<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Online-Beichte &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/online-beichte/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Tue, 29 Nov 2005 23:00:00 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>Online-Beichte &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Beten, beichten, surfen &#8211; Das Internet als Weg zu Gott</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/der-vatikan-im-netz/netzkulturdossier_kirch_online050401-shtml-2418/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/der-vatikan-im-netz/netzkulturdossier_kirch_online050401-shtml-2418/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2005 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Vatikan im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Seelsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelische Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Katholische Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Beichte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/netzkulturdossier_kirch_online050401-shtml/</guid>

					<description><![CDATA[
                              Chatten mit dem Papst, Multimedia-Predigt aus dem PC, Online-Beichte und virtuelle Pilgerfahrten - ist das die Kirche der Zukunft? Vieles davon ist bereits Realität, auch wenn die Internetseiten des 
                              Vatikan doch eher informativ als interaktiv sind. Die Positionen zu Kirche &#38; Internet sind gespalten: belächelt oder abgelehnt auf der einen Seite, mit Begeisterung umgesetzt und genutzt auf der anderen. Allerdings "stellt sich für die Kirche nicht die Frage, ob sie sich damit auseinandersetzen will, sondern nur wie".
                            ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">
                              <strong>Chatten mit dem Papst, Multimedia-Predigt aus dem PC, Online-Beichte und virtuelle Pilgerfahrten &#8211; ist das die Kirche der Zukunft? Vieles davon ist bereits Realität, auch wenn die Internetseiten des<br />
                              <a href="http://www.vatican.va" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vatikan</a> doch eher informativ als interaktiv sind. Die Positionen zu Kirche &amp; Internet sind gespalten: belächelt oder abgelehnt auf der einen Seite, mit Begeisterung umgesetzt und genutzt auf der anderen. Allerdings &#8220;stellt sich für die Kirche nicht die Frage, ob sie sich damit auseinandersetzen will, sondern nur wie&#8221;.</strong>
                            </p>
<p><!--break--></p>
<p>Angefangen bei den großen Webauftritten der<br />
                            <a href="http://www.ekd.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">evangelischen</a> und<br />
                            <a href="http://www.katholische-kirche.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">katholischen</a> Kirche über einzelne Gemeinden, Klöster und verschiedene Glaubensrichtungen bis hin zu Seelsorgeportalen, Datenbanken und Bildungsangeboten wird alles geboten, was das religiöse Herz begehrt. Spezielle christliche Suchmaschinen erleichtern das Auffinden der gewünschten Informationen, und wer etwas weiter ausschweifen möchte, kann sogar auf eine<br />
                            <a href="http://www.weltreligionen.de/religion_liste.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Linksammlung Weltreligion</a> zurückgreifen. Doch wird die Umsetzung dem gerecht, was die Kirchen vermitteln wollen? Oder ist der Internet-Auftritt doch nur ein &#8220;Muss&#8221;, das notgedrungen umgesetzt wird, weil man ohne einfach nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist?</p>
<p>So viele Webseiten es zu dem Thema gibt, so viele Antworten lassen sich wohl auch auf diese Frage finden. Allerdings spielt bei den &#8220;großen&#8221; Kirchen auch noch ein weiterer Aspekt eine Rolle: Die riesige Kommunikationsplattform Internet bietet allerlei Sekten und pseudoreligiösen Scharlatanen ein weites Aktionsfeld, auf dem vor allem junge Leute angesprochen und umworben werden. Dem möchte die Kirche mit einem eigenen Internetauftritt etwas entgegensetzen. Ob sie damit jedoch diese Zielgruppe erreicht, hängt sehr vom individuellen Auftritt ab.</p>
