<br />
durch seine Einfachheit magisch an; man muss versuchen, möglichst schnell die virtuellen Athleten<br />
mit ihrem Zubehör auszurüsten.<br />
In der <a href="http://www.olympics.com/eng/kids/worldzone/home.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Worldzone</a> geht es<br />
primär um die Völkerverständigung, die Kinder verschiedenster Nationen sollen sich<br />
spielerisch näher kommen.<br />
Jeder, der andere kennen lernen möchte oder einfach nur ein paar witzige Sachen sehen will,<br />
kann auf <a href="http://www.olympics.com/eng/kids/worldzone/joke_jam/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Olly&#8217;s olympic Joke Jam</a><br />
klicken und Fantasie-Tier <a href="http://www.olympics.com/eng/kids/worldzone/ask_millie/%20target=">Millie</a><br />
allerlei Fragen über die olympischen Spiele stellen.<br />
Auch die <a href="http://www.olympics.com/eng/kids/greenzone/home.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Greenzone</a> ist einen Mausklick<br />
wert, dort erfahren die Jugendlichen alles über Umweltschutz und Recycling. Damit dies nicht zu<br />
trocken und theoretisch bleibt, kann das Erlernte gleich praktisch bei einem Spiel angewandt werden.<br />
Die Krönung bildet die Aktion<br />
<a href="http://www.olympics.com/eng/kids/greenzone/build_frogpond/home.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Froschteich</a>,<br />
dort gibt es genaue Anleitungen, wie man die heimkehrenden Eltern mit einem selbstangelegten<br />
Teich erfreuen kann&#8230;!<br />
Technik, Wissenschaft und Architektur bilden den Schwerpunkt der vierten und letzten Zone.<br />
Hier in der <a href="http://www.olympics.com/eng/kids/technozone/home.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Technozone</a> können sich<br />
die Architekten von morgen kreativ austoben, denn die Macher der Seiten rufen die Kids auf, eigene<br />
Stadien für die zukünftigen Olympischen Spiele zu entwerfen.<br />
Den besten Projekten winkt eine Veröffentlichung auf der Kinder-Homepage sowie diverse Auszeichnungen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Paralympics</b><br />
Die im Oktober beginnden <a href="http://www.olympics.com/eng/paralympics/home.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Paralympics</a><br />
sind hier mit einigen Seiten vertreten. Doch ist das Angebot bis jetzt ziemlich dürftig.<br />
Die Seiten sind zwar sehr schön in schwarz-blau gestaltet, aber außer Informationen, die den<br />
Kauf der Tickets und die Organisation der Spiele betreffen, können die interessierten Surfer<br />
keine konkreten Dinge erfahren.<br />
Bis zum Beginn der Paralympics wird sich das hoffentlich ändern, denn gerade für Fans dieser<br />
Spiele würde eine reale Reise nach Australien oftmals mit großen Problemen verbunden sein,<br />
so dass sie auf die ohnehin schmale Berichterstattung der Medien per TV und Netz angewiesen sein werden.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Tickets</b><br />
Der <a href="http://www.olympics.com/eng/tickets/home.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Ticket-Kauf</a> per Mausklick ist<br />
eher nicht zu empfehlen, es gibt nur sehr wenige verfügbare Tickets, so dass auf den Seiten<br />
darauf verwiesen wird, die Eintrittskarten lieber ganz real mit einem Gang an die Ticketstände<br />
zu erwerben.<br />
Dafür sollen online ordentlich <a href="http://shop.olympics.com/en/flat/10131234.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Souvenirs</a><br />
und Geschenke geordert werden. Hier hätte man sich ein paar originellere Aktionen, zum Beispiel<br />
eine Versteigerung von Starutensilien zugunsten eines wohltätigen Zwecks erhofft. Leider ist<br />
auch auf der offiziellen Olympiahomepage der olympische Geist dem schnöden Mammon gewichen.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Fazit</b>: Sydney 2000 &#8211; real schon auf der Zielgraden ins 21. Jahrhundert, virtuell noch in den<br />
Startlöchern.<br />
Aber es gibt einen Trost, die nächste Olympiade kommt bestimmt&#8230;!<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Citius Altius Nationalismus</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/gold-fur-deutschland/citius_altius_nationalismus-959/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/gold-fur-deutschland/citius_altius_nationalismus-959/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[aheyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 1969 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gold für Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Berichterstattung]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Sydney]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/citius_altius_nationalismus-959/</guid>

					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">
Welches ist eigentlich das wahre olympische Motto? Dabeisein ist
alles? Rührend. Als Fernsehzuschauer kommt man eher auf das
Motto 'Zum Ruhme der Nation'. Das gilt wohl für fast jedes
einigermaßen erfolgreiche Sportland, aber uns geht's um die
Deutschen. Denn durch die nationale Brille bei ARD und ZDF müssen