<p>Ein Blick auf die Internetseiten der katholischen Kirche vermittelt den Eindruck, dass eher ein gesetzteres Publikum angesprochen werden soll. Reich an aktuellen Berichten, Hintergrundinformationen und seriösen Diskussionsforen, lassen die Seiten jedoch das Lebenslustige vermissen, den etwas entspannteren Auftritt, der die Jugend eher ansprechen würde. Da ist &#8211; wen wurdert&#8217;s &#8211; die evangelische Kirche kompromissbereiter: sie bietet sowohl fundierte Informationen als auch Spaß. Bei<br />
                            <a href="http://www.ekd.de/jesus_fragen/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Jesus fr@gen&#8221;</a>, im<br />
                            <a href="http://www.ekd.de/paulus/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Paulus Online Spiel</a>, beim<br />
                            <a href="http://www.ekd.de/salomo/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Salomo Quiz</a> und ähnlichen Angeboten kann man sich spielenderweise vergnügen, etwas dazulernen und manchmal auch Preise gewinnen. Andere Anbieter haben noch kreativere Ansätze, so kann z.B., wer sich keine Blasen an den Füßen holen möchte, auf eine<br />
                            <a href="http://old.fatima.org/german/gfatima.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">virtuelle Pilgerreise</a> gehen.</p>
<p>Auch an interaktiven Angeboten mangelt es nicht: Auf allen größeren Portalen und vielen kleineren Webseiten bieten Diskussionforen die Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit Themen, die die Kirchenwelt oder die Gemeindemitglieder bewegen. Im<br />
                            <a href="http://www.bibelchat.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bibelchat</a> tauscht man sich nicht nur über Neues und Altes Testament aus, sondern auch über Glaube und Unglaube, Enttäuschungen und Hoffnungen und alles, was die Chatteilnehmer persönlich bewegt. Wer sich ernsthaft mit dem Bibelstudium auseinandersetzen möchte oder in Ermangelung eines eigenen Exemplars &#8211; z.B. auf Reisen &#8211; Ersatz sucht, kann auch dies über das Netz abrufen. Eine<br />
                            <a href="http://alt.bibelwerk.de/bibel/?kbw_ID=43292340&amp;" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift</a>, Bibelstudium mit<br />
                            <a href="http://bibel.cid.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bibel online</a> und kostenlose<br />
                            <a href="http://www.stimme-der-hoffnung.de/ibsi/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bibelfernkurse</a> sind nur eine kleine Auswahl solcher Angebote.</p>
<p>Ein wesentliches Element im Netzauftritt der Kirchen ist der seelsorgerische Bereich. Auch hier ist umstritten, ob das Internet das leisten kann, was die Seelsorger in der Regel im persönlichen Kontakt vermitteln. Der Soziologe und frühere evangelische Pfarrer, Professor Reimer Gronemeyer von der Universität Gießen,<br />
                            <a href="http://www.heise.de/newsticker/data/jk-23.01.01-001/%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">warnte</a> noch Anfang des Jahres 2001 vor der &#8220;Entkörperlichung&#8221; gerade im seelsorgerischen Bereich. Die große Zahl an virtuellen seelsorgerischen Angeboten scheint allerdings zu belegen, dass auch hierfür Bedarf besteht.</p>
<p>Anonymität wird in der Online-Seelsorge zu festen Terminen über einen geschlossenen Chat geboten, in dem der User mit dem Seelsorger für einen festgelegte Zeit im Chatraum alleine ist. Es ist allerdings auch möglich, sich per Email beraten zu lassen oder in einem offenen Chat mit anderen zu diskutieren. Wem ^das nicht zusagt, der kann sich auch dem internationalen ökumenische Seelsorge-Team der<br />
                            <a href="http://www.seelsorge.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internet-Seelsorge</a> oder der<br />
                            <a href="http://www.telefonseelsorge.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Telefonseelsorge</a> anvertrauen. Katholiken, die sich von ihren Sünden befreien möchten, können auch dies über das Netz tun: die<br />
                            <a href="http://www.beichte.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Beichte</a> offeriert nicht nur &#8220;innere Einkehr auf dem Computer&#8221;, sondern bietet auch autentisches Beichtstuhl-Feeling. Allederings handelt es sich dabei um ein Fake.</p>