Sie ja auch gucken!</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Welches ist eigentlich das wahre olympische Motto? Dabeisein ist<br />
alles? Rührend. Als Fernsehzuschauer kommt man eher auf das<br />
Motto &#8216;Zum Ruhme der Nation&#8217;. Das gilt wohl für fast jedes<br />
einigermaßen erfolgreiche Sportland, aber uns geht&#8217;s um die<br />
Deutschen. Denn durch die nationale Brille bei ARD und ZDF müssen<br />
Sie ja auch gucken!</span><!--break--><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Die Olympischen Spiele &#8211; <br />
ein Ereignis durch die nationale Fernsehbrille</b><br />
</span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Alle haben Eric Moussambani in ihr olympisches Herz geschlossen, als er dieser Tage im<br />
Sydney Aquatic Center fast ertrunken wäre. Unter der frenetischen Anfeuerung von 18.000<br />
Zuschauern schaffte es der Mann dann doch noch ins Ziel des Vorlaufs über 100 Meter Freistil &#8211; in einer Zeit<br />
von 1 Minute 52 Sekunden. Auf einmal wurde die Rumpel-Phrase vieler Fernsehzuschauer &quot;Da ist ja meine<br />
Oma schneller!&quot; Wirklichkeit.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">&quot;Das ist eben Olympia&quot;, freuen wir uns über die <i>exotische Einlage</i> des Mannes aus Äquatorial-Guinea und<br />
freuen uns erneut, ihn zur besten Sendezeit auf dem ZDF-Traumschiff bei Wolf-Dieter Poschmann wieder zu sehen.<br />
Für das schöne Motto &#8216;Dabeisein ist alles&#8217; dient Moussambani als lebendige Illustration &#8211; oder Karikatur:<br />
Die Mittelbadische Zeitung apostrophierte ihn bedenkenswerterweise als &quot;Zlatko von Sydney&quot;.<br />
Aber für den Fernsehbeobachter stehen die Olympischen Spiele zu 99 Prozent<br />
im Zeichen des anderen olympischen Mottos &#8216;Schneller, Höher, Weiter&#8217;. Und immer mit diesem Leistungsanspruch<br />
verbunden ist das dritte Motto der <i>Spiele</i>: &#8216;Zum Ruhme der Nation&#8217;. Olympia ist, so könnte man meinen,<br />
zuerst eine nationale Angelegenheit.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Das Kräftemessen der Athleten ist freilich schon immer auch ein Kräftemessen der Nationen gewesen, die<br />
krassesten Belege dafür erkennen wir im Berlin1936-Film von Leni Riefenstahl und in der kritischen<br />
Auseinandersetzung mit ihm. Und dass dieses weltweit größte Sportereignis  auch heute den Menschen in allen Ländern über<br />
manche Enttäuschung des Alltags hinweg hilft und deshalb Erfolge auch von Politikern und Medienschaffenden<br />
sehr gerne gesehen werden, ist eine Binsenweisheit.<br />
<!--Eigentlich ist Sydney2000 da aus einem ganz anderen Holze geschnitzt: Die Zuschauer
feuern vor allem ihre Landsleute an, aber sie bejubeln auch die anderen Sportler - in manchen Sportarten
wurden diese zuletzt noch in Atlanta1996 nur beklatscht, wen sie Fehler machten, die den eigenen
Sportlern einen Vorteil verschaffte.--><br />
</span>
</p>
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<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Aber muss mir die tiefe Angst vor dem nächsten Tankstellenbesuch von ARD und ZDF wirklich mit dem Rundum-Deutschland-Paket<br />
vernebelt werden? Obwohl auch ich die komische Angewohnheit habe, im Grunde immer für die zu halten, die im gleichen Land<br />
wie ich geboren sind, würde ich mich lieber durch ein bunter gemischten Mix unterhalten lassen, der<br />
die olympische Atmosphäre und den so unterschiedlichen Reiz der einzelnen Sportarten näher bringt.<br />
Stattdessen sehe ich Interviews mit noch schnaufenden, enttäuscht drein blickenden Vorlauf-Fünften aus<br />
Baden-Württemberg. Nun weiß ich einiges über ihre Olympia-Vorbereitung, aber es wurde nur am Rande erwähnt, wer sich an<br />
ihrer Stelle über den Einzug in die nächste Runde freuen darf.<br />
</span>
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<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Geschichten hinter den nackten Ergebnissen klingen aber nicht <i>nur</i> interessant, wenn sie jemand mit deutschem Pass<br />
erlebt! Es kommt eben drauf an, ob ein Journalist eine interessante Geschichte zu erzählen weiß oder nur eine Antwort<br />
auf die Frage &#8216;Wo ist unsere gelandet?&#8217; gibt. Oder gar, wie am ersten Tag des Beach-Volleyballs den Fehler einer<br />
französischen Spielerin zugunsten des deutschen Duos mit den Worten kommentiert &quot;Das gefällt mir schon besser&quot;.<br />
Mir nicht.<br />
<!--
Während das Publikum vor Ort und auch die meisten Olympioniken in Sydney einen recht entspannten Eindruck
vermitteln, wenn es um die Konkurrenz zu Sportlern aus anderen Ländern geht, ärgere ich mich über die Art,
wie mit diesem --><br />
Dass nicht immer deutsche Sportler im Endlauf präsentiert werden können, verdanke ich die plötzliche Bekanntschaft mit<br />
der Schwimmerin Inge De Bruijn. Die gut aufgelegten Reporter im Schwimmstadion kommentierten spannend, erzählten<br />
interessant, und das Interview am Beckenrand mit der frisch gebackenen Olympiasiegerin strahlte so viel aus, dass<br />
ich gar nicht umhin kann, mich mit ihr zu freuen. Mit einer Holländerin! </span></p>
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