<p>Für den Weg ins Netz bedarf es nicht unbedingt göttlicher Eingebung &#8211; kirchliche Gemeinden und christliche Einrichtungen können auf zahlreiche Hilfsangebote zurückgreifen. Wie man seine Kirchengemeinde ins Internet bringen kann und was dabei zu beachten ist, läßt sich in Tutorien erlernen, z.B. bei<br />
                            <a href="http://www.kirche-internet.de/index.php3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Kirchliche Präsenz im Internet&#8221;</a> oder bei<br />
                            <a href="http://www.kirche-ans-netz.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Kirche @ns Netz&#8221;</a>. Als Provider mit zusätzlichen Serviceleistungen bietet sich der<br />
                            <a href="http://www.cid.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christliche Internet Dienst</a> an.</p>
<p>Offensichtlich betrachten die Kirchen schon lange den Internet-Auftritt nicht mehr als als &#8220;lästiges Muss&#8221;. Sie haben die vielfältigen Möglichkeiten des World Wide Web für sich entdeckt und erkannt, dass sie mit entsprechendem Einsatz und Phantasie hier auch Menschen ansprechen können, die zum Besuch im Gottesdienst nicht mehr zu bewegen sind. Dass dies nicht bedeutet, dass die aktive Gemeindearbeit mit persönlicher Zuwendung aufgegeben wird, ist dabei selbstverständlich. Der Schritt in die vernetzte Gesellschaft zeigt, dass sich die Kirchen von ihrem Image als &#8220;überholte, unzeitgemäße Institutionen&#8221; befreien wollten. Es scheint zu gelingen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/der-vatikan-im-netz/netzkulturdossier_kirch_online050401-shtml-2418/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Kreuz mit der Online-Beichte</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/der-vatikan-im-netz/netzkulturdossier_beichteimnetz050401-shtml-2474/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/der-vatikan-im-netz/netzkulturdossier_beichteimnetz050401-shtml-2474/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[sostermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2005 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Vatikan im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Katholische Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Beichte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/netzkulturdossier_beichteimnetz050401-shtml-2474/</guid>

					<description><![CDATA[Seit die Kirche im Internet tätig ist, ist auch die Online-Beichte ein heikles Thema. Virtuelle Beichstühle eröffnen immer wieder im World Wide Web, Otto-Normalbürger ernennt sich selbst zum Beichtvater. Doch die katholische Kirche sieht das gar nicht gern.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">Seit die Kirche im Internet tätig ist, ist auch die Online-Beichte ein heikles Thema. Virtuelle Beichstühle eröffnen immer wieder im World Wide Web, Otto-Normalbürger ernennt sich selbst zum Beichtvater. Doch die katholische Kirche sieht das gar nicht gern.</p>
<p><!--break--></p>
<p class="normal">Die peruanische Bischofskonferenz sah sich zum Handeln gezwungen: Erst vor kurzem dementierte sie Gerüchte, nach denen die Beichte online abgelegt werden kann. „Es gibt keine Sakramente im Internet.&#8221;, heißt es in der Erklärung der Bischöfe. Um das Sakrament der Beichte empfangen zu können, bedürfe es der physischen Anwesenheit des Gläubigen und der persönlichen Bekundung seiner Sünden gegenüber einem Priester. In ihrem Schreiben verweisen sie auf das Dokument<br />
                            <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/netzkultur/dossier_positionspapier050401.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Kirche und Internet&#8221;</a>, das der „Päpstliche Rat für die sozialen Kommunikationsmittel“ im Februar 2002 veröffentlichte und das die Gültigkeit von Online-Beichten verneint.</p>
<p>Dennoch scheint das Bedürfnis, sich im Internet seiner Sünden zu entledigen, groß zu sein: Von Beicht-Weblogs über Beicht-Homepages bis hin zu virtuellen Beicht-Häusern ist alles vertreten. Aber geht es dabei wirklich um Buße im christlichen Sinne? Oder spricht die Online-Beichte vielmehr privaten Voyeurismus an, wenn Geheimnisse anderer preisgegeben werden?</p>
<p>
                              <strong>Online mit Jesus</strong>
                            </p>
<p>Auf der Internetseite<br />
                            <a href="http://www.beichte.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">beichte.de</a> betreibt der Privatmann Hartmut Landwehr seinen eigenen virtuellen Beichtstuhl. Das Konzept ist simpel: Tippe deine Sünden ein und dir wird vergeben! Mehr als die Lektüre des „Vater unser“, das nach der Beichte erscheint, ist dafür nicht erforderlich. Und wenn man schon mal dabei ist, kann man auch gleich eine virtuelle Kerze anzünden oder sich zum Gebet in die Rubrik „Rosenkranz“ zurückziehen. Für die passende Atmosphäre sorgt sakrale Orgelmusik, allerdings unterlegt mit weltlichen Elektro-Beats.</p>
<p>
                              <strong>Sünder unter Zeitdruck</strong>
                            </p>
<p>Für den modernen und gestressten Sünder bietet<br />
                            <a href="http://www.beichtstuhl-online.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">beichtstuhl-online.de</a> alles, was das Herz begehrt. Neben dem obligatorischen Online-Beicht-Formular wird zusätzlich ein Tool zum stressfreien Bußen angeboten: der QuickPrayer.<br />
                            <br />Der QuickPrayer betet für den unter Zeitdruck stehenden Sünder ganz von allein. Nachdem der Sünder seine Beichte abgelegt hat, verhängt der VirtualBußMaster, der Beichtvater aus dem Cyberspace, die Buße – je nach Schwere des Vergehens mal fünf, mal zehn „Ave Maria“. Nach anschließendem Klick auf die „Bußtaste“ startet der QuickPrayer das Gebet. In der neusten Version bietet der Computer auch an, vorher formulierte Auftragsgebete zu einem festgesetzten Zeitpunkt zu sprechen.<br />
                            <br />
                            <strong><br />
                            <br />Über 6.000 Beichten online!</strong></p>
<p>Wer nicht nur selbst gerne Sünden offenbart, sondern sich auch an den Verfehlungen anderer ergötzen kann, ist auf der Seite<br />
                            <a href="http://www.beichthaus.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">beichthaus.de</a> richtig. Dort findet man über 6.000 Beiträge zum nachlesen und schmunzeln. Jedoch beweisen Statements wie „Ich habe Heuschnupfen“ oder „Ich bin ein Alien“, dass nicht nur die Betreiber, sondern auch die Nutzer die Sache nicht ganz ernst nehmen. Für die Veröffentlichung der Beichthaus-Beichte müssen einige Regeln befolgt werden. So darf der Text zum Beispiel nicht mehr als 500 Wörter umfassen (empfohlen werden 10-50 Wörter), zudem werden pornografische und rassistische Begriffe gelöscht.</p>
<p>
                              <strong>Himmel hilf!</strong>
                            </p>
<p>Dass das Internet reich an Skurrilem ist, daran hat man sich längst gewöhnt. Und auch beim Thema Online-Beichte tut sich die Hölle auf. Auf der Internetseite<br />
                            <a href="http://www.gottergeben.q27.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gottergeben.q27.de</a> wird der reuige Sünder aufgefordert, sich eine Identität zu geben, bevor er die Möglichkeit hat, zu beichten. Doch gefragt wird nicht etwa nach seinem tatsächlichen Namen. Auf der Seite findet sich eine ganze Reihe von vorgefertigten Avataren. Die Auswahl reicht vom „Satansbraten“ über den „Höllenhund“ bis hin zur „blutrünstigen Bestie“ oder dem „nichtswürdigen Antichristen“.</p>
<p>
                              <strong>Die Beichtfunktion</strong>
                            </p>
<p>Auch in der Blogosphäre hat das Beichtfieber um sich gegriffen. Obwohl ein privates Weblog schon an sich einem sich täglich wiederholendem Geständnis gleicht, gibt es seit neuestem das<br />
                            <a href="http://beicht.blogg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beichtblog</a>. Ob die Beichtblogger die Funktion der Beichte allerdings erkannt haben, ist zu bezweifeln. Beichtfunktion scheint hier eher als die technische Umsetzung des sich Offenbarens wahrgenommen zu werden. Kaum ein Blogger, der nach einem Sexgeständnis nicht den Satz „Ist das geil“ von sich gibt. Frei nach dem Motto: Sündigen ja, Buße tun lieber nicht.</p>
<p class="normal">
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/der-vatikan-im-netz/netzkulturdossier_beichteimnetz050401-shtml-2474/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
